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84ZX 01-01-2011 10:57 - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Hallo,

eigentlich sind es WIR, die aus Dreck die Nahrung erschaffen.

Der Dank und die Anerkennung dafür besteht darin, uns abhängig zu machen, und wenn wir nicht spuren, uns zu kreuzigen.

Man erfindet "Förderungen", die nur zu einem Bruchteil bei uns ankommen, weil natürlich verschiedene Günstlinge in diversen Verwaltungen damit beschäftigt sind herumzueiern und zu "verwalten" und "zu kontrollieren" um "zu bewilligen" oder "zu sanktionieren".

Ein großer Teil davon landet gleich bei diversen industriellen Baronen und Konzernen, wird in der öffentlichen Meinung jedoch uns angelastet, weil wir ja auf den Feldern und mit den Höfen gut sichtbar sind . Als sogenannte Sündenböcke - deshalb die Kreuzigung.


Die Konsumenten würden schön schauen, wenn das Land und die Produktion in den Händen von Giebelkreuzern und Konzernen wäre, denn dann würden andere Gewinnmargen herrschen, denn dann würde FRESSEN auf einmal ähnlich teuer sein wie TANKEN.

Zum Vergleich: Die Förderung eines Barrels Rohöls kostet den Saudis 8$ - den Russen 24$ - und die Gewinnung aus Ölsand $42.
Was Öl momentan kostet und gekostet hat wissen wir alle.
Stellt Euch vor, das Kilo Weizen kostet morgen einen Euro, weil Monsanto oder Dupont ihn nicht billiger hergibt, und die Ware zurückhält.
Was würde der Konsument tun? Eine Landflucht wäre die Folge, das Bestreben selber ein paar tausend Quadratmeter zu besitzen, eine natürliche Gegenbewegung zur Allmacht.

Bis dahin wäre es das einfachste, sie würden einfach nur pro ha einen fixen Betrag überweisen laut Grundbuchverzeichnis, und sich den Apparat sparen - nur wohin dann mit den ganzen unnötigen Parteisoldaten?

Soweit meine Gedanken zum Jahresanfang.

Mr. X



Johngoat antwortet um 01-01-2011 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Besser noch, die Förderungen einfach abschaffen, den EX/IMport regeln wie vor EU zeiten und alle sind glücklich oder ??

Warum muss es unbedingt Förderungen geben und warum redet hier jeder vom sch... Ölpreis??
Ich denke, wenn jeder das Beste aus seinem Betrieb macht und offen für neues ist hat man auch als kleiner eine Möglichkeit zu Überleben. Die AMA is da a ganz anderes Thema und wenn dich so interressiert was andere über uns denken, dann must eh aufhören und Medizin oder Jus studieren.

Bauer bist ( i Idealfall) weil es gern bist, weil du eine Verbundenheit zum Boden, den Viehern und der Natur hast.

Viele MUKUH-Bauern (Bitte nicht steinigen, is nur a Bsp.) jammern, dass sie ohne Förderungen nicht überleben können, wenn sie nicht min 100 Kühe ham.
Naja nur 0815 Einstellerproduktion is wohl nicht der Weg. Seits doch bitte a bissal kreativ.

Warum muss der Bergbauer auf 2000m Holsteinkühe halten und sie mit Silomais füttern, der schon 1500 Meter (Seehöhe versteht sich) hinter sich gebracht hat gibts da keine Alternativen, oder sagt sich der auch, was wern die Nachbarn denken, wenn i jetz Schafe oder Ziegen oder was weis ich was anschaff??

Bitte weniger jammern, mehr denken, kreativ sein und sein Leben genießen!!!

mfg Johngoat


Woodster antwortet um 01-01-2011 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@84ZX

Gratulation, scharfen Verstand kann man nicht kaufen. Hat man, oder nicht.
Prosit 2011!


franc antwortet um 01-01-2011 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Ja die förderungenn abschaffen ist so eine Sache. Die Bauern sind am desaster selber schuld, da sie jahrelang das ferne donnergrollen am bauernhimmel ignoriert haben. die masse und die verfügbarkeit einer ware macht nun mal ihren preis. hätten die bauern schon vor 15 jahren angefangen anstatt alle jahre 10 kühe mehr anzuschafffen, nur 1 ne kuh im jahr, so wären wir alle aus dem schneider. so können nur baugrund und schotterverkäufer sich eine LW mit tieren ecc. leisten. das wird sich in den nächsten 20 jahren nicht bessern sondern noch verschlechtern.die hohe konzentrazion und monopolbildung der lebensmittelkonzerne und das kontinuirliche abfließen von bargeld in der LW haben einen punkt erreicht, wo vielen landwirten nur mehr das aus bleibt um sich nicht noch mehr zu verschulden. ind den letzten 15 jahren kann man einen stetigen geldmittelfluß aus der landwirschft hinein in die gesellschaft bemerken. der rückfluß bleibt aber aus, daher gesellschft und LW schlechtes geschäft.


84ZX antwortet um 01-01-2011 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
naja,

weil ihr nicht verstehen könnt, was ich meine, ist es halt so wie es ist.

es ist sowieso immer so, wie es ist.
is halt so.

mr. x


ps- hauptsach mir.


edde antwortet um 01-01-2011 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
haste gut geschrieben, 84-er

ich denke ,die bauern müssen mehr denn je den Bauernbund (der ja ca nach wie vor 80 prozent der bauern als mitglieder vertritt) in die pflicht nehmen und einfach nicht akzeptieren dass dieser Bauernbund sich in erster linie für arbeitsbeschaffungsmassnahmen der kammern und AMA einspannen lässt.

langfristig gesehen ist diese linie nämlich das ende der bäuerlichen strukturen und schwächt auch durch den BB-mitgliederschwund massiv das gewicht in der Volkspartei.

apropos Jesus:

es ist in erster linie die katholische kirche weltweit, die sich unermüdlich für gerechtere gesellschaftliche bedingungen einsetzt, auch immer wieder die stimme für die österreichische bauernschaft erhebt !

wer , wie es mode geworden ist gerade diese katholische kirche eliminieren möchte weiss nicht was er-sie tut.( um es in worten Jesu auszudrücken)

mfg




jomuehli antwortet um 01-01-2011 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
lieber 84ZX
Wenn ich schon lese wie du schreibst, daß wir es sind, die aus Dreck Nahrung erschaffen, dreht sich bei mir schon der Magen um. Ich bin 58 Jahre alt und sehr gerne Bauer und ich habe Hochachtung vor meinen Grund und Boden. Bin auch nicht mit jeder Entwicklung einverstanden, aber deine Einstellung ist einfach eine Schande


50plus antwortet um 01-01-2011 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Also ich schau schon drauf, was ich mir "einverleibe" und da graust's mir schnell von zweifelhaften Lebensmitteln. Aber ich bin fest überzeugt, dass die österreichische Qualität hervorragend ist.
Ist nicht überall so, drum fahren wir ganz wenig ins Ausland! Und dort kann ich es dann nicht lassen, mal die Kühlregale usw. so zu "inspizieren". Kein Vergleich zu Österreich!

lg
50plus


84ZX antwortet um 01-01-2011 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@jmuehlberger

selbes posting von mir wie etwas weiter oben nochmal.


mr.x


grasi1 antwortet um 01-01-2011 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Titat:

"daß wir es sind, die aus Dreck Nahrung erschaffen"

Wortwörtlich in meiner Heimatgemeinde von einem Priester beim Ertedankfest zu hören bekommen bei seiner Predigt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Restaurator antwortet um 01-01-2011 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
wer meint aus "dreck" nahrung erschaffen zu können hat entweder das falsche wort gewählt oder nicht verstanden, dass "erde" die kleinsten bausteine des lebens sind aus denen auch wir bestehen und zu dem wir - wie pfarrer es ausdrücken - wieder zurückkehren.
dreck ist etwas minderwertiges, erde ist etwas grossartiges, jedenfalls in meinen augen.
@84zx:
sind net viele - wenn net die meisten - der von dir angesprochenen günstlige abkömmlinge aus bäuerlichen familien? solche die studiert haben und jetzt was "besseres" sind, "es" geschafft haben und viel zu fein sind um sich die finger schmutzig zu machen mit "minderwertiger" arbeit?
wer net aus der lw kommt hat's schon verdammt schwer in entsprechenden kammern und sonstigen gremien unterzukommen.



84ZX antwortet um 01-01-2011 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
restaurator

dich hätt ich für intelligenter gehalten, als daß du eine werte- und bewertungsdiskussion über das wort dreck führst, am thema vorbei. und oberlehrer mit hand-mehr lebewesen als,.... pfpfpfpffpfpffffffffffffffffffffffff.

daß viele bauernkinder in diesem kontroll und abhängigkeitssystem unterkommen, ist die perfideste manipulation überhaupt.


@grasi

na, da dürften viele ja beschwichtigt sein, wenn sogar heilige männer das gesagt haben - da ist es natürlich ganz was anderes, ja.
und ich bins nicht.

mr.x


Restaurator antwortet um 01-01-2011 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@84zx:
erstens führe ich keine werte- oder bewertungsdiskussion sondern stelle einfach nur fest.
zweitens kommt die aussage "aus Dreck die Nahrung erschaffen" als "aus Erde die Nahrung erschaffen" wesentlich sympathischer rüber. das wort dreck erweckt von haus aus ablehnung weil negativ besetzt. inhaltlich stimme ich bei diesem satz ja zu, aber der "dreck" stört mich.


84ZX antwortet um 02-01-2011 02:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
restaurator

es ist wirklich zum lachen, daß du es schaffst, in deiner rechtfertigung zu bestätigen, was ich dir angekreidet habe.

das ist so ähnlich wie die islamisten, die einen umbringen wollen, weil man sagte, sie seien gewalttätig.

mr.x


ANDERSgesehn antwortet um 02-01-2011 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?


ist es nicht so, dass jeden augenblick ein mann in beisein eines
esel auf die welt kommt und sich später als gott fühlt ?




50plus antwortet um 02-01-2011 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@grasi 1

Das war wohl nicht die Eingebung des Heiligen Geistes, die euren Pfarrer beim Erntedankfest diese Worte sagen ließ. Obwohl - aus dem Zusammenhang gerissen kann man über diesen Satz wenig sagen.....

Sei barmherzig - verzeih es dem Pfarrer, er ist ja auch nur ein schwacher Mensch.....wenn er sonst nichts anstellt.....

lg
50plus


grasi1 antwortet um 02-01-2011 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Ja 50plus, glaube auch nicht das es Eingebung war, aber die "Ernte" als Dreck zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück. (meines Erachtens halt)
Ist auch schon einige Jahre her, darum kann ich dir auch den genauen zusammenhang nicht mehr erklären! (Alzi läßt Grüßen)


teilchen antwortet um 02-01-2011 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?

Ein Berufsstand, der sich mit Jesus Christus vergleicht?
Warum nicht gleich mit Gott?
Geht's noch?
Dreck zu Nahrung ist ja fast wie Wasser zu Wein, oder?

Wenn Nahrung aus Dreck hergestellt würde, dann wäre die Erde Dreck, und auch die Nahrung die daraus wächst wäre Dreck.
Wir würden uns diesen Dreck einverleiben, da wir Teil der Erde sind, wären wir auch Dreck.
Da wären wir dann in einem richtigen Dreckskreislauf.
So etwas Gottloses und Selbstverachtendes und gleichzeitig so Überhebliches habe ich selten gehört.



helmar antwortet um 02-01-2011 15:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Hallo Teilchen...net ärgern, nur noch wundern....;-)
Mfg, Helga


rusticus antwortet um 02-01-2011 15:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?

ist schon sensationell, wie man sich künstlich über nichts aufregen kann...

was ist am ausdruck "dreck" denn so schlecht, dass die gemüter hochgehen??

wenn ich erde (die ich auch sehr schätze) an meinen schuhen oder am traktor habe, sind sie trotzdem "dreckig" und nicht "erdig"....




84ZX antwortet um 02-01-2011 15:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
so ist es halt mit dem sinnerfassenden lesen.
die einen begreifen den zusammenhang nicht und hängen sich an worten auf.
aufgehängt an diesem wort wird die eigene wichtigkeit zelebriert und das wertesystem verteidigt, inklusive aller verdrängungen.

bravo - thats the way it is.
so gehts natürlich immer so weiter.
und das mein ich in wirklichkeit.


mr.x


teilchen antwortet um 02-01-2011 15:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?

@rusticus

Nun ja, unsere Sprache drückt unser Denken aus.
Du würdest vermutlich das Getreide, das Du verkaufst, nicht bewerben mit "mein Getreide ist auf Dreck gewachsen" sondern vielleicht "mein Getreide ist auf fruchtbarem Boden gewachsen" o.ä.
Wenn die Schuhe von der Erde dreckig sind, dann ist das ein ganz anderer Zusammenhang, denn dann ist Dir die Erde lästig. Beim Getreide hoffentlich nicht.



84ZX antwortet um 02-01-2011 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
du bist wirklich ein ganz ein hilfloses LULU.


alander antwortet um 02-01-2011 15:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
teilchen findest du deine Wortklauberei nicht doch etwas lächerlich , im Grunde hat 84 ZX mit seiner Aussage doch recht


teilchen antwortet um 02-01-2011 15:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?

@84ZX

Sinnerfassendes Lesen ist nicht das Problem.
Jeder liest mit seiner eigenen Brille und sieht seine eigene Wirklichkeit. Als vielseitig Gebildeter müsstest Du wissen, dass Kommunikation so funktioniert.
Und genauso siehst Du Deine eigene Wirklichkeit, die von anderen aber ganz anders gesehen wird.

So wie Du den Bauernstand ins Märtyrertum stilisierst, erscheint mir das schon als sehr egozentrisches Weltbild. Als hätte die gesamte Gesellschaft nichts anderes zu tun, als Maßnahmen zu erfinden, um es den Bauern recht schwer zu machen.



teilchen antwortet um 02-01-2011 15:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?

@alander.

Finde ich nicht. Jeder hat recht mit dem was er sagt, aus seiner Sicht.
Wenn 84ZX Deine Meinung bestätigt, dann wird er in Deinen Augen recht haben.
Ich könnte genug Menschen finden, die denken, ich hätte recht, die sind aber eher außerhalb dieses Forums zu finden.
Eigentlich ist es egal, ob wer recht hat.

Du kannst dieses Thema nicht isoliert aus der Bauernsicht betrachten, sondern solltest andere Perspektiven einnehmen, um das ganze Bild zu erfassen. Sonst bekommst Du immer nur einen kleinen Ausschnitt zu sehen.



Fallkerbe antwortet um 02-01-2011 15:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Zitat: 84

Bis dahin wäre es das einfachste, sie würden einfach nur pro ha einen fixen Betrag überweisen laut Grundbuchverzeichnis, und sich den Apparat sparen - nur wohin dann mit den ganzen unnötigen Parteisoldaten?
zitat ende


Im Grundbuch stehen die Grundbesitzer, nicht die Bewirtschafter.
Damit wären viele Bauern weit schlechter gestellt als jetzt.
Andererseits würden die Pachtkosten fallen




Zitat 84
Die Konsumenten würden schön schauen, wenn das Land und die Produktion in den Händen von Giebelkreuzern und Konzernen wäre, denn dann würden andere Gewinnmargen herrschen, denn dann würde FRESSEN auf einmal ähnlich teuer sein wie TANKEN.
zitat ende

Die Nahrungsmittelpreise würden sich nach Wegfall der Förderungen an Angebot und Nachfrage orientieren. Die Nahrungsmittelpreise würden ohne Zweifel etwas ansteigen, aber nicht annähernd so stark wie manche glauben möchten.
Denn der Preis würde sich dann (wie in jeder anderen Branche auch) an den Produktionskosten der effektiv wirtschaftenen Nahrungsmittelproduzenten orientieren und mit sicherheit nicht an den Produktionskosten irgendwelcher ineffektiver Hobbybetriebe.


Und nun noch etwas zur Wortwahl und zur Wortklauberei.
Es sagt schon recht viel über einen Menschen aus, wie jemand seine Wore auswählt. Es ist schon ein Unterschied, ob jemand von ERDE oder von DRECK spricht. Genauso wie es ein unterschied ist, ob man von ESSEN oder von FRESSEN spricht.



mfg


alander antwortet um 02-01-2011 15:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Fallkerbe Essen tun wir Menschen - Fressen die Tiere = deutsche Sprache, jeder weiß das kein Problem aber wenn du nach 3 Wochen Regenwetter auf deinem Acker gehst wird wohl Dreck auch ein passender Ausdruck sein


84ZX antwortet um 02-01-2011 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
die hilflosen orientieren sich immer an dem plakativen, ohne zu verstehen was der sinn war.
nur das dramatische dient der veranschaulichung der primitiven bedürfnisse.
fressen, saufen und scheissen sind wörter wie man sieht, die wirken.
auch tanken gehört dazu, weil emotionen damit verbunden sind.
auch das wort dreck ist so wie es ist.

mit dem aus meiner sicht pseudomoralischem empörungsgetue mancher verdränger,
die am liebsten die farbe ihrer sch.... , nein huch, kots leugnen würden, und möglichst runterspülen ohne hinschauen, um dann in die kirche zu rennnen.....jedem das seine.

für mich ausdruck der hilflosigkeit.

na, jetzt hab ich euch aber eine freude gemacht.

mr.x


Hirschfarm antwortet um 02-01-2011 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Wenn das Getreide so wie im letzten Jahr nur so um die 100€ /to kostet kann man es schon als Dreck bezeichnen. Wenn man froh ist wenn den "DRECK" überhaupt wer abnimmt.(Biogasanlagen z.B.)
Anders stellt sich die Situation im heurigen Jahr dar wo sich das Preisniveau bei 200€/to bewegt und Getreide wieder als kostbares, gesuchtes Lebensmittel wahrgenommen wird!
Die Dinge werden immer nach Ihrem Wert bezeichnet!
mfg
p.s.: Die Kirche sagt schon: Jesus ist in Dir! Also sind alle Menschen Jesus, egal ob Bauer oder nicht!


rusticus antwortet um 02-01-2011 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@ hirschfarm

du hast es wieder einmal auf den punkt gebracht!
wenn wir für unsere produkte einen "dreck" bekommen, wird es auch einer sein. es bringt uns überhaupt nicht weiter, eine aufgeregte diskussion über den terminus "dreck" zu führen. auch muss unsere tätigkeit nicht mystifiziert werden.
aber vielleicht bekommen ja die hobbyphilosophen mehr für ihr getreide als wir hobbybauern...

zum "wert" eines produktes: der ist immer so hoch, als ein anderer bereit ist, dafür zu geben. wenn also ein tonne müll mehr kostet als eine tonne weizen, braucht sich keiner über die bezeichnung "dreck" künstlich entrüsten :-o




84ZX antwortet um 02-01-2011 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
leute, lest von vorn.

ich habe nie getreide als dreck bezeichnet, sondern plakativ verglichen:

"wir sind es, die aus dreck die nahrung erschaffen"

so wie weiters

"da würden sie schön schauen, wenn fressen so teuer wird wie tanken"

thats it.

irgendwo in der mitte kam ein pisawunder, und interpretierte um.

es ist so wie es ist.

mr. x


Restaurator antwortet um 02-01-2011 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
dreck hat im deutschen 13 bedeutungen und 169 synonyme. so gut wie alle stehen für etwas negatives. im zusammenhang mit "erde" steht "dreck" für "aufgeweichten boden". deshalb sind auch die schuhe dreckig. trockene erde bleibt ja nicht daran picken. im günstigsten fall produzieren also die reisbauern nahrung aus dreck.
auch der faust verwendet "dreck" im negativen sinne: "Du Spottgeburt von Dreck und Feuer!".
im übrigen erschafft niemand in diesem forum aus dreck nahrung. das wächst schon von selber. aus dreck nahrung schaffen tut man erst, wenn man ihn direkt in nahrung umwandeln kann.

wenn man die beiträge alle liest sieht man, dass eigentlich nur du die richtung mit der wortklauberei vorgegeben hast. statt das thema zu diskutieren hast dich in der "erde" verbissen.
man startet auch keinen thread über jäger mit "mörder", keinen über hunde mit "köter", keinen über frauen mit "fotzen" und keinen über bauern mit "pleampln".



84ZX antwortet um 02-01-2011 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
du hast recht oberlehrer restaurator.

fühlst du dich jetzt besser?

ordnung muß sein!

Der duden, die bibel der besserwisser.

mr.x


Restaurator antwortet um 02-01-2011 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
ka sorg'! i fühl mi jetzt (leider?) weder besser, noch schlechter.
gut und besser fühl i mi eigentlich hauptsächlich dann, wenn i mit an tschick und ana flasch'n birnmost bei meine ziegen in da sonn lieg'. wal da geht ma dann echt olles aundere am oasch vorbei ;)


helmar antwortet um 02-01-2011 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Lieber Restaurator.............."Pleampln" sind im Forum schon öfter manche genannt worden.
Mfg, Helga


Restaurator antwortet um 02-01-2011 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@helga:
und genau diese katzen-threads hab ich damit gemeint, sozusagen übereinstimmung in der ausdrucksweise völlig gegensätzlicher (??????????????) personen ;)


Hirschfarm antwortet um 02-01-2011 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Übrigens aus Dreck Nahrung zu machen das gibts in lateinamerikanischen Slums. Die mischen Salz mit Lehm und trocknen das in der Sonne. Hat zwar keinen Nährwert aber bringt ein Sättigungsgefühl. Vielleicht weiß ja irgendwer mehr darüber!


emggg antwortet um 02-01-2011 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Gerade in der Weihnachtszeit finde ich diesen Diskussionsbeitrag total verfehlt betreffend Titel sowie restlichen Text.Niveaulos wie hier Nahrungsmittel bezeichnet werden.


84ZX antwortet um 02-01-2011 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
nun kommt das letzte aufgebot.


bert78 antwortet um 02-01-2011 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Zitat restaurator:
ka sorg'! i fühl mi jetzt (leider?) weder besser, noch schlechter.
gut und besser fühl i mi eigentlich hauptsächlich dann, wenn i mit an tschick und ana flasch'n birnmost bei meine ziegen in da sonn lieg'. wal da geht ma dann echt olles aundere am oasch vorbei ;)

PERFEKT ! Du bist offensichtlich der Glücklichste in diesem Thread. Sagenhaft wieviele Choleriker es gibt, denen garnicht gut ist, wenn ihnen nicht ständig schlecht ist ;-)


Moarpeda antwortet um 02-01-2011 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@hirschfarm

muss mich in die dreck-erde- diskussion einmischen.

lehm in geringen mengen genossen ist für den darm auf grund seiner feinen auflösung ein heilmittel,

bei uns in fehring gibt es die firma fangocur die heilschlamm aus gossendorf in kleinen doserln feinst vermahlen verkauft, enthält viele wertvolle mineralstoffe wie silizium, schwefel, kalzium, magnesium eisen, mangan.... und wird auch als beimischung zu einer zahnpaste verwendet.

....und auch jesus, um wieder irgendwie zum thema zu kommen, verwendete eine mischung aus erde und spucke zur heilung eines blinden.

mfg.


teilchen antwortet um 03-01-2011 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?

Heißt ja auch Heilerde oder Heilschlamm und nicht Heildreck.
Oder Nährschlamm und nicht Nährdreck.

Zum Ursprungseintrag zurück: die Selbstsicht mancher Bauern von ihrem Beruf ist katastrophal.
Wie kommt es dazu, dass Bauern sich in einer Opfer- und Märtyrerrolle wiederfinden?



helmar antwortet um 03-01-2011 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Weils die Sonntagsreden mancher u.a. auch Bauernbundpolitker nimmer so recht glauben....;-)
Mfg, Helga


Peter06 antwortet um 03-01-2011 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
>die Selbstsicht mancher Bauern von ihrem Beruf ist katastrophal<

Das trifft nur auf jene Berufskollegen zu, die meinen, es reicht einfach wie in alten Zeiten irgendetwas zu produzieren und die übrige Bevölkerung hätte das gefälligst ohne Hinterfragen zu schlucken.
Ganze Industrien, Gewerbe und Handwerker sind ersatzlos verschwunden, die kleinstrukturierte Landwirtschaft wird trotz ihrer hohen Reputation in der Gesellschaft auch diesen Weg gehen, wenn es nicht gelingt, deren Notwendigkeit im Vergleich zur industriellen Landwirtschaft glaubhaft darzustellen.
Mit Märtyrergehabe und Schuldzuweisungen allein wird uns das nicht gelingen...

Ach ja, Restaurator, macht Spass mit so Nihilisten wie dem "mr-kreuzerl" vulgo "woidpeperl" zu diskutieren, gell?

Meint
Peter


Moarpeda antwortet um 03-01-2011 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@helga

das war ein volltreffer ;-))

@teilchen

egal, ob man es als heilschlamm oder dreck bezeichnet,
es ändert nichts an der zusammensetzung des materials, nur der preis ist anderers.


50plus antwortet um 03-01-2011 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@Mp u. Teilchen

Da gibt es so eine interessante Begebenheit:

Ein berühmter Musiker hat mit einer wertvollen Violine 1 Std. lang in einer U-bahnstation die schwierigsten Stücke gespielt - fast niemand hat davon Notiz genommen. während seine Konzerte immer ausverkauft sind - wenn die Karte 100 Dollar kostet.
Also: Billig oder umsonst ist auch nichts wert!

Meine Tante hat schon vor ca. 50 Jahren die Zwetschken am Markt billig verkaufen wollen, niemand wollte sie, da hat sie den Preis deutlich erhöht - alle gingen weg!

Das Problem ist bei uns Bauern, dass wir relativ wenig Einfluß auf den Produktpreis haben, natürlich kann man mit viel Geschick da und dort ein wenig mehr rausholen, aber im Prinzip machen ANDERE unseren Preis.

lg
50plus




Fallkerbe antwortet um 03-01-2011 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Zitat:
Das Problem ist bei uns Bauern, dass wir relativ wenig Einfluß auf den Produktpreis haben, natürlich kann man mit viel Geschick da und dort ein wenig mehr rausholen, aber im Prinzip machen ANDERE unseren Preis.
Zitat ende

@50plus
gebe dir recht-
Woran liegts?

zum einen daran, das die Bauern nur wenig selbst vermarkten. Die meisten Bauern lassen Vermarkten. Sei es über den Schlachthof, die Lagerhäuser, die Genossenschaftsmolkerei, Faire Milchhändler oder die Getreideagentur.
Die Bauern liefern ihre (Roh)produkte ab, der Vermarkter macht den Preis.

zum Anderen daran, das die Bauern selbst keine Rechnungen schreiben.
Die Milchabrechnung macht die Molkerei, die Schlachtviehabrechnung macht der Schlachthof usw.
Der die rechnung schreibt, der schreibt auch den einzelpreis in die Rechnung und den Gesamtpreis. Innovative Rechnungsersteller werdne noch diverse Gebühren unterbringen, hier und dort noch ein kleiner Abzug, der fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt- und am ende bleibt wenig für die Rohstoffproduzenten übrig.

Was wären denkbare Gegenkonzepte

1.Die Rohprodukte möglichst weit selbst veredeln
2.Die Vermarktung möglichst weit selbst in die Hand nehmen
3.Die Rechnung selbst machen und schreiben.

Das habe ich schon in anderen Gewerben bei Firmencooperationen gelernt, die Firma die die Büroarbeit hat, ist immer am längsten Hebel. "wer schreibt, der bleibt" ist ein geflügeltes Wort dazu.

mfg







50plus antwortet um 03-01-2011 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@Fallkerbe

Wir waren eh keine ganzen Deppen, aber ich glaub die nächste Generation hat die Vermarktung schon besser im Griff, denn der Erfolg liegt eindeutig in der guten Vermarktung, soviel kannst garnicht arbeiten.

Ich hoffe es und ich wünsche es den jungen Bauern.....allen!

lg
50plus




MF7600 antwortet um 03-01-2011 11:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@fallkerbe
jaja so und nur so funktioniert es!!!!
ist aber nicht so leicht als wenn ich es im lagerhaus abkippe!
und endlich mal zum rechnen anfangen!!
und dinge die sich nicht rechnen einfach bleiben lassen oder zumindest weitgehend minimieren- auch wenn sie noch so althergebracht sind!


MF7600 antwortet um 03-01-2011 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
und nicht deckungsbeitrag ausrechnen - der gewinn zählt!!!!


soamist2 antwortet um 03-01-2011 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
und noch ein guter tip - speziell für dich mf7600

begriffe die man nicht wirklich versteht sollte man auch nicht verwenden.


84ZX antwortet um 03-01-2011 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
mein gott na.

um es so auszudrücken, daß alle es verstehen:

wir sind es, die aus - dem was unter unseren füßen ist - nahrung erzeugen.

weil es so wichtig ist, werden wir abhängig gemacht.

würde das land den konzernen gehören, wäre essen so teuer wie tanken

dann würde der konsument schön schauen.

dann unruhe und landflucht, mit bestreben, selbstversorger zu werden.

dann steigender lw-grundstückspreis

dann noch weniger abhängig.

aber dann keine lw-kinder mehr in der verwaltung ebendieses systems - manipulation.

so, ich hoffe, nun auch alle verstanden hat!

mr.x


teilchen antwortet um 03-01-2011 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?

@84ZX

Du meinst vermutlich Stadtflucht, denn Landflucht ist das, was im Moment stattfindet.

Würde das Land den Konzernen gehören, würden sie nicht so kurzsichtig sein und den Menschen den Zugang zu leistbaren Nahrungsmitteln verwehren.
Soziale Unruhen kann sich kein Land leisten, denn dann siedeln ausländische Firmen ab, Investoren ziehen sich zurück. Das kommt letztendlich sehr viel teurer als auf Spekulationsgewinne aus LW-Grund zu verzichten.
Wir leben in einer globalisierten Welt, das Rad zurückdrehen zum Agrarstaat geht nicht mehr.

Vielleicht schaust Du einfach zu viele Weltuntergangsfilme, wo es allmachtsbesessene Böslinge gibt, die alles unterwerfen wollen...
Dieses Gut-Böse-Spiel gibt's in der Wirklichkeit nicht, jeder ist ein bisschen gut und ein bisschen böse, je nachdem wo man steht.



Fallkerbe antwortet um 04-01-2011 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@84zx

es haben bestimmt schon alle verstanden, das du ein Opfer bist.
Für manche bist du ein Opfer der Politik und der bösen Förderungen, und der großen Verschwörung gegen die österreichischen Bauern.

Für die anderen bist du das Opfer einer Suderereinstellung, der nicht fähig ist, selbst die Verantwortung für seine Probleme zu übernehmen.

Aber es ist allen klar, du bist ein Opfer. Alle haben es verstanden.


mfg


Felix05 antwortet um 04-01-2011 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Guten Morgen,

allen Jesussen und Landwirten noch noch ein frohes neues Jahr!

...und denkt bitte immer daran:
Es gab in der Weltgeschichte schon so manchen Überflieger, der sich für Gott gehalten hat und hernach erbärmlich auf die Fresse geflogen ist, um im Anfangsjargon zu bleiben :-))

Gruß, Lutz!


Andi36 antwortet um 04-01-2011 09:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
An alle Buchstabenklauber i setzt noch ans drauf und behaupte wir machen aus Scheissdreck Nahrung ja richtig gelesen S C H E I S S D R E C K wir düngen ja alle unsere Felder mit den Ausscheidungen unserer Nutztiere und über die Veredelungsschiene erzeugen wir Nahrung also ist ein wesentlicher teil im Prozess der Nahrungswerdung der eben dieser oben genannte S----Dreck . har har har bin schon gespannt was jetzt noch so alles kommt . ein schöns neues jahr noch


84ZX antwortet um 04-01-2011 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@teilchen

land-flucht - flüchten aufs land.

deine ausführungen stimmen, deshalb wären wir mächtig und lassen uns abhängig machen.


@fallkerbe.

wenn du schon so begriffe wie "opfer" in den mund nimmst, und generalisierst, empfehle ich dir eine weiterbildung, von der ich mir ziemlich sicher bin, daß du sie mit "so a bledsinn" übergehst, jedoch viell. bist du ja doch offen und investierst eine halbe stunde - es geht um das "drama-dreieck" nach karpman, ein modell, deren kenntnis das leben sehr erleichtern kann:

http://www.sinnwerkstatt.ch/DA_Website/2_4_4.htm

@andi 36

ENDLICH einer, der den mut hat, nicht zu ducken und es ausspricht, was wir alle im darm haben, und unser ureigenstes inneres ist. Jedoch viel Spaß mit der eintarierung dieser rebellischen energie und dem finden des maßes an respekt und freiheit derer gegenüber, wo du rebllierst.


mr.x





Fallkerbe antwortet um 04-01-2011 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@84zx

zitat aus deinem Link:
Das Opfer selber übernimmt diese Rolle, das heisst sieht sich selber als Opfer und betrachtet die anderen Personen entweder als Verfolger oder als Retter. Sich als Opfer fühlen heißt: Die anderen sind verantwortlich dafür, dass es mir so schlecht geht. Ich selbst kann an meiner Situation nichts ändern. So gibt das Opfer die Verantwortung für die Folgen seines (Nicht-)Handelns an andere ab.
Zitat ende

passt doch genau.

mfg


84ZX antwortet um 04-01-2011 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
fallkerbe

ich sehe, daß du mir 5min später zurückschreibst.

scheinbar schaust du einmal hin und generalisierst.
so erschaffst du dir deine welt.
die und die, der und der, gut und schlecht, bledsinn und supa.

wenn du mehr als - optimistischst - 5min investiert hättest, dan hättest du auch die chance mich verstanden zu haben - zumindest im moment.

dann würdest du denn sinn der rotation in diesem modell begreifen, erkennen daß alles auch in einem gesprächskreislauf abläuft, bei sich selber und anderen, und was das ziel sein kann.

so jedoch hattest du nur recht.

das lustige ist, daß wir am ende alle recht bekommen.

mr.x


emggg antwortet um 04-01-2011 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Verschenk dei Wirtschaft bevors dich kreuzigen läst,abkaufen werd Dir`s niemand wenn`s eh nix bring


helmar antwortet um 04-01-2011 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Mit dem Milibauern(der mit dem Hund) hats wenigstens a Hetz gegeben..........was es beim Mr. X sein soll........keine Ahnung. Und mit dem steirischen Robin Hood lief es auch schon besser.......Werd meinen dicken roten Wälzer(roter Schutzumschlag) weiter schmökern......;-)
Mfg, Helga


Moarpeda antwortet um 04-01-2011 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@helga

ganz sicher ist man sich bei dir nicht, ob sich hinter deinen punkterln nicht doch ein reim verbirgt ;-P

wie auch immer, gereimt kommst du um klassen besser.

wer ist der steirische robin hood?

und was ist dein dicker roter wälzer ?
die mao bibel oder das buch vom thilo sarrazin ?

;-))) bussi bussi ;-)))




helmar antwortet um 04-01-2011 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
Sehr geehrter Moar aus Styria......Robin Hood ist zumindest im Zeichentrickfilm ein grün gewandeter Fuchs, den Kämpfer der so richtig fuchtig wird wenn er mich liest, den könnt ich mir schon recht gut in giftgrün vorstellen.........ja, lese den Thilo, hab mir den selber geschenkt. Und der geht nicht nur mit den Zuwanderern zu recht hart ins Gericht.....
Mfg, Helga


Moarpeda antwortet um 04-01-2011 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauern als JESUS?
@helga

ich finde er geht sehr fundiert, sachlich, keinesfalls polemisierend mit den themen um.

er sollte das verdiente geld auf die hohe kante legen und nicht in eine partei investieren, er ist kein marktschreier und hochintelligente leute setzen sich in der politik nicht durch ;-))

da gibt es ja den beispielgebenden parallel- thread der für sich spricht, ich glaube der doppeldr. wäre mit dem lesen des buches überfordert, eines zu schreiben sowieso.

mfg. peda


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