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Muuh 28-10-2010 18:29 - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Donnerstag, 28. Oktober 2010, 23.15 - 00.49 Uhr . Dokumentarfilm von Robert Kenner, (USA 2008)

47.000 Produkte führt ein durchschnittlicher amerikanischer Supermarkt. Das Angebot scheint grenzenlos. Doch betrachtet man die augenscheinliche Vielfalt genauer, zeichnen dafür nur eine Handvoll Firmen verantwortlich. Das stellen Produzent und Regisseur Robert Kenner und die Journalisten Eric Schlosser und Michael Pollan bei ihren Recherchen über den amerikanischen Lebensmittelmarkt fest.


Wenige große Konzerne beherrschen den Markt. Beispiel Fleisch: Gab es 1970 noch tausende von Schlachthöfen in den USA, gibt es heute gerade noch 13. Hühner werden heute in der Hälfte der Zeit wie vor 50 Jahren doppelt so schwer. Dabei nehmen sie so schnell zu, dass die Knochen die Fleischmassen nicht tragen können und die Tiere alle paar Schritte umkippen. Hühnerhalter werden durch hohe Kredite abhängig von den großen Fleischkonzernen. Wer die Tiere nicht nach deren Vorgaben hält, nämlich in riesigen Hallen ohne Tageslicht, oder wer Filmteams auf seine Anlage lässt, dem wird der Vertrag gekündigt. Die gleichen Zustände herrschen auf dem Saatgutmarkt. 90 Prozent aller Sojabohnen in den USA enthalten Gene, auf die Monsanto ein Patent hat. Ehemalige Monsanto-Mitarbeiter, die in die Politik gewechselt sind, waren federführend an der Entscheidung beteiligt, gentechnisch veränderte Produkte nicht zu kennzeichnen. Mit dem Ergebnis, dass heute 70 Prozent aller verarbeiteten Produkte in einem amerikanischen Supermarkt gentechnisch veränderte Zutaten enthalten.


"Es geht nicht nur darum, was wir essen oder um unsere Gesundheit, sondern darum, was wir wissen dürfen." Dieses Zitat stellen die Filmemacher an den Anfang des Filmes. Und ziehen am Ende den Schluss: "Einer der wichtigsten Kämpfe der Verbraucher ist der Kampf um das Wissen, was in unserem Essen ist und wie es hergestellt wurde." Mit aller Macht verhindern große Konzerne in Amerika, dass Verbraucher erfahren, wie ihr Essen hergestellt wird. Kritiker werden mit Prozessen überzogen und so mundtod gemacht. Auch wenn manche der geschilderten Zustände zunächst "typisch amerikanisch" scheinen, gibt es doch viele der gezeigten Entwicklungen auch in Europa. Auch hier erfahren Verbraucher oft nicht, was hinter dem schönen Schein der bunten Etiketten steckt.



Redaktion: Jutta Krug, WDR




Fetzerl antwortet um 28-10-2010 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Danke für den Hinweis! Ich kann den Film nur dringend empfehlen; er zeigt zwar die amerikanische Realität der "Lebensmittel"produktion, die allerdings nur als fürchterlich bezeichnet werden kann... In Europa sind wir zwar mind. 20 Jahre dahinter, nur scheint mir die Entwicklung in eine ähnliche Richtung zu verlaufen..

Für alle, die den Film aus zeitlichen Gründen nicht sehen können, die Infos zum Programmieren der Videorecorder: Food, Inc; 28.10.2010, 23.15, WDR

LG, Franz


traktorensteff antwortet um 29-10-2010 00:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Ich habe jetzt leider nur die letzten 30 Minuten gesehen und würde den Film unbedingt empfehlen! Hoffentlich wird er mal auch zu einer besseren Sendezeit gezeigt! Wie Fetzerl schon geschrieben hat, die landwirtschaftliche Produktion in den USA ist der Wahnsinn! Egal ob am Feld oder in der Tierzucht! Das Schlimme ist, es hat sich eine derartige Macht der Industrie entwickelt, die bis zur Gesetzgebung reicht, und die sogar Menschen mundtot machen kann. Erschreckend ist auch, dass sich fast KEIN Ami Gedanken macht, woher das Zeug auf dem Teller kommt! Da lobe ich mir unsere Landwirtschaft und "unser" Österreich (war ja gerade Nationalfeiertag), wo wir uns doch um so etwas kümmern. Ich hoffe, der mfj schaut auch mal brav den Film an! ;-)

Wahrscheinlich haben den Film nur Wenige gesehen, aber trotzdem meine Frage: Wie ist das genau gewesen mit der Saatgutreinigung, haben die GVO-Soja nachgebaut und gespritzt, ohne Lizenz zu zahlen oder generell nur normales Saatgut gereinigt und angebaut? Das ist nicht ganz deutlich geworden, ob nun jede Art von Nachbau verboten ist (auch GVO-frei).



hermanndo antwortet um 29-10-2010 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Die Info kommt leider bisschen zu spät...


Moarpeda antwortet um 29-10-2010 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
kann über den film nicht mitreden weil ohne tiwi,
klingt ziemlich grauslich was ihr da schreibt

....insbesondere, weil wir ja (verspätet) so ziemlich alles von amerika übernehmen.

dabei habe ich geglaubt, da drüben gibt es einen leichten trend in richtung bio ?


Fetzerl antwortet um 29-10-2010 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Hallo MP,

fast schade, er ist sehr interessant.

Den Trend Richtung Bio gibt es durchaus und er verstärkt sich auch ganz langsam; das Problem ist eher, dass sich die Landwirtschaft aufspaltet in entweder sehr naturnah-bio oder eben großindustrielle Produktion. Eine bäuerliche konventionelle Produktion, wie wir sie kennen, dürfte inzwischen ziemlich am Verschwinden sein, am ehesten existiert sie dort noch in der Milchviehhaltung, der Mutterkuhhaltung und im Ackerbau. Bei Rindermast, Schweinezucht und -mast sowie in der Geflügelfleisch- und Eierproduktion geht es nur mehr auf praktisch großindustrielle Art.

Und auch der Biolandbau geht teilweise in diese Richtung: Hallen mit 20.000 Masthühnern, die "organic" (=biologisch) gefüttert werden, sind keine Seltenheit mehr.

Sehr empfehlenswerte Lektüre dazu: "The Omnivore's Dilemma" von Michael Pollan, dzt. nur Englisch erhältlich (ab Jänner auf Deutsch); auch Jonathan Safran Foers "Tiere essen" zeigt einiges auf. Bei manchen Details vergeht einem der Appetit...

LG, Franz


50plus antwortet um 29-10-2010 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
....und mit diesen Preisen müssen wir europäischen Bauern konkurrieren. Der Druck steigt, Globalisierung wird angestrebt....

lg
50plus - bin froh, dass ich schon so alt bin


Juliane antwortet um 29-10-2010 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
So wie viele Menschen schon für die aus Plastikabfall hergestellte Sportkleidung eine Menge Geld bezahlen, wird, wenn die Ernährung fest in der Hand einiger Weniger ist, diese ganz sicher auch wieder teurer werden; und nur eine kleine Elite wird wirklich Mittel zum Leben essen können. Das ist aber auch notwendig, damit die Pharmaindustrie ein entsprechendes Wachstum verzeichnen kann und die Pensionen nicht ewig gezahlt werden müssen.
"Wissen ist Macht" hat es immer schon geheißen, deshalb investieren wir ja auch gut in die Ausbildung der nächsten Generation :(
LG, Julie


beginner antwortet um 29-10-2010 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
@all

den Film habe ich schon länger auf Englisch daheim. Der Landwirt JOEL SALATIN ist ein guter Freund von mir. Ich war vor einige Jahren für ein Jahr als Praktikant bei ihm.

Ja...kann ich auch nur empfehlen diesen Film.

mfg
beginner


beginner antwortet um 29-10-2010 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
@Morpeda..

Ja den Trend zu Bio gibt es. Aber Joel hat auf einer REde mal gesagt, nach den 20+ Jahren, wo sie für dieses Bewusstsein kämpfen, sind sie erstmal soweit, dass man schön langsam weiss um was es geht. Viel mehr ist da noch nicht.

Und im Prozent Bereich ist man da noch nicht...was bei der Menge von Menschen trotzdem viel sein kann, aber kaum spürbar.

Bei meinem Urlaub auf einer Ranch in New Mexico wurde fürs Essen Fertigsalat verwendet...und dabei müsste man sich denken, am Land ist das noch anders..gggggg

beginner


Else antwortet um 29-10-2010 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.

Euch beiden (juliane und 50+) empfehle ich, Euch damit auseinanderzusetzen:

https://www.landwirt.com/Forum/252780/STOPPT-den-terror-gegen-unsere-tierhalter.html#252780

Denn das ist nichts anderes, als Kampfmaßnahmen der LW-Industrie, welche um jeden Preis verhindern will, daß der Verbraucher aufgeklärt wird.
Siehe Eintrag von traktorensteff.

Amerika zeigt es vor. Europa zieht nach. Mundtot machen der Aufzeiger ist angesagt.

Böse radikale Tierschützer :-)))


Psycho antwortet um 29-10-2010 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
richtig schade, dass sie so sendungen immer so spät bringen


aber an alle die's verpasst haben:

http://www.youtube.com/watch?v=8zLKJgwL7jY


Psycho antwortet um 29-10-2010 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
ok, falsch


besserer link:


http://www.youtube.com/watch?v=AQnnU4BQz-0


theres antwortet um 29-10-2010 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Hallo Juliane,
deshalb war mir auch so wichtig, dass unsere Kinder kochen lernen, dass sie noch wissen, wie ein Henderl zum Schlachten ist, wie man auf einen selbstgezogenen Salatkopf kommt.
@5o plus, so pessimistisch kenn ich dich gar nicht.



50plus antwortet um 29-10-2010 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
@theres
Ach, so pessimistisch bin ich garnicht, nur ein bisserl - zeitweise. :-)))
Ich bin deshalb froh, dass ich so alt bin, weil es nicht mehr so weit zur Pension ist, freilich in anderen Berufen ist man in meinem Alter längst im wohlverdienten Ruhestand, uns Bauern braucht man länger, zum Erhalt der billigen Lebensmittelpreise.....Ans Sterben denk ich aber noch nicht, das heb ich mir bis zuletzt auf;-)))

@Else

Ja, ein paar Großkonzerne haben halt viel mehr Macht, als viele kleinere Bauern......dort sollten mal die radikalen Tierschützer Aufstand machen, wenn sie sich trauen!
Wir Bauern werden von unseren Betreuungstierärzten inspiziert und die wissen auch um ev. Probleme Bescheid. Aber nächliches Eindringen in unsere Ställe bringt nur Tierleid, Unheil und Verwüstung. Ich sehe keinen Sinn darin. Kontrolle - ja, kriminelle Übergriffe - nein danke!

lg
50plus


Moarpeda antwortet um 29-10-2010 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
wenn man sie die riesenflächen ansieht, die es zb. in amerika gibt, braucht man sich nicht wundern, dass das wachsen und weichen ziemlich rasant geht,

da hilft kein herumjammern, nischenbesetzen oder förderprogramme, es gilt das diktat der preise in einem weitgehend offenem markt.

auch der ganze tierschutz, so schön es auch wäre die viecherln naturnäher zu halten, erweist sich für unsere bauern als ein klotz am bein.

was anderswo mehr als bei uns zählt ist: "catch as catch can"

der trend ist anscheinend: andere spielen golf, wir leisten uns landwirtschaften,
letzteres ist mir ohnehin lieber ;-))



Stonebear antwortet um 16-02-2011 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Hallo
Habe am Sonntag den Film Food inc. gesehen und wollte ein paar Gedanken dazu loswerden.
Die Biolandwirtschaft wird ja von manchen bei uns belächelt sie lebe in einer eigenen Welt und ist hoch subventioniert aber wenn man sich den Film ansieht muss man ja sagen die konv. Landwirtschaft hat ja angesichts solcher Konkurenz in unserem kleinstruktuierten Land praktisch keine Chance.
Es ist meiner Ansicht nach nur unserer Interresensvertretung und dem politischen Willen unserer Politiker zu verdanken das man sich eine eigene Lebensmittelversorgung leisten will und da wird bei uns geschimpft weil die Käfighaltung bei Huhn und Schwein oder die anbindehaltung beim Rind abgeschaft werden soll.
Ich rate mal jungen Betriebsleitern nehmt ein bisschen Geld in die Hand und reist nach Amerika und seht euch euere Konkurenz an und dann überlegt wie ihr bessere und tiergerechtere Lebensmittel produzieren könnt egal ob bio oder konv. denn der Konsument wird einmal aufwachen und sich genau ansehen wo sein Essen herkommt.

mfg




mfj antwortet um 16-02-2011 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.


Du gibst den falschen Reistipp - Georg !

China ist der größte Bio-Lebensmittel Hersteller der Welt, und eine Reise wert.
Der chinesische Bauer kennt vorallem eines - Kontrolle. Er wird alles tun, was die Behörden verlangen, der Markt will und der "betüdelte Konsument" kaufen möchte.
Wenn erstmal Biomilch um 30 Cent aus China in unseren Regalen landet - nach streng ökologischen Richtlinien - werdet ihr Fanatiker merken - dass die Werbung ins leere geht.
Und der boomende Ökomarkt wird Eure Branche noch die Fingernägel putzen...das garantiere ich Dir !


Kauft feste Bio...liebe Leute - beim "China Bauern Eures Vertrauens" ;-))







theres antwortet um 16-02-2011 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Hallo georg,
auf welchem Programm ist der Film gelaufen?



mfj antwortet um 16-02-2011 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.


http://www.ndr.de/fuenfundvierzigminuten102.html

...das wäre interessanter - Regina ;-)






Stonebear antwortet um 16-02-2011 11:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Hallo theres
Am Sonntag auf 3Sat ist aber auf youtube auch anzusehen.
Und ich hoffe da kommen noch konstruktivere kritiken als die von mfj.

mfg


Stonebear antwortet um 16-02-2011 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
@ mfj

Der Film Glückliches Biotier ist hoch interresant und der Schlußsatz "egal ob bio oder konv. der Mensch steht für gute Tierhaltung" unterstreicht ja genau das was ich oben schrieb.

mfg


Peter06 antwortet um 16-02-2011 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
mfj,
das ist alles was Dir zu "Food, Inc." einfällt?
Entspricht das Gezeigte nicht genau Deinen Vorstellung von der heilen, ach so freien Marktwirtschaft? Einheitsernährung mit genau einer Geschmacksrichtung???

Ich zähle mich ja auch zur Fraktion der hier von den eh schon bekannten "Super-Turbo-Vollgasbauern" als "Bambiland-, Musikantenstadel-, oder Hobbybauern" verächtlich gemachten Vertreter einer konsumentenorientierten, extensiveren, dafür aber qualitätsbewussten Landwirtschaft, die noch die Klischees einer "bäuerlichen" Landwirtschaft bedient!
Wenn wir ja auch sonst den Profiagrariern nur im Weg sind in ihrem Expansions- und Fortschrittsdrang, als "Heile-Welt-Schutzmäntelchen", um den Konsumenten vorzugaukeln, es ist eh alles in wunderbarer Ordnung, brauchen sie uns aber doch noch, auch wenn sie es nicht zugeben werden!
Meint
Peter


mfj antwortet um 16-02-2011 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.


Es ist die einzige "mediale" Antwort, Peter....auf einen reißerischen, propangistischen Skandalfim – der Menschen verunsichert, Bauern an die Wand stellt, und Heilige erkort.

Man muss nur seine Ansagen anschauen: wie religiös er Erkenntnisse verkündet....z.b. Sie werden nie mehr Nahrung zu sich nehmen, ohne sich vor Augen zu halten – wie sie produziert wurden...

Da gefällt mir die objektive Untermalung von „Biotier“ schon wesentlich besser. Erstens rückt er Tatsachen nicht vom Hocker, glorifiziert keine Form – und stellt Vor- und Nachteile...zuschauergerecht dar.
Das wird eine Regina zwar nicht umstimmen, aber einen zukunftsorientierten Konsumenten wenigstens nicht noch mehr verunsichern.

Dass macht Food Inc. nicht !!

Deine Intelligenz Peter, würde mehr zulassen, als nur Tablettträger für Ignoranz und Verherrlichung zu spielen.

Tut mir leid – aber in diesem Fall...stehst du auf Klischees ;-))


..mit Dankbarkeit hat das nichts zu tun, Regina...wir leben von der Produktion - und die darf entwicklungsfreudig, wissensbasiert und erfolgreich sein - und trotzdem nachhaltig.
Dazu brauch ich keine Skandalisierung - höchstens Offenheit !!






theres antwortet um 16-02-2011 13:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Hallo Georg,
ich hab den Film schon einmal gesehen- würd ihn aber gerne ein 2. Mal ansehen.
Bei diesem Film wird frau nur ganz dankbar, ein kleines Fleckchen Erde zur Bewirtschaftung zu haben und noch dankbarer, dass es noch andere Bauern als mfj gibt.



Peter06 antwortet um 16-02-2011 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Ein "reisserischer, propagandistischer Skandalfilm"?
Also ich finde ihn kein bisschen "reisserischer" als den "Biotierfilm".
Dass zum Beispiel durch eine nicht wiederkäuergerechte Fütterung in der Rindermast Giftstoffe in die Nahrungskette gelangen können, dass besonders die untersten Einkommensschichten von ernährungsbedingten Erkrankungen betroffen sind, weil ihr Einkommen nur für minderwertige Nahrungsmittel reichen, warum sollte der mündige Konsument nicht darüber Bescheid wissen?
Meine Intelligenz reicht jedenfalls dafür aus, zu erkennen, dass mir ein mündiger Konsument lieber ist, weil er für meine Qualitätsprodukte dann auch mehr bezahlt....
Meint
Peter



mfj antwortet um 16-02-2011 16:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.


Lieber Peter,

dann bist du hier genau richtig - bei Sabina oder Zappi oder wie auch immer...


https://www.landwirt.com/Forum/278191/Kleine-Bauer-gesucht.html#278209


Liebe Bauern....endlich ist der Konsument erwacht, oder geboren den ihr immer schon wolltet.
Ihr bestimmt den Preis - ...und er bestimmt die Richtlinien !!

Ich hoffe, ihr teilt uns bald die "guten Erfahrungen...." möglichst wahrheitsgetreu und laufend mit...

Ein heute deutlich erheiterter, geduldiger und "unverbesserlicher ungläubiger Erzeuger" mfj ;-))





biolix antwortet um 16-02-2011 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
@mfj bitte definier doch einmal nur dein angebliches "Nachhaltige"..;-))

lg biolix
p.s. apropos Religion: jetzt können doch glatt GVOs lt. EU Kommission auch aus "philosophische oder religiöse Bedenken" abgelehnt werden in den Mitgliedsstaaten, wäre hätte das gedacht ..;-)))


http://www.agrarheute.com/eu-gvo-grenzwert


Stonebear antwortet um 16-02-2011 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Wo ist denn der Film reißerisch und propagandistisch ich war schon mal dort und hab genau das gesehen, ich war in einen Feedlot wo unter den lebenden Rindern die verfaulten Kadaver der eingegangenen Rinder gelegen sind und ja ein Skandalfilm ist der Film sicher aber aus einer anderen Sicht.



mfj antwortet um 16-02-2011 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.

Eine integrierte Landwirtschaft - ist eine nachhaltige Wirtschaftsform, lieber Biolix

Dafür stehe ich...!!

http://fnl.de/fnl/eisa-fnl-in-europa.html





biolix antwortet um 17-02-2011 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp Food, Inc.
Hallo !

gestern übersehen, komisch, wo und wann setzt sich wenigstens diese konv. Wirtschaftsform durch ? Obwohl ja vieles allgemein klingt, aber es ist ein Schritt in die bessere Richtung, von "Nachhaltigkeit" ist da noch lange keine Rede, da ja der Wirtscahaftliche Faktor imemr wieder noch mehr im Fordergrund steht..

Komisch ist aber, ich habe deine "reinen Kohle udn Atomkraftwerke" gar nicht im Konzept gefunden, sondern nu "hochsubventionierte" Biomasse- und Biogasanlagen.. ;-)

lg biolix

p.s. erklärst uns dann genau awas bei deinem Betrieb alles bedeutet und wer das kontrolliert und den Mehrpreis den du für deine Produkte dafür bekommst, danke !


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