Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern

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naturbauer 03-02-2011 11:45 - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Es sind jeden Tag Leserbriefe zum Thema Wolf in der Tageszeitung. Jene die sich sicher sein können, dass sie ihm nie über den Weg laufen müssen sind dafür. Jene die nicht ausweichen können sind dagegen. Die Entschädigungnen die angeboten werden für gerissene Kälber, Schafe etc., werden nur für gerissene, nicht aber für durch den Wolf versprengtes Weidevieh das abgestürzt ist bezahlt. Differnziert wird sowieso von den Befürwortern nicht eingegangen. In meiner Gemeinde sind sind von Jägern bereits Spuren an den Milchviehställen gesichtet worden. Verschlossene Tore haben ein Eindringen verhindert. Die ersten Opfer werden wohl die Offenfrontställe haben. Des Nachts, sprich spät abends unbewaffnet noch arbeiten dürfte der Vergangenheit angehören. Was hilft eine Waffe wenn der Wolf angreift? Die Befürworter würden sowieso Recht bekommen, wenn sie behaupteten, der Betroffene hätten nicht in Notwehr, sondern in Absicht der Bejagung gehandelt. ( Die heutige Gesellschaft ist ja im Zweifel immer auch noch gegen den Geschädigten) Die Kinder die einen weiten abgelegenen Schulweg gehen müssen, wenn die kurzen Tage im Winter sind, werden von den Befürwortern selbstverständlich billigend in Kauf genommen dass sie durchaus gerissen werden können. Menschleben war noch nie was wert. Ganz besonders bei denen, die sich immer sicher sein konnten dass sie niemals selber dran sind. Der Einwurf, dass es uns auch egal sein wird, wenn Jogger gerissen werden, wird als typisch brutal und Menschenfeindlich kommentiert. Nun sei es wie es ist! Wenn schon Wölfe wieder da sein müssen, dann sollte in Zukunft auch verzichtet werden Lawinenverschüttete die Abseits der Pisten und Routen unterwegs waren zu Retten. Der Wolf frisst nach der Schneeschmelze den Kadaver schon. Denn wenn schon Natur pur, dann zu 100%!




Tyrolens antwortet um 03-02-2011 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Eines Tages wird es im Wald einen lauten Knall geben und seitdem ward der Wolf nicht mehr gesichtet.

Wozu lange herum diskutieren mit irgendwelchen Städtern...


cowkeeper antwortet um 03-02-2011 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
...genau, man weiß sich ja dann schon noch ein bissl zu helfen, oder? Die Jäger freut die neue herausforderung sicher. Ich würde den auch strikt ablehnen.
PUNKT. Do brauch ma net diskutiern.


Moarpeda antwortet um 03-02-2011 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
dient der wolf dazu, um den bauern das leben noch saurer zu machen?
sollten wir jetzt unsere ganzen gründe in denen tiere herumrennnen einzäunen ?

am besten wir schicken diejenigen die wölfe haben wollen nach sibirien


Faltl antwortet um 03-02-2011 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
ich bin auch nicht gerade begeistert das sich der Wolf zu heimisch fühlt bei uns. Ich glaube aber auch nicht das unbedingt der Wolf die Gemüter erhitzt sonder die Gemüter werden gezielt gegen den Wolf aufgeheizt. Die wenigen Exemplare die bei uns herumstreifen können doch gar nicht den Schaden verursachen der vieler Orts angegeben wurde. Wolfsrudeln wurden aber noch nicht gesichtet.


Moarpeda antwortet um 03-02-2011 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
@faltl

vielleicht hat es ja auch etwas politives, wenn sie die schwammerlsucher wegfressen.

wenn kinder mit dem roten käppchen schwammerlsuchen gehen müßte man ihnen halt einen jäger mitgeben
....und die großmutter sollte man zum rechtzeitigen verfassen des testamentes anhalten....

....aber auch, wenn schon gefressen worden ist, kann man sie noch immer aus dem bauch herausschneiden, erzählt man....


aber ein rumäne erzählte mir einmal, eine alte frau sei von der autobusshaltestelle (ca. 2 km) nicht nach hause gekommen, die schuhe lassen sie übrig,

immerhin.






Roz98 antwortet um 03-02-2011 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern

also ich hab noch nirgendwo aus Tschechien oder der Slowakei angriffe vom Wolf auf Menschen vernommen.

Und auch in den Entlegenen Bergdörfern von Südtiol und Spanien ist mir noch nicht zu Ohren gekommen, dass ein Wolf menschen Angefallen hätte.

In den Pyrenäen in Rumänien, im Grenzgebiet Italien, Frankreich.. dort überall wo der Wolf jetzt schon seit Langem zu hause ist gibts also so wenig schwierigkeiten ?
Oder nein sicher weden dort die Medien bestochen, damit nichts an die Öffentlichkeit tritt.

Findet Ihr diese betriebene Panikmache nicht peinlich?

Gerade als Landwirt sollte man doch die Natur, und ihre Selbstregulierungsmassnahmen, kennen, verstehen und schätzen.
Immerhin ist das euer gewähltes Leben ?

Es erstaunt mich wieviele hier die eigentlich von der Natur leben, sich gegen diese stellen.




RichardGier antwortet um 03-02-2011 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Die Frage ob jemand nun dafür oder dagegen ist ,daß der Wolf wieder Teil unserer Fauna wird,ist irrelevant. Tatsache ist,er kommt- weil es in abgelegenen ländlichen Gebieten immer menschenleerer und ruhiger wird und die Wälder voll sind von halb verhaustierten Rehen und Hirschen. Wir werden lernen müssen ,mit diesem Rückkehrer richtig umzugehen.
Die Gefahr für Menschen würde ich bei richtigem Verhalten als minimalst einschätzen;vielleicht ähnlich groß wie bei heimischen Giftschlangen- hat irgenwann jemand die Ausrottung der Kreuzottern verlangt ?
Neulich gab es einen Bericht über einen kleinen Jungen in Norwegen ,der einen Wolf mit der Musik aus seinem Ipod in die Flucht geschlagen hat- er hatte in der Schule gelernt ,wie man sich bei einer unerwarteten Begegnung mit einem Wolf richtig verhält.
Ich hatte auch Gelegenheit ,mit Bergbauern aus den rumänischen Karpaten ,die ihren Lebensraum seit jeher mit Bär und Wolf teilen,zu sprechen; Fazit: Wenn man gut informiert ist und Gefahrensituationen vermeidet,ist das Risiko eines Unglücks extrem gering.(jedes Unglück ist eines zuviel,aber es sterben auch Menschen durch Schlangenbisse oder Bienenstiche).
Eine wichtige Frage ist sicher auch,wie und von wem die Bauern im Falle von Tierverlusten zu entschädigen sind ,aber das ist ein lösbares Problem.


mfj antwortet um 03-02-2011 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern



....ist es nicht eher das:

http://www.youtube.com/watch?v=oFT0ATw3UWk&feature=related





tch antwortet um 03-02-2011 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Hallo Richard,

Wie muss man sich verhalten wenn man nicht in die Fänge eines Wolfes geraten möchte?
Bei Schlangen weiss ich das! immer mit dicken Stiefeln in den Wald und auf keine draufsteigen.

Bei Prusiknattern einer immer häufiger anzutreffenden Art der Baumschlangen helfen Stiefel wiederum nichts, diese heimtückischen Viecher sind aufgrund ihrer Farbe kaum wahrzunehmen...

lg
tch


walterst antwortet um 03-02-2011 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Ich glaube, das ganze ist ein Fall für Edmund Stoiber. Es kommt ja darauf an, ob es ein Normalwolf, ein Schadwolf oder ein Problemwolf ist.
Und wenn Stoiber seinen Flug am Hauptbahnhof in München rechtzeitig kriegt, dann ist das Problem in 10 Minuten gelöst.

http://www.youtube.com/watch?v=bWcIimwhkr8&playnext=1&list=PLA2C2AEA0965595C9


tch antwortet um 03-02-2011 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Naja der in Puchberg war ein hungriger Wolf, ein Riesending...geschätzt ca 300 Kilo, der hat 9 Schafe gerissen, aus dem gehege gezerrt und lt Hüttenwirt vom Damböckhaus auch noch gefressen....seit dem Tag ist er verschwunden- abgehauen vermutlich nach Deutschland.

Leute aufgepasst, wenn ihr dem Riesending begegnet bleiben nicht mal die Schuhe an der Oberfläche

tch


helmar antwortet um 03-02-2011 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
In meiner Nachbargemeinde hat laut DNA- Analyse des Kadavers, ein Wolf 2 Lämmer gerissen. Auch im Nachbarbezirk wurden als es um gerissene Schafe ging, DNA Spuren eines Wolfes nachgewiesen. Ich denke dass ein Wolf in unserer Gegend nicht alt werden wird.....schliesslich will sich wohl niemand aus der Jägerschaft den hoffnungsvollen Geweihträgernachwuchs wegfressen lassen, vermute ich halt............obwohl, wenn der ein paar Frischlinge frässe, hätt der in unserer Gegend die Sympathien der Bauern. Hab erst heute wieder frische Wühlspuren auf einer Wiese gefunden.
Dass der Wolf mit Messer und Gabel und Serviette auf nächtlich unterwegs seiende brave Landleut lauert, finde ich etwas übertrieben, aber dass er bei Hasen, Hühner und Schafställen in Versuchung kommen könnte, kann ich mir schon vorstellen. Und dass er, wenn ihn jemand aus einen Schuppen rauskomplimentiert, auch mal kratzt oder zubeisst, kann ich mir schon vorstellen, aber da müssten mehrere unglückliche Umstände zusammenkommen. Das Risiko, von einem Hund gebissen zu werden, erscheint mir grösser.
Mfg, Helga


helmar antwortet um 03-02-2011 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Lieber tch...vorher ist er noch in Miesenbach gewesen....
Mfg, Helga


tch antwortet um 03-02-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Über das reden wir mal.....nach dem 14...:-)

lg
tch


RichardGier antwortet um 03-02-2011 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Hallo tch,
Solltest Du jemals unverhofft einem Wolf begegnen , und er ungewöhnlicherweise nicht sofort das Weite suchen (im Normalfall hat er vor Dir viel mehr Angst als umgekehrt),dann ist die wichtigste Grundregel: Niemals davonzulaufen versuchen; das kann beim Wolf folgenschwere Jäger-Beute-Reflexe auslösen.
Also stehen bleiben,das Ungeheuer mit den Augen fixieren,Lärm machen (blöderweise läßt einen in solchen Situationen oft die Stimme im Stich),im Idealfall etwas in die Hände bekommen ,das nach einer Waffe aussieht -dann sollte sich die menschenfressende Bestie bald vertrollen.
lg,RG


naturbauer antwortet um 04-02-2011 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Es ist in der Tat so, dass die Betroffenen nichts sagen dürfen. Maulkorb! Kälber waren neben der Hauptstraße. Jeweils nur zur Hälfte gefressen. So ein richtig aufgerissener Bauch hat schon was natürliches an sich. Weiters wird verschwiegen, dass in der Lausitz die Wolfsrudel das Wild weggefressen haben, die kleinen Schafbauern auch weg sind, und auch die „großen“ dort an´s aufhören denken, denken müssen.

Aha nicht weglaufen, stehen bleiben so so! Sagt das jetzt jemand der das nicht nur einmal, sondern immer wieder erfolgreich macht, oder plappert er bloß nach?



tarpan antwortet um 07-02-2011 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Hallo Naturbauer,
sehr schade, daß dein begonnener Beitrag nicht weitergeführt wird, das ist ein zu ernst zu nehmendes Thema.
In Thiersee wurden im Herbst über 20! Schafe nachweislich von einem Wolf gerissen, bis heute haben diese Schafhalter noch keine Entschädigung bekommen!
Im benachbarten Bayern ebenfalls. Es wird mit Gewalt versucht, Bär Wolf und Luchs wieder heimisch zu machen. Für WWF, Tierpark's etc. ist es ein neues Betätigungsfeld, Jungtiere können nun ausgewildert werden, die ansonsten irgendwo "hinwandern" mußten, Zoologen können sich auf Kosten der Bauernschaft ausleben. Sogar einige Forstleute stimmen in diesem Chor mit ein. Judas haben wir genug, auch in unseren Reihen, die Zeche bezahlen aber die tierhaltenden Bauern. Almen werden nicht mehr bestoßen, Servitute nicht mehr ausgeübt usw. du mußt dich mit Leuten herumärgern, die nur eines wollen und zwar, daß du verschwindest. Aber erst dann werden so manchem die Augen aufgehen. Mich schaudert's, wenn ich an eine Weiterführung dieses Weges denke. MfG tarpan


tarpan antwortet um 07-02-2011 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Liebe Helmar
schau einmal bei Google unter "Wolf" und bei dessen "Nahrung" nach, der bleibt bei einem Frischling nicht stehen, dem schmecken auch "größere" Paarhufer!
Liebe Grüße tarpan


tch antwortet um 07-02-2011 23:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Almen werde nicht mehr bestossen....seit wann? Seid der Wolf angeblich wieder in der Gegend ist....lass doch die Almen wieder zuwachsen!

Nachweislich? wie wurde nachgewiesen?
20 Schafe auf einmal?
20 Schafe im Herbst.. und die Bauern haben nichts gemacht nur gewartet...kein Zaun?
Oder doch ein Zaun und der Wolf ist einfach darüber gesprungen und mit den Scxhafen im Fang wieder raus gehüpft...?
Hunde werde es wohl nicht gewesen- zb der eigene dämliche Hofhund mit dem Nachbarn...
Luchse sind schon lange da....was fressen Schafe? Kälber?
Der Bär räumt auch immer wieder ganze Weiden aus...meist Schafe!
War in der Gegend auch so...WWF, Bauern und andere Experten waren ganz sicher....der Bär hat gewütet....aus reiner Mordlust hat er eine Herde aufgemischt....eine Woche später die zweite....das war sicher der Bär....ja, bis dann der Hund vom Blochdodl vom Jäger gesehen wurde...mit blutigen Maul auf einer Weide....der hat ganz sicher den Bären zerfetzt und gefressen....er ward seitdem nicht mehr gesehen.

Geschichten gibt es viele und alle sind wahr....ode so:-)

tch


naturbauer antwortet um 14-02-2011 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Jeder der mit der Natur zu tun hat, weiß dass der Wolf von selbst nicht wieder gekommen ist, weil er keinen Platz mehr für sich sah. Die Besiedelung ist viel zu dicht geworden. Seit 170 Jahren gibt es den Wolf hier nicht mehr. Jetzt wo der Siedlungsdruck so hoch wie noch nie war, kommt der Wolf auf die Idee sich auch wieder anzusiedeln? Jetzt sieht er Platz für sich und die heutige die Freizeitgesellschaft? Plötzlich könnte er ohne Gefahr jedem über den Weg laufen seine Beute machen ohne dass ihm jemand nach seinem Leben trachten will? Jetzt wären Zäune, speziell jetzt zur Zeit kein Problem mehr auf den Almen? Es wäre egal, ob man weiter gehen kann oder nicht weil ein Zaun den Weg versperrt? Das heißt im Klartext: Jetzt da der Wolf da ist, verzichten wir auf das Betreten der freien Natur die eingezäunt sein muss um die Nutztierhaltung nicht zu gefährden?

An tch gewandt. Es waren am Anfang vom Sommer 47 Schafe, am Ende noch 27, heißt nach und nach. Was du alles weißt? Kommst du nach Thiersee/Landl/Bayrischzell als Melkmaschinen... bist wieder bei deiner alten Arbeit?Oder kommst wieder als LKWfahrer hier her? Oder woher immer dein Wissen über die jeweils Betroffenen? Würd mich interessieren.


traktorensteff antwortet um 14-02-2011 15:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
Da haben sich ja wieder mal die Richtigen gefunden (die ersten paar Einträge).

Nicht nur in Bayern, auch in Tirol gibt es Wölfe (Meldung von heute):
http://tirol.orf.at/stories/498739

@ naturbauer
Ja, die Wandern von alleine zu! Warum auch nicht?

Ach, die armen Landwirte... Es geht alleine um die Entschädigung. Und die ist anscheinend wirllich nicht gut geregelt, sonst gäbe es ja hier keine so große Gegnerschaft. Gefährlich wird ein Bär oder Wolf dem Menschen allen Anschein nach nicht, meist bekommt man sie nicht mal zu Gesicht!

@ Tyrolens, ich hoffe, du verkaufst keine Lebensmittel an "Städter" und verdienst dabei deinen Lebensunterhalt...


naturbauer antwortet um 16-02-2011 01:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Wolf erhitzt die Gemüter in Bayern
@traktorensteff,
woher weißt du das? Damit behauptest du, es warten die Landwirte nur darauf eine Entschädigung zu bekommen. Sie warten deiner Meinung nur darauf dem/den Wolf/Wölfen ihr Vieh regelrecht verfüttern zu können. Denkst du nicht dran wie lange es für jeden dauert bis er seine Zucht aufgebaut hat. Wenn ein für den Landwirt wertvolles Rind vom Standpunkt der Zucht durch den Wolf gerissen wurde, wird er sein ganzes Leben lang sowas nicht mehr hinbekommen. In der Regel hat, wenn überhaupt, jeder nur einmal im Leben das Glück züchterisch erfolgreich zu sein. Das soll mir nichts dir nichts mit einer Entschädigung erledigt sein?
Momentan tauchen ganz plötzlich Wolfskenner, Wolfsachverständige und alles mögliche Kenner der Szene auf. Erzählt kann heute viel werden! Mehr denn je. Im Zeitalter der Technik, sprich Internet glauben die Leute alles was nur glaubwürdig dargestellt werden kann. Dargestellt werden kann, heißt noch nicht, dass es die Wahrheit ist. Die sogenannten Wolfsspezialisten Reden viel bei diversen Veranstaltungen. Leider reden sie viel von der letzten Eiszeit, das HEUTE kommt dabei zu kurz. Wenn der Wolf am Tag nicht zu sehen ist, woher wissen dann die Wolfskenner wo er immer gerade ist? Das drumherum was alles dranhängt weißt ganz offensichtlich auch nicht. Man findet kaum noch Jäger die eine Jagt pachten wollen. Warum? Ganz einfach. Die Wölfe werden mehr, das Rotwild/Rehwild ist seine Nahrung. (Im Sommer zur Weidezeit nimmt er sich lieber Nutzvieh) Man könnte meinen dann regelt der Wolf den Wildbestand und der Verbiss hat ein Ende. Dem ist aber nicht so. Denn überall kommt er nicht hin. Folglich ist woanders der Verbiss so hoch, dass der Wald sich nicht mehr erholen kann. Und das jetzt, wo wir nach über 30 Jahren endlich da angekommen sind, dass der Verbiss durch kontrollierten Abschuss zu Gunsten vom Wald durchgesetzt werden konnte. Ihr habt keine Ahnung. Wichtig für die nachfolgende Generation ist, dass was IHR heute kaputt macht per schriftlich aufbewahrt wird um es nachweisen zu können wer es war. Für diese Generationen dürfte es dann bitter sein, wenn sie nur mehr auf dem Papier sehen kann wie es einmal war.



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