Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag

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Neuer 26-10-2010 09:10 - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
Österreichs Landwirte produzieren unter strengsten Auflagen und zu mickrigen Stundenlöhnen hochwertige Lebensmittel und dürfen dafür in Zukunft auch noch mit einem „Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag“ das Budget sanieren helfen.

Wäre es nicht zielführender, den Konsum von gesundheitsgefährdenden, hochverarbeiteten Nahrungs- und Genussmitteln wie Zuckerlimonaden, Süßigkeiten oder Fettbomben zu besteuern und damit analog der Tabaksteuer einen echten Lenkungseffekt hin zur Gesundheitssicherung der Bevölkerung zu erreichen?


tch antwortet um 26-10-2010 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
Nehmen wir verstärkt Marmelade, selbst produzierte Fruchsäfte und in Schmalz gebackene Schnitzel zu uns....dann leben wir gesund und werden alt oder so....

lg
tch


edde antwortet um 26-10-2010 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
kannst durchaus recht haben, tch ,mit dem alt werden und in schmalz gebackenen schnitzel..

jedenfalls ist es so, dass in jener zwangsweise schnitzelarmen bzw freien zeit die leute jahrzehnte statistisch gesehen früher gestorben sind !

und heute, 2010, haben leute mit leichtem übergewicht-bmi etwa 25 bis 30-die höchte lebenserwartung.

mfg





Neuer antwortet um 26-10-2010 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
@tch

Ja, du hast recht!

Lieber selbstproduzierte Marmelade aus 60% Frucht und 40% Zucker als Nutella aus 60% gehärtetem Pflanzenfett und 40% Zucker.

Lieber zweimal in der Woche ein in Schmalz gebackenes Schnitzel als jeden Tag versteckte Fette in Wurst, Burger, Chips und Schokolade.

Lieber selbst produzierte Fruchtsäfte als Cola, Fanta und Red Bull.

Lieber ein frisch gekochtes Fleischgericht mit Beilagen als Mikrowellen-Fertiggerichte mit unsichtbaren Fetten, Zucker und Konservierungsmittel.

Lieber ein frisches Glas Milch, ein Naturjoghurt mit frischen Früchten als ein Zuckerjoghurt mit Fruchtgeschmack.

Lieber einen frischen Salat aus dem Garten, als einen Fertigsalat aus dem Supermarkt.

Lieber ein saftiges, fettarmes Steak als ein All-you-can-eat Mittagsmenü beim Chinesen.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen...

Und es ist wissenschaftlich erwiesen: Je weniger intensiv industriell weiterverarbeitet ein Nahrungsmittel ist, umso gesünder!


tch antwortet um 26-10-2010 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
Hallo Edde

Ich weis zwar nicht genau was Du mit der Schnitzelarmen Zeit meinst...das statisch gesehen frührere ableben kann auch durch andere Einflüsse verursacht worden sein...

tch


tch antwortet um 26-10-2010 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
Hallo Sthuber

Kann es sein das Deine Vergleiche absichtlich zu Gunsten der selbstgemachten Produkte formuliert wurden.
Ist mal täglich Schnitzel im Fett gebacken.....Du wirst staunen was der nette Doc zu Dir nach 2 Monaten sagt.
Das gleiche hilt für den Fruchsaft...
Nicht alle haben das Glück einen Garten samt Frau die diesen auch pflegt ihr eigen zu nennen...

Trotz oder Dank der schlechten Ehrnährung leben die Menschen länger...
Trotz oder Dank der guten Ernährung haben Landwirte die gleichen gesundheitlichen durch ernährung bedingten Probleme- warum wohl?

Dicke bzw.fette Kinder gibts in jeder Bevölkerungsgruppe, dazu braucht man keine Statistik....

tch


tiroler antwortet um 26-10-2010 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
Hallo !
Dicke und fette Kinder hat es früher auch schon gegeben.Nicht nur wegen der Ernährung
sondern wegen der besten ärztlichen Versorgung wird die Bevölkerung viel älter.
mfg. Heinz


tristan antwortet um 26-10-2010 14:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
@sthuber
reg dich erst auf, wenn der Beitrag fertig ausverhandelt ist. Noch weiß noch niemand nichts. Habe ich auf nachrichten.at gelesen:
Das Gesundheitsministerium arbeitet an einem Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag, den alle – vom Bauern bis zum Handelskonzern – leisten sollen. Der genaue Betrag ist noch nicht ausverhandelt, es soll sich um eine Bandbreite von 10 Euro pro Kleinbetrieb und Jahr bis zu 40.000 Euro pro Konzern und Jahr handeln, hieß es aus dem Büro von Minister Alois Stöger (SP).

hde Tristan


179781 antwortet um 26-10-2010 14:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
Wenn aus diesem Gesundheitssichrungsbeitrag Massnahmen zur Gesundheitssicherung wie z. B. Fleischbeschau oder Rückstandskontrollen bezahlt werden, dann hätte ich schon ein Verständnis dafür. Wenn es nur zur Budgetsanierung ist, dann sollen sie es gleich als neue Steuer bezeichnen.

Gottfried


Neuer antwortet um 26-10-2010 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
geh, tristan, es reicht doch schon, wenn über etwas derart hirnrissiges diskutiert wird.

Kommen tut's bestimmt, und von unserer Standesvertretung wird uns als Erfolg verkauft werden, dass es ohne deren Zutun viel schlimmer gekommen wäre.

Dasselbe gilt für die Erhöhung der SV-Beiträge.


Neuer antwortet um 26-10-2010 15:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gesundheits- und Ernährungssicherungsbeitrag
@ Gottfried

Ja, bestimmt! Genauso wichtig und unentbehrlich wie der TGD.



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