Heizungsneubau oder Alternativen

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Jola 21-02-2011 10:24 - E-Mail an User
Heizungsneubau oder Alternativen
Als langjähriger Beobachter der Forumsszene möchte ich mal zum ewigen Thema „Heizung“ eine Anfrage an alle Betroffenen und Beteiligten stellen, sowie um eure Meinung bitten.
Wir stehen vor der Entscheidung, besser gesagt, es besteht Handlungsbedarf die Heizung zu erneuern.
Der Ist-Zustand ist folgender. Wohnhaus, relativ groß in den klassischen 70igern, zweigeschossig mit einem überdimensionierten Heizkessel Marke „Gusseisen“, ihr wisst was ich meine, ausgestattet, der nach wie vor seine Dienste leistet.
Nach der letzten Feuerbeschau, besteht nach den Ausführungen des Rauchfangkehrers dringender Handlungsbedarf. Ofen und Kamin sind sanierungsbedürftig.
Lange Rede kurzer Sinn!
Nachdem aus den bestehenden Gebäuden keine Adaptierung möglich ist, sind wir mehr oder weniger gezwungen einen Neubau zu errichten.
So, jetzt geht’s ans Eingemachte.
Ein Kostenvoranschlag für die Baulichkeiten beträgt ca. €40.000, die technische Ausstattung, egal welcher Heizungsofen nochmals ca. €30.000. dazu. Die Distanz beträgt 60-70m zum Wohnhaus, ist leider nicht anders möglich.
Für diese Investition ist eine Hackschnitzelheizung (40kw) vorgesehen.
Wenn man das Ganze nun betrachtet, €70.000 ist ein großer Brocken, um es schön warm zu haben. Möchte noch dazusagen, dass wir das ganze Jahr heizen, also auch fürs Warmwasser im Sommer, und das ohne Pufferspeicher. Es war in den 70igern Stand der Technik.
Da stellt sich die Frage, ob es dazu sinnvolle Alternativen geben kann. Denke da an eine Wärmepumpe oder Heizcontainer, die mehr oder weniger fast schlüsselfertig sind.
Wald und Holz steht natürlich zur Verfügung,
Ich wohne in der Südoststeiermark, vielleicht kann ich in der Nähe auch Anlagen besichtigen., wenn es gestattet ist.




RichardGier antwortet um 21-02-2011 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heizungsneubau oder Alternativen
70 tsd. Euro für 40kW Wärmebedarf sind einfach zuviel. Ein sinn-und nutzloses Prestigeprojekt, da wird Eigenkapital im wahrsten Sinn des Wortes verheizt.
Ich würde zuerst ordentlich isolieren,für den dann noch bestehenden Heizbedarf etwas aus dem Bereich Erdwärme /Solarthermie ,u.U. auch Elektro-Infrarot.
Dein eigenes Hackgut /Energieholz kannst auch um gutes Geld verkaufen, Nachfrage und Preise dürften eher noch steigen.
Und den alten Kessel unbedingt für Notfallbetrieb drinlassen;Einen länger andauernden Stromausfall kann es immer einmal geben.


Vierkanter antwortet um 21-02-2011 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heizungsneubau oder Alternativen
Auf jeden Fall würd ich dir eine Solaranlage zum Ersten empfehlen. Warmwasserheizen im Sommer ist heutzutage nicht mehr notwendig.

Eigentlich würd ich sagen, bei 40kW und eigenem Wald, NUR Hackschnitzelheizung. Jedoch der Neubau bei dir, ist halt doch ein Grund der gegen solche "größeren" Anlagen spricht, dir relativ viel Platz brauchen. Wenn du Zeit hast (und das aus Kostengründen auch willst) könntest du dir eine Stückholzanlage anschaffen mit dem entsprechenden Pufferspeicher. Bei nicht zu strengen Wintertagen schaffst du dein Haus zu heizen, mit nur einmal anzünden....

Aber wie gesagt, der Mehraufwand ist halt zu berücksichtigen......zum Thema Strom: egal ob Erdwärme, Elektro-Infrarot, Stückholz oder HS, Strom brauchst du überall!!! Ausser du hast ein kleines "Bummerl" in da Stube..

LG Richard


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