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luxi 18-01-2011 16:41 - E-Mail an User
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Warum heißt `Einhheitliche Betriebsprämie` eigentlich `Einheitliche Betriebsprämie``, wenn sie doch nicht für alle einheitlich ist?


Mick antwortet um 18-01-2011 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schätze mal, weil man bei der Einführung für alle seine Flächen die gleiche "einheitliche" Summe pro ha bekommen hat.

Mittlerweil stimmt das eh nicht mehr (z.B. durch Zupachtungen)


RichardGier antwortet um 18-01-2011 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die ursprüngliche Idee war : Für jedes ha in einer bestimmten Region die gleiche,einheitliche Prämie; ist in anderen EU-Ländern auch so gekommen.

In Österreich wollten die Gunstlagen-Ackerbauern ,die im Winter viel Tagesfreizeit haben und in den Funktionärszirkeln demenstprechend stark vertreten sind,ein größeres Stück vom Kuchen für sich.Deshalb ist es bei uns ziemlich uneinheitlich geworden.

Nach 2013 soll es dann auch bei uns einheitlich werden,bei insgesamt geringeren Zahlungen;
Der Grenzertrags-Bergbauer wird sich aber vermutlich verbessern.



geba antwortet um 18-01-2011 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wer sagt den, das die EU nach 2013 überhaupt noch zahlungsfähig ist???

Ich bezweifle es jedenfalls!!!

Verhandeln können die viel - herauskommen wird wahrscheinlich nichts mehr - wir sind PLEITE!!!


biolix antwortet um 18-01-2011 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke Richard, gut erklärt ..;-))

Darum habe ich immer das deutsche System favorisiert, brauchst eh nicht fragen unter welchem "Minister" in Deutschland umgesetzt..;-) ein Kombimodell aus dem "Historischen-" und aus dem "Regionalmodell", in Stufen bis 2013 umgesetzt wo am Ende das Resultat ist, das alle die gleichen ZA haben in einer "Region".. das nenne ich dann halbwegs "freien" Wettbewerbs Geleichheit"... was passiert bei uns noch immer, ich habe es schon beschrieben, der ehem. Stiermäster hat als Beispiel 600 Euro pro ha ZA noch immer, und daneben der Biobauer mit 150 Euro pro ha, weil er viel Alternativen damals gemacht hat, und keinen "historischen Anspruch" hatte... und dann kann er sich als Biobauer noch "Förderoptimierung" vorwerfen lassen... passt nicht zusammen, oder ?

Also schau ma wie es ausgeht, die Deutschen kommen irgendwo auf einen Schnitt von 270,- Euro pro ha und ZA, d.h. über dem wird nciht viel zu retten sein ist meine Meinung, wenn ja ist gut, aber bitte die "Ungerechtigkeiten" von damals bitte nicht fortschreiben, sonst sind das die größten "Besitzstandswahrer", udn das wollen wir doch in anderen Bereichen auch nicht...;-)

lg biolix


haasi antwortet um 18-01-2011 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wie kommt ein" nach wie vor Stiermäster" dann in Zukunft zu seiner Ausgleichszahlung, für die immer offeneren Grenzen für südamerikanisches Rindfleisch, welches aufgrund der weniger strengen (bei uns heißens CC, cross compliance) Produktionsauflagen, und der besseren klimatischen Voraussetzungen nach Europa drängt ?


Reny antwortet um 18-01-2011 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Stierprämie wurde in die EBP versteckt um sie ab 2013 für alle zugänglich
zu machen, während MU Prämie usw. weiterbezahlt werden soll. Dennoch werden
die wirklich Großen, die "nur" 90 Stierpämien beantragen konnten und über
große Flächen verfügen davon profitieren.


biolix antwortet um 18-01-2011 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@haasi, das fragst bitte den rusticus oder dem mfj, die wollen alle Förderungen abschaffen, ich bin für einen "Ausgleich" in einer globalisierten Welt , aber nicht auf einen "lebenslangen" Anspruch ohne Leistung...

lg biolix


unicorn antwortet um 19-01-2011 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich denke das wird komplett in eine andere Richtung laufen.
1. Wenn die Zahlungen massiv reduziert werden, so werden Gunstlagen aus dem System aussteigen (Vorschriften in keinem Verhältnis zum Verdienstausfall) und auf Teufel komm raus produzieren – mit all seinen Auswirkungen.
2. Da dadurch einiges an Geld ungenutzt liegen bleiben wird, welches verteilt werden will, wird die Bürokratie eine Renaissance für die benachteiligten Gebiete erleben. Für Diese werden weitere Vorschriften und Kontrollinstanzen erfunden werden um diverse Günstlinge weiter zu protegieren und den Anschein einer heilen Welt weiter voran zuheucheln.
3. Ergebnis: Siehe Deutschland mit seinem Skandal – nach dem Motto den letzten beißen die Hunde

lg unicorn




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