Milky 17-04-2011 08:26 - E-Mail an User
Udaungs
Heute früh habe ich "udaungs" (aus versehen) eine trokenstehende Kuh nur kurz angesteckt! Diese habe ich vor 31 Tagen zum Trockenstellen mit Benestermycin behandelt. Ein paar tropfen könnten schon in den Tank sein da ich zu spät reagiert habe. Ist mir bis jetzt noch nie passiert. Was würdet ihr machen? Den Tankwagenfahrer fragen um einen Schnelltest - würde er das machen? Kommt heute Mittag und der 1000 Litertank ist Randvoll. Bitte um schnelle Antwort
Lg, Milky



helmar antwortet um 17-04-2011 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Udaungs
Dem Tankwagenfahrer mit einem Marmeladeglasl voll Tankmilch entgegenfahren, denn der Schnelltest, den unserer macht, dauert auch ein bissl........
Mfg, Helga


Trulli antwortet um 17-04-2011 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Udaungs
Da kann der Tankwagenfahrer aber schell in Teufels Küche kommen!
Probe zur Molkerei! Zumindest Anruf und Abklärung der Vorgänge....
Sammelwagenfahrer haben die Anweisung/Empfehlung, solche Schnelltests beim Landwirt gar nicht durchzuführen! Wer übernimmt die Verantwortung?

mfg


helmar antwortet um 17-04-2011 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Udaungs
Im vorigen Jahr war ich mir nicht sicher ob.......und habe den Fahrer angerufen. Bin entgegen gefahren, und am Sammelplatz, eine gute halbe Stunde später, hat er mit das Ergebnis, negantiv am Streifen gezeigt. Vielleicht ist diese Vorschrift von welcher du schreibst neu, oder es kommt auf den Abnehmer an.
Mfg, Helga


Milky antwortet um 18-04-2011 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Udaungs
Danke für eure rasche Antworten!
Jetzt bin ich auch schlauer, da ich noch nie vorher das Problem hatte.
Meine vorgehensweise:
1. Hofberater angerufen. Der sagte mir, daß der Tankwagenfahrer keinen Test für einen Landwirt machen darf.
2. Mind. einen halben Liter Milch in eine Flasche füllen und die Probe nach Aspach ins Labor bringen.

Nach ca. 3 Stunden das Ergebnis. Hatte zum Glück keine Hemmstoffe drinnen! Pech war nur, daß der Tankwagenfahrer schon gefahren war. Unser Hofberater Organisierte uns aber für heute einen. Ich bin aber trotzdem froh, diesen Weg gewählt zu haben, statt zu zittern. Wir freuen uns jetzt umso mehr auf unseren neuen Stall (in Bau), da uns das mit dem neuen Melkzeug( P21) nicht mehr passieren kann.

Eine Geschichte noch am Rande: Der uns die Proben in Aspach entgegen nahm, erzählte uns vom Weistracher Mostfest. Da es in der nähe war, fuhren wir zu diesem tollen Fest (bisher für mich unbekannt) auf zwei gspritzte Most und ein Speckbrot hin. Nach diesen stressigen Sonntag eine wahre Wohltat
LG, MILKY



Milky antwortet um 18-04-2011 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Udaungs
Sorry, meinte natürlich ASCHBACH!
LG, MILKY


beatl antwortet um 18-04-2011 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Udaungs
Blöde Frage

Was ist das für ein Melkzeug (P21)?




cowkeeper antwortet um 18-04-2011 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Udaungs
ich schätz mal das "neue" Metatron von Westfalia. Mit Milchmengenmessung und Tiererkennung lässts dich dann das Melkzeug gar nicht ansetzen, falls die Kuh als trockengestellt erfasst ist.




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