Bio versus Konventionell

Antworten: 313
walterst antwortet um 26-02-2011 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@konsumente
welche Gifte sollen denn das sein? Bin selber Biobauer und würde gerne wissen, was da so an Märchen im Umlauf sind.



ah1 antwortet um 26-02-2011 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
bio ist eine marke, die sich zur unterscheidung von der "normalen" produktion und zur besseren vermarktung gewisse produktionrichtlinien gesetzt hat. diese erfragst am besten beim am produkt angeführten biosiegel.

hat prinzipiell aber nichts mit gift/nicht gift, gut/böse, ökologisch/umweltverschmutzung,...zu tun, das hängt von ganz anderen faktoren ab.


biolix antwortet um 26-02-2011 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
ahaaa ;-)))

Bio ist die einzig von der EU geschützte, und mit EU Bio-Verordnung geregelt Produktionsart, udn unterscheidet sich das eben keine chemisch synth. Gifte und künstliche leicht lösliche Dünger eingesetzt werden...

Also mit Bio bist auf der sicheren Seite.. ;-))

lg biolix

p.s. und in zig Studien wirst den Nachweis finden, das es Umweltschonender und auch mit weniger SChadstoffen und mehr Vitaminen ist, daher ist der höhere Preis auch gerechtfertigt... ;-))


rotfeder antwortet um 26-02-2011 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo!
Bios aus dem lateinischen heißt leben. Deshalb kann man davon ausgehen, das in biologischen Lebenmittel keine Gifte sind. Gifte sind im biolandbau nicht erlaubt.
Also wenn du giftfreie Lebensmittel willst, so bleibe deinem Kaufverhalten treu und nimm Bio.


ah1 antwortet um 26-02-2011 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
zu behaupten dass bei der bioproduktion kein gift verwendet wird, ist schlichtweg falsch!

wenn du, lieber biolix, chemisch synthetische stoffe als gift bezeichnest, wie bezeichnest du dann die natürlichen stoffe kupfer, schwefel oder zb: das im biolandbau zugelassene bacillus thuringiensis-toxin(zu deutsch:gift)?

wie gesagt: der unterschied zw. konventionell und bio ist marketingtechnisch begründet.


biolix antwortet um 26-02-2011 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Komisch, ich dachte die Dosis macht das Gift, kommt Kupfer udn SChwefel nicht in der Natur vor, genauso wie der Bazillus ? Was man von dem chemisch Synthetischen nciht sagen kann,....Also Luftanhalten ahaaaaa, Marketingschmähs gibts es viele, aber Bio ist keiner, sondern die einzige von der EU "geschützte" höhere LW Form mit gesunder Lebensmittelproduktion ! ;-))

lg und schönen Samstag abend, lets jazz.... ;-)) biolix


rusticus antwortet um 26-02-2011 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

bio ist in erster linie eine glaubensfrage.

natürlich wurde in zahlreichen wissenschaftlichen studien nachgewiesen, dass bioprodukte weder besser noch gesünder oder vitaminreicher etc. sind.
allerdings ist richtig, dass mit weniger synthetisch hergestellten produkten gearbeitet wird. andererseits bleibt zb das chemische element stickstoff immer das selbe, egal ob es als kuhmist oder als minderaldünger auf den acker kommt.

der höhere preis für bioprodukte ist meiner meinung nach aufgrund der geringeren erträge und des guten marketings trotzdem gerechtfertigt.

wie gesagt - es ist eine glaubensfrage. und glaube kostet manchmal was :-)




Joe_D antwortet um 26-02-2011 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
.....Glaubensfrage..... darum glaube nur jene Studie die du nicht selbst gefälscht hast ;-)




ah1 antwortet um 26-02-2011 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
was unterm strich übrigbleit:

wennst höchste tierschutz- und umweltauflagen willst, greif zu österreichischen produkten, egal ob bio oder konventionell!


Mick antwortet um 26-02-2011 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Was eigentlich abseits der Bio/Konvi-Diskussion wirklich wichtig für die KONSUMENTEN ist: Ware aus Österreich kaufen, aber KEINE spanischen Paradeiser, oder israelische Paprika! Da sind wirklich mehr Giftstoffe dran/drin und da glaube ich gibts auch einen gewaltigen Unterschied zu österreichischen Erzeugnissen.

Ihr müsst wissen, dass etwa Paradeiser dort bei der Ernte aus dem Glashaus nicht rot sind.

Und nein, die sind auch nicht grün, weil sie erst auf der Reise zu uns reifen.

Die sind weiß und die Leute tragen Schutzanzüge, wenn sie ins Galshaus gehen... Mahlzeit.

Ob Konvi oder Bio ist bei österreichischer Ware praktisch egal. Wer etwas für sein Gewissen tun will und für die Umwelt nimmt Bio, wers nicht nimmt ist aber genauso OK.


teilchen antwortet um 26-02-2011 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

Hallo Rusikus,

ich kann Dir sehr oft zustimmen, aber bei diesem Thema muss ich mich, wenn ich tief in mich hineinhöre, fragen: "Ist das richtig, was wir alle da tun?"

In dem Film "Food Inc.", den ich in einem anderen Thread vorgestellt habe, spricht ein US-Biobauer über die Hühnerproduktion.

Die Nahrungsmittelbehörde wollte ihm die Hausschlachtung verbieten, weil er unter freiem Himmel schlachtet und keinen sterilen Schlachtraum hat, und daher das Fleisch ja viel stärker verkeimt wäre.

Er hat dann sein Hühnerfleisch im Labor überprüfen lassen, es wurde eine Bakteriendichte von 133 festgestellt. Das Hühnerfleisch aus dem Schlachthof hat 3.600 (!), trotz mehrmaligem Chlorbad.
Die Konvihühner sind offensichtlich weniger resistent, trotz steriler Umgebung.

Hier zum Ansehen:
http://www.youtube.com/watch?v=wt0p-FZr3ys&feature=related

Ich glaube, dass wir mit der Hochleistungslandwirtschaft einen Eingriff in die Natur machen, dessen negative Auswirkungen wir gar nicht abschätzen können.

Als Konsumentin bin ich von der Bioproduktion überzeugt.
Ich will möglichst gesund alt werden, und zumindest im Rahmen meiner Möglichkeiten alles getan haben, um aus der Erde nicht das Allerletzte herausgequetscht zu haben. Ich werde nicht sagen können, ich hätte von nichts gewusst.

Darum finde ich echte Aufklärung so wichtig, dass die Menschen wissen, wie ihre Nahrungsmittel, etwas Persönlicheres gibt es kaum, produziert werden.
Eine Märchenstunde wie der Schweinelehrpfad ist garantiert der falsche Weg, davon steigt das Konsumentenbewusstsein sicher nicht. Davon habt auch Ihr Bauern langfristig nichts.



steyr18 antwortet um 26-02-2011 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Ich bin der Meinung, dass Landwirte auf der ganzen Welt die Aufgabe haben die Bevölkerung zu ernähren. Meine feste Überzeugung ist es, dass das nur durch eine konventionelle Produktion möglich ist.
Als Beispiel, dass Bio nicht das Gelbe vom Ei ist, ist folgendes zu nennen:
Im biologischen Landbau sind Cu- und S-Mittel zugelassen. Das sind zwar die ältesten Fungizide der Menschheit, jedoch würden sie aufgrund der schädlichen Nebenwirkungen (Bodenleben, Pflanzen,...) als konventionelles Pflanzenschutzmittel KEINE CHANCE auf Zulassung haben.

Es ist falsch, dass die Konventionellen oft als die Bösen dargestellt werden.
Ich führe das auf die intensive Bewerbung von Bioprodukten zurück!

Siehe dieses Video, es ist zwar etwas komisch, aber hat wahre Bestandteile:
http://www.youtube.com/watch?v=8PgQtEZSCaU
Ganzes Video ansehen, sonst hats keinen Sinn!




oekonom antwortet um 26-02-2011 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo

Seht ihr genauso sollte die Diskusion laufen, nicht unbedingt BIO, obwohl gut wenn es gekauft wird, aber in erster Linie aus Österreich.
Bin auch ein Biobauer, aus überzeugung schon länger als es uns die EU fördert.

mfg

oekonom




firehand antwortet um 26-02-2011 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@steyr 18: Im Biolandbau sind gerade mal 2 kg/ha/Jahr Reinkupfer zugelassen, also 0,2 Gramm pro m2 !!! Kratz mit einer Feile über eine Kupferdachrinne und streu die Späne aus - schlimm? Und wieviele Kulturen in der Fruchtfolge we/urden mit Kupfer gespritzt? Bei mir waren's grad die Erdäpfel, also keine 20 % der Gesamtfläche.
Seit die Supermärkte für ihre Projektware auf Kupferfreiheit bestehen, wird wahrscheinlich kaum noch Kupfer im Biolandbau verwendet.


DerWeise84 antwortet um 26-02-2011 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Guten Abend!
Hier etwas zum nach denken: Nach meiner Sicht gibt es kein Bio mehr auf dieser Welt, auch der Mensch ist ja auch nicht mehr richtig Bio, weil wir werden beim ersten Schrei nach der Geburt schon mit allen möglichen geimpft was es gibt und dann sollen wir selbst noch rein sein???
Kurz gesagt Bio Produkte können nach meiner Sicht nicht rein sein, weil sie immerhin in einer Atmosphäre wachsen die einfach nicht mehr rein ist.
Schönen Abend noch



Tyrolens antwortet um 26-02-2011 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Wer um Himmels Willen erwartet sich, auf diese Frage in einem Bauernforum eine brauchbare Antwort zu finden?

Wie ist das jetzt eigentlich mit der Zulassung von Ethylen durch "Bio Austria"? Ethylen ist immerhin ein Phytohormon. Diese Zulassung ist fast so bemerkenswert wie Rudi Vierbauchs Meldung, nun auch ins Ausland expandieren zu wollen. Und ich dachte, es ginge um Regionalität...






firehand antwortet um 26-02-2011 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@Schandfleck: Ich glaube, Menschen waren noch nie "rein". Weder psychisch noch physisch. :) Die Menschheit braucht seit Jahrtausenden Drogen (sei's jetzt Schokolade, Alkohol oder Nikotin) um mit dem Alltag fertig zu werden... Prost :)


rusticus antwortet um 26-02-2011 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

ja, ist tatsächlich eine interessante fragestellung.

es gibt wahrscheinlich - wie meistens - keine "richtige" antwort auf diese frage.
ich selbst produziere konventionell, habe aber in den letzten jahren öfter mit dem gedanken umzustellen gespielt. allerdings nicht aus ideologischen gründen sondern aus rein ökonomischen.

persönlich bin ich davon überzeugt, dass man entspannt mit dem thema umgehen soll und es am ende keinem nützt, wenn wir uns gegenseitig bekriegen.

anmerkung am rande: ich bin zwar nicht der meinung, dass bio besser oder gesünder ist und trotzdem kaufe ich auch oft bioprodukte. warum? weil ich es für eine gute geschäftsidee halte und ich einige professionelle biobauern kenne, denen ich den erfolg gönne.




walterst antwortet um 26-02-2011 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Ganz klare Abgrenzung: Der Begriff Bio gilt nur für Lebensmittel (inkl. dazugehöriger Futtermittel), aber NICHT für Treibstoffe oder Energie, auch wenn von Biodiesel etc. die Rede ist. Das hat mit biologischer Landwirtschaft nichts zu tun.


Hirschfarm antwortet um 26-02-2011 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Da ich beide Produktionsweisen gut kenne kann ich dir nur den Tipp geben Bioprodukte zu kaufen.
mfg
p.s.: Biosprit wird konventionell hergestellt.


Woodster antwortet um 26-02-2011 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Ob etwas Gift oder Medizin ist entscheidet allein die Dosis, wußte schon der alte Paracelusus.

Zudem sind Menschen in ihrer Konstitution sehr unterschiedlich. Was der eine gut verträgt, kann der andere nicht anrühren...

Fakt ist auch, dass es noch nie so viele Allergien wie jetzt gegeben hat. Tendenz weiter stark steigend.

Meiner Meinung nach sind hier im hohen Maße künstliche Molekularstrukturen verantwortlich.
Ob in Spritzmitteln, Haltbarkeitsstoffen, Gen-Technik, etc. Die Liste wird immer länger.

Je mehr der Mensch davon zu sich nimmt, desto mehr wird das Immusystem überfordert und reagiert auf unterschiedlichste Weise. Die versschiedensten Krankheiten sind die Folge.

Man kommt dieser Belastung dieser künstlichen Molekularstrukturen ja fast nicht aus. Irgendwo erwischt man immer was. Ob im Brot, Fleisch, Obst, etc....

Für mich habe ich daher die Entscheidung getroffen, wo es geht diesem Terror der künstlichen Molekularstrukturen auszuweichen. Ich kaufe auch konsequent keine Gen-Tech-Produkte mehr.

Aber am sichersten bin ich da immer noch bei biologischen Produkten, die möglichst kurze Wege von der Ernte bis zum Verzehr haben. Und - Bio-Proukte schließen GenTechnik generell aus.



firehand antwortet um 26-02-2011 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
nochmals @steyr18: Natürlich sind Pflanzenschutzmittel wie Kupfer und Schwefel auch für konventionelle Landwirtschaft zugelassen...


rbrb131235 antwortet um 26-02-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo Freunde !
Ich persönlich bin kein Erzeuger sondern nur Konsument.Meine Meinung zum Thema Bio ist folgende.
Ich möcht als zahlender Konsument nur Lebensmittel konsumieren, die nach heutigen Wissensstand der Medizinund und der Ernährungswissenschaft für mich und natürlich für meine Mitmenschen völlig unbedeklich sind,wobei mir hier völlig " wurscht " ist. ob die bio oder konventionell hergestellt wurden. Das verlange ich in erster Linie nicht vom Bauer sonder vom Gesetzgeber, der eben die notwendigen Kontollmechanismen einzusetzten hat, da es ja immerhin um die Volksgesundheit geht. Übrigens auch um der, der Erzeuger.

Wenn heut irgendwo auf der Welt bei einem Auto ein Gasbedal hängen bleibt, weden Millionen Fzg. sofort zurückgerufen. Bei Lebensmittel müsste noch ein viel stregerer Masstab angewndet werden.

Grüsse rbrb13


mulcher antwortet um 26-02-2011 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Wenn die Lebensmittel mehr Wert wären als Autos könnte man einen strengeren Maßstab ansetzen!!!

Zum nachdenken für eine Gesellschaft wo ein Auto schon ein paar Tausender mehr kosten darf und die Milch um ein paar cent zu teuer ist.


tarpan antwortet um 26-02-2011 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Sehr schön ,dieser Diskussion zu folgen: Aus der Sicht des Konsumenten zum Bauern, auch das Gefühl der Bereitschaft aus bäuerlicher Sicht uns alle mit gesunden hochwertigen Lebensmittel zur Gänze versorgen zu können.
Ob Bio od. nicht ganz Bio vielleicht nicht soo wichtig. man sollte einem eigenen österreich./europäisch. Weg folgen, das "Vorbild" Übersee anschauen sollte man sich allemal. Aus Fehlern kann man nur lernen
Heute noch global, kann morgen aber ganz anders aussehen.
Andere Länder beneiden uns darum.
Diese Gedanken nur so nebenbei meint tarpan


Tyrolens antwortet um 26-02-2011 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Kupfer hat meines Wissens im konventionellen Anbau als PSM keine Zulassung. dafür als Dünger.

Man merkt auch wieder einmal, wie falsch der Begriff "Bio" in diesem Zusammenhang ist. Dem Wortlaut folgend sind auch konventionell erzeugte Lebensmittel biologisch erzeugte Lebensmittel.
Auf die synthetische Erzeugung von Lebensmittel werden wir noch länger warten...


biofelix antwortet um 26-02-2011 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo KonSumEnte!
Bio Milchkuh, bis 25 Liter Milch/Tag, Nutzungsdauer bis ca. 15 Jahre.
Konventionelle Milchkuh, bis 55 Liter Milch/Tag, Nutzungsdauer bis ca. 7 - 8 Jahre.
Getreide (z. B. Mahlweizen) Ertrag: Bio bis ca. 5.000 kg
Konv. bis ca. 8.000 kg
Aus obigen Beispielen kann man erkennen, d. d. Kunstdünger, Spritzmitteleinsatz, erh. Kraftfuttergaben u.s.w. die Erträge gesteigert werden können. Ein regionales Produkt od. Nahrungsmittel ist noch lange kein Bioprodukt. Eine faire Milch(preis) ist noch lange keine Biomilch. Wo Bio drauf steht, ist auch Bio drinnen. Kontrollierte biologische Landwirtschaft erfolgt nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft und der Nachhaltigkeit. Wenn Sie etwas gutes für sich, für die Tiere und für die Umwelt tun wollen, dann kaufen Sie so oft als möglich Bioprodukte v. Biobauern nebenan.




tarpan antwortet um 26-02-2011 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo, rbrb13
Europäische, oder wieder einmal österreichische Maßstäbe?
Spritzmittel, Käfighaltung usw. nur zum Nachdenken mit Gruß tarpan


soamist2 antwortet um 26-02-2011 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ teilchen

ich hätte dich eigentlich abgeklärter eingeschätzt als du dich hier gibst. als marketingexpertin solltest du eigentlich zwischen "sein und schein" unterscheiden können.

dank der blödheit der "bio" geschädigten konsumenten bekomme ich - bei gleichen produktionsstandards um 10 - 20% mehr für meine rindviecher wie mein nachbar.

ich bin bio - er ist ein, in den augen des naiven mittelstandskonsumenten ein böser -weil nicht biologisch erzeugender - lebensmittelproduzent.

in wirklichkeit gleichen sich unsere beiden betriebe bis aufs letzte i-tüpfelchen,

bis auf die seinerzeitig ausgefüllten formulare der ama ..

er kann damit leben, ich auch - beide lachen wir über die blödheit der menschen - ich noch mehr als er





Tyrolens antwortet um 26-02-2011 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Bio ist weit von einer Kreislaufwirtschaft entfernt. Vielleicht nicht ganz so weit, wie ein schlecht wirtschaftender Konvi-Betrieb, aber dennoch weit genug um es nicht Kreislaufwirtschaft nennen zu können.
Nachhaltigkeit ist bei Biobetrieben ein viel größeres Problem als bei Konventionellen Betrieben. Man darf nicht vergessen, dass erst das Wissen um die richtige Düngung die Ernährung der Bevölkerung sicher gestellt hat.


Joe_D antwortet um 26-02-2011 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
bezweifle sehr, dass hir in diesem Forum einfache Konsumenten sind b.z.w. solche Fragen stellen ;-)))))))))


tch antwortet um 26-02-2011 23:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo Egon

angeblich gibts Biokühe mit 9000kg Milchleistung.... das wären ca.25kg pro Tag-
Ich gehe davon aus dass auch Biokühe eine laktationskurve haben und eine Trockenstehzeit...durchgemolken werden sie wohl kaum...

http://www.bioland.de/wissen/biotiere/milchkuh.html

tch


rotfeder antwortet um 26-02-2011 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo Tirolyens!
Es ist nicht nur der Dünger, der die Weltbevölkerung ernährt, sondern vor allem die Mineralölindustrie. Denn wen alle Bauern auf der ganzen Welt wieder mit Ochsenfuhrwerken
ihre Arbeit machen, dann sieht es mit dem Überschuß auch gleich anders aus. Da hilft dann Gentechnik usw auch nicht wirklich.


firehand antwortet um 26-02-2011 23:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@tyrolens: Cuprofor (50 % Kupfer, weiß jetzt nicht auswendig, in welcher Form) ist zugelassen im Kartoffelbau (Phytophtora) , im Rübenbau (Cercospora), Obst- und Weinbau.
http://www.kwizda-agro.at/media/medialibrary/2011/01/Cuprofor_fl%C3%BCssig.pdf


firehand antwortet um 26-02-2011 23:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
nochmal @tyroliens: Es geht um begriffliche Abgrenzung. Diese ist schon 80 - 90 Jahre alt (Steiner: biologisch-dynamische Ldw. / Müller: organisch-biologische Ldw.). Begriffe bleiben, bis eine Mehrzahl sie nicht mehr verwendet. :)


firehand antwortet um 26-02-2011 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@soamist: ich weiß herzlich wenig von biologischer tierhaltung (bin bio-ackerbauer), denke aber doch, dass bezüglich auslauf und futterzukauf unterschiede bestehen.


steyr18 antwortet um 27-02-2011 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@KonSumEnte
"Was mich aber schon stört. Warum packen Biobauern das Gras in die Plastikballen ein, sogar noch bevor die Wiese zu blühen beginnt?"

Um auch auf diese Frage einzugehen: Diese Plastikballen sind Siloballen und dienen dazu das Gras zu silieren (haltbar zu machen). Die Wiese wird vor der Blüte geerntet, da der Futterwert in diesem Entwicklungsstadium am höchsten ist. (nach der Blüte verholzt das Gras)



teilchen antwortet um 27-02-2011 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@somaist

Du darfst mich ruhig weiterhin als abgeklärt einschätzen.
Ich glaub Dir das nicht ganz, dass Dein Nachbar gleich produziert wie Du, und wenn doch, er also bereits den gleichen Aufwand betreibt wie ein Bioproduzent, warum steigt er dann nicht um und lukriert mehr für seine Produkte?
Es gibt außerdem nicht nur "gute Konvis" wie Deinen Nachbarn.
Für mich ist Bio der einzige Beitrag, wie ich als Konsumentin bessere Haltungsbedingungen unterstützen kann. Mir ist bewusst, dass es viele Konvis gibt, die das auch bieten, aber eben auch viele schwarze Schafe - Kenn selber welche.

Mein Biokonsum ist vor allem beim Fleisch konsequent.
In mir ist die Vorstellung entstanden, dass ich mit dem Konvi-Fleisch das ich esse, jemand anderem auf der Welt den Mais wegnehme, den er zum Leben braucht, nur weil "mein" Fleischmäster den billigsten Mais zukaufen muss, um mir Billigfleisch verkaufen zu können.
Und subventioniert wird das auch noch.
Mir graut vor dieser Vorstellung.



DJ111 antwortet um 27-02-2011 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Die Worte zum Sonntag an KonSumEnten:

Was ist regional: Wenn meine Welt nicht größer als mein Bezirk ist, dann ist regional, was ich zu Fuß erreichen kann.

Also ich nehme an, dass die meisten Bauern das Gras deshalb in Kunststoffolien verpacken, weil es sich gezeigt hat, dass es da länger haltbar ist als in Jutesäcken.

Monokulturen sind vielleicht nicht so populär, besser wären Stereokulturen mit Dolby-surround-Effekten. Das weiß ich als DJ.

Aus Gras wird Frischmilch gemacht.
Aus Heumilch wird Trockenmilch gemacht. Staubt zwar etwas mehr beim melken, ist aber so.

Was ist so schlecht an Gift?
Gift kommt doch aus dem englischen und heißt "Geschenk".
Also sei dankbar und frag nicht nach!
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Der beste Biosprit ist nach neuesten Untersuchungen das Bier.
Perfekt für den Antrieb eines Fahrradmotors geeignet.

Ökostrom muss ja nicht unbedingt ökologisch sinnvoll sein, er kann ja auch ökonomisch praktisch für den Verkäufer oder Konsumenten sein, drum heißt er ja auch Ökostrom und nicht Ökologischstrom - bitte genau lesen!

Und überhaupt: Wer hat was gegen schwarze Schafe? Die sind ja eh so selten und sollten auch unter Naturschutz gestellt werden!

Tja, und warum sollte ich Eier von glücklichen Hühnern kaufen? Damit diese auch noch unglücklich werden, weil ich ihnen die Eier klaue? Da kauf ich doch gleich welche von Käfighühnern, denen ist sowieso nicht zu helfen.

Gruß DJ




teilchen antwortet um 27-02-2011 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

Witz, komm heraus. Du bist umzingelt.



norps antwortet um 27-02-2011 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo,
ohne zu lesen, was meine Vorposter gutes, bzw. schlechtes geschrieben haben.

Bio verwendet keine Gifte
Bio verwendet keine GVO
Bio belegt keine Flächen in Südamerika (Soja, Regenwaldabholzung, etc)
Bio-Flächen binden mehr CO2
Bio-Produkte verursachen weniger Co2 Ausstoß
Bio fördert das Bodenlebewesen und führt nachhaltig zu gesünderen Böden
Bio-Produkte sind gesünder (belegbar mit Photonenmessung)
Bio ist die Weiterentwicklung der konventionellen Landwirtschaft
Bio ist langfristig die einzige Alternative!!

lg
norps




DJ111 antwortet um 27-02-2011 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
AMEN!


Joe_D antwortet um 27-02-2011 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
wie viel Tonnen Rohöl braucht man noch mal um 1Tonne Stickstoff zu produzieren?


DJ111 antwortet um 27-02-2011 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Man braucht nicht unbedingt Erdöl zur N-Düngerherstellung, aber große Mengen an Engergie!


Joe_D antwortet um 27-02-2011 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
wieviel % Lachgas gentsteht bei der Düngung mit konventionellem Handelsdünger?


ah1 antwortet um 27-02-2011 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@norps:
oh mein gott, du bist auch weit weg aller realität!

@tyrolens:
mit der kreislaufwirtschaft hast ganz recht. bio funktioniert als kleiner kreislauf mit viel bauchweh, im großen, globalen gesehen ists alles andere als ein geschlossener kreislauf


MF7600 antwortet um 27-02-2011 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
dj hat vollkommen recht
die konsumenten haben mittlerweile halt leider keine ahnung mehr wie- das wichtigste in ihrem altäglichen leben nämlich den- LEBENSmittel- produzieren geht!
bio ist ein werbegag um ein paar prozent der lebensmittel an einige wenige verbraucher die es sich leisten können teurer zu vekaufen.
wenn sich ottomormalverbraucher sich in landwirtschaftliche produktionsmethoden einmischen will ist das so als wenn ich einem chirurgen das operieren erklären wollte- siehe mähen der wiese bevor sie doch soooo schön blühen würde!!!
unser heutiger wohlstand beruht darauf dass sich nicht jeder den ganzen tag mit nahrungsmittelproduktion beschäftigen muss, dass machen in der westlichen welt nur mehr 1-2% spezialisten in der bevölkerung!


steyr18 antwortet um 27-02-2011 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@norps

"Bio-Produkte verursachen weniger Co2 "
Das ist wohl eher auf die Rationalität zurückzuführen und nicht aufs "Bio", denn dein Traktor fährt wahrscheinlich auch mit Erdöl und nicht mit Wasser!

"Bio ist die Weiterentwicklung der konventionellen Landwirtschaft"
Ich sehe das eher umgekehrt, denn die scheinbar so "bösen" PflanzenSCHUTZmittel gibt es noch nicht so lange wie die Landwirtschaft, die vorher somit Bio war!
Hier möchte ich etwas aus den am Anfang genannten Video zitieren: "...Wir sind doch keine Höhlenmenschen mehr, die haben sich biologisch ernährt, die haben aber auch geologisch gewohnt. ..."



teilchen antwortet um 27-02-2011 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@MF7600

Wie wärs dann mit echter Aufklärung?
Wie sollen Konsumenten die Produktion verstehen, wenn sie nur einen Streichelzoo präsentiert bekommen?
Kehrt vor Eurer eigenen Türe, bevor Ihr ständig die Konsumenten für alles verantwortlich macht, Ihnen aber die Wahrheit vorenthaltet.
Ottonormalverbraucher wird sich dann zwar nicht einmischen, aber er wird sein Votum mittels Einkauf abgeben.



MF7600 antwortet um 27-02-2011 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@teilchen
dein bioschwein frisst aber mehr mais als konvischwein- aufgrund schlechterer leistungen und höherem futterverbrauch!!
auch brauchst mehr fläche/schwein weil ja der ertrag viel niedriger ist!


teilchen antwortet um 27-02-2011 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@MF7600

Welchen Mais frisst das Bioschwein und welchen das Konvischwein?
Jeweils im besten und im schlechtesten Fall.



Tyrolens antwortet um 27-02-2011 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ Joe_D: Wenn man es richtig macht, liegt die Düngeeffizienz bei N-Dünger bei 90%. Mehr schaffen die Bios auch nicht. Die haben eher mit Nitratauswaschungen zu kämpfen.


ANDERSgesehn antwortet um 27-02-2011 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
eines gibt mir zu denken.

warum hört man in diesen tread von den großen denkern nichts?

lg
ANDERSgesehn.

ps: vielleicht ist die KO-ente ein produkt des landwirt.com um die
faden stunden aufzubessern.


ANDERSgesehn antwortet um 27-02-2011 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

tb

welcher westlicher zivilisierter konsument wie die wahrheit kennen?

lg
ANDERSgesehn.

ps: nicht einmal der mistgabelflüchling teilchen.




MF7600 antwortet um 27-02-2011 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@teilchen
unwissenheit schützt vor strafe nicht hat mal ein polizist zu einem freund von mir gesagt!!
wenn der konsument sich nur mit der ja natürlich werbung über die wichtigsten dinge in seinem leben informiert ist dass wohl nich meine schuld!! *ggg*
und wie 1-2% lebensmittelproduzenten mit einem streichelzoo die bevölkerung ernähren kann soll mir mal so ein schlauer besserwisserischer konsument wie du erklären!!


liesbeth antwortet um 27-02-2011 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

Bisher sehr gute Diskussion (außer der Beitrag von DJ111)

In der Landwirtschaft haben wir es mit drei verschiedenen Giften zu tun:
den Fäulnisgiften
den Pflanzengiften
und den chemisch-industriellen Giften

Im biologischem Landbau schaltet man diese Gifte aus, indem man die Gülle befüftet und den Mist nicht auf hohen Haufen stapelt, sondern in langgezogenen Mieten,
oder noch besser kompostiert.
Durch den Kunstdünger im konventionellen Anbau konzentriet sich die Nährstofflösung für die Pflanze auf ein vielfaches und sie muss mehr aufnehmen als sie will.Sie wird größer,dicker,schwammiger und mehr Eiweiß und Masse erzeugen. Gleichzeitig wird die Pflanze anfälliger für Krankheiten.Die Stickstoffüberdüngung im Pflanzenbau entspricht der Eiweißüberfütterung bei Tier und Mensch.
Der Kunstdünger verätzt die feinen Haarwurzeln der Pflanzen und zerstört auch die Krümmelstruktur des Bodens.
Quelle:Die Grundlagen des organisch-biologischen Landbaus


MF7600 antwortet um 27-02-2011 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@teilchen
im besten fall frisst das konvischwein und das bioschwein den mais vom eigenen betrieb und im schlechtesten fall den mais von irgend einem zugekauften mais von irgend einem nachbarbetrieb ;-))))
im allerschlechtesten fall wird die schweinehaltung in österreich(allerbeste kreislaufwirtschaft) durch irgendwelche auflagen vernichtet und das fleisch von brasilien importiert!!


teilchen antwortet um 27-02-2011 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@MF7600

Du machst den Bock zum Gärtner.
Wenn es nicht mehr Information als beschönigende Selbstverherrlichungen der Agrarindustrie gibt, woher sollen Konsumenten ehrliche und umfassende Aufklärung über zeitgemäße Tierproduktion erhalten?

Solange das Informationsverhalten von AMA & Co so beschönigend und unehrlich ist - siehe Schweinelehrpfad -, werden Konsumenten den Tierschützern zulaufen, um mehr zu erfahren.
Die zeigen dann halt die schlimmsten Beispiele, und das schadet der Landwirtschaft erst recht.

Ein anderes Informationsangebot GIBT ES NICHT!
Oder erwartest Du von Konsumenten, dass sie auf eigene Faust Bauernhöfe besuchen und in den Stall schauen wollen, wie ihr Schnitzel als Lebendfleisch so aussieht?
Ich bin sicher, da hättest Du was dagegen.



Joe_D antwortet um 27-02-2011 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
kann es sein, dass Lachgas in etwa 270 mal so schädlich ist wie CO²?
aber zum Glück sieht das keiner;-))))))))))


rusticus antwortet um 27-02-2011 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ liesbeth

du sprichst von "stickstoffüberdüngung" - es gelten in etwa die gleichen n-mengen pro ha bei bio und konventionell. wenn mineraldünger die pflanzenwurzeln verletzt, warum ist dann der ertrag trotzdem höher?
nicht der mineralische dünger zerstört die krümelstruktur des bodens, sondern falsche bodenbearbeitung, keine förderung des bodenlebens, keine humusbildenenden maßnahmen, kein kalkausgleich.

auch für einen konvi-betrieb ist ein intakter boden die wichtigste produktionsgrundlage - und auch als bio-betrieb kannst deinen boden ruinieren.

eine frage stelle ich mir aber seit längerem:
ich gebe über die (mineral)düngung dem boden zurück, was ich über das korn entnehme. d.h. ich dünge nicht nur stickstoff, sondern auch phosphor und kali nach entzug der früchte.
wie macht das aber ein bio-ackerbauer? wenn ich p und k sowie einige spurenelemente dem boden nicht zurückgebe, lauge ich ihn auf dauer aus, oder??

ps: richtige "überdüngung" gibt es doch nur im schrebergartenbereich bzw. beim sooo gesunden gemüse aus dem hausgarten. dort werden unmengen an blaukorn gestreut.




Joe_D antwortet um 27-02-2011 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ Joe_D: Wenn man es richtig macht, liegt die Düngeeffizienz bei N-Dünger bei 90%. Mehr schaffen die Bios auch nicht. Die haben eher mit Nitratauswaschungen zu kämpfen.

a ja, darum haben ja die Bio´s immer so schlechte Werte bei den konv. Bodenuntersuchungen........


Joe_D antwortet um 27-02-2011 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
a ja, und wie viel % des (im Versuch) radioaktiv markirtem Stickstoff kommt tatsächlich in der Pflanze an?


teilchen antwortet um 27-02-2011 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@MF7600

Das beantwortet nicht die Frage.
Welchen Mais frisst das Bioschwein und welchen das Konvischwein?
Jeweils im besten und im schlechtesten Fall.

Meine Vermutung ist, dass dem Konvischwein im schlechtesten Fall importierter Mais gefüttert werden darf.
Exportierst Du Deinen Mist auch, oder wie geht das jetzt mit der allerbesten Kreislaufwirtschaft?
Wie produzieren die ihren Mais überhaupt, damit er an das Konvischwein verfüttert werden darf?
Keine Einschränkungen?
Welche Ansprüche darf ein Konvischwein haben?
Welche Ansprüche darf ein Konsument haben, der Konvischweinefleisch isst?



MF7600 antwortet um 27-02-2011 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@teilchen
welche selbstverherrlichung der agrarindustrie? das ist ja nur deine ansicht weilst auch ein allwissender gegner bist!!
den konsument zu belehren ist wirklich nicht meine aufgabe, dass muss er schon selbst machen wenns ihn interessiert!
und ja es stimmt moderne nutztierhaltung(bio und konv.) ist nicht immer schön und streichelzoo- nein die tiere werden nur gezüchtet gehalten und am schluss getötet um gefressen zu werden!!
das schnitzerl wächst nicht im tiefkühlpackerl!



ANDERSgesehn antwortet um 27-02-2011 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

teilchen

besuch einmal einen facharzt.
irgendwie habe ich das gefühl
bei dir wächst moos in der
unterwäsche

zum thema vermutungen.

trotzdem lg
ANDERSgesehn.




Restaurator antwortet um 27-02-2011 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
jetzt muss ich auch noch meinen senf dazugeben:
obwohl in meiner familie die auch die schneiderei eine gewisse tradition hat und ich die massgefertigten kleidungsstücke - sozusagen biowäsche über alles schätze, so hab ich doch auch mit etlichen konventionell gefertigten kleidungsstücken aus nähereien der umgebung meine freude und mag net den ganzen tag mit grübeleien verbringen was da jetzt wieder negatives dahintersteckt.
genauso seh ich das auch mit den nahrungsmitteln. was möglich ist wird von mir selbst für die eigenversorgung produziert und ist wahrscheinlich mehr bio als die meisten kaufbaren bioprodukte. trotzdem schmecken mir auch die einen oder anderen konventionell produzierten lebensmittel.
wenn ich z.b. auf meine äpfel und birnen schau und wieviel arbeit da drinnen steckt: wie man in der obstproduktion mit bio leben soll kann ich mir nicht vorstellen.
die art der tierhaltung hat jetzt mit konventionell noch gar nichts zu tun, man kann auch ein freilaufendes schwein konventionell unter einsatz von genmanipuliertem soja mästen. hier ist der gesetzgeber gefragt.
ich würde mir eine kennzeichnung der produkte wünschen aus welcher der transportweg hervorgeht. in "meiner" fleischerei hängen immer die taferl "das kalb kommt heute von... (adresse)". hier ist die qualität unvergleichlich obwohl fast alle lieferanten konventionell arbeiten. sprich: man kann auch ein bioprodukt zu tode verwerten.
natürlich erkennt man bei einigen produkten den unterschied sofort, z.b. beim salat. ich hab das selbst im garten ausprobiert, einige häupl einfach in mit kompost gedüngter erde wachsen lassen, die anderen mit kunstdünger,da hätt ich genausogut die frühstückszeitung abmachen können.
überhaupt: es ist völlig normal nach geldbörsel und geschmack einzukaufen.
hätt ich keinen hauptberuf würd ich eine dritte schiene angehen, ich nenne das "roots-bio": es wird möglichst unter ausschluss erdölverbrauchender maschinen selbst erzeugtes saatgut gesät und geerntet, die tiere laufen frei herum und werden zum schlachttermin geschossen (stressfreies fleisch), das ganze wird dann an das passende klientel um den passenden preis verkauft. nachdem sich auch wildreis verkauft müsste das möglich sein, wird aber immer nur ein kleinstes kundensegment abdecken. und genauso ist das mit bio und konventionell.
ausserdem: wenn pflanzen in hydrokulturen von einem nährsubstrat leben und alt werden können, dann geht das auch beim menschen. die frage ist also wie weit man die "entartung" für sich zulässt.


Tyrolens antwortet um 27-02-2011 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ Joe_D: Wenn du es richtig machst, 90%. Wenn du freilich bei/vor/nach 100 mm Niederschlag mit dem Streuer auf den Acker fährst, ist das ca. gleich schädlich, wie wenn du im Frühling vier mal mit dem Grubber über das Kleegras fährst.


MF7600 antwortet um 27-02-2011 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@teilchen
doch dass war meine antwort!!
deine VERMUTUNG ist nur theorie!
schlechtestenfalls frisst das bioschwein importierten biomais ;-))
du willst schon wieder mitmischen wo du dich nicht auskennst!
ich verkauf zb unmengen konvi-stroh an biobetriebe, meist rinderhaltung, in 100en km entfernung und bringen die mir ihren mist??? nein
(die brauchen ihn eh weil sie ja keinen handelsdünger streuen dürfen, so werden nährstoffe von konv. zu bio transferiert!auch dürfen zb. bios zuckerrübenrestmelasse aus der konv rübenproduktion ausbringen!!zum teil werden da beachtliche mengen ausgebracht!!)
wo glaubst du beziehen die ihr getreide als reine grünlandbetriebe? richtig zukauf aus 100en km entfernung!!!
was machen die wenn mein stroh zu teuer ist? richtig die bekommen es aus der tschechei,....
schweinehaltung- mais vom eigenen acker frisst schwein- gülle wieder auf eigenen acker!!!
schwein frisst zugekauften mais(da selbst zuwenig fläche)- gülle kommt auf flächen von viehlosen betrieben(man braucht gülleverträge wenn die eigenen flächen nicht reichen da es düngeobergrenzen gibt) und die zahlen mittlerweile schon dafür aufgrund der hohen düngerpreise!!

DAS sind beispiele aus der praxis!!!


teilchen antwortet um 27-02-2011 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@MF7600

Ja, ich weiß. Jetzt hast Du mir die "schlechtestenfalls" der Bioproduktion gezeigt.
Mir fehlen noch immer die "schlechtestenfalls" der Konviproduktion.
Von der hast Du nur die "bestenfalls" gezeigt.



ANDERSgesehn antwortet um 27-02-2011 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

das schlechteste vom schlechtesten.

bitte, bitte geh zum facharzt
oder doch zu den tierschützern.

trotzdem lg
ANDERSgesehn.




teilchen antwortet um 27-02-2011 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@Anders

Bei allem gibt es ein "schlechtestenfalls" und ein "bestenfalls".
Das hat nichts mit gut oder schlecht zu tun.



ANDERSgesehn antwortet um 27-02-2011 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

deine geistige gezeigte haltung ist KRANK.
und gehört schnellsten geheilt.

versuche meinen geraten schritt umzusetzen.

lg
ANDERSgesehn.


sturmi antwortet um 27-02-2011 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
"Eine Märchenstunde wie der Schweinelehrpfad ist garantiert der falsche Weg, davon steigt das Konsumentenbewusstsein sicher nicht. Davon habt auch Ihr Bauern langfristig nichts."
@teilchen
Das kann ich jetzt als Ortsbauernrat & Schweinebauer nicht so stehen lassen! Der Schweinelehrpfad wurde ins Leben gerufen weil 1. Kinder keine Ahnung mehr von realer Landwirtschaft haben und 2. Tierschützer gegen uns konv. Nutztierhalter Stimmung machten!
Konkret haben wir in unserer Gemeinde einen "Schule am Bauernhofbetrieb" (Zuchtsauen inkl. Schweinemast) der von den Schülern und Lehrern besucht wird und auf sehr positives Echo stößt! Transparenz (offene Stalltüre) und Aufklärung ist uns Bauern ein wichtiges Anliegen und ich verwehre mich gegen deine untergriffigen Behauptungen!
MfG Sturmi
PS: Wie und was produziert eigentlich dein Bruder/Schwester wo du aufgewachsen bist?!





teilchen antwortet um 27-02-2011 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@anders

Auch eine Art, mit anderen Meinungen umzugehen.
Alte Tepperwein-Schule?



MF7600 antwortet um 27-02-2011 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@teilchen
das ist der grosse durchschnitt in österreich einfache realität wie es ausschaut!!
oder dass was du wissen wolltest, ob es dir passt oder nicht!!!
wie du siehst will der konsument nicht die realität hören also zurück zum ja natürlich schweinchen!!
der nach deiner ansicht schlechteste betrieb den ich kenn bezieht seinen mais für seine 2500 mastschweine zu 30% vom eigenen betrieb den rest kauft er von umliegenden betrieben oder vom lagerhaus (zu deiner info,in der schweinemast ist feuchtmais üblich und der ist unmittelbar nach der ernte zu konservieren also ist nichts mit tagelangem transport)!
die gülle verkauft er um 1€m³. denjenigen die ihm den mais verkaufen gibt er die gülle "als kleines zuckerl" gratis ab!!
und woher glaubst du bekommen 95% der biogrünlandbauern mit rinderhaltung ihr stroh(muss ja sein dass die viecherl im strohstall herumtollen) her? von den biobetrieben nicht die können es sich ja nicht leisten noch nährstoffe von den feldern abzufahren.
und ihr gertreide werden sie wohl auch nicht im blumenkisterl anbauen ;-))

vor 4 jahren wurden von einem strohhändler hunderte lkw-züge stroh aus rumänien herangekarrt" gell schreibst ma owa auf de rechnung drauf dass net fungizidgspritzt is sunst deaf is net ois futterstroh verfüttern weil i bi bio"!

träum weiter vom streichelzoo mädl!!







Der_Franz antwortet um 27-02-2011 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Wenn du dein Stroh verkaufst und der Biobauer das kauft hat aber - aus Sicht des Bodens - vor allem der Biobauer was richtig gemacht :)

Der Biolandbau ist, meiner konventionellen Landwirt-Meinung nach, aus Sicht des Konsumenten durchaus über den des konventionellen Landwirts zu stellen. Zumindest solange es sich um Produkte aus dem gleichen Land handelt (in diesem Fall Österreich).

Allerdings muss man auch da genauer hinschauen: Die Bio-Limo von Vöslauer hat auch nie eine echte Himbeere gesehen, ähnlich verhält es sich bei einigen Ja!-Natürlich-Produkten. Was bleibt dem Konsumenten? Eine möglichst genaue Recherche und Rückverfolgung, Marken- und Werbeunabhängig.
Gleichzeitig können viele konventionelle Produkte durchaus ökologisch hergestellt sein.

Als Treppenwitz würde ich allerdings in vielen vielen Betrieben die Gleichstellung von Bio=Kreislaufwirtschaft sehen. Ein Biobetrieb ohne Viehzucht der nicht 30 % seiner Flächen für Bodengesundung und Nährstoffaufbau verwendet hat aber überhaupt gar keinen Grund von Kreislaufwirtschaft zu sprechen.

Und ich gebe jenen Stimmen recht die der Meinung sind dass die Landwirtschaft sich dem Konsumenten nähern sollte und Ihm aufzeigen sollte wie es tatsächlich - abseits der tollen Werbemaschine - in der Landwirtschaft zugeht. Der Konsument verträgt das schon, der kritische Konsument ist dadurch weniger anfällig dem VGT in die Arme zu laufen und Kundenbindung ists noch dazu. Man bringt dadurch übrigens auch etwas mehr Verständnis in die ganze Förderungsdebatte die gerne von Nicht-Landwirten geführt wird.
Ich betreibe das inzwischen seit Jahren, auch in ultra-linken und supergrünen Bereichen, ich habe Mitglieder des VGTs am Betrieb eingeladen um Wahrheiten zu sehen und nein, sie haben mir keine toten Tiere in den Stall gelegt, nicht fotografiert und ein krankes Kalb veröffentlich oder sonstigen Unfug getrieben.
Barrierenabbau ist gefragt.

Um zu einer der Ausgangsfragen zu kommen: Biosprit hat mit Biolandbau nichts am Hut, ebensowenig Ökostrom. Beide halte ich persönlich für wenig ökologisch und auf lange Sicht absolut nicht zielführend in der jetzigen Form, möglicherweise erreichen wir aber durch diesen Schritt auf lange Sicht eine andere Energieproduktionsstufe die durchaus gerechtfertigt ist (auch wenn ichs nicht glaube und die Lösung eher in Sonne und Wind sehe).

Die konventionelle Landwirtschaft hat seid den 60ern sehr sehr viele, zu einem gar nicht kleinen Teil von der Industrie gelenkt, Fehler begangen die jetzt langsam wieder rückgängig gemacht werden müssen - in diesem Zusammenhang möchte ich vielleicht auch auf den Film HUMUS - die vergessene Klimachance hinweisen der zwar auch parteilich aber doch sehr direkt einige Probleme nicht nur der konventionellen Landwirtschaft beleuchtet.
Nachdem die Lenkungsmechanismen der Förderungssstruktur aber ohnehin seid EU-Beitritt in eine richtige Richtung gehen möchte ich doch festhalten das in Österreich, egal ob bio- oder konventionell, gut gearbeitet wird.
Schade finde ich nur dass viele gute Wege (Verbot der Käfighaltung als Beispiel) vom Markt mit Importen untergraben werden - so sind in Österreich von den verkauften Eiern trotz Verbotes der Käfighaltung immer noch mehr als 50 % der verkauften Eier aus Käfighaltung stammen, jetzt halt nicht mehr oder noch weniger aus Österreich...

Themen gäbe es in diesem Zusammenhang hunderte oder eher tausende - dem Konsumenten bleibt wie vorhin schon gesagt wohl nur eine möglichst lückenlose Recherche sofern es Ihm möglich ist um auf Nummer sicher zu gehen...



teilchen antwortet um 27-02-2011 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@sturmi

Ich sehe den Schweinelehrpfad ja als den richtigen Schritt, um den Tierschützern nicht das Feld zu überlassen, um den Informationsbedarf abzudecken.
Und natürlich wird er positiv angenommen, alles andere wäre eine Überraschung. Ein Schulausflug ist immer interessanter als das Klassenzimmer.
Dennoch ist er für mich eher eine Werbemaßnahme zum höheren Fleischkonsum als eine ehrliche Aufklärung über zeitgemäße Tierhaltung.
Auch wenn Du es in keiner Weise so siehst - bei mir als Konsumentin kommt er so an.



sturmi antwortet um 27-02-2011 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@anders...
Da haben wir also eine Else light im Forum! ;-))
MfG Sturmi


MF7600 antwortet um 27-02-2011 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@franz_w
ich kaufs stroh ja auch und verkaufs weiter!
ohne 30% leguminosen gehts ja sowieso nicht.
lustig wirds nur wenn die biobauern 4t/ha restmelasse auf die felder klatschen oder reine grünlandbetriebe lkw-weise stroh und biogetreide von irgendwo zukaufen und dann von keislaufwirtschaft sprechen!
wobei ich dass ja nicht verurteile(bio ist wirtschaftlich sehr interessant und viele meiner bekannten haben ansehnliche biobetriebe) nur sollte man schon bei der realität bleiben!


walterst antwortet um 27-02-2011 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Konsumente hat meiner Meinung nach nur die Hackeln bereitgelegt, um zu sehen, wohin sie fliegen.


MF7600 antwortet um 27-02-2011 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
stimm kein thema wird in der landwirtschaft sooo heftig diskutiert wie konv vs bio!


5299 antwortet um 27-02-2011 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Wahrscheinlich wird hier deshalb so hart diskutiert, weil man keinen Unterschied am Produkt erkennt. Da braucht es dann ganz viele lautstarke Lobbyisten um den höheren Preis zu rechtfertigen.


mfj antwortet um 27-02-2011 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Ja liebe Freunde...so ist es.

Wiedermal muss man nach heftigem „Schwertkampf“ erkennen, das der Anlass für die Auseinadersetzung - sich so - nicht klären lässt...

Ebenso muss man erkennen, ja sogar zur Kenntnis nehmen – dass „erschlagende Argumente“ auf keiner Seite der Fronten gefunden wurden.

Bleibt noch der Glauben, das Gefühl und die Beeinflussung übrig.
Aber das ist nicht tragisch, weil es in keiner Weise das Leben der Menschen verkürzt oder verlängert.

Unsere Wohlstandsgesellschaft hat es geschafft, nicht nur genug Essen bereit zu stellen, sondern auch noch die Variante zwischen „Premium- und Standartnahrungsmittel zu unterscheiden.

Sicher - sind inzwischen alle Nahrungsmittel geworden – dass zeigen eindeutig die Lebensphasen unserer Spezies. Und ob Nahrungsmittel überhaupt gesund sein können, darüber brennt bei Ernährungswissenschaftlern ein heftiger Kampf.

Wir Landwirte müssen unsere Produktion mit unseren ethischen und moralischen Werten vereinbaren können. Hier muss sich jeder selber beim Schopf packen, und auch auf Ehrlichkeit, Hintergrund und Verantwortung prüfen...

Noch ein Wort zur „regionalen Landwirtschaft“.
Längst haben Ökonomen den „ökologischen Vorteil“ von regionaler Kleinerzeugung widerlegt.
Weder in Energieeffizienzen noch für Klimavorteile hinterlässt die „kleinbäuerliche Landwirtschaft“ Vorteile.

Am effizientesten lässt sich in klimatisch begünstigten Ländern mit großen Einheiten Nahrung produzieren. Die Schiffsreise der Güter ist „Piepefaz“ gegenüber unserer unproduktiven Wirtschaftsmethode.

Die Landwirtschaft ist umso produktiver, je weniger Bauern es gibt...dies hat die neueste Analyse der IFPRI ergeben – also globalklimatisch gesehen sind wir nur ein streitsüchtiger Belastungsfaktor...egal ob bio oder nicht...;-))





biolix antwortet um 27-02-2011 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo !

komisch mfj, hast du dafür irgend welche Wissenschafltichen Fakten zu deinem Blödsinn von:
"Noch ein Wort zur „regionalen Landwirtschaft“. Längst haben Ökonomen den „ökologischen Vorteil“ von regionaler Kleinerzeugung widerlegt. Weder in Energieeffizienzen noch für Klimavorteile hinterlässt die „kleinbäuerliche Landwirtschaft“ Vorteile. Am effizientesten lässt sich in klimatisch begünstigten Ländern mit großen Einheiten Nahrung produzieren"

Ich habe erst neulich Zahlen gesehen das die Japanische LW, mit ihren ja schon "Permakultur" ähnlichen Anlagen, das meiste aus der Fläche herausholt, und das mit sehr wenig Düngung und PSM...

D.h. umso "intensiver" wir mit menschlichen Hirn-Anstrengung kleine Flächeneinheiten mit bester Fruchtfolge bestellen, umso Zukunftsfähiger werden wir unsere Lebensmittelerzeugung hin bekommen...

Apropos effizient, lass dir mal von der BOKU Auswertungen schicken, das die Spritverbräuche mit einem 3 Schar WEnder-Pflug und einen 85 PS Traktor weit geringer sind Pro ha, als mit einem 4 er WEnder mit 120 ps pro ha... Das soll dann effizient sein ?

lg biolix

p.s. alels andere braucht man gar nicht zu kommentieren, alles wird besser, sind wir froh das wir Bioweltmeister sind.. ;-)))


Tyrolens antwortet um 27-02-2011 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Wenn men 3 Schare mit 85 PS zieht, müsste man als Vergleich aber schon 4 Schare und 113 PS heran ziehen. ;)

Ich habe mir das aber auch schon länger überlegt und habe mir bisher den Einsatz eines ~ 350 PS Traktors noch nie so schön rechnen können wie das Hersteller gerne tun.



mfj antwortet um 27-02-2011 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Ach Biolix – ich weiß ja längst auf welchem Niveau du diskutieren kannst und willst...

Trotzdem - Biolandbau ist zutiefst unmoralisch, solange Menschen auf dieser Welt irgendwo noch an Hunger sterben.

In vielen Entwicklungsländern wird Biolandbau nicht als „chicer Religionsersatz“ wie bei uns betrieben, sondern aus Mangel an Geld für Dünger und PSM.

Ja und dort verhungern dann Leute in der Tat - am Biolandbau !!

Aber nicht weil´s eine Pseudoreligion, ein Gutdünk- und Gutmenschtaktik ist, sondern die können sich nix anderes als Null-Input leisten !!!

P.S.
Unsere Moral der G´schicht:
Was Romän(n)chen nicht lernt, lernt ...







walterst antwortet um 27-02-2011 16:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
dem System Biolandbau die Schuld am Verhungern der Leute zuzuschieben...da fällt mir besser nichts ein dazu.
Wieso verhungern auch Leute in den Ländern, die hochmodern erzeugte Gentechnik-Produkte exportieren?


biolix antwortet um 27-02-2011 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
hallo !

oje mfj, das sind aber keine Fakten und Beweise deiner Thesen die du da schon wieder verbreitest...

Auch komisch das die Produktivität der Flächen die bereits seit Jahrzehnten so "ordentlich newirtschaftet" wird, plötzlich die letzten Jahre abnimmt, woran das wohl liegen könnte ?

ja und tiroler, auch komisch, das sicher zwischen 113 PS und 120 PS so ein Unterschied ist, und egal ob sie gegrubbert haben oder gepflügt, sie haben immer mit den größeren Traktoren den höheren Spritverbrauch gehabt pro ha... gibt das nciht zu denken ?
Das ist wie bei der SChlagkraft, da denken sich manche noch , mit einem 5 Scharer sind sie dann noch doppelt so schnell... ;-))

lg biolix




mfj antwortet um 27-02-2011 16:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Nicht das System Biolandbau ist daran schuld, Walter – sondern die flächendeckende Forderung danach.

Und so polemisch das auch klingen mag.. die besten Vorsätze enden immer in den größten Katastrophen.
Darum sind „regional gesehen“ solche Forderungen zwar „unwichtige Nullnummern“ – Global gesehen aber fatal.

z.B.
Die Biosprit-Hysterie schafft in Lateinamerika „leere Teller“, und das der Chinese in Afrika dazu ganze Länder aufkauft, dient auch nicht der Menschenliebe...

Bei uns lobt man die „autarken Betriebe“ zum Himmel – es kann gar nicht genug „Unfug und Verschwendung“ betrieben werden...und warum?

Weil wir im Überfluss zu essen haben.

Es ist aber eine Milchmädchenrechnung...


Biolix, lies einfach die "Annual Reports der IFPRI" - da stehen die ganzen Fakten !
http://www.ifpri.org/sites/default/files/publications/ar06.pdf








biolix antwortet um 27-02-2011 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
komisch mfj, deine "Milchmädchenrechnungen" haben aber gar ncihts mit dem Biolandbau zu tun, denn da sind so viele Lösungsansätze drin..... oder meinst du der Biosprit aht auch was mit Bio zu tun ? ,-))

Also fordern wir es ruhig weiter, alles von dir angesprochene hat wohl die industrialisierte konv. LW uns eingebrockt... inkl. dazupassendes Finanzsystem... wird eh spannend wie das
ausgeht.. ;-(

lg biolix


mfj antwortet um 27-02-2011 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Du hast es immer noch nicht verstanden, Biolix.

Wenn die Kunden bereit sind für den Bioschmäh mehr auszugeben, wird man „den Schmäh“ in absehbarer Zeit dort produzieren wo er billiger ist.

Siehe jetzige Bioprodukte aus China und die völlige Fehl-Entwicklung am Biosprit-Markt.
Und man wird ihn auf dem Boden produzieren der zum Füttern der dortigen Kinder da wäre.

Und dann – ist nichts mehr Euer moralischen Rechtfertigung und ähnlichem Gemüse... denn... dann werden ihre Kinder und EW. zu uns kommen.
Machen Sie ja schon.

Und dann erklärst du ihnen natürlich die Vorzüge der ökologischen Landwirtschaft ;-))






biolix antwortet um 27-02-2011 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
komisch was hat der Biosprit mit Bio zu tun ?

Gerade die Vertretung der BiobäuerInnen hat die Biospritthematik bis zum heutigen Tag kritisch hinterfragt... von den Gentech-Sojamonokulturflächen, die genauso zum "füttern" für die dortigen Kinder da wären sprichst du mal gleich gar nicht, die in den SChweinemägen landet...

Also wo ich oder irgend einer Bio aus China verlangt, inkl. LEH das zeig mir mal, und gerade weils mri eben nicht um billig geht, und bio so viele ökosoziale Verantwortung noch hätte, ist es noch immer die Zukunftschance, wenn wir die "Auswüchse" des Systems ( die du grade bei "Billigem Bio aus China und bei Biosprit ) weglassen, obwohl gerade du für diese angeblich "freie Wirtschaft" plädierst.......;-))

lg biolix

p.s. aber wo ist deine Milchmädchenrechnung, wir reden doch von "Effizients" bei uns, und dann könn ma das in Afrika mit Bio z.b. viel leichter umsetzen, da gitbs genug Beispiele siehe Sekem in Ägypten.. ;-))

http://www.sekem-freunde.de/BiologischdynamischeLandwirtschaft.htm

apropos noch eines, passt irgend wie dazu zur "Effizients".. komisch, sind Einkauszentren auf der "grünen Wiese" nicht auch "effizienter", oder eben nicht , weil jetzt auch in NÖ verboten ?

http://noe.orf.at/stories/501176/


biolix antwortet um 27-02-2011 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@veltliner, darum wirds zeit da mal zu beginnen bei uns, und zu sagen da läuft was nicht richtig, denn du schreibst es schön, das wird nicht mal erzeugen können, gar nciht zu sprechen überhaupt zukunftsfähig, das wird dann so schnell gehen, bei immer weniger ROhstoffen und immer weniger verfügbaren Böden... darum schaun wir aufs Ganze, aufs Gesamtsystem, wir sind noch lange nicht "die Besten" bzw. zukunftsfähig... darum hat auch teilchen recht, hier noch Fleischwerbung, was soll das ? Inkl. ja klar, besser nach mfj in China, weil die sollten doch viel schneller von 25 kg Fleischkonsum auf unsere 70 kg gebracht werden.. ;-(((


lg biolix


tarpan antwortet um 27-02-2011 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo, Teilchen
solange solche Diskussionen bei uns noch geführt werden, ist der Vogel noch nicht tot. Wenn Schweigen eintritt, dann....reiben sich ein paar, aber nur ein paar die Hände. das sind dann keine Bauern in herkömmlichem Sinne, sondern Konzerne und weiß Gott was. Dann haben wir, aber wir alle das, was wir eigentlich gar nicht wollten.
Ich glaube, der Markt wird "Einiges" richtigstellen. Nicht umsonst werben Hofer und andere Handelsketten mit naturnahen, regionalen Lebensmitteln. Sollte doch zu denken geben. Da geht es sicher nicht um ein paar Spinner, da geht es um Marktanteile.
Auch die Spritpreise sollte man nicht außer acht lassen.
Nicht ganz Bio, aber mit naturnah, regional, nicht auf Profitgier (um jeden Preis) ausgerichtet könnte ich schon was anfangen. Vielleicht irgendwo in der Mitte? Wo sind diese Stimmen hier im Forum? Vielleicht könnte sich da ein irgendwie gesunder Bauernstand einmal einpendeln?
Zuviel steht auf dem Spiel, auch die jetzige Kulturlandschaft mit allem drum und dran?
Die Devise, wachsen oder weichen um jeden Preis, der Größere frißt den Kleinen, diesen wieder der Nächstgrößere, bis dann einige wenige übrigbleiben, das kann es doch nicht sein, oder?
Von Extremen in der einen oder anderen Richtung, ich halte von keiner etwas davon meint
Tarpan



tarpan antwortet um 27-02-2011 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Ja, mfj,
solange es einen uneingeschränkten Reiseverkehr für diese Güter gibt, sicher, aber ich möchte nicht einmal in einer Warteschleife stehen und mein Sein od. nicht Sein anderen überlassen, oder?
Ein etwas bedenklicher Tarpan.


Joe_D antwortet um 27-02-2011 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ Joe_D: Wenn du es richtig machst, 90%. Wenn du freilich bei/vor/nach 100 mm Niederschlag mit dem Streuer auf den Acker fährst, ist das ca. gleich schädlich, wie wenn du im Frühling vier mal mit dem Grubber über das Kleegras fährst.

kenn eine, bei der es 30% sind ....aber du wirst sicher recht haben, dass es bei/vor/nach 100 mm Niederschlag gegeben hat.... wird wohl ein Bio-Institut / Düngerproduzent gemacht haben..

mit dem Grubber kann viel bewegt aber auch viel zerstört werden .... (schaffen aber auch die konvis sowohl als auch oder)

entscheidend ist nat. die Bodenfeuchtigkeit und die Bearbeiutungstiefe


theres antwortet um 27-02-2011 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo Tarpan,
deine Einstellung gefällt mir. Sie zeigt, dass es doch nicht allen vollkommen egal ist, woher das Essen kommt.
Anstatt sich die Zeit mit Sandkastenschaufel drauf hauen zu vertreiben- wäre es wohl besser, sich auszutauschen.
Aber wenn ich mir die Beiträge im Schnelldurchlauf durchlese, Hauptsache, man kann draufhauen.
Wer würde es da noch wagen, über Verbesserungen der Bodenfruchtbarkeit, über Grundgedanken der Permakultur, über EM oder Steinmehl usw. zu schreiben, wo doch solche Beiträge sehr gut beflegelt werden.
Nein, ich möchte auch nicht die Ernährung vollkommen aus der Hand geben, es ist sicher einfacher, nichts zu tun und über die anderen zu lästern.
So gesehen- wir werden uns entscheiden müssen, wer in Zukunft für uns die Nahrung produziert und welcher Geist dahinter steht.
Wir werden aber auch selbst tätig werden müssen, denn was man kann- ist gut verwertbar.
Die immer mehr voranschreitende Unwissenheit in Punkto Ernährung, Zubereitung, Herstellung lässt vieles Wissen verloren gehen.
Hoffen wir, dass es noch ein paar Menschen gibt, die uns von ihrem Wissen abgeben.





Tyrolens antwortet um 27-02-2011 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Joe_D, Lachgas wird nur freigesetzt, wenn's im Boden kein Bisschen Luft mehr gibt. das ist, auch bei extrem verdichteten Böden, nur dann der Fall, wenn sie unter Wasser stehen.

Lies mal nach, unter Denitrifikation...


Was die Effizienz betrifft, so kann auch eine Trockenperiode über Wochen dazu führen, dass erst mal kein bisschen vom Dünger bei der Pflanze ankommt.


Joe_D antwortet um 27-02-2011 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Sorry kannt bisher nur diesen zusammenhang von von Handelsd. u. Lachgas.....(Wikipedia)

woher stammt deine Version?


Nachteile des Düngens:

Dünger führt grundsätzlich (also auch ohne „Überdüngen“) zu einem Ausdünnen der Vitalstoffe (u.a. Vitamine) in den Pflanzen, da er nie alle Stoffe liefern kann die die Pflanze braucht. Die Pflanzen werden größer, der absolute Vitalstoffgehalt fällt jedoch aus dem natürlichen Verhältnis oder bleibt gleich statt mitzusteigen, und geht bei Überdüngung sogar zurück. Das so entstehende „Wassergemüse/-obst“ kann zwar im Handel teurer verkauft werden, eigentlich handelt es sich dabei jedoch um Augenwischerei, da man nur mehr Wasser kauft. Wenn man jedoch immer noch die gleiche Menge der Pflanze zu sich nimmt, entsteht, im Vergleich zu ungedüngten Pflanzen, unmerklich ein Mangel. Außerdem führt der stetig steigende Nahrungs- und Futtermittelbedarf global zu einem immer stärkeren Einsatz von Stickstoffdünger auf Äckern und Wiesen. Das hat Folgen für das Weltklima: Im Boden wandeln Bakterien die Stickstoffverbindungen in Lachgas (N2O) um - ein 300-mal potenteres Treibhausgas als Kohlendioxid (CO2).[6]




biolix antwortet um 27-02-2011 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo !

ja so ist es joe...

Ja tarpan, gebe dir völlig recht, und natürlich dir theres, aber seht ihr beiden irgendwo in der konv. LW die Trendumkehr zu dem von Euch angesprochenen ? Ich leider nicht, eher das die biol. LW auch davon "eingenommen" wird, das ökosoziale verliert, und das freut dann wieder genau die selben mfj´s wie hier, damit sie mit den Finger zeigen können, obwohl sie die größten "Angaser" im konv. System sind und dieses in die Sackgasse geführt haben...

Also egal wie, eine Umkehr ist notwendig, und ein Bewusstsein, aber wenn man hier seriöse Schreiberinnen wie teilchen als "else light" bezeichnet, weiß man doch schon welche Aussichten udn Ehrlichkeit dahinter stecken...

lg roman


rusticus antwortet um 27-02-2011 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

wirklich schade.

das war eigentlich eine ganz gute diskussion, bis der kam, der alles sooo "komisch" findet...





Tyrolens antwortet um 27-02-2011 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo Joe_D,


falls dich dieses Thema wirklich interessiert, wirst du dich etwas in die Geschichte des Düngens einlesen müssen. Diese Geschichte hat ganz klar ihre Höhen und Tiefen, wobei jeder Unrecht tut, der nur auf die Tiefen schaut. Natürlich wird viel Schindluder getrieben, oftmals, weil man es nicht besser weiß, doch ist das noch lange kein Grund, Mineraldünger zu verteufeln. Damit macht man es sich zu einfach. Dass nicht alles gut läuft versteht sich von selbst. Dazu muss man nur mit offenen Augen durch die Landschaft fahren, bei in unserer Ecke bei weitem mehr schaden mit Wirtschaftsdünger angerichtet wird.

Es gibt durchaus Bestrebungen, das Düngen mit Handelsdünger besser zu machen. Mich wundert es ein wenig, dass sich die Landwirte mit diesem Thema nicht intensiver beschäftigen. Immerhin ist Dünger unglaublich teuer.

Hier mal ein Link zum Verein zur Förderung einer umweltschonenden Düngung. Der hat vor gut einem Jahr zwölf alte Thesen wieder ins Gedächtnis gerufen:

http://www.agroplant.de/vfud/12Tesen.htm


Zum Thema Stickstoff: Das von dir zitierte ist nicht falsch, aber auch nicht ganz richtig. Es bezieht sich vor allem auf die Pflanzenernährung mit Nitrat. Die muss aber nicht sein. Genauso kann man die Pflanze mit Ammonium ernähren und spart sich damit sämtliche erwähnten Effekte. Siehe dazu http://www.aelf-ka.bayern.de/pflanzenbau/linkurl_21.pdf





ANDERSgesehn antwortet um 27-02-2011 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@ teilchen
angefressen?
es ist schlimm wenn wer das gute predigt und nur das schlimme sucht.
der verschwindent kleine schwarze punkt ist bei dir um vieles größer,
als das große weiße blatt , wo der schwarze punkt sich befindet.
- noch schlimmer ist, dass man/FRAU eigentlich das weiße blatt will
und nicht sieht.

@ sturmi
die besagten 2 damen haben etwas für tierschutz übrig,
jedoch setze ich aktiv mehr um als sie irgendwie können.
wobei ich bei der jüngen noch ein funken schimmer habe,
wenn sie den richtigen gottlichen findet und sich darüber
"traut".

lg
ANDERSgesehn.

ps: ich habe meiner besseren hälfte (eine ehemals aktive
tierschützerin die möglichkeit gegeben, ihre gedanken
um zu setzen ........




mfj antwortet um 27-02-2011 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Keine Sorge Konstantin - hier haben schon "andere" was dazugelernt...;-))

Solche Themen regeln wir gegen Schluss immer selber, da brauchen wir keine Moderation.
Und "Herzblut" - was gibt es in einem Forum schöneres...?




@Theres...man kann nicht Tagaus und Tagein ins selbe Loch bohren, wie Du es tust. Du musst der Menschheit halt auch mal den Forschritt zugestehen, Dinge anders und offener zu sehen, das „verstaubte Kassengestell“ gegen die Designer-Brille zu tauschen...und ein bisschen Mut zur Veränderung !!

Nicht dass die Menschen nur älter werden (...dass wirst jetzt wohl zugeben müssen) sie werden auch größer – und das jede Generation. Messbar, fühlbar, und unverrückbar.
Und das hat bei Gott nichts mit besserer Medizin oder geglückter Erdstrahlung zu tun...sondern es ist einfach die bessere Nahrung.
Auf unserem Erdteil ist sogar die Teilung der Nahrung in Premium-Produkte und Normale Produkte ein selbstverständliches Anliegen.

Ich staune immer wieder, über die „moralische und ethische Distanz“ – wie unverrückbar und anspruchsicher hier gefordert wird, ein egoistisches Steckenpferd der Verwöhngesellschaft.
Normales wertvolles Essen – wird „gezielt nach irgendwelchen Richtlinien angeblich höherwertigen Essen“ gegenübergestellt.

Ist nicht dieser Anspruch – im Angesicht - Millionen von hungernden Menschen eine Farce ??







willisz antwortet um 27-02-2011 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
drei bauern unter einem hut zu bringen ist unmöglich und wen es einem gelingen solte gibt es zwei tote bauern


Joe_D antwortet um 27-02-2011 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
http://www.agroplant.de/vfud/12Tesen.htm

danke für den Link!
ist sehr gut gemeint..... zu bemerken ist, dass das Wort "unabhängig" sehr oft verwendet wird?!

der einzig wirklich unabhängige wird darin aber nicht mal erwähnt

ein altes fraz. Sprichwort heißt:
Dem einzigen dem Gott (wer immer das für jeden von uns ist....) das Geheimnis fruchtbare Böden zu erzeugen gegeben hat, ist der Regenwurm .....

hatten damals nat. noch keine Mikroskope... ist aber dennoch auch heute noch ein Hauptindikator für fruchtbare Böden

die meisten Wissenschaftler wissen aber nicht mal, dass der Regenwurm kein Stroh fressen kann....

wie viel Zähne er hat

noch in den 70igern wurden Landwirte auf Regenwürmer aufgehetzt (von wem auch immer ) sodass gute Landwirte vom Traktor sprangen wenn sie einen noch lebenden Regewurm erblickten um ihn zu beseitigen....;-)

glaube aber trotzdem das sich die Pflanzen über die miliarden Jahre Ihrer Evolution sich eher mit Regenwurmkot u.s.w. beschäftgt und angepasst haben und damit gesund gewachsen sind, als mit N P K und vielleicht noch ein paar Spurennährstoffen .......die heute handelbar sind.....

der heutige Regenwurmbesatz auf konv. Ackerböden ist durchschnittlich 18 Individuen /m² geschrumpft ..... bios schneiden meist besser ab..... Salze der Dünger u. PSM

auch die sogenannten bodenschonenden breiteren Reifen, die meist trotzdem nur eine 3m Technick ihner sich herziehen fürhren dazu, noch mehr Boden mit einer Überfahrt zu verdichten - viel wichtiger ist der Bodenzustend und er feuchtigkeitsgehalt des Bodens....

noch gibt es keinen Reifen "unter dem man die Hand legen kann" ;-)
gute Nacht nun aber für Heute




tarpan antwortet um 27-02-2011 23:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo, mfj
"Die Landwirtschaftist ist umso produktiver, je weniger Bauern es gibt,
globalpolitisch gesehen sind wir nur ein streitsüchtiger Belastungsfaktor egal, ob bio od. nicht.

Bis auf wie wenige Einheiten sollte bei uns geschrumpft werden, also nur die Gunstlagen, vielleicht in die Ukraine abwandern (Österreicher folgen den Niederländern) oder in andere Gunstlagen? Nein!!
Auch angehende Jungbauern, solche die Berghöfe bewirtschaften und viele andere, die dann nicht zu diesem elitären Club-Großgrundbesitz gehören würden, schauen in dieses Forum, was mögen die sich denken? Ich glaube, da ist nur Kopfschütteln angesagt.
Bin in diesem Forum neu, lese auch deine Beiträge gerne mit, nur da hast du ein bischen über die Schnur geschossen.
Habe mit meiner Frau eine Österreichrundfahrt gemacht, eine schönere Heimat muß man zuerst einmal finden. Ein Land, wo jeder das Seine dazu beiträgt, vor allem auch die Bauernschaft, die dieses Land bewirtschaftet, pflegt. Warum fühlen sich auch die Gäste bei uns so wohl? Von vielen werden wir darum beneidet. Es kann nicht immer alles mit Profit gegengerechnet werden. Das haben die großen Ökonomen wahrscheinlich nicht einberechnen können
Ich war angetan und stolz, ein Österreicher zu sein. Nichts für ungut Tarpan



Danton antwortet um 28-02-2011 00:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
alles gelesen und leider erkannt! der Bauer ist das dümmste Wesen bis dato...!


Joe_D antwortet um 28-02-2011 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
gut bemerkt von oben herab, auch wenn es so währe.....aber leider alles andere als inteligent denn ,dass ist in keinster weise eine diplomatische bemerkung / jemand anderen so zu bewerten..... hoffe auch alle anderen können da drüber stehn
und setzen die Diskusion nicht auf diesem nivau weiter :-)))))))))))


Felix05 antwortet um 28-02-2011 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Guten Morgen und hallo Tarpan,

der mfj drückt manchmal seine Meinung etwas theatralisch und manchmal satirisch überzogen aus, dass muss man mögen und verstehen.
Böse ist das keinesfalls gemeint und weit weg von persönlichem unter den Gürtel hauen, der Mann kann über sich selbst lachen und das ist heutzutage eine selten gewordene Gabe.
Ebenso selten ist es, eine Meinung witzig und charmant verpacken zu können, so dass der Gegenüber manchmal arg nachdenken muss.

Zu deinem weiteren Beitrag kann ich dir nur gratulieren, dass sehe ich als Österreichreisender nämlich ganz genau so. Und die, die mit mir fahren, haben sich auch noch nie beklagt.

Ach ja Danton,

es gibt auch Nichtlandwirte, die beim Verteilen der Weisheit nicht hingegangen sind...

Gruß, Lutz!


biolix antwortet um 28-02-2011 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Gm !

danke konstantin für den link.. und du gibst dir nun ja selbst die Antwort, wenn du möchtest das nicht immer mehr Resistenzen in der LW auftreteten, die durch immer intensiveren Pestizid Einsatz entstehen, dann bist mit Bio auch auf der richtigen Seite.. inkl. natürlich mit der Sicherheit, wenn wir einmal einem "Schädling" wirklich nicht Herr werden, können wir immer noch entscheiden etwas einzusetzen wenn es von nöten ist, nur jetzt zeigen tausende BiobäuerInnen das dies nicht nötig ist bzw. siehe video, sogar in eine große Sackgasse führen kann...

schönen Tag lg biolix


teilchen antwortet um 28-02-2011 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

Hallo KonsumEnte,

es ist schon gut, dass Du diesen Thread eröffnet hast.
Ich stimme hier Walter zu, Du hast die Hackln nur bereitgelegt, geworfen haben sie andere.
Manche haben Hackln im Rücken gespürt, die gar keiner geworfen hat.
Du siehst nur, dass dieses Thema nie fertigdiskutiert werden kann, und dass es immer wieder aufbrodelt, weil starke innere Überzeugungen dahinterstehen.
Und das auf beiden Seiten.



theres antwortet um 28-02-2011 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo mfj,
kannst du mir das mit dem Essen genauer erklären?
Was stellst du dir unter normalem und was unter "höherwertigen" Essen vor?
In Anbetracht von Millionen hungernden Menschen sehe ich die Wegwerferei von Lebensmitteln als Skandal.


Stonebear antwortet um 28-02-2011 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo

Die Biobauern müssen sich beim mfj bedanken mit seinen abstrusen Kommentaren gegen den Biolandbau macht er eigentlich Werbung dafür.

mfg


mfj antwortet um 28-02-2011 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


...Ach, wegen den paar Schaufeln Sand, den man sich putzig an den Kopf wirft...ahndet ihr gleich einen Krieg.

Entweder gibt es zuviel „Mimosen“ in unserer Gesellschaft – oder wir haben soziale „Rangordnungs-Kämpfe“ verlernt.

Wer in der Landwirtschaft mit Tierhaltung noch zu tun hat – bekommt es mit, was bei Tieren „soziale Rangordnung“ durchzusetzen heißt.
Da würde manchem VGTler das Herz in Hose rutschen – bei soviel gewaltätiger Interpretation.

Da ist nichts mit „Selbsthilfe-Gruppengründung“ drin, mit psychologischer Rücksichtsnahme und therapeutischer Unterstützung – da gehts zur Sache...
Darum sind die gewünschten „Vermenschlichungen in der Tierhaltung“ sowieso artfremd und nicht tiergerecht.


Konstantin – dass du überzeugter Biokonsument bist, war mir gleich klar.
Ist auch nicht schlimm. Unsere Landwirtschaft kann für alle „Intelligenzschichten“ die Bedürfnisse abdecken ;-))

Leider stellst du dich nicht den Fragen – welche ethische und moralische Berechtigung solche „Ideologischen-Premiumprodukte“ bei uns wirklich haben – wo Millionen von Menschen in anderen Erdteilen verhungern....?


@Theres - da gebe ich dir recht. Was an Nahrungsmittel weggeworfen wird oder "schlecht" wird - ist ein Skandal.
Sind Bio-Konsumenten hier wirklich anders ?

Der Anspruch mit höherwertiger Ernährung in unserem Zeitalter ist eine religiöse Ersatzkategorie. Ich sage meinen Kunden immer: Ist der der Verzehr von Biokost ein Zeichen von Frömmigkeit?









firehand antwortet um 28-02-2011 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@mfj: Welthunger hat sehr viel mit Besitzstrukturen zu tun. Mit Korruptheit, die Besitz in die Hände von diktatorische Machthaber unterstützende Clans begibt. Mit Großkonzernen, die über Beziehungen billiges Land kaufen. Mit Produktion für den Export alsTier- und Menschenfutter, so dass für die eigene Bevölkerung weniger überbleibt.


theres antwortet um 28-02-2011 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo mfj,
du hast meine Frage nicht beantwortet:
Erkläre mir den Unterschied zwischen "normalem" und höherwertigem Essen


Joe_D antwortet um 28-02-2011 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Dünger führt grundsätzlich (also auch ohne „Überdüngen“) zu einem Ausdünnen der Vitalstoffe (u.a. Vitamine) in den Pflanzen, da er nie alle Stoffe liefern kann die die Pflanze braucht. Die Pflanzen werden größer, der absolute Vitalstoffgehalt fällt jedoch aus dem natürlichen Verhältnis oder bleibt gleich statt mitzusteigen, und geht bei Überdüngung sogar zurück. Das so entstehende „Wassergemüse/-obst“ kann zwar im Handel teurer verkauft werden, eigentlich handelt es sich dabei jedoch um Augenwischerei, da man nur mehr Wasser kauft. Wenn man jedoch immer noch die gleiche Menge der Pflanze zu sich nimmt, entsteht, im Vergleich zu ungedüngten Pflanzen, unmerklich ein Mangel. Außerdem führt der stetig steigende Nahrungs- und Futtermittelbedarf global zu einem immer stärkeren Einsatz von Stickstoffdünger auf Äckern und Wiesen. Das hat Folgen für das Weltklima: Im Boden wandeln Bakterien die Stickstoffverbindungen in Lachgas (N2O) um - ein 300-mal potenteres Treibhausgas als Kohlendioxid (CO2).[6]

zum Thema höherwertiges essen



mfj antwortet um 28-02-2011 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Hat sich jetzt die Konsumente "kantonisch" aus dem Staub gemacht..;-))

Hallo Theres:
..hochwertiges Essen...

http://infokanal.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,8063515,00.html





Tyrolens antwortet um 28-02-2011 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Das kann man so nicht sagen, weil Dünger ja eine ganz andere Aufgabe hat, als möglichst große Pflanzen zu erzeugen. Das ist bei einer Überdüngung mit N der Fall. Aber sonst nicht. Dünger besteht letztlich aus Mineralien und ohne ausreichende Mineralienversorgung kommt es zu Mangelerscheinungen. Die Mineralien werden für den pflanzlichen Stoffwechsel benötigt. Bei Stoffwechselstörungen werden sicher nicht mehr Vitamine o.ä. erzeugt.
Für mich ist es nicht nachvollziehbar, aus welchen Gründen auch immer, auf eine ausgewogene Mineralstoffversorgung verzichten zu wollen. Es ist nun mal so, dass die meisten Böden von Haus aus nicht ausreichend versorgt sind.
Zum Thema Pflanzenschutzmittel sollte man so ehrlich sein und sagen, dass bei den Bios beim Scheitern halt einfach der Bestand eingemulcht wird. Begründung: Das war halt eine Gesundungsfrucht, der Boden ist noch nicht so weit...


MF7600 antwortet um 28-02-2011 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
bin da ganz deiner meinung tyrolens!


irgbauer antwortet um 28-02-2011 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Dieses ständige Hick-Hack ist nervtötend. Jeder soll so wirtschaften wie es für ihn optimal passt. Nicht jeder kann Bioprodukte erzeugen, wäre dann auch ein Marktüberschuss da und die Preise nicht befriedigend weil es dann ja der übliche Standard wäre. Die Konsumenten können auch selbst entscheiden was sie kaufen wollen. Konventionell heisst noch lange nicht ungesund schliesslich müssen sich auch die konventionellen Bauern von ihren Produkten ernähren, ich glaube kaum das da einer etwas giftiges oder schlechtes zu sich nehmen wird. ich bewundere alle die sich für BIO entschieden haben und es soll auch preisliche Unterschiede geben. Aber auch ich als KONVENTIONELLE erwarte mir für mein Markenfleisch, dem auch strenge Auflagen unterliegen, einen gerechten Preis.Bitte mehr Toleranz auf beiden Seiten!


biolix antwortet um 28-02-2011 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
;-))) bei den Konvis bei Spritzschäden sollte man auch ehrlich sein, wird dann eingeackert und war nicht mal zur "Bodengesundung" gut..;-((

lg biolix


carver antwortet um 28-02-2011 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ Tyrolens
"Zum Thema Pflanzenschutzmittel sollte man so ehrlich sein und sagen, dass bei den Bios beim Scheitern halt einfach der Bestand eingemulcht wird. Begründung: Das war halt eine Gesundungsfrucht, der Boden ist noch nicht so weit..."

mitleidiges :-) (weisst es halt nicht besser!)

lg carver


Tyrolens antwortet um 28-02-2011 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Ja klar. Es muss sich ja im Boden erst die richtige Balance einstellen.

Spritzschäden kommen immer wieder mal vor. Die Ursache sind meistens Anwendungsfehler. Bei Bios, denen das Unkraut (Beikraut) über den Kopf gewachsen ist, liegt die Ursache worin? Ideologie, Management, Pech?
Kurzum: Im Biobereich lassen sich viele Dinge nicht so leicht planen oder kontrollieren. Eingreifen kann man ohnehin nur wenig. Ich kenne einen Bio, der sagt immer: Nach der Saat kann ich nicht mehr viel tun. Einmal Gülle drauf, dann wird gewartet bis zur Ernte. Allerdings ist er Pragmatiker und hält nicht viel von diversen Wundermitteln...

Als Hick Hack würde ich diese Diskussion so lange nicht bezeichnen, so lange mit fairen Mitteln diskutiert wird. Letztlich ist es doch gut, dass der Konsument entscheiden kann, was er kaufen möchte. Ich glaube zwar nicht, dass der Konsument in seinen Entscheidungen frei ist, aber es steht ja auch den Konvis offen, intensiver zu werben. Derzeit haben die Bios die Meinungsführerschaft inne...


agrobertl antwortet um 28-02-2011 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@irgbauer, kann dir nur voll zustimmen. dieses ständige hick-hack ist nicht gut.
meine eltern wirtschaften schon 23 jahre biolgisch und es funktioniert.
ich stelle immer gern die frage: wie lange kann der mensch raubbau betreiben und nur nehmen? diese frage stellt sich in allen bereichen und irgendwann wird es ein umdenken geben, wenn es nicht mehr anders geht - alles nur eine frage der zeit...



mfj antwortet um 28-02-2011 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Ja Bertl....der feste Glauben ist dem Mensch sein Himmelreich...

Was würdeste den Menschen raten, die trotz Biolandbau noch an Hunger sterben?





MF7600 antwortet um 28-02-2011 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
produktionsmethoden verbessern, saatgut, dünger und pflanzenschutz richtig einsetzen, brachflächen kultivieren, ernte sorgfältig einlagern und bis zum verbrauch gesund erhalten!


rbrb131235 antwortet um 28-02-2011 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@mfj
Was heisst kantonisch ?

Grüsse rbrb13


Tyrolens antwortet um 28-02-2011 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Bertl, für dieses Denken muss ich aber kein Bio werden...


Joe_D antwortet um 28-02-2011 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
ist schon jemand aufgefallen das Menschen dort verhungern wo es Kriege gibt... weil es um die Rohstoffe geht

wo besonders gutes Ackerland ist und die einheimischen enfach vertrieben werden ....
oder die einheimischen Märkte bewust mit biliger Überschußware zusammen brechen......

und wenn mich nicht alles teuscht, sind es meist nicht Bio-Flächen die unter Landschwund jedes Jahr verloren gehen.... Humusverlust

in Nö soll es Bio´s geben die in Trockenjahren mehr Ertrag haben als konvis ..... aber dazu gibt es sicher welche die sich da besser auskennen

dieses Märchen mit der Welternährung wurde schon in den 70igern gepredigt.....
Mathematisch ist es nur leider nicht möglich..... solange es keine Pensionen für alle gibt...
werden sie alle so viel Kinder bekommen um von den Kindern mal versort zu werden

aber dann könnte es sein, dass uns die billigen Arbeistkräfte ausgehen die für €16.--/200h/Monat unsere Kleidung herstellt und diese 1€ Geschäfte (überdachte Sonndermüllverkaufsstellen) mit Waren beliefern....

ob das die Warheit ist, kann ich auch nicht wiklich sagen .... habs auch nur gelesen und in Dokusendungen gesehen...

dass es natürlich für Firmen von Interesse sein könnte um z.B. die Gentechnik zu verbreiten (ihre Patente gewinnbringend zu vermarken...) und damit die Landwirtschaft zu kontrollieren.....hm

im letzten Jahrhundert wurde der Bauer vom Menschenführer zum Traktorführer..... was wird aus ihm in diesem Jahrhundert ?

Andersgesehen würde nur schreiben ....es ist verdammt hart ein Bauer zu sein.....;-)))))))) schönen Abend




norps antwortet um 28-02-2011 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Was hindert eigentlich einen Konventionellen biologisch zu werden. Ich meine, man muss sich immer beschimpfen lassen, man sein Weltfremd, Sonderling, keine Ahnung von LW, usw., aber im Endeffekt sinds nicht wir BIO's die für die Skandale sorgen, die Überschüsse produzieren, die Flächen in unterentwickelten Ländern blockieren usw.
Und um wieviel erntet dann ein Konventioneller auf dem durchschnittlichen österreichischen Acker schon mehr? z.b.: bei Triticale?

lg



ah1 antwortet um 28-02-2011 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@joe:

ich weiß nicht was dein problem mit düngung oder pflanzenschutz ist!? das hat ja nichts mit konventionell oder bio zu tun. auch biobetriebe düngen und genauso kann ein biobetrieb überdüngen!!

der pflanze/dem bodenleben ists's egal, ob sie per definition bio oder konventionell sind, deswegen gibts bei geicher nährstoffversorgung, unkrautdruck, bodenverhältnissen,... prinzipiell auch die gleichen erträge.


ah1 antwortet um 28-02-2011 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@norps:

du hast es leid von konventionellen kollegen beschimpft zu werden, unterstellst aber gleichzeitig diesen skandale, überschüsse und landblockade!? schon einmal darüber nachgedacht??


Biohias antwortet um 28-02-2011 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
jeder soll das machen was er für richtig hält!!
und was die gesellschaft sagt ist sowieso nochmal was ganz anderes....
ich bin überzeugt bio, jeden der überzeugt konventionell
ist versteh ich zwar nicht ganz aber es is ok!!
warum immer angiften und verbraucher verunsichern???



Tyrolens antwortet um 28-02-2011 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Denkende Verbraucher müssen ganz einfach verunsichert sein. Das liegt in der Natur der Sache.
Konventionell zu wirtschaften bedeutet in diesem Fall ja bloß, nicht nach den Bio-Richtlinien zu arbeiten und/oder nicht entsprechend zertifiziert zu sein. Da ist doch massig Spielraum für Betriebe, die auf Bio Niveau oder noch drüber arbeiten.


Moarpeda antwortet um 28-02-2011 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
warum bio gegen konventionell?

warum nicht auch schweine - gegen rinderbauern oder ackerbauern gegen forstwirte ?

am besten man gibt jedem einen dreschflegel und sie sollen sich gegenseitig dezimieren....

....es gibt ohnehin noch zuviele ;-P


sturmi antwortet um 01-03-2011 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@biohias
Ja wenn alle so pragmatisch wären wie du gäb´s keine großen Streitereien zwischen uns Bauern! Wer sich aber auf Kosten anderer, in diesem Fall Konvi, Wettbewerbsvorteile verschaffen möchte agiert wie ein billiger Staubsaugervertreter! Hier werden Versprechungen (Bio ernährt die Welt, Bioprodukte sind gesünder, etc.) gemacht die wissenschaftlich nicht haltbar sind. Man sollte schon bei der Realität bleiben, Bio ist zwar eine wachsende aber hochsubventionierte Nische die weniger vom wohlwollen der Konsumenten abhängig ist, sondern eher vom Verhandlungsgeschick seiner Politiker.
MfG Sturmi






50plus antwortet um 01-03-2011 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@teilchen

Du wirst deshalb nie eine befriedigende Antwort auf dieses unergründliche Thema bekommen und es wird deshalb nie ausdiskutiert werden können, weil es keine ultimative Wahrheit gibt. Jeder Bauer ist überzeugt, dass er es richtig macht. Wie du dich ernähren willst, und was du für dich selber für richtig hältst, das mußt du allein im stillen Kämmerlein entscheiden.
Fakt ist außerdem, dass nur Bio die Welt nicht ernähren könnte, es gäbe Hungersnot.

Liebes teilchen, ihr Konsumenten wärd gut beraten, wenn ihr das Produzieren von Lebensmitteln den bäuerlichen Experten überlassen würdet, denn die wissen am besten Bescheid darüber und können es am besten.


norps antwortet um 01-03-2011 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ah1

Das ist ja keine Unterstellung, sondern das ist ja wirklich so.


MF7600 antwortet um 01-03-2011 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@norps
wo haben wir überschüsse?
wir haben explodierende preise und jeden 2. tag steht was in den nachrichten von befürchteten hungerrevolten in den ländern die sich die nahrungsmittel nicht mehr leisten können!
und da will mir einer erklären bio ernährt die welt?
mag sein dass du nach leguminosenvorfrucht ähnliche erträge bei triticale hast als irgend ein konvi,aber sicher nicht im durchschnitt deiner ganzen landwirtschaftlichen fläche!
was würde passieren wenn wir weltweit 20-30% der ackerfläche aus der produktion nehmen würden weil wir kleegras,.... anbauen müssen um stickstoff in den boden zu bekommen und dann trotzdem 30% weniger ertrag haben?


MF7600 antwortet um 01-03-2011 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
gibt ja bei bio keine skandale ;-))))


MF7600 antwortet um 01-03-2011 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
war da nicht vor 2 jahren dioxin in bioeiern?


MF7600 antwortet um 01-03-2011 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@teilchen und co.
kurz noch was zu bestenfalls und schlechtestenfalls bei bio und konvi!!! und intakter kreislaufwirtschaft!!!
in wdr.de

"Dioxin in Bio-Eiern" - lautete so manche Schlagzeile im Mai 2010. Bio-Bauern in ganz Deutschland waren mit verseuchtem Futter beliefert worden. Supermarktketten wie Aldi und Lidl mussten die belasteten Bio-Eier aus den Regalen räumen. Die Futter-Lieferanten saßen in den Niederlanden. Sie hatten "Bio-Mais" aus der Ukraine für ihr Futter eingekauft. Der Mais war mit Dioxin belastet.

Auch etwa ein Dutzend Bio-Bauern in NRW waren damals betroffen. Höfe in den Kreisen Minden-Lübbecke, Soest, Mettmann/Ennepe-Ruhr sowie im Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis mussten vorsorglich gesperrt werden.



50plus antwortet um 01-03-2011 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Auch ich bin überzeugt, dass wir keine Überschüsse an Nahrungsmitteln haben, dass wir Bauern auch nicht an eventuellen Überschüssen schuld sind.

Schuld sind Jene, die Nahrungsmittel aus "Hungerländern" importieren und diesen praktisch noch das Essen wegnehmen, nur um die Preise für die im eigenen Land produzierten Nahrungsmittel niedrig zu halten.
Es ist tragisch, dass wir in Österreich die Nahrungsmittelproduktion "künstlich" runter fahren, weil wir dank radikaler Umweltschützer, Tierschützer, usw. unerträglich strenge Bestimmungen und Vorschriften zu beachten haben, dann aber "minderwertige" Lebensmittel importieren (wahrscheinlich haben wir alle unwissentlich Dioxinfleisch gegessen).

Ich bin außerdem überzeugt, dass sich auf lange Sicht auch bei uns Gentechnik durchsetzen wird. Im eigenen Land werden wir aber erst gentechnisch produzieren, nachdem wir uns schon jahrzehntelang von importierten, gentechnisch veränderten Lebensmitteln ernährt haben.


50plus antwortet um 01-03-2011 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@MF u. teilchen

Komischerweise hat man nur von gesperrten Betrieben gehört, aber nichts von Keulungen von dioxinbelasteten Tieren. Das Fleisch liegt also in den Regalen der Lebensmittelmärkte auch in Form von Wurst und Fertigprodukten.

Das Leben ist lebensgefährlich, ich hab diese ungesunde, gefährliche Lebensweise bereits über 50 Jahre ausgehalten. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da kam der Tierarzt hat das Tier mit Medikamenten vollgespritzt und gesagt: " Wenn's morgen nicht frißt, gibst es halt dem Fleischhauer!" Nix Wartezeiten, etc.......so ernährten wir uns vor ca. 40 Jahren, ich leb noch immer!


mfj antwortet um 01-03-2011 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Hallo rbrb13,

Kantonisch ist ein chinesischer Dialekt. Er wird in einem Teil von China gesprochen, wo die Regierung zudem eine „Sonderwirtschaftszone“ zugelassen hat.
Dort ist alles anders...Westliche Öffnung, Reichtum, Bauboom etc....schlichtwegs eine künstliche Welt – inmitten eines „diktatorischen Regimes“.

...man spricht von „kantonisch“ wenn sich jemand einfach aus dem Staub macht, gestellte Fragen nicht beantwortet – und sein Ego „tätschelt“.... so wie es „Konsumente“ macht !


@Alle – die derzeitige hohe Medienpräsenz einer unterordneten Wirtschaftsweise, wie es die ökologische Landwirtschaft ist – zeigt schon welche aggressive Lobby dahintersteckt.

Man arbeitet gezielt mit Verunsicherungskampagnen, Märchenbildern und Entwicklungsfeindlichkeit...dafür, sind die Menschen besonders zugeneigt und angetan.

Im Grunde hat die Öko-Welle...die versiegende Religiosität aufgefangen.
Und die Menschen sind dankbar dafür !!


@50plus...gentechnisch veränderte Lebensmittel haben keinen signifikanten Unterschied zu anderen. Nicht ein "wissenschaftlicher Beweis" liegt dafür vor.
Die Ablehnung ist ungerechtfertigt und provoziert - und entbehrt jeglicher fachlicher Grundlage...








walterst antwortet um 01-03-2011 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
wer es noch nicht bemerkt haben sollte: Die KonSumEnte-Beiträge sind gelöscht. Es fehlt auch die ursprüngliche Anfrage.
Ich halte das für eine sinnlose Vorgangsweise, den Startbeitrag zu eliminieren.


beginner antwortet um 01-03-2011 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@mfj

glaubst du das selber, was du schreibst?

würdest du also sagen, dass eine Tomate im Garten gepflückt und eine Tomate in der Microwelle gewärmt dann auch gleich sind? Aussehen tun sie gleich!

Vieles sieht man nicht mit dem Auge. Mircrowellen sieht und hört man nicht, da sind sie trotzdem und sind nicht gesund.

Gen verändertes Essen mag grundsätzlich wie alles andere Essen sein. Aber wie sieht es mit den Chromosomen, Atomen, whatever aus? Wie verhalten sie sich?
Die Natur und die Produkte passen für uns Menschen. Gen verändertes Essen ist nicht natürlich. Auch wenn es sowas ähnliches in der Natur gibt (natürliche Weiterentwicklung), ist es doch nicht gleich!

Du sagst wie damals die Leute bei den Röngten-Strahlen, dass es nicht schädlich ist. Aber nur wusste man damals einfach noch nicht mehr. Heute weiß man es und man wird es auch über Gen-Produkte wissen.

Und was ich an den Gen-Befürwortern falsch finde ist, dass sie es als GUT verkaufen, aber es eben noch nicht wissen. Und brauchen tun wir das Zeug auch nicht. Weil mehr Essen gibt es deswegen auf der Welt nicht. Das ist ein Trugschluss.

beginner


beginner antwortet um 01-03-2011 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@50plus

Wieso sollte BIO die Welt nicht ernähren können?
Bio (bzw. erneuerbare Landwirtschaft) ist nachthaltiger als der Raubbau vieler anderer Betriebe.

Unser ganzes System ist kaputt (wie du schon gesagt hast -> billig einkaufen in Ländern tausende KM weg, etc....)

Ich sehe es eigentlich schon als "ungesund", wenn man Futter aus Rumänien kauft um Hühner in Holland zu füttern, wo das Fleisch (die schönen Stücke -> Brust und Keulen) nach Österreich kommen und die "Abfälle" nach Afrika (gefördert durch EU) verkauft werden.

So lange es so läuft und es ganz normal ist, wird BIO nicht die Chance bekommen flächendeckend zu beweisen, dass es genüg Produkte rausbringt um mit Konv. mithalten zu können. (ist ja auch eine Preis-Leistungsfrage, oder?)

Wie gesagt schon im vorigen Beitrag, die versteckten Kosten, die wir hier gar nicht sehen, werden auch versteckt gelassen und interessieren keinen.

beginner


ah1 antwortet um 01-03-2011 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
beginner, du hast scheinbar keine ahnung von chemie, biologie,...

wie sich chromosomen und atome verhalten, lernst heutzutage in jeder 1.klasse.

hast du überhaupt eine ahnung was gentechnik überhaupt ist??
mittels gentechnik kann man den züchtungsfortschritt von einigen hundert jahren im labor in wenigen jahren erreichen.
natürlich kannst damit auch für menschen "schädliche" oder "giftige" dinge produzieren, genauso wie man sie auch auf normale weise züchten kann oder wie sie schon in der natur vorkommen.

alleine wenn du "gen-produkte" verteufelst, kann ich mir das lachen nicht verkneiffen! ich bin persönlich sehr froh dass es gene gibt! :DD


Felix05 antwortet um 01-03-2011 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo walterst,

dass interessiert hier niemanden.
Ist wahrscheinlich wie bei mir, wenn ich mich erst mal festgequatscht habe.
Da weiß dann auch Keiner mehr, um was es am Anfang ging.

Gebe dir aber Recht, einen Eingangsbeitrag verschwinden zu lassen, ist eigentlich journalistisch unklug.

Gruß, Lutz!


beginner antwortet um 01-03-2011 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@Teilchen

"In dem Film "Food Inc.", den ich in einem anderen Thread vorgestellt habe, spricht ein US-Biobauer über die Hühnerproduktion.

Die Nahrungsmittelbehörde wollte ihm die Hausschlachtung verbieten, weil er unter freiem Himmel schlachtet und keinen sterilen Schlachtraum hat, und daher das Fleisch ja viel stärker verkeimt wäre.

Er hat dann sein Hühnerfleisch im Labor überprüfen lassen, es wurde eine Bakteriendichte von 133 festgestellt. Das Hühnerfleisch aus dem Schlachthof hat 3.600 (!), trotz mehrmaligem Chlorbad.
Die Konvihühner sind offensichtlich weniger resistent, trotz steriler Umgebung."

Ich war 1997-1998 fast ein ganzes Jahr bei Joel Salatin und habe selber geschlachtet/verarbeitet und natürlich auch gegessen. (lecker)

Die Sache ist die, dass von den paar Tausend jährlich damals jetzt (ich war vorletztes Jahr auf Besuch bei meinen Freunden) weit über 20 000 Hühner so jährlich verarbeitet werden und die Leute leben besser als vorher.

Ausserdem....die Produktion aus dieser Landwirtschaft ist weit mehr als alle konventionellen Betriebe in der Umgebung!!!!!! (soweit zu bio und konv)
Dazu muss ich aber auch sagen, dass wie schon jemand hier erwähnt hat, BIO ist eine definierte Marke die noch nicht was mit erneuerbarer Landwirtschaft zu tun hat. Aber es ist um Häuser näher dran als konv.

Ich würde also nicht BIO oder nicht BIO sagen sondern betreibt jemand erneuerbare Landwirtschaft oder nicht. (schließt automatisch künstliche Dünger im Vorhinein aus)

Und nochmal: die Produktion dieser Landwirtschaft ist um Ecken höher als die der konventionellen im Umgreis. (ging nicht von heute auf Morgen, aber es ist möglich und damit widerlege ich die Behauptung, dass nur konv. die Welt ernähren KÖNNTE - tut sie ja bis jetzt noch nicht!!

Und ich würde mal eine LANDWIRT Reise zu Polyface zu Joel und Daniel Salatin vorschlagen um neue Visionen für unser Land und die Landwirtschaft zu bekommen.

beginner


beginner antwortet um 01-03-2011 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ah1

hast recht...bin schön länger aus der SChule..aber die Gene beinflussen also nicht die Atome oder Chromosomen?

so oder so...in der natürlichen entwicklung läuft das so:

es entsteht was, jemand entdeckt es, probiert es, und gibt es /gab es langsam weiter

mit Gentechnik ist es so: es wird geforscht, kaum getestet und es wird schnell weitergegeben

Ist wohl ein Unterschied, ob das über ein paar Jahrzehnte geht oder von heute auf morgen oder?
und heute geht das Global!

Und die Natur zu überlisten war nie wirklich mit Erfolg gekrönt. Es hat shcon eine Grund, warum es so ist wie es ist.

Du darfst froh sein über alles..aber andere dürfen auch skeptisch sein.


Tyrolens antwortet um 01-03-2011 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Mit künstlicher Düngung meinst du jetzt konkret was?

Wenn ich in den Nachbarsteinbruch fahre und mir dort weicherdiges Rohphosphat für meine Flächen hole, ist das dann ein künstliches Düngen? Oder wenn ich mit Stickstoffdünger arbeite, der als Nebenprodukt von Kläranlagen (technisch ist der nahezu rein) anfällt?


beginner antwortet um 01-03-2011 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@Tyrolens

förderst du damit den Humusaufbau oder nur damit die nächste Ernte wieder halbwegs was hergibt?

Ich bin wahrlich der falsche, der sich da gut auskennt, aber ich habe gesehen, was möglich ist mit "fast nix".




agrobertl antwortet um 01-03-2011 11:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@mfj:
dort wo menschen hungern hängt von vielen faktoren ab zB: bildung, abhängigkeit von konzernen, poltitische instabilität, lwsubventionen der industrieländer etc.
ich sehe es immer gern die gesamtheit. es gibt kein patentrezept für DIE lösung. man kann dies nie abgeschlossen in sich betrachten meiner meinung.
ich bin leider auch ein landwirt der mit seinen 10ha ackerbau auch nicht leben kann. ich bin für den freine markt und die marktwirtschaft - die freie marktwirtschaft ist auch gut so, ABER der freie markt funktioniert weltweit nicht, da lt. WTO die soziale komponente (moderne sklaverei) und die umweltkomponente nicht berücksichtigt werden. dh. wenn nicht alle den gleichen standard einhalten, dann hat der immer einen wettbewerbsvorteil gegeüber denjenigen der höhere soziale und höhere umweltstanards einhält - dies nennt man negative externalitäten und für diese kommt die gesamtheit der bevölkerung auf.


agrobertl antwortet um 01-03-2011 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@Tyrolens
ja das stimmt. ich mache auch nix bio dzt.
als landwirt verdient man sein geld eben auch nicht einfach und jeder ist sich am nächsten. ich sehe das problem, dass ein einzelner nichts verändern kann, aber wenn alle etwas ganz kleines verändern macht es mehr sinn als wenn ich wieder zwei extreme haben - der durchschnitt (ich mag solche statistiken eh nicht) ist immer gleich
ich möchte nur bewußtsein schaffen für ein umdenken.
aber die bauern (egal ob bio oder konv) sind ja auch nur getriebene der konsumenten und indirekt der konzerne, der übertriebenen hygienevorschriften (nur weil alles so weit transportiert und in XXL betrieben verarbeitet werden muss) etc....
aber die hoffnung stirbt zuletzt


mfj antwortet um 01-03-2011 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Nachdem keiner hier im Forum auf meine Fragen antwortet, werde ich noch ein bisschen mehr kitzeln.
Die ökologische Wohlstandsbewegung bei uns ist zutiefst „unmoralisch“ und bewirkt das Gegenteil in der weiten Globalen Welt – als man hier den „bewussten Verbrauchern“ vorgibt- zu sein.

Die „ökologische Wirtschaftssparte“ informiert die Kunden genauso wenig und falsch, wie die andere Agrarindustrie – aber sie setzt noch einen drauf.
Sie lügt !!


http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=6158012/e1gsi7/index.html


@Beginner:

Ich sehe Wohlstand dort, wo es die industrielle Agrarproduktion gibt. Die Leute haben lange Lebenskurven, sind verhältnismäßig reich, vergleichsweise gesund, immer satt und gut gebildet.

Und Armut sehe ich dort, wo Kleinbäuerliche Strukturen sind.
Ich würde von dir gerne erfahren, Beginner wie Sie sich die Gesellschaften in Ägypten, Tanzania oder Südafrika, Ghana, Nigeria oder Botswana entwickeln sollen, wenn sich in den nächsten 40 Jahren die Bevölkerung dort verdoppelt, und wie das kleinbäuerliche Betriebe schaffen sollen...vielleicht die Urbanisierung umdrehen?
Steppen fluten, Urwälder roden, den vorherrschenden Biolandbau dynamisieren?

Warum ziehen denn heute schon viele Kleinbauern in die Städte?

Global gibt es völlig andere Situationen. Können wir da überhaupt so „ erhaben“ mitreden?





agrobertl antwortet um 01-03-2011 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@mfj
ja, ja, ja... genau dies meine ich. die populitstischen falschinformationen von beiden seiten.
beispiele zum nachdenken:
zB: Feinstaubprobelmatik: autos sind böse, früher hates keinen gegeben, etc. Fakt ist: bis ca.1997 konnte feinstaub in dieser größenordnung technisch noch gar nicht gemessen werden und der hausbrand verursacht auch einen großen anteil des feinstaubes, graz hat eben eine kessellage und wenn keine autos mehr fahren werden sie trotzem spitzenreiter bleiben...

bsp:Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmittel:
es werden immer welche gefunden, die frage stellt sich ob der grenzwert überschritten wird oder nicht. und wenn mal ein grenzwert gesetzlich die nachweisgrenze ist, dann findet man mal rücksstände - es ist nur eine frage der zeit.
Fakt ist: ca. alle 3 jahre wird die technische nachweisbarkeit um eine dezimalstelle verbessert, dh. die nachweisgrenze wird immer kleiner
daher: grenzwerte immer hinterfragen und alles zusammenrechnen was auf den teller kommt....


beginner antwortet um 01-03-2011 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@mfj

ja die Frage ist berechtigt.

Ich ür mich würde sagen, dass Kleinbäuerlich schon mal reichen würde, wenn man weiss wie!
Früher gab es auch mehr nutzbare flächen, also gabs/gibts dafür schon Lösungen.

Israel hat aus Wüste sehr fruchtbares Land gemacht mit KnowHow und Geld. Das gibts nicht überall..aber Know How kann man teilen.

Und vielleicht ginge es den Leute in der dritten Welt nicht so schlecht, wenn nicht das Produkt lieber exportiert wird und dann sowas ähnliches importiert wird, weils global so gewollt wird???

Wie war das unter der Herrschaft der Weissen? Leider ja,....Sklaverei..das wollen wir nicht mehr, aber waren die Länder nicht fruchtbarer und ergiebiger?

Also Möglichkeiten gibt es schon,..davon bin ich überzeugt. Und anfangen müssen wir ja alle bei uns selber. Also wenn ich erst anfange erneuerbare Landwirtschaft zu betreiben, wenn die dritte Welt keinen Hunger mehr hat....das wäre der falsche Ansatz oder?


ah1 antwortet um 01-03-2011 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
die verfügbare ackerfläche wird in zukunft der begrenzende faktor sein (ist es zum teil auch heute schon).

mittels mineraldüngung im pflanzenbau und aminosäureneinsatz in der tierzucht kann man mit geringstem energieeinsatz den energieertrag vervielfältigen.
mit 1 kg erdöläquivalent einsatz hab ich dann zb 10kg erdöläquivalent biomasse mehr.
sozusagen nützen die pflanzen die sonneneinstrahlung/fläche besser aus! ich hoffe das ist jetzt auch für die reinen konsumenten verständlich!!

wo steht das im widerspruch zu nachhaltigkeit???


agrobertl antwortet um 01-03-2011 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@beginner
das know how für einfache solide landwirtschaft für kulturen die zuerst die grundversorgung des landes/region sicherstellen und dann für kulturen die man exportieren kann - aber daran scheitert es ja meistens. und meist auch noch an der instabilität der staaten...
mit den kaufgewohnheiten kann man viel beitragen... aber dies ist der wohlstand... erdbeeren (bio+konv) 12 monate im jahr... ist doch irgendwie krank.... ich versuche in dieser hinsicht jedenfalls bewusst einzukaufen


agrobertl antwortet um 01-03-2011 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ah1
aber warum erdöl nehmen, wenn es genügend dünger im boden gibt. man muss nur das bodenleben, die regenwürmer, die mikroorganismen arbeiten lassen. die bakterien die N, P und K binden bzw. wieder der pflanze verfügbar machen sind ja seit 100 jahren bekannt, nur die düngemittel sind bisher billiger gewesen. ABER die zeit kommt noch und spätestens wenn es sich wirtschaftlich rechnet werden die mineraldüngerhersteller die schublade öffnen und die "neuentwicklungen" herausholen.


Tyrolens antwortet um 01-03-2011 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Nicht jeder Boden verfügt über ausreichende Nährstoffmengen. Wo nichts ist, kann auch nichts gelöst werden.Das war ja gerade die Revolution die durch die agrochemische Forschung entzündet wurde.
In Masuren zum Beispiel waren die Böden und somit das Futter so schlecht, dass die Milchkühe so groß wie bei uns einjährige Kälber sind. Es gibt Betriebe, die können heute noch keine Milchkühe halten, weil das Futter nicht passt.
Einzig N können Bakterien aus der Luft lösen.


beginner antwortet um 01-03-2011 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@all

Ich bin wohl wirklich nicht sehr informiert...aber als Leihe würde ich so denken:

eine Kuh auf der wiese frisst und düngt. -> kosten nix
eine Kuh im Stall braucht futter vom feld und dünger wird gelagert und dann aufs feld -> kosten für futterbringung, teilweise verflüchtigung der N,P und K weil nicht in Biomasse gelagert, sondern in Güllegrube und kosten um dünger aufs Feld zu führen. Dazu kauf ma dann Dünger und mehr im Geschäft.

das trifft jetzt wohl auf Grünland zu, aber ich würd gern verstehen, warum die zweite Methode so viel besser ist für die Mehrheit und die erste so viel schlechter für die Mehrheit.




Joe_D antwortet um 01-03-2011 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
am billigesten ist doch Wiederkäuermägen mit Stroh und Harnstoff zu füttern .....

jetzt bräuchten wir noch ein Tier das Sondermüll verwerten kann.....


naturbauer antwortet um 01-03-2011 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
mfj, ist aber ein arg armseeliges kitzeln.


biolix antwortet um 01-03-2011 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Mahlzeit !

was für eine" Erkenntnis " wieder vom tiroler..,-))

Komisch, das Waldviertel mit seinen 15 er Böden, und wir schaffen es trotzdem 3000 kg Weizen zu dreschen ohne kpnstl. leicht löslichen Erdöldünger...

Also in 16 Jahren Bio traf ich Bäuerinnen die meinten " da gehts nicht weil die Böden zu schlecht sind.... und da gehts nicht weil die Böden zu gut sind...", das schöne ist es geht überall, und es solls sogar geben das Böden noch fruchtbarer geworden sind, komisch..;-)

Und den Zusammenhang zwischen Humusabbau und Ertragssteigerung mit leicht löslichen Handelsdünger, wirst auch du irgend wann verstehen..;-)

lg biolix


agrobertl antwortet um 01-03-2011 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@tyrolens
ja luftstickstoffbindende bakterien. die sind normalerweise im boden oder man gibt sie wieder dort hin.
und die böden in europa haben genug p im boden jedoch leider nicht verfügbar. und durchschnittlich werden nur 20% des gedüngten p auch von der pflanze genutzt und der rest setzt sich fest.


biolix antwortet um 01-03-2011 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Danke bertl !

da lernt man halt wieder, das bei einer ordentlichen Fruchtfolge oder bei ordentlichen Begrünungen, es Pflanzenarten gibt, die das P verfügbar machen können und es " und für die nächste Kultur es "aufschließen" ..;-))

lg biolix

p.s. siehe auch wissenschaftl. Arbeiten von Thomas Lindenthal dazu, wo kein Biobauer Angst haben muss das sein "P" zuwenig wird..;-)


Joe_D antwortet um 01-03-2011 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
es ist ja auch föllig uninteressant welchen Düngerwert z.b. der Regenwurm pro Hektar erzeugen kann....

warum nach 30Jahren Körnermais die Humuswerte trotzdem sinken






beginner antwortet um 01-03-2011 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@Joe

????? ist wohl nicht dein ernst oder?


Tyrolens antwortet um 01-03-2011 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
"Genug P" ist relativ. Fakt ist, dass P abgeführt wird, durch den Verkauf von Fleisch, Milch, Getreide, Ölsaaten usw. Dieser P kommt nur in den aller seltensten Fällen wieder retour.
Jetzt kann man natürlich sagen, dass das keine so großen Mengen sind, aber es sind signifikante Mengen die aus der Bilanz verschwinden und sich somit die Bodenvorräte von Jahr zu Jahr schmälern. Irgendwann sind sie dann ganz aufgebraucht. Es geht ganz einfach nicht, ohne Zufuhr von Außen. Außer man fordert alle Kunden dazu auf, ihr Geschäft zukünftig am Feld zu verrichten. ;)



ANDERSgesehn antwortet um 01-03-2011 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

... dann müssen die biorichtlinien geändert werden,
dass in die kategorie von erlaubten dünger
klärschlamm ausgebracht werden darf.


agrobertl antwortet um 01-03-2011 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@tyrolean
ja da muss ich dir recht geben. irgendwann geht es aus (ich suche noch die quelle wieviel kg P/ha in 50cm boden gebunden sind... ich finds noch). aber es geht ja auch um die effizienz der düngemittel > wenn nur 20% es gedüngten P bei der pflanze ankommen läuft doch etwas falsch!
aber was solls - die bauern sind auch nur die getriebenen... dort wo ich geboren wurde wurde und wird Mais in monokultur perfektioniert und trotzdem haben wir mit abstand die besten erträge in Ö... und wahrscheinlich auch in der EU. wirtschaftlich gesehen verstehe ich ja die bauern, warum was ändern wenns eh (noch) geht.



Joe_D antwortet um 01-03-2011 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
war nat. Ironisch gemeint, dass mit dem Regenwurmkot....... auf das baut ja die ganze Biolandw. auf .........
nur wird eben ganau das nicht in den Schulen vermittelt
im gesunden Regenwald sind bis zu 6000kg N /Ha verfügbar allerdings org. gebunden und damit nicht auswaschungsgefährdet...........

aber wie viel N braucht man nun wirklich um 900kg Eweiß in Form eines 14% Weizens vom Feld zu fahren ??


Tyrolens antwortet um 01-03-2011 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Ich mein, es ist schon klar und ich frage mich, warum das nicht stärker verfolgt wird, mit so wenig Mitteln so viel wie möglich zu ernten. Gerade Dünger ist ja unglaublich teuer geworden und jeder ist gut daran gelegen, eigene Quellen so gut wie möglich zu verwerten.


Felix05 antwortet um 01-03-2011 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Guten Abend,

drei Tonnen Weizen für´s Waldviertel, dass ist ja nun auch nicht so der Hit.
So klein ist das Viertel doch gar nicht, oder? :-)))
Getreide wie die Telegraphenmasten....nicht so stark, aber so weit auseinander, was?
Weiß schon, bin mal wieder bissel albern.

Trotzdem lehrreiche Unterhaltung finde ich, liest sich gut und keine schlechten Argumente für Nichtagrarier. Schade eigentlich, dass die Konsum Enten und Erpel kein Interesse mehr dran haben.

Schönen Abend noch, Lutz!


ANDERSgesehn antwortet um 01-03-2011 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

jode

wenn ich s´richtig im kopf habe,
bei ca 3% humus aufwärts wahrscheinlich nichts.
(aber nagle mich nicht fest)

dass sind dann ca ~5t ertrag.

:-D
ANDERSgesehn.

ps: und bei ca 1% humus wären mit
null rein-n sind´s wenn es gut geht 2t ertrag.

pps: wie heißt es so schön:
angaben ohne gewehr ähh ohne (weiß)kleeuntersaat.




wildduck antwortet um 01-03-2011 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
kantonesisch, mfj - fremdenführer ,-)


50plus antwortet um 01-03-2011 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@ah1
Zum Thema Bio bin ich auf deiner Linie, du kannst es nur besser ausdrücken, als ich.

@beginner u. Konsumenten

Dass dieses System krank ist (die Lebensmittel u. Futtermittel.....in der ganzen Welt kreuz und quer herumzukarren, nur um bei uns den Preis zu drücken), das hast du richtig erkannt.

Bei uns in der Familie wird das ganze Huhn verwertet, ganz selten kaufe ich Hühnerkeulen extra. Wenn man das Hendl selber zerteilt, bekommt man vom Rücken, dem Brustbein u. ev. Flügerl eine sehr gute Hühnersuppe oder Einmachsuppe. Haxerl, Oberkeule u. Brustfleisch v. der Haut befreien und backen, dünsten.....
Das Pech ist nur, dass ja viele Menschen nicht mehr kochen können und sie ekeln sich davor ein Hendl zu zerteilen. Wenn ich dann Hühnerrückenteile im Regal sehe (für Suppe) zu einem Kilopreis von fast 2 €, dann könnte ich mich halb tot lachen.



teilchen antwortet um 01-03-2011 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

@beginner

Mich haben die Salatins auf der Polyface Farm auch sehr beeindruckt, mir gefällt die Einstellung, mit der sie leben und arbeiten.
Muss eine tolle Erfahrung für Dich gewesen sein, dort zu arbeiten und von ihnen zu lernen.



Joe_D antwortet um 01-03-2011 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Danke für die Antwort ..
aber kann es sein das Dr. Hartl mal gesagt hat, dass es in etwa die Waage hät was Eiweis vom Feld und N-bedarf ist ?
dieser N- kommt demnach aber auch in der konv. Lw. nicht wirklich vom H-Dünger
sondern vom Humusabbau, der gerade duch solche art der Pflanzenproduktion eben abgebaut wird...... so zumindest mein Verständnis... aber vielleicht kann das ja wieder einer besser erkären....
die meisten Felder in unserer Gegend waren ja bis vor 70 Jahren meist noch Wiesen und hatten zwischen 6 -8% Humus die aber jetzt richtung 2% tentieren oder ?
schönen Abend


Tyrolens antwortet um 01-03-2011 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo,

Humus ist nicht gleich Humus. Da gibt es einige, die freuen sich, weil bei der Analyse schöne Werte raus kommen. Nur, die sind meistens nichts wert.
Wer hohe Erträge erntet, erzielt die meistens nicht nur durch N-Gaben. Wer bringt schon 300 kg N pro ha aus. ;)
Es stimmt somit, dass ein Teil des N aus dem Boden kommt, als Folge des Humusabbaues. Dieser Vorgang sollte mit einem entsprechenden Humusaufbau einher gehen, oder zumindest sollte genug Biomasse da sein, die den Bakterien als Futter dienen. Der Humusaufbau ist die elegantere Methode. Bisschen N fällt auch noch im Regen vom Himmel.


ah1 antwortet um 02-03-2011 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@joe:

protein besteht zu ca. 16% aus N. daraus ergibt sich bei 900kg protein (aus ca. 6500kg 14%RP) ca. 144kg N, die wieder zugeführt werden müssen.


Joe_D antwortet um 02-03-2011 07:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
gut, aber wie viel N wird nun bei einem Weizenertrag von 8500kg vom Feld gefahren....
sind ja doch ca.7300kg Trockensubstanz....
kann mir gut vorstellen das hir doch in etwa 10% N enthalten ist .... b.z.w. was ist die andere TS
und warum sind nun die Humuswerte so weit gefallen
Zwischenfrüchte tragen leider meist nur sehr maginal zu einem Humusaufbau bei, laut letzten Studien...........


helmar antwortet um 02-03-2011 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Guten Morgen....ist euch schon aufgefallen, dass der Eröffnungsthread verschwunden ist, und Konsum Ente dazu...........kommt mir vor wie wenn eine Gelse ins dunkle Schlafzimmer kommt. Man hört sie singen und jeder haut in der Luft herum.......hier aber wird noch gehaut und die Gelse ist still und leise abgezogen.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 02-03-2011 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@Helmar

Der Lutz findet, dass es eine lehrreiche Unterhaltung ist.
Das Thema selber ist natürlich unerschöpflich und die Ansichten reine Glaubenssache.


sturmi antwortet um 02-03-2011 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Guten Morgen Helga!
Wir steuern auf den 200sten Beitrag zu! Jetzt wo du´s schreibst, es könnte wirklich eine GElse gewesen sein!!! ;-)))
MfG Sturmi


norps antwortet um 02-03-2011 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Der Humusabbau wird durch N-Mineraldüngung erhöht.

Die N-Düngung erhöht ja die biologische Bodenaktivität. Dadurch wird die organische Masse "angeknabbert" und das führt eben dazu, dass die Humuswerte fallen.

Und das ist dann eben der Grund, warum es ein Blödsinn ist, wenn immer gesagt wird, BIO laugt den Boden aus. Es ist nämlich genau umgekehrt.


Joe_D antwortet um 02-03-2011 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
genau dass hab ich so auch aus Büchern rausgelesen....
auch das die Salze u. der Kalk der darin enthalten ist Bakterien abtöten und dies dann mit ihren Leichensäften für einen N-Schub sorgen
diese vermehren u. sterben nat. in gewissen abständen ..... auch Pflanzensäuren/ausscheidungen bewirken ähnliches.......... also natürlich
aber mit Handesldünger kommt es zu einem in der Natur nicht vorkommenden N-Schub der dann für einen überhöhten Energieschub fürhrt, der dann die Pflanzen wieder für alles mögliche anfällig macht
die Bakterien reagieren mit noch mehr Vermehrung und bauen dabei den Humus ab
hab nat. kein Labor und alles nur gelesen.................



Tyrolens antwortet um 02-03-2011 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Den N-Schub hast du aber auch, wenn du dein Kleegras umbrichst. Die Bios hören es nicht gerne, aber genau diese N-Schübe sind bei Bio ein großes Problem, über das aber ungern gesprochen wird.
Auf konventionelle Art hast du zumindest die Option der Direktsaat und Depotdüngung. Beides zusammen senkt die N-Werte im Boden auf das Niveau von Dauergrünland.


Joe_D antwortet um 02-03-2011 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
ja richtig, alle 6 Jahre ist ca.Klee zu umbrechen.....
(die die öfter Klee in der FF haben werdenmeist von der Blattrandkerferlarve N-mäßig so weit reduziert dass sich der N-überschuß in grenzen hält )

aber auch da kommt es darauf an wie und wann umgebrochen wird ....

ein weiterrer groß er Nachteil ist die unterbodenverdichtende Wirkung der Salze in den Handelsdüngern.........

geh jetzt essen






beginner antwortet um 02-03-2011 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@Teilchen

Leider war ich damals noch sehr jung und konnte das nicht so schätzen und auch nicht so "verwerten" wie ich mir das heute wünschen würde.

Jetzt kann ich nur mehr die Bücher lesen (hab natürlich alle) oder Joel, Daniel oder andere einfach mal per Mail fragen.

Im Buch " you can farm" bin ich sogar drin...*hihi*


Felix05 antwortet um 02-03-2011 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Mahlzeit,

eine Frage dazu habe auch ich, kann sein, dass es schon mal angesprochen wurde in anderen Diskussionen, ich weiß nicht.
Bei uns früher im Osten wurde ja sehr viel chemisch gedüngt, es gab sogar eigene chemische Zentren, die nur für Düngung zuständig waren und auf den Lkw´s Spezialstreuer hatten.
Jetzt hört und sieht man fast ausschließlich vom ökologischen Landbau, warum auch immer.

Wie lange meint ihr dauert es, eine Wiese oder einen Acker, der vorher chemisch behandelt wurde, ökologisch nutzen zu können?
Wird sicher auch von der Bodenbeschaffenheit, Grundwasser und Niederschlägen abhängen.
Auflagen und Gesetze wird´s da schon auch geben, kann ich mir vorstellen, aber rein aus´m Bauch raus:
Was meint ihr, wann sich ein Boden wieder regeneriert hat, damit man von Bio- oder auch Ökoland spricht? Denn das, was bei uns so abging, konnte meiner Meinung nach auch nicht normal sein.

Danke schon mal, Lutz!




Noro antwortet um 02-03-2011 14:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
cruzifix, cruzifix... da gibt´s mal interessantes thema und man hat tage lang nicht reingeschaut.

ich hab jetzt grad nciht alles gelese, aber zu der frage mim humus, eine Humuseinheit entspricht 580 kg C und 55 kg N, was in etwa 2,5 bis 3 to co2 ausmachen.

das andere, grob gesagt kann man davon aus gehen, dass in der organischen substanz ( weizen, mais) 2% N enthalten sind, denke, dass der umrechnungsfaktor auf rohprotein 5,6 ist.
leguminosen besitzen natürlicher weise einen etwas höheren N- gehalt.

ich weiß nicht, wer von euch ne humusbilanz rechnen muss, aber solltet ihr die mal rechnen dann nimmt doch mal die dynamische Humuseinheitsrechnung und nicht die VDLUFA, da die dynamsiche angeblich viel genauer an den tatsächlichen bodengehalten rankommt.

wenn ich daheim wäre, könnt ich kurz in meinen unterlagen nachschauen, aber so gehe ich nun paelia essen...

sonnige grüße
th


Tyrolens antwortet um 02-03-2011 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Lutz, das ist doch recht schwer zu sagen, aber ich denke, dass man nach meinen Maßstäben nach fünf Jahren aus dem Gröbsten raus ist. Bodenverbesserung ist in der brandenburgischen Sandkiste wahrscheinlich eine Lebensaufgabe, in der Magdeburger Börde hingegen wird man sich auf den meisten Standorten mit einer substantiellen Verbesserung schwer tun. Dort geht's dann mehr um den Feinschliff...


mfj antwortet um 02-03-2011 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

Lieber Lutz....

Zwei Jahre Umstellungszeit, tiefe Reue und eindeutiges Bekenntnis, Birkenstockschuhe und Schafwoll-Kleidung, PV oder Elektroauto-Fimmel, Pflichtbesuch von Filmen oder Vorträgen über die "Teufelsfirma Monsanto", offen für Wundermittel und Mondeinwirkungen und keine wissenschaftliche Meinung vertreten.

...und alles wird gut.....komisch, komisch..;-))




MF7600 antwortet um 02-03-2011 16:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@mfj
traurig aber wahr, anstatt bio das sein zu lassen was es ist- ein guter werbegag!!
ich find es auch lächerlich dass "bio" immer "konventionell" schlecht machen muss um ihre existenzberechtigung zu begründen!


50plus antwortet um 02-03-2011 16:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

Ich würde es Arbeitsplatzbeschaffung nennen, gut so, wenn einige Bauern dadurch überleben können, was ich ihnen auch vom Herzen gönne!

Kuhhörndl am Acker eingraben nicht vergessen! ;-)

Dein GLAUBE hat dir geholfen - irgendwie stimmt's auch wieder.


Felix05 antwortet um 02-03-2011 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Danke erstmal!

mfj, ich habe nichts anders erwartet. :-)))
Satirisch sehr wertvoll. Fanatiker gibt´s aber auf der andseren Seite sicher auch.
Tyrolens, deine Kenntnisse über geografische Gegebenheiten begeistern mich immer wieder. Das zeugt von Interesse und Kompetenz.

Meine Meinung zu diesem Thema habe ich schon oft kundgetan.
Ich bin überzeugt davon, dass wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Forschung in unseren Arbeitsalltag einfließen sollten, ganz egal, in welchem Bereich wir tätig sind.
Pflanzen als Lebewesen entziehen nunmal während ihres Wachstums dem Boden Nährstoffe. Diese Nahrung dem Boden wieder zukommen zu lassen, erachte ich als selbstverständlich und logisch, auch wenn das mit Chemie geschieht.
Der forschenden Gilde traue ich schon zu, dass die wissen, in welcher Dosis das zu passieren hat.
Freilich kostet das dann Geld und die Industrie verdient damit, aber forschen wird wohl auch nicht umsonst sein und irgendwie muss sich alles mal rechnen, sonst ist´s über kurz oder lang am Ende.
Und wenn der Kreislauf passt und dafür sind ja wohl verantwortungsbewußte Landwirte zuständig, mache ich mir da absolut keine Gedanken.
Hier auf dem Thüringer Wald haben wir jetzt fast nur noch Viehhaltung und das überwiegend ökologisch. Finde ich genauso in Ordnung.
Früher wurde hier gedüngt, was das Zeug hielt, nur um Getreide anzubauen, dass ist doch die Idiotie, oder?
Da passt doch ökologische Viehhaltung weitaus besser und fügt sich noch schön ins Landschaftsbild ein.
Das alles ist jetzt bestimmt für Fachleute etwas naiv ausgedrückt, was ich damit aber sagen will ist:
Ich würde nie und nimmer etwas konsumieren, nur weil da eine bestimmte Hestellungsweise angepriesen wird oder die Aufmachung besser aussieht. Wir kaufen überwiegend thüringische Produkte und unser Fleisch im Hofladen.
Für alles andere fehlt mir einfach das Hintergrundwissen, dass ich mir gar nicht aneignen will.
Vertrauen gehört eben auch dazu und sagt mir eine Küche, in der noch nie was angebrannt ist.

Danke nochmal, Lutz!


norps antwortet um 02-03-2011 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Weiß nicht, ich find's nämlich gar nicht so lächerlich bzw. lustig wenn man bedenkt, dass die EU mittlerweile 30.000.000ha LN in Südamerika belegt. (dass ist doppelt soviel wie die Gesamtdeutsche!! )
Dafür wird bei uns Silomais quer durch den Kontinent gekarrt und in irgendwelchen Biogasanlagen entsorgt. (wieso heißen die eigentlich BIOgasanlagen?)

Vielerorts wird schon seit 30,40 Jahren Mais nach Mais gebaut. Weil eben erst die Rede vom Humusabbau war.
Und dann kommt jemand mit einem lächerlichen Argument eines N-Schubes beim Kleegrasumbruch daher. (wer ein bißchen Grips hat, bricht das Kleegras eh nicht im Herbst sondern im Frühjahr um)

Also MF7600, man braucht die konv. Wirtschaftsweise gar nicht schlecht machen. Sie erklärt sich eh von selbst.

Es ist halt schwierig, jemanden was zu erklären, der meint, die LW bestehe nur aus einer ausgewogenen NPK-Düngung und der ansonsten keine Ahnung von den Vorgängen in der Natur hat.

Eins ist klar. Es gibt natürlich auf beiden Seiten die Guten und die Schlechten. Es heißt ja nicht, sobald einer im MFA bei BIO das Kreuzchen macht, dass er gleich alles richtig macht, oder das die BIO's alle irgendwelche esotherischen Realitätsfremdlinge sind.
In unserem Fall bewirtschaften wir genau wie viele Andere einen Milchbetrieb im Vollerwerb udn ich denke, man fährt in dieser Richtung nicht schlecht. (weiß eh jeder, der eine Statistik zur Hand nimmt)
Nur, eins muß einem zugestanden werden, dass man sich halt so seine Gedanken, über die Vorgänge, die im konventionellen Bereich immer mehr vorhand nehmen, macht und vielleicht auch mal von sich gibt.

lg
norps




rotfeder antwortet um 02-03-2011 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo!
Wo ich eben manchmal bedenken habe, weil in einem obigen Beitrag die Wissenschaft angesprochen wurde, ist das der Biolandbau in der Erforschung nicht mithalten kann.
Dadurch, das mit Betriebsmittel keine großen Gelder umgesetzt werden, gibts auch kein Interesse an einer wissenschaftlichen Arbeit. Der Staat könnte zwar ein paar hundert Millionen locker machen, hält sich hier aber auch zurück. Und Regenwürmer und Humus haben keine gute Lobby und keine Gewerkschaft. Im Konvibereich müssen große Umsätze sein, den als Top Agrarleser fällt mir immer die Werbung von den Chemiefirmen auf, jede zweite Seite eine Einschaltung. Wer eine Ahnung hat. was so ein Inserat kostet, da muß was drinnen sein.
Mit diesem Thread will man glaube ich ins Buch der Rekorde.


Tyrolens antwortet um 02-03-2011 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Zumindest an der BOKU und in Weihenstephan wird schon sehr stark in Richtung Bio geforscht.


MF7600 antwortet um 03-03-2011 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@norps
was regst dich künstlich auf und versucht schon wieder alles schlechtzureden?
mais wird in biogasanlagen nicht entsorgt sondern meist verstromt ;-))
sind die maiserträge gestiegen oder gefallen in den 40 jahren monokultur?
landw besteht nicht nur, aber DOCH AUCH aus einer ausgewogenen düngung!
du hast einen milchviehbetrieb?grünland?


Moarpeda antwortet um 03-03-2011 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@lutz

"Und wenn der Kreislauf passt...."

es gibt keinen kreislauf, weder bei bio, noch bei konventionell




norps antwortet um 03-03-2011 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Ich glaube nicht, dass ich mit meiner Wortwahl was schlechtergemacht habe. Ich habe nur aufgezählt, oder?

Aber du musst doch zugeben, dass so manche Biogasanlage eine sehr fragliche Energiebilanz aufweist.

und, es passieren halt Dinge, die sehr fraglich sind, das kann ja wirklich niemand abstreiten.

2/3 Grünland, 1/3 Acker

lg


MF7600 antwortet um 03-03-2011 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@norps
nein deine aussagen lassen keine vermutung aufkommen dass du ewas schlechtreden willst um etwas anderes besser dastehen zu lassen! ;-))
energiebilanz in biogasanlagen sind doch meist sehr gut!
sollte es tatsächlich so sein dass die energiebilanz nicht stimmt und es sich trotz hohem aufwand rechnet ist ein rohstoff massiv unterbewertet!
natürlich hast du noch nie getreide zugekauft oder gar konv. stroh?!!
soweit zu fraglichen dingen ;-)



MF7600 antwortet um 03-03-2011 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
frage: ich kenn eine bio-biogasanlage, betrieben von biolandwirten!
dürfen die von konv flächen zb. silomais zukaufen und die biogasgülle dann auf ihren flächen ausbringen?


50plus antwortet um 03-03-2011 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Ja, wenn sie zuwenig Mais selber haben, kaufen sie von Konvis zu.
Die Bauern, die dann beim Ausbringen der Biogasgülle (oder wie man das Zeug halt nennt) auf dem Aufzeichnungsbogen ankreuzen, dass auch Konvimais drinnen war, werden sanktioniert.
Die Bauern, die einfach ankreuzen, dass nur Biomais drinnen war, bekommen ihr Geld.

So hat es mir ein sanktionierter Biobauer erzählt. Ich denke mal, er hat es mir ehrlich erzählt.


MF7600 antwortet um 03-03-2011 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
lustig diese fragwürdigkeiten im biobereich...


mfj antwortet um 03-03-2011 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

Norpse....die im konventionellen Bereich immer mehr vorhand nehmen, macht und vielleicht auch mal von sich gibt.

Ich versteh das nicht - was du hier sagen willst. Bevor ich was dazu sage - hast du ein Recht auf Nachbesserung....!






tarpan antwortet um 03-03-2011 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
mf7000, sicher sehr interessant,
aber gibt es so etwas auch im koventinellen Bereich? Ist da alles erlaubt? Damit meine ich Flächen ohne ÖPUL und sonstigen Bindungen. Könnte es nicht sein, daß einmal extrem "bearbeitete" Böden zu Sonderflächen werden könnten? Man hat schon viele gute Mittel angepriesen und ist erst im Nachhinein draufgekommen,daß dem nicht ganz so war? Spritzmittel- Pharmikarückstände angereichert im Boden?
Haben wir Bauern für kommende Generation nicht irgendwie auch eine Verantwortung, der Boden , unser höchstes Gut?
Mich nicht mißzuverstehen, ich meine damit jene Landwirtschaften, wo wirklich "Vollgas" ohne Rücksicht gegeben wird, nur der Profit allein als Ziel.
Ich glaub' mit diesem Denken bin ich sicher nicht allein Tarpan


Noro antwortet um 03-03-2011 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@rotfeder: verzeih mir aber das ist doch totaler schwachsinn, dass im biobereich keine forschung stattfindet, es wurde schon die boku und weihenstephan genannt, nebenbei gibt es noch die Fibl in der schweiz mit ihrm doc- Versuch und einen ganze ökologische uni, kassel- wiktzenhausen. geh mal auf google scholar und gib einfach mal bio oder öko ein, da findest du ne menge wissenschaftlicher arbeiten.....

zur biobiogasanlage, ich kenne einige bzw. habe von einigen gehört und in diesem bereich gefallen sie mir halt wirklich gut, denn hier werden oft nur das kleegras bzw. das gps verwertet, dass sonst keine verwertung finden würde. ansonsten handelt es sich um reine ackerbau betriebe, getreide, kartoffeln, zuckerrüben. somit kommt es nicht zu dem thema teller oder tank und auch nicht zu umweltbelastungen z.b. durch hinmulchen des KG´s, desweiteren wird somit auch der betriebliches stoffkreislauf geschlossen, denn wie viele schon geschrieben, im öko ackerbau ist eine rückführung von verkauftem futter bzw. koppelprodukten nicht in der praxis üblich. der ökolehrstuhl in freising plan nebenbei gesagt so eine öko versuchsbiogasanlage mit 60 kw.

so weit ich weiß darf eine öko biogasanlage 40 kg N je ha durch anderes substrat importieren, allerdings auch nur noch eine gewisse zeit, steht alles in den richtlinien...

lg
th


biolix antwortet um 03-03-2011 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Nabend !

also echt 50plus dsa hat dir echt einer erzählt der "sanktioniert" worden ist ? ;-)))

Also das siehst bei "Ihm" hats funktioniert die Kontrolle, daher "Sanktion" und bei allen anderen auch, weil jede Agrogasanlage wo nur ein Biobauer hineinliefert muss von der "Biokotrolle" kontrolliert werden und angeben was hinein kommt. Da bin ich mal wieder froh das Bio - AUstria höhere Agrogasstandards hat als EU Codex, und mit vielen Anlagenbetreibern auf 100% Bio-Agrogasanlagen hin arbeitet.. ;-))

lg biolix

p.s. zum Vorwurf hier wird auf konv. losgegangen; komisch, es begintn von oben mit "Bio verwendet auch Gifte".. alles nur ein "Werbeschmäh", "in Ö ist eh alles gleich" etc. etc..

Also es können alle konvies es mal probieren ohne chem. synth. PSM auszukommen und ohen künstl. leichtlöslichen Handelsdünger, wie viel sind das ? Und dann noch eine wenig mehr Richtlinien erfüllen und dann würfen sie sich auch "Bios" nennen, so leicht geht das..;-))


50plus antwortet um 03-03-2011 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@lixi

Das hast falsch verstanden, die anderen Bios haben die gleiche "Biogasgülle" ausgebracht, aber eben angekreuzerlt, dass kein Konvimais drinnen war (wahrscheinlich haben sie es halt nicht gewußt, wollen wir halt mal annehmen......), darum gab es keine Sanktionen.
Man muß halt wissen, wo man das Kreuzerl hinmacht.

Egal, ich mag akzeptiere euch Bios trotzdem, jeder wie er will und kann.......


MF7600 antwortet um 03-03-2011 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@biolix
ja und dann sind alle böden so gesund dass man gigantische 3t weizen/ha erntet und damit die welt ernährt!! ;-)))
lustige traumwelt...


biolix antwortet um 03-03-2011 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Nabend !

ja klar auf 15 er Böden ohne Düngung, mit Düngung umgesetzter Mist 3500 kg, auf 70-80 er Böden bis 5000 kg pro ha... und das natürlich Zukunftsfähig noch hnderte Jahre... ;-)))

lg biolix


sturmi antwortet um 03-03-2011 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@schmählix
....nur d Leut san derweil verhungert, brrr & komisch, komisch... ;-)))
MfG Sturmi



biolix antwortet um 03-03-2011 23:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
ähem, wo in der Welt gibts höhere Durchschnittserträge, und das dauerhaft wenn euer künstlicher Dünger, Phosphor etc. ausgeht ? ;-)))


MF7600 antwortet um 03-03-2011 23:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
brrrr die böden und pflanzen müssen gesund sein bei so bombastischen erträgen! ;-)


MF7600 antwortet um 03-03-2011 23:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
das phorphor kommt bei mir aus der schweinegülle, böseböse konvi kreislaufwirtschaft ;-)


MF7600 antwortet um 03-03-2011 23:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
ach eine öko agrogasanlage darf 40kg N/ha importieren von konvi betrieben? schau an...


biolix antwortet um 04-03-2011 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Guten Morgen !

ach mf, du weißt doch wer gesünder ist, der "Überfütterte Blade" , oder der "zähe Sportler der auf gesundem Boden wächst"...;-)

40 kg N Agrogasgülle nur, wenn er ein hineingeliefert hat, im selben Verhältnis, d.h. Kreislauf...Und wenn es eine Bio-Agrogasanlage ist, dann 100%, wo hast du das her von "konvi Betrieben" importieren ?

lg biolix

p.s. wo hast du dein Futter her für die Schweine, bzw. gibts zhalen wie viel Futter für Ö Schweine nicht aus Ö kommen ?




MF7600 antwortet um 04-03-2011 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
falsch biolix, wer ist gesünder und leistungsfähiger? ein magersüchtige die jede medizinische unterstützung ablehnt(da ja alles chemisch), oder ein ausgewogen ernährter mensch mit modernster medizinischer betreuung?- dass ist der unterschied zw dem 3000 und dem 8000kg weizen!!!! ;-))))



MF7600 antwortet um 04-03-2011 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@biolix
hast mich leider nicht verstanden, ich meinte eine biogasanlage die von lauter biobauern betrieben wird und die konv silomais zukauft!!! super kreislaufwirtschaft? oder biobauern die restmelasse aus der konv zuckerrübenproduktion ausbringen? hier sind 4t restmelasse üblich- entspricht 80kg N und 400kg kali/ha!! ja so sind im biolandbau auch 6t weizen/ha möglich ;-)


biolix antwortet um 04-03-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
komisch, wo ist was "magersüchtig" im Biolandbau ?
Oder Krank ?

Gerade umgekehrt, die strotzen doch voll mehr Vitaminen und Gesundheit..;-)))

Zur Bio-Agrogasanlagen, kennst du die Bio Austria Richtlinien anscheinend nicht...

lg biolix


ah1 antwortet um 04-03-2011 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@schmählix:

bio verzichtet ja aus werbegag-gründen auf klärschlamm. was machen wir in einer biowelt mit diesem? gehen auch bios auf klos mit kanalanschluss?

wieso dürfen biobetriebe aber konventionelle melasse/vinasse/stroh ausbringen? erklär mir diesen kreislauf einmal genauer!!


MF7600 antwortet um 04-03-2011 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
nein die kenn ich nicht aber ich kenn die biogasanlage;-)
und ich kenn den restmelasseausbringer.
und die mehr vitamine und gesundheit lässt sich auch wissenschaftlich nachvollziehen- ahhh leider nein! ;-).
nachvollziehen lässt sich nur der geringere ertrag(magersüchtig) und der bis voriges jahr höhere preis im biolandbau- augrund eines super werbegags(heile welt und gute alte zeit vorgaukelung)!!



biolix antwortet um 04-03-2011 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo !

hast du noch keine einzige Studie gelesen die bio mit konv,. vergleicht ? also im schnitt mehr vitamine, keine PSM etc... Weiter ist schon bekannt das meist "Klasse die Masse" schlägt..;-))

"Geringer Ertrag" ? komsich, welcher Ertrag "steht der Mutter Erde zu" ohne sie auszubeuten und, wie lange kann man 8000 kg zukunftsfähig ernten, man weiß heute shcon das dies nicht zukunftsfähig sein wird, du hast obene einige Fragen nicht beantwortet...

lg und einen schönen Tag... biolix


Tyrolens antwortet um 04-03-2011 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Kannst du dich bitte wenigstens aus diesem thread raus halten?


MF7600 antwortet um 04-03-2011 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
doch nur in den studien sind keine messbaren unterschiede in sachen gesundheit,....
lebenserwartung die uns mutter erde zugesteht? im schnitt 30jahre? lebenserwartung mit optimaler ernährung und med betreuung 80 jahre?
wie lange man 8000kg ernten kann? ich hoffe nicht lang es müssen bald 10t sein ;-)
ich setze eher auf mais, da ist der züchtungsfortschritt höher!
du hast oben auch einige fragen nicht beantwortet.


ah1 antwortet um 04-03-2011 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
der scheinbar kommunisten- und terroristensympathisierende schmählix ist heute wieder in hochform!


biolix antwortet um 04-03-2011 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@tiroler, komisch, was willst du ??

@aha, so tief wie du kann keiner sinken...;-)

schönen Tag

lg biolix

p.s. vorher vergessen, es steht ja schon im Titel "Bio versus konv.", das komische ist wenn man hier liest, es geht meist umgekehrt, und wenn da kein "biolix" mitdiskutiert, wann dann.. ;-)


Holzwurm357 antwortet um 04-03-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo,
gestern hat mi a Biobauer gfragt, ob ich ihm einige Heu- und Siloballen verkaufe.
Darf ich das überhaupt, bin Konvi.

Lg


Tyrolens antwortet um 04-03-2011 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Wollen? Ich hätte gerne diesen thread so angenehm wie er bisher war.
Du hast ein Talent, jedes Klima binnen kürzester Zeit zu vergiften.


50plus antwortet um 04-03-2011 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo!!!

LEBEN und LEBEN LASSEN!

Liebe Männer - raus aus der guten Stube, Adrenalin beim Hackeln abbauen! ;-)))

lg
50plus


MF7600 antwortet um 04-03-2011 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@biolix
na gehen die argumente aus?
schönen tag noch...


soamist2 antwortet um 04-03-2011 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
zurück zum thema und dazu ist zu sagen:

GÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHN




agrobertl antwortet um 05-03-2011 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@biolix und @mf7600
als es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass in bio mehr Viatamine als in konv drinnen sind.
generell nimmt bei den konv. Produkten der Vitamingehalt etc über die letzten 30 Jahre kontinuierlich ab.
unsere Lebensmittel werden immer mehr zu Nahrungsmittel. Und dann kaufen sich die Konsumenten noch die ganzen Nahrungsergänungsmittel, damit sie wieder alles ausgleichen.
Aber irgendwie ist es ja logisch: wenn ich mehr Ertrag habe, und die Nährstoffe nicht alle zuführe bzw. nur mit Wasser aufgeblasen ist, dann nehmen die Inhaltsstoffe prozentuell ab. Einfach logisch - biologisch. Früher oder später müssen wir zurück zum Kreislauf, in jeder hinsicht. > gesunder Boden = gesunde Pflanze und da sind wir teilweise sehr weit weg....


Tyrolens antwortet um 05-03-2011 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Also noch einmal: Nachdem alles, was nicht Bio ist, konventionell erzeugt ist, ist die Bandbreite der konventionell erzeugten Lebensmittel einfach riesig. Jedenfalls so groß, dass es sicher viele konventionelle Betriebe gibt, die gesündere Lebensmittel erzeugen, als Biobetriebe.


biolix antwortet um 05-03-2011 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Mahlzeit !

weil es vielleicht einen sehr kleinen Kreuzungsbereich gibt, zwischen bio und konv. wo noch immer nicht bewiesen ist das PSM morgen nicht wieder als viel gefährlicher erklärt werden als sie heute "nach Stand der Technik" bewertet werden, kann man sagen das man mit Bio weit auf der sicheren Seite ist, und wie es bert schreibt eben auch so ist...
Und was bei konv. ganz ins Gegenteil, also ganz schlecht gehen kann, kennen wir ja schon..;-(

lg biolix


agrobertl antwortet um 05-03-2011 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@tyroleans
also die aussage kann ich so nicht teilen, hat aber sicher irgendwo etwas wahres drann, dh man muss es auf ein produkt runter brechen. aber im durchschnitt schneiden bio sicher besser ab.
lg bertl


mfj antwortet um 05-03-2011 12:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell

Es gibt längst nicht nur zwei Arten von Landwirtschaft....

Die EU-weiten Umweltprogramme sondieren längst die Bewirtschaftungsunterschiede zwischen den "zwei Extremen" - Bio und Konventionell.

Im österreichischen Umweltprogramm ist Bio - nur eine von vielen guten und Sinnhaften Bewirtschaftungsformen...die sich nur noch in Einzelheiten unterscheiden - und die sind höchstens noch ideologisch begründbar.

Das solche (an sich guten) Tatsachen in der Öffentlichkeit nicht Fuß fassen, daran arbeitet die Bio-Branche hart, kontinuierlich und intensiv.

Hier bekommt die Biobranche auch mein einziges Lob. Sie schafft es jahrzehntelang die Meinung der Medien, Bevölkerung und selbst der Bauern zu beeinflussen...die Sachlage ist zwar verlogen – aber erfolgreich.

Und das zählt !





rbrb131235 antwortet um 05-03-2011 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@bertl 20
Ich als Konsument gebe dir volkommen recht ( persönlich ist mir egal ob konv. oder bio. )
-gesunder Boden-gesunde Planze-gesundesTier-gesunder Mensch, dann ergäbe sich der richtige Preis von alleine.
Ich glaube so denken die meisten Kosumenten !

Grüsse rbrb13


biolix antwortet um 05-03-2011 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Mahzeit !

plötzlich sind Umweltprogramm sinnvoll, danke mfj !

Aber du musst uns mal erklären wie nahe z.b. UBAG an Bio ist, wer die Ausbringung von der N Begreundzung z.b. koontrollieren kann und welche PSM nicht eingestzt werden.. Ja und welchen wirtschaftlichen Vorteil die UBAG Produktion bringt oder deine so hoch gelobte "Integrierte Produktion".

Was an Bio verlogen ist, alle kenne mit der EU Bioverordnung die Richtlinien inkl. der noch strengeren über die BIO AUSTRIA Richtlinien udn nunde n BA Standard, musst uns mal erklären,das es auch hier "schwarze Schafe" geben kann streitet niemand ab, aber wir wollen diese wenigsten aufdecken udn nichts verheimlichen, ist erst wieder passiert und siehe da nicht mal groß in die Öffentlichkeit gekommen, aber die paar sind ausgeschlossen worden und zahlen einige Jahre Bioförderung zurück udn so soll es sein....

lg biolix


Tyrolens antwortet um 05-03-2011 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
bertl, ich glaube nicht, dass man eine solche Durchschnittsbetrachtung überhaupt machen kann. Es wird ja selbst unter den Bios gestritten, wer denn nun auf dem richtigen Weg sei. Der Bio-Austrianer blickt verabscheuend auf den EU-Bio-Richtlinien Landwirt herab, der Demeterianer lebt ohnehin in einer ganz eigenen Welt. In Deutschland sind Bioland und Naturland auch nicht gerade befreundet.
Dazu kommen dann die ganze Opportunisten, die halt grad Bio sind, weil's Geld bringt. Dafür gibt's insbesondere in Ostösterreich einige gute Beispiele (große Ackerbaubetriebe die sonst auch nicht zimperlich sind/waren). Wenn ich jetzt so einen Betriebe hernehme, der gerade das nötigste tut und den mit einem sehr motivierten konventionellen Betrieb vergleiche, dann wird das Vergleichsergebnis schon eng. Vergleiche ich dann diesen Bio mit einem Schweizer Extenso-Betrieb, bin ich mir sicher, das letzterer die bessere Qualität liefert.


biolix antwortet um 05-03-2011 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
na das ist ja grad das schöne auch bei bio, wir geben ja zu das es hier auch noch Unterschiede geben darf und soll !

Ists sonst überall so siehe Autohandel, jeder kennt den Unterschied vom Lada nis zum Mercedes und jeder trichtet sich danach und unterscheidet, nur nach Tiroler und mfjs ist alles gleich, für Andere sogar nur ein "Werbeschmäh" , nur der "Normale" weiß, es gibt Unterschiede und das ist gut so, und wenn sich diese im Preis niederschlagen ist das noch besser, und Trittbrettfahrer gehören aufgedeckt und das ist gut sooooo..;-))

lg biolix


ah1 antwortet um 05-03-2011 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
schmählix verlangt immer erklärungen von anderen und wirft selbst immer unergründbare behauptungen und vermutungen in den raum.

ich habe bis jetzt keine erklärung bekommen, wieso biobetriebe konventionelle(s) melasse/vinasse/stroh ausbringen dürfen. deswegen gibts für mich auch keine kreislaufwirtschaft, sondern nur werbeschmähs.


mfj antwortet um 05-03-2011 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell


Umweltprogramme sind Betriebsbezogen sinnvoll, Biolix.

Immer dann – wenn sonst kein ausreichendes Einkommen aus der Produktion erwirtschaftet werden kann.

Die biologische Wirtschaftsweise reiht sich hier ganz vorne ein, der Vollverzicht in den Windschatten und die Reduktion ist alles zur Hälfte.

Die N-Begrenzung ist in allen Umweltprogrammen durch Nitrat-Aktionsprogramm sichergestellt und dokumentiert, ausser Bio, die brauchen keine Aufzeichnungen in dieser Art zu führen...;-))

Bio ist darum verlogen, weil es die Praxis aushackt – und ausschließlich auf Richtlinien und Gebote rumreitet, die kein Mensch kontrollieren kann. (z.b. doppelte Wartezeit...)
Mit solchen und ähnlichen „Verblödungs-Wirkungen“ grenzt man sich von der „guten landw. Praxis“ ab – und suggeriert als einziger Bewirtschaftungs-Zweig der Landwirtschaft – naturnah, nachhaltig und umweltbewusst zu sein.

Diese Beeinflussung – funktioniert bis jetzt wunderbar...man muss nur die Meinungen vieler Bauern, Verbraucher und Politiker lesen.
Aber auch solche „Dogmen“ stürzen irgendwann mal...die Aufklärung braucht Zeit und Ausdauer ;-))





biolix antwortet um 05-03-2011 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@mfj

das du von bio echt fast keine Ahnung hast, beweist der Eintrag... N Aufzeichnung ist bei Bio notwendig, "Vollverzicht" ist weit nicht im Windschatten weil z.b,. in gemischten Betrieben mit Acker und Grünland zu 99% nur am Gründland verzicht betrieben wird...die Dokumetationen kenne ich vom hörensagen, wer schreibt der bleibt auch hier auf der "sicheren Seite"..;-))

Die Richtlinien der biol. LW wurden über Jahrzehnte von den Biobauern selbst ausgearbeitet und die EU Bioverordnung wurde zu 90% aus den Ö Verabdnsrichtlinien aus den 90er Jahren übernommen, also voll Praxisgerecht...

Doppelte Wartezeit kann jeder leicht kontrollieren, siehe Tierarztbescheinigungsmappe, der Eintrag erfolgt am selben Tag, und ich kann die Ohrmarkennummer mit dem Verkauf kontrollieren, ob die doppelte Wartezeit eingehalten wird...

Was ist die "Gute LW Praxis" ?????????? Die lässt 70% Mais in der Fruchtfolge zu, der Bauer oder BäuerIn kann dir bestätigen das dies nichts mit "Guter LW Praxis" zu tun hat !

Ja AUfklärung ist notwendig, du betreibst wie man lesen kann nur die größte Verschleierung !

lg und schönen sonnigen Nachmitag ! biolix ;-))


ah1 antwortet um 05-03-2011 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
schmäh- und verleumdix lässt das thema melasse/vinasse/stroh wieder unbeantwortet.


Tyrolens antwortet um 05-03-2011 14:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Biolix wieder mal mit Leseschwäche. Solltest mehr mit deinen Kids üben. Vielleicht lernst du noch etwas...


biolix antwortet um 05-03-2011 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ ah: Dir etwas zu beantworten wo du seit Beginn hier die biol. LW als "Marktinggag" bezeichnet hast und nunmehr auf der tiefsten persönlichen Ebene angekommen bist, möchte ich nicht mehr Antworten, obwohl das Thema konv. Vinasse/Stroh etc. zig mal schon beantwortet habe und es ein leichtes ist und nur 1% der biol. LW ausmacht....
Entschuldige dich mal und dann kann ich gerne auch diese Frage nochmals beantworten, wie ich sonst auch alle, die mir gestellt werden beantworte...

@tiroler, komisch, ich meine ich kann Sinn erfassend lesen, aber zur "doppelten Wartezeit" ist mir noch was eingefallen, bei Schlachtrindern ist es wirklich leicht, aber bei Milchkühen eh schon wissen nicht so, aber da ist es dann mit der konv. "einfachen Wartezeit" genauso schwierig..;-)

lg biolix


Joe_D antwortet um 05-03-2011 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
immer noch einer der die Welt ernähren will..... schön währs ja irgen wie, leider ist es aber nicht so......

http://www.youtube.com/watch?v=IVG4Cryae0E


MF7600 antwortet um 05-03-2011 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
geh bertl es gibt doch mindestens genau so viele studien die "beweisen" dass bio nicht gesünder ist.
@joe wennst nach dem beitrag gehst müsste man ja heimgehen und selbstmord begehen!
übrigens waren die bewohner der osterinseln damals bio oder konvi ;-))
ich bin der meinung von mfj, dass bio eine erfolgsgeschichte in sachen werbung und geldmachen ist, also in dem punkt nichts schlechtes! doch beruht diese erfolgsgeschichte sehr oft auf vorgaukelung von unwahrheiten- so etwa wenn der biolix behauptet es wären nur 1% der biobetriebe die nährstoffe aus der konv. lw produktion(stroh....) importieren!
ich würde sagen 90% der biogrünlandbetriebe beziehen ihr (futter)stroh aus der konv landw.!



Biohias antwortet um 05-03-2011 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
und was machen die 90% Biogrünlandbetriebe am gesamten bioanteil aus???
mehr als 2-3% sicher nicht, in österreich vielleicht aber in D und anderen Ländern
ist der Anteil a witz.....
mfg


biolix antwortet um 05-03-2011 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo !

des gesamten "Materials" das in Bio eingestzt wird mf !

also was soll das, ist es nun "Giftig" das Stroh oder eh nicht, weil ncihts mehr drinnen ist, sind aber Halmverkürzer bei Bio Austria verboten zum Beispiel...

also lasst doch mal die Kirche im Dorf und erkennt mal die Leistungen der biol. LW an, das wäre mal ein 1. Schritt zu einer vernünftigen Diskussion ! ;-))

lg biolix


helmar antwortet um 05-03-2011 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Die Leistungen der biologischen Landwirtschaft können sehr wohl anerkennenswert sein........kommt drauf an wer diese Leistungen erbringt.......wenn ich mir da einen derzeit laufenden Thread anschaue, dann, naja, ich weiss nicht recht....
Mfg, Helga


ah1 antwortet um 05-03-2011 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
da vergeht dem schmählix gleich der schmäh, wenn er nicht mehr weiter weiß! :D

also sind die tolleranzgrenzen von zb bei stroh von 100% trotzdem ein geschlossener kreislauf??
plötzlich gibts auch bei düngung tolleranzgrenzen??
wenn ich jetzt 1% der gesetzlich erlaubten (rückstände!) pflanzenschutzmittel ausbringe, bin ich dann eigentlich auch bio??

bio ist und bleibt ein werbegag, aus dem ich als konv. landwirt zugegebenermaßen sogar persönlich einen vorteil ziehe. deswegen bin ich über jedes bioprodukt froh, das gegessen wird, und über ein österreichisches noch viel mehr. umgekehrt ists leider nicht so, deswegen versucht der biozweig die konventionelle produktion schlecht zu reden, da sie sich ja abgrenzen wollen.

ich mache österreicheische produkte nicht schlecht, egal aus welcher produktion, da ich von deren qualität absolut überzeugt bin.
aber wenn konsumenten fragen haben, soll man ihnen die wahrheit sagen und nicht immer produktionsmethoden vorspielen, die es in wirklichkeit nicht gibt!!!
und dabei ist biobranche leider um einiges "schlecher" als schon die konventionelle landwirtschaft ist.


biolix antwortet um 05-03-2011 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
du schaust ja natürlich mit dem "Objektivsten Augen" der Welt..;-))

lg biolix


biolix antwortet um 05-03-2011 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
obiger Eintrag war für hemine... ,-))

udn aha, dein lettzer Satz zeigt genau das du dich bio nicht anbiedern musst, sondern besseren Wissens blödsinn verbreitest, der einzige "Gag" hier bist du..;.-))

lg biolix

p.s. aber hast schon recht, alles ist super in Ö, egal ob Axia, Lada oder Mercedes... lei lei, wer da der größte "Schmähdandler " ist kann jeder mit lesen...;-)))


helmar antwortet um 05-03-2011 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Und dieser hier ist für dich, lieber Lixl.........
Bist a Biobauer, bist a Mensch, a guter.....
a echts Kind der Erdenmutter
und da gibts halt nur, Natur pur......
Bei Spar, bei Billa, Hofer auch
krieg ich Bio, wenn ichs brauch.
Doch i denk mir oft willkürlich
Sind Biobauern sooooo natürlich?
Tragen sie zum Schaftwollrock
Töffler nur von Birkenstock?
Kriecht die Dunkelheit heran
leuchten sie dann mit dem Span?
Ach ja, es gibt bei diesen Leuten
die Technik auch der neuern Zeiten
fallweise Solarpaneele,
Windräder an mancher Stelle.
Die erregen oft Protest.....
und es protestieren fest,
oft die Freunde der Natur,
wird eins geplant, dann sind sie stur........
rücken an, ja diese Lackl
mit dem Janatürlich-Jausensackerl.
Und sie werden, siehe oben
die braven Biobauern loben........

Mfg, Helga


ah1 antwortet um 05-03-2011 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
schmählix, ich weiß schon dass du keinerlei fachliche kenntnisse über landwirtschaft, deren zusammenhänge, chemie, biologie, usw... hast, deswegen nehm ich dir deinen blödsinn auch nicht so übel.
und ich kann mir auch keine antworten auf meine fragen erwarten, da du ja gar keine antworten weißt, ebenso wie du keine ahnung hast, ob das was du schreibst auch wirklich stimmt oder nicht. bist halt nur ein fundamentalistischer träumer.


agrobertl antwortet um 05-03-2011 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ah
ja ich bin für toleranzgrenzen, denn wenn es diese nicht gäbe, dann müsste um jedes biofeld zwecks spritzmittelabdrift mehr oder weniger hundert meter abstand gehalten werden. warum gibt es sonst noch immer spritzschäden beim nachbarn? man fährt eben nicht bei ab einer gewissen windgeschwindigkeit mehr.
lg


MF7600 antwortet um 05-03-2011 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@biohiasl
2-3%biogrünlandbetriebe in österreich?du bist aber glaub ich vom fach ;-)) kommst du auch weiter fort als zu deiner ortstafel?
oder findest du 2-3% konvi in bio ok?
und dann von der super biokreislaufwirtschaft sprechen *g*
nochmals was ich ja schon weiter oben gepostet habe:
in wdr.de

"Dioxin in Bio-Eiern" - lautete so manche Schlagzeile im Mai 2010. Bio-Bauern in ganz Deutschland waren mit verseuchtem Futter beliefert worden. Supermarktketten wie Aldi und Lidl mussten die belasteten Bio-Eier aus den Regalen räumen. Die Futter-Lieferanten saßen in den Niederlanden. Sie hatten "Bio-Mais" aus der Ukraine für ihr Futter eingekauft. Der Mais war mit Dioxin belastet.

Auch etwa ein Dutzend Bio-Bauern in NRW waren damals betroffen. Höfe in den Kreisen Minden-Lübbecke, Soest, Mettmann/Ennepe-Ruhr sowie im Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis mussten vorsorglich gesperrt werden.

ach biohias so ist das mit bio in anderen ländern- sehr nachhaltig- super biokreislaufwirtschaft ;-)


MF7600 antwortet um 05-03-2011 23:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@biolix
strotzt vor lauter fachwissen ;-))
gegenfrage, biolix ist jetzt das konvistroh giftig oder nicht? die welt ernähren wollen aber nicht mal die einstreu und das futterstroh bio hinbekommen ;-)) und grossartig von kreisläufen sprechen......
halmverkürzer ist verboten?
sind fungizide auch verboten?
und wie "verboten" ist es? ach ja: geh schreib ma auf de rechnung dass net gspritzt is i bin bio....


MF7600 antwortet um 05-03-2011 23:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
ah1 hat vollkommen recht mit seinen ansichten über den lixl!
fachlich schwach, unwissentlich oder wissentlich unwahrheiten verbreiten, unobjektiv,..... radikal,....


Joe_D antwortet um 05-03-2011 23:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
wenn da kein Unterschied währ....... warum machst du´s dann nicht selber... freut mich jedenfalls dass es dich freut, dass es sie gibt
seltsam ist dann nur warum beim O.ö. Mycotoxinuntersuchungsergebnis der Großteil der Bioberiebe bei Weizen unter 100ppm (auch pluglos nach Mais) war und der höchste Wert unter 200 lag
konv. Betriebe erst ab 200 losgingen und Rekordwerte bis über 1500ppm waren
haben wohl zu wenig gespritzt....
wieder mal die Bio´s von der Abtrift so gut profitiet..... war wohl ein homöopathischer Effekt ;-)
kann mir allerdings jetzt nicht wirklich vorstellen, dass du ein praktizierender Lw. bist da du so ein hohes Fachwissen hast………..und doch keinen Unterschied erkennen willst
schönen So joe ;-)


agrobertl antwortet um 06-03-2011 00:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@joe
die mycotoxinbelastung ist geringer weil:
fruchtfolge, funktionierendes bodenleben, genügend mikroorganismen und würmer im boden. gehts den boden gut, gehts der pflanze gut.
konvis probierts mal mit em (effektiven mikrorganismen) zu spritzen. haben gleichen effekt, bodenleben wird aktiver, pflanze gesünder, reduktion der mykotoxine.... und wir kommen wieder zur kreislaufwirtschaft.


MF7600 antwortet um 06-03-2011 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
ja dann ist konvistroh ja doppeltgiftig, gespritzt und viele mykotoxine! und doch so eine nachfrage von den bios? ;-))
klar dass dünnere bestände mit geringem weizenertrag weniger pilzprobleme haben!


MF7600 antwortet um 06-03-2011 00:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
bertl hat natürlich auch recht!
als ich auf mulchsaat umgestellt habe wurde das bodenleben innerhalb von 2 jahren um vieles aktiver!
gesunde böden sind das um und auf, sowohl bio als auch konv.


biolix antwortet um 06-03-2011 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Guten morgen !

Aber ihr 2 strotzt nur so von Fachwissen, ganz und gar vom konv., vom Bio gar nichts im "Sinn" oder besser "Hirn"...;-))

Kann mich noch vor einiger zeit hier mit einem landw. Meister erinnern hier, der meinte der Maisanbau ist CO2 neutral... warst das du ahaaa ? ;-)))

Alles Spezialisten, nur der biolix hat keine Ahnung, hoffentlich bleibts aso... es kann jeder hier nachlesen und sich seine Meinung bilden, inkl. wer persönlich wird etc....

lg und einen schönen Faschingssonntag... biolix udn die Sonne scheint...;-))

p.s. nettes Gedicht helmar, aber ich habe noch nie BiobäuerInnen gegen Windräder demonstrieren gesehen, kenne nur viele die haben selbst eines, oder sind so wie ich an einigen beteiligt...;-))


helmar antwortet um 06-03-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Genau lesen, lieber Lixl.....meist demonstrienen jene welche als Konsumenten an der Biolandwirtschaft einen Narren gefressen haben....
Mfg, Helga


Tyrolens antwortet um 06-03-2011 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Schade, jetzt halt der leicht Übergewichtige aus dem Waldviertel es doch geschafft, den thread kaputt zu machen.


biolix antwortet um 06-03-2011 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Willst du jemanden "Mundtot" machen tiroler ?

wo sit der threat kaputt, der wird zu dem mit den meisten Einträgen, tut die Wahrheit wieder sooo weh.. uii du Armer... ;-))

Apropos , du kansnt auch beantworten, wo das Phosphor her kommt, wenn die Vorräte ausgegangen sind, etc. ?

Und Achtung, bald gibts die neuesten Studien zur Rindflsichqualität, da soll bio eher weit im Vorderfeld abschneiden.. ;-))

lg biolix


tch antwortet um 06-03-2011 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo Biolix

Wer finanziert diese Studien?

lg
tch


MF7600 antwortet um 06-03-2011 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
jaja der lixi- eine erfolgsstory bitte unter Agentur für Biogetreide-Insolvenz weiterlesen!

auch versteh ich die abneigung gegen den maisbau nicht, was ist schlimm an 70% mais in der fruchtfolge wenns wirtschaftlich passt?

aber der lixi hat mich jetzt doch von etwas überzeugt, bio ist dass einzig wahre und wird die welt retten, im biolandbau sind die kreisläufe in ordnung, es gibt keine fragwürdigen missstände, sollte jemand das gegenteil beweisen ist das glatter blödsinn und alles nicht wahr, auf unangenehme fragen wo die gegenargumente ausgehen wird einfach nicht eingegangen.

und konvi ist böse giftig und am untergang der welt schuld.

hab da in wikipedia etwas gefunden, hat aber jetzt hiermit natürlich garnichts zu tun:

Fundamentalismus ist eine Überzeugung, die ihre Interpretation einer inhaltlichen Grundlage (Fundament) als einzig wahr annimmt. Fundamentalismus wird durch eine stark polarisierte Auslegung einer Letztbegründung umgesetzt.

Im weitesten Sinne wird als fundamentalistisch eine religiöse oder weltanschauliche Bewegung bezeichnet, die eine Rückbesinnung auf die Wurzeln einer bestimmten Religion oder Ideologie fordert, welche notfalls mit radikalen und teilweise intoleranten Mitteln durchgesetzt werden soll.




ah1 antwortet um 06-03-2011 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
fundamentlix, mein konventioneller maisbau ist sicherlich co2-neutraler als dein weltrettender biolandbau. wenn du es nicht glaubst, dann rechne mir das gegenteil vor.


MF7600 antwortet um 06-03-2011 11:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@ah1
jetzt wirst owa gemein ;-))))


MF7600 antwortet um 06-03-2011 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
hast aber recht!


Biohias antwortet um 06-03-2011 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
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@biohiasl
2-3%biogrünlandbetriebe in österreich?du bist aber glaub ich vom fach ;-)) kommst du auch weiter fort als zu deiner ortstafel?
oder findest du 2-3% konvi in bio ok?
und dann von der super biokreislaufwirtschaft sprechen *g*
nochmals was ich ja schon weiter oben gepostet habe:
in wdr.de

''

Hey du pfeife ich hab geschrieben das bei uns in D oder in anderen Ländern der Anteil
der betriebe die konventionelles Stroh verwenden bei 2-3% der gesamtmenge liegt....
wer lesen kann ist klar im vorteil und ausserdem will ich mir von dir nicht sagen lassen
was ich für eine qualifikation hab, schlechter als deine ists wohl kaum..
Und ja ich komm wesentlich weiter als zu meiner ortstafel



ah1 antwortet um 06-03-2011 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@biohias:

erklär mir du das kreislaufprinzip anhand von melasse/vinasse/stroh!?!


MF7600 antwortet um 06-03-2011 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
hey biohiasl,entschuldigung, nicht künstlich aufregen!!! wusste ja nicht dass du aus deutschland bist! ja ihr habt da glaub ich mehr bioeier als grünlandbetriebe ;-))



carver antwortet um 06-03-2011 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
MF7600 und ah1 - da haben sich die zwei richtigen gefunden!

lg carver


MF7600 antwortet um 06-03-2011 23:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
gell ja, super wenn man noch vernünftige leute zum reden findet!!


tarpan antwortet um 07-03-2011 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Für mich ist dieses Thema sehr informationsreich, wäre vielleicht treffender gewesen:
Bio und Konventionell auf europäischer Art, oder "Veramerikanisierung" unserer Landwirtschaft.
Wir Bauern und Konsumenten sitzen im selben Boot. Sollen wir alles Herkömmliche über Bord werfen, wollen wir das eigentlich haben?
Sollten wir uns eigentlich nicht gemeinsam dagegen wehren? Oder überlassen wir das anderen. Judas gibt es zur Genüge und die Profitgier ist ein Luder. Ein etwas sehr bedenklicher Tarpan




ah1 antwortet um 07-03-2011 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
ich weiß zwar nicht wie "veramerikanisierung" gemeint ist, aber ich nehm mal an negativ.

dabei können wir uns von denen noch viel abschauen (no till, maschinen = energieeffizienz,...)
natürlich gibts aber auch vieles, das man besser nicht kopiert!!


theres antwortet um 07-03-2011 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo tarpan,
mir erscheint die ganze Diskussion eher wie ein Glaubenskrieg. Wenn ich an den Film "food inch" denke, dann wird mir mulmig und mir stellt sich die Frage- wer hat eigentlich zu entscheiden, welches Essen wir zukünftig haben werden?



tarpan antwortet um 08-03-2011 02:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo theres, vielleicht wären viele einmal froh, sich mit eigenen Nahrungsmittel versorgen zu können. ich habe nichts gegen den Fortschritt, nur geht es mir manchmal zu schnell, zu radikal.
Wenn ich an Übersee denke, wie da mit dem Boden umgegangen wurde und wird, da sind unsere österr. Betriebe alles nur Biobetriebe.
Sind halt andere Strukturen wie bei uns. Bei uns Familienbetriebe, oft älter wie der amerikanische Staat, da hängen die Menschen halt einmal anders an der Scholle. Man versucht den Kindern wieder weiterzugeben, was vorige Generationen auf ihre Art und Weise taten. Verantwortung, auch zu Grund und Boden, ein Daheim. Da ist nicht immer 100prozentiger Profit angesagt, werden auch Dinge gemacht , die nichts tragen und man sich trotzdem darüber freuen kann.
War ein Ausreißer zum Thema.
Mit Amerikanisierung meinte ich den "totalen" Einsatz von Spritzmitteln, ausgeräumten Landschaften, da leben wir in Österreich noch in einem Garten Eden.
Mit aller Gewalt versucht man den Europ. Markt für ihre Produkte voll zu öffnen. Werden sie auch, nur sollte die Produktbezeichnung alles enthalten was da drin ist und wie es auch ev. verändert wurde, aber gut leserlich. Ich glaube, dann steht es für unsere Landwirtschaft gar nicht so schlecht. Viele, die ich kenne, schätzen unsere Produkte, kennen auch diese Problematik. Der Konsument ist nicht ein Allesesser, wie manchmal geglaubt wird. Warum wird gegen die Produktkennzeichnung so angekämpft?? Ehrlichkeit und Fairnis gegenüber den Konsumenten glaube ich, sehr wichtig. in dem Sinne für heute Tarpan


Joe_D antwortet um 08-03-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
alles hat seine Zeit, und was bleibt ist die Veränderung.....
es gibt immer mehr Menschen die sich mit dem Leben beschäftigen:

http://www.nachrichten.at/dcarchiv/index.php?query=-shlyc:client/ooen/ooen/textarch/j2011/q1/m03/t02/ps/s004/001_001.dcs&ausgabe=SA:Sonderausgabe:&datum=02.03.2011&seite=leben&set=6&key=40d7b3ad6c7655c1237653e884bbeed3

viel Spaß beim Lesen


ah1 antwortet um 08-03-2011 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
die amerikanischen strukturen kann man mit den mitteleuropäischen ohnehin nicht vergleichen.
diese strukturen wurden zt. ja erst mit der industrialisierung geschaffen, bei uns gibts flächendeckende landwirtschaft schon länger. das bedeutet aber auch dass teilweise unserer heutigen strukturen veraltet und nicht mehr zeitgemäß sind, so ehrlich muss man auch sein.
zulassungskriterien für zb. pflanzenschutzmittel sind in europa natürlich um ein vielfaches strenger und aufwendiger!


cyber antwortet um 08-03-2011 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Zum ursprünglichen Thema: Bio hat etwas geschafft, wovon die konventionelle Landwirtschaft weiter denn je entfernt ist: Mindeststandards - mit Schauen auf´s Ganze;-) - und diese überall auf der Welt und nur unter diesen Bedingungen hergestellte Ware darf als solche gekennzeichnet und auch gehandelt bzw importiert werden.

Hätte sich die Lw schon in den Nachkriegsjahren in diese Richtung entwickelt, so hätte dies wahrscheinlich die Lw der ganzen Erde beeinflusst.

DAS ist doch das eigentliche Problem.

Die jetzige EU-Entwicklung bringt uns mit der Globalisierung nicht Mindeststandards, sondern Ware ohne Mindestwert.
Ökologisch, sozial, menschenrechtlich, inhaltlich, was weiß ich noch alles.

Und unsere Vertreter fordern noch eine Beibehaltung schlechter Standards - und werden von vielen Bauern noch dazu aufgefordert.
Anstatt hohe Standards und einen Schutz derselbigen zu fordern.

Ganz so wie es im Biobereich eindeutig gelungen ist und gelingt!



TeWaKe antwortet um 08-03-2011 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
danke cyber, ganz meine rede!!!


biolix antwortet um 08-03-2011 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo !

danke cyber, und klar hat man im kleinsten Detail auch noch Schwächen, aber 98% sind schon mal der richtige Weg, und dsa ist gut soo .. ;-)))

lg biolix


50plus antwortet um 08-03-2011 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Wenn man in Österreich bei der Lebensmittelerzeugung immer höhere Standards erzwingen will, durch Lebensmittelimporte die Preise im Inland künstlich drückt und damit gleichzeitig die ausländische Erzeugung fördert, dann werden am Ende die radikalen Tier- und Umweltschützer nur in Österreich die Bauern ruinieren, aber global herzlich wenig erreichen.

Wir sind dann zwar ein Nationalpark, aber punkto Essen komplett auf das Wohlwollen der globalen Lebensmittelerzeuger angewiesen.

Wenn man wirklich etwas erreichen will, dann muß man den Import von Lebensmittleln verbieten, die auf eine Weise erzeugt werden, die in Österreich verboten ist.


Tyrolens antwortet um 08-03-2011 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Noch kurz zu den USA: Durchschnittliche Betriebsgröße 100 ha, fast ausschließlich Familienbetriebe. Die kämpfen bis in den Tod für ihren Betrieb und das ist gar nicht so einfach, weil in den USA an vielen Orten eher schlechte Bedingungen herrschen.
Das Bauerntum ist in den USA mindestens genauso stark verankert als bei uns, wenn nicht stärker.
Und wer alles über einen Kamm schert: Die Bio-Szene in den USA bläst die unsere locker vom Tisch. Die sind ein paar Jahrzehnte voraus. Auch was Direktsaat und Bodenkunde betrifft. Die USA sind eben viel eher eine Agrarnation als wir. Aber auch sehr heterogen. Texas ist freilich nicht mit Maryland vergleichbar.

Auch so können die USA aussehen: http://s.ngm.com/2008/09/soil/img/soil-615.jpg



theres antwortet um 08-03-2011 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo tarpan,
bin auch nich fortschrittsfeindlich, alles mit Maß und Ziel.
Ob jetzt ein lange haltbares Biofertiggericht das Ziel aller Wünsche sein soll-
da hab ich meine Zweifel, aber z.B. die Eier von Hühnern aus Freilandhaltung sind im Frühjahr so schön gelb, da schaut jeder Kuchen gleich ganz anders aus, es ist auch nicht egal, was in den Futterbarrren der Tiere kommt- weil Mensch am Ende der Nahrungskette sonst ganz schön in die Röhre schauen kann.

Ein Brot aus echtem Sauerteig mit einer frischen Butter- das Rauchfleisch aus der Selch,
das Sauerkraut, ganz frisch aus dem Fass, den Salatkopf vom Garten gleich in die Küche. Zu wissen, wie Nähr und Dauerhumus aufgebaut wird, wie er wirkt- aber auch zu wissen, wie die Liebigschen Gesetze wirken, dass die Natur eine viel grössere Weisheit beinhaltet- und wir Menschen mit viel mehr Achtung mit ihr Umgehen sollen.
Nur die Diskussionen hier führen nicht sehr viel weiter-




MF7600 antwortet um 08-03-2011 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
richtig tyrolens da bin ich auch deiner meinung! in sachen direktsaat und pfluglose bewirtschaftung und dadurch "gesünderen" böden, sind uns die amerikaner um welten voraus!
das liegt auch an unseren alten "traditionen", 95% der landwirte könnten sich doch nicht vorstellen gar nicht mehr zu pflügen!
man kann doch auch die dortigen landwirte nicht pauschal verteufeln.
aufgrund freierer märkte sind amerikanische landwirte gezwungen effektiver zu arbeiten als hierzulande, mit zum teil sehr grossen betrieben, die aber wie gesagt überwiegen familienbetriebe sind.
von denen kann man sich auch viele interessante dinge abschauen, wenn man sich dafür interessiert.


cyber antwortet um 08-03-2011 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
ja, 50plus, und was hast du jetzt gemacht als dir selbst widersprochen bzw mir rechtgegeben, hmmm?...... ;-)
Wer sind Radikale?
Die nicht deiner Meinung sind?
Hört doch auf solche Leute in ein Eck zu drängen zu versuchen, durch Verunglimpfung.
Seht euch lieber einmal unvoreingenommen an, was bei Bio gelingt.
Und wenn es meiner Meinung nach einen "Feind" gibt, dann sind es Organisationen wie die WTO.


Und: Bioszene locker vom Tisch fegen!
Sind wir jetzt in einem Biowettkampf oder was?
Bio ist halt ein Grundgerüst, irgendwo wird es immer fragwürdige Berührungspunkte geben.
Aber wo soll irgendwer jahrzehnt voraus sein?
Und wenn du dir dein Wissen aus den Staaten holst, so heißt das doch nicht zugleich es gäbe bei uns dieses Wissen nicht.

Landwirtschaft besteht ausserdem nicht nur aus Ackerbau und der Ackerfrüchte fragwürdigen "Veredelung" durch Mast.


Tyrolens antwortet um 08-03-2011 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Cyber, ich schreibe das weil mir Kulturarroganz unglaublich auf die Nerven geht.

Wenn bei uns einer sagt, dass bei uns ja alles so viel besser sei, zeigt das nur, dass er noch nie über den eigenen Tellerrand hinaus geschaut hat.

Zum Wissen aus den USA kann ich nur sagen, dass die Bodenkundler dort noch immer die besten auf diesem Erdball sind.


tarpan antwortet um 08-03-2011 15:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Vielleicht noch angehängt "mit Positivem wie auch Negativem
MG. Tarpan


Biohias antwortet um 08-03-2011 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
es stimmt die amis sind im biolandbau wirklich sehr fortschritlich, vor allem bei direktsaat,
und im effektiven Gemengeanbau, teilweise aber auch sehr krasse ansichten,
ähnlich dem Demeter Verband
ich hab auch schon nen vortrag über die Biolandwirtschaft im westen der USA gesehn,
war wirklich interessant!!


Tyrolens antwortet um 08-03-2011 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Ja, die sind ab und zu auch verschärft unterwegs. Kein Wunder, es gibt in den USA auch noch viele Betriebe, die auf's Pferd setzen. Allerdings aus religiöse Gründen.

http://www.youtube.com/watch?v=1dwGfEMnEMM


Meinen vollsten Respekt haben die, auch wenn's bissl wunderlich sind.
Da kann manch ein Heuchler noch was lernen...


Felix05 antwortet um 08-03-2011 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
Hallo,

ich bekomme die "Starke Pferde" ist eine Zeitschrift über Arbeitspferde, der Noro hat die denk ich auch.
Dort war mal ein größerer Beitrag den Amish gewidmet, toll und informativ geschrieben.
Bio Landbau vom Feinsten, ehrlich und mit ganzer Hingabe.
Stimmt, dass nötigt Respekt ab. Jedenfalls predigen die nicht Wasser und trinken Wein.

Gruß, Lutz!



agrobertl antwortet um 08-03-2011 22:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio versus Konventionell
@biohias
gibts da auch was im internet zum gemengeanbau? würd mich sehr interessieren.

danke
lg bertl


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