Brennholzverkauf - Hackschnitzel oder Scheitholz?

Antworten: 6
179781 29-01-2011 19:38 - E-Mail an User
Brennholzverkauf
Jetzt habe ich ein paar Fragen an die Holzfachleute. Wir haben heuer mehrere große Eschen umgeschnitten und da ist neben dem Stammholz zum Verkauf auch ein Haufen krumme oder grobästige Stücke mit 20 - 50 cm Durchmesser zusammengekommen. Ich schätze einmal, dass das etwa 25 fm sein müssten. Ich habe einen Interessenten, der würde die als ganzes kaufen, hat mir aber noch keinen Preis sagen wollen.
Die Möglichkeit Meterscheiter zu machen und diese wenn sie trocken sind zu verkaufen ist auch da. Und auch nach ofenfertigen Scheitern wäre eine entsprechende Nachfrage.
Meine Fragen:
Wieviel sollte das beschriebene Holz bei Verkauf im ganzen einbringen?
Wieviel Raummeter Meterscheiter kommen von 25 fm Eschenholz zusammen, wenn man es aufspaltet?
Wenn ich dieses Holz von einem "Scheitermähdrescher" (z. B. Binderberger Spaltprofi 520) aufspalten lasse und nach der Trockung auf Paletten ordentlich aufstaple, Wieviele rm ofenfertige Scheiter kommen dabei heraus?
Oder soll ich einfach Hackschnitzel daraus machen? Da hätte mir jemand 18,- Euro je srm ab Hof dafür geboten.

Gottfried




woody87 antwortet um 29-01-2011 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzverkauf
hallo, die 25 fm werden ca 30 m³ scheitholz ergen egal ob ofenfertig oder 1m, preißlich kannst ruhigen gewissens für 1m gespalten 50€ und ofenfertig 60€ nehmen oder sogar ein bischen mehr, alles andere währe unter dem Preiß!!! wennst des ungespalten verkaufst kannst auch schon min 30 je fm nehmen, sonst zahlst drauf!!
mfg woody


0815 antwortet um 29-01-2011 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzverkauf
25 fm würden ca. 60 srm HS werden. (1 fm Holz ergibt rund 2,5 srm HS, und 25 fm Holz ergibt rund 35 rm Scheiter) Wenn der Hacker kommt, kann er alles in Allem zusammen wurschten, mit dem Spaltautomat bleiben dir erst wieder die Äste übrig. und ob das mit dem Spaltautomaten so gut geht, bin ich mir nicht so sicher, wenn das Holz recht grobastig ist. Habe mal bei einer Posch zugeschaut, da kamen nur Holzfetzen heraus, die eignen sich erst wieder nur für den Hacker, weil sie schön trocknen können, aber zum Verkauf als Scheiterholz waren diese Holztrümmer nicht geeignet! Weiß nicht, wie die Binderberger geht, vielleicht geht die eh besser. Muss aber noch dazu sagen, mit Esche haben die Kunden nicht so viel Freude. Außerdem muss Esche ein Jahr länger lagern zum trocknen! Wenn du sie im Ganzen verkaufst, wirst auch nicht so viel bekommen, weil es ja grobastig ist, wie du ja selbst schreibst. Ich würde an deiner Stelle den Hacker kommen lassen, der räumt alles zusammen, mache ich auch mit Holz, dass nicht zum scheitern geeignet ist.


0815 antwortet um 29-01-2011 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzverkauf
Habe deshalb 35 rm Scheiter angenommen, weil die Stücke ja krumm und grobastig sind, und das schlichten daher nur mit viel Hohlräumen möglich, es sei den, du schneidest auf Ofenlänge ab, dann geht der Holzstoss schön zusammen. Aber die Esche braucht eh viel Hohlraum zum trocknen!


Haa-Pee antwortet um 29-01-2011 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzverkauf
am besten du verkaufst nach gewicht.

umrechnung ist immer fragil!
kommt drauf an wie grob du spaltest wie krumm die stücke sind.

1fm rundholz ergibt ca 1,75 raummeter 1 meterscheiter gespalten.
ergibt ca 1,5 raummeter 33er scheiter feingeschlichtet.

nadelhölzer sind noch etwas voluminöser.

1fm von deinen eschen ergeben ca 2,4 srm hackschnitzel G30

wenn du ofenholz absatz hast musst du derzeit mindestens 75 euro für die 33er scheite erlösen ab hof!

unterschätze aber den arbeitsaufwand nicht und du darfst dass nicht auf einen grossen haufen spalten und ewig liegen lassn! fangen sofort an zu schimmeln und optisch grausig zu werden das mögen meine brennholz kunden meist gar nicht gerne!




179781 antwortet um 30-01-2011 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzverkauf
Danke für die Antworten.
Den Arbeitsaufwand und die Qualitätsansprüche beim Scheitermachen habe ich schon im Auge. Ich habe eigentliche keine Arbeitszeit dafür übrig. Deshalb wäre mir die Lösung mit Verkauf nach Gewicht am liebsten, die zweitbeste Möglichkeit ist das Hackschnitzelerzeugen.
Ich möchte mir nur im Voraus ausrechnen, was da ungefähr an Erlös herauskommen soll, damit ich einen eventuellen Abnehmer nicht alles glauben muss.

Gottfried


Holzwurm357 antwortet um 30-01-2011 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brennholzverkauf
Guten Morgen,

die Variante mit dem Scheiterholz ist sicher nicht zu empfehlen, da sich die krummen und astigen Stücke nur sehr schlecht spalten lassen, und das Endergebnis auch recht unansehnlich ist, und somit schwer ofenfertig abzuschneiden ist, und auch keinen guten Preis erzielen kann.

Ab in den Häcksler damit.

Lg


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