Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"

Antworten: 37
kotelett 13-12-2010 12:44 - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"

Maximilian Hardegg spricht über die versäumten Chancen der Bauern seit dem EU-Beitritt, Klischees, die längst nicht mehr stimmen, die Verantwortung der Politik und das sich der Bauer von ihr loslösen muss.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/617876/Interview_Viele-Bauern-haben-falsch-investiert




irgbauer antwortet um 13-12-2010 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Was heisst "falsch investiert"? Aus Verpflichtung unseren Eltern gegenüber haben viele von uns Bauern (Trotteln?) den steinigen Weg der Land-und Forstwirtschaft gewählt. Hätten ganz andere Möglichkeiten gehabt, das haben unsere Geschwister gemacht. die immer wieder gerne auf den elterlichen Hof zu Besuch kommen, ist es doch so gemütlich in trauten Kindheitserinnerungen zu schwelgen. Trotz aller Widrigkeiten, wir alle können stolz sein das Erbe unserer Väter weiterzutragen. Das wir nicht immer professionell investieren(das heisst gewinnbringend") liegt zu 100 % an den vorhandenen Strukturen und der von vielen eingehaltenen moralischen Verpflichtung die ererbte Wirtschaft so gut wie möglich auch an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Könnte es sein das so mancher trotz schwieriger Umstände, eher weniger finanziellem Erfolg seine Freude an der Landwirtschaft hat? Den Kindern eine schöne, unbeschwerte Jugendzeit bescheren kann mit viel mütterlicher Zuwendung? Ist es nicht mehr Wertigkeit Zeit für die Familie zu haben als ständig tagaus tagein nur dem lukrativen Job nachzujagen, leer und ausgebrannt zu sein und die lieben Kinderlein den modernen Medien in die Hände zu spielen? Keine Angst, auch meine kinder werden trendig erzogen, sind keinesfalls "Waserl" und stehen voll im Leben. Aber ein bisserl stolz kann ich behaupten dass nicht immer nur die ultimative Wertschöpfung in unserem Famileinleben die Hauptrolle spielt sondern viel Wertevermittlung, Mitgefühl für Menschen denen es viel viel schlechter geht und aktive Hilfsbereitschaft. Obwohl wir keine strengen Kalkulierer sind, wir leben sehr gut, unseren Tieren geht es auch bestens, wir sind zufrieden. Das die Agrarpolitik in völlig falsche Bahnen gerät ist ein Kapitel das mir sehr zu schaffen macht. Vor allem die emotionale Trägheit der Bauern die nach einer finanziellen Überbrückungshilfe(nur einmalig) schon wieder vor allen buckeln, dies macht mir Angst. und der UBV erscheint mir leider auch ein wenig selbstherrlich.


Haa-Pee antwortet um 13-12-2010 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
rein ökonomisch gesehen ohne bauchgefühl und emotionen müssten in österreich sicher an die 120000 betriebe und mehr mit sofortiger wirkung zusperren.

die emotionen und der ehrgeiz die geerbten strukturen und höfe zu erhalten treibt den grossteil an mit den unrentablen investitionen.

auch ich zähle mich zu den unrentablen bauern obwohl ich die hardeggsche soll betriebsgrösse von gut 70 ha schon erreicht hab.
und kann ihm beipflichten dass ich unter 80 ha schwer eine nachhaltig positive performance sehe.
und dabei meine ich die 80ha sind mit wenn möglich eigengrund zu beackern die horrenden pachtzinse von 250 euro/ha aufwärts dienen nur der befriedigung des grundherren!

die politik versagt beim kontrollieren von strukturen siehe finanzmarktkrise die politik versagt auch eindeutig beim namen nennen von zukunftsperspektiven....

fischlers feinkostladen österreich wie er immer beworben hat ist mehr oder weniger ein rohrkrepierer geworden denn es zählt der markt wer zu welchem preis produzieren und vorallem vermarkten kann!

die wichtigste bäuerliche aufgabe ist das lösen der daumenschrauben durch die bevormundung des ausüfernden verwaltungsapparates.
das anlegen von daumenschrauben an die weiterverabeitende industrie und den LEH!

solange diese aufgaben nicht gelöst sind werden in zukunft selbst 500ha betriebe als wandelnde notcent empfänger fungieren....!


biolix antwortet um 13-12-2010 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Hallo !

na ja nichts neue vom Herrn "Graf"... aber weiß irgend wer oder wird er uns es selbst mal sagen wie viele er wirklich Vollzeitäquivalent Vollarbeitszeitkräfte angemeldet hat und besonders für unsere "Ausländerfreunde" hier, wie viele Inländische Arbeitnehmer...weil dei 40 ist wohl nur für die Zeitung wenn man rechnet das eine Vollarbeitskraft inkl. Lohnebenkosten zwischen 30 udn 40 tsd Euro im Jahr kostet...

lg biolix


biolix antwortet um 13-12-2010 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
ach ja eins noch , danke noch für deinen letzten Satz hapee so ist es.. und wenn sich selbst der 2000 ha Betrieb gegen Modulationen und Obergrenzen wehrt, sieht man wie Wettbewerbsfähig er selbst ist !

lg biolix


Christoph38 antwortet um 13-12-2010 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Zum Bauer sein braucht man viel Kapital für Boden, Gebäude und Maschinen.

Um dies alles zu verdienen und Arbeit zu entlohnen, wird man einen Umsatz von etwa € 100.000,-/Arbeitskraft brauchen.

Bei einem Produktionswert von € 6 Mrd, dürften mathematisch 60.000 Arbeitsplätze bestehen, das wären bei 2 AK/Betrieb ca. 30.000 Betrieb.
Die restlichen 150.000 sollten bereits heute zusperren.
Bei der Preisentwicklung und der Macht der Handelsketten, wird der Markterlös wahrscheinlich in ein paar Jahren nur mehr für 10.000 Betriebe reichen.

Aus den Zahlen ist eindeutig abzulesen, dass die vom Konsumenten gewünschte kleinbäuerliche Struktur von den Bauern auf eigene Kosten aufrecht erhalten wird, indem in unkaufmännischer Weise auf Kapitalverzinsung, Entlohnung, Abschreibung etc. verzichtet wird.


walterst antwortet um 13-12-2010 15:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Und wo bleibt jetzt die Presseaussendung vom Oberschlaumeier NR Präsident Essl?

Hardegg sagt: Auf lange Sicht muss der Bauer von der Politik loskommen.
Also die Direktzahlungen abschaffen?
Langfristig muss es das Ziel sein, dass die Förderungen nicht mehr 65Prozent der Bauerneinkommen ausmachen.

Als vor kurzem jemand sinngemäß völlig das selbe im Parlament gesagt hat, ist der Herr Salzburger Kammerpräsi völlig ausgezuckt.


Tyrolens antwortet um 13-12-2010 16:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Blöd wird er sein, auf's Geld zu verzichten. Das mit den 40 Arbeitnehmern kommt schon viel. Damit hat er eh schon den Ruf, ein Sozialbetrieb zu sein. Und tatsächlich hat er Leute beschäftigt, die sonst nicht vermittelbar wären.


Hausruckviertler antwortet um 13-12-2010 17:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Gratuliere dir zu diesem Beitrag. Bauer sein ist immer noch mehr als nur Produzent von Lebensmitteln, auch wenn die meisten grad davon leben. es hängt bei den meisten ja doch noch sehr das Herz daran, obwohl das für die Agrarökonomen nicht verständlich ist. Dabei sollten alle , die an der Landwirtschaft verdienen, (nicht der Bauer) bedenken, dass sie davon profitieren, dass sich die Bauern soviel gefallen lassen weil sie nun mal nicht aufgeben wollen. Tatsache ist, dass 70% der Investitionen die der Bauer macht mit dem Herzen gemacht werden und nicht mit dem Rechenstift. Denn würde der Bauer genauso überlegen wie ein Gewerbebtrieb und nur einkaufen, was was bringt, müssten die meisten Landmaschinenhändler, wenn schon nicht zusperren, so doch erhebliche Einbußen hinnehmen.


biolix antwortet um 13-12-2010 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Hallo !

den hardegg Beitrag findest toll ß der sagt ja wieder nur aus mit der Größe schafft man es, das stimmt aber nciht... inkl. wer sagt wenn er das nciht geerbt hätte wäre er WEttbewerbsfähig ?

lg biolix

p.s tiroler, ist schon komisch wenn wer sagt "40 Mitarbeiter..", da hat einer 4 Praktikanten über 3 Wochen, hat er dann auch 4 Mitarbeiter ? Komisch auch das es 50-60 ha Betriebe geben die 20-30 % Förderung abgeben, aber ein 2000 ha Betrieb das nicht schafft, traurig.....


DJ111 antwortet um 13-12-2010 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Warum regt man sich über so ein Interview auf ...?

Es ist seine persönliche Meinung und nichts anderes wird wohl von ihm erwartet ...

... In einigen Dingen kann ich ihm sogar zustimmen ...

... aber die alleinge absolute Wahrheit ist es auch nicht, nur weil er einen sehr großen Betrieb führt ... oder ...?


tristan antwortet um 13-12-2010 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
2000 ha und 40 Mitarbeiter ?
Da bewirtschaftet eine Person 50 ha.
Ich meine, das ist unwirtschaftlich. Sagt auch Hardegg selber mit seiner Mindest - Betriebsgröße von 70 ha.
hde Tristan


Tyrolens antwortet um 13-12-2010 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Na ja, er hat ja nicht nur 1.947 ha Acker, sondern auch 43 ha Weinbau und 460 ha Wald. Dazu noch 1.000 Zuchtsauen. Da kommt schon einiges zusammen.

Laut Milchmädchen pro AK 48,7 ha Acker, 1 ha Wein, 11,5 ha Wald und 25 Zuchtsauen.

Alles in allem sieht Effizienz sicher anders aus. Beim Ackerbau weiß ich, dass er sich das eine oder andere Luxusverfahren vergönnt.


jge antwortet um 13-12-2010 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
ein deutscher kleinlandwirt hat mit landwirtschaftsmaschinen export nach rußland so gut verkauft und so gute kontakte
jetzt hat er 130000ha-über 20000 milchvieh-2500 arbeiter
und 49ct milch - top neue ställe - örtliche subvention
war vor ein paar tagen beitrag zdf




walterst antwortet um 13-12-2010 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
der von jge angesprochene Beitrag, hoffe, er funzt noch.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1210280/Suedrussland-Paradies-fuer-Milchbauern


mosti antwortet um 13-12-2010 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
der esel meint mit mehr fläche mehr zu verdienen, da produktpreis bei oder unter gestehungskosten ist, macht mehr fläche nur mehr arbeit


mosti antwortet um 13-12-2010 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
@christoph; bitte denk mal nach, können bauern das fünffache der jetztigen arbeit bewältigen oder ist bei deiner rechnung wo der hund drinn


WenigerMehr antwortet um 13-12-2010 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Man sollte noch sagen, dass er im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 195 Mio. € gemacht hat. Der Beitrag ist auf der ZDF-Seite-Auslandsjournal noch zu sehen. Auch auf 3Sat war vor einigen Tagen etwas über ihn zu sehen.
Ach so.....die Milch bringt nur 48 Cent/l.
Wer sich für Höfe in der RF interessiert, kann sich bei mir melden. Z.B. 10.700 ha (6.200 Eigentum, davon 3.400 in Kultur, mit Kuhstall für 900 Kühe (Bauj. 2006), weitere Gebäuden und neuwertiger Technik, 12 Mio. €, in Ostpreußen (6 Jahre Steuerfrei, 6 Jahre 50%). Wintersaat fertig auf etwa 1.900 ha, 1500 ha, vorbereitet.
oder:
Region Penza (Schwarzerde), 13.000 ha mit Gebäuden u. Technik - 9,3 Mio. €.
Ich bin kein Immobilien-Makler, habe aber Kontakte durch 8 Jahre Russia.
Übrigens; Stefan Dürr von Ekoniva hat im Fernsehbericht gesagt: "Ich habe mit vielen Bauern gesprochen und ihnen die Vorteile in Russia geschildert, gekommen ist keiner!"


biolix antwortet um 13-12-2010 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Apropos Russland, wie viel musst schmieren und wie viel habens schon umgebracht ?

Ich ginge um alles geld der Welt nicht dort hin, inkl. wie du schön schreibst, wenn ich 9,3 Mio hab, mach ich echt was anderes, inkl. natürlich kleiner Biolandwirtschaft weiter ... ,-))

lg biolix und gute nacht auch nach russia.. ;-)


Tyrolens antwortet um 13-12-2010 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Ja meinst in Österreich wird nicht geschoben und betrogen, ab und zu jemand in den Tot getrieben.

Natürlich hat Russland nur minimale rechtsstaatliche Standards und mit den Menschenrechten ist man dort auch nicht zimperlich, aber Russland hat so viele Vorteile...


mosti antwortet um 13-12-2010 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
sollte ich soviel geld ohne gaunerei verdient haben, brauch ich nicht nach russland gehen


Tyrolens antwortet um 13-12-2010 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Sondern?



WenigerMehr antwortet um 13-12-2010 23:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Es geht auch ohne "schmieren", was ich auch dringend rate.....wenn man nämlich einmal damit angefangen hat, gibt es kein Ende. Ich war 8 Jahre in Russland....von einem erschossenen Landwirt habe ich nichts gehört.
Natürlich ist es nicht einfach und fordert den ganzen Einsatz und natürlich Leute die sich vor Ort auskennen.
20 bis 25% Eigenkapital sind empfehlenswert.


WenigerMehr antwortet um 13-12-2010 23:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Wenn man nur an seinen eigenen, kleinen Magen denkt...dann reicht ne Kuh, ne Ziege, ein Schwein und ein bisschen Bio-Garten.
Schon mal was von dem in den nächsten Jahrzehnten erwarteten Bevölkerungswachstum gehört und mit welchen Problemen, bezügl. der Versorgung man rechnet.


ANDERSgesehn antwortet um 13-12-2010 23:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"

maxl h. hat 19 leute im stall
im sommer 6 praktikanten als urlaubsvertretung
6 angestellte fürn ackerbau
4 fürn wald

lg
ANDERSgesehn.

ps: bewundernswert sind das 1 mann 100 zs mit einer 40 akh-woche bewältigt.
das nennt man effizient, im gegensatz zu manchen suderern hier im forum.




Rocker45 antwortet um 14-12-2010 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Eigentlich muss man sagen, dass der Mann nichts als die Wahrheit spricht... Der Strukturwandel wird sich nicht aufhalten lassen, da kann man meckern soviel man will.




Tyrolens antwortet um 14-12-2010 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Also noch mal, ich zitiere extra: "Ich habe 40 Mitarbeiter, die ich jedes Monat bezahlen muss".

Also hat er 40 Leute, 12 Monate pro Jahr beschäftigt.


biolix antwortet um 14-12-2010 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
eben das möchte ich sehen.. anders schreibt von 25-30 , warum lügt er ?

lg biolix


Tyrolens antwortet um 14-12-2010 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Wer lügt?


biolix antwortet um 14-12-2010 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Apropos anderst , Verwalter hat er keinen ?
Und komscih, warum schreibst du bei ihm nicht was er Förderungen bekommt ? ;-)

Bzw. wäre er wettbewerbsfähig ohne Förderungen ? Wer sagt das er zukunftsfähig ist ?

lg biolix




biolix antwortet um 14-12-2010 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
na einer von den 2 en .. ;-))


theres antwortet um 14-12-2010 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Interessieren würd mich, wer von den Schreiber/innen seine Kenntnisse aus der Theorie hat und wer aus der Praxis.
Ich hab nichts gegen Bücherschreiber, die ihr blaues Landwirtschaftsblut unter die Leute bringen wollen, hab auch nichts gegen hier mitschreibende Theoretiker.
Die Praxis ist meist ein wenig anders.
Damit man keine falschen Entscheidungen trifft- muss man sich selbst klar sein, wohin man will.
Hoffentlich gibts in Zukunft noch ein paar Bauern mit Herzblut bei der Sache Landwirtschaft- und eben auch solche Lebensmittel und nicht nur lautter optimierte und kalkulierte, plastikverpackte Einheitsnahrungsmitteln zu kaufen.




ALADIN antwortet um 14-12-2010 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Diese Aussage von hapee ist das wirklich wesentliche für die Bauern in Ö bzw. in der EU.

"die wichtigste bäuerliche aufgabe ist das lösen der daumenschrauben durch die bevormundung des ausüfernden verwaltungsapparates".






kotelett antwortet um 14-12-2010 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"

@haapee

>> die wichtigste bäuerliche aufgabe....

100%ige Zustimmung.



Biohias antwortet um 14-12-2010 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Zur Überschrift:
Viele Bauern investieren noch immer falsch!!!


Tyrolens antwortet um 14-12-2010 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Tja, theres, was ist für dich Praxis, und was Theorie. Die meisten Landwirte, die du kennst, haben von Buchführung und Kalkulation wahrscheinlich wenig Ahnung, dafür von ihrer Hände Arbeit umso mehr. Beim Hardegg ist es sehr sehr unwahrscheinlich, dass er auch nur eine Stunde pro Jahr am Traktor sitzt. Ist er deswegen ein Theoretiker?


theres antwortet um 14-12-2010 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Hallo Tyorlens,
soweit ich mich erinnern kann, ist die Einführung der allgemeinen Schulpflicht schon längst Geschichte, die Landwirte, die ich kenne, haben eine Buchführung und oft zum Glück auch eine zahlenfeste Ehefrau. :-)))
Betriebsgrössen in Hardegser Ausstattung sind in unserem Land doch noch eher die Ausnahme-
in diesem Forum scheints nur noch in eine Richtung zu gehen. Auch von solchen Betriebsgrössen wie der Herr Graf zu träumen.
Bei anderen nichtlandw. Betrieben wird auch nachgedacht und die Buchführung gut studiert und man sieht eher wieder in Richtung -Verschlankung, Kleiner- werden- und sich mit anderen zusammentun.
Also träumts ruhig weiter von immer grösser und noch grösser.



Bewerten Sie jetzt: Interview: "Viele Bauern haben falsch investiert"
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;263382




Landwirt.com Händler Landwirt.com User