Eigener Mähdrescher-rentabel?

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bergbauer310 11-12-2010 09:32 - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Wär aus eurer Sicht ein eigener Mähdrescher sinnvoll? Angesichts der immer schwieriger werdenden Wettersituation hab ich mir dies schon öfter durchdacht. Ältere kleine Modelle wären ja leistbar. Fläche so bis 30 ha Drusch vielleicht im Jahr.
Leider wird man bei kleinen Flächen hintangereiht und muss oft richtig betteln, damit der Drescher vom MR kommt.

Wie kalkuliert ihr bzw auf was muss man achten. Welchen Drescher würdet ihr nehmen.

Denke so an 3 m Schneidwerk.


werwiewas antwortet um 11-12-2010 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Stehen vor dem gleichen Problem. Bitten und Betteln damit jemand kommt - wenn er kommt dann gleich alles aufeinmal (Problem mit Reife versch. Kulturen). Lohnunternehmer sind meist zu groß dimensioniert (4,5m-6m) und müssen bei unseren kleinen, verteilten Flächen immer wieder abhängen (17x bei 11ha). Haben in etwa 50ha zu dreschen. Werde nächstes Jahr um einen Gebrauchten schauen.


wene85 antwortet um 11-12-2010 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Ja das Problem kenne ich das man betteln muß. Aber ich selbst habe maximal 2,5ha im Jahr zu dreschen.
Bei uns fährt von Dominator 208-Lexion 600 alles Raum Südost Stmk.
Ich habe auch immer mehr das Problem bei 2-3 Acker das der Mädrescher zu groß wird weil er durch ein Waldstück durchfahren muß.
Finde ein Mädrescher lohnt sich bei 50ha für sich selber nicht ganz. Aber wenn man ein bischen ausfährt rentiert es sich sicher.
lg angerweber



Noro antwortet um 11-12-2010 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
wenn man nun wirlich n alten gebrauchten findet und nur 20 hektar selbst zu dreschen hat, bzw. man die zeit hat es selbst zu dreschen, dann wird sich das schon rentieren, wenn man dann noch die zeit hat überbetrieblich zu fahren dann natürlich noch mehr.
n ackerbauer, der alleine 50 hektar bewirtschaftet wird sich da mit dem selbst dreschen natürlich schwer tun, denn irgend jemand muss ja auch das korn vom feld fahren.


werwiewas antwortet um 11-12-2010 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Das Problem ist ja auch wennst nicht selbst fährst bzw. der Drescher nicht richtig eingestellt ist, hast wieder mehr Arbeit mit Trocknen und Reinigen. Dann kannst schon selbst einen kaufen. Wenn er 10 Jahre ohne größere Schäden hält steigst fast gleich als wie mit dem Lohndrescher aus.


MF7600 antwortet um 11-12-2010 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
stürzt euch doch nicht ins unglück mit irgend solchen mähdrescherexperimenten!!
macht es ordentlich oder lasst es bleiben, nicht mit uraltdrescher und 20ha wischiwaschi!!
erst mal genau kalkulieren,...


monsato antwortet um 11-12-2010 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
hay

hände weg von eigenem mähdrescher sag ich nur.
warum????
ich fahre selber einen und mach paar andere mit ,was hab ich davon??? nur ärger .
nur mehr ein jahr dann muß er weg.
mann wir d nur aufgehalten ,zuerst wird eifrig tel. und wenn man am feld ist hat der gute mann zeit zeit zeit ,da fehlen anhänger da werden keine grenzsteine gesucht-gezeigt.
alles in allem man drischt keine ha kannst vergessen.
viel besser wäre es wenn einer 20 -50 ha zu dreschen hat auf seinen lohner gut aufzupassen ihm ein wenig zu unterstüzen damit er auch was weiter bringt .(aber jeder hat ja neid der könnt ja was verdienen)
/da gibts leute die glauben der macht ja hunderte ha in paar tagen kapieren aber nicht das sich von der zeit und das was man bei ihrenfeldern schafft in hundert jahren nicht ausgeht
die dinger kosten ein vermögen und sollen auch geld bringen und kein hobby sein für einen fahrer.
und noch was wennst ihn schnell bezahlst sagmal ab 1 septemberwoche wennst auch dein erntegeld hast dann wird immer einer zu dir kommen.
die zahlungsmoral sinkt leider immer mehr daher darf sich keiner wundern wenn diese leute hintenangestellt werden.
gruß m.


Bauernprofi antwortet um 11-12-2010 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
@farmboy.

Wo bist Du zuhause, dass der MR nicht seinen ursprünglichen Aufgaben der Maschinenvermittlung unter den Bauern nach gehen kann. Gerade wenn du über dein Problem so sprichst, hört es sich an, dass andere Bauern doch ähnliche Probleme mit dem Drescher haben!


MF7600 antwortet um 11-12-2010 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
sowas hab ich noch nie gehört, dass der MR einen mähdrescher vermitteln muss!!
wird wohl jeder selbst hinbekommen einen lohndrescher anzurufen!!
wär besser mal etwas ruhe zu bewahren und nicht in hysterie zu verfallen wenn der mähdrescher nicht gleich am ersten tag der getreideernte am 3 nachmittag am feld steht um die wichtigsten 5 ha der welt zu ernten, obwohl es eh noch nicht geht!!


Jophi antwortet um 11-12-2010 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Mit gebrauchten muß man halt sehr aufpassen.
Ich hatte mal einen der optisch noch recht gut dastand, hatte mit der Kiste nichts als Reparaturen.
Das hat mich weit mehr gekostet als wenn ich hätte Lohndreschen lassen.



bergbauer310 antwortet um 12-12-2010 06:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Muss doch sagen: hab jedes Jahr noch die Ernte reingebracht. Heuer wars halt schwieriger. Die "Grossen" Drescher machen zuerst die Filetstücke und die "Kleineren" kommen nicht zusammen, weil sie doch auch am eigenen Betrieb dreschen sollten, und dann dauernd noch viele Kleinfelder , sprich 1-2 ha mitmachen sollen.

Wenn da dann das Wetter nicht passt, dann liegen die Nerven offen. Schliesslich ist für den Kleinbetrieb dieses eine Feld seine ganze Jahresernte!

Mein Betrieb ist mom am wachsen, aber hab halt leider auch keine grossen Flächen. Und va auch schwierige Zufahrten.
Daher kommt meine Überlegung mit dem eignen Drescher. Hab Bekannten , der hat bei 10 ha auch einen eigenen. Hab jahrelang Kopf geschüttelt. Aber mittlerweile versteh ich ihn.
So könnte wirklich zum optimalen Zeitpunkt geerntet werden.

Man sollte halt auch die ganzen unangenehmen Folgeerscheinungen miteinbeziehen , welche durch qualitätsgemindertes Getreide entstehen, in puncto Tiergesundheit.


MF7600 antwortet um 12-12-2010 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
und was ist wenn der ältere drescher zum optimalen zeitpunkt kaputt ist?
bei mir ist das so, ich fahr lohndreschen, mach zuerst die nervösen(meist auch die flächenmässig kleinsten), dann die normalen und zum schluss das eigene!
wennst einen mähdrescher kaufst, dann was neueres und unter 100 ha bitte bleibenlassen, meine meinung!!


67er antwortet um 12-12-2010 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Hallo

Habe eure Beiträge aufmerksam durgelesen, ist alles dabei von pro bis kontra!

Ich selbst habe mir vorige Woche einen eigenen Mähdrescher gekauft und hab auch nur 15 ha zu dreschen, denn es kann sein das während der schönsten Zeit der Ernte nicht nur der kleine eigene Mähdrescher kaputt geht, sondern auch der nue große des Lohnunternehmers.

grüße von 67er


Tyrolens antwortet um 12-12-2010 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Eigentlich muss man nur wissen, welchen Mähdrescher man kaufen kann und welchen nicht.
Dort wo es mit den LUs Probleme gibt ist es sowieso die einzige Lösung...


sturmi antwortet um 12-12-2010 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Ich hatte bis vor 3 Jahren einen Lohndruschunternehmer mit 5 Mähdrescher. Noch vor 10 Jahren war man mit 30 ha ein interessanter Kunde. Wenn man 2 Tage vor dem Erntewunsch sich angemeldet hat konnte man davon ausgehen einen halbwegs optimalen Druschzeitpunkt zu erwischen.
Dann investierte er in neue größere Maschinen. Mit diesen Ungetümen kam er dann oftmals schwer zu den Feldern bzw. Voranmeldungen wurden nur mehr bedingt berücksichtigt. Wenn er in einer Ortschaft unterwegs war mussten sozusagen alle Bauern dreschen so nach dem Motto: "Friss oder stirb Vogel." Zu 50 ha und mehr fuhr er schon extra! ;-)
Daher tun sich seit einigen Jahren 2-3 Bauern zusammen und kaufen sich einen guten gebrauchten Mähdrescher und ein paar Nachbarn werden noch mitbedient. Eine win-win Situation für alle, denn die "Lohndrescher" verdienen sich ein paar Euro für anstehende Reparaturen und wir Nachbarn erhalten wieder einen Mähdrescher zum optimalen Erntezeitpunkt!
MfG Sturmi



CLAAS_1 antwortet um 12-12-2010 17:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
hey
mein onkel hat einen claas mercator 75
hier in polen fehrt er fur die nachbarn dreschen
ich kann nichts uber den mahdrescher sagen
1.mercedes motor leuft einwandfrei
und alles andere ist auch in ordnung .
selbst fehrt er aber auch einen claas 480
es hat sich gelohnt den mercator zu holen da kommt auch noch gutes geld nach hause .
also ich wurde mir einem mercator 75 ruhig zulegen er wird dich vllt 5 bis 8 tausend euro kosten .


schellniesel antwortet um 13-12-2010 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Ja das mit den LU ist nicht immer ganz leicht!
Hab jetzt einen gefunden den es egal ist ob man 50ar oder 50ha zum dreschen hat! Man zahlt für die kleinen flächen halt etwas mehr bzw wenn er deswegen extra anfahren muss auch aber der ist da wenn was ausgemacht wurde!
Hab die Jahre davor viel miterlebt Zuerst wars zu Dreckig das er auf die leitn auffährt dann hab ich eben nix gerichtet auf einmal war er dann da aber ich war nicht zuhause dann kam er eben gar nicht mehr! und und und...

Ja solche eine Einstellung wird eh bestraft viel fährt der Lu in unserer Gegend nicht mehr! Hatte bis vor Fünf Jahren fast alles in der Umgebung!
Die arme Sau an der Sache ist aber der Fahrer den der bekommts immer zu spüren aber von Beiden Seiten!!

Mfg schellniesel


hkreimel antwortet um 14-12-2010 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
hallo farmboy

was hältst du von einer kleinmähdreschergemeinschaft? du wirst mit diesem problem ja nicht alleine sein. im weinviertel gibts so was schon. würde die fläche begrenzen. wenn fremddrusch, dann nur, wenn er in der eigenen gemeinschaft nicht gebraucht wird.

wäre ein betätigungsfeld für deinen maschinenring.

mfg harakiri


chrisiw4 antwortet um 14-12-2010 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Ich kann MF7600 nur recht geben. Unter 100 ha explodieren die Fixkosten (auch bei Gebrauchten), die Erntefenster werden jedoch immer kleiner. Haben auch noch einen alten Mercator am Betrieb (vor allem für nie nervösen Kleinstbetriebe


ZT325 antwortet um 14-12-2010 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Ich würde an deiner Stelle mir einen kaufen. Dann brauchst du niemanden mehr am Ar.... zu lecken. Mein Tipp einen E514 mit 4.50m Schneidwerk (DDR Fortschritt ) Den bekommst für einen gute Preis,er ist nicht zu goß und nicht zu klein und war zu der Zeit hoch modern.


motohiszpania antwortet um 06-01-2013 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eigener Mähdrescher-rentabel?
Verkaufen Sie diese Mercator?


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