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ochsi 26-10-2010 11:53 - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo

Meine Frage an euch,habe heuer
erstmals Biolit zugekauft,um im Winter im Stall(Laufstall) es
über den Mist zu streuen.Biolit kann man auch gleich auf das Grünland streuen.
Wann ist die beste Zeit dafür,im Herbst oder Frühling???
Danke im Voraus!

mfg ochsi



mfj antwortet um 26-10-2010 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl

Ganz genau Graf Eder !
Bei Steinmehl ist es relativ egal. Es wirkt sowieso kaum.

Reiner Kohlensauer Kalk - ist nicht nur billiger, es wirkt zumindestens dann - wenn man ordentliche Mengen ausbringt.
Unter 2 t pro Hektar ist das ganze "Schwiegermutter dressieren" ....






Landbauer antwortet um 26-10-2010 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Was bringt die Beimenge von Steinmehl in der Gülle?
Gebe eine Hand voll Steinmehl pro Kuh zum zerhäckselten Stroh.
Danke


mfj antwortet um 26-10-2010 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl



...Arbeit - nichts als Arbeit....Landbauer !!!

Probier mal einen Teelöffel pro Kuh - da kannste Geld sparen ;-)))











Landbauer antwortet um 26-10-2010 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Würde sich Kalk als sinnvoller erweisen ?


mfj antwortet um 26-10-2010 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


Das glaube ich nicht Graf Eder, das Hyperphospat im Biolandbau erlaubt ist.
Es ist nur in der Öpul- Teil-Maßnahme „Reduktion im Ackerbau“ erlaubt, nicht mal im gesamten Öpul.


http://www.bios-kontrolle.at/phplib/webaMedia.php?file=//richtlinien2010-1.pdf&basepath=/var/www/html/media_db


Jetzt muss der Biolix her !

Biolix, stell mal die Bioweinflasche zur Seite, für heute ist ausgefeiert - klär das mal auf ??? ;-)





werwiewas antwortet um 26-10-2010 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Am besten nicht lange überlegen einfachmal probieren und selbst erkunden was es bringt und was nicht. Damits was bringt sollten es schon 1000kg/ha sein. Das Ergebnis aber nicht von heute auf morgen sichtbar sein und ob das auch jeder wahrnehmen kann ist auch wieder eine ander Frage.


walterst antwortet um 26-10-2010 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@mfj

Du wirst auch langsam ein wenig komisch in Deinem Biofeindlichkeitswahn. Stellst ein Dokument herein, wo Hyperphosphat ausdrücklich für den Biolandbau erlaubt ist (no na), und behauptest gleichzeitig das Gegenteil.


mfj antwortet um 26-10-2010 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


Walter - drum stell ich´s eben rein. Hyperphosphat ist im Öpul nicht erlaubt.

...und wenn was im Öpul nicht erlaubt, glaub ich einfach - siehste mal wie leichtgläubig ich bin...das es im Biolandbau ebenfalls nicht erlaubt ist.

Da Biorichtlinien aber von der „Gnade Gottes“ bzw. kosmischen Eingebungen abhängen, weiss man NIE – was stimmt.

Darum zum erstenmal in meinem Leben – ein Hilferuf nach dem Biolix.
Hoffentlich liegt er nicht schon unterm Tisch...;-))





walterst antwortet um 26-10-2010 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Wo steht, dass Hyperphosphat "im Öpul" nicht erlaubt wäre?


Biohias antwortet um 26-10-2010 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
also ich nehm dolophos(unbehandeltes steinmeh)l 26 granuliert oder magnesiumkalk unbehandelt.
wirkt einwandfrei und ist nicht zu teuer.
mach je nach bedarf ca. alle 5 jahre eine schaukeldüngung.
mfg

p.s. hier ist ein Ö artikel drüber
http://www.bmlfuw.gv.at/article/articleview/63603/1/4989


Biohias antwortet um 26-10-2010 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
mehr düng ich auch nicht.
mfg


mfj antwortet um 26-10-2010 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl



Ich habe mich geirrt. Tausendmal Entschuldigung !!!

Hyperphosphat zählt zu den „weicherdigen Rohposphatdüngern“ und ist erlaubt.


http://hilfe.lebensministerium.at/article/articleview/16667/1/4989


...Biolix bitte nicht mehr wecken, oder irgendwie an den PC zerren – es hat sich erledigt.
Doch gut, das er allabendlich seine Flasche hat ;-)))





edde antwortet um 26-10-2010 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
die selbe wirkung wie steinmehl erzielt man auch wenn man die futtererntemaschinen sehr tiief einstellt.
der rohascheanteil steigt , und kostet nicht extra.

mfg


179781 antwortet um 26-10-2010 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Auf einer zugepachteten Fläche war auf einem etwa 20 m breiten Randstreifen am Wald entlang Ampfer in großer Menge und mit kräfitgen Pflanzen vertreten. Auf dem Nachbargrundstück dasselbe. Ich habe dort vor 5 Jahren auf der ganzen Fläche etwa 2500 kg Steinmehlsand je ha gestreut. Das ist laut Auskunft von "Experten" völlig sinn- und wirkungslos. Auf dem ampferverseuchten Randstreifen bin ich zweimal drübergefahren also doppelte Menge
MIttlerweile sind die Ampferpflanzen auf meiner Fläche massiv weniger geworden und die verbliebenen recht schwach. Die auf dem Nachbargrundstück haben sich tüchtig vermehrt und sahen gesund und kräftig aus.

Soviel dazu, dass Steinmehl nichts bringt und keine Nährstoffe enthält. Ist ja auch klar, alles was nicht N P und K heißt, sind ja keine Nährstoffe.

Gottfried


biolix antwortet um 26-10-2010 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Nabend !

was spielt der mfj hier , dumm, dümmer , am dümmsten ? ;-)))

Diese Biolandbau Phobie ist glaub ich auch bald reif für den Psychiater, no commend zu den Einträgen mehr, aber zum threat beginner, mi taugt grundsätzlich nicht wenn tonnen weise irgend etwas über hunderte von km her z.b. im Fall vom Biolit aus den Hartsteinwerk Kitzbuehel her gekarrt wird, aber in diesem Fall wurde ich seit na glaub ich 8 jahren nun "bekehrt". Wir nehmen 1 mal wöchentlich 2 Kübeln über den Tieflaufmist, und z.b. allein die Fliegenbelastung ist die letzten jahre um 2/3 zurück gegangen...
WEiters hat es sicher positve Effekte für unseren Boden, du kannst so vieles nachlesen im net wenn du googelst, es gitb so viele gute Erfahrungen bereits...

lg biolix


mosti antwortet um 26-10-2010 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
biolit ist zum liegeboxen-trocknen einmalig, gebe täglich einen eimer biolit in 10-15 von 25 liegeboxen, troknet und festigt mistmatratze. zum direktausbringen 2-4% in gülle einrühren, vielleicht alle 5 jahre???


Tyrolens antwortet um 26-10-2010 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Gottfried, wurde nicht gesagt, dass man statt "Steinmehl" (was für ein Begriff...) auch Kalk verwenden könnte? Mach mal einen Versuch: Ein Streifen Biolit, ein Streifen Calcium.

Im Übrigen ist dein Vergleich wohl nicht unbedingt wissenschaftlich. Du hast deine Flächen wohl komplett anders als dein Nachbar bewirtschaftet, nehme ich an...
Wenn du Vergleiche machen möchtest, darfst du Anfangs nur einen Faktor ändern.



mfj antwortet um 27-10-2010 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl

Biolix Zitat:
...aber in diesem Fall wurde ich seit na glaub ich 8 jahren nun "bekehrt". Wir nehmen 1 mal wöchentlich 2 Kübeln über den Tieflaufmist, und z.b. allein die Fliegenbelastung ist die letzten jahre um 2/3 zurück gegangen...


Das Du bekehrt wurdest – wissen wir schon ;-))

Ich sag´s ja, 2 Teelöffel pro Kuhschwanz und die Biowelt ist in Ordnung.
Es hat alles seine Wirkung.
Selbst das „Rosenkranz beten“ kann Sachen positiv beeinflussen.
Wenn der Betriebsführer daran glaubt – wächst die Einsicht, das Verständnis und der unerschütterliche Glaube.

Analytisch gesehen hat Steinmehl keine Wirkung. Nicht mal die Wirkung von Kalkaufdüngung ist gesichert.
Die landw. Versuchs- und Lehranstalt „Spitalhof Kempten“ hat in jahrzehntenlangen Feldversuchen die Wirkung von Kalk und ähnlichen Produkten wissenschaftlich untersucht.

Fazit: eine nette Sache zur Beschäftigung – messbare Beeinflussung keine !!


Die gleiche Frage kann man ungefähr so stellen: Ob ein Blumenstrauß jährlich, bei der Schwiegermutter einen erkennbaren Effekt durchscheinen läßt....;-)






Noro antwortet um 27-10-2010 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
"Die gleiche Frage kann man ungefähr so stellen: Ob ein Blumenstrauß jährlich, bei der Schwiegermutter einen erkennbaren Effekt durchscheinen läßt....;-) "

nein, wenn du den ganzen rest vom jahr ein schwein bist, dann bringst nix, wenn du aber sonst immer lieb und artig bist dann schon. und mim grünland ist es auch so, wenn du in kombination mit gesteinmehl die bewirtschaftungsart änderst, und grünland freundlicher wirtschaftest (z.b. durch weniger schnitte) so zeigt auch das gesteinsmehl seinen effekt.

Welchen effekt sollte denn gesteinmehl/sand eurer meinung haben, ausser, dass es amoniak bindet? wodurch kommt denn der Ampfer eurer meinung nach?


Tyrolens antwortet um 27-10-2010 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
mfj, Bei Kalk, ich nehme an damit sind Ca- und Mg-Kalke gemeint, ist sehr wohl eine Wirkung auch wissenschaftlich messbar. Um es einfach auszudrücken: Ca sorgt dafür, dass im Boden das Luftvolumen wächst, während Mg mehr für eine engere Bindung der Bodenpartikel sorgt. Das wiederum erhöht die Wasseraufnahmefähigkeit. Abgesehen davon ist Mg für den Stoffwechsel der Pflanze sehr wichtig, Ca für die Festigkeit der Zellwände.
Nur mal als Beispiel...


mfj antwortet um 27-10-2010 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl

Hallo Tyrolens,

ich persönlich – habe auch das Empfinden, dass „Kalk“ was bringt.
Umso überraschter war ich, als ich das Ergebnis des jahrelangen Versuches gesehen habe.

Da die Versuchsanstalt gar nicht weit von mir entfernt ist, habe ich mich persönlich darüber genauer informiert...
Analytische Ergebnisse distanzieren sich halt von persönlichen „Empfindungen und Eindrücken“ und wenn man viel Geld und Arbeit dafür ausgeben hat...hört man das Gras auch schon mal im dunklen wachsen... ;-)))

Noch interessanter ist der Nitratauswaschungs-Versuch den der Spitalhof durchgeführt hat.
Er liefert andere Ergebnisse - als wir heute Auflagen haben.
Aber das ist ja ein ganz anderes Thema...


http://www.lfl.bayern.de/lvfz/spitalhof/gruenland/25200/index.php





Tyrolens antwortet um 27-10-2010 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Man sollte erst mal Kalk definieren. Ich spreche lieber von Ca oder Mg. Viele Kalkdünger sind Mischdünger.

Hier mal etwas zum Thema Ca:

http://www.spectrumanalytic.com/support/library/ff/Ca_Basics.htm


Der Düngeversuch aus deinem Link ist auch nicht unbedingt wissenschaftlich korrekt.
Ich denke, die haben außer Acht gelassen, dass der pH Wert nicht nur durch Ca, sondern auch durch Mg und K beeinflusst wird. Durch Mg und K sogar deutlich stärker. Wenn also das Mg weniger wird, das Ca aber mehr, dann kann das dazu führen, dass der pH-Wert trotz Ca-Düngung sinkt.

Es ist nun mal so: Bevor man düngt, sollte man eine gründliche Bodenanalyse durchführen lassen.


mfj antwortet um 27-10-2010 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


Nun Tyrolens,

mir sind Praxisnahe Untersuchungen schon am liebsten.
Ein Landwirt will mit seiner „Kalkdüngung“ ja was erreichen.
Entweder Ertrag, Pflanzenbestandsveränderung, oder Nährstoffgehalte in seinen Kulturbestand sollten sich ändern und sind sein Anliegen.

Ob jetzt die Zellwände stabiler sind, das Boden-Luftvolumen steigt, und sich nach einer Kalkdüngung die Bodenbakterien ganz besonders „liebhaben“ ist zwar toll, aber wenig relevant.
Bei Bio´s spielt das gute Gewissen, und eine bestimmte Ökologische „Vergebungstilgung“ auch eine wichtige Rolle.

Die LVL hat natürlich Bodenproben/analyse gemacht. So unwissenschaftlich sind die nun auch wieder nicht ;-))

Das Ergebnis zeigt einen Kalkmangel an.
Mit solchen Ergebnissen versucht nicht nur der Landwirt, sondern auch die Düngerberatung zur eingehenden Kalkung.
Das Versuchs- Ergebnis ist ernüchternd.

Die Kurzform steht als PDF zur Verfügung:

http://www.lfl.bayern.de/lvfz/spitalhof/gruenland/25200/linkurl_0_2.pdf

Es funktioniert nicht – oder es hat hier in diesem Versuch nicht funktioniert. Mehr will und kann ich dazu nicht sagen.
Was sagt den "Gumpenstein" dazu ?

Ich halte für mein Empfinden eine Kalkung nicht für falsch. Meiner Meinung nach verändert sich der Pflanzenbestand und die Futteraufnahme steigt.
Das sind aber persönliche Eindrücke – die nicht analysiert sind und man kann sich auch gehörig täuschen.

Der Link Agronomic Library passt schon. Ca steht sicher mit vielen Bodenbestandteilen und Nährstoffen in Beziehung und Abhängigkeit.
Gerade Spurenelement-Bodenuntersuchungen geben katastrophale Niedrigstwerte gekannt.

Wie will man denn Spurenelement-Mangel aufdüngen?
Die Düngerberatung sagt: Wir ordnen die Hauptmerkmale – dann zieht das andere nach...;-)

Vielleicht sollte man wirklich Kuhhörnern vergraben, und dann Ringelreia tanzen.






Haa-Pee antwortet um 27-10-2010 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
MFJ bist du schon eingeschneit in den gsibergen, weil du hier wie ein rumpelstilzchen herum polterst???

bin auch kein abnehmer für steinmehle,muschelkalke udgl.
weil ich auch nicht von der preis/leistung überzeugt bin.
aber wenn manche das gerne in ihre liegeboxen streuen und positive erfahrungen damit machen ist das in ordnung!
und braucht es auch keinerlei wissenschaftliche untersuchungen über die wirkung,weil du gehst in deinen versuchs beispielen mehrheitlich von dauergrünland aus!

im ackerbau sieht die sache schon wieder etwas anders aus!

ich verwende diese steinmehle und dgl nicht.

aber kalke mit (CaO) branntkalk bevorzugt vor raps auf.
CaO hat sehr wohl positive wirkungen auf das bodengefüge und die lebendverbauung da vorallem durch harnstoff und DAP düngung und die strohabfuhr eine schleichende bodenversauerung eintritt.
gewisse pflanzen reagieren darauf mit verminderten erträgen aber der grosse vorteil von der kalkausbringung ist die verbesserung des wasserhaushaltes dh die durchlässigkeit wird verbessert weniger staunässe!

kalk wird nicht umsonst bei trassenrekulivierungen mit knapp 4 tonnen/ha in den boden eingebracht und ich denke die wirkung dieser massnahme wurde genauerstens beobachtet das ist stand der technik!



Schadseitn antwortet um 27-10-2010 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl

Meine Wennigkeit hat das Steinmehl (fein) durchgehend mal 5 Jahre probiert!!! Ich habe nur im Herbst gestreuht. Wenn mir was übrig blieb, auch im Frühjahr! Mit 1000kg so rund knappe 3 Hektar!!
In erster Linie dient es zur Bodenlockerung, das war und ist noch immer bei uns deutlich zu kennen, auch der Futterbestand ist besser durch die Auflockerung!
Also ich werde es die nächsten Jahre wieder verwenden!
Und fals jemand keine Wirkung bemerkt, so hilft´s net so schodt´s net!
lg


MUKUbauer antwortet um 27-10-2010 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hi

Zur Kalkwirksamkeit - gibt´s einen Versuch von der LK - Steiermark - wurde meines wissens auch über den Landwirt mal publiziert oder ich hab es sonst wo gelesen - jedenfals bringt Kohlensaurer und Carbokalk mehr als Mischkalke mit Brantkalk drin - die Ätzwirkung muß also echt nicht sein...

Steinmehl davon halt ich nicht viel - sonst würde auf den Feldwegen das Gras besser wachsen wo ned draufgefahren wird - aso - da ist es zu groß und der Regenwurm bringt´s ned in den Mund...

für die Liegeboxen nehmen wir Hyperphosphat in Mehlfeiner form - wegen der Fliegen - Stallosan ist ja zb. auch nicht viel was anderes... helfen tut´s meine ich halt...

und in die Gülle kommt nur Wasser sonst nix - die vergährt eh von alleine auch...

mfg


werwiewas antwortet um 27-10-2010 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Das Gülle vergärt bezweifle ich - eher verfault. Riech mal an Gülle mit und an Gülle ohne Steinmehl. War der erste kl. Erfolg zu sehen. Haben dann noch EM verwendet - ACHTUNG jetzt ist´s für alle NPK Bauer ganz aus!! - und nochmal eine Verbesserung feststellen können. Weniger Fäulnisgeruch, deutlich weiniger Fliegen, Stall waschen ging schneller.



179781 antwortet um 27-10-2010 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo Tyrolens

Biolit Steinmehl
Gottfried, wurde nicht gesagt, dass man statt "Steinmehl" (was für ein Begriff...) auch Kalk verwenden könnte? Mach mal einen Versuch: Ein Streifen Biolit, ein Streifen Calcium.

Im Übrigen ist dein Vergleich wohl nicht unbedingt wissenschaftlich. Du hast deine Flächen wohl komplett anders als dein Nachbar bewirtschaftet, nehme ich an...
Wenn du Vergleiche machen möchtest, darfst du Anfangs nur einen Faktor ändern.

Das ist mir schon klar, dass ich da keinen wissenschaftlich abgesicherten Versuch beschreibe. Das sind einfach Praxiserfahrungen. Und die habe ich in ähnlicher Form schon von vielen Praktikern gehört. Also ist da schon was dran.
Der Unterschied in der Bewirtschaftung der beiden beschriebenen Flächen war, dass ich den Aufwuchs zweimal im Jahr gemäht und weggefahren habe, der Nachbar nur einmal gemulcht hat, sonst nichts.

Das Biolit Steinmehl um das es hier geht hat als Hauptbestandteil etwa 45 % Silizium und im Boden eine leicht sauere Wirkung. Also der Vergleich mit Kalk ist ganz unpassend.

Biolit wird vom Hersteller auch nicht als Dünger angeboten, sondern als Bodenhilfsstoff.
Und genau das ist es, es hilft dem Boden bei bestimmten Funktionen.

Interessant an dem Thema ist, dass es bei uns jemand gibt, der für die Firma dieses Produkt bewirbt und das mit messianischer Überzeugung. Und mit der gleichen messianischen Überzeugung treten einige Leute, die bei der LWK als Pflanzenbau- oder Düngerberater arbeiten dagegen auf. Wenn man dann noch weiß, dass diese Leute in früheren Zeiten von den Stickstoffwerken für jede in ihrem Bundesland verkaufte Tonne Nitramoncal 10 Schilling Provision bokommen haben, bekommt diese "Überzeugungsarbeit" eine lustige Note.

Gottfried



MUKUbauer antwortet um 28-10-2010 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@ werwiewas - naja gut das dich auskennst - also ist jede Biogasanlage ein Faulturm

gut das Leute wie dich gibt das die ihren Absatz haben....

mfg


rotfeder antwortet um 28-10-2010 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo!
Die Wirkung von Biolit schätzen vorallem Biobauern. Und die Wirkung ist glaube ich untersucht und auch wissenschaftlich bestätigt. Biolit ist ein Bodendünger, genau wie der Kalk auch, übrigens ist kohlensaurer Kalk auch ein Steinmehl, nähmlich fein gemahlener Kalkstein. Biolit wirkt auch alkalisch, das ausgangsmaterial Diabasgestein wird feinst vermalen. Es gibt aber auch wikungslose Steinmehle z.B. die Quarzmehle, oft Abfall der Granitsteinbrüche gibt es von manchen Firmen billig zu kaufen, die wirken sauer und sind Wertlos höchstens als Zuschlagstoff zu Beton zu verwenden. Biolit hat zwei Sachen zu bewirken, zum einen wird es im Stall verwendet und bindet dort den flüchtigen Stickstoff bzw führt zu einer besseren Rotte. Kalk hingegen würde den Stickstoff noch zusätzlich verflüchtigen, da der hohe PH Wert mit dem sauren Amoniak reagiert. Und die zweite Funktion entfaltet das Steinmehl im Boden. Wie wir als ehemalige LW-Schüler wissen ist die Krümelstrukur der begehrte Zustand des Bodens. Dazu braucht es Ton- und Humusteilchen und als Kitsubstanz fungiert Kalk. Und im Biolandbau wird Kalk sehr gerne ersetzt durch ein gutes Steinmehl, das erfüllt diese Kitfunktion genauso, ohne diese abtötende Wirkung von Kalk. Den Kalk wurde früher zum desinfistzieren verwendet, da er eine keimtötende Wirkung hat. Leider tötet er auch nützliche Bakterien. Daher wird im konventionellen Betrieben hauptsächlich die Carabonatpufferung betrieben, da ist es eh wurscht, Düngesalze usw. sind auch nicht unbedingt bodenlebenfördernd, und im biolandbau eher die Slikatpufferung, wenig PH wertänderung keine hygienisierende Wirkung. Obwohl ich als Biobauer auch ab und zu kohlensauren Kalk streue aber nur mäßig. Einverstanden bin ich nicht mit einem obigen eintrag, wo es heißt das man auch Sand verwenden kann. Das wichtigste beim Steinmehl aber auch beim Kalk ist die Feinheit. Wenn einmal in ein paartausend Jahren ein Efekt eintritt, soviel Zeit habe ich nicht. Aber es kann ja jeder anwenden was er will und für richtig hält. Auch ist die Werbung für Steinmehl sehr dürftig, keine Inserate, Folder usw. trotzdem gibts die Firma noch, also müssen doch zufriedene Kunden auch sein.


mfj antwortet um 29-10-2010 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


@Rotfeder - ....Und die Wirkung ist glaube ich untersucht und auch wissenschaftlich bestätigt.

Liebe Leute – warum muss ich mich ständig wiederholen.
Wenn jemand so wie Rotfeder behauptet, das es über „Biolit“ analytisch wissenschaftliche Studien von einem – UNABHÄNGIGEN Institut oder Versuchsanstalt gibt– das seine Wirkung untersucht hat – dann soll er bitte zumindestens die Quelle dazufügen.
Einfach was zu behaupten, zu glauben, zu wissen – und nichts konkretes vorweisen zu können – ist zu wenig.
Da nützen dann auch die zwanzig Sätze nichts, die man hinzufügt !!!

Was glaubt ihr, wie Wirkungen von Wundermitteln überschätzt, falsch zugeordnet und einfach naiv – vom jeweiligen Benutzer betrachtet werden.

Es ist gerade so, wie wenn man auf Messen durch die Hallen läuft, und bei den „versammelten Menschtrauben mal eine Weile“ zuhört.
Hier stehen gut situierte, aufgeklärte und gebildete Leute – die nie im Leben auf irgendeinen Blödsinn reinfallen würden – auf Ausstellungen tun sie es.

Da werden „Wundermittel“ angeboten. Wundermittel an die niemand glaubt – aber weil so viele Menschen sich dafür interessieren – wird es wahr.
Ich bewundere immer die Aussteller. Da kann man aus einer „Hunds-normalen Reinigungspaste ein Zauber-Reinigungsmittel machen“.
Frauen die tagtäglich im Putzeinsatz stehen, alles wissen und schon erlebt haben – kaufen sich doch glatt so ein „Wunderdöschen“ und weil´s so gut passt – auch noch einen passenden Lappen dazu – um einen Geldwert – wo sie an jeder Ecke fünf bekommen würden.

Ich habe dieses Phänomen der „Nichtwahrnehmung“ immer schon interessant gefunden. Je verrückter eine Sache klingt – umso anziehender.

Mit Bauern kann man das besonders gut machen, weil der „bäuerliche Aberglaube“ ein unentdeckter Gentransfer in der Hofnachfolge „erbfrei mitliefert“...





Tyrolens antwortet um 29-10-2010 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Ganz so schlimm ist Kalk auch wieder nicht. Also kohlesaurer Kalk ist er auch sehr verträglich.
Ist aber eher irrelevant, weil das wichtigste ist, vernünftige Bodenanalysen durchführen zu lassen, erst dann kann man sagen, was dem Boden fehlt. Wenn der pH Wert in Ordnung ist, aber Ca fehlt, kann man auch Gips verwenden.

Hat jemand von euch eigentlich Erfahrungen mit der Firma Karner gemacht?

http://www.landschaftsoekologie.at/


walterst antwortet um 29-10-2010 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@mukubauer

Die Tatsache, dass Gülle in Biogasanlagen vergärt wird, bedeutet noch nicht automatisch, dass der selbe Prozess gleichartig und im gleichen Ausmass in einer normalen Güllegrube stattfindet. Nicht umsonst fürchtet man in einer BGA (neben Einspeisetarif und Substartkosten :-)) ) nichts mehr, als das Kippen der Mikrobiologie.


theres antwortet um 29-10-2010 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo mfj,
du bist wohl ein ganz besonders Superschlauer. Beim Lesen deiner Beiträge vergeht einem wirklich das Mitschreiben. Und vor allem, mit welcher Vehemenz du deine Weisheiten allen reindrücken willst. Selbst die Gene der Bauern müssen für deine Klugheit noch herhalten
Ich wundere mich auch über die Geduld der Landwirte, was sie sich alles von ein paar Superhirnen vormachen lassen.
Bin ich froh, dass Regenwürmer und Bodenlebewesen nicht lesen können und wir Bäuerinnen und Bauern das Lesen, Denken und genaue Beobachten gelernt haben.
Wir verwenden schon mehr als 1o Jahre das nutzlose Steinmehl und den etwas grobkörnigeren Sand. Irgendeinen Luxus muss man sich bei der vielen Arbeit auch noch leisten dürfen. :-))))





mulcher antwortet um 29-10-2010 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Theres da geb ich dir recht.

Also jetzt einmal zu den Fakten.

Bodenuntersuchungen oder andere lustige Sachen sind nicht aussagekräftig. Die Beurteilungskriterien werden alle paar Jahre geändert so ist es auch gekommen das der Humusgehalt in den letzten Jahren angestiegen ist obwohl er abgenommen hat weil einfach der Umrechnungsschlüssel geändert wurde.

Die Angaben über NPK usw. im Boden können am selben Tag um einige 100% sich verändern weil der Boden keine chemische, leblose Substanz ist sondern lebendiger Boden.

Wissenschaftliche Bestätigung, Quellen usw.. Glaubt ihr an den Weihnachtsmann? Glaube keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast!

Jede Studie wo es heißt Steinmehl bringt nichts ist von den selben die Kalk und Kunstdüngern eine positive Wirkung nachschreiben.

Zu den Güllen. 90% aller Güllen die gerade irgendwo lagern verfaulen und vergären nicht. Stickstoffverluste und andere Ausgasungen sind nur auf die verfaulte Gülle zurückzuführen.

Eine vergorene (verrottete) Gülle stinkt nicht und hat auch bei Ausbringung mit Prallteller bei Mittagshitze im Sommer keine nennenswerten Verluste. Diese Schleppschlauch und andere Hysterien sind das Ergebnis einer Landwirtschaft, welche von der Industrie sehr gut gesteuert wird.

Also alle die weiterhin so destruktiv weitermachen wollen. Kauft nur, kauft nur teure Technik (Schleppschlauch) und viel Kalk und alles was dazu gehört. Den Bodenlebewesen gefällt der grausame Tod durch Verätzung.

Alle anderen können ja mit dem Steinmehl weitermachen um Lebensmittel zu produzieren und nicht nur Nahrungsmittel.

mfg mulcher


mfj antwortet um 29-10-2010 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


....Mulcher - Wer glaubt hier wohl an Weihnachtsmann ? ;-)))

Hiermit erkore ich Dich zur obersten "gläubigen Steinmehl- Laus" mit ihrem Motto :

Fakten sind nicht gerade aussagekräftig - der Glaube daran ist wichtiger ;-))
Du hast mich heute wirklich zum Lachen gebracht !!






biolix antwortet um 29-10-2010 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
halloo !

mfj, warum schreibst eigentlich deinen ganzen SCh.. nicht bei dem threat "Blutplasma im Schweinefutter ? ;-))))

lg biolix

p.s. und es freut mich sehr das es so viele BäuerInnen gibt, wie man an dem threat sehen kann, die am richtigen Weg sind, und sich nicht beirren lassen.... ;-)


biolix antwortet um 29-10-2010 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
nabend !

tria, ich sehe mich weder als Guru, die Sekte kenn ich auch nicht, und niemand hat hier mir recht gegeben, es gitb nur einen der hier dem wem "recht" gegeben hat, das bist du deinem Guru der aber recht wenig aussagt in seinen letzten Beiträgen, sondern eher auf der persönlichen Ebene ständig die Leut "vera....", also fang bei dir selber an und Eurer "Sekte".. ;-))

lg biolix


wildduck antwortet um 29-10-2010 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl

mulcher

...weil der Boden keine künstliche Substanz ist sondern lebt.

Hab ich das sinngemäss ( im vollständigen Satz ) so richtig verstanden? lgwd


wildduck antwortet um 29-10-2010 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl

tria

Für alle Biobauern: Wo Chemie draufsteht....

Ich mag grundsätzlich keine Verallgemeinerungen!

Ich kenne viele konvi's, die auch versuchen möglichst umsichtig mit Boden/Tieren und
allem was damit zusammenhängt umzugehen.

Leben=Kapital

nachdenklich wildduck




biolix antwortet um 29-10-2010 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Apropos tria, du hast uns mal alle deine chemisch synth. Spritzmittell aufgezählt, sag uns mal in welchen da deiner Meinung nach "chemisches Leben" darin besteht ? Bzw. nach deren Ausbringung irgend etwas in der Umwelt oder besser noch im Boden "belebt" ?
Ich meine genau das hat Mulcher gemeint, aber du wirst uns aufklären.. ;-)

lg biolix



werwiewas antwortet um 29-10-2010 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@ mukubauer - Methan ist ja auch ein Gärgas - so wie Co2 ein Fäulnisgas ist!!!


MUKUbauer antwortet um 29-10-2010 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@ walterst - so schlecht scheint die Gülle nicht zu sein - lt. einem Biogasler in der Gegend...




biolix antwortet um 29-10-2010 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Bitte tria ich bin echt dumm, erlär mir wie du den Boden chem. schützt mit den von dir letztens aufgezählten Mitteln, bitte erklär das echt wie du Leben schaffst ?

danke !

lg biolix


walterst antwortet um 29-10-2010 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@mukubauer
Ich habe nirgends behauptet, dass Gülle schlecht wäre.



biolix antwortet um 29-10-2010 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Nabend !

Tria bitte, wer vollmundig verkündet "Wo Chemie draufsteht ist noch lange nicht leblos drinnen!"

der sollte bitte die Antwort geben, schon allein deswegen wenn er andere als Guru und Sekte bezeichnet.

Kann es sein das ihr einer "Sekte" der Chemieindustrie seit Jahren auf den Leim geht ?? ;-))

lg geh ejtzt feiern, hoofe das ich morgen was von dir höre... biolix



Tyrolens antwortet um 29-10-2010 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Ordentlich vorgeglüht scheinst du ja zu haben.


rotfeder antwortet um 29-10-2010 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo!
Da ich direkt angesprochen wurde, möchte ich noch Fakten nachliefern. Versuchsanstalt ist Seibersdorf Prüfbericht vom18. 01. 2007


biolix antwortet um 29-10-2010 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hy !


na tiroler, nicht mel ein wenig, meine Tippfehler kennst ha schon ewig.. ;-)

Und apropos hört doch auf mit dem persönlichen, tria meint da glatt wenn er keine Antwort hätte "ich wäre eh intelligent".. ;-) daweil nur eine Ausflucht, wenn er Gurus udn Sekten seit Jahrzehnten rein gefallen sit, "Pflanzenschutz" statt "Pflanzentötung" etc. da fällt nicht mal eiinem Tiroler was dazu ein ausser persönlich zu werden.. ;-))))

Ja freunde, feiern vorbei, 2 Bio Achterl mit meiner Frau, das ist alles was ich schaffe, und das ist gut so, denn ich kenne genug "versoffene Existenzen", leider...

lg und schönen abend noch nach diesem herrlichen Tag, und schöen Feiertage im Andenken an unsere verstorbenen Liebsten..

biolox

p.s. und achtung helga liest mit, lg auch an sie, und weist eh, wie man in den Wald hinein schreit so schallt es zurück... ;-)


theres antwortet um 30-10-2010 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Eigentlich ist es doch ganz einfach, derjenige, der meint, dass das Steinmehl ein nutzloser Staub sei, der verwendet ihn nicht- und diejenigen, die damit gute Erfahrungen gemacht haben-
verwenden es weiterhin.
Allen Berufskeptikern nur mal so gesagt- da gibt es einen Spaten, man nehme einen Erdziegel-
schaue sich die Beschaffenheit des Bodens genau an- zähle die Regenwürmer- schaue, ob es nur junge oder eine gute Mischung ist- rechne die Zahl der Würmlis auf den Qudratmeter hoch-
und wenn schöne dicke, grosse Regenwurmscheissehaufen auf dem Acker liegen- dann freut sich jedes Pflanzerl.
Man kann sich heute wirklich umfassenst informieren, wie man seine Kühe im Stall richtig füttert, welche Haltungsbedingungen optimal sind, welchen Kuhkomfort man für die Tiere noch benötige-
und mit etwas Mühe findet sich auch Literatur, was die Kuh des Ackers an Futter, an Lebensbedinungen braucht.
Und so weit ich weiß, kann man in Österreich sogar eine Ausbildung als Bodenpraktiker machen.
Und für diejenigen, die gerne schreiben und anderen zeigen wie die Welt läuft-
nur zu.


mfj antwortet um 30-10-2010 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


Hallo Rotfeder,

Jetzt wird es interessant.

Welche Versuchsanstalt in Seibersdorf meinst Du ?

Da gibt es das AIT Austrian Institute of Technology mit einem Versuchsstandort in Seibersdorf. Es ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Spezialist für die zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft.

http://www.ait.ac.at/ueber-uns/standorte/

Strategie der Forschungsanstalt mit der rechtlichen Form - GmbH (Unternehmen):

Unsere Forschungsergebnisse werden in Produkten und Dienstleitungen in Zusammenarbeit mit Unternehmen umgesetzt, die Marktbeschränkungen und Produktspezifikationen festlegen und zudem über einen entsprechenden Marktzugang verfügen ;-))

Du wirst doch etwas solche Studien-Ergebnisse meinen ;-)))

Ich warte sehnlichst auf Aufklärung, liebe Rotfeder – dass wir nicht vom selben Unternehmen reden ???



Liebe Theres,

deine Gefühlsbeurteilung erstaunt mich immer wieder auf´s neue.
Du bist ja sicher nicht „unvernünftig“ - vielleicht etwas zuviel "Fortschrittsskeptisch" – und wenn Du beides paaren würdest – könntest Du immer noch mit dem dann automatisch eintretenden guten Gefühl Entscheidungen treffen?

Sich alleine auf Gefühle zu verlassen, mein Gott Theres – das würde ich nicht mal in der Liebe raten, denn dann wird es höchste Zeit dass Du Dich auf „Gefahren“ von einem Kometeneinschläge versicherst.

Ich denke wir Landwirte sollten doch den Quantensprung, aus der ideologisch geprägten starren "Kreislaufwirtschaft" schaffen.

Ich komm beim besten Willen nicht drauf – was für eine Logik Du hier verbreiten willst?
Mit angezogener Handbremse den Berg hoch zu fahren, damit dann beim Bergabfahren die Bremsen schon warm sind – oder was ?? ;-)))

@Biolix,

Wenn wir am Ball bleiben wollen - sollten wir Erkenntnisse aus ökologisch und ökonomischen Verfahren kombinieren.
Dogmatische, religiöse und sinnlose Verbots-Strategien, wie sie die Bioverbände praktizieren - unterliegen keine guten fachlichen Praxis.
Das ist nur noch ideologisch oder Neukommunistisch, lieber Genosse Biolix.










biolix antwortet um 30-10-2010 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
,-)))

der war gut mfj ,-))) den "Quantensprung" der soo winzig ist das man ihn gar nicht sehen kann ist passiert, nur der riesen Sprung der uns wieder ins Mittelalter durch deine so hoch gelobte "Grüne Revolution", den siehst du nicht.. da kann ich nur sagen "die Erblindung durch zu viel Einfluß der Chemischen Industrie" ist bereits eingetreten, mehr aber im threat "TV Tipp ,Food Inc. " , den nwir schauen gerade mit der ganzen familie..;-))

lg biolix


theres antwortet um 30-10-2010 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo mfj,
zu deiner Predigt kann ich nur noch Amen sagen.



mfj antwortet um 30-10-2010 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


Aha - keine Argumente ?

Schade !!







Tyrolens antwortet um 30-10-2010 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hier mal ein Link.

Ich würd's alleine schon wegen des Aluminiumoxid-Anteiles nicht streuen.
Silizium findet man übrigens in jedem Sand...


biolix antwortet um 30-10-2010 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Wo ist das p.s. plötzlich her gekommen ? ;-))

Verbote wo ?? Du hast noch nciht mitbekommen das es die Biobäuerinnen selber waren die sich die Regeln gemacht haben, und sich als erstes auferlegt hatten, weil es eben gegen das LEBEN spricht, leicht lösliche künstliche DÜngemittel und chem. synth. PSM einzusetzen,...

Also verbreite nicht ständig Lügen, und es wird niemand gezwungen dieses zu machen, nur es ist soo schön das immer mehr ins denken kommen, wo uns die umgekehrte Richtung "deiner" Grünen Revolution hin bringt, diese DOKU "Food Inc. " ist ein gutes Beispiel inkl. wer sich wirklich um die bäuerliche LAndwirtschaft und um die Gesundheit unserer Kinder, sorgt.....

lg biolix


Tyrolens antwortet um 30-10-2010 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Es gibt eben auch Menschen, die ihr Heil in der Selbstgeiselung suchen.


biolix antwortet um 30-10-2010 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Mahlzeit !

na tria da bin ich mal gespannt.. ;-) Du darfst mir aber auch nochmals erklären wie künstlich hergestellter Handelsdünger leben im Boden schafft, und die Nachteile vom kalk hast du oben in den Beiträgen anchlesen... komisch was lernt ihr eigentlich übers LEBEN in den landwirtsch. Fachschulen ? aber du wirst es mir erklären.. ;-))

lg biolix



walterst antwortet um 30-10-2010 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
mfj schrieb: "Ich denke wir Landwirte sollten doch den Quantensprung, aus der ideologisch geprägten starren "Kreislaufwirtschaft" schaffen."

Wo landet man denn genau, wenn man so weit von der Kreislaufwirtschaft wegspringt, wie das beim Quantensprung gewöhnlich passiert?


mfj antwortet um 30-10-2010 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


...dann landet man bei der wissenschaftlichen reinen überprüfbaren Vernunft. Der Vernunft ohne Gefühle – die in der Weltgeschichte noch nie Schaden angerichtet hat.

Jetzt warten wir erst mal ab, was Rotfeder für ein Versuchs-Institut in Seibersdorf meint.
Und dann können wir weiterdiskutieren...


@Biolix auf welcher Fachschule warst Du eigentlich?

Wenn Du in Pflanzenbau was kapiert hast - ...der Pflanze ist es völlig schnurz, von wo sie ihre Nährstoffe bekommt, die hat keinen Biokontrolleur an jedem Wurzelhärchen sitzen, wo ein Eingangsprüfung macht.


Es ist einfach nur „dumm“ generell einen Forschritt und überprüfte Verfahren „dogmatisch“ abzulehnen, und bei versteinerten Ansichten und Steinlaus-Praktiken zu bleiben.

Plappere doch keinen Blödsinn raus...natürlich stecken die Bioverbände und ihre glorreichen Funktionäre die ideologischen Grenzen ab. Wenn ihr nur auf die Bauern und Bäuerinnen hören würdet.
Dann gäbe ich wirklich Bio eine Chance für die Zukunft....





walterst antwortet um 30-10-2010 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
dann landet man bei der wissenschaftlichen reinen überprüfbaren Vernunft - ach so!

Abgesehen davon, dass gerade der Begriff Quantensprung in diesem Zusammenhang ein ausgesprochener Blödsinn ist, würde ich an Deiner Stelle zuerst noch ein paar wissenschaftliche vernünftige Überlegungen anstellen, ob die reine Vernunft ohne Gefühle tatsächlich noch nie Schaden angerichtet hat. Das wäre interessant, wissenschaftlich aufbereitet zu bekommen.


Tyrolens antwortet um 30-10-2010 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Noch mal die Frage von vorhin? Wer hatte schon mal mit Karner und/oder Unterfrauner zu tun?

Ich meine, hier wurde jetzt sehr viel auch über Kalkungen gesprochen. Ohne Bodenanalyse weiß´aber niemand, ob und wieviel er kalken muss und auch, welchen Kalk er dazu verwenden sollte.


mfj antwortet um 30-10-2010 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl

-speziell für Walter:

Ja, Walter – dann wenden wir uns mal der Wissenschaft zu, bis Rotfeder wieder in seinem Wigwam ist – und uns die Studie vorräuchert ;-))

Das große Problem ist, dass sich viele Menschen dem Wissen unserer Zeit entziehen.
Einerseits fehlt einfach der Zugang, anderseits ist die Kluft zwischen dem Allgemein Wissen und dem speziellen Wissen einfach zu groß.
Wie ein Fahrrad funktioniert, weiß heute jeder. Dafür muss man nicht großartig studieren.
Wie ein Verbrennungsmotor funktioniert wissen auch die meisten. Das sind Dinge die Menschen als Technik bezeichnen und als solche gerne annehmen und auch akzeptiert haben.

Und plötzlich stehen Dinge im Raum die als Technologie bezeichnet werden, mit denen die wenigsten wirklich etwas anfangen können, und Menschen haben nun mal Angst vor Dingen die sie nicht verstehen... Da kommen dann Ideologien, Wundermittel, Zaubertrank und kosmische Kuhhörner als Erklärung gerade recht.

Das dumme dabei ist nur, die Wissenschaft kann hier nicht aufhören zu forschen, oder solange warten – bis die Menschen reif dafür sind.
Nicht jeder Mensch soll gleich zum Wissenschaftler werden, aber um das Wissen darüber muss sich jeder selbst bemühen... sprich lesen, nach Informationen suchen usw.
Vielen ist da leichter, man glaubt einfach an etwas. Man kreiirt ein Feindbild - das Fortschritt heißt, und macht dafür die Kellertür "sperangelweit auf" für Mystiken, nutzloses Wunderzeug und Bauernfängereien...

Und so bleiben viele im Endeffekt dann wieder bei den althergebrachten bekannten Dingen hängen, auch wenn es schon längst überholt ist, ganz oder teils widerlegt worden ist.
Darüber handelt dieser ganze Thread.

...und wenn Du auch lieber Walter – immer wieder versuchst zynisch zu sein, endet es unwillkürlich im "Keinerhatmichrichtiglieb-Syndrom".
Und das ist selbstverliebt.

...und selbstverliebt ist höchst „unwissenschaftlich“ ;-)))





biolix antwortet um 30-10-2010 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Ojeee meine Herren der landwirtschaftlichen Fachschulen, ich lese hier keinen einzigen Satz auch nicht von dir Tria, wie du mit den von dir verwendeten konv. Düngern und PSMs LEBEN schaffst , schade, oder passiert eben genau das Gegenteil ? Warum lernt ihr das nicht in den tollen "Fachschulen" ?

lg biolix

p.s. also ich hab nur in Bioschulen gelernt, und da lernt man schon lieber mfj, das genau diese Feinwurzeln ( Mykorrhiza ) tolle Arbeit leisten udn sich vermehren und vermehren, udn komisch, plötzlich kommt leicht löslicher Handelsdünger dazu, sie gehen zurück...
Ja und klar, ihr 3 besten Freunde wollt euch ja in Zukunft ja auch natürlich KÜNSTLICH ernähren.. ich bleib lieber bei wirklichen LEBENSmitteln.. ;-))



biolix antwortet um 30-10-2010 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Tria, und nun komm mal raus wie du LEBEN schaffst mit deinen PSM, bitte, inkl. ob du echt auf KÜNSTLICHES so stehst, das du dann noch "Lieben" kannst.. ;-)

lg biolix

p.s. aber genauso Bauern wie dich, hab ich über hundert schon die letzten 15 jahre kennengelernt, bzw. mit Ihnen viel darüber gesprochen, wie sie sich auf den WEg gemacht haben, und du bist auch am Weg, du liebst die LW, und das ist gut so, machst dir Gedanken, gehst den Dingen auf den Grund, ja das haben die auch gemacht, immer besser, und warum bin ich auf sie gestossen ? na weil sie am Ende alle tolle BiobäuerInnen geworden sind und gemeint haben: Gott sei dank, endlcih habe ich mich drüber getraut, weil am "Ende" ist das halt doch die Art von LW wo ich mich finden kann, ohne das ich mich selbst belüge, auch wenn ichs nochso gut machen möchte.. " Die haben nichtmal mich gebraucht, die sind selber drauf gekommen, viele haben sich geärgert warum nicht schon viel früher, aber macht doch nichts, besser jetzt als gar nciht.. ;-))) EInen wunderschöenen abend wünscht allen
biolix ...;-))


biolix antwortet um 30-10-2010 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Schau tria, vergiss die "Ausreden a la Kühhörner", du hast den Biolandbau "gescholten weil der noch Schwefel und Kupfer verwendet, ich weiß das der Biolandbau es mal schaffen wird ohne diese Mittel auszukommen, weißt du auch das du ohne deine Mittel die du uns nicht mehr nennen wilslt, weil sie TÖTEN statt LEBEN zu schaffen, auskommen kannst ?

Weißt das ist, einmal vor der eigen Türe zu kehren bevor man groß Sprüche klopft über LEBEN schaffen, und sich dann noch gerade über die lustig zu machen, die es wirklich schaffen mit einer Art von Homoöpathie, die nichts kostet, keiner verdient daran, doch einiges bewirken, das du vielleicht irgendwann auch verstehen wirst.. ich wünsche es dir.. ;-)))

lg biolix




Tyrolens antwortet um 30-10-2010 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Es ist doch ganz einfach. Ist die Pflanze krank, wird der Erreger durch dein Einsatz von PSM (heißen nicht umsonst PflanzenSCHUTZmittel) zurückgedrängt oder gar vernichtet. Ohne den Einsatz des PSMs würde die Pflanze absterben. Es wird also in diesem Fall durch den Einsatz von PSM Leben geschützt.

Wer glaubt auf Kupfer und Schwefel verzichten zu können, der sollte schon mal auf Lichtnahrung umstellen. Ohne Schwefel gibt's kein Eiweiß. So einfach ist das.


Hons antwortet um 30-10-2010 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo Ochsi,
das Biolit zum Mist das machst du schon richtig! Auf das Grünland würde ich den Diabas Sand Streuen ( fals es von der Technik möglich ist ). Es ist momentan keine Bombe jedoch nach einigen Jahren wird es dir deine Geldbörse Verdanken. Wir setzen schon seit ca. 20 Jahren Biolit und seit ca. 8 Jahren Diabas ein ( jedoch haben wir nur Gemüsebau und kein Grünland ) mich Überascht es immer wieder wie Aktiv unsere Bodenlebewesen sind.
Vor einiger Zeit Lobte mich ein Konventioneller Landwirt wie sauber ( Unkrautfrei ) unsere Felder sind und auch die Qualität der Früchte. Er fragte mich wie wir das mit so wenig Unkräuter und wenig Handarbeit nur Hinbekommen ich sagte darauf. Der weg nach Vorne führt Zurück zur Natur!
Ich habe auch Facharbeiter und Meisterausbildung jedoch Lernt man bei diesen Ausbildungen über den Boden VIEL zu wenig! Bei der Meisterausbildung ging es 50% nur mehr wie ich zu meinen Förderungen komme! Ist auch wichtig jedoch weit wichtiger ist wie ich meine Felder und Wiesen Bewirtschafte!
Denn wir Landwirte sind hier um unsere Betriebe nach Besten wissen und Gewissen Weiterzuführen und eine Intakte Natur unseren Nachkommen zu Übergeben!
mfg Hons


biolix antwortet um 30-10-2010 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
nabend !

und wieder einer..;.-)

Gratulation hons.. , wie man so vieles durschauen kann..;-)

lg biolix

p.s. hingegen kleien buben aus tirol stellen sich so die welt vor, man muss vernichten um leben am leben zu halten..ein schutz der tötet....eher falscher film.. ;-))
Weißt es hat auch die Bauern gegeben die geglaubt haben ohne leicht löslcihen Handelsdünger wächst nichts, bis sie drauf kommen sind, he schau dir das an, das Unkraut wächst mit diesem "Zeug" ja noch viel mehr, und he wenn ich das weglasse, kommt euch weniger Beikraut und ich brauch gar keine PSM mehr...ohne töten, nur leben, und Muter Erde dankt es täglich, allen die da drauf kommen.. ;-))




theres antwortet um 31-10-2010 06:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo Hons,
uns wurde auch gesagt, dass der Diabassand 1ooo Jahre braucht, bis er sich im Boden aufgelöst hat. Und die üblichen Argumente- von nutzlos, bis umsonst- und nur einem Steinwerkbesitzer das Geld in den Rachen zu schmeissen.
Nach 3 Wochen war vom Diabassand nichts mehr zu finden.
Da wird man schon ein wenig grüblerisch, wer sich diesen Sand wohl einverleibt hat.
Oder wenn man sieht, wir auf Versuchsparzellen die verschiedenen Massnahmen zu sehens- und messenswerten Veränderungen führen.
@biolix, ich bewundere manchesmal deine Energie- die du in diese Diskussionen hier steckst-
ich hab mir das Buch über "Dreck" bestellt.
So gesehen, war das wieder mal reinschauen nicht umsonst.
Schreibt in diesem Forum eigentlich ein Bodenpraktiker mit?




mfj antwortet um 31-10-2010 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


@Rotfeder, ich bin ja ein geduldiger Mensch. Ich weiss – dass man nicht dauernd vor dem PC sitzt, und Sachen erklären kann.
Ich wollte dich nur daran erinnern – das die Diskussion solange stockt, bis wir deine Fakten auf dem Tisch haben. Weil so häufen sich „Eigeninterpretationen, Selbstversuche, Jenseits-Sehnsüchte und Wunder-Wirkungen“.....

Vielleicht weiß ja jemand anders – was Rotfeder für eine Versuchsanstalt in Seibersdorf meint – das wäre schon mal ein Anfang?

Also, dann wollen wir mal hoffen – dass doch noch was kommt, und wir gezielt und sachlich den Thread weiterführen können....




Ja Hons, da wist Du schon recht haben. Sand „streuen“ schadet dem Bodenleben wirklich nicht. Die Gare wird je nach Bodenstruktur mit der Zeit lockerer – und ich mach einen „kleinen Bodenaustausch“.
Warum man das nicht mit „Sand aus jeder beliebigen Kiesgrube“ machen will, diese Antwort bleibst allerdings schuldig.
Und recht hast natürlich auch mit der „Jenseits-Versprechung“.
Die Ernte eines braven, enthaltsamen und treuen Verhaltens werden in der Zukunft liegen, da muss man sich halt durchbeißen. Und wenn´s 1000 Jahre sind. (Theres hat es richtig behalten...;-)
Aber dann, kommt es hundert- nein tausendfach zurück.
Wie heißt nochmals die Sekte, der du nachläufst?




@Biolix 30-10-2010 22:17
... brauch gar keine PSM mehr...ohne töten, nur leben, und Muter Erde dankt es täglich, allen die da drauf kommen..

Herrlich deine Erkenntnisse, Biolix - im Wein liegt die Wahrheit... ;-)
Nach 21.00 Uhr ist bei dir einfach rum....




theres antwortet um 31-10-2010 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo mfj,
bist du noch nicht ganz ausgeschlafen oder von ein paar achtelen Wein von gestern her etwas umnebelt?
Bei deiner geistigen Grösse würde ich wenigstens erwarten, dass du die Texte von anderen wenigstens ganz und richtig durchliest.
Oder musst du hier als Halloweenforumsschreck jede Diskussion abwürgen?


biolix antwortet um 31-10-2010 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Guten Morgen !

danke liebe theres, ja die Energie, alles erneuerbar, bis sie zu Asche wird.. ;-)

WO kommt sie her, von Euch, von den vielen tollen Erlebnissen, schau dir allein diesen threat an, da sind BäuerInnen plötzlich hier und schreiben über ihre ERfahrungen mit Steinmehl, und das ist so toll...

lg biolix

p.s. apropos BodenprakterInnen: du darfst raten, wer die Einführung dieser Ausbildung mit "betrieben" hat, inkl. natürlich Bio Austria der große Faktor mit war.. Ich durfte dann gleich an der ersten Ausbildung teilnehmen, aber erst im 2. abschließen, daher war ich bei 2 "Prüfungsfolgen" dabei... und mir standen schon am ersten Referatstag die Tränen in den Augen, als ich merkte, was in jeder BäuerInnen eigentlich an FÄHIGKEITEN drinnen stecken, unglaublich, dieses Wissen, diese ERfahrung mit der Erkenntnis dieser Bodenprakterausbildung noch verfeinert und umgesetzt, es war soo schön, und zeigte mir nur wo wir weiter tun müssen, udn was ja nicht noch mehr verloren gehen darf.... und wieder hab ich davon viel Energie her genommen..... einen schönen Feiertag wünscht biolix ;-))


Tyrolens antwortet um 31-10-2010 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Ist doch exemplarisch. Die einen machen einen Bodenpraktikerkurs der 9 Tage dauert, andere studieren 5 bis 7 Jahre Bodenkunde.
Die Weisheit hat freilich der Herr Bodenpraktiker mit dem Löffel gefressen.
Immerhin, Einbildung ist auch eine Bildung.


sturmi antwortet um 31-10-2010 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Demeter-Biobauer & Welternährer Biolix bezieht sein wissen von Mutter Erde höchstpersönlich, daher ist er ja sooo glücklich und jeder Tag ist sooo schön. Demnächst wird er uns noch erklären wie man durch meditieren von Lichtnahrung satt wird! ;-))
MfG Sturmi





Biohias antwortet um 31-10-2010 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
jetz lassts doch mal den Biolix in ruh!!!
der kann auch nix dafür das er erkenntnisse hat die ihr eben nicht habt.
mein persönlicher eindruck ist das die meisten konvi's eben nicht auf den boden schaun
und z.b. pauschal mal des ...... spritzen weil da könnt ja des und des kommen.
des sind aber keine 20-30 hektar betriebe, des sind angeblich ''techniker''
oder studierte mit zum teil echt großen betrieben.
Fruchtfolge???? was is des ??? hat mir mal einer gesagt als ich ihn gefragt hab was er
so alles anbaut. mais ab und zu weizen und 2-3 hektar gerste. und sowas ist studiert???
biolix ist ja kein demeter ist, wie ich auch. er will, wie ich, nur klar machen das es ideologien
gibt nach denen man einen betrieb führt. das hat weder etwas mit demeter und anderen bio's noch mit konvi's zu tun, es geht um die einstellung der betriebsleiter.
ich hab einen freund der nur zu gerne auf bio umstellen würde, wäre sein vater nicht so dagegen, außerdem ist er im dorf und kann nur schlecht umbauen....
was aus dem thread steinmehl geworden ist, frag ich mich echt.
irgendwie gibt's hier ständig anstachelungen und aus jedem 5. thread wird eine
bio-konvi diskussion.
trotzdem einen schönen sonntag.
mfg




biolix antwortet um 31-10-2010 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo und bald Mahlzeit, ich hoffe für euch ihr habt noch was "lebendiges" am Teller ! ;-)

ja hias so sinds halt, und wenns keine Antworten haben kommt das... ich las gar nirgenst das ich glaube die "WEisheit mit dem Löffel gegessen zu haben.." ;-) erh umgekehrt, ich bin echt stolz das es sooo viele BäuerInnen gibt die mit ein wenig Bodenkunde, eben von studierten Leuten, denen aber oft leider die Praxis fehlt, so tolle Projekte eingefallen sind...

Ja lieber Tiroler wo sind denn die gstudierten Bodenkundler draussen in der LW anzutreffen ? Ich sehe sie leider soo selten bzw. gar nicht, wusste gar nciht das es nun zb von offizieller Seite der LW plötzlich es wirklcih darum geht LEBEN im Boden zu schaffen, anstatt Ungleichgewicht, Verdränungung und im schlimmsten Fall Vernichtung.. ;-(

Ja eins noch hias, am Besten gefällt mir ja immer wenn von "guter landwirtschaftlicher Praxis"
die Rede ist, udn eben von deinen angesprochen "Fruchtfolgen", da ist man anscheinend als Konvie schon "WEltmeister" wenn man Mais, Weizen, Raps abwechslend anbaut, mit einer zukunftsfähigen udn Bodenverträglichen Fruchtfolge hat das aber noch nichts zu tun...

lg biolix

p.s. ja tria ich warte noch immer wo du LEBEN aufbaust mit deinen konv. Mittelchen, danke !




Gratzi antwortet um 31-10-2010 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Steinmehl aus meiner Umgebung:
http://www.shopwiki.de/Schindeles-Mineralien,-SCHINDELE-MINERALIEN,-Das-Gesteinsmehl

Der "Erfinder" ist sozusagen " Steinreich" geworden!


Tyrolens antwortet um 31-10-2010 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Na gut, Biohias, "Erkenntnis" hat etwas mit erkennen, also verstehen zu tun. Wenn man also dieses oder jenes wahrnimmt, sollte man schon erklären können, warum es so ist. Das ist eben der wissenschaftliche Ansatz. Man läuft sonst halt doch immer Gefahr, das fest zu stellen, was man feststellen möchte; selbst erfüllende Prophezeiung.

Dazu muss man wirklich nicht studiert oder sonst was haben, dazu braucht es auch keinen Bodenpraktikakurs, aber man sollte sich das nötige Wissen einfach angeeignet haben. An den Basics in Biologie, Chemie und Physik führt da einfach kein Weg vorbei.


walterst antwortet um 31-10-2010 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Was sagt die Wissenschaft zu Steinmehl, z.B. Kalk:

".....Hinsichtlich der Stabilität der Bodenstruktur, dem optimalen pH-Wert für die Gründlandpflanzen sowie die Verfügbarkeit von Spurenelementen im Boden kommt der Kalkversorgung eine hohe Bedeutung zu. Die meisten Grünlandarten bevorzugen pH-Werte zwischen 5,0 und 6,5. Im sauren bis stark sauren Bereich kommen meist nur mehr futterbaullich minderwertige Arten vor und es tritt häufig eine Vermoosung der Flächen auf. Bei derart niedrigen pH-Werten sollte eine Kalkung erfolgen, wobei neben Naturkalken, Rückstandskalken, kalkhältigen Düngemitteln auch kalkhältige Rückstände zur Verfügung stehen. Entscheidend für die Wirkung von Kalkdüngern ist jedenfalls die Mahlfeinheit, der Siebdurchgang bei einer Maschenweite von 0,3 mm muss mind. 80% betragen..............Eine unnötige Aufkalkung von Böden mit bereits hohen pH-Werten kann also zur Festlegung von Spurenelementen führen......"
32. Viehwirtschaftliche Fachtagung Gumpenstein 2005




Tyrolens antwortet um 31-10-2010 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Wie bereits geschrieben, ist der pH Wert kein Maßstab für die Versorgung mit Ca bzw. muss es nicht unbedingt an Ca mangeln, wenn der pH Wert nicht im idealen Bereich liegt. Der pH Wert wird viel stärker von Mg oder K beeinflusst. So kann es vorkommen, dass der pH Wert sinkt, obwohl man mit Ca düngt.


rotfeder antwortet um 31-10-2010 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo!
Das mit dem Prüfbericht und Seibersdorf habe ich nur von der Verpackung abgeschrieben. Nur wiederwillig und damitmfg eine Ruhe gibt, den Unterlagen auszuforschen wäre mir zu mühsam und außerdem halte ich sowieso nicht viel davon. Ich vermute mal mfg, das du ein Mensch bist mit wenig Lebenserfahrung bzw. noch relativ jung. (obwohl es von guter Bildung zeug, wie du deine Beiträge schreibst). Ich habe in der Verwandschaft einen Uniprofessor, die Studien ec für Firmen machen. Da gilt der Spruch "Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe." Also wenn z.B. Monsanto eine Studie über Gefährlichkeit von Gentechnik in Auftrag gibt, so steht das Ergebnis mehr oder weniger fest, die Forscher müssen nur die Argumente ec. liefern, wieso das so ist. Deshalb besser auf die eigenen Erfahrungen zurückgreifen, einfach probieren und bei nichtgefallen anders machen. Ich will dich ja nicht zum Biobauerntum bewegen lieber mfg, auch haben ich keine Prozente am Umsatz von Biolit.
Was mich bewegt hat hier entgegenzuhalten, ist das Biolit nicht gleichzusetzen ist mit z.B Grander Wasseraufbereiter oder die Matratzen wo das Kreuzweh verschwindet oder Produkte von Werbefahrten. Das wäre ungerecht, den die Firma in Kitzbühl verspricht keine Wunderwirkung, deklariert die Inhaltstoffe, besitzt eine Zulassung im Düngemittelgesetz
§ 9 von 1994 ( wieder abgeschrieben) betreibt wenig werbung und preislich fair.
Das der Inhaber reich geworden ist, mag manchen neidisch machen. Aber man braucht eben nur die richtige Idee zur richtigen Zeit und muß sich drüberdrauen. Übrigens die großen Firmen wie Monsanto, BASF, DuPont, Novartis, und noch einige mehr, die streifen auch ein paar Dollar Gewinn ein, da braucht man sich nicht sorgen. Ich will keinen zum Kauf von Steinmehl bewegen, mir gefällt nur nicht, das Biobauern die ein gutes Steinmehl einsetzten als verblendete und hirnlose Idioten dargestellt werden.


walterst antwortet um 31-10-2010 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@tyrolens
hat ja niemand behauptet, dass der pH-Wert ein Maßstab für die Ca Versorgung wäre. Es ist nur die Frage, wie kommt man im Fall des Falles am günstigsten zu einer pH-Wert-Korrektur und da drängt sich wohl nach wie vor das Steinmehl aus Kalk oder Dolomit auf, oder?


Tyrolens antwortet um 31-10-2010 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Ihr habt mich nicht verstanden. Es gibt so etwas wie eine ideale Nährstoffverteilung in der Basensättigung. Also x% Ca, y% Mg, z% K usw.
Wenn ich eh schon viel Ca habe und dennoch einen niedrigen pH-Wert, ist es kontraproduktiv, den durch weitere Ca-Gaben zu erhöhen.


Tyrolens antwortet um 01-11-2010 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Viel zu viel K. Ca und Mg sollten bei 60-70% und 10-20% (In Summe immer 80%) der Basensättigung liegen. K bei bloß 3-5%.


wildduck antwortet um 01-11-2010 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


...60%>80% ....Sättigung...wenn du mineralischen Boden hast--> dann sind wir
wieder beim (Ge)stein"mehl" !

Die Frage bleibt spannend! lgwd


mfj antwortet um 01-11-2010 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


Also liebe Freunde des „lebendigen Bodens“...

Ich finde die Diskussion schon recht interessant, und ich habe mich dafür mit Dr. Rainer Schröpel von LfL Bayern in Kontakt gesetzt.
Das ist mir darum wichtig, weil es eine unabhängige Versuchsanstalt – was das „Unterfrauner Institut“ nicht ist, Tyrolens.
Das heißt aber nicht, dass die falsch beraten oder „Geld abknöpfen...“

Schröpel sieht seinen Versuch: Einfluss der Kalkung auf Ertrag und Futterqualität – der seit 2002 am Institut läuft, nach wie vor bestätigt.
Kalkdüngung hat keinen unmittelbaren Einfluss auf Menge und Qualität der Futterpflanzen.

Daneben gibt es natürlich unzählige Parameter von Bodeneigenschaften die Kalk bei der Bodenbildung und der Würmvereisung zuzuordnen sind.
Allerdings gibt es dazu keine „ordentliche Versuche“ die das analytisch abdecken.

Ich habe ihn dann nach den Floskeln „Basensättigung, Ionenkonkurenz von Ca,K,Mg,Na“ gefragt – wobei ich anmerken muss, dass ich mich hier nicht mehr recht auskenne ;-))

Die Antwort war verhalten und diplomatisch.
Das ganze hängt wiederum vom Anteil organischen Substrat und Korngrößenverteilung ab, und des vorhandenen Bodenmaterials.
Die Porengrößenverteilung sei entscheidend ob überhaupt „nutzbare Feldkapazität“ damit vorliegt oder nicht. Nährstoff-Verhältnisse zueinander alleine sei zuwenig.
Wenn Nährstoffe in Totwasser-Bereiche abfließen, sind sie weder Pflanzenverfügbar noch Bodenwirksam. Hier haben "Hangfuss-Messungen" eigenartige Ergebnisse geliefert...

Er fragt sich warum wir Landwirte so kompliziert denken?
Ob Ertragsmenge und Futterqualität nicht Hauptfaktoren einer „zugekauften Düngung“ wären?
Ich hab im dann gesagt - dass wir Spezialisten hier haben, die auch kosmische Einwirkungen für möglich halten.


Ja Rotfeder, wenigstens eine Antwort.
Deine „Sandstudie“ wurde vom Austrian Research Centers GmbH – ARC und dem Technischen Büro Unterfrauner (TBU) erstellt.
Autor: DI Dr. Wolfgang Friesl-Hanl Seibersdorf, Austrian Research Centers GmbH - ARC, Forschungszentrum, A-2444 Seibersdorf

In der Beschreibung wird vermerkt – die momentan vergriffen ist:

Im Zuge dieser Ideenstudie wurden keine Experimente durchgeführt, jedoch wurden bereits vom TBU gemeinsam mit BoWaSan / Bodenkalk durchgeführte Praxisstudien herangezogen, deren Ergebnisse teilweise in dieser Ideenstudie wiedergegeben sind, um für eine Bewertung und Einschätzung für zukünftige Anwendungsmöglichkeiten die Grundlage zu bieten.

Wie würdet den Ihr solche „Cocktailmischungen-Mischungs Studien“ bewerten – wo man Dinge zusammenfasst – einige Erkenntnisse weglässt...und dann Ergebnisse präsentiert ??





Tyrolens antwortet um 01-11-2010 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Na ja, Basensättigung und Co sind herrschende bodenkundliche Lehre. Die Frage ist, wie richtig bemerkt, immer die der Relevanz; wie so oft bei akademischen Belangen.

Meine Frage nach Unterfrauner war ja eine ebensolche, weil mich die Erfahrungen mit denen interessieren.

Schröpel hat nicht unbedingt diplomatisch geantwortet, sondern so, wie man es sich von einem Fachmann erwartet. Kurz gesagt: Es ist alles sehr sehr kompliziert und nicht unbedingt in der Praxis komplett umsetzbar.

Zur Ca Düngung: Wir können uns wohl drauf einigen, dass es einen Ca-Mangel geben kann und es gibt ja auch Ca-Mangelerscheinungen bei Pflanzen und Tieren. Besteht ein solcher Mangel, muss er beseitigt werden.

Thema Feldkapazität (kenne das eher als Begriff der Wasseraufnahmefähigkeit bzw. tatsächlichen Wasseraufnahme), so ist es jedenfalls so, dass Nährstoffe vor allem von Tonkolloiden und, noch wichtiger, Ton-Humus Komplexen gespeichert werden. Man könnte aber auch Aktivkohle verwenden. ;)

Quantität und Qualität; gut dass das angesprochen wurde. Ich kann dir Böden zeigen, die Mais produzieren, der die Rinder krank macht. Laut offizieller Laborauswertung sind alle Nährstoffe ordentlich im Plus. Trotzdem läuft etwas falsch.

Wer glaubt, behördliche oder universitäre Labore und Mitarbeiter wären unabhängig, der irrt. Auch die haben ihre Interessen...



mfj antwortet um 01-11-2010 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


Dann kann man ja ein Resümee ziehen;

Landwirte verlassen sich sehr auf „auf gutes Gefühl und Empfehlungen anderer“.
Die Düngerberatung und die Fachkenntnisse aus „landwirtschaftlichen Ausbildungen“ sind kniehoch in alten unzulänglichen Erfahrungen einbetoniert.

Richtige langjährige praxisnahe Versuchsmodelle gibt es kaum bzw. gar nicht.
Selbst Versuchsanstalten stellen keine objektive Sicht dar.

Um Bodenkundler zu werden, reicht ein „Workshop-Kurs“ mit mystifizierten Regenwurm-Verehrungen nicht aus.
Die Zusammenhänge von Bodennährstoffen sind zwar zum Großteil erforscht, gezielt und punktgenau zu düngen – ist aber weit aus schwieriger und umfangreicher – als irgendwie Sand zu streuen.
Die Wirkung von Steinmehl – konnten wir fachlich nicht klären, es schadet aber auch nicht – selbst in großen Mengen...außer dem Geldbeutel ;-)

Jeglicher Zweifel an Wirkungen von „biologischen Grundstoffen“ endet zusehend in bäuerlichen Außereinadersetzungen von Bewirtschaftungsformen, und dogmatischen Richtlinien.

Landwirte haben eine Schwäche für „Gebinde-Aufdrucke“ aller Art – die gerne und streithaft auch als Argument gelten sollten....





werwiewas antwortet um 01-11-2010 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Ist schonwunderlich wie hier bei einem Fachforum diskutiert wird! Da kämpft ein jeder um´s rechthaben! Das wir heute im großen Maß Landwirtschaft, nach der Theorie von Liebing betreibern nur weils der Berater so sagt. Wer konventionell wirtschaftet kann ja gar nicht mitreden - er hat´s ja nie anders gelernt bzw. gemacht. Wennst´s mal mit anderen Dingen im Boden als NPK das Hauptaugenmerk schenkst, kommt man dann schneller von dieser engstirnigen Denkweise weg als was man glaubt. Aber von den grünen Genossen geliebt zu werden, weil nan ja brav NPK und PSM kauft und dann fürs Produkt an Schas kriegt ist ja für viele das Größte!!! D.h. unsere Großeltern bzw. Urgroßeltern waren ja alle dumm, wenns Gesteinsmehle, Brennesseljauche, Rasenziegel (Schweinehaltung) eingesetzt haben.
PS: Biolit gibts auch im LGH.


theres antwortet um 02-11-2010 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo werwiewas-
ich hab das Steinmehl zuerst jahrelang in einem Teil unseres Gartens ausprobiert. Und erst mit den damit gemachten Erfahrungen wurde es auch auf die landw. Flächen ausgebracht.
Es hat auch lange gedauert, bis ich die Humustheorie von Thaer und die Mineraldüngertheorie von Liebig einigemaßen verstanden und die Unterschiede anhand von Bewirtschaftung in der Praxis mit eigenen Augen gesehen hab.
Ein Spaten ist für mich das hilfreichste Gerät- Spatenprobe die wichtigste Tätigkeit des Landwirts.
Deshalb bin ich für - eigenes Ausprobieren, genaues Beobachten und Experimentieren in einem kleineren Rahmen.




mfj antwortet um 02-11-2010 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


@werwiewas – Am besten nicht lange überlegen einfachmal probieren und selbst erkunden was es bringt...

...mit diesem Posting hast du eh alle Argumente erschlagen.

Da geht´s nicht mehr um rechthaben und um nachvollziehbare Fakten – oder was man guten Gewissen´s weiterempfehlen kann – da geht´s um „pure Probiererei“.

Machst Du eine „Hoftorbilanz“ werwiewas – zur Ermittlung des Nährstoffsaldos auf deiner Betriebsebene, oder sind das auch alles „pi x Daumen“ Berechnungen ?

Und solche „fachlichen Hammel“ trauen sich eine ganze Gruppe rechtschaffender Bauern zu diffamieren...Herr, wirf Hirn vom Himmel !



@theres

Wie beurteilst denn du die Porengrößenverteilung in deinem Bodenaufbau nach der Spatenprobe.
Derjenige Porenanteil der über die nutzbare Nährstoffkapazität verfügt, und der Porenanteil der das Totwasser speichert, also Nährstoffe anreichert - die der Pflanze nicht zur Verfügung stehen?

Wie lernt man das zu unterscheiden auf dem Bodenpraktikerkurs?
Wie beurteilst Du die Luftkapazität und Luftführung nach einer Spatenprobe in deinem Boden?










carver antwortet um 02-11-2010 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@ theres
Bodenpraktiker in Ausbildung!
Ich hab aber keine Lust bei dem ewigen Hick-Hack mitzumachen.
Ich habe mein Wissen erworben, erlesen und erlebt und streite mich darüber mit niemanden!

lg carver


carver antwortet um 02-11-2010 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@ mfj
Ich kann jetzt doch nicht anders:
"Hoftorbilanz"!
Machst du eine Hoftorbilanz?
Wenn du Tierhaltung machst, wieviel N produzieren deine Tiere genau? Dh. du weißt genau wieviel N in deiner Güllegrube/deinem Misthaufen sind?
Und Wieviel Lagerverluste haben deine Wirtschaftsdünger? Es wird ja sicher wissenschaftliche Untersuchungen deines Betriebes geben, oder lässt du deine WD jährlich untersuchen, oder hast du deine Daten etwa aus Tabellen?????
Sehr einfach, aber passen diese Daten auch zu deinem Betrieb, deiner Ration?

Ausbringungsverluste: Wieviel % entfleuchen bei dir jetzt genau in die Athmosphäre?

Jahreswirksamkeit: Machst du N-min Untersuchungen deiner Böden, im Frühjahr wie nach der Ernte?

Wieviel N haben deine Kulturpflanzen verbraucht, Wieviel geht über den Winter ins Grundwasser?

Wenn du das alles weisst, bist du ein wissenschaftlich einwandfreier Vorbildlandwirt, wenn nicht, weisst du auch nicht viel mehr, als andere, die von den gleichen Tabellen ablesen und bei den gleichen Vorträgen gesessen sind!

Also verunglimpfe andere nicht die ihren Boden kennen und aus dem Bauch heraus entscheiden!

lg carver



mfj antwortet um 03-11-2010 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


Lieber Carver, leider hast Du jetzt garnichts verstanden.

Lies den Thread einfach mal von vorne....







Noro antwortet um 03-11-2010 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
nein mjf, du hast nichts verstanden, und ich glaub auch nicht wirklich, dass du es je begeifen wirst, da du dich nicht mit der thematik auseinander setzt und das hat alles nichts mit glauben zu tun. sondern ganz einfach mit der auffassung. liebig zum beispiel warnte laut pommersche sogar vor dem einsatz von mineral N.


Tyrolens antwortet um 03-11-2010 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Was ist denn Mineral-N? Wenn ich flüssigen Harnstoff dünge, ist das dann besser? Oder wenn ich eine Ammonium-Depotdüngung macht, die weniger N-Verluste erzeugt als so ziemlich jede andere Form der N-Düngung, egal ob organischer oder anorganischer Herkunft?


Noro antwortet um 03-11-2010 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
ich halt mich jetzt nicht für bio, bin auch nciht beim verband, aber ich spritz und dünge auch nix "künstliches". ich hab mir mal so die bücher zu gemüte geführt, auf die sich die öko loppy beruft, angefangen vom landwirtschaftlichen kurs, über humusphäre vom pommersche oder rusch bis zu aktuellen wissenschaftlichen arbeiten. und klar sagt man, gäh so a scharn und vieles stimmt nicht, aber wenn man bei manchen genauer hinschaut und so n bisschen nachdenkt, dann kommt man ins krüppeln und hinterfragt und probiert und erkennt.



werwiewas antwortet um 03-11-2010 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@noro
Wennst dann da s mit den 2kg Roggen hingekiegt hast - schauens dann alle blöd!!
Will nächstes Jahr einen kleinem Feldversuch starten. Übrigens, T.HIGA ist auch sehr zu empfehlen - da sieht man wie uns die "Bloshaplatn" und "Reisfresser" weit voraus sind.


Tyrolens antwortet um 03-11-2010 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
2 kg Roggen? Bonfils?


Noro antwortet um 03-11-2010 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
@werwiewas: über higa bin ich nicht so begeistert. schreib grad meine BA über EM mit negativen folgen, klar man/EM kann nicht alles. er soll mal die genaue zusammensetzung von seinem EM1 veröffentlichen, dann schau ma weiter...


Leo7 antwortet um 03-11-2010 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
den boden mit konventionellen augen zu sehen ist einfach nur zu einfach.......der archimedische punkt ist halt oft ganz schnell erreicht, wenn man die begrenzung derer erkennt, die sich mit eisernem willen gegen alles wenden, was sie selber nicht erfahren/begreifen können.

schon goethe sagt:
der aberglaube ist ein erbteil energischer, großtätiger, fortschreitender naturen, der unglaube das eigentum schwacher, kleingesinnter, zurückschreitender, auf sich selbst beschränkter menschen....
leo


Tyrolens antwortet um 03-11-2010 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Ganz schön arrogant.


Noro antwortet um 03-11-2010 22:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
in der landwirtschaft ist der aberglaube ja immer noch weit verbreitet, oder wie erkläre man sich, dass in der homöopathie eigentlich nix drin ist ausser wasser oder stärke und es trotzdem beim tier wirkt. wie erklärt man sich die wirkung von hornkiesel und hornmist, deren wirkung wissenschaftlich duzendfach bewiesen und erforscht sind.

zu goehte: mein ehemaliger deutschlehrer schrieb einem sitzen bleiber mal: gestern stand ich vor dem abgrund, heute bin ich schon n schritt weiter!! :D
beim schwachen menschen is es so, dass manchmal n rückschritt sich vernünftiger aus wirkt als ein fortschritt, gerade im hinblick auf einen abgrund vor den füssen.... :P


biolix antwortet um 03-11-2010 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
;-)) herllich.. hat goethe echt schon den tiroler gekannt.. ;-))))
und dann noch das Wort "arrogant", hat er sich den Spiegel grad vor gehalten.. ;-))))

eine gute nacht wünscht biolix ;-)


mfj antwortet um 04-11-2010 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl


Ja herrlich, Biolix wie ihr euch mit "Heilslehren" überpurzelt ;-)

Was man immer schon vermutet hat, zeigt sich immer deutlicher:

"Bio ist eine Sekte..."



Es gibt keine Evolution von Hypothesen, lieber Leo.
Letztendlich bleiben nur Fakten übrig.

Euer Kult, Mixturen aus irgendwelchen harmlos klingenden Namen - wissenschaftlich - zu missbrauchen - wird nicht auf immer und ewig die Annäherung der Menschen finden.

Über kurz oder später - wird Euer Kult - als Ersatz-Religion enttarnt sein...





theres antwortet um 04-11-2010 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Hallo Biolix,
seit gestern hab ich "Dreck" zum Lesen. Danke für den Buchtip.



Leo7 antwortet um 04-11-2010 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
lieber mfj

der archimedische punkt.....ist halt so
was ist dann konventionell für eine religion? was stellst du einerseits auf eine stufe?
du drückst herrlich genau damit aus, das konventionell "festsitzt". ohne vision, ohne zukunftsperspektiven.
i brauch keine religion in dem sinne wie du bezeichnenderweise dich immer sektirisch ausdrücken versuchst, i arbeite an der "basis des ganzen" und die fakten zeigen sich
ständig, mein lieber.
man hat augen im kopf und hände die tun und erdigkeit die "erdet".
für dich scheine evolution hypothese zu sein, aber fakt ist, du lebst - aber was solls.
du bist du und ich bin ich.

leo
p.s. geh mal raus aus "deinen büchern voller zahlen" hinterm schreibtisch und nimm ein wenig erde in die hand und leb dich rein da, spür dich rein...und vergiss mal alles, was über deinem hals voller "sichtbaren" tatsachen beginnt.

aus goethes faust:

Dummes Zeug kann man viel reden
Kann es auch schreiben.
Wird weder Leib noch Seele töten.
Es wird alles beim Alten bleiben.

Dummes aber vors Auge gestellt
Hat ein magisches Recht.
Weil es die Sinne gefesselt hält,
bleibt der Geist ein Knecht.

sieh es wie du willst, ich seh´s wie es ich will - beide sehen wir alles :-))




Tyrolens antwortet um 04-11-2010 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Na na, Biolix, dafür dass du aus der "Wir haben uns alles lieb" Ecke kommst, war das gar nicht nett.

Du erinnerst mich an den Bush Jr., der da einst sagte: "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns".




Biohias antwortet um 04-11-2010 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Ahja MFJ

Zitat:

Was man immer schon vermutet hat, zeigt sich immer deutlicher:

"Bio ist eine Sekte..."

interessant muss mal schaun wann wir wieder unsere rituale feiern....
ahja am dienstag glaub ich tanzen wir wieder ums feuer und beschwören den erdengott.....


Jambolaya antwortet um 20-01-2011 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Bin heute zum ersten Mal hier und jetzt schon sehr "bestürzt". Was soll denn diese blöde Rumschreiberei? Ihr habt kundgetan dass ihr davon nichts haltet und damit wärs gut gewesen. Habt Ihr nichts Besseres zu tun? Zu Hause nichts zu sagen? Wollte zwischendrinn schon aufhören zu Lesen aber wollte die interessanten und konstruktiven Beiträge nicht verpassen. Also hab ich Eure Beiträger einfach nicht durchgelesen sondern bin jeweils zu den Nächsten gesprungen.

@ biolix, biohias, theres etc.
Wann und wo trefft Ihr Euch? Würde gerne mittanzen und mitbeschwören. Bin zwar keine Biobäuerin und noch dazu aus Bayern aber darf ich trotzdem kommen? Weil ich glaub ja auch dran und mach auch noch viel nach Bauchgefühl (ich fühle nämlich noch was). Bei uns haben Sie leider nach umfangreichen Studien und Statistiken (welche von Chemiefirmen freundlicherweise gesponsert wurden) nicht nur das Sektenleben sondern auch das Bodenleben verboten und anschließend vernichtet. Wahrscheinlich um es demnächst mit dem hier hochgelobtem Leben aus dem Chemiekanister umprogrammiert wiederzubeleben.

Ich wünsche Euch allen einen schönen und friedvollen Abend und wollte mit meinem Beitrag die Gemüter erheitern und keinesfalls die Stimmung anheizen.

Viele Grüße,
Betty



Viele Grüße,
Betty




tobias.h(qbx24) antwortet um 03-06-2018 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolit Steinmehl
Als Laborant (Prüflabor Stahlbranche = Anorganische Chemie) und 500 m² Gärtner habe ich mich auch schon etwas mit dem Gesteinsmehl beschäftigt. Habe das Mehl mit EMaktiv im Garten aufgebracht. EM aktiv sind eigentlich nur Hefe und Milchsäure Bakterien und Penizillin Pilze!
Es liegt an am pH Wert der Erde = den Elementen in der Erde, wie Gesteinmehl wirkt (wirken kann) Die Wirkung kann nur "feucht" erfolgen!
DIESER SATZ BESCHREIBT DIE WIRKUNG VON STEINMEHL!
!!„Polarisierende Maßnahmen wirken sich auf das negativere Potential positiver aus.“ !!
---
Ob und wie schnell eine chemische Reaktion auftritt bzw. abläuft, hängt letztlich vom
Potential der einzelnen Edukte ab. Das Potential eines Stoffes hängt von der Art, der
Konzentration und der Umgebung (pH-Wert, Druck, Temperatur) ab. Im Gegensatz
zu den atomaren Metallen, bei denen ein edleres Normalpotential dazu führt möglichst
keine chemischen Verbindungen mehr einzugehen, ist es bei dem Potential so,
dass es etwas über die Reaktionsfähigkeit aussagt. Also je höher das Potential, umso
eher gibt es eine chemische Reaktion.
Eine Polarisation hingegen sorgt dafür, dass ein Potential geschwächt wird. Die
Reaktionsfähigkeit wird also ausgebremst. Möchten mehrere Stoffe eine Reaktion
eingehen und wird diese Reaktion polarisiert, wirkt sich diese auf alle Stoffe aus. Im
Beispiel Messing: Wenn Cyanid zugegeben wird, schwächt dies sowohl Kupfer als
auch Zink, weil beides stärker komplexiert wird. Im Verhältnis gesehen ist es aber so,
dass Kupfer mehr geschwächt wird, als Zink, weshalb das Potential von Zink verhältnismäßig
steigt. Das heißt: die Abscheidung von Zink wird begünstigt.
-----------------------------------------------
Einfluss von Potentialverschiebungen
Das Potential eines Stoffes wird vor allem durch seine Art und Konzentration (z.B. in
einer Lösung) bestimmt und sagt etwas über die Reaktionsfähigkeit aus. Wenn zwei
Stoffe rein chemisch miteinander reagieren sollen, ist ein möglichst großer Unterschied
der Potentiale von Vorteil. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist das Daniell-
Element.
Bei vielen gewollten Prozessen kann sich das Potential mit der Zeit verschieben.
Manchmal bietet dies Vorteile, oft ist dies aber mit Nachteilen verbunden welche dazu
führen können, dass ein Prozess chemisch nicht mehr stabil oder ausreichend
abläuft.

Ich kann mit dem Ages Bericht wenig anfangen!
https://www.ages.at/download/0/0/d1da37f881c8a489bec01feac14ab36e2a14c1cd/fileadmin/AGES2015/Service/Landwirtschaft/Boden_Datein/Broschueren/standpunkt_gesteinsmehle.pdf

Er sollte einen versuch ähnlich dem "Daniell Elemt" bauen Den Potentialunterschied zwischen Perfekter Agrar Erde und Gesteinmehl oder Kalk,.. messen und dann mit den Ergebnissen der eingesendeten Bauernerde vergleichen.

Elektrochemische Spannungsreihe!
https://www.youtube.com/watch?v=TTG_LOP3w0A



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