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mostilein 03-04-2011 07:37 - E-Mail an User
ampferbekämpfung
hallo
wie bekämpft ihr denn ampfer wenn ihr nur punktbekämfung machen dürft

wäre es mit einer alten feldspritze möglich an schlauch zu montieren und mit der lanze dan zu sprizen
man braucht nichts schleppen und das pumpen macht auch der traktor
wer dat erfahrung oder wie macht ihr es
mfg sepp



Steira antwortet um 03-04-2011 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Hallo,
Wir haben so einen Kleine Spritze zum tragen am Rücken oder auf der Schulter, und natürlich selber aufpumpen, reicht aber vollkommen für die die Ampferbekämpfung! Ist natürlich auch eine Frage wie viel du von dem Zeug auf deiner Wiese hast?
Wir haben nicht so viel weil wir jedes Jahr Wehemend und gezielt diesen Bekämpfen!

MFG A STEIRA



mostilein antwortet um 03-04-2011 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
ja i hab 12 ha und da schon sehr viel da ich die letzten jahre wegen baulichkeiten nicht dazugekommen bin
welches mittel spritzt ihr
werd mich die nächsten jahre voll ins zeug legen müssen um sie zu beseitigen


Schweiz antwortet um 03-04-2011 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Hallo
Wir haben auch eine kleine Spritze (Sibidosspritze) mit 2 Liter Inhalt. Das geht super und ist leicht zum tragen.
Ich nehme das Mittel "Ally Tabs". Es wirkt sehr gut, aber noch wichtiger ist, dass du alle 2-3 Jahre den Wirkstoff wechselst um Resistenzen zu vermeiden.
Bin gestern gestartet und habe auf 6 ha lediglich 1 Liter gebraucht.

Gruss aus der Schweiz



Gadet antwortet um 03-04-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
@schweiz: So ein Blödsinn! Gegen chemische Ampfermittel kann die Pflanze keine und wird auch nie Resistenzen entwickeln!


lmt antwortet um 03-04-2011 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Hallo,
darf auch nur Einzelpflanzenbekämpfung durchführen,nehme 15 Liter Rückenspritze reicht für eine ganze
Menge wenn der Besatz nicht zu hoch ist.
Setze Harmony SX (selektives Mittel ) ein ,bringt ganz gute Efolge .
G Lausi


lmt antwortet um 03-04-2011 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Hallo,
@Schweiz
Auf 6 ha 1Liter ,da hast nicht wirklich ein Ampferproblem oder??
G Lausi


Felderer antwortet um 03-04-2011 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Hallo mostilein,
wir hatten auch sehr viel Ampfer durch Wegebau dazubekommen. Die letzten 3 Jahre haben wir 2-3mal /Jahr Einzelbekämpfung gemacht -sehr viel Arbeit die sich aber gelohnt hat. Wiesen nahezu Ampferfrei. Ich habe eine "10lt Buggelspritze" verwendet...


steyrmann antwortet um 03-04-2011 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Wir verwenden einen Rohr wo unten ein Docht montiert ist.
Im Rohr ist Rondup und mit den Docht wird der Ampfer einmal berührt
Ich werde nächste Woche unsere 13 ha "ablaufen" ca.1 Tag Arbeit.
g.Hans


krähwinkler antwortet um 03-04-2011 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Sehr gewagte Theorie!


Nuss antwortet um 03-04-2011 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung


Ich machs auf den Wiesen wo sehr viel Ampfer vorhanden ist mittels Traktor und Bugglspritzn!


Setze mich einfach vorne in meine Kiste und Rückespritzn stelle ich neben mir hin und los geht die Reise!

Vorteile du brauchst nicht zu laufen, kannst schon spur an spur fahren damit du genau weist wo du schon gespritzt hast, du hast damit eine Reichweite von circa deiner Traktorbreite.(kommt drauf an wie lange deine Hände sind)

Auf Wiesen mit eher weniger Bewuchs wird selbstverständlich aufgeschultert und gegangen.

Hatte zuerst nur Round Up im einsatz, habe jetzt aber auf Harmony SX gewechselt!

@schweiz

Also von einem Ampferproblem kannst du nicht sprechen, im Vergleich habe voriges Jahr auf ca.1,8 ha 20l Wasser plus Harmony verbraucht! so sieht ein Problem aus!

also ich bin mit der Methode bzw mit den Erfolgen der Mittels sehr zufrieden!



Meine Meinung



Schweiz antwortet um 03-04-2011 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Hallo

Ich habe ja nie von einem Problem gesprochen. Bin aber der Meinung man sollte seine Wiesen ein- bis zweimal pro Jahr abschreiten, sonst könnts schnell zum Problem werden.

Übrigens Resistenzen sind sehr wohr möglich. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei gewissen Mitteln nicht alle Feinwurzeln kaputt gehen und in zwei bis drei Jahren wieder austreiben können. Diese dann wieder mit dem gleichen Mittel zu bekämpfen und dann wieder kann sehr wohl zu Resistenzen führen.

Gruss aus der Schweiz


golfrabbit antwortet um 03-04-2011 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Servus mostilein, leider gefällts dem Ampfer auch bei mir recht gut. Habe mir 2 Ampferbesen( Rohr mit Docht) besorgt, und schreite so bewaffnet mit meiner Angetrauten unsere Wiesen ab. Verwende jetzt Harmony, da Roundup doch immer wieder auch erwünschtes Grünzeug abtötet. Um besser den Überblick über die bearbeitete fläche zu haben mische ich rote Lebensmittelfarbe ins Mittel - funktioniert ganz gut. Verbrauch ist deutlich geringer als mit Rückenspritze.
Viel Glück und Spaß beim Ampfermassenmorden. Josef


fgh antwortet um 03-04-2011 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Hallo,

verwende die Rückenspritze und Asulox.


Ultra antwortet um 03-04-2011 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Ich jabe auch ein Problem,
aber nur 0,5 Hekta, aber da stehen sie gewaltig.
Das ist im Wald hinten und oberhalb von Kuhstall, wenn ich die zähle komme ich sicher über 1500-bis 2000 Stück Ampfer.
Wäre es bei so einer Fläche besser komplett umackern mit einer Tiefe von 25cm und neu anzusäen
Das Problem istr auch, ich bin BIO.


fgh antwortet um 03-04-2011 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Wenn du Bio bist, wäre am besten alle raus stechen und dann umackern und neu einsäen. Oder umackern, Wurzen raus suchen und entsorgen und dann einsäen.

Auf jeden Fall müssen die Wurzeln weg!


krähwinkler antwortet um 03-04-2011 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Die Maßnahme, die du vorschlägst ist ziemlich das Unbiologischste, was du tun kannst. Lass das bleiben! Wenn es wirklich nur 0,5 ha sind, tust du am besten daran, die Fläche extrem oft zu mähen. 4-6mal, du simulierst dadurch einen Weidegang und regst die Bestockung des Grases an und gehst an die Reserven des Ampfers. Du kannst natürlich auch extrem starken Weidedruck ausüben, falls dir das ins Konzept paßt.
Waldnahe Flächen sind immer problematisch, weil sie für das Graswachstum die schwierigsten Bedingungen darstellen. Gras hat es gerne warm, licht, und braucht gute Nährstoffversorgung zu rechten Zeit, also bald im Frühjahr. Du darfst in diesem Jahr nicht wahnsinnig viel Ertrag erwarten, aber eine Linderung des Problems und eine Umkehrung der Flora. Im Spätherbst solltest du dort mit ganz wenigen Tieren nur kurz weiden.


mostilein antwortet um 04-04-2011 06:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
halldanke erst mals
wo gibs den ampferbesen denn zu kaufen
kenn nur das gewehr aber das gibs ja nimmer anscheinend



lmt antwortet um 04-04-2011 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Hallo,
den Ampferbesen nennt man bei uns Streichdocht ,habe auch einen aber nur einmal benutzt ging mir viel zu
langsam .
Mit der Rückenspritze gehts viel schneller...
G Lausi


agrarjoe antwortet um 21-06-2012 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
hallo!

probiers mit dem rotowiper, des funktioniert super und du brauchs nicht einmal zu fuß gehen

mfg joe!


joih antwortet um 21-06-2012 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
Hallo
hatte auch große Ampferprobleme auch ich bin bio, habe die fläche mehrmals gekalkt und Nachgesäht ebenfalls 3 jahre hintereinander daduch ist der Ampfer auf dieser fläche verschwunden
bei einzelnen Pflanzen hilft das ausstechen und wegräumen der Pflanze am besten


joih antwortet um 21-06-2012 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ampferbekämpfung
auf dieser Fläche hab ich jetzt die höchsten erträge und dichteste Grasnarbe


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