Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030

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teilchen 24-07-2010 18:58 - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030

Wien - Außenminister und ÖAAB-Chef Michael Spindelegger spricht sich für mehr Zuwanderung aus. "Wir brauchen dringend Zuwanderer, rund 100.000 sollen es bis 2030 sein", plädiert Spindelegger in der "Presse am Sonntag" für eine "aktive" Zuwanderungspolitik der Regierung. Denn ohne "aktiven, gezielten Prozess der Zuwanderung" seien Gesundheits- und Sozialsysteme nicht überlebensfähig.

Spindelegger verwies auf die Prognosen, wonach ohne Zuwanderung die Einwohnerzahl Österreichs von 8,4 auf 8,3 Millionen sinkt - und die Gesellschaft mit rund 30 Prozent Über-60-Jährigen überaltert.

http://derstandard.at/1277338852716/Zuwanderung-Spindelegger-Brauchen-100000-Zuwanderer-bis-2030

Anmerkung:
Mit unserer Migrationspolitik, die mit Sicherheitspolitik gleichgesetzt wird, werden wir nicht weit kommen.



Else antwortet um 24-07-2010 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Das kann nicht stimmen, weil es im Standard steht. Auch wenn es aus dem Mund von M. Spindelegger kommt - werden die Bösmenschen über die linken, wenn auch schwarzen, Gutmenschen sagen.


teilchen antwortet um 24-07-2010 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030

@Else

Gerne auch die Quelle aus der Presse :-)
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/583350/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

Steht eh das gleiche darin, der Unterschied liegt in den Postings...




biolix antwortet um 24-07-2010 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
na hab ich grad auf orf. at gelesen und gerade auch Kroaten kennen gelernt, wo ihre familie bis in die 90 er jahre ohne Probleme nach Ö kommen konnten und arbeiten.. das war immer gewünscht und auch notwendig...aber offiziell waren wir nie ein Einwanderungsland...

lg biolix

http://www.orf.at/#/stories/2005295/


cyber antwortet um 24-07-2010 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Ich glaub die Zuwanderung geschieht notwendiger.-u.erwünschterweise sowieso.
Die härteste Arbeit bei uns, zb Holzarbeiten direkt im Schlag, wird sowieso nur noch von Ausländern getan, legal natürlich.
Heut nachmittag hab ich zufällig einen Teil einer Ö1-Sendung gehört, ging um Altenbetreuung bei uns, die würde ohne Ausländerinnen zusammenbrechen, legal und ilegal zusammengezählt.
Die vollkommene Legalisierung in diesem Bereich wird bürokratisch leider noch verunmöglicht bzw ist wohl das Thema von Teilchens Beitrag.

Aber, Teilchen, glaubst du daß es mit gelungener Zuwanderungspolitik getan wäre oder ist DAS anstehende Thema nicht Integrationspolitik?

lg


Hirschfarm antwortet um 24-07-2010 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Kinderkriegen muß erstens IN sein und zweitens politisch unterstützt werden. Dann brauchen wir sicher keine Zuwanderung.


sisu antwortet um 24-07-2010 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
cyber!
da muß ich dir widersprechen, in meiner umgebung ist nicht mal ein einziger ausländer in der holzschlägerei beschäftigt.


tree_01 antwortet um 24-07-2010 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
hirschfarm

volle zustimmung - meine persönliche ergänzung:
was wir brauchen, ist eine neue regierung, und ein aufwachen der emanzen.
und eine spö, die sich nicht mit türkischen kollaborateur-wahlplakaten prostituiert.
von so grünen volksverrätern red i gar ned.

lg, wp


biolix antwortet um 24-07-2010 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Ja und warum bekommens keine Kinder diese "deutsch deutschen"... etwas läuft dann wohl falsch im System, da kann eine "Rosenkranz" nichts retten.. ;-))))

Und eben Pedale wennst mit liest, da kannst mit Bevölkerungsstatistiken kommen mit welchen du willst, den wirklichen Zuwachst machen seit den 90er nur die "Ausländer"...

Also einfach mal zugeben das wir ein Zuwanderungsland sind, udn dann reden wir wie wirs besser machen können, das abzustreiten, bzw. es verhindern zu wollen, da beginnt schon das übel, bzw. das man sich der Realität verweigert.. ;-))

lg biolix


cyber antwortet um 24-07-2010 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
da gibts nix zu widersprechen sisu, bei uns ist das so, schreib ich, bei dir halt anders.
und ist euer Wald auch alpin und somit härteste Arbeit mit der Motorsäge?
Und diese Polen sind die fleissigsten Arbeiter die ich momentan kenn´ bei den anstrengenstens Bedingungen die ich kenn!


teilchen antwortet um 24-07-2010 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030

@Hirschfarm

In kaum einem anderen Land wird Kinderkriegen so sehr gefördert wie bei uns. Allerdings in die falsche Richtung. Seit es das Kindergeld gibt, ist die Geburtenrate nur geringfügig gestiegen, fallweise sogar zurückgegangen.

Die Frauen interessiert es nicht, wenn sie vom Arbeitsmarkt weggedrängt werden, und nach drei Jahren nur noch unterbemittelte oder gar keine Jobs mehr bekommen.
Sie wollen nicht ihre berufliche Existenz aufgeben und vom Staat abhängig sein.

Dieses Modell spricht nur einkommensschwache und wenig gebildete Frauen an, die vom Staat (oder von einem Mann) versorgt werden wollen.
Die meisten Frauen wollen das nicht.

In Ländern wo sie das kapiert haben, steigen die Geburtenraten seit Jahren: Skandinavien und Frankreich.
Keine Ahnung, warum das bei uns keiner schnallt.



biolix antwortet um 24-07-2010 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Apropos Holzarbeiten, bei uns in der Gegend sind gerade 3 mal 6 Rumänen ( 18 ) mit einem EU Projekt gefördert, die für Bundesforste etc. Waldarbeiten erledigen...

lg biolix


Else antwortet um 24-07-2010 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
@ cyber
Du meinst wohl die Sendung vom Vormittag, und die möchte ich allen empfehlen.
>>> Wiederholung: am Montag, 26.07, 16 Uhr

Hörbilder * Samstag 24. Juli 2010 09:05

"Ohne sie könnte ich nicht gehen".
Illegale Altenpflegerinnen in Österreich.
Von Michael Lissek

Eva, Olga, Susanna, Edith: Sie kommen aus der Slowakei und arbeiten in österreichischen Privathaushalten als Altenpflegerinnen. Illegal zumeist. Sie kochen, putzen, waschen, versorgen eitrige Dekubituswunden und fahren dann wieder nach Hause. Zwei Wochen später kommen sie zurück, und ihre Arbeit beginnt von vorne. 700 Euro bekommen sie dafür pro Monat.

Nach der umfangreichen Diskussion über die Legalisierung illegaler Pflegerinnen begibt sich der Autor auf die Suche nach der anderen Seite der Geschichte: auf die Suche nach den Pflegerinnen und ihrer Motivation, nach Österreich zu kommen.
"Ohne sie könnte ich nicht gehen" stellt auch die polemische Frage, was das für ein Pflegesystem ist, das es nicht vermag, ohne die Hilfe billiger Arbeitskräfte aus dem Ausland die Pflege alter Menschen aufrecht zu erhalten.
........

weiterlesen hier:
http://oe1.orf.at/programm/245299


Im Pflegesystem liegt sehr vieles im Argen und es wird deutlich, daß auch hier die Schwächeren (Frauen) ausgebeutet werden.

Unbedingt anhören!!!


biolix antwortet um 24-07-2010 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
ja teilchen, gleichzeitig immer mehr Druck am Arbeitsplatz, weniger Ganztagsjobs, der Mann bekommt auch nciht mehr so viel das er die Familie ernähren kann, etc. eben durch die Wirtschaftspolitk der angeblich kompetentesten Partei des Landes, die gleichzeitig meint mit "Frauen zurück am Herd.." die Geburtenrate zu steigern.. ;-))

Wie soll das gehen...

lg biolix


biolix antwortet um 24-07-2010 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
ja else, kenne selbst mittlerweile so familien die jeweils 2 Slowakinnen um je 1000 Euro im Monat, Tag und nacht bei ihren Pflegebedürftigen Angehörigen haben, abwechselnd jede 2,5 Wochen im Monat... na ja wo bekomtm man eine Rund um die Uhr Pflege um 2000 Euro ?
Aber stell dir deren leben vor, 2,5 wochen weg von ihren Familien..

Na ja, anstatt zu sagen, kommt, werdet angemeldet zahlt ordentlich Steuern etc....

lg biolix


Else antwortet um 24-07-2010 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
biolix,

was in dem Beitrag deutlich wurde, ist, daß die österreichische Regelung für viele nichts anderes zuläßt als eine "illegale" Betreuung zulasten der Betreuerinnen.

Das ist den Politikern / dem Gesetzgeber aber bekannt ...
Es ist i.d.R. für denjenigen, welcher die Pflegekosten zu tragen hat, schlicht unmöglich, die Betreuerin in ein Arbeitsverhältnis nach österr. Recht zu nehmen, weil die Lohn/-Nebenkosten die Gesamtkosten ins Unleistbare steigern.


Moarpeda antwortet um 24-07-2010 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
@lixl

ja, bin schon da, habe mich gerade eingehört in den emanzen und gutmenschenchor.

freut mich, dass du es geschnallt hast - >>>es gibt einen bevölkerungszuwachs in österreich.

so jetzt gehen wir zum nächsten schrittchen,
die welt (und auch österreich) ist übervölkert, so sehr, dass der mensch auf der erde als schädling wirkt.
das müsste für dich als biobauer klar zu erkennen sein, zumal du sehr wohl gegen missstände auftrittst, welche die umwelt zerstören.

ich will ja nicht vorgreifen, aber schrittchen drei ist dann, wer profitiert von der übervölkerung? .




iderfdes antwortet um 24-07-2010 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Mehr Kinder oder mehr Zuwanderung, um Gesundheits- oder Sozialsysteme zu erhalten ist im Grunde nichts anderes als ein Pyramidenspiel. Für mehr Nutznießer braucht man mehr Einzahler. Denn auch diese Personen werden einst alt, damit mehr aus einem System erhalten, als sie eingezahlt haben, ganz abgesehen davon, dass man für alle Arbeit haben müsste. Irgendwann geht sich das Ganze sowieso nicht mehr aus, ohne das System als solches zu ändern.


helmar antwortet um 24-07-2010 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Kinderkriegen fördern, gut und schön....wie sich dass ein Männlein der Sorte Mensch gern vorstellt. Nun, da wären mal 9 Monate Schwangerschaft und ein paar Stunden Kind kriegen, aber damit ist es ja nicht getan. So richtig los gehts erst damit dass man nun für ein hilfloses Lebewesen Verantwortung trägt und dieses nun so gut es geht durch die mindestens nächsten 2 Jahrzehnte zur Selbst und Eigenständigkeit begleiten muss........und was da alles passiert und passieren kann, da denke ich, sind so oder so viele Euronen "Kinderförderung" durchaus nützlich, aber wenn es mit dem Umfeld nicht passt, au weh.....
Mfg, Helga


traktorensteff antwortet um 24-07-2010 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Wir haben, alles zusammengerechnet, 500.000 Arbeitslose in unserem Land! Wer für Zuwanderung unter dem Vorwand von "Schlüsselarbeitskräften" ist, erklärt unser Bildungs- und Arbeitssystem für bankrott! Erschreckend, dass sich noch immer jemand traut, Gesundheits- und Sozialsysteme ohne Zuwanderung als nicht überlebensfähig zu bezeichnen. Es wäre nur eine Frage der Einführung vernünftiger Regelungen, und schon hätten wir weniger Arbeitslose und, was die liebe ÖVP wohl nicht will, ein höheres Gehaltsniveau! Wir müssen es schaffen, Österreicher auch für weniger beliebte Jobs zu begeistern - und das geht nur über angemessene Gehälter! Wer will schon im Tourismus oder der Pflege arbeiten, wenig Geld und viel Arbeitszeit, auch saisonal! Zuwanderung für solche Jobs zuzulassen, bedeutet auch, Menschen auszubeuten! So schaut es doch in Wahrheit aus! Das heißt, es muss gelingen, Österreicher für diese Jobs zu finden. Und da sind Holzfäller die kleinste Gruppe. Die Pflege wird immer wichtiger. Ordentliche Regeln gehören her, die die Pflege leistbar machen! Sicher nicht einfach, aber notwendig!

Die 500.000 Arbeitslosen zu reduzieren ist die Kernaufgabe, an der alles andere hängt! Wir können uns das einfach nicht mehr leisten! Und dann noch von Zuwanderung sprechen... diese Leute wollen auch mal in Pension! Holen wir uns dann den nächsten Schwung aus dem Ausland?

Ist die ÖVP eigentlich schizophren? Fekter schiebt ab, Spindelegger will Massenzuwanderung! ;-)

PS.: Ich hätte nichts dagegen, wenn Ö von 8,4 auf 8,3 Mio. Einwohner (laut Artikel) sinken würde, es wäre sogar sehr vorteilhaft!

@ Hirschfarm
Es liegt nicht am Kinder kriegen! Wir haben ja genug Nachwuchs, er hat sich halt auf ein nachhaltiges Niveau eingependelt! Wer will schon Kinder in die Welt setzen, wenn die Arbeitslage so unsicher ist, auch für später für die Kinder!

@ biolix
Da muss ich dir mal widersprechen, per Definition gibt es nur wenige Einwanderungsländer. Diese sind USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Die "leben" sozusagen von Zuwanderung, besonders die USA. In anderen Ländern dienen Zuwanderer hauptsächlich als "moderne Sklaven", die die Jobs machen, die niemand machen will, uns zwar billigst.

@ teilchen
In Skandinavien haben sie mehr Kinder, weil die Zukunft als "sicher" angesehen wird und die Arbeitslage toll ist, was Arbeitszeiten und Gehalt angeht. In Paris leben 50 % Nicht-Franzosen. Migrantenfamilien mit >4 Kindern sind keine Seltenheit. Schau dir mal die französische Nationalmannschaft an... das ist der Grund des Kindersegens.

@ iderfdes
Da simme ich dir vollkommen zu!

PS.:
Ich bin für eine umfassende Förderung von "armen" Ländern, wie dem Kosovo usw., damit die Leute dort eine Zukunft haben und ihr Heimatland nicht verlassen müssen.


Haa-Pee antwortet um 24-07-2010 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
der spindelegger hätte andere sorgen als mit so diffusen kommentaren verwirrung zu stiften.

ausserdem will er ja laut bericht bevorzugt sogenannte "schlüsselkräfte" im IT bereich(der derzeit eher überfüllt ist als dass mangel herrscht)
mangel herrscht an guten technikern und ing. jeglicher produktionssparten.
weiters will der spindelegger einen teil der 100000 zuwanderer in den tourismus schleusen.

habe das schon einmal erwähnt dieses "headhunting" nach schlüsselkräften aus dem ausländern insbesondere aus osteuropäischen ländern schwächt deren wirtschafltiche entwicklung enorm!

dh die guten leute werden mit besseren lebensaussichten in fremde länder gelockt um unseren wohlstand mit falschen system aufrecht zu erhalten während das eigene land nachdem die leistungsträger abgewandert sind mehr oder weniger in der entwicklung stehen bleibt und wiederum von "entwicklungshilfe" der sogenannten industriestaaten abhängig ist.

die wiederum das talenlentierte "humankapital" dieser länder absaugen wollen.

unbestreitbar bleibt dass ohne ausländische arbeitskräfte gewisse tätigkeiten in österreich zum erliegen kommen!

auf der anderen seite werden schon 50 jährige von den personalchefs gemieden!
nehmen ma lieber die junge frau Dr aus der ukraine die kostet einen furz im gegensatz zu unseren "alten"
dann möchte man und muss auch das pensionsantrittsalter heben nur leider werden ja die gut 50 jährigen schon zwangspensioniert!

sytemwechsel setzt beim eingriff auf die bestehenden pensionsrechte der vorallem privilegierten gruppen an!
ÖBB,Beamte,Post,Telekom,generell staatsnahe betriebe,nationalbank,ages,udgl die liste liese sich noch fortsetzen.

historisch erworbene anspruche können die zukünftige entwicklung nicht blockieren!

so ungefähr hat das der rumänische agrokommisar erklärt und damit das ende der historischen betriebsprämien eingeläutet.

wenn das bei uns bauern funktioniert ohne grossen aufwand geht das beim rest der bevölkerung auch die müssen nur richtig "abgerichtet" werden!


sisu antwortet um 24-07-2010 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
cyber!
selbstverständlich wird bei uns mit der motorsäge geschnitten und nicht mit der zugsäge. ist halt ein unterschied ob fichten, tannen oder sonst ein nadelholz auf fixlängen hergedroschen wird oder wie bei uns im reinen laubholz auf qualität ausgeformt werden muß.


Gratzi antwortet um 24-07-2010 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
@teilchen

Mag stimmen, nur Zuwanderer die auch arbeiten, und sich nicht von uns erhalten lassen.
Es muss ja auch wer meine Pension erhalten, hoffendlich noch lange!


soamist2 antwortet um 25-07-2010 00:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
immer wieder amüsant wenn sich pensionisten in die diskussion um die zukunft von österreich einbringen.

zukunft und rentner sind eigentlich für den mittelmäßig gebildeten österreicher zwei begriffe die sich logischerweise ausschließen.

gratzi, mp und co.: die rentnergang hat ausgedient, geniest eure auf kosten eurer enkeln und ausländern finanzierte pension und gönnt euren unterhaltspfichtigen mitbürgern ein bisschen weniger von euren demenzträchtigen geistigen ergüssen.

demut ist auch in hohem alter möglich (und ob der tatsache dass jeder erwerbstätige österreicher schon jetzt seinen eigenen pensionisten durchzufüttern hat auch erwünscht)


sturmi antwortet um 25-07-2010 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Ihr regt euch über 100000 Zuwanderer in einem Zeitraum von 20 Jahren auf?! ;-) Für die Aufrechterhaltung unseres Pensionsystems sind 20000 pro Jahr notwendig, behauptet zumindest der Generaldirektor der Pensionsversicherungsanstalt, Winfried Pinggera.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/art385,433564
MfG Sturmi




Moarpeda antwortet um 25-07-2010 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
@soamist2

zum ersten habe ich zwar eine kleine pension,
auf grund meiner landwirtschaften, werden mir aber 676.- euro abgezogen, bin in dem sinn also erwerbstätiger bauer und beitragszahler.

zum zweiten arbeite ich möglicherweise gleich viel wie du, obwohl in der "pensionistengang"

und zum dritten gibt es (man glaubt es kaum) pensionisten, die kinder und enkerl haben, und sich berechtigterweise sorgen um die zukunft österreichs machen.

... und auf das märchen, dass die ausländer die pensionen finanzieren solltest du nicht hereinfallen, es ist in wirklichkeit ein nullsummenspiel,
bzw. wie (oben) ein user geschrieben hat, sogar ein pyramidenspiel.

so a mist :-P


teilchen antwortet um 25-07-2010 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030

Unser Sozialsystem funktioniert nach dem Solidarprinzip und hat mit einem Pyramidenspiel nichts zu tun.
Alle Passiven, also Kinder, Alte, Kranke, Invalide, Schwangere/Mütter, Auszubildende,... werden von den Aktiven, also Angestellten, Selbständigen und Freiberuflern, finanziert.

Natürlich können wir alle damit rechnen, dass wir auch einmal die Passiven, in der Pension sein dürfen, und dass die, für die wir lange gezahlt haben, dann für uns sorgen.
- Nicht anders als in einer Großbauernfamilie, nur übernimmt die Verteilung der Staat.

Sich aus diesem System herauszuhalten ist fast nicht möglich, denn schon mit dem ersten Atemzug auf dieser Welt ist man bezugsberechtigt.

Darum finde ich die Situation von Großverdienern unfair, die ihr Leben in einem der sichersten Länder der Welt genießen, mit guter Infrastruktur und guten Umweltbedingungen, und ihr Vermögen aber im Ausland steuerschonend unterbringen.
D.h. sie verdienen zwar viel für sich in Österreich, tragen aber nicht entsprechend viel bei.
Dieser Missbrauch schadet uns in Wirklichkeit viel mehr, wir sehen ihn nur nicht so deutlich.



Hirschfarm antwortet um 25-07-2010 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
@haapee
Ich kenne genug Leistungsträger aus Österreich die Ihrem Heimatland aufgrund seiner Leistungsfeindlichkeit ,kommunistisch angehauchter Gleichmacherei und Neidgesellschaft erfolgreich den Rücken gekehrt haben und in einem der von dir als Entwicklungsland bezeichneten Land Karriere machen und somit die dortige Wirtschaft auf Vordermann bringen.
mfG
p.S.:Das Leben ist keine Einbahn!


helmar antwortet um 25-07-2010 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Was wär wirklich so schlecht daran wenn die Gesamtbevölkerungsanzahl auf gleichem Stand bliebe?
Mfg,Helga


edde antwortet um 25-07-2010 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
ich musste schmunzeln bei der meldung über diesen spindeleggschen sommerlochfüller.

erstens muss ein aussenminister ein ausländer-und integrationsfreundliches image pflegen. er bewegt sich ja am internationalen parkett.

zweitens weiss der spindelegger ebenso viel darüber wie ich und alle hier postenden , was in einem zeitraum von 20 jahren passiert-mämlich nichts!

unsere pensionen werden heute durch ABB-Roboter in den industriebetrieben gesichert, durch grossartige OMV-aufträge am schwarzen meer, durch kluge kreditvergabe unserer erfolgreichen banken, durch sozialen frieden und wenig korruption, durch ein meisst gutes fachschul und hochschulwesen.
einfacher gesagt durch eine florierende wirtschaft mit sich tendenziell notwendigerweise verlängernder lebensausbildungs-und arbeitszeit.



verständlich und sinnvoll aus wahltaktischer sicht ist es allemal, sich als Volkspartei auch im linken wählervolk zu etablieren.

mfg


traktorensteff antwortet um 25-07-2010 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
@ Gratzi und sturmi
Dass Zuwanderung unsere Pensionen sichert, ist ein Märchen, eine glatte LÜGE unserer netten Politiker!

Wir haben 500.000 Arbeitslose (inkl. Frühpensionisten und Leute, die ab 50 schon keine Chance am Arbeitsmarkt haben!)! Was das an Sozialzahlungen für den Staat bedeutet! Kein Mangel an Arbeitskräften also, nur die Motivation für gewisse Jobs fehlt bzw. staatliche Regelungen dazu! Außerdem gibt es nur Zuwanderer mit wenig Ausbildung! Höher ausgebildete brauchen wir schon gar nicht, weil unsere Akademiker schon arbeitslos sind! Das heißt, Migranten arbeiten in schlecht bezahlten Jobs und tragen demnach auch wenig zum Pensionssystem bei, werden aber einmal aus dem Pensionstopf Geld bekommen. Außerdem kann nur jemand einzahlen, wer einen Job hat!

@ teilchen
Das Solidarprinzip, dass "Junge" für die "Alten" zahlen, funktioniert nicht mehr, weil demnächst sehr viele in Pension sind und wenige Arbeiten. Das hat mehrere Gründe. Zum Einen geht der Geburten-Boom der 60er-Jahre bald in Pension, jetzt bekommen die Leute weniger Kinder (was vernünftig ist), es gibt auch immer weniger Arbeit! Arbeitslose zahlen nicht ein!

@ helmar
Richtig, sogar eine rückläufige Gesamtbevölkerungsanzahl wäre super! Nur so kann man die Probleme, Überbevölkerung mancher Gebiete, Arbeitslosigkeit, Umweltprobleme... in den Griff bekommen!


teilchen antwortet um 25-07-2010 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030

@traktorensteff

Ja, vielleicht funktioniert das Solidarprinzip bald nicht mehr.
Und wir müssen andere Aktiva miteinbeziehen, z.B. Unternehmen - edde beschreibt es weiter oben - sowie Vermögen und Erträge aus dem Finanzmarkt.
Wäre sinnvoll und würde zu mehr Ausgleich beitragen.

Die Erträge der Unternehmen werden ja nach wie vor von Arbeitern und Angestellten sowie den Eigentümern erwirtschaftet.
Bisher lag die Last auf Arbeitern und Angestellten, zukünftig würde sie auf die Eigentümer und die Teilhaber ausgeweitet.



Restaurator antwortet um 25-07-2010 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
"Nötig sei "aktive" Zuwanderungspolitik mit Auswahl der Migranten. "Wir sollten uns die Branchen ansehen, in denen wir Verstärkung brauchen, und in die Regionen gehen, wo wir Zuwanderer vermuten, die wir benötigen und wollen" - etwa Südosteuropa. Dazu kämen nicht nur Schlüssel-Branchen wie die IT in Betracht, sondern etwa auch der Tourismus."

aus: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/asyl/2416435/spindelegger-fuer-mehr-zuwanderung.story#forummain

2 dinge find ich bei der spindelegger - idee sehr schräg:

1. is da kolonialismus pur. die ohnehin im vergleich zu uns armen südosteuropäischen staaten sollen mit ihrem geld gut qualifizierte leute ausbilden. wir werben die dann einfach ab, die ausbildungskosten und die fehlende fachkraft bleiben beim ärmeren land picken.
2. wie sind die in südosteuropa überhaupt in der lage mit ihren steinzeitlichen schulsystemen, in denen disziplin und leistung eingefordert werden, überhaupt gut ausgebildete arbeitskräfte hervorbringen? so ganz ohne integration und neue mittelschule? warum bloss schafft unser schulsystem es nicht aus der masse der migranten den entsprechenden anteil an fachkräften heranzuziehen?


teilchen antwortet um 25-07-2010 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030

@traktorensteff

Das Angebot an Arbeitskräften passt meistens nicht mit dem Angebot an Arbeitsplätzen zusammen.
Wenn es so leicht wäre, wie Du es beschreibst, dann müsstest Du sofort zum Arbeitsminister ernannt werden und auf einen Schlag alle Arbeitsmarktprobleme lösen können.

In einem Unternehmen das ich kenne, besteht die IT-Abteilung als 11 Nationen. Oft qualifizieren sich ausländische Bewerber bei weitem besser mit Fachkenntissen, Sprachkenntnissen oder Projekterfahrung in einem bestimmten Bereich. Da gibt's in Österreich nicht genug Angebot.
Die ausländischen Mitarbeiter bekommen auch nicht etwa weniger bezahlt. Wenn sie hier leben, müssen sie auch zum selben Lohnniveau arbeiten können.


@Restaurator

Ähm... Vielleicht sind ja nicht nur Menschen aus Südosteuropa gemeint, sondern auch z.B. aus Deutschland oder anderen Kern-EU-Staaten?
Für viele Deutsche ist Österreich ein äußerst interessanter Arbeitsmarkt und Lebensraum, die Deutschen sind mittlerweile die größte Migrationsgruppe in Wien - mit einem sehr großen Selbstbewusstsein.

Unsere Ausbildungen sind auch sehr gut, nur das Leistungs- und Wettbewerbsdenken war bei uns lange nicht gut ausgeprägt. Seit der Arbeitsmarktöffnung entwickelt sich das aber auch zwangsläufig.



sisu antwortet um 25-07-2010 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
Hallo Veltliner!
Das Pensionsantrittsalter muß nicht erhöht werden, es sollte einfach das gesetzliche Pensionsantrittsalter eingehalten werden. Auch sollte die Hacklerregelung nur die treffen denen sie auch zusteht nicht Beamte der Landesregierung mit 55 Jahren die seit 35 Jahren hinter dem Schreibtisch sitzen und jetzt mit der Hacklerregelung in Pension gehen. hatte vor Jahren einige Vorstellungsgespräche mit genau solchen wie von Dir erwähnten Personen die zu mir sagten "wenn Du mir nicht den Stempel gibst dann drehst Du um 8.00 Uhr den Radio auf dann wirst Du hören das ich Deinen LKW-Zug über die Böschung geschmissen habe", danach habe ich am AMS angerufen und es wurde zumindest für ein Monat der Leistungsbezug gestrichen.
Schönen Sonntag


teilchen antwortet um 25-07-2010 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030

@Veltliner

Bitte bewirb Dich auch gleich als Arbeitsminister oder als Consultant für das AMS.
Aber ich warne Dich: die Senfdazugeber waren noch nie gute Problemlöser ;-)


1. die größte Migrationsgruppe, die nach Österreich kommt und auch bleibt, sind seit Jahren die Deutschen.
Branchen: alle.
Qualifikationen: von ganz wenig bis ganz viel
Motivation: hoch. jedenfalls veränderungsbereit, weil die Lebensqualität in Österreich höher als in Deutschland ist.

2. große soziale Veränderungen brauchen Zeit, damit sich die Menschen darauf anpassen können - Alternativen finden, Vorsorge treffen etc. Bei den EU-Förderungen gibt es ja auch Übergangszeiten.

3. das sind, wenn überhaupt Einzelfälle, mit 42 wird niemand in Pension geschickt. Bitte um Beispiele.

4. Wer im Jogginganzug zum Bewerbungsgespräch kommt, hat sich bereits aufgegeben. Das AMS ist zwar verpflichtet, ihn noch zu vermitteln, die Chancen auf Wiederintegration sind aber gleich 0.
Was willst Du machen? Lebt meist schon von Notstandshilfe, die zu streichen bedeutet einen Obdachloser mehr.
Abschiebung der Verantwortung auf die Caritas oder Nachbar in Not? - das ist dann einfach nur staatliche Hilfe mit einem anderen Mascherl.

5. Wie willst Du einen hochspezialisierten IT-Betrieb zwingen, Lehrlinge zu nehmen? Was soll der Lehrling dort tun, außer Kaffee holen? IT-Fachleute kann man selten anlernen.



sisu antwortet um 25-07-2010 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
teilchen!
willst jetzt den Taugenichtsen Staubzucker in den hintern blasen?
Mit 42 Jahren in Pension gegangen sind zum Beispiel Postler/innen die jetzt hoffentlich legal in anderen Betrieben weiter arbeiten, weil sie darauf gekommen sind das man mit 800 Euro Pension nicht leben kann. Österreich braucht keine Zuwanderer es sollten nur alle arbeitsfähigen Österreicher arbeiten, und nicht im Sommer auf der Donauinsel liegen und saufen und im Fernsehen Interviews geben das ÖVP/SPÖ an ihrer Situation schuld sind und deshalb jetzt FPÖ gewählt wird.
Ob mit Zuwanderung das Pensions und Sozialsystem in Österreich gerettet bzw. aufrechterhalten werden kann sei dahin gestellt, wenn aus Südosteuropa Familien kommen wo 1er vielleicht legal arbeitet , 3 arbeitslos sind , 2 im Häfen sitzen und die Mutter Schwanger ist.Nicht zu vergessen Opa und Oma die in Östererich um die Mindestsicherung ansuchen.



traktorensteff antwortet um 25-07-2010 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
@ teilchen
Stimmt, dass manche Arbeitskräfte nicht zu gewissen Arbeitsplätzen passen. Aber das ist zum großen Teil eine Frage der Qualifikation und der Bildungspolitik. 1000de Publizisten braucht man eben nicht... Bezüglich IT-Beispiel von dir, in der IT schaut es oft anders aus, als in den restlichen Branchen. Dort herrscht nun mal Internationalität. IT ist aber nur ein ganz kleiner Teil des Arbeitsmarktes. Stichwort Projekterfahrung: Leider ist es so, dass Firmen jungen Leuten ohne Erfahrung keine Chance geben! Woher sollen sie Erfahrungen haben, wenn sie keinen Job bekommen. Kenne viele junge Leute, die enorme Probleme haben, weil sie keine Chance bekommen.

@ Veltliner
Gute Punkte, leider sehr schwer, etwas durchzusetzen.
Zu Punkt 2:
Menschen werden zwar immer älter, aber das "max. Leistungsalter" erhöht sich in manchen Berufen nicht. Körperliche Arbeit schafft man nur bis zu einem gewissen Alter. Und bei dem Leistungsdruck in den Unternehmen... Eine Erhöhung des Pensionsalters bewirkt nicht mehr Arbeitsjahre, weil die Leute ab einem gewissen Alter von den Unternehmen nicht mehr gewollt sind, zu teuer und zu ausfallgefährdet (Krankenstand). Sie sind eben länger arbeitslos bis zur Pension. Was man machen muss, ist, den Wert von älteren Arbeitnehmern zu vermitteln und ARBEIT SCHAFFEN, weil zu wenig Arbeit für alle da ist!


Restaurator antwortet um 25-07-2010 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Spindelegger: Brauchen 100.000 Zuwanderer bis 2030
@teilchen:
das bei uns das leistungs- und wettbewerbsdenken nicht gut ausgeprägt gewesen sei ist eine absolut unhaltbare mutmassung. das ist erst in den letzten 20 jahren über uns hereingebrochen - keiner darf mehr sitzenbleiben, alle werden völlig undifferenziert zusammengesperrt und ausgebildet. ich kenn die argumente dafür zur genüge, aber auch eine firma schickt nicht die dipling. gemeinsam mit den facharbeitern und hilfsarbeitern in dieselbe schulung.
auch heute wirkt z.b. der ruf der österreichischen htl weltweit noch immer ein wenig. abgänger noch vor 20 - 30 jahren wurden in den usa z.b. sofort mit handkuss genommen, weil man wusste, die können was.
nur als beispiel: vor 3 oder 4 jahren besuchte eine amerikanische regierungsdelegation - mit in den usa für das ausbildungswesen zuständigen - in begleitung des gusenbauer die landesberufsschule für elektriker. sie waren von unserem ausbildungssystem schwerstens begeistert und haben die absicht kundgetan in den usa ein selbiges zu installieren. sie waren beinahe überfordert mit der tatsache, was ein elektriker bei uns nach lehrabschluss alles kann. bei ihnen hiess es, bildet man für alles einen spezialisten aus: einer legt nur leitungen und setzt die unterputzdosen, der nächste ist spezialist für verdrahtung, ein hochbezahlter fachmann macht nur die sicherungskästen und ein weiterer experte montiert dann lampen, steckdosen und schalter.
wenn wir nicht zur weltspitze gehört hätten: wie wären wir zum 7.-reichsten land der welt geworden?????
meine erfahrung aus der arbeit mit migrantenkindern: ich möchte mich dem deutschen herrn nicht anschliessen, dass durch die vielen zuwanderer der durchschnitts - iq des landes sinkt. aber wenn man das in bezug auf fleiss formuliert, dann stimmt die aussage in weiten teilen.


Gratzi antwortet um 25-07-2010 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Restaurator

Korrektur ...wir sind auf Platz 15
ss. http://www.dasjournal.net/news/156/ARTICLE/24502/2009-10-27.html




Restaurator antwortet um 25-07-2010 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gratzi: der von dir angesprochene index bezieht dinge wie persönliches wohlbefinden und lebensqualität mit ein. wie man sowas misst und miteinberechnen kann ist etwas dubios. wenn's ums finanzielle und die einkommen geht sind wir nach wie vor auf platz 7.
naja, bei 193 staaten weltweit und laut wirtschaftsblatt vom 21.6.2010 am 4. platz innerhalb der eu brauch ma net jammern.
im übrigen: durch das eu-mässige zusammenwachsen der regionen muss sich alles auf einen einigermassen gleichen nenner nivellieren. nachdem das nach oben (zu uns hin) für die andern kaum gehen wird müssen wir natürlich damit rechnen nach unten hin angepasst zu werden.


Moarpeda antwortet um 25-07-2010 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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weil da immer geschrieben wird, wir brauchen ausländer für die pflege, die österreicher machen das nicht.

eine ausgebildete österreichische heimhelferin verdient 1.160 .- euro, das ist ein spottlohn für diese harte arbeit.
warum wird nicht mehr bezahlt ?
weil die ausländischen (unausgebildeten) leute es ohnehin noch billiger machen.

in dem ausländer herein- gesang gibt es also schrille misstöne


edde antwortet um 25-07-2010 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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das einzige, was ich mir vorstellen könnte ist das reinholen von gut ausgebildeten und berufserfahrenen 40-jährigen ausländern ganz im sinne des politikergeschwafels von dem "nicht brach liegen lassen" von erfarungen.


die sind dann im angedachten zeitraum 2030, 60 jahre alt und lösen dann unser pensionsproblem .

mfg


gober antwortet um 11-02-2014 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Familien mit mehr als 2 Kinder gehören stärker gefördert. Aber wir fördern auch alle Ausländer mit unseren Sozialnetz, die bei uns nichts arbeiten bis hin zu Kriminellen. Man braucht nur in die Ambulanzen und Arztzimmer schauen, da wimmelts von Ausländer mit einer Schar von Kindern. Österreich schafft sich ab, dass steht fest. Aber vor allem die ÖVP schnallt dies nicht, was völlig unverständlich ist!
Natürlich dürfen sich Regeln und Gesetze nicht gegen Menschen richten, die hier fleissig und schwer arbeiten und auch Sozialbeträge und Steuern zahlen. Leider erlauben die vertrottelten EU Regeln, dass jeder der will und auch wenn er keine Bereicherung für die Gesellschaft ist, sich bei uns häuslich niederlassen darf.


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