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lwl 18-10-2010 19:22 - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Grüß euch!

Als Nicht-Erbe bin ich auf der Suche nach einer LW. Überall heißt's dass so viele Bauern aufhören und keine Nachfolger finden - trotzdem find ich keine passende LW in Kärnten.

Ich mag gar nicht drüber diskutieren, wie weit es Sinn macht neu mit der LW zu beginnen, denn ich mach die Arbeit gern, hab die Ausbildung und ein geregeltes (Haupt-)Einkommen.

Die Frage ist nur, nachdem Inserate im KB bisher nix brachten: Wisst Ihr andere Zeitschriften etc. wo man es in Kärnten noch versuchen könnte? Oder kennt vielleicht jemand einen Bauern der aufhört und den Hof in gute Hände übergeben mag?





kendo antwortet um 18-10-2010 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Hallo
Im der vorlezten ausgabe des kärntner bauern ist eine LW zur versteigerung ausgeschrieben
der termin ist demnächst .
Viel Glück Mfg Kendo



traktorensteff antwortet um 18-10-2010 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Hallo!

Folgendes Angebot ist mir unlängst untergekommen:

Bergbauernhof im Mölltal (1000m)
Grundstück: 8,8 ha Wald/Wiesenflächen arrondiert, Zone 3/4, ideal zur Kleinviehhaltung (Wiese dzt. verpachtet), Alp/Weide- und Holzrechte
260.000 Euro

http://cgi.ebay.de/Bergbauernhof-Sonnseite-Molltal-Karnten-Osterreich-/160348470215?pt=Auslandsimmobilien&hash=item2555837bc7
(Bild 1-3)


Josefjosef antwortet um 18-10-2010 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
mußt hald einheiraten.
Das hat unsere alte Monarchie früher auch gemacht, statt Eroberungskriege zu führen.
Oh du glückliches Österreich! Heirate! :-)

gruß
josef



mfj antwortet um 19-10-2010 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht


...und wenn Sie "hundert Hektar" hat - darf Sie auch noch "hinken".....

(hat hier mal einer geschrieben....;-)





lwl antwortet um 19-10-2010 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
letzeres hab ich schon öfter gehört, die entscheidung für ne frau ist aber bereits gefallen. hinkt nicht, hat aber auch keine 100 ha ;-)

danke für die info bzgl. versteigerung, der termin ist aber schon morgen und ich hatte keine Gelegenheit mir das anzusehen, weiß nicht mal wo das is. sonst wärs auch von der preislichen richtung her schon mal interessant gewesen.

der hof im mölltal klingt interessant, ist halt etwas weit vom schuss. ich weiß, bin kein leichter fall - aber wie oft entscheidet man sich im leben für einen bauernhof. ;-)


lwl antwortet um 24-10-2010 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
wäre noch immer für ideen dankbar ;)

lg und schönen sonntag


Moarpeda antwortet um 24-10-2010 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
@traktorensteff

hab mir die bilder von dem mölltaler bauernhof angesehen, bin mir nicht so sicher ob das die volle sonnenseite ist, so wie die schatten oben vom wald her fallen.
man sollte sich objekte möglichst in den sonnenarmen monaten ansehen, im sommer scheint bald wo die sonne.
bei meinem ersten wirtschafterl hatte ich im winter 2 stunden sonne und 200 meter weiter hatten sie ganztagssonne, es war zum weinen.

...und scheint mir a schöne gstettn zu sein, ein liebhaberobjekt.


lwl antwortet um 24-10-2010 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
servus moarpeda,

die sonnenverhältnisse sind mir auch gleich aufgefallen - glaub du hast recht. aber is natürlich schwer was zu finden, was zentral aber doch allein liegt, nicht am nordhang sondern am südhang liegt, erhöht ist, aber trotzdem keine steilflächen besitzt auf denen ständig die lebensgefahr am beifahrersitz mitfährt usw.

und was sich bisher als das größte problem herausstellte: am schwersten ist es, was zu finden, wo die hofbesitzer tatsächlich übergeben wollen, oft scheint mir das a bisserl so als würde ein gärtner, hausmeister und (im fall des falles) krankenpfleger gesucht - und wenn ich einen dieser berufe ergreifen hätte wollen, wär ichs ganz anders angegangen ;)


Moarpeda antwortet um 24-10-2010 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
@lwl

mit zunehmendem alter habe ich es lieber, wenn ich ebene flächen habe als wenn ich vom berg herunter schauen und fallen kann,
auch deshalb, weil ich zwei gleich lange beine habe und das gehen am hang mühsam ist ;-))

klimatisch sind erhöhte langen meist von vorteil, weil weniger nebel.


drei dinge sind wichtig beim kauf:
1. die lage
2. die lage
3. die lage

alles andere ist nur mehr eine frage des geldes ;-))



Haa-Pee antwortet um 24-10-2010 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
tu felix austria nube..... hat auch beim finden eines bauernhofes gewisse vorteile....

entweder du hast jede menge geld oder wirst relativ lange an so einem bauernhof abzahlen.

auch wenn die renditen mager sind,sind höfe teuer in der anschaffung und erhaltung!

die einzige chance ohne heirat ist die leibrente inkl altenpflege da gibts sicher einige höfe die auf diesem wege weitergeben werden!



lwl antwortet um 24-10-2010 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
@ haapee: danke fürs zusammenfassen meines problems - gut getroffen ;)

ganze höfe kosten tatsächlich ein unrealistisches vermögen, muss also wohl was auf leibrente sein - allerdings bitte ohne altenpflege, wir haben ja schließlich unsere eigenen familien...




josefderzweite antwortet um 25-10-2010 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
muss es unbedingt kärnten sein? ich weiss eine 40ha landwirtschaft in sonniger höhenlagen in der südsteiermark.


Hirschfarm antwortet um 25-10-2010 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Bei Leibrente kriegst du immer auch die Vorbewirtschafter mit dazu. Ich finde die Lösung schlecht weil der Übernehmer ein legitimes Interesse daran hat daß die Übergeber bald das zeitliche segnen und die Übergeber mit diesem Wissen umgehen müssen. Pachte dir eine Landwirtschaft und schau das du jedes Jahr ein wenig Grund zukaufen kannst. Das funktioniert mit weniger Kapital, und du erreichst dein Ziel auch.
mfg
p.s.Oder geh in den Osten. Dort kriegst du ums gleiche Geld ein vielfaches an Fläche und die Auswahl an Betrieben ist auch ungleich höher.
mfg


lwl antwortet um 25-10-2010 12:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
@hirschfarm: genauso sehen wir das auch, möchte nicht auf den tod einer anderen person spekulieren, daher soll die leibrente auch langfristig finanzierbar sein und die hofübergeber nicht am hof bleiben. wobei ich selbst auch verstehen kann, wenn man am "eigenen" hof bleiben will, das sind halt die zwei gegenüberstehenden sichtweisen, die schon bei manchen familien zum problem werden, wenn man den hof der eigenen eltern übernimmt.

das pachten geht nicht gut, denn: was passiert im falle dass man sich bereits einige grundstücke zusammengekauft hat und dann die pacht der hofstelle und somit betriebs- und wohnstätte verliert ;-/ das geld ist glaub ich schlecht bzw. riskant investiert.

und in den osten gehen: ja könnte man, aber ich muss glücklicherweise nicht um jeden preis wirtschaftlich denken, ich möcht dort sein, wo ich mich zuhause fühle ;)


josefderzweite antwortet um 25-10-2010 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Den Hof den ich meine ist nicht auf Leibrente. Die müssen verkaufen. Ordentliches Haus und gut erhaltener Stall aus den 80er oder 90ern.


Haa-Pee antwortet um 25-10-2010 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
da thema leibrente ist hochsensibel.

ich kenne einen bekannten bauern in meiner gegend der nebenbei bzw eh schon als hauptberuf ein handelunternehmen mit über 70 angestellten betreibt aber wie es der zufall will an einen bauernhof in seenähe gekommen ist mit leibrente.
der zahlte die leibrente keine 2 jahre und dem besitzer hat das zeitliche gesegnet.....
in unmittelbarer nachbarschaft auch ein bauern eine kleine hofstelle auf leibrente übernommen hat und der zahlt laut auskunft meiner mutter die sämtliche datums intus hat über 36 jahre leibrente und die übergeberin ist im 97 lebensjahr und erfreut sich den umständen über gute gesundheit!

wenn du mutig bist 250000 eigenkapital mitbringt würde ich falls dich die slawischen gepflogenheiten nciht stören einen betrieb in serbien oder kroatien kaufen.

dort ist viel in staatsbesitz die staatskassen leer und potente investoren mit bargeld gesucht.
nach der kriesrestitution wird dort auch so mancher private besitzer versuchen geld zu machen!
ich hab einen bekannten der hat in kroatien 26 ha hof bestes ackerland die gebäude wurden teilweise durch den wiederaufbau fond neu errichtet.
mich reizt es gewaltig dort unten zu investieren bin aber in meiner entscheidungsfindung vorallem wg der komplizierten für mich langen anfahrt skeptisch.
gewinn würde ich als gesichert ansehen ist ungefähr so wie 1990 der in ostdeutschland investiert hat.....mehre hundert prozent für gute lagen bis dato ist realität.
die politische stabilität sind natürlich risiken!

die bonitäten sind dort teilweise hervorragend!
ich war schon mit auf besuch und ich trau mir zu dass ich dort locker einen 15 tonnen trockenmaisertrag hinbekommen mit unserm know how.
paprika tomaten handgross die seine mutter kultiviert, niederschläge ausreichend aber was zählt is das schon maritime warme klima und die gute erde!


Hirschfarm antwortet um 25-10-2010 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Mit einer großen Wertsteigerung brauchst du in der Vojvodina aber nicht mehr zu rechnen. Die Böden dort sind teurer als im angrenzenden Rumänien oder Ungarn. Die Filetstücke sind aber bereits verteilt. Und wenn du weniger als 200 ha bearbeitest kostet die Verwaltung mehr als du verdienst.
mfg


lwl antwortet um 25-10-2010 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Tja wie gesagt, wir wollen in Österreich bleiben, denn uns liegt zwar sehr viel daran, unser Ziel einer Landwirtschaft zu verwirklichen, es muss aber nicht so dringend und so gewinnorientiert sein, dass wir deswegen ins Ausland auswandern. Nebenbei is auch die Frage, ob die Gewinne dort wirklich nachhaltig sind. Wer weiß einerseits wie sich das Land entwickelt und andererseits wie es mit dem politischen Rechtsruck noch so weiter geht der sich durch schon so ziemlich alle Länder zieht....



lwl antwortet um 25-10-2010 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
@ haapee: kenne zwei ganz gleiche Leibrentebeispiele. Komischerweise hatten bei uns auch die das Glück, die von Haus aus bereits mehr Geld hatten ;)

Wenn man sich auf Leibrente einlässt, dann muss diese echt mit viel Pufferspielraum leicht finanzierbar sein, sonst ist das echt ein zu großes Risiko und ein Klotz am Bein.

@josefderzweite: Vielleicht kannst du mir ja mal näheres über diesen Hof mailen, wäre sehr nett von dir: lwl2@gmx.at


Wurm antwortet um 25-10-2010 15:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Hast es schon mal auf www.awz.at probiert?


lwl antwortet um 25-10-2010 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
ja, danke! hab mir schon mal die webseite angesehen, haben aber kein passendes angebot in ktn.!


hjwg antwortet um 20-10-2015 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Ich habe einen Hof zu verkaufen !
Schreib mir einfach unter lflhof Klammeraffe aon.at !
mfG. hofi


jfs antwortet um 21-10-2015 01:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernhof gesucht
Hallo lwl!
Ich bin in der Situation keine eigenen Nachkommen zu haben. Auch in meiner Verwandtschaft ist dzt. kein potenzieller Nachfolger zu finden. Das Thema Übergeben wird für mich so in +/- 15 Jahren schlagend werden. Als dann alter Mann interessiert mich eine Leibrente (aus heutiger Sichtweise) nur sekundär. Viel wichtiger für mich ist eine Weiterbewirtschaftung und damit ein Weiterbestehen meines Hofes. Wie weiter oben gelesen, hatte ich das Pech bei meiner Geburt nicht auf die Lage mal drei meiner damals zukünftigen Heimat zu achten. War wohl mit was anderem zu beschäftigt. Trotzdem lebe ich jeden Augenblick recht gerne hier. Als Denkanstoß meine ich, den Hof hab ich von meinen Vorfahren überantwortet bekommen, inklusive deren Lebensarbeit. Warum sollte ich selbst im Alter dann meine Lebensarbeit in Gold aufwiegen wollen? Schlussendlich weiß ich am allerbesten was ich meinem Lebenswerk an Belastung zumuten kann. Vor allem dann, wenn eine Nachfolgegeneration darauf aufbauen und weiterarbeiten will. Natürlich ist es mit einem Nachfolger den man von klein auf kennt einfacher beim Generationenwechsel. Oder aber auch nicht!?
Andererseits, die/ den Lebenspartner lernt man in der Regel auch nicht schon im Kindergarten kennen. Also wie so oft im Leben - eine fifty-fifty Chance.
Bin wegen deiner Überlegungen auch dazu animiert worden mir ein paar Gedanken durch den Kopf gehen zu lassen. Mein Tipp an dich wäre, am besten funktioniert die Mundpropaganda und die Portion Glück am rechten Platz zur rechten Zeit zu sein.
Viel Erfolg!


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