AK-Studie Einkommen Landwirtschaft

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krähwinkler 26-05-2011 17:57 - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Heiß umfehdet, wild umstritten!
 


pepesmeinung antwortet um 26-05-2011 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Die reden da immer von Einkommen. Kennen die überhaupt den Unterschied zwischen Betriebseinkommen und Privateinkommen. Bei Arbeiterkämmerern gibt´s halt nur Privateinkommen und das unterscheidet sich von Betriebseinkommen.
Bei der Sache mit dem Betriebsvermögen verhält es sich ähnlich. Man unterstellt den Bauern, jedmögliches Grundstück in Bauland umzuwidmen und zu verkaufen, man kann in der AK mit Nachhaltigkeit eben nichts anfangen.
Dazu ein Beispiel: Ich erzählte einem gestandenen Arbeiter, dass ich nach dem Sturm im Wald 20.000 Forstpflanzen gesetzt hatte.- Reaktion: "Wozu machst den dass? Hast ja eh nichts mehr davon!!!"




ANDERSgesehn antwortet um 26-05-2011 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
offensichtlich war die zeit, dass die arbeitNEHMER
mehr nahmen, als sie arbeit leisteten.

die abgehobene welt in der sie steckten, war
für die arbeitgeber teilweise unerträglich.

nach jeden hoch kommt ein tief, weil mit der richten
goldenen mitte keiner zufrieden ist.

lg
ANDERSgesehn.







ANDERSgesehn antwortet um 26-05-2011 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft

wie petermoser immer sagte.

jeder braucht einen feind.

die fpö die ausländer.
die grünen die umweltsünder.
die spö die arbeitgeber
die ak die bauern(subventionen).
...

es müßte genügen, wenn alle genau
DAS machen, für DAS sie bestimmt sind.


lg
ANDERSgesehn.




Neudecker antwortet um 26-05-2011 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Hallo Pepesmeinung
Mit Deiner Einstellung zum Thema, Einkommen in der Landwirtschaft, hast Du einen wertvollen Beitrag geliefert. Das bäuerliche Einkommen unterscheidet sich ja von allen Anderen, ganz erheblich. Für mich ist eben ein Unterschied, ob ich von den Erträgen aus Gund und Boden lebe, oder ob ich als sogenannter Grundbesitzer, mein Einkommen durch Parzellierung "erwirtschafte" Wie soll den ein Arbeitsunwilliger, der auf die öffentliche Unterstützung vertraut, Verständniss für langfristige Planungen haben ? Wieviele Beamte sind am Arbeitsplatz an die vier Jahreszeiten gebunden ? Wenn ich wollte, könnte ich die Unterschiede noch in vielen anderen Variationen beschreiben. Aber mit Deinem letztem Satz vom Forstpflanzensetzen,. hast Du sowieso ganz klar gesagt, dass der Waldbauer um auch späteren Generationen einen Betriebserfolg zu ermöglichen, in Jahrzehnten, oder besser gesagt in Jahrhunderten denken muß, denn das was heute geerntet werden kann , haben unsere Vorfahren gepflanzt. Liebe Grüße Euer Neudecker


50plus antwortet um 26-05-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja pepesmeinung, jeder gestandene Arbeiter würde die Grundstücke sofort zu Geld machen und sich's damit gut gehen lassen. Die denken eben viel egoistischer und niemals nachhaltig! Dabei bedenken sie nicht, wenn alle Bauern so denken würde, tät auch keiner mehr die Grundstücke kaufen.
Die bäuerliche Denkweise haben eben nur echte Bauern im Blut, die kann man auch Niemandem beibringen, man hat sie oder man hat sie eben nicht!


krähwinkler antwortet um 26-05-2011 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Alle Wortmeldungen, die man jetzt egal wo dazu liest, fallen unter die Kategorie Reflex. Das ist typisch österreichisch. Es gibt fast keine Möglichkeit ,sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen, ohne gleich als Verräter an der einen oder anderen Position gebrandmarkt zu werden. Lauter Interessensvertreter!

Immerhin versucht die Studie die Frage zu klären, wie die Einkommen zustande kommen. welche Unterschiede es gibt, und ob es da Verbesserungen im Sinne von mehr Gerechtigkeit und Fairness geben könnte, ob mehr Leistungsgerechtigkeit nötig ist. Da es dabei auch um Steuergelder geht, sind alle Österreicherinnen aufgefordert, mitzureden.


gdo antwortet um 26-05-2011 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Du wirst doch nicht allen Ernstes erwarten, dass die Landwirte in dieser Frage Gerechtigkeit wollen??? Wie weltfremd bist Du?

Abgesehen davon, dass jeder Landwirt auf die Förderungen verzichten könnte.
Macht es einer?

Kein einziger Österreicher wird so ein Trottel sein und auf 45% seines Einkommens verzichten wollen.

Mein Lieber - 1) du stellst diese Frage den Falschen Leuten und 2) machen diejenigen die am meisten von der gegenwärtigen Lösung profitieren über ihre Strohmänner die Gesetze.

Dein Begehr ist in etwa so, wie wenn die Du das Wasser gerne aufwärts rinnen hättest.
Dein Beitrag ist aber sicher eine Bereicherung für einen Kabarettisten.


50plus antwortet um 26-05-2011 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gdo

Erzähl uns bitte lieber, wie sich der Goldpreis entwickelt, davon hat wenigstens Ahnung.

Den Rest kannst in ein Plastiksackerl sprechen, wir hören es uns bei Gelegenheit an.


gdo antwortet um 26-05-2011 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und damit sich jetzt nicht wer an den 45% festbeißt ... es ist wurscht ob das 12%, 30% oder 45% sind.
Keiner wird von sich aus darauf verzichten.

Also was soll der Quatsch?

Das Problem wird sich aber irgendwann von selbst lösen.
Spätestens dann wenn die 20 oder 30% Arbeitslosen (denen im rahmen der sogenannten Umverteilung das Weiße aus den Augen genommen wird - und den Reichen in den Hintern gestopft wird) mit Mistgabeln bewaffnet Jagd auf die besitzende Gesellschaft macht.

Ob das in einem, 10 oder 25 Jahren der Fall sein wird - steht in den Sternen - und interessiert auch keinen. Und bis dahin werden die Reichen daher immer reicher werden und die Armen immer Ärmer.

Also wozu diese ABSOLUT nutzlose Diskussion?


50plus antwortet um 26-05-2011 22:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gdo

Besitzende Gesellschaft - die Bauern? Ich lach mich "kropfert"! Wir besitzen höchstens unseren eigenen Arbeitsplatz, mit dem wir (unter Bedingungen um die uns niemand beneidet) die Gesellschaft billigst ernähren! Schenk einem wirklich überzeugten Arbeitslosen einen Bauernhof, mit der Bedingung, er darf ihn nicht verkaufen, sondern nur bewirtschaften, ob er davon leben kann?!


sisu antwortet um 26-05-2011 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
50plus bei Dir trifft der Spruch zu das Bauernkinder schon als Baby zu kleine Schuhe bekommen damit sie früh genug das Jammern lernen.
Probiere Du einmal ohne geschenktes Geld (Agrarsubventionen) von Deinem Bauernhof zu leben.


gdo antwortet um 26-05-2011 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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sisu ... Frage war falsch gestellt ... richtig lautet sie: "probier du mal ohne Subventionen - und ohne eigenen Grund und Boden und Haus - in der Stadt und ohne Arbeit durchzukommen".

Und dann setz dem armen bemitleidenswerten Landwirt (sprich dem armen Grafen - mit seinen hunderten Hektar Besitz) noch die Förderungstopf drauf.
Dann wirds richtig gschmackig - um nicht zu sagen geschmacklos.

Aber den Sinn für Geschmack - und Charakter - hat diese unsere feine Gesellschaft längst verloren.

Daher wie schon in voriger Mail gesagt ... bis der Krug bricht ...

@50plus ... du bist a armes mutschgerl - es geht nämlich nicht um die paar Kröten, die Du an Förderung kriegst - aber es geht um die vielen Millionen, die die bekommen, die es bei Gott nicht notwendig haben.

- - - - -

@Alois_Burgstaller: und wennst schon am Samariter-trip bist - oder beim Stimmenfang? - schreib auch gleich noch die Grundverkehrskommision dazu, die sicherstellt, dass ein Landwirt jeden Freilandverlauf an einen Normal-Sterblichen verhindern kann. Für mich kommt das einer Fast-Enteignung vor.
Beispiel: Familie A besitzt Haus + 1ha Grund (Freiland). Weil Mann Job in anderem Bundesland bekommt und übersiedeln muss, muss er verkaufen. Hat einen Käufer der das Ganze um z.B. 200.000 kaufen würde. Blöderweise gibt es einen Landwirt in der Nachbarschaft, der sich das Freiland immer schon gerne geschnupft hätte. Ein Angebot um den ortsüblichen Freilandpreis (im Falle also z.B. 15000) genügt dass er den Kauf zu Fall bringt. Familie A ist damit mehr oder weniger enteignet. Sie muss zwar nicht verkaufen - aber sie kann auch nicht verkaufen. Dasselbe Schicksal droht dem nächsten Besitzer (wenn der Landwirt das z.B. übersehen hat).
Der Grund für die GVK: Zum Schutze eines gesunden Bauernstandes ist geradezu lächerlich. Nennen wir das Ding doch beim Namen: damit die Herren Grundbesitzer ganz leicht und spottbillig zu weiterem Grund (und damit weiteren Förderungen) kommen können.

Also - wennst schon für Gerechtigkeit bist - dann schreib dazu: jeder soll seinen Grund verkaufen dürfen egal an wen. Und ebenso soll jeder auch Grund kaufen können, den er gerne haben will.

Das Ganze ist aber selbverständlichg ebenso aussichtlos wie dass ein Landwirt auf seine Subventionen, oder jeder anderen auf einen Teil seines Gehaltes, verzichten wollte.
Einmal gewährte Rechte werden bekannter maßen mit Zähnen und Klauen verteidigt.
Und die Agrarlobbies sind bekanntermaßen die stärksten im Land.
Also was solls ...

Alles geht so weiter wie bisher.
Bis auch bei uns die Leut griechisch verstehen werden.


tch antwortet um 26-05-2011 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Hallo 50 plus

Verschenk Deinen Betrieb an einen unfreiwillig Arbeitslosen- er wird in auch nicht bewirtschaften können...
Du könntest meinen Job auuch nicht machen... warum wohl?

Unfähig oder mangels geeigneter Ausbildung?

Welche Lebensmittel produziert Dein Betrieb?

Zu der von Dir verachteten Gesellschaft gehören auch Deine Kollegen die Landwirte, glaube nicht das es viele Betrieben gibt die sich selbst mit allen versorgen- auch Du bist ein teil dieser verachtenswerten Gesellschaft!
Du schießt Dich immer wieder ins Knie... das muss Dir echt Spass machen

tch


gdo antwortet um 26-05-2011 23:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
50plus ... sorry aber du bist eine Phrasendrescherin ... Gesellschaft billig ernähren?

Was kriegst Du von Deinem z.B. Apfel-Abnehmer fürs Kg?

Was bezahlt der Konsument beim Billa oder Merkur oder Hofer fürs kg Äpfel?
2-4€ je nach Apfel udn Jahrezeit?

Das nennst Du die Gesellschaft billig ernähren? Das ich nicht lache.

Ihr ernährt Eure Lieferanten billig - und die Konsumenten zahlen teuer.
Der Rest bleibt - und ich bin jetzt sehr freundlich - im System. Oder in den Taschen der Aldi-Brüder.
Kann ich nur sagen - selber schuld, wenn Ihr Eure Nahrungsmittel verschenkt.

Schon mein Vater hat vor Jahrzehnten seine eigene Kundschaft gehabt.
Und es gebt genug Bauern die das auch heute noch schaffen.
Ebenso wie es jene gibt die in großen Massen erzeugen und daher dann halt auch billig verkaufen müssen. Auch selber schuld.

Und dafür dass das eine oder andere jetzt billig aus dem Osten kommt - dafür sind wir auch selber schuld. Es hat uns keiner in die EU gezwungen. Aber wir sind alle auf die Lügen hereingefallen, die uns aufgetischt wurden - dass nämlich alles viel besser und schöner wird mit der EU. Für die Reichen - weil die können dann billig im Osten weitere Gründe und Arbeiskräfte einkaufen.

Also meine Liebe 50plus - tisch uns keine Märchen und Plattitüden auf.
Mit "Gesellschaft billig ernähren" kannst bestenfalls noch ein paar Bauern aus diesem Forum beindrucken. Das Leben draußen sieht ein bißchen anders aus.


gdo antwortet um 26-05-2011 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
tch .. ich glaub man sollte unterscheiden zwischen einen Betrieb bewirtschaften ... und einen Gemüsegarten bewirtschaften.

Ersteres wird in der Praxis nur von "Professionisten" sinnvoll gemacht werden - zweiteres sollte jedem Erdenbürger als natürliches Recht zustehen.

Meine Mutter hat nix glernt - aber an Gemüse- und Obstgarten hamma ghabt, wie ich keinen in meinem Leben jemals wieder einen gesehen hab.
Defacto haben wir uns alles selber gezogen. Ausser Zitrusfrüchte und Bananen.
Und Tiere haben wir auch ghabt. Und Wald.
Wir waren selten Einkaufen - und wenn dann Schuhe, Gwand und Geräte und Drähte und so ein Zeug.
Und so wie wir war es auch bei den Nachbarn.
Das war noch ein Leben.

Was haben die Leut heut?
Wieviel gibts die das heut auch noch haben?
Super feine(s) Gesellschaft(ssystem) haben wir.
Aber dafür haben wir zum kotzen Reiche, jeder zweite Jugendliche (in Spanien) ist arbeitslos - und jeder 7. (Amerikaner) braucht Lebensmittelmarken, damit er überleben kann.
Super feine(s) Gesellschaft(ssystem) haben wir.

Wie super toll - wird man in den nächsten Monaten sehen, wenn wieder mal alles die Bäche runter geht. Ob das wen zum Denken bringen wird.
Sicher nicht.
Ausser er hat das Pech und wird betroffen sein. Dann wachma plötzlich auf.


Fetzerl antwortet um 27-05-2011 00:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@ Alois:
Natürlich sind wir alle Interessenvertreter, denn wir vertreten unsere eigenen Interessen. Leider gleitet die Diskussion sehr schnell in Austausch von lauten Meldungen anstatt von Argumenten ab...

Bitte bedenk eines: die Studie kommt nicht von einem unabhängigen Institut, sondern vom mitgliederstärksten (weil Zwangsmitgliedschaft) Interessenvertreter in Österreich. Die AK weiß ganz genau, warum sie das gerade jetzt macht, insofern hat der Bauernbund recht.

Was mich am meisten bei der Studie aufregt, ist nicht die Studie selbst, sondern die Reaktion unserer Vertreter (Bauernbund und LWK): Herumschreien anstatt Auseinandersetzung! Ich hätte viel lieber eine Aussendung gesehen, die dieser Studie mit Argumenten antwortet anstatt blöd zu schreien...

Wer von Euch hat sie durchgelesen? Mir sind eine Menge Kritikpunkte aufgefallen:
* Quellen: Grüner Bericht (ok, die übernommenen Daten stimmen) und eigene Berechnungen - wie erfolgen die Berechnungen?
* Dass es hohe Einkommensunterschiede zwischen verschiedenen landwirtschaftlichen Betriebstypen bzw. Betriebsgrößen gibt, ist eine NoNa-Aussage. Genauso gibt es hohe Einkommensunterschiede zwischen unselbständig Beschäftigten (von der Putzfrau bis zum Abteilungsleiter), also wo ist die Überraschung? Das gleiche gilt für unterschiedliche Sektoren in der Wirtschaft; die Banken bezahlen meist besser als die Gastronomie....
* Sozialtransfers als Einkommensbestandteil: wo werden bäuerliche Familien bevorzugt? Es gibt auch nicht mehr Familienbeihilfe als für reiche Industrielle oder arbeitslose alleinerziehende Mütter...
* Die Einkommensvergleiche mit unselbständig Beschäftigten sind teilweise haarsträubend, weil komplett unklar ist, welche Vergleichsmaßstäbe angewendet werden...
* Vollerwerbsbauern sollen im Durchschnitt höhere Einkommen als unselbständig Beschäftigte haben: wird hier das betriebliche Einkommen nur einer Person zugerechnet, auch wenn Familienmitglieder mitarbeiten? Werden bei unselbständig Beschäftigten nur Vollzeitstellen oder auch Teilzeitstellen einberechnet?
* Wenn bäuerliche Familien höhere Familieneinkommen haben - kann das auch damit zu tun haben, das die ganz schön viel arbeiten??? Ein 40 Stunden-Job plus Landwirtschaft im Nebenerwerb braucht etwas mehr Zeit, bringt aber vielleicht auch das bisserl mehr Geld?
* Die Lebenshaltungskosten sollen niedriger sein? Das kann auch damit zu tun haben, dass bäuerliche Familien üblicherweise nicht soviel Geld verkonsumieren; die Erhaltung der Wohngebäude kostet genauso wie bei anderen.
* Vermögenszuwachs: klar hat jeder Landwirt eine Menge Vermögen, das ist allerdings Betriebliches und nicht privates Vermögen! Diese Unterscheidung wird ganz bewusst fallengelassen! Genauso könnte man dem Händler den Wert seiner Geschäftsräumlichkeiten oder der Autowerkstatt ihre Gebäude in das Privatvermögen ihrer Eigentümer zurechnen - dann sind die auf einmal auch viel reicher....
* Vermögenszuwachs: wodurch entsteht der eigentlich? Das wird nicht gesagt - wahrscheinlich durch betriebliches Wachstum und nicht durch Wertsteigerungen oder hohe Zinsgewinne...

Auf dieser Ebene sollten wir antworten und argumentieren; die AK tut sich ja deswegen so leicht, weil die meisten Bauern und deren Vertreter eben jammern und schreien, anstatt in eine Diskussion einzutreten.
Und ich hätte einige Fragen an die AK:
* Wie sieht es mit Einkommensunterschieden bei unselbständig Erwerbstätigen aus? Auch hier gibt es den reichen Manager, der auf seine Hackler herunterschaut und genauso im dicken BMW fährt wie der Großbauer...
* Was ist mit allen denen, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten müssen?
Die AK hätte genug zu tun in den Reihen ihrer eigenen Mitglieder, da muss sie sich nicht unbedingt um die paar Bauern kümmern...

Übrigens: wieviele Nebenerwerbsbauern zahlen mit ihren Löhnen auch Zwangs-AK-Beiträge? Sicher weit mehr als 100.000 österreichweit...

Schönen Abend, Franz



soamist2 antwortet um 27-05-2011 00:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
lieber gdo

+++Also meine Liebe 50plus - tisch uns keine Märchen und Plattitüden auf.
Mit "Gesellschaft billig ernähren" kannst bestenfalls noch ein paar Bauern aus diesem Forum beindrucken. Das Leben draußen sieht ein bißchen anders aus+++

du bist doch der pausenkasperl der seit einigen jahren der jedes zweite monat den ultimativen weltuntergang prophezeist? ist es jetzt schon soweit oder hast du einfach ein kleines problem zwischen deinem weltbild und dem wirklichen leben zu unterscheiden?

gott sei's gedankt, dank unserem, noch immer funktionierenden sozialstaat, hast du gesetzlichen anspruch auf psychologische hilfe. nutze sie auch, bub - es ist offensichtlich ein akutes problem





Moarpeda antwortet um 27-05-2011 06:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@fetzerl

sehr gut analysiert und argumentiert


helmar antwortet um 27-05-2011 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Hallo Fetzerl......danke für deinen Eintrag. Manchmal frage ich mich schon, welche "Profis" beim Bauernbund einerseits die Öffentlichkeitsarbeit machen, und dazu gehört auch eine fachlich und sachlich 100% hieb und stichfeste Argumentation. Meine persönliche Situation ist ja diese dass je aus der Sicht der äusseren Beobachter, die Ehe mit einem Arbeiter sagen wir mal, nachhängt......zum einen, "ja, die können ja leicht mit zwei Einkommen", zum anderen" die haben ja an Bauernhof, der nimmt doch einem anderen den Arbeitsplatz weg"( auch hier einge male im Forum geäussert).
Was man beim Bauernbund, der ja offen eine Gruppierung einer Partei ist, und bei der Arbeiterkammer, welche ja überparteilich agieren sollte, sich aber als Sprachrohr einer anderen Partei betätigt, völlig übersieht, ist dass gar nicht so wenige Mitglieder der AK auch Bauern und sonstige "Besitzende" sind. Und dass auch in der urroten Klientel gar nicht so wenige anzutreffen sind welche nicht in der Zinskaserne hausen.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 27-05-2011 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@tch, gdo u. sisu

Ich achte die Gesellschaft und die einzelnen Berufsgruppen, sowie ihre Leistungen. Ich kann auch sehr gut zwischen unfreiwillig arbeitslos und Langzeitarbeitsunwillig unterscheiden.

Aber die Geringschätzung und der Neid, der uns Bauern von einzelnen Personen entgegengeschleudert wird, ärgert mich maßlos. Wenn wir ehrlich sind, möchte ein Großteil der Gesellschaft nicht mit unseren Arbeitsbedingungen tauschen. Aber schreien, wenn die Ausgleichszahlungen an die Bauern überwiesen werden,..........In jeder Gemeinde gibt es solche Prachtexemplare von Bauernhassern.

Trotzdem bin ich gerne Bäuerin, wir freuen uns über unsere Erfolge, sind uns unserer Aufgabe als bäuerlicher Betrieb bewußt und nützen nicht krampfhaft jede Möglichkeit, um öffentliche Gelder zu lukrieren.





Christoph38 antwortet um 27-05-2011 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Für symptomatisch halte ich die Formulierung, dass "Bauern mit hohem Einkommen bekommen noch dazu auch (meist) höhere Subventionen".

Damit wird suggeriert, dass Gutverdiener zusätzlich Subventionen bekommen.
Tatsächlich wird jedoch das Einkommen der Bauern bereits inkl. Subventionen berechnet.
Ohne Subventionen gäbe es mM nach kaum Betriebe die gut verdienen.

In der Studie wird auch relativ geschickt mit dem landwirtschaftlichen Haushaltseinkommen, also inkl. Nebenerwerb, Familienbeihilfe etc. operiert und der Anschein erweckt, das lw. Einkommen sei besonders gut.

Wir haben zu Hause einen sehr kleinen Landwirtschaftlichen Betrieb mit geringen Einnahmen, nach der Studie der AK würde es sich bei uns um Personen handeln, deren landwirtschaftliches Haushaltseinkommen über dem Durchschnitt liegt. Ursache wäre meiner Frau/mein Nebenerwerb.

Somit halte ich die Studie für unseriös, da bewusst falsche Interpretationen herbeigeführt werden.


Christoph38 antwortet um 27-05-2011 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Hier noch die Kurzfassung der Studie:

Den Bauern mit viel Vermögen, die überdurchschnittlich gut verdienen, wird noch ein Batzen Subventionen in den Rachen geworfen.
Zusätzlich cashen die Bauern noch ordentlich über Sozialtransfers ab.


helmar antwortet um 27-05-2011 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Sozialtransfers? Wird nicht auch des öfteren seitens verschiedener politischer bäuerlichen Parteigruppierungen immer wieder darauf higewiesen dass Bauernfamilien im Durchschnitt mehr Kinder haben und damit das Abendland retten und für künftige Pensionsbeitragszahler sorgen?
Mfg, Helga


iderfdes antwortet um 27-05-2011 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Also hab das Ganze mal grob durchgelesen, werd aber daraus nicht schlau. Einerseits sind alle Bauern so reich, andererseits steht dort zu lesen, dass ein Drittel dieses Einkommens aus unselbständiger Arbeit kommt. Das Einkommen in der Landw. ist höher als das Durchschnittliche, zieht man diese 30 Prozent aber ab, ist es ja auch laut den Angaben dieser Studie mehr als deutlich darunter. Vom Stundenlohn ganz zu schweigen.
Interressannt finde ich auch Tabelle 13. Hier wird wohl nicht ohne Absicht nur ein relativ kurzer Zeitraum in der Berechnung des Einkommens von Vollerwerbsbauern angegeben.
Dass das Immobilienvermögen höher ist als bei anderen Bevölkerungsgruppen ist ja kein Wunder.
Und woher die Angaben über das Geldvermögen von Landwirten und Personen anderer Berufsgurppen kommen sollen, ist mir ein Rätsel.
Dass die Betriebsgrößen jährlich zunehmen, weil viele Bauern aufgeben, muss ich auch überlesen haben.

Irgenwie schaut das schon ein bisschen nach einer Hetzschrift aus.


krähwinkler antwortet um 27-05-2011 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Die Angaben über das Vermögen stammen in erster Linie von der Nationalbank.


lacusfelix antwortet um 27-05-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Ein anderer Aspekt: mit wem ist ein Bauer vergleichbar, mit einem Unternehmer oder mit einem Arbeiter/angestellten.
Wenn ich mit einem Unternehmer vergleiche dann haben ersten die ganzen Nebeneinkünfte und Sozialtransferleistungung in der Rechnung gar nichts dabei verloren und zweitens sind wären dann die Vergleichszahlen mit anderen 1 oder 2 Mannbetrieben relevant.

Wenn ich ihn mit einem ArbeiterAngestellten vergleiche sehe ich die Position des Bauern aufgrund seiner Tätigkeit und Verantwortung sicher nicht im Durchschnitts-Einkommensbereich sonder vergleichbar mit Abteilungsleiter in der freien Wirtschaft. Und wenn ich dann noch auf die Jahresarbeitsstunden hochrechne würde die Statistik ganz anders aussehen


agrobertl antwortet um 27-05-2011 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
... glaube keiner statistik die du nicht selbt gefälscht hast!!!!
jede vertretung (BB, AK etc.) hat die gleichen basisdaten und fasst diese kompakt zusammen... damit es dem jeweiligen klientel entspricht.
mich persönlich ärgert extrem, wenn die wogen hoch gehen wenn der milchpreis um 1Cent angehoben wird, jedoch bei cola und co (was ja von den herstellungskosten billiger ist und von gesundheitlichen aspekt sicher mehrkosten verusacht) nie über preiserhöhungen geklagt.
....und weiters: wenn ca. 11% vom einkommen für nahrungsmittel ausgegeben werden, wobei 1/3 bis 1/2 sowieso im müll landet, dann liegen diese effektiv ja sowieso nur bei 6% bis 8% vom einkommen. für lebensmittel ist dies meiner meinung nicht viel, wenn ich mich nicht irre, dann wird für freizeit mehr ausgegeben.
lg



krähwinkler antwortet um 27-05-2011 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Man kann die Studie auch verwenden als Handlungsanleitung, wie man risikominimierend sein Einkommen und Vermögen steigern konnte. Rinderhalter müssen sich wegen übermäßigen Reichtums eher keine Sorgen machen. Dieser Trend würde sich erst geändert haben, wenn rund um Wien wieder das Grünland überhand nehmen würde. Ich seh da aber nix!


gdo antwortet um 27-05-2011 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Hat eigentlich noch irgendeiner von euch einen Funken von Sinn für Gerechtigkeit?

Wie gerecht ist ein System, das Hundertausenden von Arbeitern keinen Groschen schenkt - aber dem Hundert Hektar-Bauern (um die es hier geht), der sowohl zur den Vermögenden wie auch den Gutverdienern gehört (oder nicht?) - noch zusätzlich Hunderttausende nachwirft?

Es geht nicht um Neid und Bauernhassen - es geht um Gerechtigung, und es geht um Gerechtigkeit in einem System, das scheinheilig Sparen predigt - aber gleichzeitig den Reichen die Subventionen nachschmeist. Genau das prangert die Studie auch zu Recht an.

Darum geht es - und nicht ob 50plus 100 oder 1000 oder 5000 Euro bekommt.
Sondern ob ohnedies Millionär XYZ auch noch hundertausende als Körberlgeld braucht.

Was ist daran sooo schwer zu begreifen???

Und dass das so ist - dazu braucht man diese Studie nicht. Egal ob einseitig verfasst oder nicht.
Wer das nicht begreift, der will es nicht begreifen.

Und selbverständlich will das auch keiner begreifen.
Weil sofort schlägt die Panik zu, weil man könnte ihm ja auch was wegnehmen. Und dann setzt das Hirn aus und jeder verteidigt nur mehr mit Zähnen und Klauen seine Pfründen.
Mit Recht. Aus seiner Sicht.

Das ändert aber nix an der Tatsache, dass das System ungerecht verteilt.
Wie das endet - sieht man in all den Staaten wo es jetzt bereits kriselt.
Aber auch das ist nicht genug um Einsicht einkehren lassen.
Wundert sich dann noch wen, wenn es irgendwann auf den Straßen endet?

Und ich beschwöre keine Weltergänge herauf - sondern zeige nur auf, was passieren wird, wenn der soziale Friede (ist halbwegs gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen) nicht gewahrt bleibt. Das wird umso wichtiger, wenn der Staat eh schon am Rande der Möglichen ist weil rundherum Krisenstimmung ist.
Das ist es was man von der Geschichte lernen kann - dass wenn man sich dieser Ungerechtigkeit verschließt - es irgendwann in Wut und mit Blut endet.

Aber ... pfeif aufs lernen, wenn es um das Verteidigen von Rechten und Pfründen geht.

Also weiter mit den Millionären Subventionen hinterher werfen - und den ohnehin Armen und Kleinen weitere Sparmaßnahmen auf dividieren, die ihn viel härter treffen, wie den Millionär.
Weiter so damit ... nur ja nix ändern.

Und nur ja nicht zu den jetzt bereits kriselnden Staaten hin schauen. Schön brav die Augen verschließen. Der Goldpreis ist ganz zufällig so hoch, EURCHF ist ganz zufällig so tief .. und das alles hat nix zu bedeuten und der gdo ist einfach nur ein Unruhestifter ...

Wenn es nur so einfach wäre ...


gdo antwortet um 27-05-2011 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Studie als Handlungsanleitung wie man risikominimierend ... dazu braucht es diese Studie nicht.

Freiland im Rahmen der GVK billig einkaufen und dafür Förderung kassieren - das machen manche profimässig. Kenn persönlich einen, der weit über 100 ha hat ... ist ein netter lieber sympatischer Mensch. Er kann nix dafür und wär blöd es nicht so zu machen. Ich würd es ebenso machen. Jeder mit Verstand und ohne Charakter würde es machen.

Ändert aber nix daran, dass das System ungerecht verteilt.
In Zeiten, wo angeblich alle Sparen sollen.

Forderung - - - wer über eine Mio € Vermögen hat (Verkehrswert) - also Leute die um die 14 Mio ATS Vermögen haben - oder im Jahr ein EK von über 120.000 € hat (also 140.000 ATS pro Monat!!!) - dessen Subventionen sind damit gedeckelt. Drüber gibts nix mehr.

Würde davon die Welt untergehen?
Oder ware es vielleicht ein Weg in die richtige Richtung?

Natürlich ist es Blasphemie.
Und natürlich ungerecht den Reichen gegenüber.

Aber hat wer einen besseren Vorschlag - ausser das ganze einfach zu vergessen und unter den Tisch zu kehren?


iderfdes antwortet um 27-05-2011 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Dass die Nationalbank solche Daten weitergeben darf, wundert mich. Hab übrigens den Agrarpreisindex von 2010 gefunden. Einnahmen incl. öffentlicher Gelder bei 105 Punkten, Ausgaben 133 Punkte. Basis (100) 1995.


Der_Franz antwortet um 27-05-2011 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was für mich bleibt ist dass hier Unternehmen und Privatperson mal wieder deutlich durcheinandergebracht wird.
Fazit: eine Novellierung der Unternehmensform Landwirt wäre dringend erforderlich. Wenn der Betrieb dem Inhaber einen Lohn zahlen muss wäre diese Vermengung endlich Geschichte und die AK oder wer auch immer hätte einen Angriffspunkt weniger und die Landwirte müssten sich auch nicht mehr selbst in die Tasche lügen.


agrobertl antwortet um 27-05-2011 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Franz
da hast vollkommen recht. aber es scheitert ja schon bei der pauschalierung. jedes einpersonenunternehmen muss eine ein-ausgaben-rechnung machen, der bauer nicht. jeder vernünfitge bauer macht dies sowieso, damit er nicht von der substanz leben muss und die kinder auch noch was davon haben.
ich bin mir nicht sicher inwieweit die bauern gegen eine absenkung der pauschalierungsgrenze sind oder ob eh nur die standesvertretung diese vehement bekämpft. das problem sehe ich in der diskussion über die pauschalierung, denn da mischen sich ja wieder 95% ein, die ja keine bauern sind (ak etc.) und von den änderungen auch nicth betroffen sind.
lg


rp4225 antwortet um 27-05-2011 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ gdo

also sei mir bitte nicht böse, aber du bist wirklich nicht ganz.............

zum Thema Gerechtigkeit:

durchschnittliches Pensionsantrittsalter bei Eisenbahnern: 52 Jahre (überwiegend SPÖ-Klientel)
bei der Post schauts net viel anders aus, im öffentlichen Dienst brauchens die Leute ab Mitte 50 auch nicht mehr. In den Banken bzw. in der Indurstrie gibts regelmäßig ab 50 "golden handshakes"

wo bitte gibts das bei den Landwirten - wenns Glück haben mit 60, wenn net dan mit 65 in die Pensi - da könnens eh nimma kraxeln, überhaupt die Bergbauern - da Elsner (a guter Roter) lief in Frankreich am Golfplatz rum, bevor ihm ach so ungerecht mitgespielt wurde - hat ja jetzt eh der EUGH entschieden - aber die 96 Mille hat er trotzdem gern genommen - wo gibts das bei Landwirten???

im Öffentlichen Dienst (z.B. Ministerien) wird max. 5 Stunden pro Tag gearbeitet, der Rest ist Kaffeepause und so bzw. werden die Stunden erschummelt (weiss ich aus mehreren sicheren Quellen) - Rechne diesen Lohn auf tatsächliche Arbeit hoch und dann red ma weiter bzw. die Anstrengungen

das Bundesheer - zu tausenden versteckte Arbeitslose - hier überwiedend die Vertragsbediensteten - und ab 50 entweder in die Pensi oder Ausgedinge........wo gibts das in der Landwirtschaft??

o.k. - und nun zu den Großverdienern

die meisten Agrarsubventionen in Österreich kriegt der Rauch (Fruchtsafthersteller) in Vorarlberg - ist sicher nicht in Ordnung.......aber da können die Landwirte nix dafür

Die "Millionäre" bei den Bauern sind sicher dünner verstreut, soviel gibts sicher nicht - jeder Arbeitnehmer in der Zweiten Führungsebene hat Jahresgehälter zwischen 70 und 120 T€ brutto - wohlgemerkt zweite Ebene - d.h. Abteilungsleiter ect. - 40 Stunden-Woche - von mir aus a paar Überstunden - weiss ich - ich bin auch zweite Ebene, wennst wieder an Blödsinn dagegenschreiben willst - ohne Nebengeräusche wie Prämien und Dienstautos etc.

und bitte warum soll es einem Landwirt nicht auch gestattet sein, dass er etwas besser situiert ist, sprich, dass er z.B. auch 100 oder 200 T€ im Jahr verdient - der arbeitet doch eh zwischen 70 und 80 Stunden in der Woche - hat ja eh keine Freizeit - na bitte - dann soll er halt an Mercedes haben oder an ordentlichen Traktor - na und

und die Topverdiener - siehe Fernsehberichterstattung - ein Treichl mit 2,8 Mio, der Ruttensdorfer bei der OMV mit weit über 1 Mio und da gäbs noch hunderte die ich dir aufzählen kann - die lachen doch über die ach so reichen Landwirte, wenn die sehen, was die in Relation zum Arbeitseinsatz verdienen - wurscht ob mit oder ohne Förderungen - da Androsch z.B. greift keine Erde an, die Riess Passer a net bei Wüstenrot usw.

Aber es ist modern, permanent auf die Landwirtschaft hinzuhauen.

Zeig mir einen Lehrer in Österreich, der es nicht schaffen würde, eine Stunde länder in der Klasse zu stehen - da lachen doch die Hühner - bei 3 Monaten Urlaub - und dann schaust da deren Gagen an - und dann sag nochmal was von reichen Landwirten - warum - die Lehrer haben halt auch a gute Gewerkschaft

und so weiter und so weiter - aber auf die Landwirtschaft schimpfen..................




krähwinkler antwortet um 27-05-2011 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
An den 2010er Daten wird bereits gearbeitet. Es ist anzunehmen, dass die relativen Einkommenszuwächse überdurchschnittlich ausfallen werden. Man kennt die Preisindices und die Betriebsmittelindices, Produktionsmengen sind auch bekannt. Das wird zünftig werden!


gdo antwortet um 27-05-2011 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
rp4225 ... scheinbar kannst net lesen ... aber dafür Schablonen dreschen

ich hab von den Millionären gesprochen ... die kleinen sind nicht das Problem ...
Geht das in Dein kopf rein?

durchschnittliches Pensionsantrittsalter bei Eisenbahnern: 52 Jahre (überwiegend SPÖ-Klientel) bei der Post schauts net viel anders aus, im öffentlichen Dienst brauchens die Leute ab Mitte 50 auch nicht mehr ....
==> Bravo - also eine Ungerechtigkeit rechtfertigt die andere? Abgesehen, davon sich diese Dinge im Ändern begriffen sind ...

In den Banken bzw. in der Indurstrie gibts regelmäßig ab 50 "golden handshakes" wo bitte gibts das bei den Landwirten
==> Kriegen die öffentliche Nettoförderungen für Vermögen das sie haben, je mehr Besitz umso mehr Förderung?

Im Öffentlichen Dienst (z.B. Ministerien) wird max. 5 Stunden pro Tag gearbeitet, der Rest ist Kaffeepause und so bzw. werden die Stunden erschummelt (weiss ich aus mehreren sicheren Quellen) - Rechne diesen Lohn auf tatsächliche Arbeit hoch ...
==> Also ich glaub die Beamten sehen das etwas anders - zumindest für mich hört sich das als pauschale Miesmacherei an - um vom eigentlichen Problem wieder abzulenken. Kaffeepausen werden in allen Betrieben gemacht und auch die Bauern machn a Jausn - oder net?

Anstrengungen das Bundesheer - zu tausenden versteckte Arbeitslose - hier überwiedend die Vertragsbediensteten - und ab 50 entweder in die Pensi oder Ausgedinge........
==> Wieder Pauschalverurteilung ohne fakten - und da bekommt der Einzeolne nicht Förderung nach Besitz bemessen, je mehr Besizt umso mehr Förderung?

und nun zu den Großverdienern die meisten Agrarsubventionen in Österreich kriegt der Rauch (Fruchtsafthersteller) in Vorarlberg - ist sicher nicht in Ordnung.......aber da können die Landwirte nix dafür
==> na immerhin etwas das du nicht in Ordnung findest. Waoh. Du hast wieder nicht gelesen - sondern schlägst nur blindwütig zurück. Hab ich von den Millionären und Großgrundbesitzern gesprochen - oder von den Landwirten generell.
And wenn die Landwirte nix dafür können -wer kann denn dann was dafür?

Die "Millionäre" bei den Bauern sind sicher dünner verstreut, soviel gibts sicher nicht
==> aha, die zählen nicht, jetzt bist im Rückwärtsgang ... scheint also ganz in Ordnung zu sein für dich. Und wiederum nicht gelsen - von den kleinen hab ich nicht gesprochen.

Warum soll es einem Landwirt nicht auch gestattet sein, dass er etwas besser situiert ist, sprich, dass er z.B. auch 100 oder 200 T€ im Jahr verdient - der arbeitet doch eh zwischen 70 und 80 Stunden in der Woche - hat ja eh keine Freizeit - na bitte - dann soll er halt an Mercedes haben oder an ordentlichen Traktor ....
==> hab ich da was dagegen gesagt? Ich hab nur gesagt, dass man den Millionären nicht noch zusätzlich Förderungen nachschmeißen soll - aber das scheint zuviel der Mathematik und des Zuhörens für Dich zu sein ...

und die Topverdiener - siehe Fernsehberichterstattung - ein Treichl mit 2,8 Mio, der Ruttensdorfer bei der OMV mit weit über 1 Mio und da gäbs noch hunderte die ich dir aufzählen kann - die lachen doch über die ach so reichen Landwirte ...
==> wiederum: die bekommen nicht, je mehr Besitz sie haben, umso mehr Förderungen. Die bekommen Ihr Gehalt sozusagen vom freien Markt - und nicht aus der Staatskasse.
Und wenn sie aus der Staatskasse bekommen würden wär es genauso ungerecht und ich wäre genauso dagegen.

Aber es ist modern, permanent auf die Landwirtschaft hinzuhauen
==> Du leidest unter Verfolgungswahn - und kannst nicht mehr unterscheiden was gerecht is und was nicht. Ich würde an Deiner Stelle auch nix herschenken - aber ich wär immerhin imstand zu bekennen, dass das System in dem Falle beschissen ist.

Zeig mir einen Lehrer in Österreich, der es nicht schaffen würde, eine Stunde länder in der Klasse zu stehen - da lachen doch die Hühner - bei 3 Monaten Urlaub - und dann schaust da deren Gagen an - und dann sag nochmal was von reichen Landwirten - warum - die Lehrer haben halt auch a gute Gewerkschaft und so weiter und so weiter - aber auf die Landwirtschaft schimpfen..................
==> Wiederum: die bekommen nicht, je mehr Besitz sie haben, umso mehr Förderungen.

Du solltest lesen und denken - statt nur blind mit Hasstiraden um dich schlagen.

Das System Förderungen nach Flächen auszuschütten, die dann z.T. auch noch als Bauland verkauft werden können, ist ungerecht. Keine andere Berufsgruppe bekommt je höhere Förderungen je höher deren (Grund)besitz ist.
Das ist einzigartig - und in einer Zeit, wo alle sparen müssen - denkbar ungerecht.

Aber wie schon gesagt - natürlich will das keiner hören.
Also braucht auch keiner was dazu sagen.
Lassen wir es einfach so weiter laufen.



rp4225 antwortet um 27-05-2011 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
.........sind alles keine schablonen, sondern tatsachen - kann ich dir alles auf Hieb und Stich belegen - aber das würde den Rahmen sprengen

aber bitte - wie du meinst - ich lass dir eh Deine Meinung - die Realität ist aber doch a bissl komplexer

offensichtlich habens dich irgendwo beim Umwidmen gelegt, da du so auf Bauland erbicht bis - und deswegen haust auch alle Bauern in einen Topf

Und Bauland ist Bauland, egal obs einem Bauern, einem Industriellen, einem Politiker oder einem Arbeiter gehört - da gelten für alle die gleichen Regeln.

Und im Fördersystem kennst dich offensichtlich auch net aus - denn es ist nicht jeder Hektar gleich viel wert, und ab 100 ha (hab kein Problem damit zuzugeben, dass das schön was größeres ist), gibt es Abstufungen bis hinunter zu 60% - alles nachzulesen

Weiters werden Förderungen seit er Einführung der einheitlichen Betriebsprämie (die meiner Meinung nach auch Schwachsinn ist) alles andere als pauschal über Flächen ausgeschüttet - kannst auch nachlesen

und wie gesagt - wenn alle sparen müssen soll das auch für alle gelten - net nur für die Bauern, mit denen du so deine liebe Not hast

aber lass ma das - bringt sowieso nix


gdo antwortet um 27-05-2011 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Du kannst no immer net lesn ... I hab mit de geförderten Millionäre a Problem - und sunst mit niemand.
Und glegt hams me anet und mit de Bauern, ausser den begriffstützigen und denen die net lesn können, im generellen hob I a ka Problem.

Und mei Vorschlag war nur a Denkansatz ... den Du immerhin aufgnumman host.

Aber i gib da recht ... und hobs scho 20moil vorher gsagt - es nutzt eh nix.
Weil einmal eingeräumte Rechte will keiner wieder hergebn.

Wurscht wie ungerecht oder net.
Ändert oba nix an (ungerechtn) system.

Und aussadem ... an gschenktn gaul schaut ma net ins maul.
In diesem sinne ... wohl bekomms! Die Förderungen mein i.
I vazicht auf meine - weu des is ja eklig.

Und nächstens werd i beantragn, dass die Müllabführer a a förderung bekumman, abhängig von der Fläche des abfohrn. Und aussadem die Pfarrer und die Ärzte und die Hausfraun und die Kaminkehrer und die Zimmerer und Mauerer und Hebammen, weil die tun olla a a guts Werk. Net?

So und jetzt hob I gnua von de Bauerndickschädln, die's erst begreifen werdn, wenns zspät is.
I winsch Euch no was - mochts as guat und nix fia unguat.




helmar antwortet um 27-05-2011 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Oiso irgendwia hab i den Eindruck dass die die teppatn Bauernschädln nirgends haben wolln.......;-) lieber gdo! Ich bekomme knapp 7000,--€ und hab kein Problem damit wenn andere das sagen wir mal, 5 Fache bekommen. Bei mir zumindest schluckt davon eh schon mehr als die Hälfte die SVB. Ich komm mit meiner Landwirtschaft durch, auch wenn ich mit den Erträgen kein Gold horten kann und in ein paar Jahren ist ein Teil davon verpachtet, der Rest übergeben. Und auch damit hab ich kein Problem mehr.......aber eines behalt ich mir auch bei der Übergabe vor, nämlich das Recht, sollte mein Kind den Hof verkaufen wollen, mir den Käufer genauest unter die Lupe zu nehmen, und notfalls das zu verhindern. Sonst will ich nichts.......
Mfg, Helga


50plus antwortet um 27-05-2011 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@gdo

Ich sehe bei den Bauern keine geförderten Millionäre, ich beneide auch andere Bauern nicht, denn wenn sie ihren Besitz vermehren, dann hauptsächlich mit viel Fleiß u. Verzicht.
Das könnte ja auch der Rest der Gesellschaft machen, die nötige Ausbildung absolvieren Ackerland pachten und dann fest "Förderungen" kassieren und durch Fleiß und Verzicht seinen Besitz vermehren.....komischerweise kenne ich keinen Einzigen, der das macht. Da gibt man das Geld schon lieber für Genuß, Spaß u. Freizeit aus. Aber jammern, dass man sich die Lebensmittel nicht leisten kann.....und fest auf die Bauern schimpfen.....

Ich hab diese Neiddebatten satt! Wir Bauern sind auf diese Ausgleichszahlungen angewiesen, ob es die "Unwissenden" glauben oder nicht!


Hirschfarm antwortet um 27-05-2011 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@gdo: Müllabfuhr ist ein geschützter Bereich , unterliegt also nicht dem freien Markt und ist somit gefördert.
Das die Pfarrer gefördert werden wirst du auch nicht abstreiten können, oder?
Die Ärzte und Hebammen sind sowieso in dem am meisten geförderten Zwangsbeitragssystem unterwegs, wo es übrigens auch nicht zu wenige gibt die 7stellige Einkommensteuererklärungen abgeben.
Für die Kaminkehrer gilt dasselbe wie für die Müllabfuhr.
Maurer und Zimmerer holen sich Ihre Förderung selbst ab indem Sie 60 Stunden pro Monat pfuschen können und und dadurch von den hohen Zwangslöhnen in Österreich profitieren. In Ländern mit Weltmarktlohnniveau gibts nämlich keine 20 € für eine Stunde pfuschen sondern nur 2€.
Einzig bei den Hausfrauen muß ich dir zustimmen. Für die Zeit der Kindererziehung gehören Sie sicher viel mehr finanziell unterstützt.

Die Agrarförderungen werden übrigens seit 1995 nicht Indexangepaßt. Was das bedeutet brauche ich einem Börsianer wie dir nicht erklären.

Die Fragen die du richtigerweise stellen solltest lauten: Ist es richtig das einzelne Menschen Milliardenvermögen anhäufen? Und wo ist die Grenze? Wieviel Vermögen darf ein einzelner Mensch besitzen? Wie verhindert man daß ein Vermögensbegrenztes System so endet wie der Kommunismus?
mfg


50plus antwortet um 27-05-2011 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@helmar

Bin vollkommen deiner Meinung! Auch bei uns reicht die Ausgleichszahlung nicht aus, die Sozialversicherung zu bezahlen.
Und wie du dir deine Zukunft vorstellst, ist auch völlig ok!


gdo antwortet um 27-05-2011 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
50plus ... und helmar ... könnt Ihr auch nicht lesen?
Oder seid Ihr Millionärinnen?
Oder wollt ihr nur an der Diskussion teilnehmen?
So endet es, wenn dann einmal jeder zweite Jugendliche arbeitlsos ist ... und das ist erst der Anfang: http://www.zerohedge.com/article/spanish-police-brutality-multiple-choice-time

Hirschfarm - danke, danke, danke ... endlich mal eine halbwegs vernünftige Antwort - mit einer geringen Spur von geistiger Offenheit.

Wenngleich ich die Frage, unabhängig von Kapitalismus oder Kommunismus, trotzdem anders stellen würde:

Ab welchem Einkommen und oder Vermögen sollte davon ausgegangen werden, dass man (oder frau landwirt ... weil die anderen müssen ja eh ohne auskommen) keine Förderungen mehr benötigt und daher ohne staatliche Unterstützung leben kann?



Hirschfarm antwortet um 27-05-2011 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Die Frage kannst du so aber nicht stellen. Denn wenn du die Förderung sagen wir mal bei 100 ha begrenzt verpachtet jeder der mehr als 100 ha ha seine überschüssigen Flächen sofort an einen kleinen Landwirt. Die Förderung kriegt dann zwar der kleine, der Gewinn ist aber trotzdem wieder beim selben wie vorher. Die Systeme gehen immer nur eine Zeit lang und dann kracht alles zusammen. Da ich nicht davon ausgehe das die Menschheit heute wesentlich intelligenter ist als vor 100 Jahren ist es nur eine Frage der Zeit bis es wieder rums macht.


50plus antwortet um 27-05-2011 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@gdo

Zum Thema arbeitslose Jugendliche will ich nur sagen:
Großteils selber schuld, bzw. die Eltern......den Rest kannst dir selber dazureimen!

Und natürlich ist unser Besitz mehr als 1 Million wert, aber wenn wir die Felder nicht bestellen und die Ställe leer stehen lassen, dann können wir nicht davon "abbeißen", und wenn wir zum Weltmarktpreis produzieren müssen, dann wird es ohne Ausgleichszahlungen auch sehr eng!!!! Und es ist halt nicht das angestrebte Ziel eines Bauern, seinen Grund und Boden zu verkaufen um leben zu können!
Falls du verstehst, was ich meine........


Fallkerbe antwortet um 27-05-2011 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft

So schürt man den Klassenkampf.
Von dem klassenKampf profitieren in erster linie die Politiker und Kammern- da können sie sich mal vor ihrer Klientel profilieren und kleine scheingefechte austragen.
Jedem auch nur halbwegs inteligenten Menschen wird klar sein, das es in der Gesellschaft alle braucht, die Arbeitgeber, die Arbeitnehmer und auch die Bauern.


mfg

mfg


gdo antwortet um 27-05-2011 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Hirschfarm - und auf die anderen Fragen: Darüber zerbrech ich mir seit Jahren den Kopf.

Für mich persönlich bin ich zur Überzeugeung gekommen, dass so ca 5 Mio € an Vermögen und ein monatliches Netto-Einkommen von ca 50.000 € die Obergrenze sind. Das reicht für eine kleine Familie. Darüber wird es für mich obszön. Oder geschmacklos. Weil mehr brauch ich nicht. Damit bin ich versorgt. Und alles was darüber hinausgeht ist wesentlich besser bei anderen eingesetzt. Da tun mir wirklich die Besitzlosen mehr leid, wie ich gierig auf noch mehr wäre.
Ich brauch kein Schloß um glücklich zu sein. Oder drei Monate im Jahr Urlaub oder einen Ferrari oder Bentley. Es gibt wichtigeres.

Ich werde daher mit 100% iger Sicherheit - für mich persönlich eine solche Einkommens- und Vermögensdeckelung einführen. Bin nicht sicher, ob ich sie erreiche - aber könnte schon sein. Vielleicht reduzier ich diese Grenzen auch noch. Das Problem ist nur, dass landwirtschaftliche Gründe heute eine ganze Menge Geld kosten.
Alles was darüber hinaus geht - Leuten schenken oder zukommen lassen, die weniger wie ich haben. Einzige Bedingung: sie müssen meinem Beispiel folgen. Sollten sie jemals diese Grenzen erreichen, müssen sie ebenfalls alles darüber hinausgehende anderen Bedürftigen zukommen lassen. Das kann man die nächsten Jahrhunderte so spielen.

Ich lade jedermann dazu ein meinem Beispiel zu folgen. Es ist watschen einfach (wenn man es ich einmal bewußt gemacht hat) und jeder kann das machen. Habe auch vor daraus eine Bewegung zu machen. Franz von Assisi hat das ohne was geschafft - also ist es wohl auch mit 5 Mio / 50K Einkommen machbar - oder nicht? Wenn nicht - würde ich mich zu tode schämen.
Vieleicht wird jetzt auch mein Ansinnen, dass Millionäre nicht gefördert werden sollten etwas verständlicher. Die brauchen es einfach auch nicht mehr. Punkt aus Amen.

Kann Euch eines dazu verraten: die die weit von diesen Grenzen weg sind, werden das wohl eine gute Idee finden. Vielleicht kommt man ja mal in den Genuß ... die, die nahe dieser Grenzen sind, werden die Idee vertrottelt finden. Weil Reichtum ohne Grenzen und ohne Herz viel schöner ist, wie das Einkommen dann verschenken. Blöd wird man sein.

Die meisten werden mich jetzt hier verspotten - aber so ist es. Jedem dass seine. Der eine braucht halt 10 und 20 oder 100 Millionen oder andere werden nie satt - ich arbeite auf eine sichere und gesunde Existenz hin - und werde von dort aus dann für die anderen da sein. Aufzeigen, dass es auch anders geht. Dass man der Gier Grenzen setzen kann.
So oder so ähnlich, kann jeder Mensch handeln.
Jeder hat die freie Wahl.

Und Förderungen werd ich persönlich niemals in Anspruch nehmen. Ausser ich kann diese Förderungen Armen zugute kommen lassen, indem ich vielleicht mal einen Grund an ein paar arme Seelen verpachte.

Heute geht alles nur mehr um Profit - ich will und werde dem etwas anderes gegenüber stellen. Vollkommen legal, unpolitisch und auf den Menschen und die menschliche Entwicklung zentriert.

All jene die noch Gewissen und Mitgefühl kennen - werden mir zustimmen müssen.
Die anderen werden nicht zustimmen. Wie schon gesagt - jedem das seine.

So - und damit hab ich alles gesagt, was es für mich hier zu sagen gibt.
Hab heute beschlossen mich verstärkt meinen Zielen zu widmen und weniger in Foren Zeit zu vertrantschen.

Alles Gute - und ich hoffe, dass es jetzt klar ist, dass es mir niemals darum gegangen ist, kleinen armen Landwirten was wegzunehmen. Sondern die Reichen sollten mal den Charakter haben und sagen - und ab hier ist es genug, das Geld soll anderen zugute kommen!


50plus antwortet um 27-05-2011 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@Fallkerbe

Bravo, das sollte man als Schlußwort nehmen für diesen Beitrag!


gdo antwortet um 27-05-2011 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@50plus - glaubst du allen ernstes, dass in Spanien, oder Griechenland, oder Belarus, oder Ägypten jeder Zweite Jugendliche tachiniert? Und was können da die Eltern dafür?

Oder dasselbe in den 30er Jahren - da sind die Arbeitslosen selber schuld? ODer deren Eltern.
Mein gott - wenn es doch nur so einfach wäre.

@Hirschfarm: Bei meinem Beispiel verschenk ich - vielleicht aus Steuergründen verpacht ich um einen Schilling oder such andere steuerliche Schlupflöcher. Aber es geht nur mehr darum - gerechter zu verteilen. Und das kann ich dann. Und ich selber bestimmte wer bekommt. Heißt ich pflege mein "Werk / Gut" weiter, kann auch weitere tolle Gewinne und Vermögen machen - nur lass ich es letzlich nicht mehr mir zugute kommen, sondern anderen. Im spezielen solchen, die dieselbe Idee vertreten. Was spricht dagegen?


gdo antwortet um 27-05-2011 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Falkerbe - also wenn meine Idee, mein Vorhaben - vollkommen friedlich, vollkommen im Rahmen der Gesetze, einem sozialen Zweck dienend - Klassenkampf ist .... dann bist Du schon sehr weit jenseits von But und Böse.


50plus antwortet um 27-05-2011 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@gdo

Träum weiter!

Wenn du an einem bestimmten Tag um 3 Uhr nachmittags das gesamte Vermögen dieser Welt auf alle Menschen gleichmäßig verteilst, ist es um 1/2 4 Uhr schon wieder ungleich verteilt.....so ist es.
Nicht alle Menschen haben dieselben Bedürfnisse, Ziele, Begabungen, Charaktere.......


Summsumm antwortet um 27-05-2011 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Hallo,

geb ich auch noch meinen Senf dazu.
Es ist schon richtig, dass Einkommen / Vermögen nie gleichmäßig verteilt sein werden, und es ist auch nicht jedermann gleichermassen leistungsfähig. Manche tun sich schwerer, und müssen sich viel mehr anstrengen, was anderen leicht von der Hand geht.
Aber als wohlhabende Gesellschaft sollten wir vielleicht doch darüber nachdenken, ob wir den Schwächeren nicht auch eine gesicherte Existenz zubilligen wollen. Es gibt viele, die nicht mehr mit können, die werden ausgeblendet, und so lang wirs selber noch derjapsen, sind die ganz unten immer noch gut als schlechtes Beispiel.
Ich glaube, unsere Systeme, wie wir sie gewohnt sind, werden nicht halten, und wer Grund und Boden sein Eigen nennen kann, hat sicher eine gewisse Sicherheit. Aber auch nur so lang, wies allen andern auch halbwegs erträglich geht.
Es bringt uns nicht weiter, wenn einer mit dem Finger auf den anderen zeigt. Aber über Verteilungsgerechtigkeit müssen wir uns schon Gedanken machen. Wir sind das Volk - und alles Recht geht vom Volke aus. So stehts in der Verfassung. Lassen wir uns nicht nehmen, wofür unsere Altvorderen gekämpft haben.


helmar antwortet um 27-05-2011 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Schön langsam kommst du auf einen der Punkte, lieber Gdo.......arbeitslose Jugendliche sollte es eigentlich nicht geben. In unseren Gegenden ist es sehr oft ein Bildungsproblem, das leider seine Wurzeln in der Familie hat. Am wenigsten wirst du arbeitlose Jugendliche in jenen Familien finden in welchen auch die Eltern sich nicht in die Hängematte hocken. Was die arbeitlosen Jugendlichen in anderen Kontinenten betrifft.......die konnten sich so wie alle anderen auch, ihre Eltern nicht aussuchen, und um es derb zu sagen "zuerst f.......und dann sorgt schon wer für die hungrigen Mäuler" hat meistens ihre Wurzeln in der jeweilig vorherrschenden Religion der jeweiligen Gegend und in der Verantwortungslosigkeit vieler Männer welche drübergehen auf Teufel komm raus. Je weniger der Wert der Frau vorhanden ist, umso mehr Kinder. Aber für dieses Problem die sogenannten Besitzenden verantwortlich zu machen, das schaffen nur sehr naive Menschen.....
Mfg, Helga


biolix antwortet um 27-05-2011 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Komisch, also sind die "nicht besitzende" die die Gesetze machen udn sichs richten ?
Oder ist es doch umgekehrt ?

Komisch auch, das wer der z.b. 30 ha Besitz hat, udn das höre ich eben immer wieder, noch meint er ist "Besitzlos" oder zum "sterben verurteilt", und dann noch anderen neidig wenn der eine Sozialhilfe bekommt, obwohl er selbst oft das doppelte udn mehr Steuergeld bekommt...

Weiters zeigt das System in so vielen BEreichen das die "No Future" Generation bereits da ist, siehe Jungendarbeitslosigkeits Zahlen, kein "Fehler des Systems" ganz sicher, sondern eh klar von denen die keinen Job haben oder sich eben so fühlen als ob sie keine Zukunft hätten... oder eher nicht ?

lg biolix


krähwinkler antwortet um 27-05-2011 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Kreisky hätte gesagt: Ich bin der Meinung, dass wir einigen tausend Betrieben mehr für ihre Arbeitsleistung bieten sollten. Mehr Leistungsgerrechtigkeit für harte Arbeit in der Extremlage. Einige bekommen für ihre Arbeit verdammt wenig. Das ist schauerlich. Weg von der Wegnehmdebatte - hin zur Fairnessdebatte!


ah1 antwortet um 27-05-2011 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@alle, die sich im agrarbereich nicht auskennen:

die agrargelder sind keine sozialzahlungen oder geschenktes geld, sondern leistungsabgeltungen! hier eine obergrenze zu ziehen ist der falsche weg, oder ist mehrleistung pro einheit plötzlich weniger wert??


helmar antwortet um 28-05-2011 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Hallo Alois.......Fairnessdebatte? Nun, vor 1995 gab es ja schon den Berbauernzuschuss, und vielleich erinnerst du dich auch daran, dass den längst nicht alle Bergbauern bekommen haben. Sehr viele Bergbauern mit ausserlandwirtschaftlichem Einkommen wurden mittel des fiktivem EW damals nicht berücksichtigt. Insofern ist die jetzige Regelung fairer. Mit deiner Forderung dass gerade flächenschwache, mit hauptsächlich Handarbeit erntende Bergbauern in Extremlagen mehr bekommen sollen als derzeit rennst du bei mir zumindest, offene Türen ein. Es sollten sich jene welche da herumzetern mal ein Bild von solchen Höfen machen, wo man auf die eigenen Beine angewiesen ist......vom Traktor runterplärren geht einfach. Ich habe manchmal vor jahren bei einer Freundin in der Brettleben ausgeholfen, vor 1995. Und was da der Schwiegervater von Ungerechtigekeit gezeter hat, dass die Bergbauern den Bergbauernzuschuss bekommen, net ohne. Bis zu dem Zeitpunkt, als es mir zu blöd wurde und ich ihm gesagt habe, dass es die Flachlandbauern in seiner Gemeinde scheinbar vor lauter Neid aufeinander nicht schaffen, sich gegenseitig zu helfen, die Bergbauern, diese Schufte aber sogar dorthin helfen fahren, wo sich die jammernden Flachlandler soooo benachteiligt vorkommen........danach hat er einen Bogen um mich gemacht.
Mfg, Helga


Summsumm antwortet um 28-05-2011 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft

na ja, ganz a so is a net immer

Wo das Stehenlassen von die hinigen Bam und des liegenlassen von "Totholz" gefördert wird .. i waas net ...


agrobertl antwortet um 28-05-2011 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
naja was ist fair?
warum haben im flachland viele mit der viehwirtschaft aufgehört?
weil man mit acker mehr freizeit hat (va winter) und mit schlagkräftigen maschinen auch geld verdient.
eigentlich gehört ja die arbeit gefördert, nur wie legt man es fest?
früher gabs bei uns auch noch rind, und die gräben, kleinen obstgärten, wiesen wurden gemäht. heut gibts keine rinderbauern mehr, die kl. wiesen sind brache und werden einmal im jahr gehäckselt. die gräben mäht keiner mehr - jetzt muss die gemeinde die gräben häckseln- besser gesagt auch absaugen da es sonst beim regen die durchlässe alle verstopft.
die bauern haben viel pflegeleistung früher erbracht und wenns nicht honoriert wird, warum soll er es jetzt machen.
wenn ich jetzt auf die förderung auf die arbeitszeit zurück komme (und fairness), dann müssten reine getreidebauern gut 180ha machen für einen durchschnittlichen verdienst reicht.
meine erfahrung zeigt mir, je mehr ha und keine tiere die bauern haben umso neidiger und knausriger sind sie (jeder muss seine eigenen maschinen haben auch wenn ich sie nur 10ha brauche)... aber ich glaub dies ist eine andere debatte wert

jeder der kein landwirt ist, soll mal für eine woche bei einem viechbauern arbeiten bzw. in der ernte beim ackerbauern arbeiten, damit er/sie ein bild vom täglichen ablauf der bauern bekommt.
gl


tch antwortet um 28-05-2011 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
jeder der kein landwirt ist, soll mal für eine woche bei einem viechbauern arbeiten bzw. in der ernte beim ackerbauern arbeiten, damit er/sie ein bild vom täglichen ablauf der bauern bekommt.

Was würde das bringen?
Ist ein untaugliches Mittel um zu zeigen wie das Leben am Betrieb spielt.
Was macht ein Ackerbauer im Winter? Lass da mal Nichtlandwirte mitarbeiten....:-)

Kann Dir gerne ein paar arbeiten zuikommenlassen- bin ganz sicher das Du nach einer Woche freiwillig auf Deinen Betrieb zurückgehst.
Das ist dann nicht unbedingt der tägliche Ablauf, passst aber gut zu Deiner Forderung.

Es würde auch nicht schaden wenn jeder Bauer mal zb.während der Erntezeit bei einem Landmaschinenhändler arbeiten würde.
Der Lerneffekt wäre groß.

lg
tch



may antwortet um 28-05-2011 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Interessante Diskussion

vielleicht zum Nachdenken
http://www.austrian-mint.com/junior_kaufkraft_5?l=de

mfg
Hans


MF7600 antwortet um 28-05-2011 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
jawollllll kommunisten, taugenichtse und hintertupfinger an die macht!! es geht bergauf!!

die bauern schämen sich ja geradezu wenn sie gewinn machen würden!!
und ausgleichszahlungen (für erbrachte mehrleistung) sind schwer zu argumentieren sagen unsere vertreter.
ausgleichszahlungen sind seit eu- beitritt jährlich inflationsangepasst erhöht worden oder?
wie soll so eine gottesfürchtige, christliche, bescheidene, an alten traditionen festhaltende bevölkerungsgruppe(bei meiner ehr) mit ebensolchen standesvertretern harte verhandlungen über öffentliche gelder oder neue auflagen führen können (was kannst denn scho dagegen tuan, oder des kannst net machen)? unmöglich!!
maximal wird ein wenig "gesudert" und dann weitergehackelt.



ah1 antwortet um 28-05-2011 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@tch:
nicht "arbeit" ist geld wert, sondern "leistung"!!!

viel arbeit hängt meist mit ineffizienz, veralteten produktionsmethoden, schlechtem management,.... zusammen!!!


tch antwortet um 28-05-2011 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
viel arbeit hängt meist mit ineffizienz, veralteten produktionsmethoden, schlechtem management,.... zusammen!!!

Das gilt aber nur für Beamte, Lehrer, Baggerfahrer, Monteure usw....zusammengefasst: Verbraucher.
Landwirte arbeiten und leisten viel, arbeiten effizent mit modernen Methoden, haben ein gutes Betriebs und Stallmanagment. eindeutig belegt!

lg
tch


MF7600 antwortet um 28-05-2011 14:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja, manchmal hat der tch einen hellen moment!!


tch antwortet um 28-05-2011 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke...!
Fehlt nur noch bei Dir einer

tch


MF7600 antwortet um 28-05-2011 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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brauchst nicht einschnappen du konsument!!! hähä


MF7600 antwortet um 28-05-2011 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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nein ich meinte du verbraucher ;-)


liesbeth antwortet um 28-05-2011 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Man fragte einmal einen reichen und einen armen Mann, was ihm zu seinem Glück noch fehle, und jeder sagte: Er hätte halt gern noch ein bischen mehr !


Moarpeda antwortet um 28-05-2011 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
@tch

dein zitat: "viel arbeit hängt meist mit ineffizienz, veralteten produktionsmethoden, schlechtem management,.... zusammen!!!"

stimmt nur teilweise,

versuch einmal veraltete produktionsmethoden wegzukriegen, das ist zum großteil eine geldfrage

versuch aus den erträgen der landwirtschaft einen modernen betrieb zu gestalten.

......ohne querfinanzierung wohlgemerkt !!!

im prinzip ist es meist nicht viel anders als vor 50 jahren,
der bauer geht nebenbei einer beschäftigung nach und rackert zu hause weiter
....um schlussendlich am ende seines arbeitslebens einen haufen schrott herumliegen zu haben




tch antwortet um 28-05-2011 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Hallo Moarpeda

Ich habe ah1 zitiert....

Um alte Produktionsmethoden wegzukriegen braucht ma meist Ideen,ein bisschen Aufgeschlossenheit und den Willen verkrustete Strukturen aufzubrechen.
Das es nicht funktinoniert liegt sehr oft an der Generation der richtigen Bauern, jener die seid jeher alles so gemacht haben und die Jungen für ziemlich dämlich halten- die Schulen für unnötig und jedes einfache Mittel ablehnen....
Vor 50 Jahren waren die meisten Bauern im Vollerwerb, also druck keine Gschichtln die leicht wiederlegbar sind.
Vor 50 Jahren waren doch die goldenen Zeiten- da konnte man um3 Stiere einen Traktor kaufen.
Vor 50 Jahren kamen die ersten Mähdrescher zu in die Gegend, die erste Entmistungsanlage wurde eingebaut.
Woher kommt das Geld für die Modernisierung?
Um zu modernisieren genügt es schon sehr oft die Stallfenster zu öffnen, die Düsen der Tränkebecken aufzubohren. Die Geräte sind meist schon modern- die Zone wo das Geld herkommt schaut sehr oft noch etwas anders aus....


tch


Holzwurm357 antwortet um 28-05-2011 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AK-Studie Einkommen Landwirtschaft
Guten Abend,

@gdo, du hast hier geschrieben: "So und jetzt hob I gnua von de Bauerndickschädln, die's erst begreifen werdn, wenns zspät is."
Nun ja, ich versteh zum Teil ja deine Verärgerung über die sogenannten bäuerlichen Millionäre, die ach noch so viel Ama Zahlungen dazubekommen, nur "Wir" Bauern bestimmen ja nicht, wieviel Geld wir bekommen, das wird schon auf anderen Ebenen ausgehandelt und beschlossen.
Das heisst, du bist mit deinen Kritiken und Lebensweisheiten hier in diesem Forum ganz einfach an der falschen Stelle, da wir's ja nicht ändern können, denn Förderungsverzicht bei gleichen Auflagen würd nur uns selber wehtun, am System aber überhaupt nichts ändern.

Zu den tatsächlichen bäuerlichen Millionären, naja, land- bzw. forstwirtschaftliche Betriebe sinds ja wirklich nur eine Handvoll, alle anderen riesigen Förderungsempfänger sind Konzerne in der Lebensmittelbranche und land-und forstwirschaftliche Forschungs-und Bildungsinstitute, sowie Agrargemeinschaften, vielfach auch Weg-bzw.Abwassergenossenschaften.

Wenn du hier wirklich was sparen willst, dann frag mal bei Konzernen nach, warum zB. die Mineralölindustrie die Preise mehrmals täglich herumjonglieren kann, und damit Millardengewinne schreibt, oder die Lebensmittelindustrie Tiefstpreisaktionen noch und nöcher durchführen kann, und trotzdem riesige Gewinne verbucht. Und wieviele Millionen, oder soll ich besser schreiben, Millarden, diese Konzerne dann zusätzlich an Wirtschaftsförderungen kassieren... und wieviel dort die kleine Verkäuferin an ihrem Gehaltsscheck stehen hat.
Vielleicht bekommen ja die in dieser lächerlichen AK-Studie angesprochenen Arbeitnehmer nur zuwenig im Vergleich zu den verteufelten Millionen einheimschenden Bauern?


Diese Studie ist wirklich mehr als lächerlich. Da werden landwirtschaftliche Betriebe mit Arbeitnehmern verglichen.
Richtig wäre, landw. Betriebe mit gewerblichen Betrieben zu vergleichen, oder Landarbeiter mit Arbeitnehmern.
Ich glaube nicht, das die Autoren dieser Studie den Unterschied zwischen Stalltüre und Haustüre kennen!
LG, Gerhard



DJ111 antwortet um 29-05-2011 07:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Kurz muss ich auch meinen Senf dazugeben:

Man sollte bei aller Diskussion nicht vergessen warum und wann diese s.g. Ausgleichszahlungen eingeführt wurden!!!!
Natürlich wird es ein gerechtes Verteilungssystem für öffentliche Gelder niemals geben (können) und je kleiner die Beträge je Empfänger, desto größer wird der verhältnismäßige Verwaltungsaufwand.

Tatsache ist aber auch, dass wir der EU nicht begetreten wären, wenn man die Stimmen der Bauern nicht mit den Ausgleichszahlungen "gekauft" hätte!!!!
Ich will hier gar nicht werten, ob gut oder schlecht.

Sagen wir mal, wir stünden heut vor einer ähnlich großen Entscheidung, wo es sagen wir mal gewisse Handwerker betreffen würde:
Es gibt dann zwar ab nächstes Jahr nur mehr halb so viel Lohn, aber dafür zahlt dir der Staat einiges dazu, dass du wieder fast auf den gleichen Lohn kommst.
Sobald das System eingeführt wurde, wird dann geschrieen, dass das ungerecht ist, weil da wer die Hälfte seines Einkommens vom Staat bekommt ...???

Die Frage bleibt:
Was wollen wir? Die reine kapitalistische Marktwirtschaft, wo nur der stärktste oder begünstiste durchkommt???
.... oder die reine sozialistische Marktwirtschaft????
... oder irgendwas dazwischen ???

... wahrscheinlich will jeder doch das, was für ihn am besten passt, oder?

Gruß DJ


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