Antworten: 68
teilchen 22-01-2011 15:54 - E-Mail an User
Bruno Kreisky

Bruno Kreisky wäre heute 100 Jahre alt geworden.
Ich vermisse Politiker seines Kalibers in der heutigen Zeit.




derrick antwortet um 22-01-2011 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
ganz vergessen ist er noch nicht - seine Schulden zahlen wir heute noch!


Rocker45 antwortet um 22-01-2011 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
... Recht hast!


Gratzi antwortet um 22-01-2011 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
nur diese Schulden waren Harmlos, zu den Schulden der jetzigen Regierung. Auch haben die Bauern die besten Preise gehabt, die es je in der 2 Repubik gegeben hat.
Kreisky hat gesagt 7 Milliaden sind genug, das verwirtschaftet Pröll mit der linken Hand!
Nur Kreisky Gelder sind in Österreich verbraucht worden...... bitte bei der Wahrheit bleiben!!!


Mick antwortet um 22-01-2011 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Ich kann den Namen schon nicht mehr hören!

Wieso steht jeden Tag auf den Titelseiten und im ORF sowieso der Kreisky am Plan

Oh, morgen würde er seinen 100. Geburtstag haben.
Oho, heute hätte er seinen 100. Geburtstag.

Was kommt morgen: Ohoo, gestern hatte er...

Er war der Paradesozialist und hatte für Bauern nichts übrig. Von daher gibts da nicht einen Funken Bewunderung von mir...


Gratzi antwortet um 22-01-2011 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
WIEN. Die Staatsverschuldung ist von September 2009 auf September 2010 um 10,5 Milliarden Euro oder 5,7 Prozent angestiegen. Am stärksten war der Anstieg mit über 50 Prozent bei den Gemeinden.

Die höchsten Schweine und Stierpreise hatten wir unter Kreisky !!!!


Gratzi antwortet um 22-01-2011 16:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
habt ihr das alles schon vergessen????

" Vor allem die erste Hälfte von Kreiskys Regentschaft war geprägt von einem beachtlichen Reformtempo. Seine Regierungen schafften die AHS-Aufnahmeprüfung ebenso ab wie die Studiengebühren, führten Mitbestimmungsrechte für Lehrer, Schüler und Studierende an Schulen bzw. Unis ein; Schülerfreifahrt und Gratisschulbücher gehören zu jenen Sozial-Transfers, die heute noch als selbstverständlich gelten. Später als Sozialzuckerln gescholtene Zahlungen wie Heirats- oder Geburtenbeihilfe gibt es hingegen nicht mehr.

Als historischer Schritte der Erneuerung gefeiert wurden und werden die Maßnahmen im Justizbereich und vor allem Familienrecht. In der ehelichen Gemeinschaft wurde der Mann als absolutes Familienoberhaupt entmachtet, ein neues Scheidungsrecht erleichterte die Trennung, die Benachteiligung unehelicher Kinder wurde abgeschwächt, der Unterhaltsvorschuss eingeführt. Im Arbeits- und Sozialbereich wurden unter anderem der Mindesturlaub erhöht und die 40-Stunden-Woche eingeführt. Im Steuerrecht weist die Kreisky-Bilanz schließlich die Einführung der Mehrwertsteuer und der mittlerweile abgeschafften Luxussteuer auf sowie der Individualbesteuerung anstelle der Bemessung des Haushaltseinkommens.

Kreisky gilt auch als Vater der Fristenlösung, die den Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten straffrei stellt. Wiewohl diese Regelung nicht unbedingt eine Herzensangelegenheit war und vor allem auf Druck von sozialdemokratischen Politikerinnen zustande kam. Kreisky betrieb nämlich auch die erfolgreiche Annäherung der Sozialdemokratie an die katholische Kirche und befürchtete, dass die Fristenlösung hier eine Hürde werden könnte. Der Wehrdienst wurde auf sechs Monate verkürzt, der Zivildienst etabliert.

Die Wirtschaftspolitik der Kreisky-Ära war geprägt vom Streben nach Vollbeschäftigung, wofür vor allem in die Verstaatlichte Industrie, aber auch in die Privatwirtschaft enorme Geldmittel gepumpt wurden. Andere Länder gäben Geld aus, um Arbeitslose zu unterstützen, Österreich, um sie zu vermeiden, meinte der Kanzler einmal sinngemäß. Deficit Spending und "Austro-Keynesianismus" sind die Schlagworte der streng national orientierten Strategie, die aber spätestens mit fortschreitender Globalisierung bei immer höherer Staatsverschuldung an ihre Grenzen stieß. Das Defizit stieg indes erst in den 80er Jahren deutlich an: 1977 lag es bei 2,3 Prozent des BIP, sank Anfang der 1980er, um dann auf 3,6 Prozent (1982) und 4,4 Prozent im Jahr 1983 zu steigen.




joholt antwortet um 22-01-2011 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Und würde er es heutzutage auch schaffen?? er hatte das glück zur rechten zeit am rechten fleck zu sein denn diese leistungen wurden zur gleichen zeit auch in anderen staaten umgesetzt das ist kein verdienst von diesem herrn.
mfg


Fee antwortet um 22-01-2011 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Kreisky machte Milliarden von Schulden,und unsere Generation bezahlt noch dafür,weil alle Politiker,ob ÖVP;SPÖ FPÖ;Korrupt sind,und seit Jahrzenten ihn ihre Taschen wirtschaften.
Dazu kommen noch die Sozialschmarotzer von Brüssel.Und Solange wir uns das gefallen,lassen wird nichts ändern.


FOG antwortet um 22-01-2011 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Jeder Bauer sollte auch heute noch B. Kreisky dankbar sein, weil ohne ihn hätten wir heute noch keine Pension. Weiss man aber nur, wenn mans erlebt hat, sonst muss man es sich erzählen lassen (was ich hiermit getan habe).


walterst antwortet um 22-01-2011 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Der Kreisy kann nichts dafür, dass die ÖVP vergessen hat, Josef Klaus und seine Reformvorbereitungen zum 100. Geburtstag oder 10. Todesjahr entsprechend zu würdigen und dass sie selber jahrzehntelang einem Kreisky nichts intelligentes und durchsetzungskräftiges entgegenzusetzen hatte.
Den Kreisky selber bräuchten wir heute nicht und den würde es so auch nicht geben. Aber Poltiker mit ähnlichem Format, egal mit welcher Parteifarbe wären schon nicht schlecht.


Gratzi antwortet um 22-01-2011 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@ FOG du hast Recht, leider vergessen wir das sehr leicht.....obwoll wir den grössten Nutzen hatten.


rbrb131235 antwortet um 22-01-2011 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@teilchen
Ich persönlich habe schon grossen Respekt vor B.K. wegen der von Gratzi gut formulierten Sozialpolitik , auch von seiner Aussen, aber weniger von von seiner Finanzpolitik.
Es könnte durchaus auch heute Politiker seines Kalibers geben, dazu müssten wir aber das Mehrheitswahlrecht einführen, damit einzelne Politiker auch ihre Ideen umsetzen könnten
und nicht ihre gesamten Kräfte in Koalitionsgeplänkel vergäuden müssten.

Grüsse rbrb13


Mick antwortet um 22-01-2011 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Das sollte ich vielleicht noch als Ergänzung zu meinem Eintrag vorhin erwähnen:

Ich habe ihn nicht erlebt weil ich zu jung war.

Daher kann ich natürlich nicht aus Erfahrung sprechen sondern muss glauben was ich so lese über ihn.


Gratzi antwortet um 22-01-2011 17:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Ohne Kreisky würden die Jungbauern uns aus den Ausgedinge erhalten müssen!


prof1224 antwortet um 22-01-2011 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
An Fog

Wenn dus erlebt hast müstest du aber auch wissen das die Bauernpension in der Regierung
Klaus gemacht worden sind und ins Regierungsprogramm aufgenommen worden sind. Kreisky hat die Bauernpension nur eingeführt weil sie im Regierungsprogramm waren!! Kreisky hat die Bauern gehasst, wie sagte er einmal,"Wir werden den Brotkorb für die Bauern höher hängen"
Am 17.4.1970 hatte Österreich 57 Milliarden Schulden dann ist Kreisky gekommen,als Kreisky gegangen ist hatte Österreich 1500 Milliarden Schulden.Was hat er geschaffen-Zwentendorf,hat
den Staat bis 1985 15 Millarden gekostet.Und dann noch die "Sozialistischen Wählerzuchtanstalten" wie die ÖBB-Vöest usw.Er war ein Verbrecher,hat überall nur Unruhe und Streit hineingebracht,wie es die jetzigen Sozis auch noch tun,einfach das letzte!!!



rbrb131235 antwortet um 22-01-2011 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@tria@joholt
Alle Menschen sind immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Sonst müsste man ja auch fragen, ob Nicki Lauda denn heute auch noch dreimal Weltmeister werden würde.
Die Frage stellt sich so nicht.

Grüsse rbrb1



Interessierter antwortet um 22-01-2011 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Wenn man bedenkt welchen Wert damals die "paar" Milliarden hatten, sieht man die Schulden schon anders, heute hat man unzählige Billionen an Schulden von Geld mit nur einem Bruchteil an Kaufkraft.

Aber sein größter Clou war, dass er die Kirche, eigentlich nicht "die Kirche", sondern einen ungeeigneten Kardinal, über den Tisch ziehen konnte.


helmar antwortet um 22-01-2011 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Hallo Interessierter..............mit einem Kurt Krenn oder dem Groer hätt das sicherlich nicht passieren können.......aber vielleicht waren dem DDr. König und auch dem Dr. Kreisky die Menschen doch auch ein bisserl wichtig. Und nicht nur der Kirchenprunk, das Vertuschen, uvm....
Mfg, Helga
PS.......solche Meldungen wie die deine schaffen es auch mich mit meinen über 50 Lenzen zum Staunen zu bringen.


teilchen antwortet um 22-01-2011 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

@Interessierter

In den 70er Jahren waren andere Prioritäten wichtig. Wirtschaftsaufschwung und Vollbeschäftigung. Chancengleichheit. Internationales Ansehen. Wir waren damals ein Musterland in Europa.

Davon ist heute wenig zu spüren. Heute haben wir zwar auch andere Probleme, aber wir haben auch deutlich abgebaut, selbstverschuldet.
Schlusslicht in Bildung, Gleichstellung, Integration... Wir haben viel von dem Glanz den wir damals hatten, eingebüßt.
Heute sind wir ein Spießerland auf dem Weg in die Rückständigkeit, das sich am liebsten einmauern würde.

Die Versöhnung der Sozialdemokratie mit der Kirche würde ich nicht als "über den Tisch ziehen" bezeichnen. Da schätzt Du Kardinal König viel zu gering.
Versöhnungen sind immer die größeren Leistungen, das müssen andere erst einmal zusammenbringen.
Streiten kann bald einmal wer.

@helmar
Stimme Dir voll zu.



Interessierter antwortet um 22-01-2011 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Helmar, nachdem ich gesehen hatte, du hast dich in diesem Thread geäußert, war mir ohne zu lesen klar, du hast nichts über die Schuldenpolitik geschrieben ;-)


Unten stehende Problematik geht auch auf die Kreisky/Broda Zeit zurück, nur leider tagaktuell, dank unserer EinHeizpartei SPÖVP ....

Die umstrittenen Kinderrechte der UNO-Kinderrechts- konvention aus dem November 1989 sollen größtenteils in die österreichische Bundesverfassung aufgenommen werden.

Das beschloß das österreichische Parlament am 20. Januar mit großer Mehrheit nach Angaben der oppositionellen Webseite ‘unzensiert.at’.

Verena Remler – Familienstaatssekretärin der Homo- und Abtreibungspartei ÖVP – bezeichnete die Annahme der Kinderrechtskonvention als einen „gesellschaftspolitischen Meilenstein“.

Allerdings wurde der Gesetzesvorbehalt ausbedungen, wonach Kinderrechte eingeschränkt werden können, wenn die Ordnung oder das wirtschaftliche Wohl Österreichs bedroht sind.

Das heißt: Straffällige Ausländer können samt ihren Kindern abgeschoben werden.

Die ‘Freiheitliche Partei’ hatte bezüglich einer Textpassage im Artikel 1 einen Abänderungsantrag eingebracht.

Sie forderte, die Formulierung „jedes Kind hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge“ durch die Formulierung „jedes ungeborene und geborene Kind hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge“ zu ersetzen.

Dieser Abänderung stimmten nur die Freiheitlichen und das BZÖ zu.

Die menschenfeindlichen grünen und roten Genossen sowie die ehemals christliche ÖVP wandten sich gegen einen verfassungsrechtlich verankerten Schutz des ungeborenen Lebens


servusdiewadln antwortet um 22-01-2011 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@ gratzi
die gratisschulbücher sind nicht das verdienst von kreisky, sondern wurden noch von der regierung klaus beschlossen.
da die einführung aber bereits in die zeit fiel, als kreisky kanzler war wird es fälschlicher weise als sein verdienst angerechnet


edde antwortet um 22-01-2011 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

ich denke kreisky war in dieser zeit der richtige kanzler ,um auch das breite volk von dem enormen wirtschaftswachstum partizipieren zu lassen.
bei allen wirtschaftspolitischen unzulänglichkeiten.

kanzler klaus hatte eisern gespart, bloss bei den beamten nicht (aus erzählungen alter dorfmänner denn ich weiss das nimmer bewusst)

interessanterweise hatte kreisky enorm viel für die bauern getan, obwohl bestimmt nicht absichtlich und bewusst, durch familienförderungen und durch die starke förderung verstaatlichter industrien.
dies waren gut bezahlte arbeitsplätze für die steigende zahl an nebenerwerblern in der zunehmend mechanisierten bäuerlichen arbeitswelt--noch heute steigern viele altbauern für die jungen kalbinnen mit ihren guten voest-pensionen.

mfg


Woodster antwortet um 22-01-2011 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Für mich war Kreisky Grenzgenial.

Genie und Wahnsinn in einer Person.

Das Genie Kreisky war politischer Natur. Da kann ihm bis heute keiner das Wasser reichen.
Der Wahnsinn Kreiskys war sein wirtschaftliches Un-Verständnis.

Mit ihm begann die Staatsverschuldung, die bis heute zwecks Stimmenkauf rücksichtslos fortgesetzt wurde.

Wenn Kreisky auch das wirtschaftliche Genie seiner politischen Größe gehabt hätte, wäre er für mich der Größte aller Zeiten...

So ist er für mich eine exorbitante politische Ausnahmeerscheinung, der die wirtschaftlichen Belange auch hemmungslos für seine politischen Ziele benutzt hat.



Woodster antwortet um 22-01-2011 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

@rbrb13

"Die Frage stellt sich nicht...."

Diese blöde Polit-Floskel kann nicht schon nicht mehr hören.

Wenn ich eine Frage gestellt habe, dann habe ich sie gestellt!
Wenn schon jemand darauf nicht antworten will oder kann, dann soll er das sagen.

Aber die Antwort "Die Frage stellt sich nicht" ist doch pure Präpotenz oder Dummheit! Wahrscheinlich aber beides.




teilchen antwortet um 22-01-2011 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

@edde

Die 1970er Jahre hätten unter einem Kanzler Klaus zweifellos anders ausgeschaut. Die Reformen wären auch passiert, wenn auch später. Kreisky war mutig, oft seiner Zeit voraus, das war für viele Menschen eine Herausforderung.

Andreas Koller von den Salzburger Nachrichten vom 26.06.2010.
"Würde Österreich heute ohne modernes Familienrecht dastehen? Ohne modernes Strafrecht? Wäre die Abtreibung heute noch ein krimineller Tatbestand - so wie gleichgeschlechtlicher Sex, der hierzulande bis 1971 unter Strafe stand? Gäbe es keine Gratisschulbücher? Keine Gratisschulfahrt? Müssten Eltern immer noch Schulgeld für ihre Kinder zahlen? Würde sich der Mann immer noch laut Gesetz „Oberhaupt" der Familie nennen können?..."
http://mein.salzburg.com/blog/koller/2010/07/lernen-von-bruno-kreisky.html

Und er ist auch gescheitert, bei Zwentendorf, oder beim letzten Steuerpaket 1983. Als er zurückgetreten ist, hatte er noch 47,6% der Stimmen (!)
Unsere heutigen Politikerzwerge aller Lager lassen sich schon bei der Hälfte der Stimmen als große Sieger feiern.



50plus antwortet um 22-01-2011 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Kreisky war ein arroganter, unsympathischer, schuldenmachender Blender, der mit seiner Schuldenpolitik die Wähler gekauft hat und gleichzeitig verdorben hat. Er war die schlimmste Fehlentscheidung des Volkes nach dem 2. WK, er hat soviel zerstört in unserem schönen Land und an unserem Volk, was nie wieder gutzumachen sein wird. Ich wüßte nicht, wieso man seiner gedenken sollte. Außer, dass er an allem Übel schuld und Ursache ist, er hat sogar im "Geist" des Volkes irreparable Schäden hinterlassen.


walterst antwortet um 22-01-2011 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@50plus
Deine Beurteilung deckt sich nicht unbedingt mit der Mehrheit der damaligen Bevölkerung und auch nicht nach heutiger Beurteilung. Sie stimmt auch sicher nicht für die Hoch-Zeit Kreiskys.
Nicht umsonst schwärmen heute noch viel Journalisten aller Färbungen von Kreisky.
Kreisky war ein Medienzampano, der dieses Klavier perfekt beherrschte und noch heute sind uns viele seiner Sprüche und Redewendungen geläufig.
Wenn man ihm schon (zu Recht) manchen Reformschritt abspricht, weil er schon von der Klaus-Zeit vorbereitet war, so wird man ihm auch nicht alle Schulden anlasten können, die auch aus der Zögerlicheit der Klaus-Ära verantwortet sind.

Wäre es heute noch möglich, dass ein Fritz Hofmeister (der vorläufer des Ö3-Callboys) beim Bundeskanzler privat anruft mit der Bitte, Opernsänger werden zu dürfen, und das ganze wäre noch unterhaltsam?




Tyrolens antwortet um 22-01-2011 23:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
In Österreich gibt es gratis Schulbücher???

Kreisky war, wie schon geschrieben wurde, ein Profiteur des Wirtschaftswunders. Mit vollen Hosen ist gut stinken. Als die Wirtschaft einbrach, waren auch die Tage Kreiskys gezählt.



Gratzi antwortet um 23-01-2011 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@teilchen

super, diesmal muss ich dir voll zubilligen!


rbrb131235 antwortet um 23-01-2011 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@woodster
Na na,warum denn gleich dumm und präpotent !
Vor mir waren zwei Teilnehmer der Meinung, B.K. hatte das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein.
B.K. hatte nicht das Glück, sondern war auch für mich,wie auch du beschrieben hast, ein grossartiger sozial und Aussenpolitiker, aber einer der auch hemmungslos unser Land verschuldete.

Grüsse rbrb13


mfj antwortet um 23-01-2011 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky


Also, da sind schon ganz interessante Antworten dabei. Besonders die von „Woddster“ finde ich sehr treffend...
Ich erinnere mich nur noch vage an Ihn.
Aber was ich erlebt habe, hat mich nicht „vom Hocker“ gehauen.

...meine Erinnerung: ein selbstverliebter murmliger alter Mann, der um alles in der Welt - seinen Stuhl nicht räumen wollte.


Ein Bundeskanzler hat übrigens wenig Einfluss auf die Qualität ausgearbeiteter Themen – das machen seine Mitarbeiter – und da steht vieles einfach "im Lauf" der Zeit...






50plus antwortet um 23-01-2011 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Er hat seine Schulden nicht im Interesse des Volkes gemacht sondern aus egoistischen Gründen . Politische Strategien zur "Selbstbeweihräucherung", nicht aus Liebe und zum Wohl der Menschen und des Landes. Der Großteil der Politiker, die nach ihm kamen, hat von ihm gelernt - leider! Das Volk hat das Schuldenmachen, das Staatausnützen und den Egoismus auch von ihm gelernt - leider!



Johannfranz antwortet um 23-01-2011 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@ Tyrolens

Du Hast es auf den Punkt gebracht. Nur der Rotfunk glaubt offenbar,der wirtschaftliche Aufschwung der 70iger sei ein Verdienst Kreiskys !

Na, woran soll man sich denn sonst klammern !


rbrb131235 antwortet um 23-01-2011 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@50plus @johannfranz
Wenn man es so sieht, dann will man nicht diskutieren, sondern nur polarisieren !

Grüsse rbrb13


mfj antwortet um 23-01-2011 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky


Herrliche Sätze die der Hubert Platterer schreibt - danke tria für Deine Mühe....


...das Problematische blieb abgedunkelt und wurde Opfer der Ehrfurcht: die Überdehnung des Fürsorgestaates, der Umgang mit Ehemaligen, die unhaltbare Klassifizierung, wonach die Austrofaschisten das größere Übel gewesen seien, das Anti-Zionistische. Er war fähig zu Unsäglichem: „Wenn die Juden ein Volk sind, dann ist es ein mieses Volk“.

Fazit:
Wir sollten das schreiben üben...das würde dem Forum und der Gesellschaft gut tun !!





50plus antwortet um 23-01-2011 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Was soll man da groß diskutieren?
Wir sind doch alle nicht imstande, sein "Erbe" aufzuarbeiten und uns aus seinen Verstrickungen zu befreien. Jene am allerwenigsten, die ihrem "Gott" huldigen, der sie ins Verderben geführt hat.


kendo antwortet um 23-01-2011 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Hmm
Zum Teil interessante Beiträge grösstenteils wird die Schuldenpolitik kritisiert.Wenn man nur von Schulden schreibt wird wohl sich so mancher Bauer auch an der Nase nehmen müssen .Auf so manchen Hof wird nähmlich auch so gewirtschaftet.
Zu Kreisky selbst muss ich sagen das er den Wohlstand gebracht hat das wird halt von vielen verdrängt weils uns eh ganz gut geht.
Er war ein Politiker wo man sagen kann oft kopiert und nie erreicht.
No Risk no Fun!


50plus antwortet um 23-01-2011 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Was hat er dem Volk gelehrt?
Wie man sich mit Hochmut, Egoismus, Faulheit, Hinterlist....raffiniert durchs Leben schlägt.
Einer besch.... den anderen!


edde antwortet um 23-01-2011 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

wow, plus 50

du bist ja direkt eine schwarze fundamentalistin.

als bauer war ich nie sozialist, dennoch hab ich bei den sog.schwarzen leider allzu oft eine sich später herauskristallisierende diskrepanz zwischen dem gesagten und dem tun entdeckt-leider.

das vielbeschworene notwendige " sparen" als dogma der konservativen endete leider allzu oft in den führungsetagen der konzerne, abgeordnetenhäuser, amtsstuben, bankpalästen etz etz

mfg




Woodster antwortet um 23-01-2011 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

@rbrb13,

entschuldige, hab nicht dich persönlich gemeint.
Aber immer, wenn ich auf eine Frage höre, "Die Frage stellt sich nicht..." reagiere ich inzwischen allergisch.
Ist doch eine saublöde Antwort auf eine gestellte Frage...
Nehm an, das ist dir einfach rausgerutscht...

Also, wunderschönen Tag noch!



teilchen antwortet um 23-01-2011 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

@ Tria, danke dass Du mir Deinen Eintrag widmest :-)

Ich vermute da hat sich Hubert Patterer eine Anleihe bei Erwin Ringel genommen, dem Seelendoktor Österreichs.
Dieser schreibt in seinem Buch "die österreichische Seele" über den Minderwertigkeitskomplex der Österreicher, die mit der Kleinschrumpfung des einstigen Weltreiches nicht ganz fertiggeworden sind.

Mir gefällt aus Deinem Zitat folgender Satz besonders:
"Die Helden von heute machen das Land kleiner als es ist".



teilchen antwortet um 23-01-2011 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

@edde

Ich glaube, Bruno Kreisky wird beim Jüngsten Gericht längst nicht so viel zu befürchten haben wie vor der 50plus ;-)



50plus antwortet um 23-01-2011 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@teilchen

Es freut mich, dass du aus meinen Zeilen herauslesen konntest, was ich von B.K. halte. ;-)

Du kannst dich drauf verlassen, dass ich ihm meine Meinung sagen werde! Ich hoffe aber, dass ich noch ein paar Jährchen Zeit habe zum Nachdenken. ;-)


biolix antwortet um 23-01-2011 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Hallo !

also man muss den Bruno Kreisky nicht "vergöttern", nur sollte man ein wenig objektiv bleiben, was man hier politischen "Hass" heaus liest, ist eigentlich nur mehr traurig...

Zu seinem Sager "Lieber ein paar Milliarden SChulden mehr, als tausende Arbeitslose..." war damals wenigstens die ehrliche Ansage, was hat sich daran heute geändert ?
Was passiert ohne neue Schulden ? das konnte mir hier noch niemand beantworten, denn der Zusammenbruch des gesamten "Systems" wäre wahrscheinlich die Folge...

WEiters fragt sich niemand, wer hat von der angeblich zu großen SChuldenpolitk profitiert, der "kleine Mann" sicher auch, aber wie wir heute kennen im Agrarfördersystem, profitierte der "große Mann" vielleicht sogar weit mehr...

Und warum sind wir zum 8. reichsten Land der Welt geworden ?
na ja vielleicht wars ja nur die "Globalisierung" warum wir es soweit gebracht haben, ach nein es war ja doch der BK Klaus.....;-)

lg biolix




teilchen antwortet um 23-01-2011 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

@50plus

Deine Meinung ist unübersehbar, da braucht man nicht zwischen den Zeilen lesen.
Viele international hoch anerkannte Politiker wie Olof Palme oder Willi Brandt waren eng mit Bruno Kreisky befreundet.
Da muss erst eine 50plus kommen, um zu zeigen, dass Kreisky ein richtig schlechter Mensch gewesen wäre?

Der Gedanke scheint Dich zu beflügeln, dass Du ihm irgendwann einmal Deine Meinung sagen kannst. Das ist gut.
Ich wünsche Dir dann auch einige so gute Fürsprecher an Deiner Seite, wenn Du dann loslegst...



helmar antwortet um 23-01-2011 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Es war nicht Kreisky, es war die Zeit überhaupt.......als man auch versucht hat für die Gesundheit der Allgemeinheit was zu tun und Vorsorgeuntersuchungen propagierte. Wann ging denn früher eine Bäuerin zum Frauenarzt? Sehr oft wenn es zu spät gewesen ist. Der Mutter-Kind- Pass, und damit verbunden Geld, wird schon mal bei den Schwangeren manchen gröberen Schaden vermeiden haben. Auch wenn nicht alles davon auf K.s(bzhw. dessen Regierung) Mist gewachsen ist, es war ein Fortschritt. Und man traute sich auch als Bauer ein Mädchen in eine höhere Schule zu schicken, und wenn es eine HLA gewesen ist, weil irgendwie "die heirat eh " sich nicht mehr in den Köpfen der Eltern, und da leider oft der Mütter, so leicht halten liess. Ich bin Jahrgang 1955, und das konservative Denken war vor allem in der Landwirtschaft streckenweise nicht so ohne........ich wollte, als ich nach der 1. HLA daheim am Hof als Lehrling gemeldet wurde, Land/Forstwirtschaft lernen. Nix da, du bist a Madl und damit lernst ländliche Hauswirtschaft...so tönte es auf der BBK. Und auch ein Brief an die Lehrlingsstelle der NÖ LLK brachte die selbe Antwort, etwas höflicher formuliert.
Und der Gipfel der Frechheit war, als der Leiter derselben seinen Besuch in der Berufsschule machte, derselbe mir auf meinen Wunsch als Hofübernehmerin Landwirtschaft lernen zu wollen, antwortete, dass ich eh recht hübsch sei und meinen Hauswirtschaftsmeister machen solle, denn zu mir und den Hof werde sich schon ein LW Meister finden.......so dachte man damals in der rechten/schwarzen Reichshälfte.
Allein jene Aufbruchsstimmung welche dann zufällig mit Kreisky zusammengefallen ist, der erste Versuch von Mädchen, auch in den letzten Männerschulen Leistung zu erbringen, alles das ist nicht Kreisky Verdienst allein, aber ohne diese Zeit wären viele gerade Frauen positiv betreffenden Entwicklungen später schlagend geworden.
Was mich betrifft..............Hauswirtschaftsmeisterin bin ich bis heute keine, nicht mal Gehilfin, aber ich habe 1983 vor oben genannten Lehrlingsstellenleiter meine LWM Prüfung abgelegt, damals waren es ganze 2 Frauen im gesamten Bundesland in diesem Jahrgang. Heute ist das für junge Frauen in der Landwirtschaft eine Selbstverständlichkeit.....
Nicht alles ist K.s Verdienst, aber die Gesellschaft ist freier, offener und auch ein wenig toleranter geworden in dieser Zeit. Und seltsamerweise stemmte sich gegen vieles die(rk) Kirche und jene Partei welche sich bis heute nicht hinter den schwarzen (Herren) rockzipfeln heraustraut.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 23-01-2011 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@teilchen

Spaß beiseite, ist ohnehin in die Hose gegangen!


Wenn ich ehrlich sein soll, hat mich eher dein erster Beitrag beflügelt, hier meine Meinung provokant, aber im Grunde ehrlich gemeint, kundzutun!
Denn du - die du ihn wahrscheinlich garnicht richtig miterlebt hast (weil du, so glaube ich, zu jung bist) - gehst im heute noch auf den Leim!


biolix antwortet um 23-01-2011 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Genau Helga, und BK hat einen ordentlichen Beitrag dazu geleistet......

lg biolix

Ich wette, bald kommt einer und meint, das "Rohrstaberl" hat auch die ÖVP abgeschafft, und den Zivildienst hat natürlich die ÖVP eingeführt, und...;-)


Tyrolens antwortet um 23-01-2011 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Immerhin wird man Kreisky vorwerfen dürfen, dass er eine ganze Reihe von Nationalsozialisten zu Ministern machte.


helmar antwortet um 23-01-2011 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Vielleicht auch deshalb weil sie aus seiner Sicht Fachleute gewesen sind............und allzuviele ehemalige "Nichtnationalsozialisten" wirds wohl auch nicht gegeben haben. Denn einfache Parteimitglieder werden die meisten Bürger der wahlberechtigten Bevölkerung damals gewesen sein.
Weiss jemand ob da auch welche von den sogenannten "Illegalen", also vor 1939, auch jemand in der Regierung gewesen ist. Wenn ja, dann würde dieser Vorwurf schwerer wiegen.
Mfg, Helga


FOG antwortet um 23-01-2011 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@prof1224: Das ist immer das Killerargument mit den Schulden. Aber dass das Geld nicht verbraten wurde (wie von heutigen Politikern) für Prestigeprojekte (Fußballstadien) oder unsinnige Kampfbomber, weisst eh noch?
Und wann war Kreisky in einer regierung mit Klaus, um dessen Regierungsprogramm umzusetzen?


ah1 antwortet um 23-01-2011 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
wenn ich mit der gießkanne geld über die leute schütte dann gehts allen gut und die wählergunst ist garaniert - hinter mir die sintflut!

die große frage bei verschuldung ist: investieren ich das geld für die zukunft, oder gebe ich es nur aus?!?


edde antwortet um 23-01-2011 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky

@ah1

seit dem eurorettungsfonds ist aber noch eine weitere frage dazugekommen :
muss ich das geld ländern geben, die es mit hoher wahrscheinlichkeit nie mehr zurückzahlen können.

mfg


walterst antwortet um 23-01-2011 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@tyrolens
"Immerhin wird man Kreisky vorwerfen dürfen, dass er eine ganze Reihe von Nationalsozialisten zu Ministern machte."
Ja selbstverständlich darf man das. Genau so wie man das den ÖVP-Regierungen davor vorwerfen darf oder auch der Tiroler ÖVP mit einem NAZI-LAndeshauptmann.
Nach dem Krieg haben beide Parteien geradezu um die Nazis gebuhlt.
Was genau hätte man denn damals auch mit den paar hundert tausend teils hoch qualifizierten Leuten machen sollen.
Kreisky hatte das Pech, dass ihm Wiesenthal dafür auf die Zehen gestiegen ist und zwar mehr. als den ÖVPlern zuvor. Deswegen redet man im Zusammenhang mit Kreisky heute noch drüber.


soamist2 antwortet um 23-01-2011 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
50plus

es ist sicherlich von einer parteiblinden stammwählerin der övp, noch dazu in deinem alter, viel verlangt die schuldenentwicklung der repuplik österreich, im angesicht der parteizugehörigkeit der jeweiligen finanzminister der letzten 15 jahre, zu hinterfragen.

aber probiers trotzdem.


Christoph38 antwortet um 24-01-2011 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Kreisky war ein grosser Staatsmann.
Neben seinen Fähigkeiten, hatte er auch das Glück in einer zu seiner Persönlichkeit passenden Zeit, mit den notwendigen Mehrheiten, Bundeskanzler zu sein.

Eine Übertragung in die Gegenwart ist unzulässig.
Ich vermute dass ein Kreisky in der heutigen Zeit null Chancen hätte. Die politische Landschaft hat sich grundlegend gewandelt, von einem Zweiparteiensystem zu einem System mit 5 Parteien, wo eine absolute Mehrheit kaum möglich ist.

Was Kreisky davon hält mit einer relativen Mehrheit zu regieren hat er selber gezeigt, als er 1983 bei 47% zurücktrat.

Für absoluten Unsinn halte ich es, diverse Errungenschaften ausschliesslich Kreisky zuzuschreiben und so zu tun, als würden wir ohne Kreisky heute noch bildlich gesprochen in der Steinzeit leben. Kreisky hat manche Trends in der Gesellschaft erkannt und umgesetzt. Ohne Kreisky wäre manches vielleicht 5, 10, 15, 20 Jahre später umgesetzt worden.

Grundlegende gesellschaftliche Trends setzen sich immer durch, der begabte Poltiker erkennt solche Wellen früher und surft darauf besser als andere.

Eine Glorifizierung der 70er Jahre und deren Erhebung über die heutige Zeit, ist für mich blanker realitätsferner Unsinn. Fest steht dass der Lebensstandard heute viel besser ist, als in den 70er. In meiner Kindheit kann ich mich erinnern, wie es den ersten schwarz/weiss Fernseher gab, Telefon noch viel später. Hat heute jeder Privatkonkursler.

Die Wirtschaftsleistungen aus der Kreiskyzeit, wie etwa die errichteten Gebäude sind heute alt und sanierungsbedürftig.

Kreisky ein grosser Staatsmann zur richtigen Zeit, aber kein Hero.


Moarpeda antwortet um 24-01-2011 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@Christoph38

"Kreisky hat manche Trends in der Gesellschaft erkannt und umgesetzt."

...besonders beim trend schulden zu machen war er der mann der ersten stunde


Kallo antwortet um 24-01-2011 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
"...besonders beim trend schulden zu machen war er der mann der ersten stunde"
was auch jetzt erfolgreich fortgesetzt wird!


prof1224 antwortet um 25-01-2011 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
An Fog
Wann habe ich behauptet das Kreisky mit Klaus in einer Regierung war-niemals!!!!
Prestigeobjekte wie Du schreibst,und das das Geld nicht verbraten wurde,weist du schon von was du schreibst- Uno City-Zwentendorf -Öbb-Vöest usw


binido antwortet um 25-01-2011 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Bruno Kreisky kamen zwei Dinge zu gute. 1. er war Verfolgter Jude in der Nazizeit. Das half ihm bei seinem Einsatz für den Nahostfrieden, er nahm mit dem vermeintlichen Teroristen Yasir Arafat kontakt auf. Beide profitierten von dieser Symbiose, Arafat wurde international salonfähig und Kreisky international bekannt und annerkant.
Ein anderer Bundeskanzler hätte ein Zusammentreffen mit Arafat damals als antisemitisches Vorgehen von Israel quittiert bekommen.

2. Bruno Kreisky konnte einen Bundeshaushalt übernehmen aus dem er noch aus dem vollen schöpfen konnte, er nützte dies voll aus um seinen Sozialstaat rasch umzusetzen, und legte den Grundstein für die immer mehr steigenden Bugetdefizite aus dennen es bis heute kein entrinnen mehr gibt. Vorwerfen kann man ihm vielleicht das er sich die Wahlen immer mit grosszügigen Wahlzuckerln erkaufte, leider bei seiner letzten Wahlen konnte er nichts mehr verteilen und musste sogar seine Wähler zum zahlen verdonnern (Quellensteuer), was ihm auch dann die absolute Mehrheit kostete.

Seine Bäschäftigungspolitik bestand darin den Generaldirektoren der Verstaatlichten Industrie bei den SPÖ Präsidiumsitzungen das einstellen von Leuten zu befehlen, im Gegenzug deckte er deren Defizite über das Bundesbuget ab.

In der Verstaatlichten herrschten damals produktionstechnisch und eine Effizienz wie in der Industrie im Ostblock, mit dem Unterschied das die Leute bei uns bald das doppelte Lohniveau hatten als in der Privatwirtschaft, und wie das Ganze geendet hat ist ja den meisten von uns eh bekannt.
@ teilchen
Du wirst aus den Treffern her gesehen im Google, Ex Kanzler Klaus sicher noch mal übertreffen mit der Zeit und somit auch bedeutender werden und bekannter, es sei denn du machst mal den einen richtigen Treffer und wirst ein Teilchen von einem Mann.








helmar antwortet um 26-01-2011 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Griss di, Binido........so mancher Mann ist leider kein Treffer, höchstens ein Schuss in den Ofen!
Mfg, Helga


Moarpeda antwortet um 26-01-2011 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@helga

"so mancher Mann ist leider kein Treffer, höchstens ein Schuss in den Ofen!"

da gibt es bei uns den spruch "bei der ist der ofen zusammengebrochen" wenn sie entbunden hat, jetzt verstehe ich erst den schuss in den ofen ;-))


helmar antwortet um 26-01-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
@Moarpeda........in unserer Gegend ist ein "Schuss in den Ofen" etwas das total schief gegangen ist(oft gut gemeint gewesen).
Mfg, Helga


Trulli antwortet um 26-01-2011 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bruno Kreisky
Egal in welches Land man blickt.....
In den meisten Ländern stetig steigendes Budgetdefizit die letzten Jahrzehnte!

Die hatten aber keinen Bundeskanzler, namens Kreisky.......




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