Deschberger Bioschneidwerk

Antworten: 10
Peter06 21-08-2010 08:41 - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk
In dem Video über dieses Schneidwerk wird unter anderem behauptet, dass der "Gott-sei-bei-uns" der Dauerwiesen und des Feldfutterbaus, der Ampfer, durch häufiges Köpfen der Blütenstände absterben würde.
Wer hat diesbezügliche Erfahrungen gemacht?
Bei meinen Weiden hat ein sehr häufig durchgeführter Pflegeschnitt durch Mulchen nach jedem Umtrieb keinerlei Reduktion der Ampferbestände erfolgen lassen!

Peter



Joe_D antwortet um 21-08-2010 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk
wenn dem so ist ...... dann viel Erfolg
hab allerdings schon öfter gesehen das Ampfer nahc mehrmaligem mähen sehr bodennah seine blütenstände ansetzt
schönes we


mfj antwortet um 21-08-2010 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk

...der Ampfer ist wie die Distel nicht nur ein Samenvermehrer - sondern auch ein Wurzelausläufer. Da nützt dann oftmaliges beschneiden nicht all zuviel.

Mir kommt die "schwimmende Version" des Bioschneidwerkes sehr instabil und schwingend vor.
Findet da nicht ein "ungewolltes Ährenabschneiden" statt ?





kokosbussi antwortet um 21-08-2010 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk
hab eher die Erfahrung den Ampfer stehen lassen, zumindest auf der Dauerweide - samt zwar ab aber die jungen Austriebe kommen nicht über den Winter bzw. werden gefressen und die alten treiben nicht mehr an.

Hab eben gemäht und erfreue mich über das vermehrte auftreten des Ampferblattkäfers, der hat jetzt zum dritten Schnitt sehr gute Arbeit geleistet und ich hab fast keinen Ampfer dabei - ein paar löchrige Blätter halt...

LG und schönes WE
kokosbussi :-)


Joschy antwortet um 21-08-2010 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk
@alle

Finde das Bioschneidwerk ist nur eine Notloesung fuer zu stark verunkrautete Bestaende! Ziehl solte eine fruehere Unkrautbekaempfung sein!
Damit der Ampfer wirklich verschwindet muss er 8 mal pro Jahr abgeschnitten werden und er darf nie davor zum Samenbilden kommen! Wichtig ist auch die Nachsaat damit er von Leistungsfaehigen Graesern Konkurenz bekommt!
Auf der Weide kann ein frueherer Weidestart helfen da der Ampfer wenn er noch klein ist auch von den Kuehen gefressen wird und nicht stehen bleibt!

Auf meiner Praxis in Bayern haben wir den Ampfer mit einem Flieger durch Flaechendeckende Punktbekaempfung perfekt bekaempft!
Der Flieger war ein 0.5*10 meter breiter Balken mit Schutzgeruest und 4 Spritzpistolen fuer den Frontlader und einem 400 Lieter grosen Spritzmitelbehaelter am Heck des Traktors!

lg Joschy


MUKUbauer antwortet um 21-08-2010 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk
hi

Ermüdung des Ampfers ist schon möglich - aber sehr Aufwendig - und mit dem Nachsähen muß man auch dahinter sein - mähen und mit Grassamen drüber ...

da kannst alle 2 Wochen mähen dann soll das gehen - aber mir wärs zu aufwendig -
aber im Biobereich ev. eine Möglichkeit

mfg


Haa-Pee antwortet um 21-08-2010 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk
wie heisst es so schön "das übel an der wurzel" packen......

die ganze distel und ampfer köpferei bringt absolut rein gar nichts!

selbst wenn man jede woche mäht lassen sich weder ampfer noch distel ausmerzen.

das einzige was hilft ist mehrmalige round up behandlung oder eben die biologische version des ausstechens.

habe heuer ein exemplar von einem ampfer gezogen mit ca 55cm wurzellänge!

ansonsten keine gülle und mistdüngung und viel glyphosat spritzen.

ampfer ist auch am acker ein evidentes problem da wenn die fläche mal mit samen kontaminiert ist das auf jahrzehnte mit ampfer verseucht ist!


schellniesel antwortet um 21-08-2010 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk
Ja ampfer ist eien sau allerdings am Acker wohl das kleinere Übel solange eine Herbstfurche geamcht wird frieren wenigstens die Kürzeren Wurzeln aus! Die langen die in der Pflugsohle abgeschnitten werden sind dann die jenigen die man am besten Ausgräbt den die Kommen in der Tat alle Jahre wieder!

Hab da auch schon mal einen Guten Halben meter gegraben den mit ausziehen ist das meist ein schuss der nach hinten los geht denn meist brechen die Wurzen in der erde ab und dann verzweigen die sich noch mehr! Und gehen gar nicht mehr raus! Nach dem regen gehts am besten mit dem ausziehen!

Und der Wiese hab ich den Ampfer nach Kanalgrabungsarbeiten bekommen hab nun nach mehrjährigen Kampf eine kleiner besserung erziehlt!
Und diese kamm nur zustande weil ich nun auch eine Population vom Ampferkäfern habe. Totspritzen, oftes mähen alle von mir getätigten maßnahmen halfen dagegen nicht viel!

Mfg schellniesel


biolix antwortet um 22-08-2010 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk
Wie wäre es mal, auch für die Entwickler des Bio-SChneidwerkes und allen anderen hierüber die "Bodengesundung" nachzudenken, und nicht ewig nur über die Bekämpfung von Beikräutern.. ;-)))

lg biolix


Stonebear antwortet um 22-08-2010 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Deschberger Bioschneidwerk
Hallo haapee

eine Fläche 2 Jahre mit Roundup gespritzt da wächst nichts mehr, nichts mehr außer Ampfer und der hat jetzt so richtig Platz zum wachsen.

mfg


wernergrabler antwortet um 03-09-2010 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!

Das Ampferabmähen HILFT!!!

Habe es selbst voriges Jahr probiert.
3 x im Abstand von 2 - 4 Wochen gemäht und mit dem Heublitz gleich daneben in die Ackerfurche geputzt (natürlich vorm Aussamen).
Nach dem 3. Mal mähen ist vor allem Klee aufgegangen.
Heuer schaut der Fleck aus, als ob schon immer Wiese gewesen wäre!

mfg
wgsf


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