Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?

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krähwinkler 17-03-2011 08:40 - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Braucht die Biolandwirtschaft wirklich um 40% mehr Fläche, um die gleiche Menge Nahrungsmittel zu erzeugen wie die ertragsorientierte konventionelle Landwirtschaft? Können das die ehem. konv. Betriebe bestätigen? Ist Effizienz die Achillesferse des Biolandbaues?



helmar antwortet um 17-03-2011 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Nein, lieber Alois, die Effizienz ist es nicht. Es ist aber nicht zu leugnen dass es sehr viele in dieser Szene gibt welche wie Partei/Religionsideologen agieren, alles was nicht zu ihrer Glaubensgemeinschaft gehört schlecht machen usw..... ein vernüftiger Umgang mit den gegebenen Ressuorcen, eine dem Standort entsprechende Landwirtschaft kommt auch ohne das ganze Theater aus. Und was passiert wenn in erster Linie Ideologen und dabei durchaus Idealisten am Werk sind, sieht man u.a. daran, dass wirtschaftlich sagen wir mal höflich, nicht immer effizient, agiert wird.
Mfg, Helga


biolix antwortet um 17-03-2011 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Lieber ALois !

bist du jezt als Provokateur hier ?

Die Frage gehört umgekehrt gestellt, wennst weißt was ich meine...;-)

Was darf man "Mutter Erde" , bzw. der hauchdünnen schicht die wir "Mutterboden" nennen, zumuten in allen Bereichen, Ertragsmäßig, Düngungsmäßig ( auch im Biolandbau ) Maschinenmäßig, damit wir langfritig die Bodenfruchtbarkeit erhalten bzw. sogar noch steigern können, wegen der eben steigenden Weltbevölkerung...

Also eines weiß ich schon heute, der Biolandbau wird das eher können als die konv. LW, aber darüber können wir noch lange diskutieren, ich leider erst wieder am Samstag, bis dann... ;-)

lg biolix


__joe007 antwortet um 17-03-2011 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Gute Frage, was dürfen wir zumuten bzw, was brauchen wir , was brauchen wir nicht, ....

Also läßt du deine Kinder (wenn du welche hast) auch nicht Zeckenschutzimpfen oder dergleichen? )

Abreifeschutzspritzung beim Getreide ist gegen Toxine, also eher in der heutigen Zeit notwendig?

Ich bin zwar kein Freund von extremen Bio LW, aber auch keiner von intensiv LW, wo man denkt der Betriebsführer ist Chemiker, wenn er seine Feldspritze befüllt,....

Also der sogenannte "goldende Mittelweg" ist meiner Meinung nach das RICHTIGE. Den mann muss nicht die höchsten Erträge aus dem Boden "ziehen" um zu Leben, sondern die Bodenqualität selber ist da am Wichtigsten, um auf Dauer Leben zu können.

Ich freue mich scho auf die Statements gewisser Leute,..........

Lg JoE


Fallkerbe antwortet um 17-03-2011 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?

Um die Frage zu beantworten müsste man vorher noch die Frage klären,
ob man Steuergeld als Ressource sehen will.

Für die Chefideologen ist Geld ja eher unwichtig, da es eh nur bedruckte Papierfetzen sind.
Das klappt schon, aber halt nur so lange, wie dem System ausreichend frische Papierfetzen zugeführt werden.

mfg



biolix antwortet um 17-03-2011 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Hallo Joe, lettzes ich muss echt weg...

Ja du sagst es, aber siehe hier, die "Andrücker", die Sager so 8000-10000 kg beim Weizen sind drinnen, und das antürlich immer und fast überall etc. du liest ja mit...
Und dann schaut man sich die Durchschnittserträge an, mti denen natürlich die "Agromultis" nicht rechnen in ihren Werbeprospekten, dann sieht das ganze eben schon anders aus...

Drum joe, Frage an dich, wo geht die Reise hin deines GEfühles nach ?

Ich meine, bzw. man hat es ja gesehen die letzten Jahre, Richtung Intensivierung, und da brauchts gerade die Biolandwirtschaft um zuzeigen es geht auch anders..

alles verkürzt nun, aber ich muss weg.. cüüü bis Samstag...

lg biolix

p.s. natürlich nit Zeckengeimpft, wennst die Geschcihte des Impfstoffes kennst, und ich zuerst auch verblüfft war vor über 10 Jahren, das sie nicht geimpft war etc., aber mich meine Frau voll üerzeugt hat, und unsere Kinder sehr sehr gesund sind, 4 an der Zahl, auch danke dafür..;-))


mfj antwortet um 17-03-2011 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?


Ja...Burgstaller,

Wäre es wirklich anders...müßte man grundsätzlich über die Bioförderungen nachdenken.
Förderungen sind doch grundsätzlich dazu da, dort auszugleichen wo es fehlt.

Bio ist eine Wohlstandsförderung - von Wohlstandsbürgern für Wohlstandsbürger zur Erhaltung von Wohlstand. Und der Wohlstand fühlt sich mächtig wohl...
Man muss ja nur hier lesen !
Das überwiegende Wohlwollen hier zeigt, dass Wohlstand alles tut, um sich zu erhalten, oder fördert - um Wohlstand zu erleben.






ALADIN antwortet um 17-03-2011 15:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Die Förderungen in der LW allgemein sind dazu da, die Lebensmittel billig zui halten. Oder die Pachtpreise hoch zu halten?
Wie auch immer, die Zukunft wird es bald zeigen, ob BIO Lebensmittel teurer zu produzieren sind als Andere. Wer wir sich den Kunstdünger noch kaufen können?


Hirschfarm antwortet um 17-03-2011 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Nein. Weil pro produzierter Einheit im Biolandbau nicht mehr Ressourcen (Boden-Arbeit-Kapital) verbraucht werden als in der konventionellen Landwirtschaft. Es wird mit weniger Input auch weniger pro ha produziert. Ressourcenverschwendung wäre wenn man mit demselben Input weniger produziert.
mfg
p.s.Außerdem gibts ja eh große Nahrungsmittelüberschüsse.


Tyrolens antwortet um 17-03-2011 16:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Dann müsste man aber auch dafür sorgen, dass konventionell wirtschaftende Betriebe noch zB 5 to Weizen produzieren, sondern 8 oder 10 to, weil das ja durchaus möglich ist.
Ich denke, die Abweichungen zwischen den schlecht wirtschaftenden Biobetrieben und den gut wirtschaftenten Biobetrieben sind, bezogen auf den ha-Ertrag, bei den Bios nicht größer/kleiner als bei den Konvis.



krähwinkler antwortet um 17-03-2011 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@helmar

Anstatt sich an die Brust zu klopfen und Wir Sind Die Besseren Guten zu rufen, könnte man daran gehen, und sich die eigenen und die Effizienzen der anderen einmal anschauen. Weg vom Mascherldenken hin zu den Fakten. Ich rechne mir meine aus und du dir die deinen und dann schauen wir einmal. Das könnte spannend werden für alle.

@biolix

Das mit der Bodenverdichtung als Effizienzhemmer gefällt mir. Weil das trifft ja die Bios und die Konvis praktisch gleich, weil die Bioauflagen geben da nichts vor. Oder doch?

@mfj

Steuergeld ist jedenfalls eine begrenzte Ressource, mit der effizientest umzugehen ist. Aber der Förderungssystem kennt keine Effizienzkriterien, da ist kein Druck da. Leider! Wir müssten uns über die Kriterien Gedanken machen.

@hirschfarm
Dein Beitrag führt mich zu der Frage, ob hohe oder niedrige Preise überhaupt etwas darüber aussagen, wie wenig oder viel von etwas da ist. Seit es die Agroenergie gibt, bestimmt ja der Energiepreis mit, wie teuer die Lebensmittel sind. Längerfristig glaube ich aber schon, dass hohe Preise die Produktion anregen werden. Und für diesen Fall sollten wir jetzt schon die Kriterien für die Nachhaltigkeit dieser Produktion bestimmen.


Bionom antwortet um 17-03-2011 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Es gibt auf beiden Seiten extreme Beispiele. Die heutige Weltbevölkerung könnte man mit der jetzigen Anbaufläche vielleicht nicht mehr mit 100% Bioanbau ernähren.

Aber ich würde nicht den Begriff Ressourcen Verschwendung nicht der Biolandwirtschaft vorhalten!
Da die konventionelle Landwirtschaft Dünger und Pflanzenschutzmittel anwendet, die aus Ressourcen hergestellt sind, die noch seltener auf der Erde vorkommen, als Grund und Boden (z.b. Erdöl)
Nur sehen das die konventionellen Landwirte nicht, denn sie haben damit nichts zu tun. Sie Düngen ja ihre Felder nur auf, somit steigern sie ja ihre Ressourcen! und wo anders werden sie abgeschöpft! (z.b. in Afrika)

Ich denke der Begriff Nachhaltige Landwirtschaft ist wichtig. Düngen im Kreislauf der Natur. Mit Stallmist egal ob Bio oder Konventionelle Landwirtschaft. So werden die Ressourcen erhalten!

Und zu den Förderungen: das sie abgeschafft gehören das ist ohne Frage, reine Administrative Job Beschaffung und Kontrolle der Bauernschaft!
die wird es bestimmt auch nach 2013 geben, nur etwas "grüner" eben, d.h. die konventionelle LW wird bestimmt zu spüren bekommen das Dünger eben auch die CO² Bilanz erhöht.
und die Biobauern werden/ müssen auch gefördert werden, damit kein Ungleichgewicht herrscht und die Pachtpreise stabil bleiben!

Bionom



helmar antwortet um 17-03-2011 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Hallo Alois...ich wollte das Gfrett mit der Biogetreideagentur nicht namentlich nennen und auch die diversen "Prediger" nicht. Und wenn man auf die Kosten im Ganzen schaut ist man egal ob Bio oder nicht, so man diese eingermassen im Griff hat, auf dem richtigen Weg. Ob es allerdings ein guter biologischer Weg ist im Dauergrünland 9000 Stalldurchschnitt mit zugekauftem nicht gerade billigem Biogetreide zu haben, bezweifle ich sehr, gibts aber....
Mfg, Helga


Biohias antwortet um 17-03-2011 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ich bin auch der meinung von hirschfarm das man bei
weniger input=weniger ertrag nicht von verschwendung reden kann
außerdem muss man es ja als ganzes sehn, und umweltschonender
ist die blw allemal...
und zur förderung kann man nur sagen das es nebenerwerb und kleinbetriebe
nicht mehr gäbe und schwer zu bewirtschaftenedes land bestimmt
in nicht allzu langer zeit brach liegen würde(kulturlandschaft!!),
somit finde ich diese art von förderung absolut gerechtfertigt,
großbetriebe sollten aber meiner meinung nach schon abgestuft werden...
wenn ich anschau was so mancher betrieb in ostdeutschland
an prämien kassiert, das verdient der durchschnitt in 5 jahren nicht :-((
mfg


biolix antwortet um 17-03-2011 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Nabend !

na sicher lois, nicht immer mit "Auflagen", das sind doch "Leistungen" die der Biolandbau erbringt...
Aber was sehe ich auf den Betrieben draussen, ich lade dich ein, grad in unserer Region, sind die BiobäuerInnen wieder die ersten die auf pfluglos und bodenschonende Bewirtschaftung setzen..

Aber schön ist wieder in dem threat, das viele viele es schon verstehen und das ist gut so, und Andere schlagen sich noch mit "Gurus" herum, und erkennen wenig das sie ihr halbes Leben gerade denen "aufgesessen" sind..;-)

lg biolix und für eine Schonung der Ressourcen wo es nur geht... ;-)


mosti antwortet um 17-03-2011 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
biobauern brauchen mehr land, jedoch merklich weniger erdöl


mosti antwortet um 17-03-2011 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
gruppenhaltung der menschen würde auch viel land sparen gegenüber einfamilienhäuser


Summsumm antwortet um 17-03-2011 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ich kann da zwar nicht wirklich mitreden, aber wenn ich mir so die Datenblätter der Beizmittel anschau: krebserregend, giftig für Oberflächengewässer, usw.

Mich betrifft es wegen der Bienen, und je mehr man sich damit beschäftigt, hat man schon den Eindruck, dass hier doch sehr verantwortungslos und wurschtig mit den Ressourcen umgegangen wird.

LG


Mick antwortet um 17-03-2011 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@Hirschfarm: Das versteh ich jetzt nicht ganz:

UBAG: 1ha Input - 6.500 kg Weizen
BIO: 1ha Input - 4.000 kg Weizen

Zumindest bei der Fläche ist es also Ressourcenverschwendung.
Bei der Arbeit bin ich mir nicht sicher, denke nicht dass 1 ha Bio-Weizen weniger Arbeit als 1 ha UBAG-Weizen braucht und dann fehlt immer noch der Ertrag.
Beim Kapital stimmt Deine Aussage, weniger € Input weniger Weizen -> passt.

Oder meintest Du das anders?


208 antwortet um 18-03-2011 06:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
warum soll man mit geld siech den mehrertrag kaufen das was ich nicht zusätzlich aufwende hab ich schon in der tasche
die leut wolln alle nur billig essen und trinken das da auch der konv bauer dran leidet scheinen die leut noch nicht kapiert haben
der der die meiste arbeit das größte risiko hat dem werden die produkte die er erzeugt noch billig abgestohlen
wenn wir alle den preis bekommen würden der fair ist egal bei welchen produkten es sich aus der landwirtschaft handelt dann würde sich auch die diskusion bio oder konv aufhören
ich frage mich auch wie viele da so gscheid dikutieren schon mal selbst ihre ganze ernte privat und selbst vermarktet haben
denn abkippen oder abholen lassen und sich dann über die preise aufregen die man dann bekommt kann jeder
jeder ist seines glückes schmied


biolix antwortet um 18-03-2011 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
GM !

@mick: wie kommst du bei UBAG auf 6500 kg Weizen ? lt. Grünen Bericht udn da sind die "Vollgaskonviews" auch dabei, kein UBAG, kein gar nichts, war ma so bei 5000 kg bei konv. Weizen im Schnitt was ich noch so im Kopf habe.. also deine Zahlen hinken...
Und ja berechne dann die eingesetzte Stickstoffmenge Handelsdünger pro ha, rechne zum auf Erdölverbauch, rechne weiters die "Bodenverschlechterung" ein, wennst dich mal damit beschäftigt hast, inkl. Humusbilanz über die Fruchtfolgen lt. Bodenkunde, etc.

lg biolix




MF7600 antwortet um 18-03-2011 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Die durchschnittlichen Erträge pro Hektar ökologischen Pflanzenbaus liegen deutlich unter denen des konventionellen Pflanzenbaus. Der Grund hierfür ist, neben der eingeschränkten Nutzung von Pflanzenschutzmitteln, der Verzicht auf mineralischen Dünger. Im Spätfrühling erhöht sich das Pflanzenwachstum sprunghaft, vor allem in den Blättern. Blätter sind die stickstoffreichsten Pflanzenteile, weswegen die Pflanze zur Ausnutzung ihres Wachstumspotenzials große Mengen schnell verfügbaren Stickstoffs benötigt. Die ökologische Pflanzenproduktion fügt dem Boden Stickstoff durch Einarbeiten von Pflanzenresten und organischem Dünger zu. Diese Stoffe werden jedoch eher langsam und gleichmäßig mineralisiert. Im konventionellen Landbau werden entsprechend dem temporär massiven Bedarf der Pflanzen höhere Mengen leicht löslichen Stickstoffs gedüngt. So führt der Einsatz von Mineraldünger in der konventionellen Pflanzenproduktion zu höheren Erträgen.[59]

Bodenfruchtbarkeit, die Fähigkeit eines Bodens, die Bedingungen für Pflanzenwachstum zu schaffen, wird im ökologischen Landbau durch das Einarbeiten von Leguminosen und die Zugabe von Gülle erhöht. Im konventionellen Landbau kann zusätzlich mineralisch gedüngt werden. Die höheren konventionellen Erträge bedeuten, dass die Bodenfruchtbarkeit der konventionellen Pflanzenproduktion der der ökologischen überlegen ist.[59]

Der ökologische Landbau benötigt für die gleiche Produktionsmenge meist mehr Fläche als der konventionelle Landbau, weswegen die konventionelle Landwirtschaft - eine der Artenvielfalt dienliche Verwendung nicht-landwirtschaftlich genutzter Flächen vorausgesetzt - zur Biodiversität mehr beitragen kann als die ökologische Bewirtschaftungsweise.[61][62] Das ist insofern bedeutsam, als hohe Ertragssteigerungen in den letzten Jahrzehnten für die Ernährungssicherung der steigenden Weltbevölkerung mit entscheidend waren. Würde man mit den Hektarerträgen von 1961 die Menge an Nahrungsmitteln von 1998 produzieren wollen, müsste man 82% statt der 1998 verwendeten 38% der globalen Landfläche landwirtschaftlich bewirtschaften.[63]




krähwinkler antwortet um 18-03-2011 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Liebe Bios und Stickstoffverzichter, ich vermisse eure Angaben über Ertragsrückgänge durch Weglassen von Kunstdünger. Weil der Fischler Franz sagt, dass, wenn man Handelsdünger und Spritzmittel weglasst, würde man 40% mehr Fläche für die gleiche Erzeugungsmenge wie jetzt brauchen, und das wäre die gesamt Ackerfläche von den Franzosen.


MF7600 antwortet um 18-03-2011 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
ja das wird mit 40% in etwa stimmen.


beginner antwortet um 18-03-2011 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ich kenne mich bei Ackerbau überhaupt nicht aus. Aber im Vergleich:

Wäre eine Kuh, die einmal nicht aufnimmt ein Ausfall, oder möglicherweise einfach Natur?

Damit meine ich: Ich habe den Eindruck, das im konv. Bereich rausgeholt wird, was geht. Da sind alle Mittel Recht. Was die Natur braucht, wird wenig(er) beachtet.

Die meisten Bio-Landwirte (leider sicher nicht alle, da es immer Leute gibt, die es für Geld machen), sind deshalb Bio, weil sie mehr Natur und weniger "rausholen was geht" wollen.

Da kann es weniger Erträge geben, weil ja keine BOOSTER benutzt werden. Das kann aber für die Natur (und ich bin davon überzeugt) besser sein.

Ich kann mich noch erinnern, als der Mayerhof unserer Schule auf Bio umgestellt hat. Die erste Zeit war natürlich nicht gut...aber das Ziel ist auch nicht ständige Höchstwerte, sondern gesunde Böden mit ANGEMESSENEN Erträgen.

Und nochmal: Der Betreib in Amerika produziert weit mehr Gras für seine Rinder durch gutes "Grazing-Management" und Organischen Dünger (Mist, Kompost, etc,...) als alle seine Nachbarn. (konventielle Landwirte)

Aber ich verstehe auch, dass man als Sprayer irgendwo sein Gewissen beruhigen muss.

;-)




Fetzerl antwortet um 18-03-2011 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@MF7600: aus welcher Quelle zitierst du da? Bitte angeben!

Die etwa 30 - 40 % Ertragsrückgang stimmen schon; allerdings möchte ich auch eines zu bedenken geben: wenn ich landwirtschaftlichen Grund und Boden als Ressource betrachte, dann schaue ich eher auf den Bodenverbrauch durch Verbauung oder Versiegelung bzw. in Berggebieten durch Aufforstung. Lt. Statistik ist die lw. Nutzfläche in Ö von 2006 bis 2009 um gut 70.000 ha zurückgegangen. Und wer mit ein bisserl offenen Augen durchs Land fährt und mal schaut, wo Betriebsgebiete oder Siedlungen errichtet werden, kommt drauf, dass das meistens die ebenen Flächen mit guten Ackerböden sind...

Wenn ich andere Ressourcen betrachte wie Energieinput, dann wird die BioLW mindestens genauso effizient sein; zumal ich bei guter Bewirtschaftung ja auch was für die Umwelt mache. Und dass wir uns eine gewisser Erhaltung der Umwelt leisten können bzw. müssen, ist hoffentlich klar.

Ad Ernährung der Welt: da würden andere Maßnahmen viel eher greifen, z.B. Umstellung der Ernährung der Menschheit - speziell die Futtermittelimporte in die EU und ganz besonders: Begrenzung des Bevölkerungswachstums!!!

LG, Franz


beginner antwortet um 18-03-2011 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Der Fischler Franz irrt sich.

z.b.: Hochleistungskühe waren der Trend.... Jetzt (habe ich mir sagen lassen) geht man wieder in Richtung Langlebigkeit. Also wenn ich dann natürlich eine Milchleistung von einer Hochleistungskuh pro Jahr mit der einer Langlebigen vergleiche...dann kann ich natürlich weiter rechnen und die Welt hätte nicht genug Milch mit diesen Kühen. etc....

Wenn ich Lebensleistung, ersparen von Kraftfutter, MIttel, tierarzt, bla bla bla mit rechne, sieht die Sache wohl wieder ganz anders aus.

Ich weiss dass es nicht so ist, dass Bio so viel mehr Fläche brauchen würde.
Hier müsste man nämlich noch andere Kriterien in die Auswertung fließen lassen:
Kosten/Nutzen pro ha, WICHTIG: Kann man diese konv. Bewirtschaftung nachhaltung weitere 100-XXXX Jahre aufrecht halten, wenn man dabei Humus abbaut, da nachhaltige Bio Landwirtschaft Humus aufbauen sollte, steigert sich der Ertrag zumindest langfristig gesehen, verbrauch von anderen Resourcen wie Erdöl, etc..

Wenn man da die Summe macht, bin ich sicher, siehts nicht mehr so toll aus. Und nur das sind echte Daten. Versteckte Kosten (natürlich muss man die auch bei Bio suchen,..wenns welche gibt) , darf es keine geben.




MF7600 antwortet um 18-03-2011 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
kenne mich bei Ackerbau überhaupt nicht aus
sind deshalb Bio, weil sie mehr Natur und weniger "rausholen was geht" wollen. Da kann es weniger Erträge geben, weil ja keine BOOSTER benutzt werden.

ja das sind mal sachliche kompetente aussagen!!!
worauf schaust du bei deiner longhornzucht? ich hoff nicht auf rausholen was geht ;-)


cyber antwortet um 18-03-2011 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Bei den Ja-Beantwortern der gestellten Frage beißt sich in der Argumentation irgendwann die Katze in den Schwanz.
Die formulierte Unverantwortbarkeit der mengenmäßig geringerproduzierenden Biolandwirtschaft in Bezug auf die Welternährung hat sich selbst ad absurdum geführt.
Nicht nur global gesehen.
Auch europäisch, seit großflächigst Boden eben nicht mehr für Nahrungs.-u. Futtermittel verwendet wird, sondern für E n e r g i e.
Bei einer ungefähren Annahme von einer Ertragssteigerung von einem Drittel, so bedeutet das auch: ein Viertel der gesamten europäischen Ackerproduktion wird durch ENERGIEEINSATZ erzielt.
Und das ist das Mehrfache dessen, was auf europäischen Feldern an Energie erzeugt wird!
Hinzu kommt noch der aussereuropäische Futtermittelimport, der einem weiteren Viertel der gesammt-Ackerfrüchtemenge entspricht.
Dh. die konventionelle Landwirtschaftliche Produktion wird bereits zu einem enormen Anteil durch Energie.-u. Futtermittelimport erzeugt.
Und bei dieser Situation verdient die Biolandwirtschaft ein Ja in der Ressourcenverschwendung?

Scherzerl, oder?

Der gesamten LW, sowohl Bio wie konventionell, ist der technische und der Energieeinsatz zuzurechnen, aber der konventionellen LW ist auch noch die Ertragssteigerung durch Düngeeinsatz und Futtermittelimport zuzurechnen.
Und diese Ressourcenverschwendung funktioniert nur, weil es keine Kostenwahrheit gibt.

Wenn hier schon nur von Hektarertrag geschrieben wird, so wäre dem Anbau auch zuzurechnen, welche Fläche zb. für die „Bio“dieselerzeugung zur Stickstoffherstellung benötigt würde.
Und siehe da: die tatsächliche Flächenerträge fallen ins Bodenlose.

Aber: Energie hat ja bekanntlich kein Mascherl ................

lg




beginner antwortet um 18-03-2011 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ihr dreht jetzt das Wort im Mund. Das " rausholen was geht" ist eine Einstellung. Ich kann gut, viel und ertragreich produzieren auch wenn ich auf die Umwelt und Natur schaue.

Ich kann aber auch nur auf Ertrag schauen und damit die Einstellung "rausholen was geht" leben.

Das Ziel müsste sein: Was kann man mit Nachhaltigkeit erwirtschaften.

Und, liebe Leute, solange Tankeweise Nahrungsmittel weggeworfen wird, Wien soviel Brot wegwirft, was Graz täglich braucht, brauchen wir auch kaum von einer dringenden Steigerung des Ertrages reden, oder?

Und nein, ich schaue nicht dass ich das maximale raushole aus meiner Longhorn Zucht. Wenn meine Kuh nicht aufnimmt dieses Jahr ist das Schade, aber kein Problem. sollte sie dann wieder nicht aufnehmen, ist das was anderes. Aber sowas kenne ich kaum von den "Top-konvis"! Da wird nachgeholfen.

Die Natur wird ausgespielt obwohl sie besser weiß, was sie braucht, kann, will.


DJ111 antwortet um 18-03-2011 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ich halte die Bio-Konvi-Debatte einfach nur für dumm.

Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Richtiger und maßvoller Einsatz von Dünger und PSM nach echtem Bedarf und nicht einfach pauschal wie das meist passiert.

An alle Bio-Befürworter die ja so humusvermehrend arbeiten:
Was führt bei Reihenkulturen wie Mais, Kürbis, u.ä. wohl eher zum Humusabbau:
Eine mehrfache Hacke oder eine gezielte Herbizidspritzung....????
Wo wird am Hang bei Starkregen wohl mehr Erde im Graben oder sonstwo sein ....???
Und bei welchem Verfahren wird wohl mehr Energie verbraucht....????
Gleich vorbeugend: Die Herstellung von Verschleißteilen für Hackgeräte brauchen auch nicht weniger Energie, als die Herstellung von PSM.

Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, der gangbare Weg wird wohl nur das Grau in der MItte sein - in die richtung IP oder so!

@beginner:
Graz hat gut 250 tsd EW und Wien fast 2 mio.
d.h. es sind in Wirklichkeit nicht mal 15 % die da weggeworfen werden.
Frage: Ist es möglich, so genau den Tagesbedarf zu produzieren ohne dass jemand dann kurz vor Ladenschluss nix mehr kaufen kann ...???

meint DJ


krähwinkler antwortet um 18-03-2011 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@MF7600

Was bedeuten die Zahlen in Klammer? Der Vergleich 1961 und 1998 fährt mir richtig in die Magengrube. Inzwischen habe ich mich aber wieder erfangen. Auch die Bioerträge laut Grünem Bericht sind nicht auf dem ´61 - Niveau geblieben, Züchtung bringt schon was!


sturmi antwortet um 18-03-2011 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@DJ111
So ist es, der goldene Mittelweg ist m.M. der Richtige! Wir Ö-Bauern betreiben doch großteils Kreislaufwirtschaft, d.h. hauptsächlich eigene Futtergrundlage für unsere Nutztiere & Wirtschaftsdünger vom eigenen Hof! Ergänzend dazu wird Eiweiß- u. Mineralfutter bzw. Handelsdünger (Nährstoffbilanzierung) zugekauft! Ganz gezielte Unkräuter- u. Ungräserausschaltung durch überprüfte und zugelassene Pflanzenschutzmittel. Winterbegrünungen als Erosionsschutz und zum binden von Nitratstickstoff. Mulchsaat um das Austrocknen der Felder zu verhindern und das Bodenleben zu fördern. Mit Pflanzenöltreibstoff den Traktor zu betreiben und den eigenen Wald zur Wärmegewinnung (z.b. Hackschnitzelheizung) zu nützen!
MfG Sturmi



beginner antwortet um 18-03-2011 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@DJ

Nach Einwohner darfst da nicht gehen, denn es könnte Einwohner geben die mehr wegschmeissen und dann ist das wohl mehr Geschäfte-bezogen. Durch die Philosophie, dass die Regale bis Ladenschluss voll sein müssen und am nächsten Tag alles frisch sein muss..etc..

Ich sage damit nur, dass es auch schon vor unserer Haustür viel Essen gibt, das Prouziert wird um weggeschmissen zu werden, was gar nicht sein müsste. Obwohl da Österreich sicher schon sehr vorbildlich ist mit den SOMA Märkten und 50% Preis-Sachen.

Aber Weltweit liegt das halt noch viel schlimmer. Und deswegen können wir produzieren wieviel wir wollen, es ist immer zu wenig. Ist ja auch eine Preis-Stabilitätsfrage, oder?




MF7600 antwortet um 18-03-2011 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@alois
du der text is das ausschlaggebende nicht die zahlen in den klammern ;-))
die gesamterträge einer biolandwirtschaft liegen in etwa auf den niveau eines konvis von 1960!!
ja züchtung ist nicht alles man sollte schon das potenzial auch ausschöpfen ;-)



MF7600 antwortet um 18-03-2011 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@beginner
also dein NICHT rausholen was geht beschränkt sich auf eine zweite besamung? toll!


MF7600 antwortet um 18-03-2011 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@cyber
bevor ich deinen stuss richtigstelle bitte unter "Bio - was dann?" nachlesen.



beginner antwortet um 18-03-2011 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@MF7600

Dabei stellt sich nur die Frage was für ein Potential:

- Das Potential, das die Natur uns gibt ODER
-Das Potential, das mit Hilfe von Mitteln, Hormonen, Tricks, PUshen, ausbeuten "genutzt" werden kann..

;-) Tag und Nacht


beginner antwortet um 18-03-2011 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@MF

Naja...was würdest du tun? Ein paar Hormone?


Joe_D antwortet um 18-03-2011 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
wer übernimmt dann die Kosten für Trinkwasser, wenn man dann doch drauf kommt, wie in großen Teile Hollands, dass es nicht mehr für den menschlichen Gebrauch genießbar ist?


Tyrolens antwortet um 18-03-2011 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ist dann doch etwas zu sehr schwarz/weiß gemalt.
Wenn Biolandbau in der Lage ist, so sehr die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen, warum können dann die Bioerträge nicht mit den konventionellen Erträgen mithalten. Wir sprechen dabei nicht von Durchschnittserträgen, weil die ja nur zeigen, wie motiviert Betriebsleiter im Schnitt sind, sondern müssen wir uns an den Höchsterträgen messen und da sprechen wird dann vielleicht von 5 to Bio-Eliteweizen zu 12 to Konvi-Eliteweizen (Deutsche Werte).


Joe_D antwortet um 18-03-2011 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
wohin geht die Reise wenn auf der angrenzenden Wiese 6-8% Humus sind ....und im viehlosem Ackerbau die Werte unter 2% sind....?


m.josef@gmx.at antwortet um 18-03-2011 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
In Österreich sind in günsigsten Langen unter günstigsten Bedingungen 11000 - 12000 Kg Weizen möglich. Im Biolandbau sind unter günstigsten Bedingungen 6000 - 7000Kg möglich. Woher soll die Differenz kommen wenn beispielsweise alle auf Bio umstellen? Da fehlen 5000 Kg. Wie soll das funktionieren wenn Biobauern (in unserer Gegend war es so) 3 Jahre hintereinander ein Feld (ca 20% seiner Ackerfläche) nicht ernten konnte da kein Lohnunternehmen bereit war diesen MIST zu dreschen! Ich rede von Ackerbohnen und Sojabohnen. Beim Weizen spricht man in userer Gegend von 1500 Kg bis 3500 Kg pro Ha. Alle sind ja nicht in Gunstlagen. Also ich finde die Diskusion wirklich überflüssig. Last die Biobauern Biobauern sein und die konventionellen konventionell sein. Was regt ihr euch über solche Banalitäten auf. Schaut nach Japan und seid froh, daß es uns allen gut geht.


krähwinkler antwortet um 18-03-2011 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@MF7600
Deine Zahlen halten, jedenfalls was die Ertragsentwicklung/ha betrifft, erst recht wenn man den durchschnittlichen Ertrag in der Fruchtfolge hernimmt.


MF7600 antwortet um 18-03-2011 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@beginner
hab ich also recht- dein NICHT rausholen was geht beschränkt sich auf eine zweite besamung?
hast du eine frau? eine freundin?
nimmt sie die "pille"?


MF7600 antwortet um 18-03-2011 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@joe_D
du kannst ja deinen bioweizen auf einer wiese anbauen oder was soll so ein blödsinn mit dem humus?
humusaufbau gelingt schon mit einer weniger indensiver bodenbearbeitung und zwischenfrüchten da brauchst nicht bio zu sein!


MF7600 antwortet um 18-03-2011 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@alois_burgstaller
ja klar ich weiss ja wovon ich schreibe.


Joe_D antwortet um 18-03-2011 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
bei manchen Beiträgen könnte man vermuten, dass nach der Anwendung von Pyrethroiden die Luftfilter der Traktorkabinenbelüftung nicht gewechselt wurde....


beginner antwortet um 18-03-2011 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
ich habe einen stier mitlaufen und alles andere denk ich nicht, dass das hier her gehört


MF7600 antwortet um 18-03-2011 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
oder dass die bioschwammerl im kopf wachsen*g*


MF7600 antwortet um 18-03-2011 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@beginner
ja klar sonst wird die argumentation schwierig stimmts?


beginner antwortet um 18-03-2011 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
nein gar nicht...


may antwortet um 18-03-2011 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Habe mich im Grünen Bericht 2010 (Tabellenteil) einmal umgesehen
Vergleich Marktfruchtbetriebe Konv. / Bio
Ø Ertrag je ha Acker (ohne Ölkürbis bis Zuckerrüben bei Fläche und Ertrag)
Konv. 3,81 t; Bio 1,96 t (mit ein Grund: Bio braucht zusätzlich Bodengesundungsflächen, also nicht nur die ha-Erträge sind zu vergleichen)
Viehbesatz je ha RLN Konv. 0,093, Bio 0,100, also praktisch gleich

Eine bodenschonende Bewirtschaftung ist meiner Meinung in beiden Systemen möglich und sinvoll, mehr Ertrag heißt meist auch mehr Wurzelmasse.
So lange Konsumenten bereit sind mehr zu bezahlen ist es recht, wenn sie aber mehr oder weniger zwangsbeglückt werden hört sich der Spass auf.
Es ist immer wieder interessant, wie in diesem Forum der Kampf Bio /Konv. läuft. Eine Fachdiskussion in produktionstechnischen Fragen ist fast nicht möglich (interessiert anscheinend fast niemandem - nur nicht zu viel erzeugen scheint für viele die Devise zu sein und das mit möglichst hohem Traktorbesatz)
mfg
Hans


Chevy antwortet um 18-03-2011 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@ alois_burgstaller:

Du hast recht - ein Problem des Biolandbaus ist die "Effizients" (copyright by Biolix).


ah1 antwortet um 18-03-2011 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@alois:
der einzige unterschied zw. bio und konventionell ist dass der biobetrieb nach gewissen richtlinien zertifiziert ist.
bodengesundheit, bodenleben, nachhaltigkeit, energiebilanz, treibhausgasbilanz,.... stehen in keiner richtlinie.
wennst von der redaktion bist, ist die fragestellung natürlich sinnvoll um ein diskussionsforum zu beleben, fallst tatsächlich fachliche information brauchst und willst formulier bitte genauer.
zB: erhöht n-düngung die energiebilanz/ha?


ah1 antwortet um 18-03-2011 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@alois:
noch etwas genauer:
der ertragsunterschied zw. konventionell und bio liegt allein am einsatz von leichtlöslichen stickstoffdünger und chemischen pflanzenschutzmitteln. alle anderen faktoren sind prinzipiell sowohl in bio und konventionell möglich (z.B: kreislaufwirtschaft).


tschosi antwortet um 18-03-2011 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ich versteh eins nicht: Warum brauchen die BIOS eine so hohe Förderung? Ich höre nur noch von bioboom bzw mangel an Bioware. Warum erlöst man dann nicht die nötigen Umsätze am freien Markt?
Wer BIO haben will soll das auch ordentlich bezahlen!
mffg


Joe_D antwortet um 18-03-2011 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
gegen Neid hilft in diesem Fall, nur selbst umstellen.....;-)


krähwinkler antwortet um 18-03-2011 16:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@ah1

Ich freue mich über die vielen Beiträge, obwohl ich kein Redakteur bin und auch kein Bauer. Meine Vorstellung davon, wie die Debatte über die Landwirtschaft unter den Bauern, Bäuerinnen und Interessierten auf eine gemeinsame Basis gestellt werden kann, ist durch das Forum wieder klarer geworden. Zum Fachlichen: Wenn synthetischer Dünger mit Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird, ist die Frage, wieviel man davon einsetzen soll, ohnehin von untergeordneter Bedeutung. Das Wirklichkeit werden zu lassen, dafür lohnt es sich Überzeugungsarbeit zu leisten.


Joe_D antwortet um 18-03-2011 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
ja, wenn man die Umwelt ausser acht läßt.....


MF7600 antwortet um 18-03-2011 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
nein joe, wenn man auf die umwelt achtet und die begrenzten resourcen effektiv nutzt und nicht nach irgend welchen selbsterfundenen richtlinien produziert die nur zu markedingzwecken in einem überschussmarkt dienen!
aber diese zeiten sind glaub ich eh vorbei.


Joe_D antwortet um 18-03-2011 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
mal sehn wann man in Holland je wieder Grundwasser trinken kann....

nur Festbodenwirschaft, oder Falchbodenwirtschaft (bis5cm) kann gegen den Humusabbau gegensteuern....
dann brauchen wir nur noch ein Mittel gegen das Mykotoxin. u.co .... dass dann auch nicht mehr im Erntegut nachweißbar ist...

und die Weltbevölkerung kann sich wieder verdoppeln .... nur was bei der nächsten verdoppelung.......


ah1 antwortet um 18-03-2011 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@alois:
zur frage wieviel: das muss jeder betriebsleiter selber entscheiden, kommt auch ganz auf die kultur an (mais, weizen, gerste) und natürlich auch auf finanzielle faktoren. es gibt in österreich strenge wasserschutzbestimmungen, die ein zuviel eigentlich unmöglich machen.(max 170kg n).

zur energiequelle:
unsere primärenergie ist nun mal derzeit größtenteils öl (gas, kohle). jedes produkt hat deshalb zur produktion einmal einen gewissen anteil öl verbraucht. auch photovoltaik-paneele, windräder, bioprodukte, generell biomasse, usw.! deswegen ist der energieeinsatz prinzipiell nicht so entscheidend wie die energiebilanz!!


MF7600 antwortet um 18-03-2011 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
ja genau joe_D so funktioniert das!
machst du festbodenwirtschaft?
oder überhaupt mulchsaat?


Joe_D antwortet um 18-03-2011 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Alois Burgstaller
Ich freue mich über die vielen Beiträge, obwohl ich kein Redakteur bin und auch kein Bauer. Meine Vorstellung davon, wie die Debatte über die Landwirtschaft unter .............

danke für deine Autung.....
den Verdacht hatte ich schon lange.....

man könnte aber den Verdacht auch noch weiter knüpfen und denke, dass du in einem Betrieb sitzt, der für die konv. Landw. Produkte vertreibt/produziert und sich eben die Bio´s nicht mehr auf deiner Umsatzliste befinden.....

das kann man aber auch von anderen Beiträgen in diesen dieversen Foren schnell vermuten...

da sich aber offensichtlich auch so manche echte Konsumenten unter den Mitlesern befinden, stellt sich die Frage ob es wirklich so konstuktiv für die konv. LW ist?


krähwinkler antwortet um 18-03-2011 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@ah1

Die wichtigsten Treibhausgase sind CO2, Methan und Lachgas. Deshalb ist es nicht nur entscheidend, wieviel Energie bei der Herstellung von Kunstdünger verbraucht wird, sondern ob sie erneuerbaren Ursprungs ist oder eben fossilen Ursprungs. Und da darf man ruhig die Transportverluste ab Förderstelle mitkalkulieren. Man kann aber auch meinen, es gibt die Erderwärmung durch Treibhausgase eh nicht! Von mir aus!. Ich nehme an, du stimmst zu, dass es ihn gibt.
Strenge Stickstoffgesetze zum Schutz des Grundwassers. Da muss ich schmunzeln: Nitratmessstellen geben Auskunft! Und bitte nicht die Durchschnittswerte hernehmen. Da können dir die Wasserschutzdienste ein Liedl singen. Es zählt nicht wieviel N du ausbringst, sondern wieviel davon im Grundwasser wieder ankommt. Von Lachgas in der Luft gar nicht zu sprechen.

@Joe_D
Manche legen auf Anonymität wert, dann müssen sie auch keine Verantwortung für den Inhalt eines Beitrags übernehmen. Ich habe mich für den offeneren Weg entschieden.
Outing: Wer seine Kirche liebt, der kritisiert sie. Ich bin ein Biokonsument mit allem Bauchweh, aber immer mehr Bioanteil im Einkaufskorb. So schauts aus!


carver antwortet um 18-03-2011 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@ ah1
"es gibt in österreich strenge wasserschutzbestimmungen, die ein zuviel eigentlich unmöglich machen.(max 170kg n)"

Das glaubst du wohl selbst nicht!

Wie soll denn das kontrolliert werden? N aus Wirtschaftsdünger, ok.
Aber aus Kunst- ich meine natürlich "Handels"-dünger? Wer kontrolliert, wieviel davon gestreut wird?
Aufzeichnungen und Belege?. Papier ist geduldig, die Praxis kennen wir beide.

N-min Proben? Georg Orwell lässt grüßen, ein Aufschrei würde durchs Land gehen!

Meiner Meinung nach lässt sich der Handelskunstdüngereinsatz nur mit dem Preis regulieren - wer würde schon sein Geld ins Grundwasser schütten.
Die kürzere Vergangenheit hat es schon gezeigt: Hoher Preis, Düngemittelverkauf ging zurück.

lg carver




MF7600 antwortet um 18-03-2011 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
je nach ertragslage sind auch einiges mehr als 170kg pflanzenverwertbar. in einigen fällen sind auch 210kg N erlaubt. aber die profilandwirte konnen das natürlich selbst beurteilen und eine vernünftige düngung danach gestalten!


ah1 antwortet um 18-03-2011 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@alois:
ob die energie von fossilen oder regenerativen quellen kommt, hängt von unserem energiemix ab. dieser besteht derzeit zum großteil aus fossilen. genau diesen umstand könnte man durch durch die ausnutzung der positiven energiebilanz zu gunsten der regenerativen ändern.
auch windräder und pv-paneele werden bedingt durch stromverbrauch und transport zu einem gewissen anteil aus fossilen energieträgern hergestellt, helfen aber durch die positve energiebilanz fossile energieträger einzusparen, und damit auch co2,...
frag mal biolix, der kann dir die sache besser erklären ;)))

@carver:
oh doch, ich glaub schon dass es in österreich strenge wasserschutzbestimmungen gibt! ;)
was hat das prinzipiell mit handelsdünger zu tun, wenn personen gegen gesetze verstoßen und sich dabei sogar selbst wirtschaftlich schaden??? das kannst ohne handelsdünger auch!!! wenn jemand mehr ausbringt als pflanzenverfügbar ist, ist er selber schuld. ich würd das geld nicht beim fenster raus schmeißen (bzw. eigentlich ins grundwasser) um damit noch absichtlich konsequenzen befürchen zu müssen!!



melchiorr antwortet um 18-03-2011 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
hallo!
Ich kenne Biobauern, die betreiben eine Biogasanlage gewerblich als Ges.m.b.H., kaufen 100 ha Mais aus konventioneller Landwirtschaft zu und die daraus gewonnene Gülle ist "BIO"!!. Die bringen die doppelte Menge "N" auf ihre Flächen als konventionelle UBAG- Bauern und sind trotzdem Biobauern. Das ist die "BIO-Lüge" hochoffiziell. Ausserdem ist die Bio-Landwirtschaft bei den meisten nur eine Förderundsoptimierung, denn halber Ertrag zum doppelten Preis braucht keine höhere Förderung als Konventionel. 20% der Flächen, 10% der Erträge und 40% der Agrarförderung ist ein Nonsens.
Lg herbyy


Tyrolens antwortet um 18-03-2011 23:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ich wundere mich immer, warum man Problemen mit Verboten begegnen muss.
So kommt es, dass unsere Bios (ihr wisst, wen ich meine), im vorvorigen Jahrhundert hängen bleiben, während die richtungweisenden Lösungen aus einer anderen Ecke kommen:

http://www.ar.ch/fileadmin/user_upload/Departement_Bau_Umwelt/AmtfuerUmwelt/Umwelt/Publikationen/Veranstaltungsunterlagen/Seminar_Klärpersonal_2010/StickstoffrückgewinnungReferat_Böhler_EAWAG.pdf


carver antwortet um 19-03-2011 05:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@herbyy
Ahso? Die bringen also die doppelte Menge an N aus?
Du musst das sicher aus einer zu vertrauenden Quelle wissen, weil wenn ICH mir nicht Sicher wäre, würde ich auch nie einen Blödsinn ins www schreiben!

Jo, jo, da Neid is a Luada!

lg carver


theres antwortet um 19-03-2011 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Hallo alois burgstaller,
gilt die Low Inputstrategie nicht mehr?
Der Blick nach Fukoshima bestärkt mich - dass sich die Frauen der Welt auch um ihre Lebensgrundlagen- und vor allem auch die der Kinder mehr Gehör verschaffen müssen.
Hier in diesem Forum lese ich einen Männerstammtisch- manche haben schon ein paar Biere mehr - aber die wenigen, die über den Tellerrand hinausblicken- werden immer noch weniger.
Hier findet ein Religeonskrieg statt- aber keine vernünftige Diskussion.
Die Frage aus einer der Fabeln von Tolstoi- wieviel Erde braucht der Mensch- wird im Hinblick auf Fukoshima so zeitnah- denn was nützt uns die Erde, wenn sie verstrahlt, zerstört, zur Wüste gemacht wird?
Und wenn hier auch über die Gärten der Bäuerinnen sehr herablassend gelästert wird-
was hier in ein paar Quadratmetern an Erfahrungen gesammelt werden kann-
dass können keine hier noch so "klugen Beiträge" ersetzen.
Und die Weiterführung- Wirtschaftsdünger, energetische Nutzung, Bodennutzung- hier hat noch viel Ressourceneinsparung Platz.
Die Landwirtschaft der Zukunft findet vielleicht einmal hinter gläsernen Wänden statt- wenn wir so weitermachen.
Auf der anderen Seite- urbaning gardening ist gerade der "Renner"- in China pachten die vom Land vertriebenen Bauern die Dächer der Hochhäuser und produzieren dort Gemüse, das man nur staunen kann.
An der Uni in Bayreuth versucht man hinter das Geheimnis der fruchtbaren Erde dieser Terra Preta aus dem Urwald zu kommen,
es gibt eine breite Vielzahl von vielversprechenden Ansätzen für die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit,
man kann heute dank Mikroskope, genauer Analytik, dem Erfahrungswissen und dem geschriebenen Wort von zwar vor uns, aber nicht mit Palatischinken auf den Augen, lebenden Bodenkundlern aus einer Fülle von Wissen schöpfen.
Die hier stattfindenden Sandkastenspielereien sind einem landwirtschaftlichen Forum im Jahre 2011 nicht würdig.
Aber jeder wie er meint.




agrobertl antwortet um 19-03-2011 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@herbyv
das ist kommpletter blödsinn. so offensichtlich lassen dies die mitbewerber (bauern im dorf) nicht durchgehen. und wenn es bis jetzt so war, dann mach sofort eine anzeige und die sache ist geklärt!!!!

@carver
hast vollkommen recht


biolix antwortet um 19-03-2011 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Guten morgen !

also heute wollte ich einfach nur reinschauen und dann z.b. dem Alois schreiben, das es leicht ist immer etwas "rein zu werfen", und selbst wenige Antworten zu geben, nach dem "tch Motto" über Jahre hier....

Aber nun welche Überraschung, es wird schon konkreter, du wirst konkreter, danke dafür....

lg ein dich schätzender biolix

p.s. mehr mische ich mich gar nciht ein, sind alles "Spezialisten" hier, die besonders den Biolandbau kennen, über wirklich wissenschaftliche Erkenntnisse diskutieren wollen ( siehe Hülsbergen Studien wo raus kommt das 20-30% der Biobetriebe so "schlecht" sind wie die besten Konvies, aber eben ca. 70% besser, Wasser Humus, CO2 etc. betrifft..... )

Danke theres, du sprichst mir mal wieder aus der Seele, so könnte ich es nicht schreiben, du schaffst es, danke !!!
Und genau die Sätze von dir, sollen sich Menschen vor nehmen, die nicht verstehen was wirkliche "EFFIZIENTS" bedeuten würde....




Tyrolens antwortet um 19-03-2011 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Also ich sag's ganz ehrlich: Ich weiß nicht, was "EFFIZIENTS" bedeutet. Ich habe extra im Duden nachgeschlagen und musste feststellen, dass es dieses Wort gar nicht gibt. *ggg*


Im Übrigen sollte man erst dann Vergleiche anlegen, wenn man Vergleichswerte definiert hat. Das würde sich auch der Hülsbergen wünschen, der das Thema dann doch etwas differenzierter sieht und Ökolandbau auch anders definiert als unsere Hardcore-Bios.


ah1 antwortet um 19-03-2011 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
lieber biolix,
es wäre einer sachlichen diskussion in diesem forum förderlich, wenn nicht 98% deiner postings aus "rein werfen" irgendwelcher behauptungen und zahlen bestünde! schon einmal daran gedacht??
siehe dein letzter fachlicher ps:
besser, schlechter,....
wasser, humus, co2 sind eine zertifizierung auf irgendeinem papier egal, das hängt von anderen faktoren ab, die du aber leider nicht verstehst - sei wenigstens so ehrlich!!


Fetzerl antwortet um 19-03-2011 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@ biolix: beim Herumwerfen mit Begriffen bitte aufpassen, diese auch richtig zu schreiben: es heisst noch immer EFFIZIENZ. tyrolens hat schon recht...
Übrigens: wenn du schon so herumzitierst, wären Links zu den angesprochenen Studien, etc. sehr hilfreich. Ich lese gerne lieber einen wissenschaftlichen Artikel, bevor ich verkürzt-polemische Aussagen dazu höre...

Noch etwas generelles dazu: wir reden hier nur über die Produktionsseite, d.h. möglichst viel zu erzeugen. Wir vergessen aber darauf, was dann passiert, wenn unsere Produkte mal in Schlachthof, Molkerei oder Lager sind und wie es danach weitergeht.
Kleiner Filmtipp dazu: http://vimeo.com/16255430
Hier ist die Ressourcenverschwendung auch ganz ordentlich und da kostet es auch ganz schön viel Geld...

LG, Franz




DJ111 antwortet um 19-03-2011 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@ Fetzerl: Zu dem Filmlink:
Die Lösung ist doch ganz einfach: Ab sofort gibt es in Supermärkten keine Lagerregale mehr.
Jeder muss mindestens einen Tag vorher bestellen was er denn kaufen möchte. So kann genau auf den Bedarf produziert werden und wenn du schnell mal ein Brot mehr brauchst und dass vielleicht noch kurz vor Ladenschluss, hast halt Pech gehabt.
Die Frage ist: Werden das wohl alle wollen ..??????

Die größere Ressourcenverschwendung ist wohl eine so sinnlose Schwarz-Weiß "Diskussion" falls man das überhaupt so bezeichnen kann.

Auch wenn ich mit Biolix nicht immer einer Meinung bin: Jetzt wegen so einem blöden Rechtschreibfehler auf ihm herumzureiten zeugt ja auch nur von Argumentationsnotstand ... oder???

Mahlzeit wünscht DJ


Tyrolens antwortet um 19-03-2011 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Nein, kein Notstand. Das wäre etwas anderes, wär's nur ein Flüchtigkeitsfehler, aber wenn man es mehrmals hintereinander falsch schreibt und dann auch noch in Großbuchstaben, ist das entweder peinlich oder zeugt davon, wie egal dem Verfasser sein Geschriebenes ist.

Ansonsten geht die Diskussion ohnehin in die falsche Richtung, denn letztlich entscheidet doch der Konsument, was er kaufen möchte. Da kann ich noch so toll produzieren; wenn es nicht gekauft wird, wird's nicht gekauft und ich bekommen kein Geld.


DJ111 antwortet um 19-03-2011 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ok, ein letztes Mal noch: Ich finde es ja nur kindisch oder auch überheblich, so genau auf Rechtschreibfehler zu achten, wodurch ja auch schon mal der Eine oder Andere aus dem Forum "gemobbt" wurde!!!
Letztendlich geht es hier ja um den Sinn eines Beitrages und was in diesem Fall Biolix gemeint hat, dürften jat trotzdem alle verstanden haben, egal ob man die Ansichten dann auch teilt oder nicht ... oder ....?
Manche haben ja angeblich sogar im Duden nachschauen müssen, ob denn das wohl so stimmen kann ;-)))

Gruß und weiterhin gute Unterhaltung,

DJ






biolix antwortet um 19-03-2011 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
tschuldige fetzerl, und ihc hab grad weniger zeit, hier hatte ich die Hülsbergenstudien schon öfter gepostet, man kann auch selber googeln wenns einem interessiert, inkl. natürlich aha, du stellst "Agrochemienewsletter" hier rein, glaubst alels was drinnen steht, und machst es dir sonst auch ganz einfach... aber egal, die Geschichte zeigt, siehe Japan, was dran ist an den "dummen kritischen Menschen" am derzeitigen System

lg biolix

p.s. aber jeder wusste, das ich "EFFIZIENZ" gemeint habe, das reicht doch... ;-)

nur 2 Beispiele dazu aus Wiki :

"das Verhältnis zwischen der Größe der erbrachten Leistung und der Größe des Aufwandes, siehe Wirkungsgrad"

"eine Zielvorstellung der Nachhaltigkeit, Einsatz minimaler Energie, die Energieeffizienz"



Chevy antwortet um 19-03-2011 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Komisch - ich dachte immer "Effizients" hat was mit Bio zu tun (was man ja von der Effizienz nicht so allgemein behaupten kann) ;-)




krähwinkler antwortet um 21-03-2011 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@theres

Low Input - vulgo sparsum und effizient - gilt mehr denn je. Ich hab zwar den Eindruck, dass das Thema bei den Bauern erst so richtig durchstarten muss, aber der viehlose Bioackerbau verschwendet den Stickstoff der Winterbegrünung und der Feldfutterflächen. Heraus kommen gerade noch rentable Erträge. Andererseits liegt darin noch viel Potenzial für die Verbesserung der Bioerträge. Weil bei künftigen reduzierten Prämien würde es sonst eng werden mit der Wirtschaftlichkeit im viehlosen Bioackerbau.


Rocker45 antwortet um 22-03-2011 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Wenn man die Beiträge hier so liest möchte man meinen, dass Biologische Landwirtschaft und intensive Landwirtschaft einander ausschließen...

Außerdem hat bio auch garnix mit Low input zu tun... Bio ist einfach eine andere art de LW... ob der output geringer ist, ist nicht von einem Kreuzerl am MFA abhängig, sondern einzig und allein vom Geschick des Bauern.


pa1984 antwortet um 22-03-2011 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
"der viehlose Bioackerbau verschwendet den Stickstoff der Winterbegrünung und der Feldfutterflächen"

verstehe ich nicht. kannst du das näher erklären?


krähwinkler antwortet um 22-03-2011 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Ich spreche die gasförmigen N-Verluste von Gründecken an, denen man sich mehr widmen muss. Immerhin ist Stickstoff im Biolandbau Gold wert.


pa1984 antwortet um 23-03-2011 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Das Thema interessiert mich. Kannst du mich mit Links zu Versuchsergebnissen versorgen?


krähwinkler antwortet um 23-03-2011 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
http://www.bioforschung.at/Ausgasungsverluste-von-Winterb.233.0.html

Der Verkauf von Trockenmasse aus der Bio-Feldfutterproduktion qualifiziert sich von selbst. Überbetriebliche Viehhaltung zur Nutzung und Rückführung der Nährstoffe könnten das Problem lösen. Aber der Teufel steckt noch im Detail, ganz abgesehen von der Kostenseite.


Joe_D antwortet um 23-03-2011 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
danke für den Link ... kann man den Beitrag auch herunterladen?


krähwinkler antwortet um 23-03-2011 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
http://www.bioforschung.at/Projektinfos.274.0.html




Joe_D antwortet um 23-03-2011 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
danke, von ähnlichen Ergebnissen hab ich schon gelesen...
mal sehn welche Lösungsansätzer es dazu geben wird




krähwinkler antwortet um 24-03-2011 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Rein damit in die Gasproduktion, wäre das ein Lösungsansatz? Und die Rückführung als Gasgülle. Das wäre dann vielleicht Kreislaufwirtschaft etwas eckig ausgeführt:


Joe_D antwortet um 24-03-2011 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
für mich als Bio-B. ist mir das Regenwurmfutter schon wichtiger....
450g/m² Regenwürmer wollen auch gefütter werden
davon gäbs auch N-Hochrechnungen, hab ich aber noch nicht ausgegraben


Joe_D antwortet um 24-03-2011 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
meine den Düngerwert den der Regenwurmkot enthält............


krähwinkler antwortet um 25-03-2011 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Schade, dass ich die Quelle nicht zur Verfügung hab, aber ich glaube gelesen zu haben, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen Wirtschaftsdüngeranwendung und Regenwurmbesatz gibt. Du hoffst natürlich, dass die Regenwürmer den Stickstoff wegfressen, bevor er sich verkrümelt.Das Wortspiel hat sich jetzt aufgedrängt. Weißt du da mehr? Wieso geht nix weiter mit der überbetrieblichen Tierhaltung im Bioackerbau?!


mfj antwortet um 25-03-2011 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?


Ich lese gerade die Materarbeit:

Ökobilanz und Wirtschaftlichkeit
ökologisch wirtschaftender
Milchviehbetriebe mit unterschiedlicher
Fütterungsintensität und
Produktionsstruktur

Projektnehmer ist die :
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Organischen Landbau

Kennt die jemand ?

Die behandelt Eure Thematik so in etwa. Ich möchte sie aber gerne zu Ende lesen, bevor ich mich dazu äußere.

Da es dazu nicht mal 3 andere wissenschaftliche Peer Review gibt, würde mich wundern, wenn der Biolix und die Theres die nicht kennen würden ?

Also, was lest Ihr daraus ?





Joe_D antwortet um 25-03-2011 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
bin reiner Ackerbauer.... und 9GVE an Regenwürmern /ha reichen mir derzeit.....


Moarpeda antwortet um 26-04-2011 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
ein kleiner regenguss, die äcker sind verschlämmt, abgeschwemmt, sehen aus wie ein schotterhaufen ...und das bare geld in form von feinerde fließt den bach hinunter.

das geld ist ersetzbar, die feinerde nicht

die bauern müssen industrielle werden,
um mit der daraus resultierenden naturfernen monokultur überleben zu können


DJ111 antwortet um 26-04-2011 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Was genau willst du damit sagen ...?????

Wenn du damit sagen willst, dass es bei Biobauern keine Abschwemmungen gibt, sondern nur bei konventionellen, dann kann ich dir aber sicher nicht zustimmen!!!

Wenn du einen guten Bio und einen guten pfluglos arbeitenden konvenionellen Betrieb anschaust, werden beide keine Probleme mit Wassererosion haben!!!

Ausserdem kommt es halt auch sehr auf die angebaute Kultur an - im Getreide wirds sicher weniger Probleme geben als in Mais, Kürbis oder Kartoffel ... oder?

Also spar dir solche Pauschalverurteilungen!!!!

lg DJ


MF7600 antwortet um 26-04-2011 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
also moarpeda dass war ja ein schuss in de hosen, denn wenn du wo hingehen willst und was über mulchsaat oder direktsaat und verhindern von erosion oder bodenleben lernen willst dann musst du zu den riesenbetrieben in nord und südamerika schauen! da gibts auch maismonokulturen die schon jahrzehnte ohne bodenbearbeitung angebaut werden.


Moarpeda antwortet um 26-04-2011 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@DJ111

was ich halt gesagt habe


...und wie du feststellen kannst habe ich nicht zwischen konvi und bio gewertet sondern:
kein vieh, kein mist, keine fruchtfolge


.....und in der regel gar keine möglichkeit aus der industriellen produktion in eine der natur entgegenkommende produktion umzusteigen....
der bauer kann es sich nicht leisten und der konsument wäre nicht berereit es zu bezahlen

ein schönes bild, wenn das saatbeet so fertigangebaut daliegt,
und der rest ist gottgewollt oder wie? weil der lässt ja draufregnen, dass es abschwemmt

da ist kein humus im boden, das ist ein substrat ohne zusammenhalt







MF7600 antwortet um 27-04-2011 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
was hat daseine mit dem anderen zu tun?
siehe brasilien, USA,.... riesen flächen, mit direktsaat bestellt, zum teil nach üppiger zwischenfrucht.
die haben keinerlei probleme mit abschwämmung und winderosion und noch dazu humusaufbau und ein spitzen bodenleben.
und bei uns werden 3ha ackerl noch geteilt und ein windschutzgürtel dazwischen angelegt weils solche erosionsprobleme gibt.
aber ohne sauber zu pflügen und mit superfeinem saatbett gehts bei uns nicht....


Summsumm antwortet um 27-04-2011 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?

http://www.ithaka-journal.net/wege-zu-terra-preta-aktivierung-von-biokohle

hat damit vielleicht jemand Erfahrung?


Summsumm antwortet um 27-04-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?

Biokohle selbst gemacht:

http://www.ithaka-journal.net/kochen-mit-bioabfallen-und-dabei-kohle-produzieren

LG




biolix antwortet um 27-04-2011 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Hallo !

also der peda hat nicht mal geschrieben das es sich um konv. Böden handelt, aber ja wir sehen diese Bilder immer mehr, auch bei Biofeldern ist es möglich..

ja summsumm, interessant, aber wir schaffen es auch ohne "Biokohle" in 10 Jahren rund 1% Humus aufzubauen, konsequente bodenschonenende Bearbeitung, Untersaaten, Begünungen, gute Fruchtfolgen etc.

Ja und hier noch was, wer in Wirklichkeit Ressourcen verschwendet...

http://www.agrarheute.com/mais-raps

27.04.2011

Braunschweig - Bioenergie aus schnellwüchsigen mehrjährigen Gräsern weist eine deutlich bessere Treibhausgasbilanz auf als Mais oder Raps.....

lg biolix





Summsumm antwortet um 27-04-2011 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?

Danke für den link!! Auf den Feldern wird also Lachgas freigesetzt - das betäubt Bienen! Hintennach haben sie alles vergessen. Das könnte eine simple Erklärung für "colony collaps disorder" sein, wo die Bienen spurlos verschwinden. Komisch, dass die Wissenschaftler so gar nix davon wissen.


mfj antwortet um 27-04-2011 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?


Ich denke auch die Biolandwirtschaft hat in Österreich immer noch mit "alten Lastern" zu kämpfen.
Effektiv, ertragreich und modern - sind keine Vorausetzungen um eine Ideologie aufrecht zu erhalten.

Indien macht es vor, wie es ausschauen könnte. Nur müßte man den Vespa-Roller noch gegen einen Windrad-PV Vehikel tauschen....




Bio -pur
 


krähwinkler antwortet um 27-04-2011 16:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft FNL - der Name deutet auf eine sehr kontroversielle Auslegung des Begriffes Nachhaltigkeit hin - hat eine Broschüre herausgebracht, die nur gefestigte Charaktere lesen sollten. Link:


Moarpeda antwortet um 27-04-2011 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@MF7600

jetzt frag ich mich aber wirklich, was hat brasilien und USA damit zu tun, wenn es bei uns die böden abschwemmt?
direktsaat gibt es bei uns (so gut wie) nicht und auch in den köpfen der bauern ist sie nicht angekommen

sauber pflügen?
am besten gleich mit einem caterpillar, damit der humus sicher tief genug beerdigt ist




DJ111 antwortet um 27-04-2011 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@moar...

In Südamerika werden die LW teilweise zu ihrem glück gezwungen. Da ist es nämlich - soweit mein Wissensstand - teilweise verboten tiefer zu arbeiten, da es dort regelmäßig sehr viel stärkere Niederschläge gibt als bei uns und die Erosionsgräben entsprechnd tief waren/sind.

Bei uns wird flächendeckend wahrscheinlich auch erst was passieren, wenn LW für die Räumung von Straßen und Gräben aufkommen werden müssen und das ist sicher nur noch eine Frage der Zeit in Zeiten wo überall das Geld knapp ist.


MF7600 antwortet um 27-04-2011 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
ok peda dann für dich etwas langsamer, industrielle landwirtschaft hat nichts mit abgeschwämmten böden, verschlämmungen, humusabbau.... zu tun, siehe eben diese länder dort sind richtig große zum teil "industrielle" betriebe und die haben eben keine solchen probleme wie unsere kleinen minibetriebe die auf zwergenflächen massive erosionsprobleme haben!


Moarpeda antwortet um 27-04-2011 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@DJ111

ich habe in asien erosionsgräben gesehen in die man einen geländewagen hineinstellen konnte
und nur deswegen, weil ein schlauer den humus abgetragen hat um einen weg zu planieren

wenn in südamerika die tiefe bodenbearbeitung auf grund von verboten passiert solltest du die diskussion mit dem MF7600 an meiner stelle fortsetzen, weil der glaubt es geschieht, weil die soooo fortschrittlich sind ;-))

da muss bei uns noch viel feinerde den bach hinuntergehen bis es klick macht

das mit dem kassieren für eine straßen -und grabenreinigung würde die bauern wahrscheinlich sehr schnell nachdenklich machen


MF7600 antwortet um 27-04-2011 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
geh peda stell dich nicht unnötig blöd, die arbeiten so aufgrund ihrer feldgrössen und den hohen niederschlägen- ja da gäbs noch mehr erosionen als auf unseren zwergerlfelder.
und noch dazu ists kostengünstiger und sogar weniger zeitaufwendig!!!
die sind ja nicht freiwillig soooo fortschrittlich sondern die bekommen keine (bio)förderungen und sind gezwungen effizient zu arbeiten ;-))


G007 antwortet um 27-04-2011 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
JA!!


Moarpeda antwortet um 27-04-2011 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@MF7600

jetzt muss ich aber noch einmal ganz blöd fragen, am besten gleich in die ganze runde,
warum wird bei uns nichts gemacht, wenn es -

"kostengünstiger und sogar weniger zeitaufwendig!!!"

- ist??


Moarpeda antwortet um 27-04-2011 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@G007

aha, was verstehst du unter ressourcen?


schellniesel antwortet um 27-04-2011 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@mf7600

Brasilien das Vorzeigeland in Sachen Ackerbau! Selten so gelacht!

Urwald Rodung bis zum geht nicht mehr! Danach unverwertbares ungenutzt in form von Waldbränden abgefackelt! Fruchtbare Asche und Humus schwemmt der Regen mit Leichtigkeit weg danach beginnt der Ackerbau bei null und baut auf Gentechnik und Bodenlebewesen vernichtenden Totalherbiziden auf!

Die letzten Kleinbauern werden vertrieben erpresst und um ihr letztes stück Existenz Beraubt!

Echt Vorbildlich! Kämme einigen hierzulande auch nicht ganz ungelegen!

Mfg schellniesel


MF7600 antwortet um 28-04-2011 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@schnellniesel
ja in brasilien ist nicht alles toll, nur in sachen ackerbau kann man sich bei ihnen einiges abschauen, wenn man sich dafür interessiert und sich informiert.
du bist ja sehr interessiert und bestens informiert....
sowas hätte es bei uns nicht gegeben, bei uns ist ja alles seit anbeginn der zeit "kulturlandschaft" ;-)))
oder aber ist der europäische urwald vor 1000- 5000 jahren großteils brandgerodet worden?
und auch unseren immer mehr werdenden kleinbauern geht es bestens!!
aber nur wenn der opa den grossen traktor zahlt, weil den braucht man zum pflügen!!


gdo antwortet um 28-04-2011 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
MF7600 - Du unterstellst den Brasilaniern, dass sie effizient arbeiten ... und hiesige nicht.

Könnte es sein, dass dieses "effizient" eine reine Vermutung Deinerseits ist - und stattdessen die um ein vielfaches geringeren Löhne und Energiekosten den Ausschlag machen?
Sprich Du Äpfel (Landwirtschaft hier mit unseren Rahmenbedingungen) mit Birnen (Landwirtschaft dort mit dortigen Rahmenbedingungen) verwechselst?

Um es jetzt etwas zu überspitzen: Großgrundbesitzer mit Sklavenhaltung und kaum gesetzlichen Auflagen waren schon immer effizienter als andere Betriebe wo einigermaßen menschenwürdige Gehälter und Umweltbedingungen einzuhalten sind.

Also ich habs lieber weniger effizient und weniger soziale Schere. Weil wohin es führt - siehst z.B. in Ägypten. Oder es dir antust und dich traust einen Blick in die (dank der Effizienz entstandenen) Slums zu werfen. Und wohin die Freiheit der Roundup-Bewegung hinführt siehst in Indien.
Nein Danke.

Profit und Effizienz sind nicht alles - und wie es bei der Medizin ist: zuviel bewirkt irgendwann einen Schuß nach hinten.

Das wirst Du (und viele andere auch) in den kommenden zwei Jahren lernen dürfen. Nämlich, dass unser System nur auf Profit basiert - und dass dieses System auf Dauer zum scheitern verurteilt ist.
Soziale Ungleichgewichte haben, seit es Menschen gibt, AUSNAHMSLOS immer zum Untergang dieser Systeme geführt. Derzeit jeder 7 Amerikaner auf Lebensmittelmarken angewiesen - das steigt, alle zwei Wochen, ausnahmslos. Wieviele hält das System aus?

Aber das Thema war ein anderes.
Oder vielleicht doch nicht?

Weil auf einmal der Natur im Rahmen des Biolandbaues (Würmer pro m2 -Gott was für ein Fortschritt) wieder Rechte eingeräumt werden, auf die die Sklaven in den Ghettos noch warten müssen?

Was letztlich zu der Frage führen sollte - ist unser sogenanntes "effizient" auch wirklich effizient - oder steht hinter dem Wort vielleicht eher "profitabel muss es sein - was kümmert mich die Sintflut hinter mir"?

So kann man auch Kinder oder Hunde erziehen. Zur Effizienz. Gradlinig, mit Druck, um das meiste herauszuholen was geht.

Heute ist man in der Hunde-Erziehung schon so weit, dass man Hunde (und Delphine und Elefanten und ........ ) ausschließlich nur mehr auf Motivation aufbauend erzieht . Weil es schneller geht und tiefer sitzt (wenn man früh genug damit beginnt) und vor allem weil alles leichter geht und ohne Schmerz - und damit die Tiere die gelernten Sachen "gerne" und mit großer Freude tun. Ich rede hier aus der Schule - lerne mit meinem Schäferhund bei einem mehrfachen Weltmeisterschaftsteilnehmer und österreichischem Mannschaftsführer.
Was ich damit sagen will - es ist nicht immer der effizienteste und kürzeste Weg auch der richtige und beste. Andernfalls wir uns ja auch nicht mit 60 bzw. 65 in die Pension verabschieden können und uns keine Sorgen mehr machen müßten, und kostenlos zu Arzten und in die Schule gehen können usw.

In diesem Sinne sehe ich die Biolandwirtschaft auf das langfristige hinaus, und für unsere Kinder und Kindeskinder gerne als weniger effizient und profitabel - dafür aber umso lebenswerter und naturnäher und gesünder an.

Aber mir ist schon klar, für jemand für den diese Dinge keinen "Wert" darstellen - und für den am Ende des Tages nur die Euros zählen - ist das wertloses Geschwätzz.

Gottseidank ist bei uns noch immer Platz für alle.
In Brasilien nicht mehr - weil wenn der Herr Soros tausende von Hektar Grund kauft, dann müssen schon die einen oder anderen Familien und Dörfer weichen, damit das alles auch schön effizient bewirtschaftet werden kann.



theres antwortet um 28-04-2011 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Hallo sumsum,
hast du schon Versuche mit Holzkohle gemacht?
Dein Link ist recht interessant. In der Landwirtschaft stecken noch riesige Potentiale, die darauf warten, genutzt zu werden. Die vor uns Lebenden waren wahrlich keine Deppen, sondern mit ganz schön viel Hirnschmalz ausgestattet.




MF7600 antwortet um 28-04-2011 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
oh du lieber mann ich hab ja wohl doch geschrieben dass in brasilien nicht alles toll ist, auch bei uns ist nicht alles toll.
ich hab nur gesagt wenn man sich interessiert und informiert sind einige sachen abzuschauen.
und ja natürlich wid anderswo auf der welt um vieles effizienter gearbeitet alsbei uns, und einen teil kann man sich dort abschauen und unter unseren rahmenbedingungen umzusetzen versuchen.
ich glaub nicht dass unser abgeschwämmter ackerboden in ägypten die demokratie bringt.



Summsumm antwortet um 28-04-2011 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Hallo Theres,

ja, ich hab schon Versuche gemacht, aber nur klein-klein, hat aber prima geklappt.
Eigentlich ist das alles nicht neu.
Die Deutschen haben sogar ihren Sprit schon selber gemacht.

http://www.wfg-gk.de/freieenergie8.html

lg


Moarpeda antwortet um 28-04-2011 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
@summsumm

der link wäre geeignet um dem chevy grundbegriffe darüber zu übermitteln,
wie geschichte in wirklichkeit abläuft

nur, treibstoff aus kohle kann auch nicht die lösung sein


theres antwortet um 29-04-2011 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Hallo sumsum,
aus Hackschnitzel Holzgas - Strom und Wärme zu machen, die anfallende Holzkohle entsprechend behandelt wieder auf die Ackerflächen ausbringen, bis jetzt noch Zukunftsmusik.
Wenn es gelänge aus Hackschnitzel Treibstoff zu machen- einerseits eine gute Sache, aber bei dem Energiehunger wären die Wälder in kürzester Zeit ausgeräumt.
Die Frage - ob Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen ist- ist meiner Meinung nach unsinnig.
Die Frage ist eher- ob unsere moderne Lebensführung und der Energiehunger auch noch für die nächsten Generationen eine lebenswerte Welt möglich machen können.

Meine Erfahrungen mit der Holzkohle beziehen sich bis jetzt auch nur auf meine Gartenflächen,
die Erfolge damit sind aber so augenscheinlich, dass wir uns mit dieser Thematik unbedingt auch auf betrieblicher Seite befassen müssen.
Hab schon eine Maisfläche gesehen, die mit der Holzkohle versehen worden ist, so einen Mais vergisst man nicht mehr. Weder die Maispflanzen, noch die Kolben. So was hab ich noch nie gesehen.




krähwinkler antwortet um 29-04-2011 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
Theres, bitte verschließ mir die Augen nicht vor den Verirrungen, die die Regulative der Bioverordnungen erlauben. Bleiben wir selbstkritisch! Und dort wo Bio nur vordergründig ist und in Wirklichkeit der Kommerz im Vordergrund steht- dir werden jede Menge Beispiele einfallen - dort ist auch die Forderung nach nachhaltiger Effizienz nicht erfüllt. Auch weil Effizienz unter Biobedingungen etwas komplexer ist als nur Produzierte Menge pro Fläche oder Stallplatz oder Energieeinheit. Zumindest habe ich den Eindruck, dass das viele noch so missverstehen. Bio braucht Kritik, um sich erneuern zu können.



MF7600 antwortet um 29-04-2011 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
wieso wären die wälder ausgeräumt?
da bieten sich ja unproduktive flächen an energieholzplantagen auszusetzen.


Moarpeda antwortet um 29-04-2011 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
MF7600

du meinst wohl staudenheizen?

muss innerlich immer lachen, wenn ich an so einer energieholzplantage vorbeifahre-
dabei wäre es gar nicht zum lachen, weil die leute mit sowas am schmäh gehalten werden

(fast) nullsummenspiel nennt man soetwas, aber für nicht-nachrechner beruhigend


MF7600 antwortet um 29-04-2011 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
ich hab gesagt auf nicht produktiven flächen, zb. wälder, almen, auen,....



Moarpeda antwortet um 30-04-2011 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist Biolandwirtschaft eine Verschwendung von Ressourcen?
ich habe vor längerer zeit schon vorgeschlagen die hügeligen und steilen flächen mit wald zu bepflanzen.

mit der entsprechenden förderung müßte das gehen und wäre echte nachhaltigkeit
und nicht das kurzfristige, kurzsichtige staudenanpflanzen

ausserdem würde es den angespannten milchmarkt entlasten


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