apfel11 20-05-2011 14:57 - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
in Deutschland wurde im Laufe der Woche angekündigt, dass sich die Marktlage trotz des deutlichen Preisrückganges nicht entspannt .... die Rechung wurde den Schweinebauern heute präsentiert ....

Deutschland: -4 Cent
Österreich: -4 Cent für die kommende Woche

durch die deutlichen Preiskorrekturen der letzten beiden Wochen sind unsere Schweine jetzt rund 15 Euro pro Stück weniger wert ... nur schade, dass unsere Konsumenten trotzdem kein billigeres Grillkotelett bekommen werden ...

LG Werner


christianp1982 antwortet um 20-05-2011 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
naja
des is wida mal klar das wir das selbe machen wie die Deutschland


sturmi antwortet um 20-05-2011 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Ah Guada hoit´s aus und um an Schwochn is eh ned schod! Ein Hoch auf die freie Marktwirtschaft!
MfG Sturmi



tristan antwortet um 20-05-2011 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Hallo ANDERSgesehn!
Beim VLV sind gute Leute mit profundem Fachwissen immer GERNgesehn.
Melde dich doch bitte beim Schlederer bzw. bei der Börse und überzeuge sie mit deinem Marketingkonzept. Dann hast Du seinen gut ? bezahlten Posten schon in der Tasche.
Ich freue mich schon auf Schweinepreise über 2 Euro, dank Dir.
mfg Tristan


sturmi antwortet um 21-05-2011 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Tja, der Anders.... is ned nur ah Frauenversteher... ;-)
MfG Sturmi


sturmi antwortet um 21-05-2011 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Tja Andersg..., scheint eine persönliche Sache zwischen Dir und Dr. Schlederer zu sein! Ich find´s halt ein bissl unfair ihn via öffentlichem Forum als Nichtstuer (wienerisch: Owezahrer) darzustellen.
MfG Sturmi








sooft antwortet um 21-05-2011 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Ein bischen mehr als den Deutschen hinterherschleichen könnte er meiner Meinung nach schon tun.


sooft antwortet um 21-05-2011 18:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Das wichtigste wäre wenn wir endlich diesen Stützung für die Private Lagerhaltung abschaffen würden.Eine Exportstützung wäre viel sinnvoller. Diese Lagerhaltung drückt uns immer wieder den Preis runter. Die Lagerhaltungstützung ist nur eine Förderdung für die Kühlhäuser, und dann wird sie wieder als landw. Förderung gerechnet.


christianp1982 antwortet um 21-05-2011 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Genau

und des ganze Thema mit dioxin skandal war ja genau Terminlich geplant ..... und die Lagerhaltung ..... 3 monate lagern is ka problem ....
also da verdienen so manche ziemlich viel ... schieben jetzt das eingeforene Fleisch am markt und können den Preis somit drücken ...... das beim erzeuger wida mal net alzu viel überbleibt ....



Mfg.....


ANDERSgesehn antwortet um 21-05-2011 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus

sturmi. nein. nichts persönliches. rein geschäftlich.
er ist für mich in seinen posten (unter den top 10
österreichs in der kategorie umsatz/mitarbeiter) um
vieles zu schwach. er sollte eines nicht vergessen
für wenn er die leistung erbringt, sozusagen von
wem er s´gehalt bekommt.

sooft. stützungen in der fleischindustrie sind oftmals
genauso korrupt (wenn nicht ...) wie die mafia in italien.
für was brauchen wir eine exportstützung wenn wir nicht
einmal den eigenbedarf produzieren?
(bei den spitälern werden betten gekürzt, wie wäre es
die gedrosselte schlachtkapazitäten der schlachthöfe
kurzfristig zu fördern)

lg
ANDERSgesehn.



sooft antwortet um 21-05-2011 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Bitte Mr Anders
Seit wann wird in der EU unter dem Eigenbedarf produziert?


sooft antwortet um 21-05-2011 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Leider sind wir in der Eu. Wir brauchen die Exportstützungen um unser Schnitzerl außerhalb der Eu an den Mann(Frau) zu bringen. Aber wenn das so weiter geht mit den Rohstoffpreisen(Futterkosten) und mit den Tierschutzwerden wir sowieso weniger Schweinefleisch produzieren.


apfel11 antwortet um 21-05-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Leute, Leute ... ich bin ja froh, dass ich schon so "alt" bin ... und glaubt mir, wenn das letzte Schwein meinen Stall verlässt, dann werde ich in der Pension Schäferhunde züchten und mit meinem bescheidenen Wissen über verdauungsphysiologische Vorgänge ein Ernährungsberatungsstudio aufmachen um meine kleine Pension aufzubessern :-)) ... nur DAS bringt wirklich Geld!!

Wir dürfen uns eigentlich alle miteinander nicht aufregen, weil "wir" uns demokratisch für den heute zu gehenden Weg entschieden haben (klingt zwar jetzt sehr philosophisch, aber was meine ich damit ...)

die von uns gewählten Politiker, die Interessensvertretung und wer weiß ich noch aller haben sich für eine wettbewerbsorientierte Schweineerzeugung entschieden - heute stehen wir im globalen Wettbewerb, verdienen nicht mehr viel Geld und müssen nur versuchen irgendwie zu optimieren .... gutes Geld wird man in der Schweineerzeugung bei unseren Standortvoraussetzungen (kein billiges Futter, kein billiges Eiweißfutter, klimatische Bedingungen, Stallbauweise, Energiekosten, Betriebsstrukturen) nicht mehr verdienen können ... die Brasilianer, Spanier, Dänen können billiger produzieren .....

ich persönlich bin ja schon fast der Meinung, dass wir den Tierschützern jetzt danken sollten, weil sich durch die bevorstehende Klage "Verbot Kastenstand" eine Weggabelung auftut und wir eine Chance hätten, das Model der Schweiz zu versuchen (natürlich mit Übergangsregelungen usw usw. ... ). Die haben viel mehr Tierschutz und damit fast einen geschlossenen Markt, weil kein Nachbarland diese Bedingungen erfüllen kann und Fleisch in die Schweiz liefern darf ... Gustino Stroh ist lange in die Schweiz geliefert worden ... Wenn wir wirlich so ein tolles Land sind und so einen hohen Wohlstand haben, dann würde ich nicht zwanghaft versuchen diesen Zug vorbeifahren zu lassen .... wir bzw. IHR (ich bin alt ;-) ) braucht Zukunftsperspektiven und die jetzige Strategie hat meiner Meinung bis vor 15 Jahren gut funktioniert, aber jetzt ist sie mehr als überholt .... denkt mal darüber nach ...

ob wir es wahr haben wollen oder nicht, wir müssen uns selber bei der Nase nehmen und nicht auf die Wunderkräfte unserer Vertreter hoffen ...

LG der alte Schweinevisionär :-)

PS: hab übrigens heute abgesetzt - 12 Zuchtsauen 154 Ferkelchen ... also nicht, dass irgendwer von euch sich denkt, was will der "alte Mann" schon :-) ...


sooft antwortet um 21-05-2011 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Hey Apfel
Wenn Du schon so viele Jahre so viele Ferkel erzeugt hast und später in der Pension Hunde züchtest und damit sooo viiiiiiiiiel Geld verdient hast, was machst Du dann damit? Ich hoffe Du hast dann noch genug Zeit um das alles auszugeben. Würde mir schleunigst ein Hobby zulegen(außer züchten und Geld verdienen).


christianp1982 antwortet um 21-05-2011 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Sama ma sie ehrlich des Thema Abferkelboxen is net mal Diskusionswürdig .... Wenn es keine funktionierendes Freies Abferkelsystem gibt ........ Denkt eigentlich wär daran uns zu schützen


Willi53 antwortet um 22-05-2011 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
bei so vielen klugscheissern haben nur der sooft und christianp 1982 erkannt wie der hase läuft
sturmi ich glaube irgendwo bist auch a bissl schwach
und die die andere als brunzer bezeichnen sind meistens die oberbrunzer .

mfg.willi


haasi antwortet um 22-05-2011 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
oberbrunzer war guat

Apfel: den Weg der Schweiz werden wir nicht gehen können, weil a;) wir in der EU sind
b;) die EU undichte Grenzen bei Fleisch nach Brasilien usw. hat, damit c;) die europäische Industrie in diese Schwellenländer, welche eben Agrarländer sind, ihre Maschinen verkaufen kann
die Schweiz ist ein Finanzplatz und Standort von Firmenzentralen, die produzieren nur mehr wenig im eigenen Land
Respekt vor deinen Stalleistungen, Apfel, denke so an die hundert produzierende Sauen wirst im Stall haben mit einem 3 Wochen Rythmus z.b., wenn du das in einem Familienbetrieb schaffst, wird dir trotzdem finanziell nichts abgehen, auch weil natürlich wenig Zeit bleibt zum Geld ausgeben.
Dass du aber gerade die freie Abferkelung als finanziellen Ausweg dir aussuchst, entbehrt meinem Verständnis und Hintergrund, arbeitstechnisch wirds aber zur Dauernachtschicht wegen Ferkel reanimieren !!




apfel11 antwortet um 23-05-2011 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Wir können die Erzeugung von tierischen Lebensmitteln natürlich auch gerne so weiterführen wie bisher und Ausreden/Argumente suchen, warum wir nichts ändern können ....

wir Tierhalter haben halt leider das Problem, dass wir den an uns gestellten Forderungen/Auflagen immer nur hinterherlaufen und niemals ein Überholmanöver starten ...

2003: Gruppenhaltung Pflicht
2006: Verbot von Fütterungsantibiotika
2011: Schmerzmitteleinsatz Kastration
2013: Ende der Übergangsregelung für Gruppenhaltung
2018: EU-Verbot Kastration

und da werden noch jede Menge Reformen kommen, die umzusetzen sind (Kastenstandhaltung, Vollspaltenboden, Schwanz kupieren, ....) und nicht wir Tierhalter haben uns die Reformen gewünscht bzw. waren bereit dazu, sondern der Druck von Medien/Öffentlichkeit/Gesundheit/Tierschützer war Grund für die meisten Reformen ... denkt doch noch an den Schmerzmitteleinsatz bei der Kastration usw. ... glaubt ihr wirklich, dass wir ein tolles Konzept haben, wenn wir nur ständig versuchen die Forderungen von Dritten irgendwie zu erfüllen und nur selten irgendwas anbieten können??

wir Bauern – und ich schließe mich da keinesfalls aus – haben doch ein recht oberflächliches Betriebskonzept … in welchem Bereich verkaufen wir eurer Meinung unser Know How??

wir bauen den Schweinestall, den uns die Stallbaufirmen verkaufen,
wir halten die Tiere so gut, dass wir mit dem Gesetzt nicht in Konflikt kommen,
wir lassen uns einreden, dass jede alternative Haltung arbeitstechnisch unsinnig ist und zahlen dafür lieber von den bescheidenen Erlösen hohe Energie- und Stallpreise, damit wir wenig Zeit im Stall sein müssen/dürfen,
wir züchten und füttern die Genetik, die uns die Zuchtverbände anbieten,
wir füttern die Futterrationen, die uns der Futtermittelvertreter berechnet und zu guter letzt
nehmen wir das Geld, das uns der Schlachthof schickt …

sicherlich übertreibe ich etwas, aber genau das ist der Grund, warum man heute in der Schweinehaltung niemals mehr gutes Geld verdienen wird können, weil DAS im Grunde jeder kann und wäre gutes Geld zu verdienen, dann gäbe es sofort Investoren, die auf den Zug aufspringen würden ….

das einzige was wir viel zu billig verkaufen ist unser unermüdlicher Arbeitseinsatz für den eigenen Betrieb ….
Spanien ist der zweitgrößte Schweineproduzent in der EU und importiert über 50 % der benötigten Grundfuttermittel – die gehen sogar noch einen Schritt weiter und bauen ihr eigenes Futter nicht einmal mehr selber an …. die Bauern waschen dort wirklich nur mehr selber den Stall und dann sind wir fertig mit dem Know How …..

einige Schlachthöfe bieten heute auch schon Vertragsmast an … genau das sind wir auch schon ohne Vertrag und wenn wir alles so weitermachen wollen, dann können wir natürlich …

ich bitte euch natürlich meine provokanten Äußerungen nicht wortwörtlich zu nehmen, aber trotzdem darüber nachzudenken und vernünftig darüber zu diskutieren …

lg der pensionsreife Werner ;-)



sturmi antwortet um 23-05-2011 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
"uiiii ... es gibt sie doch ... , ... die geblendeten vlv-parteisoldaten. "
@andersgesehen
Der VLV nimmt konstruktive Kritiker ernst! Daher bist Du herzlich eingeladen deine Kompetenz und Energie zur Verfügung zu stellen! ;-)
MfG Sturmi





christianp1982 antwortet um 23-05-2011 12:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
Der Schweinepreis ist nicht um 4 cent sonder 6 cent gefallen


sturmi antwortet um 23-05-2011 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
VLV-Basispreis: 1,35.--!
MfG Sturmi


haasi antwortet um 23-05-2011 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
lieber Apfel
den Forderungen und Auflagen hinterherlaufen,
ja,
mit einem Bein,
mit dem anderen auf der Bremse stehen !

ein Überholmanöver starten ? Ich ging vor bereits über 20 Jahren in eine landw. FS mit damals bereits einem Öko angehauchtem Image.
Mehrere meiner Schulkollegen sind z.b. in der Direktvermarktung gelandet: mit ständigem Hinterherlaufen, sprich, investieren in noch umfassendere Hygiene- Deklarations- Steuer- und Versicherungsbelange
mehrere meiner damaligen Schulkollegen sind im Bio gelandet: mit ständigem Hinterherlaufen, sprich investieren, verbunden mit bald aberwitzigen Rezepturen im Schweinebereich wegen Proteinherkünften, weil eben auch im Biobereich die Wirtschaftlichkeit durch das Produkt gegeben sein muß, sprich, Leistungsparameter im Biobereich lehnen sich an die von konvis an
Das was uns treibt, in diesem Fahrwasser zu bleiben, so wie du die momentane Schweineproduktion beschrieben hast, sind die Fixkosten der SVB und andere
eine junge bäuerliche Familie will heutzutage aber auch freie Zeit haben, da passt ein zurück zum Stroh usw. schon gar nicht
außerdem bin ich der Meinung, daß jene Leute, welche diese Themen die uns Schweinehalter ständig neu zur Abwehr fordern, immer wieder am köcheln halten, eigentlich ein aus der Nutztierhaltung anstreben, nach dem Motto, was nicht geboren wird braucht nicht getötet zu werden



sturmi antwortet um 24-05-2011 07:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinepreise nochmals ein heftiges Minus
@haasi
Gebe dir zu 100 % recht. In der Eierproduktion herrschte auch mal große Euphorie. Jetzt ist der selbe "Katzenjammer" wie auch in anderen Bereichen. Boden- u. Freilandeiererzeuger werden mit oftmals unerfüllbaren Kontrollen "zugeschüttet"! Die Handelsspannen werden immer geringer weil die Supermarkteinkäufer sind wie sie sind, nämlich "Erpresser"! Dafür "durften" die Bauern viel Geld investieren und haben natürlich weit mehr Arbeit und Hygieneprobleme! Aber Hauptsache die Tierschützer haben alle in Geiselhaft genommen und ihre ideologischen Weltanschauung durchgesetzt! Das selbe wird jetzt bei der Schweinehaltung mit allen Mitteln durchgedrückt! Tierschützer sind fasst alle Vegetarier und daher ist´s denen sowas von egal ob in Ö eine konv. Nutztierhaltung weiter besteht oder eben nicht! Die Grünen habens im Parteiprogramm, "Weg mit der tierquälerischen (= konv.) Nutztierhaltung"!
MfG Sturmi


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