Monsanto, und es geht abwärts...

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biolix 01-10-2010 08:45 - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
hallo !

na da schau her, Geburtsfehler: na wo her denn, und auch die Bauern sind mit dem Saatgut nicht zufrieden...

lg biolix

30.09.2010 19:30

Monsanto, Gerüchte sorgen für neue Verluste


New York (BoerseGo.de) - Den Aktionären des Saatgutkonzerns Monsanto gefallen die neuen Gerüchte, die am Markt herumgereicht werden, wirklich nicht. Monsanto gehört bei hohen Umsätzen zu den Verlieren an der Wall-Street. Der Hersteller gentechnisch veränderten Saatgutes hatte schon am Dienstag mehr als acht Prozent verloren. Das neuerliche Minus ist offenbar auf eine Studie zurück zu führen. Demnach wird ein Unkrautvernichtungsmittel mit Geburtsfehlern in Vebindung gebracht. Am Dienstag wurde der Verlust mit Zeifeln an der Zulassungsfähigkeit von Saatgut Monsantos in der EU und der Unzufriedenheit von Farmern mit der neuen Gertreidesorte Smarstax in Verbindung gebracht



mfj antwortet um 01-10-2010 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Da sieht man wieder Biolix, wie Ihr auf der Brennsuppe dahergeschwommen kommt.

Erstens baut ihr auf Gerüchten auf...
zweitens ist das ein ganz normaler Ablauf im Aktiengeschäft...
und drittens ist Monsanto als Welt-Wirtschaftsunternehmen weder bemitleidungswürdig noch gefährdet.

Was Du damit (eigentlich) aussagen willst – ist:

...jedermann weiss, dass-
...es ist bekannt, dass-
...wir wissen, dass... Bio besser ist.

Und weil wir keine Fakten dafür haben – entlehnen wir uns einfach die Gefühle der Menschen, und spielen damit.

So was nennt man „conventional wisdom“ – auf Deutsch etwas so übersetzt:
wie: mit netten Thesen zur Weisheit - und dann zum Profit ;-))







little antwortet um 01-10-2010 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo mfj!

Da biolix schreibt für bio-ok. Aber ich bin der Meinung das Gentechnik die neue Form der Leibeigenschaft ist. In Indien ist die Selbstmordrate so hoch wie noch nie bei den Bauern, weil die gentechnisch veränderte Baumwolle keine Erträge liefert, so wie von der Firma versprochen. Es wäre sicher von Vorteil wenn zumindest gegen die Gentechnik die Bauern zusammenhalten würden (egal ob Bio oder Konventionell) weil die Politiker sind sowieso schon alle gekauft.


Tyrolens antwortet um 01-10-2010 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Könnten alle indischen Landwirte lesen und schreiben, dann gäbe es dieses Problem nicht. Kurzum: Nicht die GVO sind schuld, sondern die mangelnde Bildung;
ist übrigen auch in AUT der Fall. Vor allem, scheint mir, im hintersten Waldviertel. ;)


traktorensteff antwortet um 01-10-2010 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
@ little
Auf diese Frage wird dir der mfj schreiben, dass nicht GVO sondern das Klima (Dürre) zu den Einbußen geführt hat. Und das ist (teilweise) möglich, jedoch für uns hier nicht überprüfbar, weil wir keine Klimadatenreihe aus Indien haben. Aber der mfj wird uns sicher "beruhigen" und uns sagen, es gibt ja schon tolle GVO-Züchtungen, die Dürre ertragen können...

Tyrolens
Wäre interessant, wo du den Grund in der Bildung siehst.

Letzte Woche in "Unser Land" im Bayrischen Fernsehen: Sojaanbau in Bayern. Die sind mit der Anbaufläche noch hinter uns, da haben wir schon früher mit dem großflächigen Anbau begonnen! Interessante Info: Importsoja ist 20 % billiger als bayrisches Soja! Und auf das Endprodukt, kg Fleisch oder 1 Ei umgelegt ist das schon einiges an Geld.
Und auf die Frage, woher er das Saatgut bezieht, sagt er: Österreich, weil DIE in Österreich so eine strenge Gesetzeslage haben, dass man sicher sein kann, keine GVO-Verunreinigung zu haben! Das macht als Österreicher schon stolz! Auch vor ein paar Jahren hat ein Schweizer gesagt, er bezieht den Mais aus Österreich, ich glaube, für Babynahrung, weil man hier wirklich sicher sein kann, dass es keine Verunreinigung gibt! DAS ist ein Wettbewerbsvorteil!

Infos: http://www.asamhof-kissing.de


biolix antwortet um 01-10-2010 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
;-))

mit der Bldung kann man es einfach nur bis zum Biolandbau schaffen.. ;-))

Ja es ist ja soo hoch geistig sich mit Monsanto, BASF und Co. Giften einnebeln zu lassen.. ;-))

Ja und danke Steff, 20% ist doch die WElt für Sturmi und Co., dann brauichen sie auch nicht zu jammern.. ;-)

lg und mahlzeit biolix


mfj antwortet um 01-10-2010 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...

Weißt Du Little – jetzt machen wir mal einen Test ;-))

Wenn man die Bevölkerung nach dem Namen des größten Massenmörders des 20. Jahrhunderts fragt – wird sogar jedes Schulkind ab der vierten Klasse antworten:

Hitler.


Wenn man nach dem Namen des Menschen fragt, der in fünfziger und sechziger Jahren bessere Anbaumethoden und Getreidesorten eingeführt hat, und damit Millionen von Menschen vor dem Hungertod bewahrt hat ...kommt oft nix.

Du oder auch andere hier, wirst mir als „informierter“ Landwirt sicher seinen Namen nennen können, und damit beweisen wie gut ihr Hintergründe kennt ?

Als kleine Hilfe dazu:
Ihm wurden 57 Ehrendoktortitel verliehen, war Mitglied von unabhängigen Wissenschaftsakademien bei zwölf Nationen – erhielt den Friedensnobelpreis und und und...

Warum mach ich das ?


Weil wir unendlich viel nachplappern – ohne die Hintergründe zu kennen, weil wir unaufhörlich auf Propaganda, Aktivismus und Märchenerzähler reinfallen, und es dann unbewusst weiterverbreiten.
Dein Eintrag ist so einer. Völlig unreflektiert, ohne Daten – und Faktenlage, versehen mit einer großen Bildungslücke in diesem Bereich, setzt Du hier ein „edles Ziel“ in den Raum, das ungebildet und unwissend sogar Sinn machen könnte.
Nur, es ist falsch.

Bemühe Dich doch mal um neutrale Information.
Weil wir dann vielleicht mal auf einem Niveau diskutieren, das Bewertungslagen nach Fakten und Daten zuläßt, und dieses blöde vorgeschobene und unwissende Angst- und Untergangsgejammere aufhört.
Gerade wir Landwirte sollten aufhören zu dogmatisieren, offen und kritisch Produktionsabläufe bewerten und Zuchtfortschritt nicht mit "Teufelsaustreiberei" kommentieren.

Besonders Reiche Gesellschaften wie die unsrige, leisten sich den Luxus, gerne „hungrige Opfer“ zu bringen – und eine Debatte anzuzündeln, die eindeutig auf Kosten der Armen geht.
Dein Argument sind verdrehte Tatsachen, versehen mit einer optischen Medizin von Unwahrheiten. Hunger ist halt Schicksal !!!



@Biolix, gerade wer sich mit ökologischer Landwirtschaft und seinen Produkten auseinader gesetzt hat - kennt die Bioprobleme und verkleideten Halbwahrheiten:

-Bioprodukte bietet keinen gesundheitlichen Vorteil

-die Biolandwirtschaft setzt veraltete und unsichere Bekämpfungsgifte ein

-über 90 % der Gifte in Lebensmittel sind natürlichen Ursprungs

-Schimmel- und bakterielle Verunreingungen sind nach wievor die größten Gesundheitsgefahren in Lebensmitteln - und in Bioprodukten am meisten vertreten.

...dass Ihr von der Ökobranche auf das Bildungsdefizit der Produzenten und Verbraucher erfolgreich setzt, spricht ja auch Bände....



@Traktorensteff:.....so stolz und so sicher das österreichische Biohirse vor 2 Jahren aus Geschäften zuruckgezogen wurde.
Wenn man solche Mengen von Giftstoffen (Stechapfelsamen) in gentechnisch veränderten Lebensmittel gefunden hätte - wäre dies das Ende der Grünen Gentechnik gewesen"...

Soviel zum "Welpenschutz" der Biolandwirtschaft ;-)))







hannipanni antwortet um 01-10-2010 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
@mfj
wofür steht dein Nick?
etwa für "monsanto forum junkie"?

wird da pro Posting oder Zeile abgerechnet?



little antwortet um 01-10-2010 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo mfj!

Also das so ein Gscheitwaschl wie du sich mit so depperten Bauern wie uns abgibt, wundert mich doch sehr. Und viel lesen heißt noch immer nicht gescheiter als andere sein, es könnte ja sein das du lauter Fix und Foxi Hefte liest!!!
Oder hast du schon eine gentechnisch veränderte Gummipuppe mit 2 Büchsen und 4 Molkereien.
Ich wollte eigentlich nur eine sachliche Diskussion, aber mit so Leuten wie du, ist das unmöglich oder hängst zufällig mit Monsanto zusammen oder hast du gar Aktien davon, weil du so empfindlich reagierst.
Außerdem zu Hitler:

Wir zahlen an die Juden Unsummen für etwas was schon 65 Jahre zurückliegt, die führen sich aber auf als hätte man Hitler geklont und dann nach Israel exportiert.

Außerdem bin ich mir sicher das genau du der bist der lauter Fair Trade Produkte kauft, und seine Felder mit umweltfreundlich abgebauten Phosphor und Kali düngt. Wo nur Erwachsene und keine Kinder arbeiten.
Kannst du mir bitte veraltete Bekämpfungsgifte nennen die die Biobauern einsetzen dürfen?!
Aber eines ist sicher das die Biogetreide bei den Verpilzungen von Getreide bis jetzt immer besser waren(sprich weniger Verpilzung) als die Spritzer die brav Abreifeschutz und was weiß ich noch alles draufhauen.

Viel Spaß beim lesen und einen kräftigen geistigen Gehirnerguß an mfj


biolix antwortet um 01-10-2010 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
;-)))

Alle Unterstellungen Richtung bio kannst mal beweisen lieber mfj, du bleibt einfach deine Beweise schuldig...

- Bio ist schon gesünder weil schon weniger Pestizide, und in 99% der Tests gar keine nachzuweisen sind, weiters zeigen viele Studien den höheren Vitamingehalt und den Nährwert von Bioprodukten...

- Bio verzichtet auf tausende chem. Synth. Spritzmittel, das sind mir alle mal Kupferpräperate die im WEin und Obstbau noch eingestzt werden im geringen Maße noch lieber...

- die 9ß% ziegst ma, und an den 10% chem. Giften kommen dann Allergien etc. danke eben nicht bei Bio, siehe Glutamat threat..

-Schimmel , Bakterien ?? has tschon mal was von positiven Bakterien gehört, von einer natürlichen "Bakterienflora" die nicht durch Gifte zerstört ist, soll man auch mal mit dem Immunsystem in Verbindung gebracht habeben.. ;-)) Aber vielleicht meinst du ja doch Mykothoxine... wie oft noch, Bio bleibt in allen Monitoring vor konv. weil sie die gesünderen Pflanzen sind.. ;-)

- Und zu aller letzt, gerade Bio kaufen Leute die eher mehr geblidet sind, und ich meine auch bei den Produzenten kann man sehr heufig Unterschiede erkennen.. ;-)))

lg und schönen abend biolix

p.s. hab mich wieder köstlich amüsiert mit dir, solltest mehr bei deinen Scherzthreats bleiben.... ;-)))





biolix antwortet um 01-10-2010 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
HalloTria !

kennst du die Kupferuntersuchungen des Obstes und der Trauben bzw. dann des Weines ?

Du weißt als Obstbauer wanns gespritzt wird und weißt dann auch wie viel auf die "Früchte" kommt, oder ?

lg biolix


Restaurator antwortet um 01-10-2010 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
@biolix:
das ma bio bevorzugen soll - da bin ich mit dir einer meinung. auch ich kauf - wenn möglich und leistbar - bio.
tatsache ist aber, dass gerade WEIL "gebildetere" leute bio kaufen diese waren teilweise völlig überteuert sind. ich denk heut noch mit an schmunzeln an a paar alte bauern auf der alm. auf mei frage warum sie mit öl heizen obwohl sie soviel holz haben war die antwort: "jo mei, von den gscheiten g'studierten in der stadt verlang ma soviel für's scheiterholz für ihre kachelöfen, dass ma uns den dreck selber net antuan müassn!".
"überteuert": ich kenne schon die problematik mit den zu niedrigen preisen für landwirtschaftliche produkte, aber wenn wir als doppelverdiener samt (hauptsächlich) selbstversorger - landwirtschaft uns nur a "alte reib'n" leisten können und der bio - bauer mit an luxus - wagerl vorfährt, dann ist's zu teuer.
(was "gebildetere leute" sind is zu hinterfragen, du kennst sicher auch einige akademische prolos und einige blitzg'scheite pflichtschulabgänger).
ob - abgesehen von vielleicht a paar eher harmlosen allergien - bio besser ist weiss ich nicht. einerseits kommt es bei der herstellung der "konvi - gifte" zu massiven umweltbelastungen, andererseits steigt bei uns gerade bei der generation, die am meisten mit den diversen giften "ernährt" wurde die lebenserwartung. nämlich genau die generation die giften ausgesetzt war, die heute absolut verboten sind (denk nur z.b. an das ddt in den 50er jahren)


biolix antwortet um 01-10-2010 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Nabend Resteaurator !

danke das du bio kaufst wenn es geht.. ;-))

Ja "überteuert", also die Supermarkt Bioprodukte meine ich sinds schon lange nicht, bei Fleisch ist der unterschied noch zu hoch...

Was das "gebildet" betrifft, hätte ich nie angesprochen, wenn es nicht so hingestellt wurde als wenn die Biokäuferinnen eher ungeblideter wären.. aber du hast recht, ich kenne auch andere "gebildete", aber ich meine die kaufen auch kein bio.. ;-))

Du was die Lebenerwartung betrifft: Wie viele Generationen leben wir schon mit tausenden chem. Synth Spritzmitteln, hunderten E Nummern ?

D.h. die jetzt alt werden hatten die ersten 20-30 Jahre nicht diese Ernährung bzw. Umwelteinflüsse, da werden wir noch sehen.. So wie meine Frau bin auch ich überzeugt das alleine die Lebensumstände, Hygiene, ( nicht Sterilität ), natürlich die entwicklungen der Medizin ( die Leut werden zwar nicht gesünder, aber sie werden mit Krankheiten noch älter..) Vorsorge, dazu geführt haben...

lg und noch einen schönen abend.. biolix


mfj antwortet um 01-10-2010 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Also lieber Biolix:

erste Feststellung: -Bioprodukte bietet keinen gesundheitlichen Vorteil

Seit der Kundmachung von Bioprodukten um 1920 wird versucht , von allen möglichen Stellen einen Beweis zu finden, dass ökologische Produkte besser für die menschliche Gesundheit sind – vergebens.
Der gute Ruf der Bioprodukte ist reine Gefühlsache ohne Daten und Fakten.

Bis heute ist kein einziger wissenschaftlicher Nachweis dafür erbracht worden.
Manche Bio-Machos geben das auch zu.
So hat Katherine DiMatteo, Oberste Chefin des amerikanischen Organic-Verbandes zugegeben:...Biokost hat den selben Nährstoffgehalt wie konventionelle Kost und ist auch nicht gesünder....
Auch Georg Schweissfurth von der Biosupermarktkette Basic erklärte: Wenn Sie denken, sie kaufen Essen mit extra-Nährwert oder mit Extra-Sicherheit – wir haben keine Beweise dafür...
...und sogar Urs Niggli vom Schweizer FIBL bestätigt....dass es bis heute keine wissenschaftliche Beweise gibt, dass Bioprodukte gesünder seien – so wie es die Verbraucher erwarten.

zweite und dritte Feststellung: - die Biolandwirtschaft setzt veraltete und unsichere Bekämpfungsgifte ein -über 90 % der Gifte in Lebensmittel sind natürlichen Ursprungs

So schön wie man es dem Verbraucher erzählt , ist es schlichtweg nicht.
Biobauern setzen keine Pflanzenschutzmittel ein, dass glaubt der gutgelaunte Verbraucher, und wenn er welche einsetzt wird er schon das richtige machen.

Biobauern greifen halt auf alte Praktiken des Pflanzenschutzes zurück – wo es eigentlich jedem die Haare aufstellt.
Die Liste ist ja Europaweit abrufbar – nur Österreich hat eine Gebührenpflicht dafür eingeführt.
Vielleicht ist Biolix so lieb und stellt Sie kostenlos ins Netz. Dann können wir die Pyrethrine, Quassine, und Schwermetallpräparate mal begutachten. Aber wahrscheinlich wird er sich das nicht trauen....

Toxikologen bewerten Bioprodukte zwar als chemisch rückstandsfrei, bei weitem aber nicht frei von natürlichen toxischen Giftstoffen – die dann gebildet werden, sobald die Pflanzen unter Krankheitsdruck kommen. Und diese Gifte schauen weder auf eine Wartezeit noch auf eine Giftverträglichkeit.
Und Biolix, Dein schwaches Argument an Tria – selbst wenn es nicht an Beeren und Früchten haftet, im Boden landet es allemal. Und Schwermetalle werden wir nie wieder aus dem Boden kriegen. Ganz zu schweigen wie es den Bodenorganismen schadet.

Vierte Feststellung - Schimmel- und bakterielle Verunreingungen sind nach wievor die größten Gesundheitsgefahren in Lebensmitteln - und in Bioprodukten am meisten vertreten.

natürliche Krankheitserreger wie Schimmelpilze, Einzeller, Bakterien und Viren sind nach wie vor die häufigsten Krank- und Sterbeursachen unserer Menschheit.
Kontamination durch Schimmelpilze ist bei Biolebensmitteln wahrscheinlicher als bei anderen. Alle Arten von Tierdünger haben enorm viele Krankheitskeime und sind ein Paradies für Bakterien.
Alle Ehec-Bakterien lauern geradezu freudig auf Fäkalienreste am Feldgemüse und
mit was wollen den Biobetriebe anders düngen.

Beat Stadler – Immunologe aus der Schweiz bringt es auf einen Nenner“
Zurück zu mittelalterlichen Produktionsmethoden kann eben auch bedeuten, das mittelalterliche Gefahren wieder auftauchen.

Die Statistik der Pathologen gibt im recht.

Das alles ist kein "schlechtmachen von Bio oder zurechtbiegen von Konvi" sondern es ist wissenschaftlich bestätigt und hinterlegt.
Bioprodukte sind nicht schlechter, aber auch nicht besser als herkömmliche Nahrungsmittel.

Bio ist eine Gefühlsache - die der Verbraucher aufgrund seiner Kenntnis entscheidet - und geschürt von vielen fleißigen Helfern, wie den Biolix....der Gerüchte dazu benützt - seine Sache zu puschen.

Und um das geht es hier, und nicht um einem "gottverdammten Multi-Konzern" wie Monsanto - die Sünden zu erlassen....







Biohias antwortet um 01-10-2010 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
ja ja



mfj antwortet um 01-10-2010 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Ihr müßt schon Gegenargumente bringen Hias, sonst habe ich den Eindruck - das der Gartenzaun zu hoch ist, und Ihr nur auf die eigenen Füsse schaut.....






biolix antwortet um 01-10-2010 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Was für Argumente , das die heutige Biolandwirtschaft nichts mehr mit dem Mittelalter zu tun hat.. ;-)))

also bitte hier :

aber hier wirklich, denn du kannst lange schreiben und fast nichts zu sagen,... ;-))

Bio ist gesünder :

Ein solcher Beweis wäre auch schwer zu erbringen. Denn dazu müsste man über Jahrzehnte hinweg eine möglichst große Gruppe 100-prozentiger Bio-Esser mit einer Gruppe vergleichen, die sich konventionell ernährt. Alle Teilnehmer müssten zudem ein Leben lang ihrer Ernährung treu bleiben. Eine solche Studie wird es wohl nie geben.
Es gibt jedoch sehr wohl eine Faktenbasis, die darauf hinweist, dass Bioprodukte gesünder sind. Ökologische und konventionelle Lebensmittel wurden bereits in Hunderten von Forschungsarbeiten verglichen. Das Ergebnis:
• Pflanzliche Bioprodukte enthalten deutlich weniger Pes-tizide und Nitrate. Sie weisen höhere Gehalte an gesundheitsfördernden sekundären Pflanzeninhaltsstoffen und tendenziell auch mehr Vitamin C auf. Zahlreiche dieser Arbeiten stammen aus dem europäischen Forschungsprogramm QLIF. So enthielten zum Beispiel einer Studie aus Polen zufolge Bio-Äpfel doppelt so viele Flavonoide und 80 Prozent mehr Vitamin C als konventionelle.
• Eine Untersuchung aus 2007 mit Tausenden von Milchproben aus fünf europäischen Regionen (ebenfalls im Rahmen von QLIF) ergab: Biomilch enthält 15 bis 80 Prozent mehr fettlösliche Vitamine A und E sowie 40 bis 90 Prozent mehr an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäure (CLA).
• Es gibt einige Fütterungsversuche bei Tieren, die zeigen, dass Ökofutter bestimmte Parameter des Immunsystems positiv beeinflusst. Eine entsprechende Studie mit Menschen ist derzeit in Arbeit.
• Zudem ist für die Herstellung von Biolebensmitteln nur ein Zehntel der in konventionellen Produkten erlaubten Zusatzstoffe zugelassen. Der Verzicht auf synthetische Farb- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und andere problematische Zusätze verringert das Risiko von Unverträglichkeiten wie Pseudoallergien

Kupfer im Biolandbau

Das Schwermetall Kupfer ist (anders als Quecksilber oder Kadmium) ein essenzielles Spurenelement und wirkt erst in höheren Dosierungen giftig. Es ist neben Schwefel das einzige Mittel, das Ökobauern gegen Pilzerkrankungen wie Mehltau einsetzen dürfen. Auch konventionelle Bauern verwenden es immer noch, wenn synthetische Fungizide versagen oder um Resistenzen bei Schädlingen vorzubeugen.
Nach Angaben des Umweltbundesamtes verbraucht der Ökolandbau in Deutschland 20 Tonnen Kupfer im Jahr, die konventionelle Landwirtschaft 300 Tonnen. Eingesetzt wird Kupfer insbesondere beim Anbau von Hopfen, Weintrauben, Kartoffeln und Obst. Aus der konventionellen Landwirtschaft, wo Kupfer früher in Mengen von 35 bis 40 Kilogramm je Hektar (kg/ha) eingesetzt wurde, ist bekannt, dass sich das Schwermetall im Boden anreichern und negativ auf das Bodenleben, insbesondere auf Regenwürmer, auswirken kann. Deshalb ist der Einsatz von Kupfer für Ökobauern streng limitiert.
Obstbauern (auch ökologische) dürfen Kupfer generell nur vor der Blüte einsetzen. Je nach Blütezeit und Wetter sind das zwei oder drei, selten mehr Spritzungen. Biobauern dürfen laut EU-Öko-Verordnung insgesamt pro Jahr maximal 6 kg/ha Kupfer ausbringen. Die deutschen Anbauverbände haben diese Menge auf 3 kg/ha (Hopfen 4 kg/ha) halbiert. Dadurch ist sichergestellt, dass es nicht zu einer kurzfristigen Anreicherung im Boden kommt.
Zur Abschätzung: Natürliche Böden enthalten zwischen 2 und 40 mg/kg Kupfer, im Schnitt also etwa 20 mg/kg. Der oberste Meter Boden enthält auf einem Hektar Fläche im Schnitt rund 280 kg Kupfer (Bodengewicht 1400 kg/m3). Davon wird ein kleiner Teil über das Erntegut ausgetragen. Das Ziel des Ökolandbaus ist es, nicht mehr Kupfer einzusetzen, als von den Pflanzen verbraucht wird, um das Gleichgewicht zu wahren. Aus diesem Grund arbeiten Institute und Praktiker seit Jahren daran, den Kupfereinsatz zu verringern oder ganz unnötig zu machen. Zu den größten Erfolgen zählt die Zucht pilzresis-tenter Rebsorten wie „Regent“. Hilfreich sind aber auch einfache Maßnahmen wie das Vorkeimen von Kartoffeln, die dadurch schneller wachsen und weniger stark von der Krautfäule betroffen werden.


lg biolix

p.s. und dir gehts ja nie um Monsanto und Co, sicher nicht.. ;-))))


tch antwortet um 01-10-2010 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
• Eine Untersuchung aus 2007 mit Tausenden von Milchproben aus fünf europäischen Regionen (ebenfalls im Rahmen von QLIF) ergab: Biomilch enthält 15 bis 80 Prozent mehr fettlösliche Vitamine A und E sowie 40 bis 90 Prozent mehr an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäure (CLA).

Hallo Biolix

Ist zwar nicht unbedingt das Thema

Wenn Biomilch so gut und so toll ist...warum ist Biomilch beim Konsumentmilchtest so weit hinten zu finden?

lg
tch


biolix antwortet um 01-10-2010 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
bei der ESL is dann scho wurscht.. ;-)

lg biolix


Fallkerbe antwortet um 01-10-2010 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...

Monsanto hatte 2009 den höchsten Gewinn in ihrer Geschichte und den höchsten Umsatz in ihrer Geschichte. Nebenbei hat man 552 mio USD dividenden ausgeschüttet.


es gibt schlechteres






lenkrad antwortet um 02-10-2010 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Ja Fallkerbe damit ist bewiesen dass Monsanto selbst den grössten Nutzen seiner Produkt hat oder sind die Preise Für Agrarprodukte derzeit auch so überwältigend? Ich meine die Industrie verkauf ihre Produkte immer mit Gewinn, muss und darf ja so sein, Für den Anwender bedeutet aber der Produktivitätsfortschritt derzeit aber immer Preisdruck und somit kein zusätzlicher Gewinn...


mfj antwortet um 02-10-2010 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Ja Biolix, wo hast denn das alles abgeschrieben. Das ist ja gar nicht Dein Schreibstil? Steht das in Euer neuen Bio-Fibel ?

Natürlich gibt es Studien, die Unterschiede gefunden haben. Es lief mal eine Studie mit 20 Nonnen in einem Kloster, ich weiß nicht was man sich da gedacht hat – ist es nicht schade wenn was passiert, oder ....;-)))

Das Märchen von Omega-3-Fettsäuren z.b.
Hier wurden Bio-Weidegang Kühe mit konventionellen Ganzjahr-Stallhaltungskühen verglichen.
Das frisches Futter, Bewegung und Sonne einen positiven Effekt auf bestimmte Gehalte hat, ist doch klar.
Weniger klar wird aber die Tatsache, dass man 20 Liter Biomilch täglich trinken müsste, um einen positiven Omega 3 Effekt zu erzielen.
Oder ganz einfach, man isst ein nettes Lachsfilet und hat Omega 3 im Überfluss. Mit solchen dummen Spielchen macht ihr aber Kleingeld, schreibt seitenweise Kolumnen und Fibeln und verarscht die Konsumenten von vorne bis hinten.

Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung ist der beste Garant für eine gesunde Ernährung – und nicht irgendwelche verlogenen Gütesiegel....

QLIF – ein EU Projekt für Quality Low Input Food – ja mein Gott Biolix...wenn Giraffen mal aus der Dachrinne saufen...
Wer hat QLIF wohl ins Leben gerufen ? Low Input – ja Ihr spielt mit dem Hunger.

Das 800 Mill. Menschen nichts zwischen den Zähnen haben, ist für Euch nichts besonders. Bio ernährt die Welt.
Dabei könnt ihr nicht mal die einfachsten Produktionsmittel sicherstellen.
Ihr habt nicht mal genügend Biostroh – um den vorgetäuschten Bioeffekt aufrechtzuerhalten. Nichtmal das Stroh reicht. Aber die Welt ernähren, Biolix...

Das Kupferthema glaub ich Dir nicht. 20 Tonnen ist die schöngefärbte Seite von Euch Bioverbänden.
Ich habe einen guten Bekannten in Deutschland. Er hat vor zwei Jahren auf Bio-Weinbau umgestellt. Er erzählt mir die Sachlage ganz anders.
Wenn der Schadensdruck steigt – wird gefahren und gespritzt – und zwar häufiger, wie als er noch konventionell wirtschaftete.
Weil die Mittel nur bedingt wirken – muss ein häufigerer Einsatz erfolgen...aber das würde er dem braven Käufer nicht unbedingt auf die Nase binden....





Leo7 antwortet um 02-10-2010 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
hi die runde,

sagts, gibt es jetzt doch einmal ein bisserl einen funken von lichtlein, dass nun endlich aufgehen muss - ob bio oder konventionell - , dass wir bauern eigentlich unsere eigenen rechnungen schreiben müssen

-bisher war der geschäftsvorgang mit dem öffnen der bordwand an der laderampe von jeglichen sog. aufkäufern - seie es getreide, rübe, kartoffel....usw. geistig beendet und fand den anschluß wieder beim bejammern der abrechnung.....wo im transparent gedrucktem die gewinnausschüttung für die aktionäre steht, die man emotional zwar erfasst, nur die überleitung ins verstandesbewusstsein nicht schaft - schaft bewusst mit einem f gschrieben.
Wie lange noch lässt man bauernfunktionären/innen und die "pol. vertreter/innen", die an den bändern ihres marionettendaseins torkeln - die nase in diese "rechnungen" halten,?
oder gibt es da eine schnur, die im gutmenschmodus eigentlich den impuls zur blindheit zieht - geschickt - bewusst oder unbewusst - "geführt"...von wem auch immer?
auch von sog. bauern selbst - bewusst oder unbewusst - man lese nur die einträge der verteidiger der substratwirtschaft hier in der ersten reihe, die sich lieber die augen ausstechen lassen würden bevor sie hinsehen müssten.

Vielen hier, ob Biobauern oder Substratbauern, scheint nicht klar zu sein, dass allein im rohstoff und dem "drumherum" der gewinn liegt und nicht im veredelten produkt.


was interessiert mich monsanto, wenn i bio bin....so lange man in resonanz damit geht wird´s nichts änderen, wenn man auch noch so gern wollte (Mangelbewusstsein???)

- dem mfj und konsorten ist es ja in das herz gehämmert, wie arm diese welt ohne denen wäre - wieder ein aufzeig von geistig abhängiger verblendung.

- was rührt einem das schicksal anderer bevor das eigene "ich" nicht gesundung erfährt -
zeit, authent zu sein.

leo

p.s bio ernährt die welt - weniger ist mehr
substratwirtschaft ernährt den mistkübel
.


lenkrad antwortet um 02-10-2010 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
ja richtig, was interessiert uns Monsanto? Die wirtschaften sicher nicht nur um den Bauern zu helfen, es geht um ihren Profit. Und je abhängiger die Bauern werden desto besser.


Fallkerbe antwortet um 02-10-2010 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo lenkrad
wovon die Bauern abhängig sind hat der letzte Grüne Bericht deutlich dargestellt.
Etwas über 5% des Einkommens stammen aus selbst erwirtschafteten überschüssen, 94% ihres Einkommens bestehen aus öffentlichen Geldern.

Wie könnte man noch mehr abhängig werden?

mfg


Biohias antwortet um 02-10-2010 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
ja, monsanto braucht kein schwein...bzw. sonst braucht das schwein ein patent...:-)
aber sie kriegen immer mehr macht, genauso wie einige andere die ständig diese machtpositionen immer mehr ausspielen.
ich glaube nicht das die schon beim gipfel sind, durch verblendete typen, die solchen
industriegiganten immer noch beistehen, obwohl die industrie sowieso schon macht was sie
will???
also tut mir leid des is einfach.......d

achja mfj
wenn du eben immer so gehezten schmarrn schreibst brauchst du dich nicht wundern
wenn nur schmarrn zruckkimmt. fakten sind was anderes, die kann man darlegen und offen drüber diskutieren und nicht irgend welche gesponserten berichte von irgendwelchen
spritzmittelherstellern zeigen.
mfg


grundner antwortet um 02-10-2010 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
FAZIT :
Der ehemalige Außenminister der USA Henry Kissinger, hat einmal gesagt :

"BEHERRSCHE DIE ENERGIE UND DU BEHERRSCHT DIE NATIONEN !
BEHERRSCHE DIE NAHRUNG UND DU BEHERRSCHT DIE MENSCHEN " !
NEBENBEI IST DIESE WAFFE (manipulierte Nahrung ) LAUTLOS UND ANONYM !

Wir verstehen ganz klar, wohin die Reise geht !
Wollen Sie in diesem Zug mitreisen ?????!!!!!

mfg Grundner


biolix antwortet um 02-10-2010 23:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Eben nicht wenn wir "stark" sind Grundner, kaufen wir bei den BäuerInnen unseres vertrauens.. ;-)))

lg biolix


Leo7 antwortet um 02-10-2010 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
@fallkerbe
ja du sagst es richtig...nur 5% erwirtschaften wir aus unserern erzeugnissen heraus.
dem gegenübergestellt sind im schnitt 70.000Euros Umsatz pro betrieb in österreich, die weiß gott wohin fließen.....ein unternehmer würde mit solchen zahlen sein vorhaben glatt an die wand fahren....doch wir bauern landen in einem auffangnetz der ach so guten öffentlichkeit...was hilft das zappeln raunzen und jammern....auf beiden seiten.
Bin schon gespannt, welch geflecht man für 2013 spinnen wird müssen, um den geldfluss weiterhin aufrecht zu erhalten....
so lang wir uns ALLE ins hirn scheißen lassen, wird nix anderes rauskommen als inszenierung pur....wenns dafür wieder geld geben soll, nehmen wirds die mehrheit allemal.

das große mons(an)t(o)er, dessen zähne immer fauliger werden - auch wenn sie dort noch nicht am zenith angelangt sind geht zur beruhigung wahnwitziger gegner-strategien .das gas aus. dafür sorgen schon mutter erdes naturgesetze.
diese ganze gespensterein die da draußen herumtümpeln wie ein wild gewordenes grenzgenerikum gehen mir seelenruhig am allerwertesten vorbei. auch die, die monsantorisch geimpft gegen bio wettern.


bio braucht monsanto&co nicht .und auch nicht die unnütze auflehnerschaft von zu grünen verfechtern der bio-lebenswirtschaft

sehr wohl leider die Substratwirtschaft, wenn sie auf ihre unbeständige weise noch ein paar jährchen weiterbestehen will.
all jenen die glauben, dass die erst seit wenigen jahrzehnten aufgekommene konventionelle landwirtschaft das allheilmittel für die ewigkeit ist, sei ein buchtitel zitiert:
" wer nichts weiss, muss alles glauben"

ich weiss nichts, glaub aber auch nix....drum bin i ja
leo










josefderzweite antwortet um 03-10-2010 04:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
@leo 7

Woher die harten Worte Leo?

Ich würde keinen einzigen Unternehmer kennen der so handelt wie 92% der Bauern. Der Rest riskiert einfach und geht vielleicht Pleite




mfj antwortet um 03-10-2010 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Hallo Leo,

Sag mal, trinkst Du schon am Vormittag ?

Dein Eintrag vom 02.10. um 9.00 Uhr schlägt alles.
Ob wir Bauern Rechnungen schreiben...(können?)
Genauso gut könntest Du schreiben, ob wir uns auch brav nach der Stallarbeit duschen...
oder beim Ausgehen immer den „Hosenladen“ zumachen...

Nein, so werden wir es nicht schaffen. So werden uns Wirtschaft und Entwicklung wieder mal nicht mitnehmen können, und bleiben auf unseren „verträumten und idyllischen“ und letztlich unrentablen Bauernhöfen sitzen.

Merkt Ihr „Schlaumeier“ eigentlich gar nicht, wie Aktivistenvereine ihren Argumentshof bewirtschaften?
Das sie davon leben, Probleme und Unsicherheit zu züchten. Angst und Wehmut mit einer großen Portion Idealismus kreuzen, und dann uns Bauern als "knorriges Alibi" vorschieben.

Während sich die Nahrungsindustrie vorbereitet - mit neuen, gesunden, angepassten, entwickelten und zugeschnitten Produkten den Markt entgültig zu erobern, verbleiben wir mit unseren altmodischen Rohprodukten in der Gerüchteküche.

Die hochentwickelten Industriestaaten brauchen eine „diätische Wohlstandsnahrung“ während die unterentwickelten Länder „Eiweißnahrung“ brauchen. Und die 800 Mill. Menschen die nichts zwischen den Zähnen haben, brauchen wenigstens mal irgendetwas zu beißen.

Wir streiten uns hier um Entwicklungen – für die schon längst der Zug abgefahren ist.
Mit unsererm unseligen Repertoir an Verhaltensliedchen - "Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh...kreigen wir nichtmal mit, was in der Welt gesungen wird.

Weder die Umweltprobleme noch die Ernährungssicherheit kann ohne die Biotechnologie gelöst werden.
Wenn jemand glaubt, mit ein paar zusätzlichen Mastochsen auf irgendwelchen Berggipfeln dieser Welt (..das Flachland ist schon ausgebucht, bzw. in Freizeit- Naturparks eingeteilt) , könne man 75 Mill. jährlich hinzukommende Erdenbürger ernähren – leidet eh Schizophrenie, oder an Verblendung.

Mit dieser - unserer Blockadehaltung – werden wir Machtkonzentrationen wie es Monsanto und etliche andere, die in der Biotechnologie führend sind, verstärken.
Einseitige Forschung, Fortschritt und Entwicklung hat immer zu Vakuums und Engstirnigkeit geführt. Und irgendwann Glaubenskämpfe heraufbezwungen.

Ich mache hier der österreichischen und europäischen Politik den größten Vorwurf, unsere führende Marktposition – gedankenlos, leichtfertig und ideologisch verspielen zu wollen- und den vielen braven und verunsicherten Menschen die Wahrheit und auch die Zukunft vorenthalten....
Das wissentschaftliche Erkenntnisse in dieser Richtung - permanent ignoriert, unberücksichtigt und unbenutzt liegen bleiben, ist wohl einzigartig. Es wird uns irgendwann wie eine "Erbsünde" einholen - und uns in ein jahrzehnteslanges Nachhol-Fegefeuer setzen.


Norman Borlaug - lieber Little, war der gesuchte einzigartige Wissenschaftler. Dass hier keine Antwort gekommen ist, wundert mich garnicht. Jedem antisemitischen Deppen dieser Erde, werden stundenlange Gespräche und Publikationen geschenkt. Einer der Millionen Menschen das Leben gerettet hat - den kennt man nicht mal.


Schöne blöde Welt....









Chevy antwortet um 03-10-2010 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
@ mfj:
Da hast Du Dich wieder auf etwas eingelassen ;-)


Ansonsten ist es wieder erstaunlich, wie biolix und Co. hier immer wieder- natürlich völlig unbeleckt von Fakten - alten Wein in neuen Schläuchen präsentieren.
Freunde: Wann gibt es das erste Todesopfer der Gentechnik?


MfG


Leo7 antwortet um 03-10-2010 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
mfj

in den ersten sätzen deines an mich geschriebenen entrags, gibst du preis, in welch emotionaler zwickmühle du dich befindest - verstandesgemäs lustig, arm in der authentizität.
alles andere darunter hat überhaupt keinen ansatz von jeglicher herzintelligenz und sagt nur aus, in welch veramter und stumpfsinnier wahrnehmung du stecken musst.
dein verstand ist groß - nur dein verstand.
mit deinem: wir kriegen von der welt da draußen nichts mit"... musst du deinen namen davor setzen und das wir dir nicht als loialitätsprinzip aneignen, wenn du eine verworrene sicht der dinge auf das wir weiterhin replizieren gedenkst...!!! wichtig!!! für dich und dein selbst!!!
es sagt nur aus: Du kriegst nichts mit ganz einfach.
aber wie schon vorher erwähnt, auch du gehst mir am a.... vorbei, denn i spür keine schwingung die in resonanz mit dem geht, was du - wie immer nichtssagend - von dir gibst.
du magst sicher belesen und höchst gebildet sein auf deiner ebene.
nur solltest den versuch einmal starten, deiner authentischen gefühlsebende raum zu geben um zu sehen was du bist und was das rund um dich ist..... ;-))
tat tvam asi
schen sonntag wünsch i dir mensch
leo

p.s. chevi chevi - steckst du noch immer gefangen in dir fest? fakten? fuck-den!


Leo7 antwortet um 03-10-2010 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Von der Sonne lernen zu wärmen,
von den Wolken lernen leicht zu schweben,
von dem Wind lernen Anstöße zu geben,
von den Vögeln lernen Höhe zu gewinnen,
von den Bäumen lernen standhaft zu sein.

Von den Blumen das Leuchten lernen,
von den Steinen das Bleiben lernen,
von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen,
von den Blättern im Herbst das Loslassen lernen,
vom Sturm die Leidenschaft lernen.

Vom Regen lernen sich zu verströmen,
von der Erde lernen mütterlich zu sein,
vom Mond lernen sich zu verändern,
von den Sternen lernen einer von vielen zu sein,
von den Jahreszeiten lernen,
dass das Leben immer wieder von neuem beginnt...


mfj antwortet um 03-10-2010 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Lieber Leo,

jetzt mache ich mir richtig Sorgen um Dich !!!

Das Bemühen um richtige Grundwerte im Leben, kann allzu gern religiöse Züge annehmen.
Den Kult, wie Du Mutter Natur benutzt - um Dich in „Schwingungen zu bringen“- und anschließend in der Resonanz“ enden, hat nicht nur viel mit einer Ersatzreligion zu tun, es ist schon eine Sekte.

Wer heute Anhänger von einer Sekte ist, will gar keine rationalen Antworten – er will absolute Wahrheiten.
Und „absolute Wahrheiten“ haben immer was mit Angst zu tun.

Angst ist die Mutter von den Religionen und Sekten.

Aber Religionen machen nicht nur Angst – sie spenden zum Glück auch Trost....
Dass Du im Trost Deiner Biosekte, mit Schwingungen und Resonanzböden nicht nur die ganze Welt retten kannst, sondern obendrauf auch noch etwas für die Umwelt, Ressourcenschutz und weiß der Teufel noch was – hilft Dir vordergründig erstmal – und hintennach irgendwann - wenn Du als letzter noch daran glaubst - kracht ein ganzes Kartenhaus zusammen. Wo solche Sachen enden, will ich garnicht weiter ausführen.

Bei der Gentechnik ist es nichts anderes. Irgendwie haben es die Gegner geschafft den Menschen einzureden, die Gentechnik sei irgendwie giftig.
Und niemand will Gift.


Das beste Parade-Beispiel kommt aus Afrika. In einem Land in Afrika, ich glaub es war Äthiopien ging das Gerücht um, die „neuartigen Hybridmaissorten“ machen impotent.

Für einen Afrikaner ist Impotentheit sozusagen der Weltuntergang.

Die Bauern machten folgendes:
Sie pflanzten Hybridmais an, verkauften ihn und freuten sich über die schönen Erträge, und weniger Konkurenz ;-)). Für den Eigenbedarf aber setzten sie die alten Maissorten ein. Das Risiko war den Stammeserhaltern doch zu groß.
Das ganze Spiel ging einige Jahre bis die Bauern merkten, die Leute die den Hybridmais „ahnungslos kauften“ wurden gar nicht impotent....

Wenn wir in Österreich deklarierte GVO-Nahrungsmittel hätten, gäbe es sicher Leute die diese auch kaufen. Die vorsichtigen würden erst mal abwarten und schauen was passiert – und sehen das nichts passiert. Umsonst gefürchtet ?

Deshalb wollen die Gentech-Gegner ja auch unbedingt verhindern das überhaupt GVO Nahrunsmittel in Regal kommen....so einfach ist das Leben, Leo.

Man muss den Nerv der Zeit treffen, und kein Schreckgespenst aufsuchen, dass mit Schwingungen und Resonanz wieder verpufft....








wildduck antwortet um 03-10-2010 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
mfj

1. Leo hat vom menschlichem Lernen geschrieben. Von nichts anderem!

2. Leo hat keine rationale Antwort verlangt.

3. Deine Antwort darauf ist ebenfalls nicht rational. Sondern eine These und im
unteren Abschnitt eine Behauptung.

4. Weisst du überhaupt was Gentechnik ist? Auf jedenfall hat das nichts zu tun mit
Hybridsorten ( auch wenn du schreibst "neuartige Hybridsorten" ).

5. Warst du schon einmal in Afrika oder Brasilien? Hast du es gesehen ?

6. Gentechnik ist giftig- gut verpackt in deiner Geschichte- Gentechnik ist weit mehr.

7. Gentechnik hat direkt nichts zu tun mit Impotenz.

8. Jeder der weiss was Gentechnik ist, würde nicht einmal disskutieren über das!!!

9. Das Einfachste ist es; den Nerv der Zeit zu treffen!

Guten Appetit bei onkle ben's und viel Spass in Australien, dort findest du das
Forschungslabor für Gentechnik. lgwd immer auf wahrheitssuche,-))




biolix antwortet um 03-10-2010 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Nabend !

lieber Leo, danke für dein Gedicht !!!

ja wildduck, allein der "Glaube" das man mit einem Gen etwas bestimmtes in einer Pflanze verändert, und dabei zu "glauben" nur das bestimmte zu verändern, und nicht noch hunderte Eigenschaften dazu, ist schon ein Sache, wo man sofort merkt, hier wird nicht aufs Ganze geschaut.. ;-))

Schönen Sonntag abend wünscht Euch biolix


wildduck antwortet um 03-10-2010 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Tja, eben...Zusammenhang längst verloren!


Leo7 antwortet um 03-10-2010 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
mfj
zu deinem beitrag kann i nur schmunzelnd sagen
tat tvam asi
schön, wie du transformatorisch am weg bist, und das meine ich aus ganzem herzen.
wenn du leben als sekte bezeichnest, dann tu es ruhig
wenn du verstandesangst hast, dann hab sie eben.
wenn du sorgen hast, dann hab sie eben.

aber hab alles nur deiner wegen

sorgen um mich hätt mir vielleicht in meiner exzessiv-konventionellen beraterzeit ein wenig schneller die augen aufgemacht ....aber so ist das leben...man braucht auf niemanden zu warten....everybody knows...everyboy goes

i hab keine angst vor quecke, nur wenn sie überhand nimmt, hab ich was falsch gemacht...
würd i monsanto dranlassen, wär sie zwar aus dem auge...aber nicht aus dem sinn...;-)

ach wie ist das leben ein herausforderndes spiel.

Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. (Friedrich Schiller ).

Die kunst ist, zwischen dem zeilen das zwischen zu erfassen ;-)

gute nacht
leo

p.s. danke roman!


traktorensteff antwortet um 03-10-2010 23:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Ach mfj,

ich bin ja froh, dass du so viel schreiben musst! Das zeigt doch nur, dass niemand GVO will und du um jeden Preis versuchst, das "Zeug" doch irgendwie zu rechtfertigen!

Gentechnik - giftig, ja, auf jeden Fall der Wurzelbereich von BT-Mais.

Dein Afrika-Beispiel erinnernt mich ja auch an die Monsanto-Kantine, die selbst GVO-Produkte verbannt hat, wegen der Bedenken "ihrer Kunden". Naja, war halt eine unabhängige Kantinenfirma, die noch frei gehandelt hat!

Ja, lieber mfj, GVO-Produkte würden in Ö gekauft werden! Warum? Weil man dieses Zeug mit einer Niedrigpreis-Strategie verkaufen müsste, und es in unserem "reichen" Land Leute gibt, die die Beschriftung auf der Nudelpackung mit "GVO-Weizen" ignorieren MÜSSTEN. Aber ich denke, bei dieser geringen Verkaufsmenge könnte sich kein Hersteller den Vertrieb auf Dauer leisten!

Was du willst, ist eine schleichende Unterwanderung! Die haben wir schon, wenn man sich ansieht, dass GVO-frei dank EU-Gesetze und Grenzwertregelungen nicht 100%ig GVO-frei heißt! Und das ist eine komplette Konsumentenverarschung! GVO-Gegner wollen diese Produkte vom Regal fernhalten, denn, wenn man sich die Kennzeichnungen auf Produkten ansieht, so klein, man verbringt ja jetzt schon fast die Hälfe der Zeit im Geschäft mit dem Lesen der Deklarierung!

Und man kanns dir immer wieder sagen, es geht um viel mehr, als ums Essen und den möglichen Auswirkungen! Es geht auch um die Produktionsweise, um die Vertriebsstrukturen! Und was soll dann noch der Landwirt an so einem "Billig-Produkt" verdienen? Und weil du ja die Religion erwähnt hast:
„Macht euch die Erde untertan“ (1 Mose 28)
Dieses Bibelzitat sollte nicht wörtlich genommen werden. Und Konsumenten verstehen es auch, dass der GVO-Weg Grenzen überschreitet, die NICHT notwendigerweise überschritten werden müssen. Mit GVO wird nur auf die Misswirtschaft der Menschen selbst reagiert, mit BT-Mais für Monokulturen und mit spritzmittelresistenten Pflanzen für das komplette Totspritzen gearbeitet.

Weil du "weniger Konkurrenz" ansprichst, wie haben wir weniger Konkurrenz am Weltmarkt, mit oder ohne GVO? ;-)

PS.: Bei deinem letzten Eintrag, beim "Kartenhaus zusammenbrechen" hab ich lachen müssen, das ist ja genau das, was dem "GVO-Weg" blüht, und du verwendest diesen Ausdruck bei Bio! Ich hab lachen müssen!


mfj antwortet um 04-10-2010 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Liebe Forumsdiskutanten,

Es gab immer schon Menschen, die sich gegen den Fortschritt gestellt haben.
Und der „Lattenzaun“ an fortschrittlichen Methoden, war immer schon heftig umkämpft.

Die Wissenschaft, und das stelle ich immer mehr fest, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie die aufklärerische Bringschuld gegenüber unserer Gesellschaft – versäumt, oder zumindestens vernachlässigt hat.

Was heute in Universitäten und Forschungslaboren akademisch abgehandelt wird, landet nie und nimmer in der Öffentlichkeit. Früher waren mal Universitäten die Informationsquellen die Orientierung gegeben haben – heute sind es die Medien.
Aber auch hier reicht es nicht, einfach den Medien – ihre Skandalisierungen und Sensationssucht vorzuwerfen...Die Frage ist eher – wie schlecht dürfen Medien informiert sein?

Das Paradebeispiel Gentechnik ist hierfür ein besonders eindruckvolles Beispiel.
Ich kenne keine Boulevard-Zeitung/Blatt dass, wenn es um das Thema „Gentechnik“geht, nicht ein Schreckgespenst an die Wand malt, oder von Hexenküche spricht.

Dabei ist Gentechnik – Pflanzenzucht mit molekularer Technik.
In heutiger Zeit ein Wissenszweig der in allen anderen Entwicklungsgebieten längst angewandt wird, und sich durchgesetzt hat.

Das dies bei der „grünen Gentechnik“ so „ketzerisch“ gesehen wird, liegt daran – dass die forschende Wissenschaft – Öffentlichkeitsarbeit als Freizeitbeschäftigung sieht. Also, da liegt der Ball eindeutig in der wissenschaftlichen Information.

Wer heute die öffentliche Aufmerksamkeit erreichen will, muss über lange Zeit – mit monotoner Geduld seine Vorhaben vorsingen und vorbeten, bis es die Leute verinnerlichen.
Hier haben die ganzen Umwelt- und Aktivistenvereine bestens vorgemacht wie so etwas erfolgreich stattfindet.

Politische Debatten sind heutzutage laut, auf niedrigen Niveau, oft Fakten- und Datenlos, Massenbestimmt, und auf Lobbyismus angewiesen.

Wenn man heute z.b. den Leuten erzählt, das der Konzern Monsanto einstmals mit Greenpeace in einem Projekt sogar zusammengearbeitet haben (...ging damals um biologisch abbaubare Kreditkarten), dann wollen das die Leute garnicht wissen. Zu stark ist die Polarisierung auf „Gut“ =Greenpeace – „Böse“ = Monsanto. Und gut und böse machen niemals gemeinsame Sache....;-)

Was den Leo betrifft, so hab ich halt seine „resonazen Schwingungen“ etwas zum Ausgleich gebracht/bringen müssen. Ich denke wir müssen, realistisch und nüchtern solche Sachen und Themen betrachten. Von „netten und beschwinglichen“ Gedichten kann man zwar träumen, Evolutionen haben sich daraus aber nicht abgeleitet.

Und Wildruck: Manchmal hilft es, wenn man einen Beitrag zweimal liest. Die Geschichte aus Afrika ist Tatsache – hat mit Gentechnik nichts zu tun – sondern mit Gerüchten...und darum geht dem Beitragsverfasser´s dieses Threads in erster Linie.... ;-))






biolix antwortet um 04-10-2010 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
GM !

nein gehts mir nicht... mit Gerüchten arbeiten andere, siehe Börse, ich habs nur rein gestellt wie das System funktioniert.. ;-))

Aporpos nicht alles aus Forschung und Wissenschaft war und ist ein Segen für die Menschheit.

Ich meine ich bin auch kein "Maschinenstürmer", und hätte auch gerne das du dich meldest um an einem z.. 3 Jährigen Forschungsversuch teilnimmst, wo du nur Getechfood zu essen bekommst, aber da hast du dich ja noch nicht freiwillig gemeldet...

Bevor du noch so viel in so langen Beiträgen weiterschreibst, kläre mal die Haftungsfragen auf, Kooexistenzen z.b. die den Biolandbau betreffen, so wie bei der Atomkraft die Endlagergeschichte geklärt ist und eben sie nicht sicher ist, so sollen hier Technologien eingeführt werden wo noch so viele Fragen offen sind, ich verlange einfachnur da Vorsorge Prinzip. Inkl. das die BäuerInnen spüren ich welche zusätzliche Abhängigkeit sie kommen, kannst du sie da raus holen ? ;-))

lg biolix

p.s. wusst gar nciht das die von dir immer als ganz bösen Greenpeacler plötzlich imt Monsanto kooperieren und zusammenabreiten, die sidn doch soo böse diese Umweltschützer..... ;-)))


wildduck antwortet um 04-10-2010 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
hi, transformator....du versuchst mit einem Gerücht eine Tatsache zu erklären,-)))))))

Vielleicht musst du jetzt sogar drei Mal lesen!


Biohias antwortet um 04-10-2010 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
achja der mfj wird's wohl nie aufgeben uns allen zu verklären wie gut gendreck ist bis er selbst vielleicht irgendwann sehen wird wie's enden wird.
ich find's ja zum teil schon lustig, aber dann iwie doch nicht weils doch ernst is.....
aber mfj du hast echt ausdauer:-))


Ellex antwortet um 04-10-2010 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Ist den der Rinderwahnsinn schon vergessen. Da hat es auch geheißen, mit diesem Futtermittel hat man eine Leistungssteigerung und weniger Probleme. Was ist, wenn da später die Sache als bedenklich herausstellt. Ja man kann sagen, das habe man nicht gewusst oder so. Und das geht solange bis es nicht mehr zu bremsen ist.


theres antwortet um 04-10-2010 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Schau eigentlich nur noch selten in dieses Diskutierforum und werd mich auch wieder verziehen. Wenn solche hochgeistigen klugen Schwätzer wie der mfj soviele Buchstaben reinstellen- dann muss es wohl stimmen.
Wenn solche klugen Leute zu entscheiden haben, was wir in Zukunft essen dürfen-
dann hoffe ich auf die vielen "bodenständigen und klardenkenden Leute, die sich noch ihre eigene Meinung bilden und das Denken nicht den Pferden überlassen, weil die noch grössere Köpfe haben.
Wenn die geistige Elite solche Weisheiten von sich gibt, dann scheint wohl an den fehlenden Fettsäuren doch was dran zu sein. Sie sind dafür zuständig, die beiden Gehirnhälften zu verbinden.
Was einseitige Gehinrhälftenbenutzung bewirkt- ist so klar zu sehen, dass man fast Mitleid bekommen kann.
Welch ein Glück, selbst denken, selbst handeln und vor allem selbst kochen zu können- und die Grundzutaten auch selbst auf dem Hof zu haben.


biolix antwortet um 04-10-2010 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo Tria !

zeigt das dann nur, das du keine Meinung hast ? leider.......;-))

Ja genauso wie Kupfer zu verteufeln und wenn ich dich dann als Obstbauer frage wann Kupfer eingesetzt wird und ob es in den Biofrüchten dann drinnen ist, bekomm ich keine Antwort.. Schade.. genauso wenig wie du gerne zugeben könntest was du für chem. Synth. Mittel einsetzt und wir diskutieren könnten was darin enthalten ist inkl. ihrer Auswirkungen auf die Umwelt ...
Genau wie hier, wie wrüdest du die GVO Diskussion als Biobauer sehen der 100% gentechfrei arbeiten will und derzeit nach Gesetzen auch muss ? Inkl. dann dem Anderen "GVO Freund" dann beweisen muss wenn er sein Erntegut verunreinigt hat, wie stehst du dazu ?

lg in die Steiermark bioluix


179781 antwortet um 04-10-2010 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Da sind bis jetzt jede Menge Vorurteile aufeinander losgelassen worden. Sachliche Argumente waren recht wenige dabei.

Ich würde z. B. vom GVO-Befürworter mfj wissen wie das geht, dass der Hunger in der Welt mit GVO Pflanzen beseitigt werden soll.
Beim Mais wird von der Herstellerfirma argumentiert, dass die GVO Maissorten "etwa die gleichen Erträge" bringen wie vergleichbare Sorten aus herkömmlicher Zucht. Praxisberichte aus USA sprechen von geringeren Erträgen - etwa um die 5 %. Der "Vorteil" für die Anbauer besteht nur darin, dass Probleme mit Schädlingen und Unkräutern, die durch falsche Bewirtschaftung entstanden sind, für einige Zeit überwunden werden können.

Gottfried



Leo7 antwortet um 05-10-2010 07:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...

Guten Morgen liebe leut

...zwischen den zeilen zu lesen.....zwischen.....dem zwischen...that´s it

sehr aussagekräftig wenn tria von genuss mfj`s beiträgen spricht. er trifft es haargenau auf den punkt mit herrvorragend formuliert an sachlichkeit, beharrlichkeit - leider wiederum herzlos,zwar intelligent formuliert, eher hammermässig....wann merkt diese "beharrlichkeit" eigentlich, dass sie die faulen eier, auf denen sie brütet unterm hintern längst zerbrochen sind...und man rennt weiter hinterher - ein bild sage mehr als tausend worte ;-).
tiefer einzulassen? spicht für sich...ggg
irgendwie hatte ich einmal ahnung von dem, wie die gen-befürworter da soooo beharrlich draufpecken...kannte die "szene".... wo auch in österreich "genetisch verändert" angebaut wurde. die geschichten kennen trias und mfj´s sicher!!!

das schöne dran ist, i hab ohne zutun von wem auch immer" meine "fäden" gezogen und siehe da, "der rote" davon führte gerada wegs heraus aus der grande miseria in in die sich die subsratwirtschaft hineinverrennnt - und i kenn mi glücklicherweise überhaupt nimmer mehr aus dabei - Heilung auf allen ebenen ;-)))

mit dem hunger der welt kann man polarisieren und diskutieren,fragen und forschen vergleichen und suchen, erkären und verwehren.
beides - bio im noch dzt. landwirtschaftlichen verständnis oder gen-profit-tech wirds nie lösen.
oder hat monsanto&Co die welthungerbekämfpung als oberstes Ziel?
oder hat bio-austria dies im bewusstsein?
oder überhaupt wer von UNS allen da auf dieser weise unseres tuns? mich eingeschlossen?
oder sonst welche prediger "verrauchter" ;-)) Ideologien? (danke trai - das wort ist hoffentlich dein alleinig patent)
aber eines kann ich mit ruhiger gewissheit sagen, dass die "Lebenswirtschaft" den weg in eine lebenswerte zukunft geht - dafür brauchts zeit zur bewusstseinsbildung und bewusstwerdung, und das erlebe ich täglich mit den menschen rund um bio, weils auch da kratzt und reibt -aber es lebt!! und das hat nicht nur mit "erzeugung" von nahrung zu tun.

Ich schieß mich nicht auf geger ein, sondern auf die beharrlichkeit derer, die im stillstand des verstandes feststecken. sozusagen ihre authentizität "verblenden". die wissenschaft - so scheint es - ist an solchem punkt angelangt - wissen schafft...wissen erschlafft
Mich interessiert eben die polarität des lebens um öfter über den eigenen tellerand sehn zu dürfen - um "weiterzugehn"

zwischen dem zwischen...schwingung und resonanz - urvertrauen erschafft

schen tog
leo







mfj antwortet um 05-10-2010 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Ich muss unserem „Zahlenwunder 179781“ recht geben. Allzu viel sachliche Argumente sind nicht dabei.
Dass hat aber auch seine Gründe.
Schließlich sind wir „alle“ keine Molekular-Biologen oder Labor-Analysten – sondern „Landwirte“ – also Laien - mit den mehr oder weniger guten Informationen über das Thema – wie die anderen interessierten Bürger auch.

Ob sich jemand überhaupt intensiv und fachlich fundiert mit der Materie „Gentechnik“ mal so schnell nebenher befassen kann, mag ich sowieso bezweifeln.
Und so schauen dann halt auch unsere Diskussionen bzw. Auseinadersetzungen aus.

Ich war vor 10 Jahren – ein großer Skeptiker der Gentechnologie. Ich hörte die ersten Vorträge von „Wanderpredigern“ in vollgepfropften Zelten und Turnsälen , hörte von teuflischen Patenten – und von gutgetarnten Wirtschaftskonzernen, die heimtückisch und skrupellos „die ganze Welt“ einkassieren wollen...

Irgendwann lernte ich das Biotech -RWTH Aachen kennen, und musste einsehen – das hier normale Menschen arbeiteten, die frei und unhängig über die Zusammenhänge und Probleme der landwirtschaftlichen Produktion forschten.

Vor 7 Jahren stand ich zum erstenmal auf einem Versuchs –Maisfeld mit BT-Pflanzen. Ein Maisfeld das wie ein Gefängnisgarten für „Schwerverbrecher“ aussah und gesichert war. Nicht, weil jeder das Zeug´s klauen wollte – sondern weil es fast wöchentlich Versuche gab – das Feld zu verwüsten und die Pflanzen auszureißen.
Das man dadurch auch wissenschaftliche Ergebnisse mitzertrampelt war den Aktivisten ebenso schnurz, wie – was der unsinnige Kampf gegen wissenschaftliche Analysen eigentlich bringen sollte ?

Reiche Gesellschaften wie die unsrige, können sich (vermeintlich) den Luxus leisten – eine Null-Risiko-Mentalität gegenüber dem Fortschritt zu entwickeln und zu fordern. Und wenn man ganz ehrlich ist, sind die meisten Aktivisten auch jene Leute – die grundsätzlich auch den Kapitalismus ablehnen...

Alle Entwicklungen, alle Evolutionen die unser Leben getragen hat, waren nie mit NULL-RISIKO erreichbar.

Überhaupt ist wissenschaftlicher sowie technischer Fortschritt nie Risikolos. Wer glaubt, biologische Bekämpfungsarten, wie es viele Biobetriebe mit Schadinsekten betreiben, sei harmlos und Naturverträglich – irrt gewaltig.

Die moldawische Schlupfwespe die gegen den Maiszünsler eingesetzt wird, ist eines von vielen „unreparierbaren und entglittenen“ Bekämpfungsmaßnahmen, über die sich niemand aufregt.


@Biolix – wie soll man Koexistenz ausloten, wenn keine praxistauglichen Versuche zugelassen werden. Eure Seite winkt alles ab, stützt Euch auf irgendwelche veralteten Ergebnisse, und heftet sie groß und breit an Eure Fahnenstangen.
Dieses predigen ohne Erfahrung ist sinnlos, ideologisch und verklemmt. Wir streiten hier um etwas, wo unser jeweiliges Bauchgefühl etwas anderes aussagt.


@ Theres u. Leo – Deine Anspielung auf Klugscheißerei....
die Echte, die Reine, die wissenschaftliche Vernunft, hat in der Weltgeschichte – nie Schaden angerichtet. Wahre Wissenschaft und Forschung ist "Vernunft ohne Gefühl".

...und wenn es Dir die „Kübelpflanzen“ nicht flüstern können, wo "Gefühle" oder "Pseudo-Vernunft" statt Vernunft regieren und das sagen hatten - entstanden Verbrechen, Kriege, Hexenverbrennungen, Judenverfolgungen, Quacksalbereien, Wundermittelchen und goldene Kälber.

Darum Theres und Leo, wäre es doch überlegenswert nicht "unvernünftig" zu sein und zuviel Fortschrittsskeptisch´s an den Tag zu legen, sondern Vernunft mit den Strängen der der Forschung zu paaren - und Glaubensströmungen -und mögen sie noch herrlich klingen - aussen vor zu lassen...






wildduck antwortet um 05-10-2010 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
mfj

....herrlich zu lesen...das mein ich wirklich in positivem Sinne.;-)


% Vernunft ist eine Glaubenssache %


von wd



biolix antwortet um 05-10-2010 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Schönen guten Abend !

Komisch mfj, was brauch ich "Praxisversuche" , wir wissen wie weit Samen fliegen, du nicht ?

Sonstiges: Du klingst echt wie der größte Lobbiist der GVO Multis.... Wie sind ja alle keine Molekular Biologen - suggeriert wir haben ja alle keine Ahnung....
Und vor 10 Jahren war ich noch großer Skeptiker... klar dann wurdest du überzeugt..
Ich stand am Maisfeld..... klar wenn man sich gegen die Demokratie stellt , der 80% die gegen GVO sind, und natürlich jede Vorsorge vernachlässigt...

UUUIIIIii und immer wieder die schecklichen "biolog. Bekämpfungsmaßnahmen".. also wenn ichs bis heute nciht gewusst hätte jetzt weiß ich es sicher... was zahlen sie dir ?

Aber wie kannst du das mit deinem Gewissen verantworten ?

Denn wir haben noch viel Risiko mindere Technologien, und unsere Kinder werden uns fragen, Mensch was habt ihr da aufgeführt die letzten Jahrzehnte...

siehe Ungarn:
http://www.orf.at/stories/2018380/

Es wird zeit das Risiko nicht noch zu steigern, sondern zu mindern !

tg biolix




Biohias antwortet um 05-10-2010 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
ja mfj wir wissens alle wir sind keine Molekularbiologen und:

WIR BRAUCHEN GENDRECK

also mal im ernst so verstrahlt kann man doch nicht sein.....
die müssen echt gut zahlen das man so an schmarrn schreibt,
eigentlich bist du doch relativ intelligent oder???

mfg und leute immer dran denken :
eine eigene meinung ist eines der wichtigsten dinge die man braucht.


biolix antwortet um 05-10-2010 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo Tria !

ja sorry, habe von Kürbis, Steiermark gleich auf Obstbau geschlossen...

Aber meine Antwort zum Kupfer hast du auch gelesen oder ?
Was hab ich dann vom mfj gelesen ? wenn du damit beginsnt solltest du auch antworten inkl. wenn ich dir eien Frage stelle bez. Rückstände , danke !

Und zu meiem Stil: Ich meine wenn es hier um ,wie es mfj schreibt mit "Null Risiko" geht, dann habe ich wenn du auch meines öfter liest , nicht nur mfj Beiträge ( ;-)) ) , das manches was mit weniger Riskio scheint, schon sehr sehr gefährlich für unsere Umwelt ist.

Und warum sollen wir usn dann noch Risikoreicheres holen, wenn das alte "Restrisiko" schon für unsere Kindeskinder soo hoch ist ? und darum der Ungarn threat...

Ja und danke für deine Mittelchen, und kennst du die Auswirkungen dieser Mittel auf die Umwelt ?

lg biolix

p.s auch an das mail kann ich mich jetzt erinnern, danke, fahre im November ganz in deine Nähe auf eine Gesundheits aktiv woche, freue mich schon drauf.. ;-)




edde antwortet um 05-10-2010 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
zum thema biotechnologie kann ich nur einen der sinnreichsten sprüche zitieren:

prüft alles und behaltet das gute.


ich halte es für einen schweren fehler, wenn sich länder oder sie gesamte eu der biotechforschung verschliessen,andererseits heisst es klarerweise für die politik wachsam sein !

wachsam, denn die gefahr von abhängigkeiten ist gross und für die konzerne sehr verlockend.


mfg


biolix antwortet um 05-10-2010 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Nochmals tria : Wie gehen wir miteinander hier im threat um ?

Das sit doch eh halbwegs eine Diskussionkultur, und Argumente zu Koesxistenz, was ich als Biobauer machen soll, dem Vorsorgeprinzip, der weiteren Abhängigkeit von Konzernen, davon habe ich von dir kein einziges Argument gelesen, schade... ( auch nicht von mfj )
lg biolix


BCh antwortet um 05-10-2010 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo zusammen!

Kennt ihr eigentlich die zwei gößten Unwahrheiten der Menschheit?

Die erste ist die das die Erde eine Scheibe ist!

Die zweite Biolandbau kann die Welt ernähren!!

Bin zwar kein absoluter Befürworter der Gentechnik allerdings stoßen mir so schwachsinnige Sachen wie gentechnikfreie Fütterung schon sauer auf! Bei konv. Milch muss es sein und beim Fleisch nicht?!

Keiner von uns weis wieviel von dem zeug er schon gegessen hatt!

MfG


wildduck antwortet um 05-10-2010 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Mons(ter)anto
Um mal beim Thema zu bleiben, der grundner hat es gesagt: das Ziel ist die totale Kontrolle.


....bei Milch hatten sich gewisse Bedenken gegenüber dem Verbraucher durch Nachforschung bestätigt. Beim Fleisch konnte es bis heute unterdrückt werden. Ich nehme mal an, dass es noch ein Nachspiel haben wird.


biolix antwortet um 05-10-2010 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo BCH !

Glaubst du auf dauer mit konv. immer intensiverer LW die Welt ernähren zu können ?


Geht der Trend zu immer intensiverer LW oder ist es umgekehrt ? Könnte es sein das Bio nicht die Welt ernähren müsste, sondern nur der "Umkehrtrend" ist zu einer natürlichen Landwirtschaft, die aber ehrlich anerkennt das es ordentliche Fruchtfolgen braucht, schonung des Bodens, weniger Chemie und kein schneller, höher und Stärker auf Kosten unserer Mutter Erde ?

Können wir uns auf das einigen ? und wenigstens das wir schon heute 70% der Fläche in der EU nur für das Futter unserer Nutztiere "vergeuden" , und dann noch Millionen von ha in Übersee...

ISt ads ebenfalls so schwer wegen ein paar Cent nicht die GVO frei Bauern in Brasilien zu unterstützen, anstatt zu jammern es geht nicht ohne ?

Schade...

lg biolix


mfj antwortet um 05-10-2010 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Biolix – wollen wir Dein „Vorhaben mal in Fakten“ einreihen?

der Agrarwissenschaftler Dennis Avery – hat mal gerechnet:

...die letzte Weltweite Viehzählung war 2007

Im Jahr 2007 lebten bereits über eine Milliarde Schweine auf der Welt. Tendenz steigend...

Wollen wir sie alle nach biologischen Richtlinien halten, bräuchte man dafür die Fläche Australiens....;-))
Australien als Bio-Schweinstall...

Und der Biolix schippert dann mit pflanzenölbetriebenen Kuttern den Mist nach Europa...herrlich die Vorstellung ;-))))






BCh antwortet um 05-10-2010 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo Biolix!

Solange die sogenannten Konsumenten ihr Geld lieber für Auto, Urlaub, Handy, usw. ausgeben wird sich nicht viel ändern am derzeitigen System!

Wenn ich mir die Biobetriebe in meiner Umgebung so anschaue geht Sie und oder Er ausserlandwirtschaftlichem Erwerb nach oder sie bekommen monatlich vom Bundessozialamt Geld für die Pflege von "benachteiligten Mitmenschen"!
So richtig vom Betrieb leben kann von denen keiner!

Ich gehe sogar soweit das diese ohne dem Geld von aussen nicht mal die Beiträge für die SvB oder den Diesel für ihre Traktoren erwirtschaften!
Oder glaubst du der Sigi Wolf hatt seine CVT Flotte aus den Erträgen seiner Lw gekauft?!
Und wenn schon Bio warum dann nicht ganz und gar Mit pferden und Ochsengespann anstatt von Traktoren!

Die einzige Monokultur die ich habe sind meine Dauerwiesen am Acker betreibe ich serwohl Fruchtfolge! Ich überdünge meine Böden nicht und schaue darauf das es unseren Tieren gut geht!
Wo es nötig ist setze ich Chemie ein (das machen sogar einige Bio´s bei uns da haben die Ampfer Pflanzen so ein "Virus" erwischt das so auschaut als wenn man mit Roundup Punktbehandlung macht) aber nicht im Übermaß.
Dabei bin ich nichtmal im Öpul!

MfG



wildduck antwortet um 05-10-2010 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
mfj

...es stimmt, es gibt mehr Schweine, soweit man das überhaupt seriös zählen kann.

...hast du einmal transparenterweise nachgeforscht für wenn Dennis Avery arbeitet?!

Sollte für dich ein Leichtes sein!

lgwd


biolix antwortet um 05-10-2010 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
hallo ein letztes mal für heut !

also beim mfj bin ich es gewohnt das er auf geschriebenes nicht eingeht, aber jetzt schreib ich schon es muss nicht bio sein das die WElt ernährt und meine auch es geht nicht mit so viel Nutztieren, und was kommt von ihm.. Schwachsinn...aber das bin ich ja schon gewohnt..;-)

Ja traurig das wir schon das 100 fache an Wirbelnutztieren auf unserer Welt haben als Wildlebende Wirbeltiere... Die Natur im herkömmlichen Sinne sind nur mehr Reservate.. und es geht weiter..

BCh, ohne ÖPUL und du meinst du arbeitest Zukunftsfähig ? Alleind as du nur gut wirtschaftest und dein Biokollegen nicht, zeigt mir das du ein wenig einer Fehleinschätzung leidest. Kennst du den Grünen Bericht ? Die Biobetriebe schneiden auch in wirtschaftlicher Sicht besser ab als konv. , und das schon seit Jahren...

Und hast du dich schon mal gefragt warum die lieben KonsumentenInnen lieber mehr geld für Urlaub udn Auto ausgeben ?
Ist ja echt "Lifestyle" gesunde und natürliche Ernährung bei uns, oder etwar nicht ?
Klar doch, ist ja toller sich mit Massenprodukten voll zu stopfen und es den Bauern nachzumachen, schneller . höher , stärker, billiger... alle im selben Boot....

bis einer den Stoppel raus zieht.. ;-))

du wirst es noch erleben...

gute nacht..

lg biolix

p.s. und wennst was unterstellst dann zeig es bitte an, wir bios decken keine schwarzen Schafe...




traktorensteff antwortet um 05-10-2010 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Schöne Geschichte mfj, du als GVO-Skeptiker wurdest bekehrt und die armen Forscher sind doch eh auch nur arme missverstandene Menschen ;-).

Wieso Risiko überhaupt eingehen? Wozu denn? Wenn GVO nur auf die unzulängliche Bewirtschaftung durch den Menschen "reagiert"?

Ja, mit dem "Fortschritt" haben sich Landwirte immer ködern lassen, da kannst es ja du auch mal versuchen, die "Gegner" fortschrittsskeptisch zu nennen! Und natürlich sind die meisten antikapitalistische Hippies oder wie?
Ich hoffe, dein Chef schätzt dein Engagement!

Ich muss wieder lachen, du willst also in Ö Praxisversuche, weil wir ja sonst nix wissen von Koexistenz usw.? Haben wir ja leider, schau nach Kanada, wo es auch kritische Stimmen zu GVO gibt! Da hast du dein Versuchsfeld!

Konsumenten wollen kein GVO, die meisten Landwirte (= Produzenten) ebenfalls nicht! Koexistenz ist niemals möglich. Also, der Kas ist gegessen!

Du must dich eben damit abfinden, dass es Gott sei Dank viele Menschen gibt, die das Hirn einschalten. Nix Glaubensströmung!

@ edde
Bio ernährt schon die Welt, nur eben nicht mit unserer heutigen Konsumgewohnheit, die nebenbei gesagt auch ziemlich ungesund ist.

Außerdem: Wir müssen uns auch mal überlegen, wie viele Menschen diese Erde überhaupt vernünftig ernähren kann und wieviel Ressourcenverbrauch, auch an Boden für Wohnzwecke, Straßen usw. wir der Erde abverlangen können. Die Geburtenraten sind schon auf dem richtigen Weg, nur viele sehen das schon wieder als Gefahr, denn unser System kennt nur das Wachstum! Du siehst, alles hängt auch in einem größeren Zusammenhang, abseits von GVO!

Welche Abhängigkeiten sind wirklich gefährlicher? Mit oder ohne GVO?

PS.:
Ja, mfj, Dennis Avery (geb. 24.10.1936) ist wohl eines deiner großen Vorbilder!
Quelle Wikipedia:
According to critics he is the source of a claim that organic food is more dangerous to eat than food produced using chemical pesticides because of usage of animal manure in organic farming. ... The New York Times wrote about him: "Dennis T. Avery wants organic food to go away. And he doesn't care what it takes."


Leo7 antwortet um 05-10-2010 23:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
guten abend!

mfj
vergiss jetzt einmal eine irgendwo geartete glaubenshaltung meinerseits.
-glaub mir, i hätte dich noch vor fünf jahren beklatscht, weil i trotz einem an vorderste stelle stehenden gefühl der ablehnung in mir doch selbst fast so gepredigt habe....ach was war bio für mich damals eine ansammlung..... so formuliert, wie es du und die anderen ständig, beharrlich und auch untergriffig tun.
diese diskussion mach schon sinn, keine frage.
nur niemand hat es bis heute geschafft, den wirklichen sinn hinter der ganzen sache für den menschen selbst als unbedingt lebensnotwendig zu beweisen. es sind die forscher selbst - wenn sie nur aus angst den arbeitsplatz zu verlieren loialität zum system zeigen müssen, dies aber im vertrauten gespräch als höchst bedenklich kundtun.
hab selbst erlebt so einen "einstein"-menschen an seinem arbeitsplatz eines chemieriesen der in seiner zeit einen ganz schönen anteil von einer million -1.000.000 auf lager liegenden chemischen synthetischen "wirkstoffen" durch seine "hand" prüfte! so fast am ende seiner berufskarriere wie dieser war, hat er nicht sehr erfreut über sein "lebenswerk" geäußert.
und so einfach kommst dort auch nicht hinein, da muß man schon ein potentieller umsatzsteigerer in direkter oder indirekter form sein, um so etwas jemals zu aug und ohr zu bekommen.
auch sprach man dort, dass man den umweg der gen-technik in der landwirtschaft, wie es auf anderen kontinenten schon länger der fall ist, in europa nicht gehen braucht....na no na net - wir waren nicht bei monsanto.
Interessant war auch auf die frage, warum in österreich des öfteren schon präperate viel früher für die andwendung zugelassen werde als in deutschland oder holland? die erwartete gegenfrage lautete, wie hoch der anteil der landw. flächen in österreich seien...

..mache sich jeder selber den reim drauf....

auch du mfj vermagst dies niemals ,und das weißt du selber ganz genau, auch wenn du noch soviel energie in deine überzeugungsarbeit -bezahlt oder nicht bezahlt ist jetzt mal kein thema -steckst.

krokodilhirngesteuerte emotionen haben auf beiden seiten hier auch keinen platz, denn niemand muss in unseren(!!!) breiten ums direkte überleben fürchten.

und trotzdem wird mi kein mfj oder trai-ler tria...usw jemals wieder auf dieses narrenschiff bringen können, des nur einzig und allein profit an die flagge geheftet hat.
genausowenig liegt es mir nahe, jedwechen geger des biolandbaus zu umkehr zu bewegen.
Das hat das schiksal ganz mir selber überlassen, aber dafür brauchte es auch die - für mich aus heutiger sicht - andere seite.

guten abend
leo

p.s. tria - i bin absolut überzeugt von dir, dass du mich nicht verstehst ;-)




Leo7 antwortet um 06-10-2010 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
tria

i hätt nix dagegen, wenn´s kupfer aus dem biobereich verschwinden sollte.
danke für deinen eintrag!!
leo


asterix antwortet um 06-10-2010 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...

Als konvi. Landwirt braucht ich im Gemüsebau eine Ausnahmegenehmigung für Kupfer-
spritzmittel. (Bei manchen Sorten,) In der IP ist Kupfer sehr begrenzt einsetzbar.
Maximal 2 x im Jahr. Bio bis zu 8 x erlaubt.

lg asterix


biolix antwortet um 06-10-2010 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo tria !

ja danke, das kenne ich schon alles Miersch der "größte Biofreund", und Pollmer etc. ..

Mir gehts änlich wie leo, ich bräuchte es nicht, nur die Bioobst und Bioweinbauern sagen mir es geht nicht ohne.. ich kopier dir auch gerne andere Wissenschaftliche Studien über den Kupfereinsatz hier herein inkl. das Wege gesucht werden Kupferpräperate zu vermeiden.

Aber bei dir merkt man, das du dich lieber mit dem wenigen nicht ganz optimalen beim Biolandbau beschäfigst, aber auf deine Gifte nicht reflektierst, und das bleibt ein großer Wiederspruch für mich in deinen Geschriebenen.

Inkl. natürlich das ich dir auch GVO Fragen gestellt habe, und mich schon interessiert hätte, weil um das gehts in dem threat wie du als Biobauer darauf reagieren würdest etc.

lg biolix

p.s. hier einige DInge dazu in den links, und nicht zusammengekürzt und nur das "schlechte" genommen.. ;-))

http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5347
http://wino-biolandbau.de/news/bioland-informiert-kupfer-der-ernaehrung-und-der-landwirtschaft-19-11-08

und eine Studie vom LW Ministerium:
http://www.sektion-landwirtschaft.org/fileadmin/landwirtschaft/tagungsprogramme/Kupfer_ist_mehr_als_ein_Schwermetall.pdf

ja und Asterix, schreib einfach die Aufwandmenge die du einsetzen darfst gegenüber dem Biolandbau und natürlich was du sonst anwendest, danke !


Biohias antwortet um 06-10-2010 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
ja in deutschland wird auch fleissig dran geforscht das kupfer zu reduzieren und wenn möglich ganz zu vermeiden. in der hallertau, dem größten hopfenanbaugebiet der welt, sind jetz noch böden derart mit kupfer verseucht das mir graußt.
die sind aber anders wie beim heutigen biolandbau mit einer gesamtaufwandmenge von
zum teil mit über 30kg/ha reingegangen!!!!
zum teil über 15-20 jahre!!!
sowas find ich den hammer, und auf den flächen wird wieder ganz normal gewirtschaftet,
kein unterschied zu anderen feldern, nur eben der grenzwertig höhere Kupferanteil.
was nachweislich bei ''normalen aufwandmengen kein problem ist'' sagen's zumindest.
anders wie bei etlichen psm die sich noch 10 jahre später im boden finden lassen und
man zum teil sogar noch genau sagen kann welcher typ es war, ist beim kupfer bei
einer geringen aufwandmenge kein erhöhter wert feststellbar.
trotzdem ist es richtig das man darauf verzichten können muss und die forschung
hoffentlich bald möglichst bezahlbare alternativen auf den markt bringt.
ich bin mit sicherheit auch kein fan davon, zumal es wie oben geschrieben nicht gut für
den ruf des ökolandbaus ist.
mfg



mfj antwortet um 06-10-2010 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Lieber Biolix und Biohias, aus Deinen Links:

http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5347

...Und so hoffen die Biobauern, was das UBA befürchtet: dass die EU nicht aus ökologischen, sondern aus ökonomischen Gründen über Kupfer entscheidet...



Ach, der biologische Landbau- setzt ökonomische Ertragserte vor ökologische Grundwerte ?
Und Ihr „Sakrament Lausbuben“ erzählt uns immer was anderes ?
Schön verlogen – Biolix, uns mit gebleichten Beiträgen hier ständig für dumm zu verkaufen.


Trotzdem gibt es einen Weg.
Die Lösung wäre einfach, zielsicher und nachhaltig.

Wir pflanzen dem Cabernet Sauvignon das pilzresistente Gen von der roten Piwi-Traube Regent ein.

Wie das gehen soll ?

Mit Hilfe der Gentechnik – lieber Biolix !!


Manchmal ist halt zurückrudern doch sinnvoller, als mit Lügen-Paddel und Öko-Gedenkmütze unterzugehen !!!





Biohias antwortet um 06-10-2010 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
dann kann ich ab sofort auf die reben verzichten.
danke für den hinweis.

Stefan Kühne, verantwortlich für biologischen Pflanzenschutz im Julius-Kühn-Institut (JKI), dem neu geschaffenen Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, warnt davor, den Biolandbau auszubremsen: „Immer mehr Winzer wollen auf den Ökoweinbau umsteigen – aber ohne Kupfer wird das nichts.“

und mfj:
Er hält es für absurd, wegen eines einzigen Mittels Teile des Ökolandbaus mit all seinen Verdiensten um die Umwelt kaputt zu machen. Und immerhin gehe es ja um einen Naturstoff.

leute die gebildet sind wissen um die dienste des ökolandbaus
ich werd jetz meine ökogedenkmütze ablegen und mich langsam zum bett bewegen...

mfg und gute nacht


biolix antwortet um 06-10-2010 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
oje mfj, du legst den Biobauern was in den mund was sie ne so gesagt haben.. ;-))

Ähem, und welches "Lügen Paddel" meinst denn, deines, das der Biolandbau nichts ist ?

Ich brauch nicht zurück Paddeln, ich stehe zu dem was ich Lebe und schreibe.. ;-))

Und ich "kauf " mir eien Resistenz mit GVo und sie bruigt mir zig Resistenzen in anderen Bereichen, nein danke !

lg biolix

p.s. ich warte noch auf einige andere Antworten .. ;-)




mfj antwortet um 07-10-2010 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Nein Biohias – ich werde auf den guten Rebensaft nicht verzichten ;-)

Es sind weder Bio-Lebensmittel noch Konventionelle Lebensmittel dadurch bedenklich.
Nur sollten wir nicht so tun, als dass die eine „Fraktion“ mit Gebet und Tänzen die Kontaktkrankheiten im Zaume halten – und die anderen – weil sie so dumm, unwissend und verantwortungslos sind – halt mit PSM arbeiten.


Biolix – Dir fällt nichts anderes mehr ein – als auf alten „Karamellen“ rumzureiten.

Du begreifst einfach die guten Seiten der Gentechnik nicht!
Kannst Du sie nicht begreifen – oder darfst Du nicht ?

Das Wort „Koexistenz“ haben Realitätsverweigern erfunden, oder große Dummköpfe...
Hier habe ich auch eine andere Meinung, als die Gen-Fachleute. Über kurz oder lang wird sich eine Mischung ergeben. Die sogenannte „Pflanzen-Migration“.
Was ist denn so schlimm daran?

Wenn N + G Pflanzen von Natur aus sich kreuzen - dürfen Sie das auch nicht mehr?
Willst Du überall die Hand dazwischen haben ?


Unsere Welt richtet sich nicht Koexistenz. Selbst die Natur hat jedem Individuum „sein Überleben“ in´s Stammbuch der DNA geschrieben.

Koexistenz gibt es nirgends.
Wie verträgt sich den „Arm und Reich“ in dieser Welt ?

Überhaupt nicht !

Das soziale Gefüge dass die Reichen den Armen anbieten – ist ein „Doppelklebeband“.
Erstmal in der Hand, kannst Du zugreifen wo Du willst – es wird solange kleben – bis irgendwann soviel Dreck an seiner Seite klebt – um davon loszukommen.
(...und Dreck heißt dann: Korruption, Schwindel, Systemausnützung etc.)

Es gibt keine Koexistenz weder biologisch, natural schon gar nicht politisch und gesellschaftlich...
Das bessere wird sich durchsetzen – weil es ein unabdingbares „Naturgesetz“ ist.
Und Naturgesetze werden wir nicht aufhalten oder ändern - weil darauf unser Leben steht.

...darum sperren wir ja auch nicht die „Guten“ ein ;-)))





Biohias antwortet um 07-10-2010 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
eben mfj das bessere wird sich durchsetzen:-)))
ich weiß was....


traktorensteff antwortet um 07-10-2010 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
So, um das letzte Mal in diesem Thread etwas zu schreiben:

mfj, meine Güte, deine Zeilen sind ja witzig! Und noch dazu wieder mal so schön abgeschweift... ;-)

"die guten Seiten der Gentechnik", ha, sehr lustig, wenn mit GVO nur auf die EIGENEN Fehler reagiert wird, vielleicht doch lieber mal sich selbst ändern, dann löst es sich schon von selbst.

Schön, dass du die Koexistenz als nicht möglich betrachtest. Nur daraus zu schließen, dass sich deswegen das "Bessere", nach deine Definition GVO, durchsetzt, ist doch sehr naiv!

„Pflanzen-Migration“ kann man wohl nicht mit GVO-Pflanzen vergleichen! GVO ist menschgemacht, was die Natur seit jeher macht ist widerum etwas anderes. Was daran so schlimm ist? Das wird man sehen, wenn man plötzlich an Monsanto und Co. Lizenzgebühren zahlen soll, weil die eigenen Pflanzen, obwohl man nicht will, patentierte Gene inne haben!

Ich weiß nicht, wie ich deine Zeilen beschreiben soll, du verdrehst Fakten, mischt verschiedene Dinge zusammen, schweifst ab, vergleichst Dinge, die man nicht vergleichen kann und ziehst Schlüsse, die nicht zu ziehen sind... Mit dir machts echt keinen Spaß mehr!

Das Beste: Du kommst mit "Naturgesetzen" (!), verbindest das mit GVO, und meinst "Naturgesetze werden wir nicht aufhalten", da kann man nur mehr lachen...


Biohias antwortet um 07-10-2010 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
ja tratorensteff schöner hätte man es nicht formulieren können...
mfg und danke


biolix antwortet um 07-10-2010 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Nabend !

Eben mfj, darum lassen sich nicht die "Guten" vond er GVO Lobby einsperren... ;-))

Du hast es schön gesagt, danke mfj, da auch aus deiner Sicht keine Kooexistenz möglich ist, wir aber verpflichtet sind GVO frei zu produzierenm, hat sich das thema für mich erledigt.
da ebenfalls 100% der BiokonsumentInnen GVOs ablehnen wird sich das auch nicht ändern, daher hoffe ich du willst nun nicht weiter alle Bio wirtscahftenden BäuerInnen weiter in ihrer Einstellung und Existenz mit dieser nicht möglichen Koexistenz gefährden... danke !

Und die Geschichte wird es zeigen, und das Bessere setzt sich am Ende in der Natur immer durch, da habe ich wirklich keine Sorge, daher werde ich auch von Tag zu Tag immer ruhiger.. ;-))

lg biolix


sturmi antwortet um 08-10-2010 07:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
"....das Bessere setzt sich am Ende in der Natur immer durch,...."
@biolix
Aha, lernt ma des im Montessorikurs? ;-)) Übrigens, Montessorischüler fallen im Allgemeinen negativ auf weil sie ein Nein nicht akzeptieren wollen.
MfG Sturmi



theres antwortet um 08-10-2010 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Wenn ich mir vorstelle, dass solche Jüngelchen wie Mfj die Macht über die Lebensmittel in ihre Pratzen bekämen, dann wird mir ehrlich gesagt- kotzübel.
Hoffe, dass viele ihr eigenes Hirn einschalten und sich von so einem Schmatzer nichts sagen lassen.
Sonst bleibt einem wirklich der Bissen im Hals stecken.
Wenn in einem landw. Forum nur solche Schreibtischtäter das Sagen haben- dann Bauern gute Nacht. Dann brauchts nur noch Hirn ausschalten, schuften und mit dem Hirn anschieben, damit ihr dann brav an Monsantos Inkassostellen zahlen dürft.
Schade, dass aus der Möglichkeit übers Internet sich austauschen zu können,
so ein Affentheater geworden ist.


mfj antwortet um 09-10-2010 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Liebe Regina,

Dein Beitrag hat so etwas „unversöhnliches“ in sich?

Das erinnert mich an einen Lehrer, der zu uns „wilden Buben“ mal gesagt hat:
Auch zum Ohrfeigenverteilen hat man leider - nie mehr als nur zwei Hände zur Verfügung...

Du solltest Argumente finden, Regi – oder versuchen mich mit weiblichen Methoden zu überzeugen oder besänftigen.

Diese Art von „ökologischer Akupunktur“ wirkt bei mir nicht im geringsten.
Und Ärgern macht nicht satt, auch wenn man ordentlich angefressen ist.

Die Emanzipation der Landwirtschaft ist nicht aufzuhalten. Auch wenn man gerne verträumt in „Hängematten“ auf die romantische, idyllische und verträumte Großmutter´s Zeit hinabblickt – so ist es eine Paranoia.

Im „Outlook for Fish 2020“ zeigt dass die Menschheit neu Wege gehen wird, einerseits aus ökonomischen Gründen – andererseits aus ökologischen.
Die Studie zeigt, dass 2020 vier Fünftel der weltweit zur Verfügung stehenden Fischfleisches in Entwicklungsländern verzehrt wird. Es wird ein explosionsartige Nachfrage auf einem Niveau geben, dass nur mit Aquakulturen aufgefangen werden kann.

Ich nehme darum jetzt mal das Fisch-Beispiel – weil wir hier vielleicht etwas „distanzierter diskutieren“.
Die „Umerziehung des Fisches“ zu einem kontrollierten Nutztier für den Menschen, der ein Domestizierungsprogramm hinter sich hat, und massenweise als Lachs, Shrimps und Muschel in unzähligen Zuchtbecken schwimmt, zeigen diesen Trend an.

Mein alter Vergleich, nämlich der Übergang vom „Jäger – zum Viehzüchter“ hat Jahrtausende gedauert und dauern dürfen – der Übergang vom Viehzüchter und Ackerbauern zum Technik- und Molekularlandwirt in ein paar Jahrzehnten ist einfach eine verdammt kurze Zeit.

Dass hier viele überfordert, misstrauisch und ängstlich wirken – liegt einfach auf der Hand.
Da zieht man sich lieber in sein "Schneckenhäuschen" zurück, und denkt an gestern...

Eine Öffentlichkeit, die neckisch, preisbewusst und bestimmend dazu die Grenzen absteckt, verschärft noch den Konflikt.
Wir werden ständig mit "angekreideten Reservats-Zahlungen (Schwarzbuch der Landwirtschaft...) nur eine Zeitlang überleben und erleben können.

...da wird auch der Öko-Lobbyismus nichts ändern !!





wildduck antwortet um 09-10-2010 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
mfj

...ich empfehle dir ein Time-out.

Eine Kurzdestination Richtung Mars, zwecks Fortschritt und Qualitätskontrolle deiner
Statements.

Vergiss nicht, dein Studienprojekt/Glofish mitzunehmen, bei deren " Erziehung" musst
du permanent dranbleiben! Falls deine Fische Verhaltensstörungen aufweisen, melde
dich bei mir.

Future Greetings in your H2O-Blase-Base-Aerea connectwd


Biohias antwortet um 09-10-2010 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
ja mfj ein timeout wär bestimmt nicht schlecht.
geh mal ne weile nach kanada oder so zum:

Fischen




mfj antwortet um 10-10-2010 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...


Alles klar - WP und Biohias.
Ist eine gute Idee von Euch !!

...dann habt Ihr auch zwei Wochen Zeit, Euch wieder zu sammeln und ein paar "magere Argumente" zusammen zu basteln...;-)))






wildduck antwortet um 10-10-2010 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
mfj

Mein Argument zur obigen Empfehlung hat sich soeben erhärtet.

...und immer dieses Durcheinander!

Alles klar-mfj-bin kein WP, bin ein WD

Gruss WD ,-D


sturmi antwortet um 17-10-2010 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
US-Justizministerium ermittelt
Das US-Justizministerium geht den Beschwerden über wettbewerbsverzerrendes Verhalten und Preisabsprachen zwischen den Konzernen nach. Saatgutgiganten wie etwa Monsanto erhöhten die Preise, kauften kleinere Konkurrenzunternehmen auf oder drängten sie einfach vom Markt. Außerdem gaben sie Genprodukten den Vorzug vor traditionellem Saatgut, so die Vorwürfe.
Viele Landwirte sind mit der Situation unzufrieden, arbeiten allerdings mit dem genetisch veränderten Saatgut weiter. Einen Dämpfer musste der Saatgutgigant Monsanto allerdings bereits einstecken. Viele Bauern verweigerten den Kauf der neuesten und teuersten Version des Saatgutes, die der Konzern forcierte.
„Sie glauben einfach Monsanto“
Ein Großteil des Erfolges des Gensaatgutes sei dem Herdentrieb zu verdanken, sagte ein Landwirt, der konventionelles Saatgut anpflanzt, gegenüber dem „Christian Science Monitor“. „Sie glauben Monsanto, wenn der Konzern ihnen sagt, dass sie damit mehr ernten können.“
http://www.orf.at/stories/2018389/2018366/
MfG Sturmi



biolix antwortet um 17-10-2010 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Monsanto, und es geht abwärts...
Hallo Sturmi !

na tolles Wort zum Sonntag von dir, bist jetzt "übergelaufen" ? ;-))

Und warum nimmst dann noch dieses GVO Soja Zeugs für deine Schweine ?

lg biolix


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