Stickstoffdüngeverbot

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RT93 18-10-2010 17:48 - E-Mail an User
Stickstoffdüngeverbot
Ich hab mich mal auf der Website der Landwirtschaftskammer Steiermark erkundigt und habe das gefunden:

http://stmk.agrarnet.info/netautor/napro4/appl/na_professional/parse.php?id=2500%2C1327145%2C%2C

hier wird beschrieben:
"1.Das Ausbringen von stickstoffhältigem Handelsdünger, Gülle, Jauche und nicht entwässertem Klärschlamm auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ohne Gründeckung ist in der Zeit vom 15.10. bis zum 15.02. des Folgejahres verboten."

jedoch ein paar Absätze später:
" Eine Düngung zur Strohrotte ist bis spätestens 14.11. von max. 30 kg Gesamt-Stickstoff möglich. Erfolgt eine Strohdüngung und wird zusätzlich eine Gründeckung im Sinne der obigen Ausführungen angebaut, können in Summe max. 60 kg Gesamtstickstoff gedüngt werden."

Ist das jetzt Auslegungssache oder wie ist das?

LG






wildduck antwortet um 18-10-2010 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stickstoffdüngeverbot
...sei froh drum.


Shalalachi antwortet um 18-10-2010 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stickstoffdüngeverbot
Wo ist da die Auslegungssache? Ein paar Maisstoppeln gilt sicher nicht als Strohrotte.


Hofknecht antwortet um 18-10-2010 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stickstoffdüngeverbot
Hallo,

Wenn schon dann nur zur Maisstrohrotte bis 15 November ausbringen, und nicht mehr als 30kg N pro Hektar.

Hier ein Link dazu wo ein Bauer zuviel Gülle pro Hektar ausbrachte im November, und der Zoll davon Wind bekam: https://findok.bmf.gv.at/findok/showBlob.do;jsessionid=00BAC513D65D6CD4A5FCAF2BE6E96B3F?rid=30543&base=UfsBmfPdf

mfg


RT93 antwortet um 19-10-2010 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stickstoffdüngeverbot
Nach dem Dreschen bleibt genug Stroh liegen das dies als Strohrotte bezeichnet werden könnte, was andres ist natürlich wennst Silage häckselts...

LG


Haa-Pee antwortet um 19-10-2010 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stickstoffdüngeverbot
die von hofjurist eingestellte rechtssache zeigt sehr interessante hintergründe auf und auch die tatsache dass eine düngung mit wirtschaftsdüngern auch als abfallbeseitigung gelten kann.

interessant wäre ob die beobachtung duch den zollbeamten nach intervention oder anzeige erfolgte oder rein zufällig beobachtet und zur anzeige gebracht wurde!?

in meiner gegend setzt sich das güllefahren bei einbruch der dunkelheit immer mehr durch....
vorallem überwiegen die vorteile mit dne grossen fässern relativ hurtig durch die gegend fahren zu können da wesentlich weniger strassenverkehr zu gange ist.

und nachts auch weniger leute und beamte schon weniger zu beobachten haben.......


biolix antwortet um 19-10-2010 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stickstoffdüngeverbot
aber viel verdächtiger.. ;-))

lg biolix

p.s. wusste gar nciht das der Zoll da auch zuständig ist, so ind er Art "hams was zu verzollen..jo klor 10000 Liter Schweinegülle, wollens mal genau prüfen.." ;-)




moe9584 antwortet um 19-10-2010 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo

@Magrethner
Komisch, genau das selbe hab ich bereits am 17.10: "Gülleausbringung auf stroh!" geschrieben?!?

Fragwürdig bleibt nur warum die Landwirtschaftskammer in ihrer Aussendung den Hinweis, unter welchen die Düngung zur Strohrotte vorkommt, einfach weggelassen hat.
Welche Dinge für die wichtig sind wurde hier eindeutig klargemacht...

mfg




Hirschfarm antwortet um 19-10-2010 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stickstoffdüngeverbot
Wenn im Grundwasser ein Mikrogramm Nitrat nachgewiesen wird gleicht das einem Schwerverbrechen. Dabei ist es vollkommen egal wieviel Nitrat drinnen ist weil die Leute nicht am Nitrat im Trinken zugrunde gehen sondern am Zucker und Alkohol der sich in den Getraenken wiederfindet. Aber die Gestapo braucht ja auch irgend ein Betaetigungsfeld.


schellniesel antwortet um 19-10-2010 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@haapee
Nun ja aber bis zur Morgendämmerung hat kaum einer die Gülle eingearbeitet also sind die Nachtschichten mit dem Gülle Fass auch nicht das gelbe vom Ei!

Ob das nun ein Beamter zur anzeige gebracht hat oder nur ein Anreiner der sich über die Geruchsbelästigung geärgert hat ist doch ziemlich egal! Was bei einem Bga Substrat eher harmlos wäre.

Nun ja gibt mehrere solcher Fälle im Süden der STMK! Gerade was das Leibnizerfeld samt Wasser Einzugsgebiet angeht sind die Behörden da sehr dahinter!

Mfg schellniesel


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