imma miesa bei piessa...

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Haa-Pee 06-12-2010 23:54 - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
oder so ähnlich sind die künftigen österreichischen leistungsträger bei den internationalen vergleichstests der schulischen leistung unterwegs.....

meine vermutung der alternden wellness oase österreich mit klaren präferenzen auf freizeit,,fressen ,fkicen und fernsehen...wird immer evidenter!

unsere pragmatisierten lehrer versagen auf breiter front, kein wunder wenn man nur zwei drittel des jahres mit dem beruf beschäftigt ist.....und den rest mit den berühmten vier "F" verbringen kann....

und im vorfeld der lehrer versagt das elternhaus, dass sich meist auch den berühmten vier "F" hingibt und jede menge unerzogener, leistungträge sprösslinge hervor reproduziert...

wie gesagt die ausnahmen bestätigen die regel und gibt natürlich auch das absolute gegenteil!
es dürfte sich aber um einen gewissen trend handeln!

vorallem leistungsaffinität wird hierzulande gerne mit hohen steuersätzen "belohnt"....

auf der anderen seite des kontinentes in den sogenannten schwellen ländern sitzen hochmotivierte inder in ihren bambushütten und klopfen in die tastaturen beim programmieren hochwertiger edv programme.

umsonst lassen nicht schon namhafte firmen ganze produktlinien in indien programmieren !



Christoph38 antwortet um 07-12-2010 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Dafür dass wir uns ein besonders teures Bildungssystem leisten, ist es eine beachtliche Leistung dass wir uns beim Pisa Test von schlechten Ergebnissen nochmal deutlich verschlechtern.

Selbstredend, dass für unser schlechtes Abschneiden natürlich keiner die politische Verantwortung hat. Die Distanzierung von den Pisa Ergebnissen bereits im Vorfeld hat ohnehin deutlich aufgezeigt, dass sich Ö miserabel schlägt.

Wenn jeder Fünfte nicht sinnerfassend lesen kann ...


Moarpeda antwortet um 07-12-2010 09:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
in wien können 25% der kinder nicht deutsch und jede menge mangelhaftes deutsch.
kann mir jemand erklären:

1. wie man solchen kindern etwas beibringen kann?
2. wie das niveau der klassen "nicht" sinken soll?

abgesehen davon kommen unsitten der kulturbereichernden kinder dazu,
wie zum beispiel eine lehrerin nicht zu akzeptieren,
eine allgemeine respektlosigkeit und verrohung der sitten in der klasse.


Teuschlhof antwortet um 07-12-2010 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Uns geht es allen zu gut.Mal im Ernst was müssen wir leisten um unseren Wohlstand zu erhalten punkto Bildung wir haben ja alles und darum ruhen wir uns aus. Zu lange schon!!! Ich denke das es mit unserer Bildung weiter bergab geht weil keiner mit den Schuldzuweisungen zurecht kommt wer den nun Schuld oder verantwortlich ist für die Erziehung unserer Kinder. Sinds denn nun die Lehrer oder Eltern? Es wir ja auch leicht gemacht die Erziehung gleich abzugeben an dritte. Kindergarten ab 2 Jahren, Kinderhort usw usw. Mich wundert nicht das Österreich versagt Lehrerstreik hin oder her auf was sich ja schon wieder hinausgeredet wurde.


edde antwortet um 07-12-2010 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
so gut sind sie also, unsere 15-16-jährigen , die in unserer alpenrepublik künftig hightech statt massenware produzieren müssen weil massenware ohnedies längst in billiglohnländern produziert werden.

ich mach mir mal schon gedanken über meine pensionsabsicherung, denn diese heranwachsende generation wird mir meinen lebensabend vermutlich nicht absichern können !

mir ist übrigens schon vor fast 10 jahren bei den tschernobyl-geschädigten gastkindern aufgefallen, dass diese vergleichsweise erstaunlich gut schulisch gebildet waren.

mfg


Interessierter antwortet um 07-12-2010 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Sehr zum Bedauern ist ja die ÖVP grad am Umfallen betreffend der Gesamtschule.
Wie schon öfter gesagt, die Einheizpartei ÖVSP.

Benjamin

PS: Manche User vom Forum hier würden wohl auch bei Pisa eher schlecht abschneiden ;-)


WILL antwortet um 07-12-2010 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Lösungsansätze (lustiges Kabarett) von Volker Pispers.

http://www.youtube.com/watch?v=Y7ww9p2MQVg


traktorensteff antwortet um 07-12-2010 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Generell: Naja, weil hier "hochqualifizierte Arbeit" angesprochen wurde, ich kenne haufenweise junge Akademiker, die Österreich verlassen, weil sie keine Arbeit finden bzw. die Entlohnung einfach nicht passt.
Stichwort Lebensstandard (edde): Wie es aussieht haben wir über unsere Verhältnisse gelebt. Ohne Grund sind die Löcher in den Landesbudgets nicht so groß, europaweit.

Warum die Kinder so schlecht abschneiden weiß ich nicht. Es ist sicher auch so, dass Kinder in anderen Ländern fast "froh" sind, lernen zu dürfen, weil es noch nicht lange derart möglich ist und weil Jobs und staatliche Unterstützungen Mangelware sind. Dort ist die eigene Zukunft wirklich sehr stark an die Ausbildung geknüpft. Ob sich ein 10-jähriger Schüler denkt: "Ich bekomme eh einen Job oder Sozialhilfe, egal was ich mache!", glaube ich nicht. Bei einem 15-jährigen wäre ich mir da nicht so sicher.

@ Interessierter
Was derzeit gemacht wird: Die "Schlechten" werden in die Hauptschule gesteckt, in manchen Gegenden ist die Hauptschule praktisch nur das "Auffanglager" für Ausländer. Warum sollen sich nicht erst 14-jährige entscheiden, ob sie Oberstufe Gymnasium machen wollen, oder nicht? Was bringt eine Selektion mit 10 J. wirklich? Sicher, es gibt wahrscheinlich zu viele Schüler pro Klasse, bei einer Gesamtschule müssen es weniger sein.

Ich denke aber, es liegt am Versagen des Bildungssystems und nicht direkt an den Schülern selbst!


Faltl antwortet um 07-12-2010 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Ich glaube auch das es am Versagen des Bildungssystems liegt und an der mangelden Motivation der Schüler durch die Lehrer. Wenn ein Lehrer nicht motiviert ist wie sollen dann die Schüler motiviert sein. An einer Reform des Bildungssystems glaube ich bei der Einstellung so mancher Landeshauptmänner (NÖ, OÖ etc.) nicht.

mfg
Faltl


edde antwortet um 07-12-2010 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
der hochehrwürdige bundeskanzler hat grad in der zib eine umfassende "Bildungsreform" angekündigt !

ich weiss aber beim besten willen nimmer, die wie vielte dies sein wird ? eventuell kann mir ja irgend wer aus dem forum weiterhelfen.
man könnte diese bildungsreform der einfachheit halber mit einer verwaltungsreform verknüpfen.

mfg


Haa-Pee antwortet um 07-12-2010 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
faymanns bildungsreform musst du dir als abstraktes "gebilde" vorstellen wo jedermann,jedefrau sich die reform selbst bilden kann......




Christoph38 antwortet um 07-12-2010 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass Faymann bei der Bildungsreform zu einem ähnlichen Resultat kommt wie bei der Verwaltungsreform:

Nicht machbar, weil die Reform Arbeitsplätze kosten würde.

Im Prinzip wie bei einem Bauern, der 5 Kühe hat und 2 Melker.
Melkreform mit nur einem Melker nicht machbar, da Reform 1 Arbeitsplatz kostet.


84ZX antwortet um 07-12-2010 16:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
traktotsteff

du kannst ja gerne unsere kulturbereicherer kultivieren, dann brauchen wir auch kein auffanglager mehr - denn die "he oida" typen ins gym schicken funkt nicht, da sind jetzt schon zu viele grenzfälle.

der trend wird sich verstärken - je mehr üzgüls und nirves in "gesamtschule" desto mehr flucht von topkindern in privatschule.


mr.x




biolix antwortet um 07-12-2010 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Alslo unser "Privatschule" ist eine "Gesamtschule", und auch imma mehr üzguls und nirves.. und komisch es tut allen gut und ist gelebte integration.. ;-))

lg biolix


84ZX antwortet um 07-12-2010 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
ich meinte privatschule und nicht alternativ-privatschule.

nix monti und spieli.


mr.x


biolix antwortet um 07-12-2010 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
du hast keine ahnung.. unsere monti is null spieli .. ;-))


Bauernhaus antwortet um 07-12-2010 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Lieber Christoph38!
Also so arg ist es in der Verwaltung noch nicht. 5 Kühe, 2 Melker, da kostet ja das Warmwasser für den zweiten Melker mehr. Ich geh natürlich von einer Rohrmelkanlage aus.

Aber Spass beiseite.

Ich glaub trotzdem dass das schlechte Abschneiden nicht am System sondern an den Kindern, die aber zum Großteil auch wieder nichts dafür können, weil ja niemand mehr Zeit hat für sie, liegt. Ganz wichtig sind halt doch die ersten Jahre und da ist halt eine Mutter zuhause schon Gold wert. Aber leider geht das meistens aus finanziellen Gründen nicht mehr. Die Kinder neigen halt dann immer mehr zum Nichtstun bzw. schauen in den Fernseher oder Computer. An dieser Situation wird sich nichts ändern lassen. Bin kein Lehrer, aber kann mir schon vorstellen, dass das Unterrichten mit unserem Ausländeranteil (bin nicht ausländerfeindlich) zäh vor sich gehen muss.






BHM antwortet um 07-12-2010 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Also ich bin nach wie vor der Meinung, dass Österreich eines der besten Schulsysteme in Europa hat. Eher ist hier die Einstellung der Eltern und ihre Erziehungsarbeit zu hinterfragen. Kinder brauchen ein zuhause und keine Medienvielfalt am Nachmittag, manche Eltern wissen das leider bis heute nicht.

Übrigens, habt ihr einen Ahnung wie der PISA-Test überhaupt durchgeführt wird, also wundert euch nicht über diese Ergebnisse. Des weiteren wäre Österreich laut dem PISA-Ergebnissen im vorderen Drittel würde nicht Wien dazugezählt werden.

Grüße


ANDERSgesehn antwortet um 07-12-2010 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

bhm´s meinung muß nur mehr eins dazugefügt werden.

wenn lehrer, das ganze leben lang (nach dem kindergarten bis zur pens´n)
"nur" in die schule gehen, kennen sieeines nicht, wie es im "real life" zu geht.

lg
ANDERSgesehn.

ps: die besten lehrer bis hin zu den prof´s hatten praxis in der privatwirtschaft!




Restaurator antwortet um 07-12-2010 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
nachdem ich fast 20 jahre - 17 davon am land - in verschiedenen hauptschulen unterrichtet hab stossen mir da manche aussagen schon grob auf.
bevor ich mich da verbreitere möcht ich die aussage von einem alten, aber exzellenten schuldirektor einer 2-klassigen vs aus dem gebirge wiedergeben (anfang der 80er jahre): "ob des guat geht, dass de gaunzn bauernmadl jetzt daunk roter bildungsoffensive lehrerinen werden glaub i net. jeder sogt beim saufen zu mia, dass er sei dirndl auf die pädak schickt, wal da hat's dann an guat bezahlt'n halbtagsjob und kaunn nochand no mitorbeitn. wenn's amal heirat is des a guat fir die kinda wenn's daham is. und jetzt sog i dir wos: de bauerndirndln orbeitn echt nur holbtogs - kane aufgaben, g'schlampert korrigiert, kaum vorbereitet. wenn's bei da tür einikomman san's im kopf scho wieder draussen!"
diese aussage war / ist genauso falsch wie viele der hier geposteten feststellungen.
unter der gehrer haben rot und schwarz ein sparprogramm beschlossen, die "strickliesl" war nur für die umsetzung zuständig. ich hab als junger lehrer nachmittags schulgarten, schulbienen, schulteich, mikroskopieren als unverbindliche übungen anbieten können. die kolleginnen und kollegen haben schulchor, schulspiel, fussball, volleyball, handball, bildhauerei, etc. angeboten. wenn ein kind das alles angenommen hat war das eine ganztagsbetreuung auf höchstem niveau. das wurde innert eines jahres alles gestrichen.
wie die klassenzüge abgeschafft und leistungsgruppen eingeführt wurden hat's am anfang in jeder schulstufe, für jeden hauptgegenstand und für jede leistungsgruppe pro woche eine ganze förderstunde gegeben. das wurde auf insgesamt (!) eine förderstunde pro schulstufe und woche gekürzt.
als dann die integration eingeführt wurde sind wir im schulversuch 2 hs - lehrer plus einem sonderschullehrer in klassen mit 20 schülern gestanden. weil das so gut geklappt hat wurde das dann ins regelschulwesen übernommen. dann folgten die kürzungen, heute stehen lehrer oft alleine in der klasse, im optimalfall gibt's (ab 5 sonderschülern) eine sonderschullehrerin. hast nur 3 sonderschüler kannst allein schau'n wie du weiterkommst.
wenn dann was net funktioniert kommen die obrigen und erklären dir, dass du ein schlechter pädagoge bist. die interessiert nicht ob das geht. die wollen von problemen nix hör'n und setzen dich einfach unter druck. so haltet jeder die gosch'n und sagt, dass eh alles super lauft, dafür wird er / sie dann als pädagogisches vorbild hingestellt.
zu pisa: unsere schulbücher sind wesentlich mehr auf das tägliche leben abgestimmt als der pisa - test. der entspricht in vielen bereichen mehr der rätsel - krone als einem österreichischen schulbuch. dort wird in etwa so getestet: in einem stall stehen 100 schweine. beim nachbarn 50. 22 sind krank. wieviele zehen hat eine kranke sau?
zum halbtagsjob: pragmatisiert wird nur in nö / tirol, in der stmk gibt es keine pragmatisierten unter 50.
jeder arbeitnehmer arbeitet pro jahr (heuer) 1776 stunden bei einer 40-stunden - woche. bei pflichtschullehrern muss zu schulbeginn eine exakte aufstellung von direktion und übergeordneter stelle genehmigt werden wie diese 1776 stunden abgearbeitet werden. unterricht, vorbereitung, elternabend, konferenz, etc. wird abgezogen, die verbleibenden stunden werden für verwaltung, organisation, etc. verwendet.
als ich noch englisch unterrichtet hab waren die schularbeiten die grössten zeitfresser: pro klasse 2 stunden zum zusammenstellen, in der 1. gruppe dann pro heft mindestens 40 minuten zum korrigieren, mal 21 schüler. natürlich hab ich da meine obstbäume tagsüber geschnitten und am abend von 19:00 - 0:30, wenn die andern im gasthaus g'soffen haben hat mich natürlich keiner arbeiten gesehen. auch in den weihnachts- oder osterferien hat jeder geglaubt ich arbeit nix nur weil ich nicht in die schule gependelt bin. das ich zuhause (in den 1776 stunden nicht berücksichtigt) lernmaterial gebastelt hab (budget für sowas hab ich ja nie kriegt) hat keiner g'sehen.
damit ergibt sich eine situation, dass sich sozusagen eine zeitausgleichssituation ergibt, nur das die zeitpunkte für den zeitausgleich fix vorgegeben sind. mir hat des g'fallen, weil ich da meine bonsai - lw nicht hab aufgeben müssen.
das ganze geschieht dann noch für ein läppisches einkommen: in meinem ersten dienstjahr hab ich für eine 20-stunden woche grad 5000öS bekommen. und man hat nur einen einzigen dienstgeber, sprich: kusch, sonst is dei familie in der südost und du in der obersteiermark, wenn überhaupt wieder eingestellt.
zu den leistungen der schüler: am land besuchen 25% der hauptschüler eine 1. gruppe. diese entspricht nach dem gesetz der unterstufe ahs, es werden die gleichen anforderungen gestellt. in den städten besuchen 60%, in seltenen fällen 100% der vs eine unterstufe. da stimmt doch was nicht. die ahs - lehrer nehmen in der unterstufe fast bis zur 3. leistungsgruppe alle auf damit sie ihre dienstposten halten, bzw. ausbauen können.
übrigens: ahs - lehrer brauchen über ihre jahresstunden keinerlei nachweise erbringen, stehen 4 stunden pro woche weniger in der klasse und bekommen dafür 300€ pro monat mehr. und das bei gleichen anforderungen wie in der 1. gruppe der hs!!!!!
man sollte also in der unterstufe die teuren, weniger arbeitenden ahs-lehrer gegen hs - lehrer austauschen. meine schüler haben jedenfalls sogar auf der milak brilliert, leiten weltberühmte hotels, haben europapreise als köche gemacht, etc. so schlecht kann die mitgegebene basis also nicht gewesen sein.
in den städten bleiben demnach nur die 30 - 40%, die schwächsten für die hs über, das kann nicht funktionieren.
und was macht die politik? sie schafft die am land perfekt funktionierenden hs ab weil sie nur die situationen in ihren städten kennen. scheiss auf's land oder so.
ich hab mich aus diesem rasend schnell talwärts fahrenden system jedenfalls verabschiedet und arbeit lieber mit verhaltensauffälligen jugendlichen. da gibt's wenigstens noch a bissl budget für sinnvolle arbeit. und nebenbei bau ich meine kleine lw als selbstversorger und pensionsvorsorge aus.


BHM antwortet um 07-12-2010 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Da bin ich völlig deiner Meinung "Andersgsehn", dennoch habe ich in meiner Schulzeit
viele tolle Lehrer gehabt die sich bemüht haben und meiner Meinung toll gearbeitet haben. Und ich bin mir sicher dass die Leistung der Kinder und deren Einstellung zu Beruf und Arbeit zu 100% von den Eltern und den Medien abhängig ist. Was sollte denn auch ein Kind andes denken wenn man ständig von "Arbeitslosengeld", "Hartz IV" und "Sozialstaat" hört

Ich würde es auch anders sehen obwohl ich kein Lehrer bin aber welche Möglichkeiten hat den ein heutiger Lehrer noch im Gegensatz zu früher??
mfg




helmar antwortet um 07-12-2010 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Entschuldigung wenn ich mich wieder zu Wort melde, aber ich kann dem Restaurator nur zustimmen.............von den 5 besten der Maturaklasse meiner Tochter kamen 4 aus der Hauptschule( alle von sogenannten Land). Was man aber bereits in der ersten Klasse, komischerweise oft von Eltern deren Schulkarriere man ja kennt, über die "tepperten Lehrer" zu hören bekommt, grenzt an ehrenrühriges Verhalten. Kein Wunder, wenn diese Kinder Vater und Mutter glauben. Kein Lehrer darf mehr diszipläre Massnahmen setzen ohne dass Mama, Papa und Opa und Oma auch noch sofort diesem die Schuld am Desaster geben..........
Vor einigen Wochen haben meine Tochter und ich darüber geredet dass einige ihrer Kolleginnen aus Volks-Hauptschule bereits Mütter sind, manche von Kindern im Alter von 2 Jahren. Soweit wir wissen hat keine dieser jungen Frauen ihre Ausbildung abgeschlossen.........meine Tochter nennt dies eine Katastrophe, denn sie fürchtet, so sagt sie wörtlich, dass wenn diese Kinder in ein paar Jahren die Volksschule besuchen werden, sich diese um nichts anders verhalten werden als ihre Mütter. Was ich auch noch seltsam finde ist dass relativ wenige Maturanten sogenannte "Nur hausfrauen", also Mütter welche wertvolle Zeit für die Kinder hätten, haben. Auch ich hab zu den "schlechten" Müttern gehört.........
Mfg, Helga


ANDERSgesehn antwortet um 07-12-2010 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

tja BHM, wenn du hartz4 zitierst (zeitgleich ein dude (alias dr mmag FranzL GewessleR) andere ihren wissen degradiert, um nur ihre WAHRE grösse zu zeigen, wird es so manchen pädagoggen oder (ein)gebildeten (PRAGMATISIERTEN) nicht auffallen, dass sie SELBER ein komplexhaufen sind, weil sie nicht erkennen auf gleichwertiger stufe des anGESICHT sind.

lg
ANDERSgesehn.

ps: meine achtung und auch die "UNbewußte" achtung der KINDER beruht "nur"
auf die " >> GLEICHE


ANDERSgesehn antwortet um 07-12-2010 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

konversation und nicht der "vermeindlich" MÄCHTIGEN.
sozusagen: lehrer oder pragmatisierten.

pps: @woody:
ich hoffe du kannst folgen.




( ... wurde abgeschnitten ... )



ANDERSgesehn antwortet um 07-12-2010 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

zitat:
... aber welche Möglichkeiten hat den ein heutiger Lehrer noch im Gegensatz
zu früher?? mfg
...
zitatende.


aw: KINDER erkennen sofort die wahre seite (und tolerierten sofort diese !!!)
schulisches pädagogisches wissen ist leider weniger wert, als "EHRLICHES
MITMENSCHLICHES sein"




teilchen antwortet um 08-12-2010 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

Zwei Headlines aus Presse und Standard zum Thema:

Migranten sind schlechter, aber nicht das eigentliche PISA-Problem
Drei von vier Risikoschülern unter den 15/16-jährigen sind Einheimische, Migranten der zweiten Generation holen auf.
http://diepresse.com/home/bildung/schule/616655/Migranten-schlechter-aber-nicht-das-eigentliche-PISAProblem?direct=616604&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=1065

Migranten nicht schuld am Pisa-Absturz
Jugendliche mit Migrationshintergrund lesen deutlich schlechter, drei Viertel der "Risikoschüler" sind aber Einheimische.
http://derstandard.at/1291454356171/Migranten-nicht-schuld-an-Pisa-Absturz

Die Migrantenkinder sind ein strukturelles Problem beim PISA-Test, davon sind alle Länder mehr oder weniger gleich betroffen. Das schlechte Abschneiden von Österreich ist ein rein österreichisch-hausgemachtes Problem.

Ich hoffe, die verantwortlichen Politiker wachen endlich auf und trauen sich echte Reformen durchzusetzen, ohne ständig am Gängelband der Länder und Gewerkschaften herumzuzappeln.



84ZX antwortet um 08-12-2010 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
teilchen


stimmt, linkes teilchen, deine lieben migranten sind ausschließlich bereicherung.

man siehts an den vorschulen, mit mihu-anteilen von jenseits 70%, dem "he oida" anteil in der hauptschule, usw.

auch unsere inländischen kinder dürfen sich über bereicherungen über 30% in der klasse freuen, da sie sich "eine erhöhte problemlösungskompetenz" aneignen dürfen, wenn sie im besten fall möglichst gebremst, im schlechtesten gemobbt werden. eine bereicherung.

ich werd dir morgen auch ein leistungsverstärkungsteam "team österreich" ins büro setzen:

ibrahim, mihu 2.gen
ürgüf, mihu 3.gen
draghiza, mihu 1.gen

ich bin dahingehend brav, weil ich eure arbeitsbelastung am ersten tag verdopple, erst im laufe eines vorschuljahres vervierfache - eigentlich sollten vier leute jedoch mehr leisten als vier einzelne.

durch dieses multikultiteam wird eure gesamtleistung bestimmt steigen, du mußt nur die "individuellen begabungen" erkennen und fördern!



mr. x



teilchen antwortet um 08-12-2010 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

@84ZX

Das tun sie, ich arbeite mit Kollegen und Kolleginnen aus 12 verschiedenen Ländern zusammen.



84ZX antwortet um 08-12-2010 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
teilchen

dann bist du entweder reinigungskraft oder lehrerin auf einer internationalen Schule für diplomatenkinder.

ich red da von was anderen.

mr.x


teilchen antwortet um 08-12-2010 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

@84ZX

Mehr Fantasie hast Du nicht?
Es gibt genug Branchen und Betriebe, die im Inland nicht die geeigneten Arbeitskräfte finden. Da gibt es Spezialisierungen, die bei uns an den Unis z.T. nicht angeboten werden, weil wir ein zu kleines Land sind.

Das Migrationsthema haben alle PISA-Länder mehr oder weniger gleich.
Österreichspezifisch ist, dass die Kluft zwischen Migrantenkindern und Einheimischen Kindern weiter auseinander klafft als in anderen Ländern. Luxemburg hat übrigens den höchsten Migrantenanteil, Großbritannien, Frankreich oder Deutschland sind ebenfalls typische Einwanderungsländer, liegen aber im Ranking viel weiter vorn.

Es wäre fatal, das schlechte Abschneiden auf die Migranten abzuwälzen, dort liegt nicht der Fehler.
Wir würden uns auch mit geringerem Migrantenanteil nicht verbessern.
Wir haben einfach ein sehr schlechtes, zu teures und daher ineffizientes Schulsystem.



Trulli antwortet um 08-12-2010 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
.


84ZX antwortet um 08-12-2010 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
teilchen


ohgott - du bist eine uni-uni.
nun ist alles klar.
du arbeitest wahrscheinlich an einem "projekt" mit "deinen freunden" das an etwas "forscht"
um etwas "zu beweisen" und "die zusammenarbeit" zu "verbessern" um "neue möglichkeiten" zu "animieren".

nach dem die wirtschaft auf druck der politik das alles bezahlt hat wird es wahrscheinlich gedruckt, gebunden, und ins netz gestellt.

und wenn das studium fertig ist, beginnt der kampf um den futtertrog an der uni, und wenn der fruchtlos ist, beginnt der kampf an dem parteifuttertrog oder anverwandten firmen, und wenn dewr fruchtlos ist........ geht man in den verkauf einer vorher ach so verpönten firma oder konzern, dann hat sichs "ausgeforscht".

teilchen....fühle dich hier weder persönlich betroffen noch gemeint...es ist nur eine systemstudie der "unis".


mr.x


teilchen antwortet um 08-12-2010 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

@84ZX

Mehr Fantasie bitte. Deine Einfallslosigkeit ist erschreckend.
Vielleicht ist Kastldenken die eigentliche PISA-Tragödie.



84ZX antwortet um 08-12-2010 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
teilchen


dann bleibt fast nur eins....... eine werbeagentur, oder eine "meinungsforschung", natürlich gar nicht parteizugehörig oder gar naheverhältnis.

du kannst ja selbst meiner unwissenheit ein ende setzen und auskunft darüber geben, wo deine typischen mihu-arbeitskollegen arbeiten.

wahrscheinlich eher untypisch und nicht unterschichtlich, eher geschichtlich - hoff. nicht gerichtlich.

wetten irgendein meinungs- oder werbe.....?

mr.x


Peter06 antwortet um 08-12-2010 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
teilchen,
Deine Erklärungsversuche sind nett, aber bei dieser Type wirkungslos. Die Immigration trägt sowieso an allem Schuld, wahrscheinlich auch am verfrühten Wintereinbruch und dem darauf folgenden Tauwetter.....

Schön, dass hier besonders Experten ihre Meinung abgeben, die selber gar keine Kinder haben; als betroffener Vater kann ich nur bestätigen, dass das Land-Stadt-Gefälle evident ist, ebenso gibt es sehr viele enorm engagierte Lehrer, die aber vom "System" derart behindert werden, dass sie irgendwann abstumpfen und nur mehr "Dienst-nach-Vorschrift" machen. Davon, dass in den Städten alles in die Gymnasien drängt, profitiert ja eine ganze "Nachhilfeindustrie"!

Übrigens zeigt "PISA" nur eine Momentaufnahme, empirisch betrachtet, müssten die Getesteten über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, zu welchen Auswirkungen die Ergebnisse dieses umstrittenen Tests eigentlich führen. (weitere Bildung, Berufswahl, weiteres Fortkommen etc.)

Meint
Peter


biolix antwortet um 08-12-2010 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Ja Peter du sagst es, bin ganz deiner Meiunng, mit solchen "Typen" zu diskutieren wie man bei teilchens Bemühungen sieht, bringt leider sehr wenig.. ;-)

Ich kann euch den gestrigen RUnden Tisch im ORF empfehlen, der war sehr sachlich...

http://tvthek.orf.at/programs/70010-Runder-Tisch/episodes/1767753-Runder-Tisch

Die 4 fache Mutter kann ich sehr gut verstehen, nur sie schaut leider nicht über den eigenen Tellerrand, wenn das Wirtschaftssystem so aufgebaut ist, das es bald nur mehr "working poor" Familien gibt, ja was soll man dann noch vermitteln können, wenn jeder geschlaucht von der arbeit kommt und mit der Angst des Arbeitsplatzverlustes lebt, der wird halt wenig seinen Kindern am abend noch "mitgeben" können...

Toll fand ich den Satz, den ich nun schon oft gehört habe und bei unseren kleineren Zweien nun in "Anwendung" sehe, "die besten und bestbezahltesten Lehrer ( Beziehungspersonen ) gehören zu den Kleinsten...", ihr könnt euch sicher nicht vorstellen das es einen "Kindergarten" gibt wo ab 3 jahren fast nichts mehr gespielt wird, sondern gehäckelt, gestrickt, musik gemacht wird, "gearbeitet", die dinge des täglcihen Lebens gelernt werden, ab 4 schon lesen und schreiben und rechnen, in einer ganz gewohnten form, weder spielerisch noch gedrillt, wo sich 4 jährige bis zu 3 Stunden selbst beschäftigen ( ohne Fernseher..;-) )....

also ich sag wieder mal danke meiner Frau ,die das alles mit ermöglicht hat.. ;-))

lg biolix


Tyrolens antwortet um 08-12-2010 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Klingt aber ganz schon leistungsorientiert.


biolix antwortet um 08-12-2010 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Da gehts eben nicht um Leistung, genau das Gegenteil, das kannst du dir wiede r nicht vorstellen... ;-)
Wo ists eigentlich her gekommen das sich Kinder am liebsten bis 6 Jahre mit paltikspielzeug, Puppen etc. spielen wollen ? und danach vor den Fernseher setzen und Gemeboy spielen ?




Tyrolens antwortet um 08-12-2010 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Musst du gleich wieder so arrogant sein.

Fest steht wohl, dass das Spielen ein sehr wichtiger Bestandteil zumindest der Kindheit und Jugend ist. Wenn du aber meinst, dass es besser ist, wenn eben nicht mehr gespielt ist, sondern Dinge erlernt werden, von denen Erwachsene meinen, dass man die beherrschen muss (Projektion!), dann ist das ein Problem.
Aber das ist ja nichts neues, dass diese Pädagogik den Individualismus verdrängen wird und auch Kreativität nicht sonderlich fördert. Was macht ihr mit Kindern, die lieber spielen oder sonst irgendwie aus der Reihe tanzen?


biolix antwortet um 08-12-2010 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
wer ist arrogant ? wenn ich meine du kannst dir das nicht vorstellen ? Gerade du wirfst wem arroganz vor ? ;-)))))))))))))))))

Komisch, was meinen Erwachsene das man ""beherrschen" soll ? Sich alleine azuziehen, schuhe binden, schneutzen, sich selbst waschen udn zähne putzen, sich 3 Stunden mit einem puzzle, mit lernmaterialien, mit einem Musikinstrument, einem Buch etc. sich selbst beschäftigen zu können....

Und warum soll wer aus der Reihe "tanzen", wenn sie selbst ihr Butterbrot jeden Tag streichen "dürfen", wenn sie nicht wollen, dann essen sie halt keines.. ;-)
die 4 jährigen beim Basteln halt 3 und 4 seitige Pyramiden basteln und damit stolz nach hause kommen und dir a10 verschiedene geometrische Körper vor stellen.. ;-)

Kennst du den Unterschied zwischen "wem was lernen wollen" und "inspiriren, fördern"...
Da gibts keinen Zwang , daher muss keiner "aus der Reihe tanzen".. aber es gibt Regeln wie im ganzen Leben auch, ich würde sie sogar "Zusammenlebenlebensregel" nennen die die Kleinsten sehr serh gut lernen, Respekt genauso wie freien Willen, das kann auch zusammen passen.. ;-)

lg biolix






biolix antwortet um 08-12-2010 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Apropos Individualismus : Findest du das unser frontales Schulsystem den Individualismus gefördert hatt oder das Gegenteil ?

Wir haben auch einen 12 jährigen in diesem "anderen SChulsystem" , und das kann nicht individueller sein, jeder aht ein anderes Pensenbuch, über 2 Jahre verteilt kann er sich wochenweise aussuchen was er macht.. das er bei mathe schon bei der 8. Schulstufe ist und bei deutsch hat noch bei der 6. ist ok, aber das Naturwissenschaften und Musik und Zeichnen in soo vielen praktischen Dinge im vordergrund stehen und das im 3 mal die woche nachmitag auch noch spaß macht, verblüfft mich immer wieder,,, und wenn ich ihn um 4 uhr abhole und 10 minuten vor ende in die "Klasse" schleiche und noch immer begeisterte "schülerInnen" vorfinde dann bin ich noch mehr erstaunt.. ;-)

lg biolix

p.s. stärken fördern, er macht gerade die tollsten bleistiftzeichnungen, und schwächen ausmerzen aber nicht mit drill, sondern mit Inspiration.. ;-)


edde antwortet um 08-12-2010 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
grundsätzlich muss man einmal sagen, dass die kinder auf der ganzen welt ähnliche positive oder dem lernerfolg negative umstände vorfinden, ich meine damit insbesondere computerspielen statt lesen, taschenrechner statt kopfrechnen,bewegungsmangel , berufstätige mütter, ausländeranteil...

warum gibt es dennoch diesen signifikanten unterschied in den pisaleistungen ? zb 35 prozent der getesteten buben können nicht sinnerfassend lesen ?

unser schulsystem ist eines der teuersten, obwohl zb restaurator von fast unersträglichen einsparungen schreibt ?
eigentlich stehen die politik und auch die sog experten ziemlich ratlos vor einem scherbenhaufen, bloss die lehrergewerkschaft fordert bessere entlohnung als teil der problemlösung -naja man kann sich von denen auch nix wirklich anderes erwarten.

meiner meinung nach müsste per sofort eine art "controlling" für lehrer und damit auch für schüler, direktoren eingeführt werden und zwar österreichweit mit jährlich verpflichtenden standardisierten tests durchgeführt von lehrern andere schulen , verbunden mit konsequenzen für schlecht abschneidende lehrer und direktoren.

zudem gehörte der lehrer mehr zeit in dass klassenzimmer, um den kindern auch bei den hausaufgaben wenn nötig zu helfen denn es ist für insbesonders berufstätige mütter von weniger wiffen kindern eine echte zumutung, sich abends stundenlange zu den kindern zu setzen.


ob ein besseres pisaergebnis mit gesamtschule oder nicht, odeer mit kompetenzen beim bund oder ländern ,mit besser entlohnten lehreren ....erreicht wird weiss ich nicht -ich kenne das problem nur aus meiner fast 20-jährigen erfahrung als vater von kindern.

jedenfalls ist der jetzige status mit teurem schulsystem und miserablen ergebnissen eine schande und ein verdammt schlechter start für die zukunft unseres hochentwickelten landes.

mfg



BHM antwortet um 08-12-2010 14:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
PISA hin oder her, das Ergebnis des PISA-Tests zeigt eigentlich nur ein Sinnbild der Gesellschaft. Und bevor auf dem Schulsystem und den Lehrern herumgehackt wird, ist es sinnvoller, die Erziehungsarbeit der Eltern zu hinterfragen und gegebenfalls zu kontrollieren, sowie in anderen Ländern durchaus üblich.
Jeder schiebt die Schuld von sich, anstatt vor seiner eigenen Haustür zu kehren und sich Fehler einzugestehen.
Aber gern kann man nach Südkoreanischen Vorbild die Kinder mehr als 10 Std. pro Tag in die Schule sitzen und auf ein tolles PISA Ergebnis warten.





BHM antwortet um 08-12-2010 14:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@ Edde:

Als eine Zumutung halte ich, Kinder zu gebären und nicht für sie dazu sein. Aufgabe der Eltern ist es nun mal für ihre Sprößlinge zu sorgen, mit ihnen zu spielen, zu lachen und auch für die Zukunft zu lernen. Eher sollte doch hier das egoistische Denken so mancher Eltern und das streben nach Luxusartikel in den Hintergrund rücken, aber dieser Denkansatz ist oft weit gefehlt!




edde antwortet um 08-12-2010 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@bhm

ich geb dir grundsätzlich recht, glaube aber keineswegs dass sich österreichische eltern weniger um ihre kinder kümmern als eltern dieser vergleichsländer !

es geht bei uns in österreich eindeutig um die kosten-nutzenrechnung unseres sogar überdurchschnittlich teuren schulsystems mit unterdurchschnittlichen ergebissen.
da kann man es drehen und umdeuten wie mans will, die fakten liegen auf dem tisch .
deutschland hat sich zb geringfügig verbessert!
mfg


teilchen antwortet um 08-12-2010 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

@edde

Ich geb Dir vollkommen recht in Deinen Ausführungen.
Das Teure an unserem Bildungssystem sind die Mehrgleisigkeiten in der Lehrerausbildung. Da gibt's die pädagogischen Akademien für die Hauptschullehrer, und dann die Lehramtsstudien an der Universität für das Gymnasium. Seit Jahrzehnten sind die Hauptschulen auf dem Land besser als viele Gymnasien in den Städten.
Wir schaffen es also nicht einmal, einen einheitlichen Standard in gleichen Schulstufen zu haben, geschweige denn in der Lehrerausbildung eine gleiche Qualität zu schaffen.

Dazu kommt die Weigerung der Lehrer auch nur eine Stunde pro Woche mehr in der Schule zu verbringen. Wenn die Kinder Nachhilfe brauchen, müssen die Eltern privat in die Tasche greifen, obwohl sie mit ihrem Steuergeld bereits ein teures weil mehrgleisiges Lehrerausbildungssystem finanzieren.

Das Traurige ist, dass es international seit Jahrzehnten erfolgreiche Beispiele gibt, siehe Finnland. Bei uns schafft man es aber nicht, sich über die Beamtenpfründe hinwegzusetzen und wirklich Reformen durchzusetzen.
Z.B. Die pädagogischen Akademien oder die Lehrämter an der Uni abschaffen bzw. Synergien zu schaffen und Lehrgänge zusammenzulegen, oder die Ganztagsschule einzuführen.
Die "Ratlosigkeit" unserer Politiker kann also nur als Ignoranz, Dummheit und Sturheit ausgelegt werden.



biolix antwortet um 08-12-2010 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Ja teilchen , aber wer blockiert das am meisten ?

Nur weil sie die "angeblichen" Eliten fördern wollen, das Beispiel gute Hauptschule am Land mit Förderuntericht und persönlichen Bezug zeigt das man kein Gymnasium braucht..
Unser großer z.b. hat in den Einstiegstest in der HTL jetzt, bei den Hauptfächern und speziell Mathematik besser abgeschnitten als viele Gymnasiasten...

hast du dir den runden Tisch angesehen ? Der mir am besten gefallen hat, ist auch ein Hauptschullehrer.. ;-)

lg biolix


84ZX antwortet um 08-12-2010 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
teilchen


meinungs"forschung" ?

"werbe" agentur?

na?


mr.x


BHM antwortet um 08-12-2010 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@ edde
Also wenn du schon von Deutschland sprichst: In Deutschland gibt es neben Hauptschule noch Realschule und Gymnasien. In jeder dieser Schulen werden die Schüler in Leistungskurse (sprich Leistungsgruppen) eingeteilt. Dies jedoch nicht nur in den Hauptfächern sondern auch in den Nebenfächern. Also wo ist hier das einheitlicheere, billigere System?
Des weiteren wird der PISA-Test in Deutschland benotet und gewertet wie eine Schularbeit, in Österreich ist das nicht der Fall sondern dies wird auf "freiwilliger" Basis gemacht, also ohne Noten ohne ähnlichem!

@ teilchen
In einem Punkt gebe ich dir Recht. Es gehört ein einheitliches Ausbildungssystem für Lehrer her, egal ob HS oder AHS.
Übrigens eine Stunde mehr Unterricht, bedeutet nicht nur die Stunde zu halten, sondern auch diese vorzubereiten, nachzubereiten etc. Wenn man schon von PISA redet und den ach so tollen Koreanern. Hier werden die Schüler nach der Schule, sprich um ca. 19.00 Uhr zur Nachhilfe gegeben und dies fast ausschließlich. Und seien wir uns doch ehrlich, falls ein Kind wirklich gewillt und bestrebt ist zu lernen braucht man keine Nachhilfe!
Übrigens zu Finnland, hier herrscht die größe Selbstmordrate unter den bis 14 jährigen - weltweit, soviel zum tollen Schulsystem!





teilchen antwortet um 08-12-2010 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

@BHM

Es wird Dir jeder zustimmen, dass Eltern für Ihre Kinder da sein sollen. Das Beibringen der schulischen Disziplinen Lesen, Schreiben, Rechnen etc. sehe ich aber eindeutig im Kompetenzbereich der LehrerInnen, dafür sind diese ausgebildet und bezahlt.

Zu Finnland - Schulsystem und Selbstmordrate muss keinen kausalen Zusammenhang haben. Finnland hat auch bei den Erwachsenen eine hohe Selbstmordrate, vermutlich wegen der wenigen Sonnentage und der daraus resultierenden Depressions- und Alkoholismustendenz - proportional auch bei den Jugendlichen.

Du musst auch nicht gleich mit Korea kommen. Keiner strebt einen solchen Drill an, das würden wir schon kulturell nicht schaffen.
In Korea ist der soziale Aufstieg und Wohlstand viel stärker mit Bildung verbunden als bei uns, darum sind die Menschen dort existenziell motiviert sich Bildung anzueignen.

Also, wenn wir schon nicht den Koreanern nacheifern müssen - die Dumpfbacken Europas müssen wir doch auch nicht unbedingt sein oder?



teilchen antwortet um 08-12-2010 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

Das klingt doch gut, oder?

"...Die Schulen in Finnland können sehr autonom handeln und unterliegen zugleich einer wirkungsvollen Qualitätskontrolle. Statt detaillierte Lehrpläne vorzuschreiben, beschränkt sich die finnische Bildungsbürokratie darauf, Lernziele vorzugeben und landesweite Tests zu erarbeiten, mit denen überprüft wird, wie gut die Ziele erreicht wurden.

Außerdem werden die Schulen anders finanziert; mit der höchsten Kapitalgewinn-Steuerbelastung, hat Finnland als einziges Land in Europa auch keine Milliardäre, dafür sehr hohe Unternehmensumsätze und damit Steuereinnahmen für staatliche Ausgaben..."
http://www.studis-online.de/HoPo/Hintergrund/finnland.php#fussnoten


Und Du @84ZX "Wald"pädagoge, Dir ist sicher fad gell?
Nimm Dir das Branchenverzeichnis vom Herold und geh es Zeile für Zeile durch. Der Winter ist ja noch lang.



84ZX antwortet um 08-12-2010 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
teilchen

muahahahahahah
also punktlandung.

mr.x


Gadet antwortet um 08-12-2010 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Hat eigentlich irgendwer schon mal ausgesprochen das andere Länder die Studie gezielt manipulieren um gut dazustehen?
Da werden schon die "guten" Schüler ausgesucht die bei der Prüfung antreten, dann üben die auch noch fleissig für die jeweilen Themen die ja bei der Studie immer anders sind.
Und siehe da, ohh Wunder viele Länder sind vor uns.
Unsere Schüler nehmen da halt zufällig teil und geben auch noch absichtlich falsche Anworten, naja wie soll man da bitte etwas reissen?
Und so schlecht sind die Österreichischen Schulen bzw. Schüler sicher nicht, aber bei ist der Test halt nicht so ernst wie von anderen Ländern genommen worden, das ist halt auch die österreichische Mentalität, nach dem Motto scheiss einfach drauf!


Restaurator antwortet um 08-12-2010 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Zitat von
http://pisa.ipn.uni-kiel.de/:

"Kann man Dinge vergleichen, die in verschiedenen Schulen in unterschiedlichen Teilen der Welt unterrichtet werden?
Bei PISA geht es nicht darum, zu untersuchen, wie gut die Lehrerinnen und Lehrer die Inhalte des Lehrplans an die Jugendlichen vermittelt haben, sondern darum, grundlegende Kompetenzen zu erheben, die die Schülerinnen und Schüler am Ende der Pflichtschulzeit erworben haben sollen. Diese Kompetenzen sind kulturübergreifend (Lesekompetenz, mathematische Kompetenz, naturwissenschaftliche Kompetenz). "
ja was hilft's , wenn die österreichischen lehrer das unterrichten, was man ihnen per bundesgesetz in einem lehrplan vorgibt! g'scheiter wär noch weniger wert auf allgemeinbildung zu legen und dafür bei halben rätselfragen zu brillieren!
im übrigen gibt's länder wie z.b. italien wo die pflichtschulzeit mit 14 aus ist, daher werden dort nur gymnasiasten getestet und nicht wie bei uns auch die schüler einer polytechnichen schule - wobei es da (einige) sehr gute gibt.
wenn dann womöglich ein sogenanntes "Poly BASIC" an pisa teilnimmt, na dann gute nacht! Poly Basic heisst lesen, schreiben, grundrechnungsarten (sprich vs-stoff) nachzuholen.


Haa-Pee antwortet um 08-12-2010 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
finnland ist tatsächlich anders.

ich hab mal vor langer zeit eine finnin aus helsinki beim skifahren hier in österreich kennengelernt.
der vater deutscher arzt darum sprach sie auch perfekt deutsch.
hatte einige zeit kontakt und hab da so einiges mitbekommen....wer jan sibelius ist usw....

die finnen haben auch einen gewissen ehrgeiz und die ausbildung ist intensiver.sie selbst hat gerade sprachen studiert und wollte sich auf übersetzen von literatur und medizinischen texten spezialisieren.
ob die lebensqualität dadurch besser ist oder nicht mag dahin gestellt sein.
sie erklärte mir dass junge finnen extrem ehrgeizig und "karrieregeil" sind dh wer nicht bei nokia oder so unterkommt zählt nichts!

finnisch ist extra schwer zu verstehen und zu sprechen.


zur übung hab ich mal einen brief mit einem gedicht von risto rasa bekommen.

omenan kuoressa on reikä.
im apfel ist ein loch.

jos siihen painaa korvansa kiinni
wenn man das ohr dran legt

ja kuuntelee tarkasti,
und genau hinhört

voi veden ja tuulen ääniltä erottaa
kann man ausser den geräuschen von wind und wasser

astioiden helinää.
auch das klirren der gläser hören

toukka tiskaa.
der wurm wäscht ab.....

also burschen fest finnisch üben und wenn ihr mal eine finnin kennen lernen solltet (lässige mädls!) ....peifts auf pisa und zitierts rasa .....macht garantiert mehr spass als die mädls vom hiesigen feuerwehrzelt fest anzubaggern und erweitert obendrein den horizont....:-)









BHM antwortet um 09-12-2010 07:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Richtig, des Lehrers Job ist es Schüler in Deutsch, Mathe, Englisch und anderen Fächern zu unterrichten und ihnen dies beizubringen. Nur ist dies auch nicht gerade einfache, so wie auch der restaurator meint, wenn ein Lehrplan von oben vorgegeben ist und du diesen Punkt für Punkt abarbeiten sollst und auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler einzugehen.
ABER, daher auf Lehrer und Lehrerinnnen herumzuhacken und ihnen die Schuld zu geben am schlechten Ergebniss ist schlicht und einfach "feige". Ich gebe ja auch nicht nur den "kleinen" Arbeitern einer Firma Schuld wenn diese Bankrott gegangen ist, denn die Chefetage hat falsch gewirtschaftet und nicht der kleine Arbeiter der Tag für Tag von morgens bis abends arbeitet und dann auch nur einen Bruchteil der Chefetage verdient.

Und mit der Gesamtschule wird dies nicht besser, sondern im Gegenteil. Lernschwache Schüler rutschen weiter ab und lernstarke Schüler können sich nicht entwickeln, da alle in einem Klassenzimmer unterrichten werden und somit keiner auf deren Bedürfnisse eingeht.





teilchen antwortet um 09-12-2010 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

@84ZX
Punktlandung?
Bei Dir - Ja, weil fad.
Bei mir - nein.
Such Dir eine andere Beschäftigung, um Deiner Langeweile zu entkommen.


@Gadet, @Restaurator
Sollten unsere Pädagogen, die die Studie begleiten, wirklich so deppert sein, dass sie eine Studie mitmachen, die nicht vergleichbar ist, und uns schlechterstellt?
Dann verdienen wir aber erst recht das schlechte Ergebnis.

@BHM
Gibt jemand den Lehrern die Schuld?
Die Gesamtschule hätte natürlich auch unterschiedliche Förderungen für die Schüler. Die Kinder würden genauso oder vielleicht noch mehr individuell gefördert. Wir wollen ja besser werden.
Der Unterschied zum aktuellen System ist, dass es uns allen billiger käme...



DJ111 antwortet um 09-12-2010 12:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Je mehr man den Lehrern ihre Atorität beschneidet - so quasi: Schüler sollen in der Schule nur Spaß haben und der Lehrer muss ihnen das alles schmackhaft machen, dass sie freiwillig strebern - desto mehr werden ihre Fähikgeiten in Frage gestellt ... find ich doch mehr als "komisch".

Ich bin für strenge Benotung und doch einen sanften Zwang zum Lernen, ansonsten wird das sicher nix werden.
Jeder braucht nur an seine eigene Schulzeit zurückdenken ...
Warum wohl sind die östlichen Länder soweit vorn dabei ... ?
Weil es in Korea oder Taiwan so lustig ist zu lernen ...?




Moarpeda antwortet um 09-12-2010 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
telemax/kronenzeitung

der alte grieche antisthenes pflegte zu sagen:

"ein vernünftiger mensch sollte nicht lesen lernen, damit er nicht durch überflüssiges verwirrt wird"

so abwegig erscheint mir das nicht,
sind wir glücklicher dadurch, wenn wir uns durch unmengen von bedruckten papier wühlen (müssen)?

glücklich zu sein jedoch, scheint mir ein plausibler lebenssinn zu sein.



BHM antwortet um 09-12-2010 15:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@ teilchen
Zum Thema Gesamtschule dürfdest du dich noch sehr wenig informiert haben. 1: Ist die Gesamtschule eines der teuersten Schulsysteme weltweit. Schulzentren um viele Milliarden Euro müssten errichtet werden, und natürlich alte Schulen geschlossen bzw. gekauft werden. 2: Denkst du wirklich, dass Kinder besser gefördert werden, wenn alle Schülertypen nebeneinander in einer Klasse sitzen und von 2 Lehrern betreut werden. Sorry, da musst du erstmal selbst unterrichten und mehr mit Kindern auseinandersetzen.

grüße


Fallkerbe antwortet um 09-12-2010 15:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

Das teuerste Schulsystem ist jenes, das dumme Schüler hervorbringt.
Denn aus dummen Schülern werden niedrigqualifizierte (billige) Arbeitskräfte.
Unqualifizierte Arbeitskräfte zahlen kaum Steuern und sind die ersten, die Arbeitslos werden, wenn die Konjunkur einbricht. Das alles kostet weit mehr Geld, als ein teures Schulsystem.
Am ende machen sie für ihre Unfähigkeit noch die Ausländer verantwortlich und wählen die Frustrierten-Partei-Österreich


Wie man ein Schulsystem organisieren muß, das sollte man bei jenen nachsehen, die bei PISA im Spitzenfeld liegen. Leider wird nach jeder Pisostudie nur rumgejammert, statt das man endlich mal die notwendigen Schritte setzen würde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungssystem_Finnland#PISA-Ergebnisse

mfg



Restaurator antwortet um 09-12-2010 17:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
eine ehemalige kollegin von mir war vor 3 jahren im rahmen eines eu-schulprojektes in skandinavien. ihr bericht über integration hat mich erschüttert (?)
behinderte und sogenannte sonderschüler werden dort natürlich integriert indem man sie an derselben schule unterrichtet, ABER...
...sie sind nicht wie bei uns während des unterrichts im "normalen" klassenverband, sie werden - um für sie selbst und für die anderen schüler das optimum gewährleisten zu können - in eigenen räumen zu zweit, zu dritt unterrichtet.
...in diesen eigenen klassenräumen werden zwischen diesen integrationskindern teilweise trennwände gestellt, damit sie sich nicht gegenseitig vom "wesentlichen" ablenken und der stoff optimal bearbeitet werden kann - arme schweine, kein blödeln, kaum kontakt zum sitznachbarn, etc.
...in der in schweden gezeigten schule gab es für diese kinder sogar einen eigenen eingang, bzw. pausenhof.
integration wie in österreich gibt es weltweit nur noch in deutschland. auch dieses faktum überdenkt niemand.
skandinavien bietet also für 2 - 3 schüler eigene lehrkräfte. eigene schulpsychologen und schulsozialarbeiter die dauernd anwesend sind ist eine selbstverständlichkeit. diese nehmen den lehrern alles ab, was ein österr. oder deutscher lehrer an sozialbetreuung machen muss. er / sie kann sich auschliesslich auf den unterricht konzentrieren.
am "lustigsten" finde ich japan. dort werdenfast 70% aller schüler als sonderschüler geführt. das wären bei uns genau die schüler der 2., und 3. leistungsgruppe plus sonderschüler.
anders gesagt: wer dort nicht zum besten drittel gehört ist automatisch ein sonderschüler und wird in klassen mit maximal 6 (!) schülern unterrichtet. klingt nicht nach gesamtschule, ist aber bei pisa äusserst effektiv.
im übrigen frage ich mich: wenn unser schulsystem im vergleich zu anderen so schlechte ergebnisse bringt, warum sind wir dann immer noch eines der reichsten länder?
in meinen augen dient pisa nur dem durchsetzen klassenkämpferischer ziele. bisher ist links gescheitert, aber jetzt hat rechts erkannt, dass man mit linken vorstellungen von der gesellschaft noch seine gewinne optimieren kann.


Restaurator antwortet um 09-12-2010 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@teilchen:
1. isses komisch, dass das ergebnis genau jetzt den gesamtschulverfechtern unterstützung geben soll.
2. verdienen sich heider & co eine goldene nase mit steuergeldern. bei gutem abschneiden österreichs gäbe es einige hundert gut bezahlte arbeitskreise, folgestudien, etc. nicht.


tch antwortet um 09-12-2010 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Hallo Fallkerbe

Arbeiten beim Maschinering hoch oder niedrig bezahlte Arbeitskräfte
Dummköpfe sitzen beim Doktor vor dem PC...arbeiten als Zahnarzthelferinnen- im sozialen Bereichen...
Bin ich froh das es diese Dummköpfe

Infineon....dort arbeiten hochbezahlte Gscheidmeier das waren die ersten die gegangen wurden....
Leiharbeiten verdienen meist nicht schlecht und sind die ersten die gehen müssen...
Ich war gutbezahlt und war der dritte von sechs die gehen mussten...
zwei vor mir hatten weniger Lohn, die drei nach mir auch....
Irgendwie komisch:-)

lg
tch


wildduck antwortet um 09-12-2010 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

restaurator-->lustiges Japan-->Hikikomori gruss wd



Fallkerbe antwortet um 09-12-2010 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@tch
zum maschinenring-
wenn ich hier höre, das Männer im Forst mit eigener Säge für 15 oder 17,-- euro werkeln, wo jede ordentliche firma 25 bis 35,-- kalulieren muss, kenne ich mich nicht mehr aus.
Welchen Sinn es macht, die seriös kalkulierenden Mitbewerber gleich um über 50% zu unterbieten erschließt sich mir nicht.

Natürlich braucht man auch die schwach qualifizierten Arbeitnehmer, aber solche gibt es ohnehin genug. Wir sollten schon versuchen, möglichst qualifizierte Junge Mitarbeiter zu bekommen. Eine Arzthelferin würd ich jetzt nicht pauschal ald dumm ansehen.

Die Leiharbeiter kommen unter anderem deshalb zu relativ guten Nettolöhnen, weil da oft haarstäubend mit den Steuern rumgetrickst wird. Vermutlich weißt du auch selbst, was da so abgeht.

Auch wenn Qualifizierte Menschen den Job verlieren, finden sie doch ungleich leichter einen neuen Job als jemand ohne Qualifikation. Das bestätigt auch jede Arbeitsmarktstatistik.
Ausnahmen kann es natürlich geben.

mfg




Moarpeda antwortet um 09-12-2010 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@fallkerbe
vergleich einmal die zwei absätze und versuch sie sinnerfassend zu lesen.

"2007 lebten insgesamt 132 632 Ausländer/-innen permanent in Finnland. Das entspricht 2.5% der Bevölkerung, ein Anteil der im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten sehr gering ist.
Die größte Gruppe der Ausländer/-innen sind russische Zuwanderer (26 205), die zweitgrößte Gruppe Esten (19 965)".

"Als Personen „ausländischer Herkunft“ werden neben allen ausländischen Staatsangehörigen auch jene bezeichnet, die im Ausland geboren und in Österreich eingebürgert wurden. Das entspricht 1,385 Millionen oder 16,6 Prozent der Bevölkerung. Etwas weiter gefasst ist der Begriff „Migrationshintergrund“: Einen solchen hat auch die so genannte „zweite Generation“, bei der beide Elternteile im Ausland geboren wurden. Insge­samt haben 1,427 Millionen oder 17,3 Prozent „Migrations­hintergrund“.

willst du mir/uns auf´s auge drücken, dass ein schüler ohne deutschkenntnisse:

1. zum universitätsprofessor wird ?
2. das nievau des unterrichtes während er die schule durchdümpelt nicht drückt ?

bist wohl der letzte vom harten kern der österreichischen-vermassler-partei



Fallkerbe antwortet um 09-12-2010 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...

1. es ist nich nötig, Uniprofessor zu werden um als Qualifiziert zu gelten. In meinen Augen auch ein guter Maurergeselle eine Qualifizierte Kraft.

2. Das "nievau" wird keiner drücken. ;-)
. Das es eine Bevölkerungsschicht gibt, die die Ursache für ihr eigenes Versagen bei den Ausländern suchen habe ich ja weiter oben schon geschrieben.
Denn wie bei den Zuwanderern haben wir auch in Österreich genug Einheimische, die das schlechte Niveau bestätigen. Laut Pisa sind inzwischen 25% funktionelle Analphabeten.


Ich gehöre keiner Partei an.


Moarpeda antwortet um 09-12-2010 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@Fallkerbe

geb dir recht, dass es nicht nötig ist uniprofessor zu sein um als qualifiziert zu gelten,
bin ja nicht einmal der meinung, dass man lesen können muss um glücklich zu sein......

.....aber im derzeitigen herrschenden system ist es sinnvoll über eine gewisse bildung zu verfügen.....

....oder glaubst du nach der schule in die soziale hängematte und dann in pension, damit ist uns als gemeinschaft am besten gedient.

geb dir auch recht, dass wir genug einheimische haben die das schlechte niveau bestätigen, wozu brauchen wir also unqualifizierte zuwanderung?

was du scheinbar noch nicht mitbekommen hast: sogar in höchsten kreisen spricht man "schon" davon nur mehr qualifizierte zuwanderer hereinzulassen.

...hab ich übrigens schon am anfang meiner forumsschreiberei geschrieben und die entsprechenden linken schelte bekommen.




AnimalFarmHipples antwortet um 09-12-2010 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Gut daß im Rahmen von Pisa nicht auch noch die politische Bildung abgetestet wird.
Das Ergebnis einer schon im Schulalter begründeten faktischen politischen Unmündigkeit würde wohl kaum wer vertragen ...

Was hierzulande allerdings wirklich auffällt, ist einerseits grammatikalisches und andererseits fremdsprachliches Unvermögen, sich auszudrücken; es wird anscheinend kaum mehr gelesen und das von der KRONE und vom Fernsehprogramm gepflogene Babysprech können die Versäumnisse früher Jahre auch nicht mehr wettmachen. Wer seine eigene Sprache nicht beherrscht, kann auch in keiner Fremdsprache denken. Wer aber gar keine Sprache richtig kann, dem kann auch kein Wissen geschweige denn Bildung vermittelt werden.

Bleibt die Gretchenfrage (frei nach Hans Meister):
Ist die Realpolitik Abglanz des sinkenden Bildungsniveaus oder verhält es sich umgekehrt ?
Müssen die politischen Repräsentanten genauso dumm sein wie die Repräsentierten oder sind sie's etwa gar nicht ?


edde antwortet um 09-12-2010 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@animal farm

du hast soeben selbst DIE todsünde der heutigen sprache begangen, denn es muss korrekt heissen:
.....müssen die politischen Repräsentanten "und Repräsentantinnen" !!!! genau so dumm sein...
mfg


Moarpeda antwortet um 10-12-2010 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
jaja, mit dem linken neusprech haben sogar die linken reaktionäre probleme ;-))


AnimalFarmHipples antwortet um 10-12-2010 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Lieber Probleme mit linkem Neusprech als keine Probleme mit rechtsdümmelndem Gewäsch.


Moarpeda antwortet um 10-12-2010 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
du hast generell probleme


biolix antwortet um 10-12-2010 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Lieba Peda !

wenn es für dich schon links ist ALLE Kinder zu lieben und ihnen das beste zu wollen, weil sie, jedes für sich ein Wunder ist, Jedes ein einziartiges Geschöpf, das unser alller Liebe bedürfe, dann bin ich echt der links linkeste gerne in deinen Augen, aber eigentlich wäre das das normalste auf Mutter Erde, egal wo her und wie hoch ihre Eltern qualifiziiert sind !

schönen abend

biolix




AnimalFarmHipples antwortet um 10-12-2010 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Du solltest nicht von Dir selber auf andere schließen.

Daß ich mir manche Dinge nicht so einfach mache wie Du, räume ich neidlos ein.


AnimalFarmHipples antwortet um 10-12-2010 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Mein Vorposting bezog sich nicht auf biolix.


Moarpeda antwortet um 10-12-2010 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
ja, du denkst zuviel, leider ohne brauchbares ergebnis


AnimalFarmHipples antwortet um 10-12-2010 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Aber ich dreh mich damit wenigstens nicht im Kreis.

Vermeintlich einfache Ergebnisse sind nur selten zielführend.
Und Menschsein muß nicht unbedingt einfach sein, hat dafür andere Vorteile.


Moarpeda antwortet um 10-12-2010 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
typisch rechtsverdreher, jede mückenscheiße auf elefantengröße aufblasen


AnimalFarmHipples antwortet um 10-12-2010 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Na Hauptsache, Du hast keine Probleme.
In Deinem Weltbild sind alle anderen nur Statisten, da lob ich mir Rousseau, Locke und Kant.

Ist aber letztlich nur eine Charakterfrage, und ob Du Recht hast oder ich, sagt uns ja am Ende vielleicht ein Licht ...


Moarpeda antwortet um 10-12-2010 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@biolix

weiß nicht woher du deine schlussfolgerungen hast ?

wünsch dir auch eine gute nacht
.....und der nahtlose übergang vom tagtraum in den nachttraum ist dir ohnehin gewiss, du glücklicher


AnimalFarmHipples antwortet um 10-12-2010 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Tja, und wieder einmal bist Du in die Kluft zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung gefallen ...

Soll Deinem Schlaf des Selbstgerechten aber keinen Abbruch leisten.
So long.


Moarpeda antwortet um 10-12-2010 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@AFH

....."da lob ich mir Rousseau, Locke und Kant"

Wenn einer, der mit Mühe kaum
Gekrochen ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär,
So irrt sich der.


biolix antwortet um 10-12-2010 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Weißt Peda, die Bereicherung durch "Neu Österreicher" werden z.b. bei uns inder Schule gesehen, letztens gab es einen Kurdischen Abend, tolle Gesänge, Lagerfeuer, Fladenbrot kneten und grillen etc... Die Kurdischen Eltern durfte ich Näher kennen lernen, die leben 2 kleinen kannte ich schon sehr gut, die 4 jährige "schwafelt" mehr als unsere 4 jährige , im perfektem Deutsch, und das heisst was. ;-), aber unglaublich die sind fleissig, haben sich eine Existenz aufgebaut, und snd nun auf Grund ihren Bodenständigkeit, von der Mietwohnung in einen verlassenen Bauernhof gezogen und haben Schafe eingestellt und machen eine kleine Biolandwirtschaft draus...

Lies deine Betiräge, dich kann man nichtmißinterpretieren, das tgeht echt nicht, darum denk bei diesem Thema einmal nur an die Kinder, wennst das schon anders nciht kannst, danke !

lg biolix


AnimalFarmHipples antwortet um 10-12-2010 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@ MP :

Als Volksschüler hatte ich so ein Stammbuch, da hat mein Vater hineingeschrieben :

"Lerne als ob Du ewig leben müßtest.
Aber lebe, als ob Du morgen sterben müßtest."

Dem ist IMHO nichts hinzuzufügen.


84ZX antwortet um 11-12-2010 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
na, da hab ich wohl eine linke hippie orgie verpasst.

worte wie

mutter erde
die lieben kleinen
unsere kleine kurdenfarm


ja, ich habe auch die absolute freude mit kurden. sind so kurdisch.
auch oft aktivisten für ihr "land". leider nicht für österreich.

aber hauptsache sie finden hier diverse sitzpinkler die sie umarmen.

mr.x


helmar antwortet um 11-12-2010 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Lieber 84ZX..........auch auf die Gefahr hin wegen Beleidigung aus dem Forum verbannt zu werden..........ein solcher Trottel wie du bist ist sogar hier in diesem Forum sehr, sehr selten anzutreffen!
Mfg, Helga


biolix antwortet um 11-12-2010 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Helga vergiss ihn einfach.. ;-) , mit epda machts ja noch halbwegs sinn, aber eben mit "arroganten" Stehpissern die einem noch das geschriebene Wort umdrehen, hab ich gar nciths mehr am Hut.. ;-)

lg biolix

p.s. ich hoffe nur, der ihm die 1200 Euro schuldet ist ein "toller österreichischer Stehpinkler" und er ärgert sich noch lange über ihn, so vom "Ö-Stehpinkler" zum "Ö-Stehpinkler"..;-))))


84ZX antwortet um 11-12-2010 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
hello kitty.

der linke und die alte.


harry - fahr schon mal den wagen vor.


mr.x


Haa-Pee antwortet um 11-12-2010 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
selbst die pisa diskussion wird von unseren spezi protagonisten hier in "linksdrehende und rechtsdrehende" wortwalzen gepackt....


Moarpeda antwortet um 12-12-2010 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
ach lieber @biolix

es wird so an die 20 jahre her sein als ich einmal in salzburg eine demonstration von kurden mit erleben "durfte".
so ein geballter ausbruch von hass war mir bis dahin unbekannt gewesen.

es ist so wie der 84ZX ganz richtig schrieb:
"sind so kurdisch. auch oft aktivisten für ihr "land". leider nicht für österreich"

könntest du dir vorstellen, dass österreicher in einem anderen land so randalieren?
....und wenn, welches land würde sich das gefallen lassen ?

was ist der gemeinsame nenner von waldviertel, wels und wien ?

"W"

du bekommst mit, dass in deinem (noch) friedlichen waldviertel integration bis zu einem gewissen grad möglich ist, aber in den städten ist die sache gelaufen, da ist paralellgesellschaft angesagt.

sogar bezirksstädte rutschen da hinein, wie soll, um zum thema zurückzukommen, ein gutes ergebnis bei pisa eingefahren werden?
die türkei liegt knapp hinter uns und dort darf in den schulen mit sicherheit disziplin eingefordert werden.
leisten wir uns ein so teures schulsystem damit die schüler die lehrer verarschen können ?

montesori gut und schön aber wer soll das bezahlen, wenn die schüleranzahl in den klassen entsprechend reduziert werden muss ?!





Moarpeda antwortet um 12-12-2010 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@AFH

"Lerne als ob Du ewig leben müßtest. Aber lebe, als ob Du morgen sterben müßtest."

.....schön, ist auch meiner




biolix antwortet um 12-12-2010 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
peda peda. aber schau er nimmt schon ein wenig was an , merkt ihr das ? ;-))

Also die Kurden die ich kenne stehen zu Ö und warum sollen sie nicht für ihre Interessen in ihrer Heimat auch bei uns demonstrieren...

Auch Monitklassene gehen bis 20 Kinder, also das hab ich BHM schon gefragt, wo er das nun fordert, aber meint, soviel Geld sollte der Staat nicht in das Schulsystem pumpen, obwohl seine Frau. Lehrerin ist.. ;.-(

Ich meine ja, siehe nun die "Abrüstung" beim Bundesheer, die Eurofighter wusste schon damals jeder sind nicht zu erhalten auf dauer, aber gekauft wurden sie etc. etc....



Also Integeration geht überall, nur bemühen sollte man sich halt , auf beiden Seiten, mit deiner Art wirds sicher ncihts, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf... ;-)

lg und schönen abend noch... biolix


Moarpeda antwortet um 12-12-2010 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@biolix

lg und schönen abend auch noch...

...und träum in deinem W1/4 weiter von integration in wels und wien

in abwandlung des spruches: "des einen uhl ist des anderen nachtigall"

......"des einen traum ist des anderen alptraum"


biolix antwortet um 12-12-2010 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
Gib den Menschen, egal wo her, ihre Achtung und Wertschätzung zurück, sie sind genauso einzigartig wie du selbst... dann wirst du erkennen was hinter jedem einzelnen steckt, und vielleicht wie er dich braucht.. und du ihn.. ;-))

lg biolix


Moarpeda antwortet um 13-12-2010 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
@biolix

zu beginn des 20. jahrhunderts machte die weltbevölkerung rund 1.5 milliarden menschen aus.
derzeit sind es 6.5 milliarden.
jetzt sind schon 200 millionen flüchtlinge unterwegs und weitere 200 millionen werden als klimaflüchtlingen erwartet.

du hast sicherlich recht damit, dass jeder einzigartig ist, auf welche art auch immer,
darüber haben wir uns ja schon des öfteren ausgetauscht.....

...und ich hoffe du wirst sie alle umarmen, füttern und die deutsche rechschreibung beibringen ;-P

wie sieht es übrigens mit meinem vor langer zeit von mir an dich ergangenen vorschlag aus,
deine stallungen in asylantenheime umzubauen und sagen wir einmal 50 menschen auf deine kosten einzuquartieren?
gemäß deinem motto: alle rein, keiner raus

vorteil, du hättest ein super reines gewissen und könntest endlich einmal "überzeugend" in dieser sache auftreten.

ich für meinen teil bin lieber egoist und kann mit meinen zehn fingern ausrechen was da,
siehe die zahlen oben, auf uns zukommt.

daher mein motto: alle raus, keiner rein















biolix antwortet um 13-12-2010 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
imma miesa bei piessa...
nabend peda !

wer sagt "alle rein" ? Ich ? wo ?

Also gerade wir tragen mit unserem Lebenstil bei das es eben nicht zu Flüchtlingsströmen kommen muss inkl. Beteiligungen an Projekten in den Ländern des Südens...

Du wir haben 2 Ferienwohnungen, da sind öfters "Freunde" auch aus entferntesten Ländern einquartiert.. ;-)

und was heisst alle raus ? ;-( peda denk mal nach was ohne Ivanic und Özdemirs in Ö noch los wäre...;-)

lg biolix


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