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grundner 02-11-2010 22:09 - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
Im Jahr der Biodiversität so für GVO - Futtermittel einzutreten wie der LWK-Präsident in der Ausgabe der Stmk-LW- Mitteilungen vom 1.Nov. zeigt wie ehrlich die Bauernvertretung es mit der Nachhaltigkeit u.der CO² Reduzierung meint..
So wird Österr. als GENUSSLAND mit Garantie einen Bauchfleck machen.(siehe Hartberger Bauernquargel).
mfg.Grundner


mosti antwortet um 02-11-2010 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
unseren lwk-präsidenten müßten wir mal mit der mistgabel zeigen was sie zu vertreten haben!!!


haasi antwortet um 03-11-2010 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
ohne den Text gelesen zu haben, mein Statement:

auch ich habe das Gentechnikvolksbegehren unterschrieben.
auch ich kaufe Sojaschrot aus möglicherweise Genveräderten Bohnen zu um meine konventionellen Schweine zu füttern.
Liegt darin ein widerspruch ?
Ja !!
Die wirtschaftliche Notwendigkeit treibt mich dazu, und auch die Bequemlichkeit.
Ich habe die Fixkosten meines Betriebes zu bezahlen, SVB Beiträge ect. (Notwendigkeit)
Und meine Frau und mich deshalb zu versklaven; mit zusätzlichen Arbeitsaufwand eines Biobetriebes, ist auch nicht meines (Bequemlichkeit)
Fazit: Schweine und Hühnerhaltung benötigt Sojaschrot aus internationaler Herkunft, um billig produziert und damit verkauft werden zu können.
Will sich Österreich oder EU da abkoppeln, tuns die Chinesen oder die Brasilianer statt unser.
Dann liefern die unter keiner weiteren Produktionskontrolle (Medikamenteneinsatz, Tierschutz, Fleischhygiene - die verwenden Desinfektionsmittel am Fleisch) nach Österreich billiges Fleisch, wir schauen dumm zu.






edde antwortet um 03-11-2010 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
erinnert mich an einen finde ich mutigen beitrag in der BB-zeitung letzte woche in oö--da wurde ganz klar auf die begrenzte verfügbarkeit von gvo-freien eiweissfuttermitteln hingewiesen.

gvo-frei wird zum standard bzw ist es ohnedies schon in österreich im milchbereich, die erzeugerpreise pendeln sich im preisniveau der stinklormalen konventionellen milch ein und die mehrkosten von gvo-frei bleiben beim erzeuger hängen !

wer sollte denn auch einen verkaufsvorteil erzielen, wenn sowieso jedes milchprodukt genfei ist ??

genfrei wird zu einem aufdruck mehr auf den verpackungen ,und dann wars dies schon.

mfg


traktorensteff antwortet um 03-11-2010 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
@ edde
Gut, wenn GVO-Freiheit zum Standard wird. Hier ist kein Verkaufsvorteil das Ziel, sondern dass Produkte generell GVO-frei bleiben/werden. Dass die erhöhten Kosten vom Produzenten getragen werden müssen, ist zu hinterfragen. Es gab ja schließlich auch eine Zeit, in der es kein GVO-Soja gegeben hat bzw. begrenzte Soja-Verfütterung.

@ haasi
Die Frage ist, müssen Lebensmittel so billig sein oder sollte man für einen "fairen" Produktionspreis arbeiten und die Ist-Situation nicht mehr hinnehmen. Ansonsten, wie viel würde die Differenz pro Jahr bei deinem Betrieb ausmachen?

Wenn man sich schon mit Futtermittel aus dem Ausland versorgen muss, weil der heimische Markt nicht genug ist, sollte man sich nach anderen Möglichkeiten umschauen. In Russland gibt es unglaubliche Brachflächen. Nur dort eine sinnvolle Produktion zu fördern, natürlich GVO-frei, und nach Europa zu leiten, ist kompliziert. Für die russische Landwirtschaft wäre das ein gutes Geschäft. Und die Preise könnten bei diesem Maßstab mit dem GVO-Soja aus Südamerika mithalten!


mfj antwortet um 04-11-2010 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel

Das ganze rollt nur auf einer „Panikwelle“ – Traktorensteff....

Die Liaison von Politik, Spendenorganisationen und Medien kommt immer dann zum tragen –wenn man die Menschheit vor Tod und Teufel – bewahren will.

Fakten spielen dabei keine Rolle.

Überall, wo solche „Pseudo-Verschwörungen“ vorangetrieben werden, stehen „handfeste Interessen“ dahinter. Der Gesundheitsschutz ist nur vorgeschoben.

Euer „erzeugte Daueralarm“ um Nichtigkeiten bewirkt nur – die Menschen in Verwirrung zu stürzen – und natürlich die jeweilige „Bewirtschaftungsform, Organisation und kostenintensive Verbände, lange und dauerhaft ins Gespräch zu bringen.

Bezahlen werden die „apokalyptische Hysterie“ die Erzeuger von Importmargen – Zukaufs- GVO freie Produkte erzeugen einen gesicherten, beschränkten und ausweichlosen Absatzweg, der aber die Weitergabe von Kosten an die Endverbraucher nicht durchsetzen kann. Milch ist das beste Beispiel.
Greenpeace lockt auf seiner Seite - fordern sie GVO-freie Milch, der Mehrpreis beträgt nur 1 Cent.....

P.S. ..sich selber "Füsse zu stellen" ist nur eine Lachnummer, mit Sport und Erfolg hat das nichts zu tun.




haasi antwortet um 04-11-2010 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
lieber troktorensteff:

leider ist das Zukunftsmusik, aber durchaus lobenswert.
wäre es ein Geschäft, es würde schon gemacht werden, siehe Scharingers (Raika OÖ) Angagement in Rumänien.
Fakt ist daß viele Leute was zum mitreden haben in der europäischen Gesetzgebung, auch durchaus lobenswert, und deshalb beziehen die Bauernpolitiker Stellung.
DENN : alle maßgeblichen Parteien in EU wollen billiges Fleisch um die Bevölkerung bei Laune zu halten.
Unsere liebe ELSE hat zu diesem Thema einen Beitreg eines Satirikers ins Forum gestellt, BROT und SPIELE wie es früher hieß, zu Königs - und Kaisers Zeiten (auch bei den Römern).
Heute heißt es Fleisch und Flugreisen.


grundner antwortet um 10-11-2010 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
lieber mfi

Da DU immer wieder für GVO-Futtermittel eintrittst möchte ich Dich bitten, Dich bei Proleben zu melden, um Dich als Testperson für GVO-Nahrungsmittell, mindestens für drei Jahre- besser 10 Jahre zur Verfügung zu stellen.
Guten Appetit u. viel Gesundheit für die nächsten Jahre!

mfg. grundner


mfj antwortet um 10-11-2010 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel


Lieber Grundner,

im Grunde braucht es gar keine Testpersonen mehr. Die ganze Welt testet bereits täglich unbekannt und unbewusst GVO- Lebensmittel – ohne Komplikationen und irgendwelche besondere Anzeichen.

Mit „pro-leben“ hast Du Dir auch keine seriöse Informations- bzw. Aufklärungsstelle gesucht, sondern einen Spendenverein der einfältige „hehrende Ziele" vertritt.

Ein Ziel das „pro-leben“ auch betreibt, ist der EU-Austritt.

http://eu-austritt.blogspot.com/p/eu-austritts-volksbegehren-partner.html

weitere „pro-Leben“ – Aktionen wie:
Einbringung der Klage gegen die Blauzungenimpfung
Gendreck Weg - wir befreien Felder
Treffen der weltweit führenden Antigentechnik Aktivisten – Glöckner, Percy Schmeisser uva.

zeigen deutlich den Hintergrund der Aktivitäten, und ist überhaupt nicht geeignet – eine sach- und fachliche Auseinadersetzung über so ein Thema zu führen.

Damit verabschiedet sich dieser „Musterverein“ sowieso aus jeder diskussionswürdigen und glaubwürdigen Basis.

Natürlich steht es jedem „Freigeist“ zu, geistig blind-trabend zu sein, und das zu unterstützen was er will... gerne natürlich auch spendenfreundlich, denn „täglich neue Dumme.....“ sind da besonders begehrt...







wildduck antwortet um 10-11-2010 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel

...und genau das ist es, die ganze Welt ist ein Versuchslabor und das ganz legal!

lgWD


Biohias antwortet um 10-11-2010 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
das ist das problem!!!
aber er gibt's ja auch noch ganz offen zu....
er kann ja nix dafür das sich seine meinung über unberechenbare dinge
so komisch entwickelt hat und das sie(gvo-befürworter) komischerweise
auch noch davon ausgehn das sie tun und lassen können was sie wollen.
gottseidank gibt's immer mehr leute die sich gegen gentechnik bekennen.
mfg


grundner antwortet um 10-11-2010 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
Hallo mfj
Wenn Du ein nachhaltig denkender Bauer bist, wirst du wissen, daß eine Energie u.Chemie
intensive Landwirtschaft mit intensiver Tierhaltung nicht zukunftstauglich ist .
Produktionssteigerungen können nur solche sein, die die Funktionen u. Leistungen der Ökosysteme fördern u.nicht beeinträchtigen oder gar zerstören.
Gentechnik ist Monokultur, lässt der Artenvielfalt keine Chance u. heizt somit den Klimawandel an.
Ausserdem werden die Bauern immer abhängiger und werden zu Leibeigenen von Saatgutfirmen (Lizenzen).


wildduck antwortet um 12-11-2010 23:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel

Montag-> EU-Kommission->GVO-0,1%-Futtermittel !


mfj antwortet um 13-11-2010 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel


Dann schauen wir mal, welche Anthroposophie-Lehre sich diesmal durchsetzt...

Derzeit ist beim Ökolandbau bei Produkten der 0,9-Prozent-Schwellenwert für zufällige, technisch unvermeidbare GVO-Beimischungen maßgebend.

...und 0,9 % ist neunmal soviel wie 0,1 %

Unglaublich diese „Soil Association“....







traktorensteff antwortet um 13-11-2010 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
mfj, und wer hat uns das eingebrockt? ;-)

Nicht nur beim "Ökolandbau", sondern überall gilt 0,9 %, was im Endeffekt Konsumentenverarschung und Ausdruck von Hilfslosigkeit der EU-Länder ist.

Jeder Landwirt kann selbst entscheiden, ob er nicht doch "sicheren" Futtermitteln den Vorzug gibt! Dann hat er auch keine Probleme, auf 0,0 % zu kommen!


mfj antwortet um 13-11-2010 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel

@Traktorensteff

0,1% ist derzeit der technische Stand von Nachweißbarkeit. Darunter geht´s noch nicht.
0,00 ist ein rein ideologisch interessant. Mit "sicher und rein" hat das nichts zu tun.
Aber auch darum geht´s nicht.

Weißt Du wenigstens um was es geht ?





traktorensteff antwortet um 13-11-2010 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
Es geht darum, dass 0,1 % suggeriert, dass GVO explizit erlaubt ist, egal ob eine Nachweisbarkeit unter 0,1 % möglich ist oder nicht!


wildduck antwortet um 13-11-2010 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
...seh ich auch so. gruss wd


mfj antwortet um 16-11-2010 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel


...wie ich gerade sehe, ist der Thread „Glöckner Gottfried“ im weltweiten Internetdschungel vergraben worden ;-))
Wahrscheinlich braucht die "kosmische" Wirkung noch Zeit.

In der Zwischenzeit können wir uns ja „fachlich auf Niveau“ weiterbilden.
Extra für „Traktorensteff, ,Wilduck, Biohias, werwiewas...

Nicht geeignet für „lernresistente Fanatiker wie: Biolix und Leo...


http://www.laborjournal.de/rubric/termine/termine_liste.lasso?wo=A&ort=Österreich





werwiewas antwortet um 16-11-2010 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
Vortrag Gottfried Glöckner in Krumbach am 21.11.2010 um 19:30 Uhr

http://www.biologisch.at/Bio-News/Leben/Risiko-Gentechnik-in-Landwirtschaft-und-Lebensmitteln.html


wildduck antwortet um 19-11-2010 01:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GVO-Futtermittel
...GVO-Futtermittel-> Entscheidung auf frühstens Januar verschoben.


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