Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

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ziegenpeter 06-03-2011 11:23 - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Hallo,

Nach einem Sonntag-vormittäglichem Gespräch mit Nachbaren und deren Verwandten aus einer größeren Stadt kam unterm Strich raus, dass die Bauern in weiten Teilen der Gesellschaft nur noch als übersubventioniertes, übermotorisiertes und daher überschuldetes Relikt gesehen werden, weitestgehend ohne jegliche wirtschaftliche Vernunft, deren Rezept nur noch das more of the same (Größerer Stall = größerer Kredit) oder resignative Traditionspflege (In Wirklichkeit- überteuertes Hobby) mit meist raschem Niedergang gesehen wird.

Was sagt ihr dazu?



fgh antwortet um 06-03-2011 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Landwirte ohne wirtschaftliche Vernunft gibt es nicht mehr viele, dass ist mittlerweile zu teuer bzw. werden sie gleich Sterben.

Dieses Bild kommt halt leider von unserer Standesvertretung, Politik und diversen Streikern. Wenn der Milchpreis am Boden ist, streiken wir mit großen neuen Traktoren und das sieht dann halt relativ lächerlich aus.
Die Politik redet immer nur von Förderungen.... davon das vor 20-40 Jahren die Erzeugerpreise weit höher waren redet keiner....


179781 antwortet um 06-03-2011 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
In Teilen der Gesellschaft wird das so gesehen, in weiten Teilen nicht. Bei einem Teil der Bauern stimmt das auch, bei allen nicht.
Eine demokratische Gesellschaft fuktioniert so, dass es verschiedenen Meinungen zur gleichen Sache gibt und das, was der Mehrheit richtig vorkommt sich durchsetzen kann.

Wir können als Bauern durchaus an unserm Image in der Gesellschaft arbeiten und versuchen, das in Kontakten mit der nichtbauerlichen Bevölkerung gut hinüberzubringen.

Gottfried


ah1 antwortet um 06-03-2011 11:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ja ziegenpeter, das ist in der österreichischen landwirtschaft aufgrund der kleinen struktur leider oft der fall. da wird ausserlandwirtschaftliches einkommen in das hobby landwirtschaft umverteilt.
allerdings wird die zeit dieses problem verkleinern, da unwirtschaftliche betriebe über kurz oder lang mehr und mehr verschwinden werden.



maegger antwortet um 06-03-2011 11:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Also dazu gibt es nicht viel zu sagen, denn von all deinem oben angesprochenen bzw. kritisierten Vorwürfen gegen die Landwirtschaft gibt es klare und nachweislich richtige Statistiken.

Oder ist die Frage "Was sagt ihr dazu? " an uns nicht auf die Schlagwörter übersubventioniertes, übermotorisiertes und überschuldetes bezogen, sondern auf die Meinung deiner Nachbarn, Verwandten, Haustieren und anderes garten zierendes Mobiliar.

Dazu hätte ich eine ganz klare Meinung und zwar sollte hier überprüft werden ob diejenigen generell nicht imstande sind zu denken bzw. zu informieren bevor sie Ihre Meinung kundtun oder ob sie psychologische Probleme mit diesem Thema haben.

In beiden Fällen kann ich Ihnen nur anraten schnellst möglichst den Psychiater aufzusuchen, dadurch kommen sie auch in den Genuss vom Steuerkuchen zu profitieren.

MfG



joholt antwortet um 06-03-2011 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Und wie würde sich es anhöhrn wenn mehrer Bauern zusammenstehn und nur ein Arbeiter anwesend ist?????
Mfg


mfj antwortet um 06-03-2011 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?


Ja, dieses Thema ist schon aktuell.

Der Bürger hat längst keinen Bezug mehr zur landw. Produktion.
Daher versteht er weder die Anliegen der Landwirtschaft, noch rechtfertigt es verschiedene Steuergelder dazu...

Was er noch kennt – kommt aus Oma´s Erzählungen, Märchenbüchern und veralteten Schulbüchern.
Dazwischen hört er von „Skandalen, Massentierhaltung und industriellen Agrarwirtschaft“.
Für eine „objektive Sicht“ ist er heillos überfordert, und kann sich auch nicht informieren.

Mit so einer Sichtweise sitzt er dann abends auf seinem Sofa, und schaut sich irgendwelche „sachliche Dokumentationen“ von Filmemachern an – die „We feed the World, Hunger wird gemacht, Monsanto mit Giften und Genen und ähnlichen Extrem- und Verunsicherungsfilmchen an, die er verinnerlicht und in ihm glaubhaft werden.

Das festigt sein Gefühl – dass alles was landwirtschaftlich ist, längst aus dem Ruder ist...und er greift zu der letzten Wurzel von „Heilig, ehrbar und tugendhaft – und das ist die ökologische Schiene.

Leider verlässt ihn der Glaube und auch die Beharrlichkeit wenn er „Einkaufen“ geht.
Das überschwängliche Nahrungsangebot in den Regalen und die Sonderangebote lassen alle Vorsätze purzeln und entweichen...und so kauft er trotz guter Vorsätze was billig und schnell geht.

...der Bürger lebt heute in zwei Welten.
Der realen – mit der er ständig konfrontiert wird und wo er auch selber behaftet ist, und der irrealen Welt – die ständig so tut, als ob man alles besser, verträglicher und schöner machen könnte...wenn man denn nur wollte !

Es geht natürlich nicht, der Mensch ist das aktivste Lebewesen unser Erde, niemand kann man heute verbieten sich nicht mehr zu vermehren, sich ein langes, altes und gemütliches Leben zu schaffen, und zu erarbeiten oder zu ergaunern.

Der Fortschritt wird – Zwangsmaßnahmen setzen, aber diktatorische Ess- und Lebensvorschriften wird es nicht mehr geben. Vorher schlagen wir uns mit Handy´s und Schuldscheinen die Köpfe ein....





Haa-Pee antwortet um 06-03-2011 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
unwissenheit,dummheit und "bleddaheredn" ist ein massenphänomen!
das fängt schon bei den demokratisch gewählten volksvertretern an und hört in der unterschicht auf.

dass es durchaus diese eigenschaften in der landwirtschaft gibt kann man auch nicht abstreiten,aber es lässt sich auch nicht abstreiten dass das "agrobusiness" inkl der vor und indirekt an der landwirtschaft beteiligten wirtschaftszweige ein sehr grosses gewichtiges ist!

dh.auch in modernen volkswirtschaften unter den top vier sich befindet.

wenn man sich die überschuldung beim täglichen KSV monitoring ansieht dann ist der grossteil der landwirtschaft als definitiv nicht überschuldet zu bezeichnen!

Bsp. letzten freitag ein kleines transportunternehmen bei mir um die ecke in konkurs mit 4,6Mio passiva zu sage und schreibe 270000.-€ aktiva.

der wohlstand der massen hat einen gemeinsamen nenner und das sind die historisch gesehen absolut niedrigsten ausgaben für ernährung und verpflegung bei gleichzeitig erhöhter qualität!

vor 40 jahren waren die ernährungsausgaben höher als die ausgaben für wohnen,verkehr und mieten gesamt!

erklär das deinen proletarisch angehauchten stadtdiskutanten.....


remus antwortet um 06-03-2011 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
das wär ja noch schöner wenn viele landwirtschaftliche betriebe trotz enormer förderungen überschuldet wären
wer heutzutage bei diesen subventionen als bauer konkurs anmeldet der ist sowieso ein trottel hoch 4
und bitte keine vergleiche mit zb transportunternehmen die sich täglich in der freien wildbahn behaupten müssen und nicht im förderungsgehege leben


tch antwortet um 06-03-2011 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Hallo Haapee
Lass das Klugscheissen...

Kennst Du die Ausgaben von Mieten?
lass Dich nicht täuschen von Prozentzahlen bei Ausgaben für Nahrungsmittel...

Ich lebe derzeit von ca. 900 im Monat- jedes zweite Wochende kommen meine Kinder... erklär mir bitte wie ich mit den aktuellen 13% vom Einkommen Lebensmittel einkaufen kann.
Klar Erdäpfel mit Buttergehen sich aus....

Bist Du unwissend, dumm oder redest Du nur blöd daher?

Ich kenne einen Landwirt der hat rund 1000 Euro einkommen incl. Kinderbehilfe im Monat.
Der kauft auch nur um die rund 13% seines Einkommens Lebensmittel ein....für 2 Erwachsene und zwei Kinder..

Gehts ich locker aus...oder?


lg
tch



ziegenpeter antwortet um 06-03-2011 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Wie in meinem Profil nachzulesen kenne ich beide "Welten" und kann mich nur Tch anschließen, so einfach ist das heute nicht mehr alles, wie sich mancher haapee das vorstellt.....

Aber auch das Statement von maegger gibt mir zu denken. Derart reflexgeladen einiges "abzufeueren", lässt auch tiefer blicken als er eigentlich beabsichtigt hatte. gehörst du vielleicht selbst zu den "größerer Stall, größerer Traktor = größere Kredite-Fraktion"

Auch was die (fremdfinanzierte) Übermotorisierung betrifft ist das nicht ganz von der Hand zu weisen. ein Bsp. bei uns direkt aus dem Dorf:

Hof: ca. 25 Ha.

In den siebziger Jahren: Steyr 760, Zweischarer, 2,5 Tonner Miststreuer etc.

In den 80/90iger Jahren (mittlerweile der damals junge Sohn) Steyr 8080 Turbo + 8055, 3 Scharer, 4,5 Tonnen Miststreuer, Tandemladewagen

Heute: (der selbe, aber nicht mehr ganz so junge Sohn): John Deere 6930, 6620, 6400, 4 Scharer, KronePresse, Pöttinger Tandem-Silierwagen etc...

Wohlgemerkt bei gleichbleibender Fläche und seit den 8080Zeiten dieselben Maschinenring Kunden!

Das Interessante ist der Vergleich mit seinem direkten Nachbarn: Vergleichbare Fläche/kein maschinenring. Der hat seinen alten Maschinenpark nicht erneuert. Nur seinen gutgepflegten 8055 behalten. Nur Güllefass und Mähwerke/Kreisler/Schwader. Alles andere ist ausgelagert. Dafür aber neues Haus, Urlaub, gepflegte Rasenflächen, intaktes Familienleben....







jack77 antwortet um 06-03-2011 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Es mag wohl sein, dass viele Landwirte nicht wirklich rationell arbeiten und nur noch nach der Devise größer schneller teurer investieren und den eigentlichen Sinn der Arbeit, nämlich mit seinem Hab und Gut seinen und den Lebensunterhalt seiner Familie zu verdienen aus dem Auge verlieren! Am wichtigsten ist einfach, dass der eigene Traktor der Größte ist, der eigene Stall der Schönste und dass die eigenen Tiere bei den Leistungsschauen ganz vorne mit dabei sind!
Auf den ersten Blick scheint das kontraproduktiv zu sein, nur ist es genau das, was dem jungen Landwirt Spaß und Freunde macht! Nimmt jeder Jungbauer den Rechenstift in die Hand und bewertet die ganze Sache rein objektiv und nüchtern, dann würden wohl noch mehr Stalltüren für immer geschlossen, viele Äcker nie mehr bewirtschaftet werden und das will die Öffentlichkeit noch weniger als die übertriebene Mechanisierung wies halt der Eine oder Andere betreibt sehen!

Gruß



Hirschfarm antwortet um 06-03-2011 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Was ist schlimmer als Nichtwissen? Halbwissen! Weil jeder der schon einmal eine Kuh im Fernsehen gesehen hat glaubt ein Agrarexperte zu sein ist die öffentliche Meinung so wie sie nun mal ist. Die Menschen kommen mit dem technischen Fortschritt nicht nur in der Landwirtschaft sondern in allen anderen Branchen nicht mehr mit. Und da es einfach ist das was man nicht versteht als schlecht abzuqualifizieren um damit das eigene Unwissen zu verdecken ist die Meinung vieler über die Landwirtschaft eben eher schlecht. Halbwissen eben.
mfg


orchkatzl antwortet um 06-03-2011 15:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
nach deinen schreiben nach zu urteilen kommt mir vor als hättest du einen Hass auf grosse Ställe Grosse Traktoren --der Neid ist ein laster!
wenn du noch nie schulden hattest dann kanst du nicht aus einer Landwirtschaft kommen
also bau deinenHass auf das Bitte woanders ab aber nicht in diesem Forum.DANKE!!!!!


JimT antwortet um 06-03-2011 15:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Genauso ist es Hirschfarm
So wie es bei jedem österreichischen Länderspiel 8 Millionen Fußballtrainer gibt ist es auch in der Landwirtschaft.
Nur weil dem Landwirt bei seinen Tätigkeiten jeder zuschauen kann glaubt jeder er weiß es besser.


ziegenpeter antwortet um 06-03-2011 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Orchkatzl,

Warum soll man "nicht aus einer landwirtschaft kommen, wenn man noch nie schulden hatte" - Ist es so unmöglich für dich sich vorzustellen, dass es Betriebe gibt, die nur aus dem Cash-Flow investieren? Das geht zwar langsamer, lässt aber besser schlafen...:-)

Aber auch du hast viel über dich gesagt....


Haa-Pee antwortet um 06-03-2011 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
lieber tch lass mir doch mein blödes gerede ich kanns halt ned anders.
ich lass dir auch deine 900 euro im monat.....

die ausgaben für mieten kenne ich durchaus genau aufgrund meiner früheren tätigkeit als immobilienkaufmann.
dass sich auch landwirte in der freien wildbahn ihren platz erhalten müssen das bedenken wohl die wenigsten der schreiberlinge hier!

eine landwirtschaft ohne subvention zu den derzeitigen erlös und vorallem gestehungskosten ist in europa ein insolvenz geschäft!

wer ständig unter seinen gestehungskosten produziert auch wenn er noch so ein ausgefeilter unternehmer ist dem geht relativ bald das geld aus.

im klartext die bevölkerungsmasse subventioniert sich über den fleiss der landwirte ihr billiges "pamperl" samt der gepflegten landschaft.





tch antwortet um 06-03-2011 16:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
im klartext die bevölkerungsmasse subventioniert sich über den fleiss der landwirte ihr billiges "pamperl" samt der gepflegten landschaft.

Aha....und die Ausgleichszahlungen scheissen die Kühe der Ackerbauern?
Warst Du beim Verkauf auch so erfolglos mit Deiner Argumenation? Sorry- Du warst sicher der Beste Deiner Branche.....Hast Du nicht auch mal als Schilehrer gearbeitet- mit dem Tom am Arlberg?
tch


50plus antwortet um 06-03-2011 16:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@haapee

Ich bin zwar nicht immer deiner Meinung. ;-))

Aber diesmal bin ich 100 %ig deiner Meinung - du bist - so glaube ich - wirtschaftlich ein Vif-zack. Stimmt's?


HauserKaibling antwortet um 06-03-2011 16:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Ja ja der liebe Konsument .
Ein neuer Traktor ist sozusagen tabu für einen Landwirt, aber einen Geländewagen in der Stadt zu fahren der auf Leasing läuft bei den Spritpreisen ist OK oder?
Handys wechseln 2x im Jahr den das Iphone oder andere Smartphon-es kommen neu raus
ist normal?
Jedes Jahr zum Ikea laufen den das Wohnzimmer oder andere Einrichtung ist ja schon 3 Jahre alt ist OK?
Jeder sollte vor seiner Haustür kehren als über andere herzuziehen!!!

Meine Meinung ist das wir alle über den Durchschnitt leben !
Schaut Euch zu hause um gehts irgend jemanden schlecht???
Ich kassiere gerne meine Föderungen den andere Bürger bekommen auch Zuschüsse, eben in anderer Form und Menge.







Gratzi antwortet um 06-03-2011 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
war auf der Ab - Hof Messe in Wieselburg, na wie es sich abgespielt hat; wurden Sachen gekauft, wo man sich fragt so kann das laufen???? eine Hotelküche ist dagegen ein Würstlstand!!!


joih antwortet um 06-03-2011 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
hi
95% unserer Berufskollegen können besser Wirtschaften als 100% unserer Politiker


andreasried33 antwortet um 06-03-2011 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Kann nur sagen ob Bauer oder Konsument, es geht uns so gut mit zu viel Freizeit, dass wir diese nicht sinnvoll nützen sondern andere Leute beobachten und neidig sind. Selbst sind wir es welche uns einreden, dass es uns so schlecht geht.

Es wird auch nichts nützen im Forum zu jammern, ohne etwas zu ändern. Viele von uns sind wohl auch zu feig oder unfähig Dinge zu ändern, da ist sicher das Jammern einfacher.

mfg awerl


teilchen antwortet um 06-03-2011 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

Bauern sagen, die Nicht-Bauern sind blöd.
Nicht-Bauern sagen, die Bauern sind blöd.
Seit Jahrhunderten.

Wann kapieren wir endlich, dass wir ohne einander gar nicht sein können?



Roz98 antwortet um 06-03-2011 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

Welchen echten Landwirt gibt es denn noch?

Wer hat denn noch eine gesunde Mischung aus, Tieren, Ackerbau, Wald ?
Das mehrere Standbein System dürfte veraltet sein.

Und ich kenne sehr viele, wo es nur mehr ist.
Der eine gab die Viehzucht auf und macht nun mehr an Ackerbau.
Der Andere gab Vieh auf und macht auf Acker und Energiewirt.

Wo ist der Ab-Hof verkauf hin? Ich bin bis vor 8 Jahren zum Landwirt gegangen und hab meine Milch Kuhfrisch geholt. Tja seit 8 Jahren kann ich das nichtmehr, weil es das nichtmehr gibt.

und ich habe eigentlich nur eine Frage.. was spricht gegen dieses System?
Wachsen oder Weichen ist glaub ich eben auch der falsche Schritt.
http://www.youtube.com/watch?v=VflZelWRJa8
Da ist nix mit Round up Ready.

Von da her wundert es mich nicht. Der klassische bekannte Landwirt stirbt immer mehr aus. Diejenigen die es weiter machen, weil es schon die Grosseltern so gemacht haben, da gibts nurmehr ein paar davon.
Und das spiegelt sich halt auch in der Gesellschaft wieder


jowa antwortet um 06-03-2011 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Ich glaub das gut ein drittel der PS in der LW nicht notwendig sind!
Wir Bauern würden auf keinen Cent Förderung anstehen wenn unsere Protukte im Verhältnis zu unseren Zahlungen und Ausgaben stehen würden!
Verschuldung bitte schaut mal die Industrie an!
mfg


remus antwortet um 06-03-2011 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
die landwirte hier können so gut argumentieren und sich rechtfertigen und es sind ja wirklich helle köpfe dabei doch warum schaffen wir es nicht

ohne förderungen , subventionen und ausgleichszahlungen zu leben?


mosti antwortet um 06-03-2011 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@ remus: weil dann das leben das doppelte kosten würde und die wirtschaft auf vielerlei konsumartikel sitzen bleiben würde. schaut mal auf alle im überfressenem speckgürtel, hier läufts überall (fette traktoren, fette autos, fette häuser und fette leute)


ah1 antwortet um 06-03-2011 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus: bist du ein frustrierter öbbler??
subventionen gibts, damit höhere umwelt-, sozial-,....standards als am weltmarkt eingehalten werden können.

@roz:
ich fühl mich als echter landwirt, auch wenn ich "nur" ackerbau betreibe

es gibt auch keine "klassisch bekannten" mechaniker,ärzte,... wie zu großelterns zeiten. wir leben auch gottseidank nicht mehr zu großelterns zeiten.
wer nicht mit der zeit geht, der geht mit der zeit.


tch antwortet um 06-03-2011 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Hallo Mosti

Woher stammt das Geld für die Ausgleichszahlungen?
Aus der Mostpresse
scheisst die Kuh
wird vom Steuerzahler abgezockt

mir ist nicht ganz klar woher es kommt, egal mein Leben wird dadurch billiger und irgendwer wird schon dafür bezahlen- ganz sicher nicht der Steuerzahler- auch nicht derArbeitslose- auch nicht der Pensionist....also wer ist es?

Warum bekommen Produzenten die ihr Produkt veredeln Ausgleichszahlungen?
Oder bekommen die etwas keine?
Zocken diese dann zweimal ab? kann doch nicht sein....:-)

Mosti, wie läuft das bei Dir mit den Ausgleichszahlungen- haben diese Einfluss auf die Ladenpreise?
Müsste doch sein oder?

tch


MF7600 antwortet um 06-03-2011 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ausgleichszahlungen kommen von demjenigen der höhere standarts als die der weltmarktproduktion fordert.
gilt aber nur fürs produzieren, denn importieren und verbrauchen darf man ja die weltmarktprodukte.



MF7600 antwortet um 06-03-2011 23:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus
ja warum schaffst du es nicht? bist du einfach nur zu dumm es erfolgreich vorzumachen?



maegger antwortet um 07-03-2011 06:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Außerdem bekommt der größte Teil der Landwirtschaft die für unsere Nahrungsmittelversorgung essentiell sind Förderungen und es scheint für die Politik ein erfolgreicheres System zu sein als jedes andere.


remus antwortet um 07-03-2011 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
also noch einmal warum schafft ihr es nicht ohne subventionen wir haben nur wald und etwas grünland gekauft und das wollten die herren der grundverkehrskommision einem bauern zuschanzen obwohl angeblich nichts "drinn " ist

aussage "bauerland in bauernhand" deswegen habe ich eine gewisse skepsis weils einiges an nerven gekostet hat eine landwirtschaft zu kaufen ,das ist aber schon einige jahre her.

also wenn es so frustierend ist eine lw zu betreiben und man als förderungsempfänger solchen anfeindungen ausgesetzt ist wieso verkaufen nicht mehr und ihr könnt dann


die vorteile der billigen lebensmittel und der gepflegten landschaft in ruhe geniesen.





New_Holland_8 antwortet um 07-03-2011 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Hallo!

tja Lieber Remus!


Wir Bauern könnten alle ohne Förderungen leben, wenn wir ein bisschen mehr Geld fürs Produkt bekommen.
Momentan bekommst du für 1 kg Stierfleisch 3,30 Euro, und um wieviel wird es dann auf der Fleischbank verkauft? Möchte wissen wo das ganze Geld hinkommt?
Habe letztens Abzüge bekommen weil das Rindfleisch einer Kalbin zu mager war! Nächsten Tag schlage ich ein Prospekt auf, EXTRA Mageres Rindfleisch aus Österreich?? Dies wird aber nicht billiger verkauft!

Und wennst ohne Förderung in Bergbauernzone 3 mit 25 ha Nutzgrund leben willst davon, dann darfst keinen Mähtrac oder so haben, dann kannst dir dein Futter mit der Sense abmähen und mit einem 15er und nem Leiterwagen heimbringen! Und du hast sogar das ganze Jahr über Arbeit damit!

Und wennst jetzt noch wie Zu Großelterns Zeiten leben willst, usw..., dann musst du dir 2 Ochsen kaufen und damit pflügen, und mit keinem Traktor!

lg


remus antwortet um 07-03-2011 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ich hab ja auch nichts dagegen wenn jemand im vollererwerb seine landwirtschaft unter erschwerten bedingungen betreibt und dann 15000 euro bekommt

jedoch muß differenziert werden wenn zusätzliche einnahmen erwirtschaftet werden wie zb aus dem tourismus ,selbstvermarktung, windparks, jagd , holz usw. dies alles muß in die einkommensberechnung einfliessen und danch wird entschieden ob eine förderung gerechtfertigt ist

damit würden auch alle auswüchse beseitigt die diese massive kritik seitens der nicht bäuerlichen bevölkerung hervorruft
natürlich bin ich auch ein gegner jeglicher förderung an gewerbe, tourismus, industrie handel etc.

es werden damit wie in der landwirtschaft nur überkapazitäten und nicht lebensfähige strukturen geschaffen und die leute auf den untersten ebenen damit ausgebeutet.



ah1 antwortet um 07-03-2011 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
bitte lieber remus, erklär uns genauer was du beruflich machst bzw. von welchem einkommen du lebst, dann kann ich dir die subventionen vielleicht genauer erklären!


ErwinBergbauer antwortet um 07-03-2011 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Wenn ich so deine Beiträge hier lese muss ich davon ausgehen dass Du nicht der "Hellste" bist.
Deinem Profil kann man einzig entnehmen dass Du remus heisst , und sonst gar nichts, so anonym lässt es sich halt leicht "gscheit daher reden".
Der Unterschied von den Bauern und der übrigen Wirtschaft ist: zum Beispiel der Tischler oder der Zimmerer kann wenn der Holzpreis aufschlägt den aufschlag weiter geben an den Kunden , wenn aber das Futter oder der Diesel und so weiter aufschlägt , bekommen wir nicht mehr für die Milch.Ich könnte noch mehr solcher Beispiele aufzählen, aber ich lass das vorerst einmal.
Und wenn ich ende Jahr sehe dass ich eigentlich erfolgreich gewirtschaftet habe, alle Rechnungen bezahlt habe, und Leben kann bin ich zufrieden. Aber auf dem konto ist nichts mehr... wo ist den das Geld alles hin ? Ich hab das Geld weitergegeben an die übrige Wirtschaft , und die Leben auch davon, also profitieren auch die wieder von meinen Förderungen. Ich habe noch nie von einem der gerne über die Förderungen schimpft , gehört dass er das Geld von mir nicht wolle, weil es aus den Förderungen komme.
Und Du lieber Remus was bist Du eigentlich von Beruf, wenn wir das wüssten könnten wir einmal miteinander ausfindig machen ob Du nicht auch noch irgendwo Förderungen bekommst, direkt oder indirekt.


remus antwortet um 07-03-2011 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
das ist kein gscheit daherreden das ist hausverstand der bei einigen noch förderungswürdig ist


ihr unterstellt arbeitern und angestellten daß sie keine ahnung haben von der landwirtschaft das gleiche gilt dann auch für euch im bereich gewerbe und industrie etc.

ich betreibe landwirtschaft und gewerbe also kann ich auf beiden seiten mitreden und wo hast du gehört daß ein gewerbetreibender preiserhöhungen immer weitergeben kann das behaupten nur ökonomische sparflammen

um zu erkennen daß dieses fördersystem zum scheitern verurteilt ist braucht man nicht wie ihr es nennt der hellste zu sein

ich red vielleicht gscheit daher brauch aber keine förderung und ihr reds gescheit daher und kassierts a förderung wenn i jetzt a umfrage moch wos is gscheiter

dann brauch ma glaub i ned mehr werderredn







ErwinBergbauer antwortet um 07-03-2011 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Wenn ich von einem Unternehmer eine Offerte verlange, für ein Bauvorhaben , gibt er den Materialpreis an der Aktuell ist, und wenn er aktuell etwas höher ist ,zahl ich auch mehr dafür.
Das ist für mich übrigens logisch ,ich erwarte nicht dass er draufzahlen muss, ich habe nur gesagt dass das ein Unterschied ist zu uns Bauern.
Ich bin sehr zufrieden dass ich Bauer sein darf, und ich mag auch jedem Arbeiter seinen Lohn gönnen und jedem Unternehmer sein Einkommen.
Aber der Vergunst den einige antreibt, wegen den Förderungen, der müsste noch etwas zurück gefahren werden.
So wie Du weiter oben geschrieben hast, wegen dem "Land in Bauernhand " nehm ich jetzt mal an dass Du jetzt lügst wenn Du behauptest , Du würdest eine Landwirtschaft betreiben.
Und übrigens hast Du immer noch nicht geschrieben was Du von Beruf bist.
Ich bin übrigens Bergbauer auf 1500 meter, in Graubünden.


Fallkerbe antwortet um 07-03-2011 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
´@erwinbergbauer,

als Gewerbetreibender kann ich bestätigen, das man oftmals gestiegene Rohstoffpreise NICHT an den Kunden weiter geben kann. Das braucht immer einige zeit, bis sich diese Preiserhöhung am markt durchsetzen lässt.
Frag z.b. mal bei den Sägewerksbetreibern nach.


mfg


remus antwortet um 07-03-2011 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ich habe die landwirtschaft nach einigen anstrengungen davon 85 prozent wald erworben,forstwirtschaft gehört ja zur landwirtschaft oderrrr?
also wie gesagt förderungen bis 15000 euro sind erlaubt aber auch nur als existenzsicherung nicht für zb unternehmer,ärzte oder landwirtschaften die sowieso in gunstlagen bestehen und genug einkommen haben.



ErwinBergbauer antwortet um 07-03-2011 14:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@fallkerbe
das glaube ich Dir, oftmals wird das schon so sein.
Ich will ja auch nicht die Gewerbetreibenden irgend wie schlecht machen, das ist nicht meine Art. Aber wir als Bauern können Preisaufschläge NIE weitergeben, und da erwarte ich mehr Verständnis von der Nicht-Bäuerlichen Bevölkerung , und sonst gar nichts.

@remus
also hier in Graubünden gilt Forstwirtschaft nicht direkt als Landwirtschaft, aber das wird so sein weil der grosse Teil der Waldfläche ist Eigentum von den Gemeinden.
Und wieviel Geld aus der Öffentlichkeit in die Waldwirtschaft fliesst oder fliessen sollte , damit die Rechnung aufgeht haben wir vor kurzem gesehen am Beispiel Mayr-Mellnof in Ems.


New_Holland_8 antwortet um 07-03-2011 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Hallo!

@remus

Ich verstehe deine Grenze von 15000 Euro nicht! Du hast zwar recht das z.B.: reine Ackerbauern, die kein Vieh haben oder Industrie (wie die Firma RAUCH Fruchtsäfte, Hofer oder Greisinger) keine Förderungen bekommen sollen, aber was machst du wenn ein Bergbauer mit 35 ha Nutzfläche und ein Bergbauer mit 15ha Nutzfläche die gleiche Förderung bekommen? Findest du das GERECHT??? Oder wie stellst du dir das vor?

lg




ah1 antwortet um 07-03-2011 17:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
nochmals an remus:
lebst du rein von der landwirtschaft oder hast ausserlandwirtschaftliche einkommen??


Roz98 antwortet um 07-03-2011 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

Ah1...

Ich kenne keine Landarzt, der alle seine Standbeine (Apothke und Arztbetrieb) aufgegeben hat, um dann in einem 50 Seelen Dorf eine Praxis für 300 Menschen auf zu machen ? Du etwa ?

Ich kenn auch kaum einen Meachniker, der obgleich er im Lagerhaus gelernt hat, von allen Standbeinen (Kleinmotoren, Autos, Traktor) umgestiegen ist auf Hochleistungssportwagen in einem 300 Seelen Dorf.

Mann sollte auch wissen dass die Förderungen dazu dienen, zum Einen
den allgemeinen Lebensunterhaltspreis möglichst günstig zu halten.
UND zum Anderen,um den Markt vor billigeren Anbietern zu schützen.
Müller Milch hat das ja sehr schön vorgemacht, während dem Milchstreik in Deutschland, in dem sie einfach polnische Milch gekauft haben.

Und ich glaub nicht das ein Österreichischer Landwirt, mit den Preisen einer dieser Milchfarmen die z.B aus den ehemaligen Kolchosen in Ungarn erwachsen sind?
Alleine die Lohnkosten für die Entsprechenden Angestellten wären in Österreich schon zu hoch.

Kasachstan, Deutschland, die produzieren das 10 Fache an Weizen im Jahr.


Das ein Landwirt sich umstrukturiert damit er überlebt dagegen hab ich noch am wenigsten. Aber selbst dann gilt je mehr Standbeine umso besser oder etwa nicht ?

Und das immer grösser und besser funktioniert ist ja ein Schmäh.

Ich hab letzens mit einem Bauunternehmer gesprochen der sagte er habe Dieselkosten von 13 000 bis 18 000 Euro im Monat.
Das müsste ja dann auch auf einen Landwirt zutreffen. Wobei ich bin sogar noch grosszügig und sag 5000l im Schnitt im Monat. (dann ist es leichter zu rechnen)

Bei einem Weizenpreis von 248,25€ die Tonne müsste ein Landwirt für 12 Monate(60 000 Euro) sage und schreibe 241,69 Tonnen Weizen produzieren alleine um nur den Sprit abdecken zu können.

wenn ich von einem Durchschnittlichen Ertrag von 8t/ha ausgehe und mich um 10ha vergrössere komm ich worauf auf 80 Tonnen mehr?
10 ha sind dabei aber bei einer Flächenleistung von 4-5ha/Stunde 2 Stunden mehr am Mähdrescher)

Mit den mickrigen 80t mehr (also 80x248,25) 19860 Euro, muss ich dann die grösseren Maschinen zahlen, ich muss den Sprit den die mehr brauchen zahlen, ich begebe mich immer weiter in die Monokultur.. damit erhöhe ich meine Risiken, und vernichte Bodenkultur. Damit brauch ich immer mehr Dünger, damit der Ertrag (den ich ja zwingen brauche) erhalten bleibt.

Ergo dieses Wachstum ins ungewisse ist logischer weise nur durch Förderung zu schaffen. Weil je grösser umso mehr Förderung.
Das, dass aber eine Spirale in den Irsinn ist, merkt man wohl.

Irland ging es früher verdammt gut, da wurden Milliarden an Steuergeld als Förderungen in die Landwirtschaft gesteckt.
Das Geld muss aber erwirtschaftet weden. Nicht nur von Bauern, sondern auch von jenen die Produkte kaufen, also von ALLEN.
Die Alle werden aber irgendwann dahinter kommen, dass Produkte ausm Osten, billiger sind als die heimischen Produkte + das was über den Umweg Steuer noch draufgeschlagen wird.

Und die Leute sind nicht dumm. Die verstehen die Rechnung, die wissen das. Von da her kann man es Ihnen nicht verübeln wenn Sie die Landwirtschaft so kritisieren.

Die Frage die ich mir stelle ist:
Wollen wir dort hin wo die Amis sind? Wo ein verfluchter Mastfleisch-Burger billiger ist als ein gesunder Salat?
Ich glaube für mich, das sich nur Qualität und Diversität durchsetzen wird. Der Kleine der seine Produkte kennt, der persönlich dafür gerade steht, was drin ist, der auch die Chance hat aufgrund der Grösse entsprechend zu reagieren, der ist für mich noch derjenige mit der besten Lebenserwartung.

Und da bin ich s.g Herr AH bei meinen Grosseltern. Ich kann in einen Betrieb nur reinstecken was der Betrieb hergibt. Alles andere mag zwar kurzzeitig verlockend sein, aber langfristig ein Risiko.
Da ich nicht der Letze in der Familie bin, verstehe ich es als meine Pflicht etwas zu hinterlassen, das zumindest das eigene Überleben sicherstellen kann.
Ich könnte mir es niemals verzeihen wenn meine Kinder, meine Schulden, an Geld und Erde zahlen müssten.








Roz98 antwortet um 07-03-2011 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ich hoffe mich in der Schnelle, dieser Emotion nirgends verrechnet zu haben !



Hirschfarm antwortet um 07-03-2011 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Mich würden die Praxiszahlen einiger Betriebe zu den drei Fragestellungen interessieren.
Die Zahlen aus unserem Betrieb:
Förderung/ha: 216€
Ps /ha: 0,42 Ps/ha
Schulden/ha: 342€/ha
mfg


ah1 antwortet um 07-03-2011 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
oh mein gott, roz!!

hab deinen beitrag nicht bis zum ende gelesen.
keine ahnung was du damit sagen willst, aber wenn jemand so anfängt zu rechnen bin ich überfordert!!

ein landwirt hat pauschal 5000l dieselverbrauch/monat......wieviel weizen muss er produzieren um die dieselkosten abzudecken ???

so lernst vielleicht schlussrechnen in der volksschule, in natur kommen da leider noch einige faktoren dazu :DDD

hischfarm hats schon irgendwo geschrieben: schlimmer als nichts wissen ist halbwissen!


helmar antwortet um 07-03-2011 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Grünland/Waldwirtschaft, 1/3 Grünland, 2/3 Wald. 30 ha
Förderung(AZ, Ubag, EHP) auf Gesamtbetrieb 220,--, auf 9 ha Grünland(herausgerechnet) 744,--
PS/ha( 45HR, 52 A, älter als 30 Jahre, Motormäher 9PS, Motorsäge 4) 3
Schulden, zum Glück nicht, aber auch kein allzu dickes Sparbuch.....
Dazu ist zu sagen dass der landwirtschaftliche Betrieb auslaufen wird und danach nur noch der Wald bewirtschaftet werden wird.
Mfg, Helga


Roz98 antwortet um 07-03-2011 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

lieber AH ich wollte damit einfach 2 Dinge veranschaulichen

1) das ewige weiterwachsen und grösser werden, in Verbindung mit der Verringerung der Einnahmequellen nicht funktionieren kann. (eben die Schlussrechnung)

2) damit die Diversität ein um und auf bleibt für ein Langfristiges überleben

3) Die Förderungen für Punkt 1 zwingend sind, und damit oh Wunder ein ungutes Bild bei der nicht bäuerlichen Bevölkerung bewirken.
-> siehe Thread Titel ...

Naja für manche sind halt auch schon einfachste Volkschul-Schlussrechnungen zu schwer.
Damit wundert mich der Misstand zwischen Eigen und Fremdbild auch nichtmehr.
Vielen Dank.


Studiosa antwortet um 08-03-2011 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
hallo remus!

Wenn du immer schreibst du hast von beiden Seiten eine Ahnung, sprich Gewerbe und Landwirtschaft, dann habe ich eine Frage an dich:

Hast du keinen Mehrfachantrag für deine Landwirtschaft abgegeben?

Habe mir gestern ein Angebot für einen Bagger eingeholt. Der Unternehmer verlangt mir gegenüber vom Herbst um € 2,- die Stunde. Grund ist der Dieselpreis.


Also ich nehme meine Förderung gerne in Empfang, weil ich als Bergbauer weiss, welchen Beitrag ich für die Erhaltung der Kulturlandschaft beitrage!

Mahlzeit



MF7600 antwortet um 08-03-2011 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@roz98
also entschuldigung bei deinen beispielen und rechnungen einen sinn zu finden ist schon unmöglich!!
wenn ich dein beispiel hernehme mit einen lw betrieb der 60000liter diesel im jahr braucht, der könnte damit mit halbwegs zeitgemäßer wirtschaftsweise ca 1000ha weizen vom anbau bis zur ernte bewirtschaften!!!!
8t x 1000ha ist 8000t
8000t x 248,25€ sind 1986000€
10ha mehr sind ca 600l mehr diesel und arbeitsmässig zu vernachlässigen!!

also roz98 so einen stuss hab ich auch schon lang nicht mehr gelesen,...

ich kenn nämlich einen flughafen was glaubst was der sprit braucht und ich kenn einen busunternehmer- ja wie soll der nur wirtschaften wenn der sag ich mal halb so viel sprit braucht oder wenn der einen neuen stockautobus kauft um 10 schüler zu transportieren,....?




MF7600 antwortet um 08-03-2011 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
roz bitte beginn keine selbständige arbeit,....


MF7600 antwortet um 08-03-2011 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus
na dann hast du es ja geschafft und bist jetzt bauer!!!
was hindert dich jetzt ein paarhundert ha zu pachten und zu kaufen und es uns blödmännern zu zeigen wie das wirtschaften und reichwerden geht?
viel spass dabei,... ich befürchte nur viel blabla, sollte ich mich täuschen bitte ich im voraus um entschuldigung!


remus antwortet um 09-03-2011 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ich bekomme keine förderungen jeglicher art und ich brauche sie auch nicht (wald) und wieso soll ich etwas pachten und dann mit förderungen der öffentlich hand auf der tasche liegen und mich vom rest der bevölkerung belästigen lassen ?
ich bin zufrieden mit dem was ich habe und sehe die landwirtschaft als inflationsschutz bzw sollten die zeiten sich radikal ändern können wir uns auch selbst versorgen

ich sehe in materieller hinsicht grund und boden als das höchst gut und das wissen die intelligenten unter euch auch sehr genau und das ist ein riesen vorteil gegenüber den sogenannten besitzlosen und dafür noch geld zu kassieren das widerstrebt mir

außerdem ist arbeit im wald und der natur so ziemlich das beste was es meiner meinung gibt ( streßabbau , körperliche ertüchtigung , gute luft , und man wird wieder geerdet)






joholt antwortet um 09-03-2011 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus Wenn die Zeit so schlecht wird das wir das was wir zum leben brauchen alles selber anbaun müßen dann wirst du sicher wenn es zum ernten ist selber nichts mehr bekommen ausser du erschießt die jenigen was deine ernte einfach hohlen. Da kannst du dir sicher sein das du aber nicht so schnell sein wirst.
mfg


MF7600 antwortet um 09-03-2011 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus ja war klar dass du das nicht "möchtest"!!
ich denke aber eher dass du das nicht willst und schon gar nicht kannst!!!!!
ausser heisser luft nichts dahinter- war mir aber eh klar ;-)))
die grössten neider sind immer diejenigen die selbst nichts zusammenbringen,....
mit was willst dich denn in notzeiten selbst versorgen?
bist ein holzwurm? *gggg*



remus antwortet um 09-03-2011 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
an mf 7600
bist im roten bereich - drehzahlmäßig ?
glaub mir es zalhlt sich nicht aus sich so aufzuregen ,sei zufrieden mit dem was du hast.


ah1 antwortet um 09-03-2011 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
bitte remus beantworte mir doch einmal die frage:

hast du ausserlandwirtschaftliches einkommen?

wenn nein:
du schreibst dass du eine landwirtschaft gekauft hast. womit hast du das geld verdient um diese kaufen zu können?


MF7600 antwortet um 09-03-2011 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus
ich reg mich doch gar nicht auf ;-))
schön mit dir zu plaudern!


ErwinBergbauer antwortet um 09-03-2011 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Du musst auch nicht pachten und dann der öffentlichen Hand auf der Tasche liegen , Du musst pachten und dann ohne Förderungen zeigen wie das geht. Da könnten wir ja was lernen von Dir.
Und jetzt beantworte endlich mal die Frage was Du sonst noch arbeitest... ausser Würmer sammeln ,für schlechte Zeiten


Hirschfarm antwortet um 09-03-2011 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Wenn das so ist das die landwirtschaft nur noch übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ist, dann spiegelt das eigentlich nur einen treffenden Abdruck unserer Gesellschaft wider.
mfg


Christoph38 antwortet um 09-03-2011 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Von den in der Überschrift genannten Aspekten trifft meiner Meinung nach nur übermotorisiert zu.


remus antwortet um 09-03-2011 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ich habe ein gewerbe und damit mein haupteinkommen -ohne förderung


die menschen brauchen aber keinen neid zu haben wenn jemand eine unterstützung braucht kanns ihm wohl nicht besonders gut gehen
man beneidet ja auch keinen arbeitslosen oder notstandsbezieher um seine unterstützung


walterst antwortet um 09-03-2011 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Salzburger Nachrichten liest mit:

Teure Traktoren trotz niedriger Einkommen

Investitionsfreudig. Mehr Bauprojekte, mehr schwere Traktoren: Die Landwirte investieren, obwohl sich die Einkommen noch nicht erholt haben.

thomas hödlmoser SALZBURG (SN). Beim Traktor sparen die Landwirte nicht. Die Fahrzeuge, die die Salzburger Bauern kaufen, werden immer schwerer.

Der Trend gehe eindeutig zu 100-PS-Traktoren, sagt Klaus Neumayr, Leiter des Bereichs Landtechnik beim Raiffeisenverband. „Es gibt einen klaren Trend hin zu schwereren Traktoren.“ Die meisten Traktoren, die verkauft würden, seien mittlerweile 90- und 100-PS-Traktoren. Die Investitionskosten lägen in der Regel bei rund 60.000 Euro.

Den Trend bestätigt Landtechnikhändler Josef Schnitzhofer aus Abtenau. „Die Maschinen werden größer, stärker und schwerer.“

Österreichweit stieg im Vorjahr die Zahl der Neuzulassungen bei den Traktoren um knapp vier Prozent. In Salzburg sei die Auftragslage stabil, heißt es bei den Händlern.

Auch bei den Umbauten auf den Höfen wird viel investiert – vor allem in den Stall- und Gebäudebau. „Wir sehen es bei den Förderungen, dass die Ansuchen sehr stark gestiegen sind“, sagt Johann Brunauer von der Landwirtschaftskammer. Grund seien in erster Linie die baulichen Anforderungen des Tierschutzgesetzes.

Die Entwicklung der Einkommen dagegen liefert keine ausreichende Erklärung für die Investitionsfreude der Landwirte. „Der Einkommensverlust aus dem Jahr 2008 ist noch nicht ausgeglichen“, sagt Brunauer. So lag das land- und forstwirtschaftliche Einkommen im Jahr 2008 pro Betrieb im Schnitt bei knapp 19.700 Euro. Im Jahr darauf waren es nur noch rund 16.600 Euro. „Die Einkommen sind zwar 2010 sicher etwas gestiegen, aber sie sind nicht so hoch, wie sie 2008 waren“, betont Brunauer.

Für SPÖ-Agrarsprecher Robert Zehentner ist die Sache klar: Viele Bauern würden zu viel Geld in zu teure Maschinen stecken, sie seien schlicht „übermechanisiert“. „Es wird zu viel gekauft, das sieht man, wenn man durch das Land fährt und mit Bauern redet. Da haben Bauern mit zehn, zwölf Hektar Grund eine Mechanisierung, die zwischen 150.000 und 200.000 Euro im Neuwert kostet. Speziell bei Bergbauern ist das ein Problem, weil die Maschinen noch teurer sind.“ Die Landwirte sollten sich besser darauf verständigen, Maschinen gemeinsam zu nutzen, sagt der SPÖ-Bauer. „Das Instrument Maschinenring wird noch zu wenig genutzt.“

Von einer „Übermechanisierung“ könne keine Rede sein, sagt dagegen Klaus Neumayr vom Raiffeisenverband. „Es werden nur die wirklich notwendigen Investitionen gemacht.“

In Summe wurden im Vorjahr im Bundesland Salzburg mehr als 400 Traktoren neu angemeldet. Allerdings seien vor Jahren schon einmal mehr Traktoren verkauft worden, sagt Neumayr. Sein Resümee: „Die Bauern investieren schon, aber vorsichtig und gezielt.“ Dass immer schwerere Traktoren gekauft werden, habe auch damit zu tun, dass die Betriebe größer würden. Ähnliches berichtet Landtechnikhändler Schnitzhofer. „Zurzeit ist die Nachfrage ganz gut, weil der Holzpreis wieder angezogen hat. Der Milchpreis lässt aber noch zu wünschen übrig.“


MF7600 antwortet um 09-03-2011 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ach ich wette dein gewerbe bekam schon förderungen ;-)
scheinbar neidest du auf die agrarzahlungen!
wo du doch selbst besitzer einer land und forstwirtschaft bist, aber es scheinbar es nicht schaffst davon zu leben oder diese lebensfähig auszubauen!



joholt antwortet um 09-03-2011 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Nein remus ist der kunde der beim lebensmitteleinkauf freiwillig 50% mehr bezahlt und setzt damit ein zeichen für die abschaffung der landwirtschaftlichen förderungen.
mfg


remus antwortet um 09-03-2011 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ich bin im steuerberatergewerbe und hab auch ein paar kunden aus dem landwirtschaftlichen bereich und kann sagen das landwirtschaft abgesehen von den förderungen eine steueroase ist

wenn man förderungen mit 15000 euro limitiert produzieren die großbetriebe weniger und die lebensmittelpreise steigen und man kann die steuerlast in anderen bereichen senken, ist natürlich wunschdenken ,weil in diesen bereichen zuviele mitnaschen


Hirschfarm antwortet um 09-03-2011 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Steuerberater: Lebt eigentlich nur weil er aufgrund der größten Subvention die es gibt, nämlich STEUERN, einen Arbeitsplatz hat den es eigentlich gar nicht gäbe- Ohne Subvention..
mfg


ErwinBergbauer antwortet um 09-03-2011 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus
dass Du im Steuerberatergewerbe arbeitest kannst einem anderen angeben ...vielleicht als Raumpfleger in diesem Gewerbe.
Wenn Du als Steuerberater so alles ausplapperst ,wie Du es machst ,zeigt das, dass Du ein sehr unseriöser Steuerberater bist.
Und als Steuerberater müsstest Du eigentlich deutlich mehr Lohn haben als ein Bauer, von dem her müsstest Du keinem Bauern etwas vergönnen.
Und noch eine Frage: Warum wirst Du nicht endlich Bauer ,wenn Du ja schon Land hast? Du kannst ja ein Musterbetrieb aufbauen , und die Bauern beraten wie es ohne Förderungen geht. Und wenn Du es wirklich zu nichts bringst in der Landwirtschaft, dann lass es die machen die es können(mit oder ohne Förderungen) ,und halt dich da raus.


ErwinBergbauer antwortet um 09-03-2011 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@hirschfarm
so ist es .


remus antwortet um 09-03-2011 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
hirschfarm welche drogen nimmst du

also von den bauern könnt ma ned leben nach steuerleistung ...

ich zahle umsatz und einkommensteuer ihr auch ?
es gibt nur 4700 bauern in ö die e-steuer zahlen
auch wird von den leisttungsträgern gesprochen im zusammenhang nach abgabenquote, auch nach diesem maßstab wären bauern keine leistungsträger



ah1 antwortet um 09-03-2011 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@ remus:
jetzt erklär ich dir einmal wie du gefördert wirst:

ein bestausgebildeter (studium, usw....) inder, der zb: steuerberater, technischer ingeneur,... ist, verdient ca 200€/monat. dieser darf allerdings deine arbeit nicht in österreich verrichten, da der arbeitsmarkt abgeschottet ist.

wenn du jetzt am lohnzettel 2000€ stehen hast, ist das eigentlich falsch. richtig müsste stehen:
200€ für arbeitsleistungen laut weltmarkt-lohnniveau, 1800€ förderung, damit du dir in österreich einen entsprechenden lebensstandard leisten kannst.

ich könnte sofort auf einige hundert bzw. tausend euro förderung verzichten, wenn mir ein indischer universitätsprofessor bei der steuererklärung helfen dürfte. leider muss ich einen europäischen steuerberater bezahlen, inkl. sozialleistungen, steuern,......

bei handelswaren ist eine abschottung leider laut wto nicht möglich, deswegen gibts ein hochkomplexes fördersystem um die europäische produktion aufrecht zu erhalten.


Hirschfarm antwortet um 09-03-2011 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Wenn eine Branche politisch gewollt billig zu produzieren hat und das über Förderungen erreicht wird wäre es wohl ein wenig dümmlich die zuerst ausbezahlten Förderungen später über Steuern wieder einzusammeln. Für deinen Berufstand aber sicher förderlich.
mfg


Joe_D antwortet um 09-03-2011 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus ?!!!!!!!!!!!!!!!

ein Steuerberater der seine Kunden beneidet, und diesen Neid dann auch noch kund tut...?

wie neidig müßen dann Steuerberater sein die im Gewerbe arbeiten ?

natürlich gibt es größere und kleiere Landwir. betriebe ... so wie auch im Gewerbe oder?

es hört sich an als wolle er bald seine Kunden los haben....

wie viel "darf" ein Steuerbereter denn dann verdienen ;-)))))))))

man kann solchen "Beratern" nur raten in das gelobte Land des fernen Osten zu ziehen ...dort sind sie dann von diesem Neid erlöst....


remus antwortet um 09-03-2011 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
an ah1
note 5 bitte setzen
es gibt genug betriebe auch in österreich die buchhaltung, call center , logistik verwaltung, software entwicklung via indien bzw anderen niedriglohnländern machen und so geht es unzähligen branchen die damit dem weltmarkt ohne zuschüsse ausgesetzt sind , das war wohl ein schuß ins knie
an hirschfarm
du erwartest doch nicht ernsthaft ein antwort aud diese aussagen
an joe
zitterst du so stark
ich meine die rufzeichen





MF7600 antwortet um 09-03-2011 15:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus
du steuerspezialist, du zahlst einkommenssteuer wenn du gewinn hast!!
ein pauschalierter landwirt zahlt einkommenssteuer wenn er über eine gewisse einheitswertsgrenze kommt, ob er gewinn macht oder nicht!!!
und ein buchführender landwirt zahlt genau so einkommensteuer und ust., aber das wirst ja sicher eh wissen ;-)))
und von landwirten kannst nicht leben......hahaha, dann geh schon mal in deinen wald ;-)))
versteck dich nur in deinem geschützten arbeitsmarkt und sei froh nicht zu weltmarkttarifen arbeiten zu müssen!!



ah1 antwortet um 09-03-2011 15:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus:
aber leider bekommt der indische professor kein visum um bei uns vor ort deine tätigkeit zu übernehmen!
wenn man alle gutbezahlten österreichischen ama-kontrolleure durch chinesen ersetzen würde, was glaubst wieviel geld da frei wird?? und so zieht sich das durch alle bereiche.


MF7600 antwortet um 09-03-2011 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
danke ah1, setzen eins!!!


ziegenpeter antwortet um 09-03-2011 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Danke Walter,

Dein Beitrag sagt einfach alles! - Als Bauer weiß man es eh, (weil man kennt ja die lieben Nachbarn), aber man darf sich nicht wundern wenn es auch die restliche Bevölkerung sieht...

Äußerst aufschlussreich ist folgendes Statement:

Von einer „Übermechanisierung“ könne keine Rede sein, sagt dagegen Klaus Neumayr vom Raiffeisenverband. „Es werden nur die wirklich notwendigen Investitionen gemacht.“

Wer ist Klaus Neumayr? Ein klassischer Bauernfänger? Und dann heisst es immer noch Raiffeisen ist für die Bauern etc....:-)

Da sieht man wieder für wen Raiffeisen wirklich ist. - Nämlich für Raiffeisen.... Gell Herr Konrad...


Hirschfarm antwortet um 09-03-2011 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@remus: Weißt warum die Bauern so wenig Steuern zahlen? Weil Sie einen besseren Steuerberater haben als dich.



MF7600 antwortet um 09-03-2011 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
wenn der remus ein steuerberater ist bin ich astronaut!


remus antwortet um 09-03-2011 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
100 punkte für hirschfarm,sparflammen wie du werden bei uns sowieso auf den mond geschossen


remus antwortet um 09-03-2011 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
den ahaha1 nimmst gleich mit
wer braucht den für solche dienstleistungen ein visum was glaubst du den wo die ihre arbeit verrichten ..



ErwinBergbauer antwortet um 09-03-2011 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Der Remus ist eher Steuerhinterzieher als Steuerberater.Ich vermute, Du bist einer ,der mit den Mitmenschen nicht so richtig auskommt ,sei es hier oder im richtigen Leben.


helmar antwortet um 09-03-2011 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Hallo Ejankl....ich bin immer noch sehr gern Bäuerin, ABER, ganz langsam zum Mitlesen.........ich habe ein Kind, eine Tochter. Vielleicht war ich zu blöd, sie zur Bäuerin zu erziehen, respektive dazu zu zwingen, meine "Nachfolgerin" zu werden, aber ich habe in der Erziehung meiner Tochter wert darauf gelegt, dass diese sehr selbständig geworden ist. Sie hat in ihrem Maturazeugnis HTL/Hochbau( ja gehört sich das denn für eine Frau, die soll die Knödelakademie machen wenns a Matura will, wirst vielleícht denken...;-))) einen Notendurchschnit mit welchem sie auch in der BRD, wo es in vielen Fächern den Numerus Clausus gibt( nicht mehr als 1,8 Notendurchschnitt) studieren könnte, was sie aber nicht tut, sie geht arbeiten, und zwar als Technikerin in einem Planungsbüro...........und schildert hin und wieder grinsend ihre Begegnungen mit "echten Männern"........
Ich erzähle dir das alles weil ich mit Freude sehe dass meiner Tochter ihr Beruf Freude macht. Diese Freude hätte sie nicht hätte ich sie dazu gezwungen, Bäuerin zu werden. Ich bin ja jetzt schon einige Jährchen im 6. Jahrzehnt unterwegs, und ich habe nicht die Absicht, noch im 7. im Melkstand zu stehen, sei denn ich helfe mal in der Nachbarschaft aus. Und damit zelebriere ich, wie das der Walter genannt hat, jetzt 2 Jahre meinen Abgang aus der Landwirtschaft, und geniesse die 2 Jahre noch. Wer wie was zu sehr fairen Bedingungen zu pachten bekommen wird, ist bereits geregelt, denn es könnt mich ja auch morgen schon der Schlag treffen........den Wald, und ich liebe die Waldarbeit, werde ich mir, zumindest einen Teil davon, behalten. Und da hat nichts mit der ÖVP oder sonst einer Partei zu tun. Denn ich hätt ja auch vor 20 Jahren nach Schlesien, heute Polen, auswandern können...;-))).
Mfg, Helga


teilchen antwortet um 09-03-2011 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

@ah1, @MF7600

Eure Theorie, dass ein indischer Steuerberater um 200,- Euro für ein österreichisches Unternehmen arbeiten könnte, funktioniert nicht.
Auch der chinesische AMA-Kontrolleur ist eine Illusion, denn ihm ist das Leben in Österreich auch zu teuer, wenn er nicht nach unseren Standards bezahlt wird.
Es geht nicht um Abschottung, sondern um die Unmöglichkeit, für 200,- Euro in Österreich zu arbeiten. Um hier als Steuerberater arbeiten zu können, müsste er hier leben. Ein Großteil der Dienstleistungen sind noch immer mit räumlicher Anwesenheit verbunden.

Für den Inder ist es nicht attraktiv, für 200,- Euro in Österreich zu arbeiten. Er könnte sich um dieses Geld das Leben in Österreich nicht leisten, also bleibt er lieber in Indien, wo er einen adäquaten Lebensstandard hat.

Und so geht's vielen Dienstleistern, sie müssen bei uns nach österreichischen Verhältnissen bezahlt werden, sonst ist es nicht attraktiv hier zu arbeiten.
Lohnend ist das nur im Grenzgebiet, wo man im billigeren Land lebt und im teureren Land arbeitet und Geld verdient.

Das ist dann die slowakische Krankenpflegerin oder der ungarische Bauarbeiter, der täglich in seine Heimat pendeln kann.
Oder auch der Vorarlberger, der in die Schweiz pendelt, der Salzburger nach Bayern, oder der Kärntner nach Slowenien...



MF7600 antwortet um 10-03-2011 01:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
aber die theorie dass landwirte zu weltmarktpreisen ohne subventionen leben können funktioniert?
hast dich aber jetzt selbst gscheit abgeschossen!!


ah1 antwortet um 10-03-2011 02:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
ja teilchen, du hast es auf den punkt gebracht! ein leben in österreich/europa ist mit weltmarkt-lohnniveau nicht machbar!
räumliche anwesenheit ist aufgrund arbeitsmarktbestimmungen nicht möglich!!
ein leben mit 200€ wär nur finanzierbar, wenn er hier kassiert, aber alle abgaben (steuern, umwelt, soziales, löhne,...) laut ursprungsland bezahlt. das ist eben der unterschied den es bei handelswaren gibt.
im arbeits- und dienstleistungssektor wird dem freien austausch ein riegel vorgeschoben, bei handelswaren "dank" wto nicht. und deswegen bedarf es direkter förderungen um die europäische produkion aufrecht zu erhalten.
ich hoffe, das hat jetzt auch der letzte zweifler kapiert!? wenn nicht, erklär ichs halt zum wiederholten male!

viele industriebereiche sind bereits in billiglohn-, -umwelt-, -sozial-, usw -länder abgewandert. zb: großteil der textilien, schuhe, rohstoffe,... kommen aus diesen regionen der erde. weil aber nahrungsmittel heikle themen sind, versucht man diese produktion im eigenen land aufrecht zu erhalten - geht halt leider nur über weltmarktniveau!!!


teilchen antwortet um 10-03-2011 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

@MF7600

Der Unterschied liegt eben darin, dass der produzierende Sektor zum Großteil zu Weltmarktpreisen arbeitet, der Dienstleistungssektor kann das nicht, weil dazu großteils die Anwesenheit im Land notwendig ist.
Die Elektronikindustrie produziert schon seit Jahrzehnten zu Weltmarktpreisen, sonst könnten Du und ich uns nie und nimmer einen Fernseher leisten, oder ein Mobiltelefon, oder einen MP3-Player...

Ich habe nicht behauptet, dass Landwirte zu Weltmarktpreisen und ohne Subventionen überleben können.
Im produzierenden Sektor sind aber viele Branchen bei uns nicht mehr existent, weil sie mit den Weltmarktpreisen nicht mithalten konnten. Diese Branchen werden nicht subventioniert, weil man in Kauf nimmt, vom Export abhängig zu sein - siehe Textilindustrie.
Bei der Landwirtschaft nimmt man das nicht in Kauf.



teilchen antwortet um 10-03-2011 07:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

@ah1

Das hat nichts mit Arbeitsmarktbestimmungen zu tun, sondern für 200,- Euro in Österreich zu arbeiten ist nicht attraktiv!
Stell Dir einmal vor, Du bist Steuerberater, verdienst hier in Österreich 3.000,- Euro. In Dubai würdest Du 5.000,- für die gleiche Arbeit bekommen. Klingt toll, aber Du könntest Dir den Lebensstandard, den Du um 3.000 in Österreich hast, in Dubai nicht leisten.
(Die Relationen stimmen wahrscheinlich nicht, aber es geht um das Beispiel)
Da gehst Du doch auch nicht hin, oder?

Umgekehrter Fall:
Ich kenne eine Grafikerin, die in Barcelona arbeitet und Kunden aus Österreich und Deutschland hat. Was tolleres kann ihr nicht passieren. Sie kann ein Honorar wie ein hiesiger Grafiker verlangen, hat aber in Barcelona ein billigeres Leben.
Mit dem Lohnniveau in Spanien könnte sie sich nicht einmal die Wohnung leisten, in der sie lebt.
Sie ist ein Beispiel für eine der wenigen Dienstleistungen, die auch importiert werden können. Bei den meisten klappt das nicht.



Felix05 antwortet um 10-03-2011 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Guten Morgen,

Ich habe auch schon von vielen Grafikerinnen, ohne "Gra" gehört, die in Deutschland arbeiten.
Die kommen teilweise aus aller Herren Länder, sind in der Dienstleistungsbranche, relativ krisenfest, müssen nicht subventioniert werden und sind nicht tariflich gebunden. Übermotorisiert und überdimensioniert könnte manchmal zutreffen.

Au, dass war derb, gell?
Aber ich denke, dass es davon in Österreich auch weit mehr gibt, als chinesische Steuerberater...warum wohl?

Jetzt mach´ich mich aber vom Acker, bevor Teilchen mich verbal verprügelt.

Mit hochroten Ohren grüßt Lutz!


MF7600 antwortet um 10-03-2011 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
du hast das nicht behauptet aber der remus!!!
du hast auch schon erkannt dass LEBENSmittel keine mp3player oder jeans sind!!!
und deswegen wird bei uns landwirtschaft gefördert weil man in dem bereich nicht von importen abhängig sein will und kann.



biolix antwortet um 10-03-2011 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Guten morgen !

2 Sätze dazu: Vielleicht meint remus nur , hier sind manche "neidig" dem Sozialhilfeempänger mit na sagen wir ruhig 10 000 Euro im Jahr...

Eine Grundsicherugn also, in der LW gibts oft da zig fache für viele, und sie sind noch immer unzufrieden... warum ?

GErade die Betriebe sage ich doch immer, sollen eigntlich die Zukunftsbetriebe sein und nurt mit einer "LW Grundsicherung", sagen wir eben pro angemeldeten das doppelte von 10 tsd, also 20 tsd auskommen, wo sit dann das Problem ?

Komisch, warum werden Preise bei uns mit Förderungen gestützt ? Ich dachte immer das sind "Weltmakrtpreise" und um die kann jeder, besonders die die für die freie Wirtscahft sind einkaufen, überall ....

Also was würde sich an den Preisen ändern ohne Förderungen ? Ich meine wenig.... vieles andere natürlich schon, aber das ändert sich nun ja auch in rasanten Schritten, weil das viele Geld der LW auch nicht ganz gut tut, beid er Verteilung.. ;-))

lg biolix


ah1 antwortet um 10-03-2011 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
nochmals teilchen, ich gib dir da 100%ig recht, das gleiche schreib ich schon die ganze zeit.
nur einige mitleser hier begreifen die zusammenhänge, die du erkennst, leider noch nicht.

es geht hier auch um "sicherheit" in ganz heiklen themen (eigene nahrungsmittel-, energieversorgung, landesverteidigung,....). dessen wert ist nur schwer zu berechnen.
die eigene lebensmittelversorgung will nunmal kein land aufgeben und um dies weiterhin zu ermöglichen bedarf es produktionssubventionen.

es wäre unsere landesverteidigung prinzipiell auch mit 50000 islamistischen söldnern zu bewerkstelligen, die gehen im fall der fälle sogar freiwillig bis in den tod - für kost, quartier und vielleicht noch ein kleines trinkgeld!
trotzdem ist es den meisten wahrscheinlich lieber wenn wir eine eigene armee und eigene polizisten im land haben - man fühlt sich einfach sicherer. (bitte jetzt keine diskussion wie gut unser bundesheer/polizei ist ;) )


Haa-Pee antwortet um 10-03-2011 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
lutz du mit deinen "grafikerinnen"meinst wohl grafinnen ohne "iker";-)

selten so geschmutzelt und soviel wahrheit genial umschrieben!

weiter machen.....!


teilchen antwortet um 11-03-2011 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

Lutz, Lutz... Und das drei Tage nach dem internationalen Frauentag.

Der Prostitutionstourismus ist sicher keine Win-Win-Situation für alle.
Ein Teil sahnt ab, ein Teil hat billiges Vergnügen, und ein bedauernswerter Teil bleibt als menschliches Wrack zurück.
Da fällt es mir daher ziemlich schwer, über schlechte Witze auf Kosten dieser bedauernswerten Frauen zu lachen.



Felix05 antwortet um 11-03-2011 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
Aber teilchen,

du sollst doch auch nicht über meine Macho-Witze lachen.
Kann mir schon vorstellen, dass du nicht zu dem Kaliber Frauen gehörst, die durch sowas vom Hocker gerissen werden.
Lächle halt mal still, lächeln macht sympatisch, aber das bist ja eh.

Gruß, Lutz!



agrobertl antwortet um 11-03-2011 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
@alle
wie sieht man es: nurÖ, nur EU, nur Europa, oder die ganze welt.
betrachtet man es nur vorlkswirtschaftlich, nur freierhandel, oder bezieht man soziale und ökolgische aspekte auch mit ein (für mich ein muss) damit es wirkchlich fair ist.
will man unabhängig sein, oder bewegt man sich doch am weltmarkt?
ein zu breites thema: hört euch an der bokus bei prof. hofreiter die vorlesungen volkswirtschaft und agrarpolitik an bzw. bei einen anderen prof. auf anderen agrarunis
lg
bertl


teilchen antwortet um 12-03-2011 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?

@Lutz

Es ist mir ein innerer Auftrag, mich gegen so eine Missbrauchssituation wie den Prostitutionstourismus aufzustellen und etwas dagegen zu sagen.
Zu oft wird zuerst zugeschaut und schlüpfrig gelacht, und dann wird weggeschaut. Diese schreckliche Situation wird auch noch für den Stammtisch missbraucht, und das halte ich für verantwortungslos.

Wer sich schon Sex kaufen muss, der soll dann auch in die Tasche greifen und ein ordentliches Honorar zahlen, sodass die Prostitutierte auch sozialversichert ist und zum Arzt gehen kann.
Alles andere ist Ausnützen eine wirtschaftlich und sozial schlechtergestellten Frau, sie wird früher oder später daran zugrunde gehen, und jeder Freier ist an ihrem Elend beteiligt.
Das ist wirklich zum Schämen.

PS: Ich lache sonst seeeehr gern über Deine Statements!



DJ111 antwortet um 12-03-2011 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft nur noch als übersubventioniert, übermotorisiert und überschuldet ?
... also wenn ich mir die Überschrift anschaue und dann die Beiträge dazu, dann wür das in der Schule heissen: Thema verfehlt 5, Wiederholung!

... aber gut, wenn wir auf den schlüpfrigen Beiträgen schon so weit abgeglitten sind und von Missbräuchen auf oder an Stammtischen geschrieben wird, folgendes was grad in den Verlauf passt:

Als die Mutter beim Fenster rausschaut sieht sie grad ihren Sohn mit dem Fahrrad wegfahren. "Wo willst du hin?"
"Ich fahr ins Puff!"
"Spinnst du? ... du bist erst 11 und hast dort nix zu suchen! Komm sofort zurück!
"Ok, is mir eh lieber, dann soll der Papa seinen Hut selbst abholen"

Sonnigen Gruß

DJ


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