Marktmacht der Handelsketten auf 82,3% gestiegen

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Christoph38 16-03-2011 09:37 - E-Mail an User
Marktmacht der Handelsketten auf 82,3% gestiegen
Die 3 Riesen (Rewe, Spar, Hofer) am Lebensmittelmarkt beherrschen mittlerweile 82,3% des Marktes (Quelle: Presse).
Herzlichen Glückwunsch und beste Grüsse an die Kartellbehörden, die sicherlich keinen Grund zum Einschreiten finden.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/642096/Lebensmittel_Handelsriesen-werden-immer-maechtiger?_vl_backlink=/home/index.do



krähwinkler antwortet um 16-03-2011 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Marktmacht der Handelsketten auf 82,3% gestiegen
Die Gemeindebewohner von Kaltenberg im Mühlviertel haben ihr eigenes Geschäft aufgemacht. Sind das Träumer oder Visionäre?


walterst antwortet um 16-03-2011 15:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Marktmacht der Handelsketten auf 82,3% gestiegen
@christoph38
Ich glaube, Du siehst da was falsch, wenn Du schreibst, die 3 Großen Händler würden den Markt beherrschen.
In Wirklichkeit dürfen sich die 3 Großen Händler glücklich schätzen, dass sie von einer starken Bauernvertretung geduldet werden.
Kommt man in die Zentralen der Handelsketten, so sieht man dort in den Warteräumen an zahlreichen Fotos, dass ein hervorragendes Verhältnis zwischen den Spitzen der Bauernvertretung und den unterwürfigen Händlern besteht . Oder auch bei der LIste der Sponsoren für das europaweit größte Ballereignis.
Wenn die Anzahl der Händler überschaubar ist, so fällt es wesentlich leichter, dass die Agrarführung bei Listungsgesprächen und Preisverhandlungen rechtzeitig mit starker Hand zu Gunsten der Bauern eingreift. Sollte dennoch ausnahmsweise einmal ein Ergebnis nicht so aussehen, wie von der Bauernführung angepeilt, so bleibt auf jeden Fall die eine oder andere Unterstützung in Form von INseraten für wichtige Partei- und Bauernzeitungen übrig.
So gesehen muss man den erfolgreichen Weg fortsetzen und schauen, dass man letzlich nur mehr einen einzigen Ansprechpartner hat, den man ordentlich im Schwitzkasten hat.


Christoph38 antwortet um 16-03-2011 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Marktmacht der Handelsketten auf 82,3% gestiegen
Ja da kannst du rechthaben walter.
Ich gebe ehrlich zu, dass ich es so noch nicht betrachtet habe, dass die Inserate in div. Bauernzeitungen bloss dazu dienen, dass die Agrarspitze den Handel nicht allzu sehr in die Mangel nimmt.

Persönlich bin ich jedenfalls froh, dass wir in unserem Ort von Kartellverfahren verschont geblieben sind. Bis vor etwa 10 Jahren war es bei uns im Ort noch üblich, dass sich die Bauern beim Milchbankerl getroffen haben und da zB. ein einheitlicher Preise für Milchdirektvermarktung verabredet wurde.
Hat sich damals sicher keiner viel dabei gedacht, aber nach meinem heutigen Verständnis lag damals ein Kartell von 5 Milchbauern vor. Heute ist es nicht mehr so, da nur mehr einer Milch erzeugt.

So gesehen, da wir damals ohne Verfahren davon gekommen sind, bin ich gerne bereit auch bei den 3 Handelsketten nicht nach dem Kartellrecht zu rufen.
Ja es macht mich sogar stolz, wenn ich als Bauer zum Unternehmensgewinn des österr. Sparkonzerns einen bescheidenen Beitrag leisten kann, durch Premiumrindfleisch zum Billigpreis.


tch antwortet um 16-03-2011 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Marktmacht der Handelsketten auf 82,3% gestiegen
Wer von den vielen Ministern Vertretern usw. führt den konkret diese Preisverhandlungen?
Haben Bergland und Nöm die gleichen Verhandler an der Leine?

Ist aber ein cooler Thread.....

lg
tch



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