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Lissino 10-08-2010 22:12 - E-Mail an User
Gärrest
Hallo,

Ich bin am überlegen meine Gärreste zu separieren und zu trocknen,

Habe hier gerade ein Angebot vor mir liegen und wollte mal eure meinung hören.

Da ich "noch" kein Wärmekonzept habe und mir die Variante mit dem Trocker sehr gut erscheint.

Bleibt nur die Frage wohin mit dem getrockneten Gärresten.

Habt ihr ne Idee???



Noro antwortet um 11-08-2010 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gärrest
was mir an der biogas geschichte nicht so gut gefällt ist, dass einfach kein bzw. zu wenig humus zurück auf den acker kommt bzw. mit derm der zurück kommt kann der Boden nix anfangen, da er sich nciht abbauen lässt ( Lignin, Semi- Lignin, ect...) wenn du nun auch den gärrest separierts heißt das doch eigentlich, dass du das nur machtst, um ihn eigenltich zuverkaufen ( Blumenerde, Einstreumaterial,...). Dazu fällt mir nur ein, was Albrecht Thaer schon vor 200 jahren sagte: Der Humus ist die Mutter der Fruchtbarkeit. Und vergleicht man zwei gleiche Böden, der eine mit mehr der andere mit weniger Humus, so hat der mit mehr humus eine bessere Bodenstruktur und unter anderem auch einen höheren Ertrag.

Du kannst also folgendes machen, den gärrest trockenen und ....
- als Blumenerde verkaufen
- verbrennen und über eine Wasserdampfturbine noch mehr strom produzieren
- als einstreumaterial für Hoch und tiefboxen verwenden
- oder so wieder rausstreuen

mfg
Noro


fra2620 antwortet um 12-08-2010 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gärrest
Hallo Lissino

Mich würde interessieren was koset so eine Anlage. Die Strohpreise für reine Grünlandbauern werden immer höher. Und da überlege ich es mir schon stark mir meine Einstreu selber zu machen. Also wenn du mir preise nennen kannst wäre ich darüber sehr froh.
Danke
Franz


josefderzweite antwortet um 12-08-2010 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gärrest
Bei ausreichender Trocknung könnte ich mir Gärreste wirklich auch als Einstreu für die Boxen vorstellen. Wird in D schon häufiger gemacht.
Ich weis nur dass diese Anlagen nicht gerade billig sind, vorallem wenn du keinen passenden Absatz hast


dfestus antwortet um 24-07-2013 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gärrest
Falls Ihr Problem noch besteht?

Biogasanlagen - Maximale Gärrestreduzierung mit maximalem KWK-Bonus

Die Probleme: Als Betreiber einer BGA werden Sie z.Zt. mit einer Reihe von Kostenproblemen konfrontiert, die nach Lösungen suchen. Dazu gehören unter anderem:
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- die Reduzierung Ihres Gärrestevolumens, da bis zu 95% Wasser
- kostenintensiver umweltbelastender Transport der Gärreste
- evtl. teure Zusatzpachtflächen für Gärreste
- N-Verlust (Ammoniak) bei der Lagerung und Ausbringung
- steigende Inputstoffpreise drücken den Gewinn
- keine modulierende 100 % Abwärmenutzung somit kein 100% KWK-Bonus
- hohe Entsorgungskosten in Nährstoffüberschussgebieten
- etc.

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Nährstoffrecycling und max. Wasserreduktion

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MfG Dieter Festner


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