Krone-Chef abberufen

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walterst 17-06-2010 16:16 - E-Mail an User
Krone-Chef abberufen
Hans Dichand wurde heute nach langer MItgestaltung der heimischen Medienlandschaft vom großen Redakteur, der das Leben schreibt, abberufen. R.I.P.


Icebreaker antwortet um 17-06-2010 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krone-Chef abberufen
Ich wünsche dem Hr. Hans Dichand eine gute Reise (...) - seinen Angehörigen und Freunden mein Beileid.
Irgendwann gehen wir alle; ich denke jedenfalls,es ist ein "Geschenk", wenn man fast 90 wird und körperlich sowie geistig so "beinand" is, wie er es war.






Josefjosef antwortet um 17-06-2010 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krone-Chef abberufen
kann sein, dass er selbst geistig bis ins hohe Alter fit war.
Für die Zeitung selbst scheint diese Eigenschaft aber tabu zu sein.

Naja,
ein jeder muß ein mal ins Gras beißen.
( das ist übrigens die einzige Gerechtigkeit auf dieser Welt)



kotelett antwortet um 17-06-2010 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krone-Chef abberufen

Auch wenn ich manche seiner Kampagnen zutiefst verabscheut habe, so muss ich doch sagen, dass mit ihm ein großer Zeitungsmacher und engagierter Streiter für den "kleinen Mann" von uns gegangen ist. R.I.P. Außerdem: Seit es "Österreich" gibt, weiß man, was man an der "Krone" hat.




edde antwortet um 17-06-2010 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krone-Chef abberufen
ist schon merkwürdig, wie sehr doch Dichand auch in seiner Abschiedszeit den Zeitgeist getroffen hat.
mit der Krone den Lebensstil und die Denkweise der österreichischen Bevölkerung mitgeprägt,alle Macht ausgespielt bis zur offensichtlichen Beeinflussung von demokratischen Volksentscheiden,
und die Kehrseite des Lebens versteckt wie ein dunkles Familiengeheimnis.
die Kehrseite-das leiden, das unausweichliche verfallen--versteckt, streng geheim-unter falschem Namen ohne jegliche Öffentlichkeit....

wie sehr er doch den Zeitgeist getroffen hat bis in die letzte Stunde !

mfg


Else antwortet um 17-06-2010 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krone-Chef abberufen
2010-06-17 / 18:16:14 / Der Standard

DER STANDARD-Kommentar: "Der Plattmacher" von Alexandra Föderl-Schmid

Utl.: Es wird spannend, ob sich nach Dichands Tod die politische Kultur verbessert (Ausgabe ET 18/06/2010)

Wien (OTS) - Hans Dichand prägte die (Massen-)Medienlandschaft der Zweiten Republik wesentlich mit. Er hatte direkten Einfluss auf die Politiker - wie nur wenige. Wenn jetzt aber Politiker aller Parteien - mit Ausnahme der Grünen - seine Qualitäten als Blattmacher rühmen, dann darf nicht darauf vergessen werden, dass er auch ein Plattmacher war: In seinem Blatt hatte menschenverachtende Berichterstattung
Platz, häufig in Gedichtform. Es wurden Kampagnen gefahren, Hetze betrieben und unrichtige Darstellungen wider besseres Wissen veröffentlicht. Meinungsjournalismus zog sich durch alle Seiten - insbesondere die Innenpolitik.

Die bemerkenswerteste Kondolenz kam jedoch vom World Wildlife Fund mit der Überschrift: "WWF trauert um Hans Dichand - Österreichs Umwelt verliert ihr wichtigstes Sprachrohr". Weiters heißt es: "Der WWF hofft, dass im Sinne Hans Dichands die Kronenzeitung die Blattlinie für den Schutz der Umwelt, die Erhaltung der Natur und gegen Gentechnik, Klimawandel und Atomkraft im Interesse der kommenden Generationen weiter beibehalten wird, so WWF-Präsident und WWF-Geschäftsführerin in gemeinsamer Trauer." Dass eine internationaltätige Organisation sich das traut und sogar "an die Kampagnen
erinnert" - darunter hatten häufig Menschen zu leiden, Tiere nie -, offenbart eine besondere Sichtweise: Medien werden als Mittel zum Zweck benützt - sofern sie das zulassen.

Mit besonderem Verve verfolgte Dichand die EU. Es verging in den vergangenen Jahren fast kein Tag, an dem nicht - vor allem auf den Leserbriefseiten - die Staatengemeinschaft für alles mögliche verantwortlich gemacht wurde: für den Ausverkauf des Wasser, den Verkauf von Blutschokolade, Privilegienritterei etc. Zusätzlich hatten noch Menschen wie Hans-Peter Martin in Kolumnen eine Plattform, sich auszulassen.

Die Kronen Zeitung ist mitverantwortlich für den Niedergang der
Diskussionskultur in dieser Republik. Nur weil es seit drei Jahren eine weitere Zeitung auf dem Boulevard gibt, die der Kronen Zeitung ihren Ruf als Krawallblatt streitig macht, sind häufige Verstöße gegen das Mediengesetz, Verletzungen von Persönlichkeitsrechten, die Abschaffung von Unschuldsvermutungen nicht vergessen.

Spannend wird es, wie es weitergeht: Politiker, die bisher die
Wertschätzung Dichands genossen haben - allen voran Bundeskanzler Werner Faymann, "die beiden Prölls", wie sie Dichand selbst nannte, und vor allem Heinz-Christian Strache müssen sich nun neu orientieren. Die Kronen Zeitung taugt nicht mehr als ihr Leitstern, Cato gibt nicht mehr die Richtung vor. Sie müssen sich auf sich selbst verlassen, nicht mehr auf die Kampagnenfähigkeit des Kleinformats. Das macht insbesondere den Wahlkampf in Wien spannend, für den Strache die Kronen Zeitung als Helfer eingeplant hat.

Offen ist auch: Wird die Kronen Zeitung in ihrem täglichen EU-Bashing milder oder wird sie es sogar einstellen? Zu wünschen wäre es. Denn dann wären sachliche Diskussionen auch über kritisierenswerte Zustände in der EU leichter zu führen. Denn die Krone-Kampagne ist ein zentraler Grund für die negative Einstellung vieler Österreicher zur EU und der Erweiterung der Gemeinschaft.
Die Kronen Zeitung tritt nun in einen Prozess der Neuorientierung ein. Das ist auch eine Chance auf eine bessere politische Diskussionskultur in diesem Land.

Rückfragehinweis:
Der Standard, Tel.: (01) 531 70/445

*******************

Ich trauere nicht um Cato, bin nicht zutiefst betroffen.
Er hatte ein langes Leben.
Was wollen die Betroffenheitskundgeber? Fast 90 Jahre, da muß man doch mit dem Ende rechnen.

Heute Mittag ist ein Freund von uns verstorben, ein Mensch mit Charakter und Format. Er hatte nicht das Glück, soo alt zu werden.





helmar antwortet um 17-06-2010 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vielleicht ist ihn der Verfall von JohannesPaul 2 eine Warnung gewesen. Ein Urteil über ihn persönlich werden nur wenige treffen können, dass er sehr schnell jene, welche er hoch gebracht hat auch wieder fallen hat lassen, ist auch eine Tatsache. Nun hat er viele Nachrufe und seine ewige Ruhe.....
Mfg, Helga


helmar antwortet um 17-06-2010 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Liebe Else, danke für diese Kopie.......euer Freund wird immer wieder für euch da sein, wenn ihr euch an ihn erinnern werdet. Es werden in diesem Fall eure persönlichen Erinnerungen sein, und nicht solche welche wieder versuchen, einen Menschen der nicht mehr ist, für dieses oder jenes zu vereinahmen, für welches er zu Lebzeiten seine Medienmacht in die Waagschale geworfen hat. Und er hatte Zeit seines Lebens auch viel Glück, Glück den 2. Weltkrieg zu überleben, Erfolg mit dem was er angefangen hat, und ein hohes alter zu erreichen.
Liebe Grüsse, Helga


Moarpeda antwortet um 17-06-2010 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hans Dichand war in meinen augen ein weiser mensch, der ohren für die sorgen der (kleinen) leute hatte und diese sorgen wiederum verstärkt in seiner zeitung wiedergab.

kein mensch macht in seinem leben alles richtig, er hat vieles richtig gemacht.








teilchen antwortet um 18-06-2010 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich schreibe noch einmal meinen Eintrag aus einem anderen Thread über die Kronenzeitung.

Der Erfolg und gleichzeitig das Verwerfliche der Kronenzeitung ist, dass sie die schlechtesten Gefühle der Menschen bedient.
Sie holt die Menschen dort ab, wie sie sich am liebsten hineintreiben lassen:
In Sensationsgier, Voyeurismus, Schadenfreude, Besserwisserei, Frustration, Resignation...
Wenn sie nur Information wollten, würden sie eine andere Zeitung lesen.
In negativen Gefühlen schwelgen ist für viele auch ein gewisser Lustgewinn, das ist die Existenzberechtigung von Stammtischen.

Ein negatives Weltbild kommt von selber, wenn man sich in diese Gefühle hineintreiben lässt.
Ein positives muss man sich bewusst erarbeiten, und das bedeutet, man muss etwas TUN.

Bei allem Respekt für die Lebens- und Wirtschaftsleistung von Hans Dichand, jemandem nach dem Mund reden/schreiben ist purer Opportunismus.
Er hat die Menschen vom Denken abgehalten.
Das hat nicht wirklich gut getan.
R.I.P. Hans Dichand.



mfj antwortet um 18-06-2010 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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…da liegst Du genau richtig, Teilchen- bravo !


Die Krone, welche die braven Österreicher gelesen haben, hat sie weder weitblickender gemacht noch aufgemuntert – sondern höchstens ihr wahres eigenes Gesicht verraten...

Den Boulevardjournalismus der Krone - tröpfelte entlang schlüpfriger, sumpfiger und parteipolitischer Pfade – nichts vom Glanz und der Heiterkeit einer freien mündigen Presse.

...manchmal dachte ich mir sogar, dass es eine staatlich geförderte Legebatterie für schwer therapierbare Hühner ist, damit deren Eier nur anderthalb Minuten kochen müssen und sie deshalb so lauter gackern müssen.

Von was lasst Ihr Euch eigentlich alles beeindrucken – glaubt Ihr es ist schwierig, Menschen -Lug, Betrug, Arglist und Täuschung, Geldgier und Machtgeilheit in Druckerschwärze zu verpacken und als heftigste Hymne unter´s Volk zu tragen?

Die Zeitungen (...Foren übrigens auch) sind die Freudenhäuser der Gedanken.
Bevor der Erpel dreimal schnattert, hat die Zeitung die Folioausgabe des Volkes schon gedruckt.





Tyrolens antwortet um 18-06-2010 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dichand war alles, aber kein Opportunist. Der hat alles was er schrieb ernst gemeint. Umso schlimmer. Aber er war sehr paranoid. Angst vor allem und jedem.


prof1224 antwortet um 18-06-2010 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Kronen Zeitung ist ein Sozialistenfreunliches Massenblatt sogar die Leserbriefe schreiben sie selber. Hat doch Dichand von Franz Olah einem Sozialistischen Gewerkschaftler Geld dafür bekommen das die Kronenzeitung ein Sozialistenfreundliches Massenblatt wird und Kurt Falk
Redakteur wird. Der einzige Grund warum so viele die Kronenzeitung ansehen,ich sage gar nicht lesen,ist der weil das Format passt und weil auf einer der ersten Seiten die nakte Frau ist . Und
das ist aber schon alles.Und eine Objektive Zeitung wie sie oft bezeichnet wird ist die Krone sicher nicht,eher ein Schundblatt!!!!!


Else antwortet um 18-06-2010 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Genau, das Format hat bereits Icebreaker angesprochen.
Es kommt auf die Größe des Frühstückstisches an ;-)
Da ist halt bei vielen für ein Format von Format kein Platz.

Mein Tisch ist zwar auch nicht groß, aber für eine Zeitung von Format ist immer Platz.

http://derstandard.at/1276413394846/Dichand-und-die-Macht-Das-Volk-die-Zeitung-und-der-Alte

"Hans Dichand war mehr als ein Zyniker mit enormer Begabung zum Zeitungsmachen - Er sah sich und die "Krone" als Beauftragte und Vollstrecker einer mythischen Volksgemeinschaft - Den Willen des Volkes sah er, wo er selbst war: sehr weit rechts ...."

Der Rauscher ist ein Qualitätsjournalist!





helmar antwortet um 18-06-2010 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Aber eines, liebe Else muss auch dir klar sein.....ohne die Medientrommmel Kronenzeitung hätte es viel weniger Unterschriften z.B. für ein einheitliches Tierschutzgesetz, das Gentechnikgesetz, Anti-Atomkraftwerke in der Tschechischen Republik uvm. gegeben. Und fürn Biolandbau hat man da auch immer fast schon penetrant, die Werbetrommel gerührt, denn zuerst kamen die braven Biobauern, und dann vielleicht noch die Bergbauern, welche sich beim Mähen anseilen müssen. Und dass die Kronenzeitung der rk ausreichend Platz einräumte, und sehr spät und sehr verschämt auf Misstände in derselben aufmerksam machte, ist auch eine Tatsache, oder? Also wenn es um die Interessen diverser Gruppen geht, haben diese immer bei dieser Zeitung, wenn sie für diese geschrieben hat, gern über die "mangelhafte, primitive" Qualität, derselben, hinweggesehen.
Liebe Grüsse, Helga


kotelett antwortet um 18-06-2010 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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>> Der Rauscher ist ein Qualitätsjournalist!

:-) Hast du schon wieder vergessen, die Sarkasmus-Tags zu verwenden?



Fallkerbe antwortet um 18-06-2010 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@teilchen,

volle zustimmung.




Else antwortet um 18-06-2010 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ kottelett: Nein!

@ Helga,
wenn der cato sich ein Thema zu eigen machte, mußte es nicht unbedingt auch sein persönliches sein (außer in der Politik, also auf dem Schachbrett ...)
Die unvermeidliche Busenfrau war sicher nicht sein persönliches Bedürfnis.
Alle anderen Themen müssen/mußten die Auflagenstärke erhalten.
Bei der rk gabs vielleicht einen Zugzwang. So ganz vorbeigehen an einem großen Thema geht/ging jedenfalls nicht.


Else antwortet um 18-06-2010 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ teilchen

Deine Beiträge im Forum sind wie der Regen auf ausgetrocknete Erde.

Ich stimme Dir - meist unausgeschrieben - immer zu.
Und hier auch!











walterst antwortet um 18-06-2010 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@prof1224

Über Franz Olah, Kurt FAlk und über die barbusige in der Krone bist Du sehr schlecht informiert.

Ich wundere mich immer wieder über den Erfolg der Kronenzeitung, wo sie doch so vielfach verabscheut wird.




prof1224 antwortet um 18-06-2010 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na dann erklär uns mal wie sich das mit Franz Olah und der Neuen Kronenzeitung zugetragen hat!!!!


walterst antwortet um 18-06-2010 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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1. Meines Wissens ist die NAckerte in der Krone nicht auf der Seite 1
2. FAlk war nie als Redakteur bei der Krone
3. Wenn Olah die Sozialistenfreundlichkeit zur Bedingung für eine Kreditbürgschaft gemacht hätte, dann hätte er sich wohl nicht mit den eigenen Genossen überworfen. Olah ist ein etwas anderes Kaliber gewesen, als dass er sich damals inmitten der ohnehin von den Parteien dominierten Medien nur eine freundliche Berichterstattung hätte kaufen wollen.


Tyrolens antwortet um 18-06-2010 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nicht zu vergessen, dass die Dichands stramme Biobauern sind.
Deren Csardahof in Pama (Neusiedel) scheint auch nicht ganz klein zu sein.


Icebreaker antwortet um 18-06-2010 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, Tyrolens,

"The Roots".
Ich denke, dass sein "Erfolg" (siehe Biographie) nichtzuletzt genau darauf basiert, dass er eben seine Wurzeln nicht vergessen hat ...
Ganz gleich, ob konvi oder bio wie ich meine :-)

mfg Ice


edde antwortet um 18-06-2010 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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eine kleine Begebenheit, weils so gut zum Threat passt :

heut zog eine ab-hof-kundschaft sichtlich erregt das gestrige titelblatt der krone aus der tasche -die überschrift "teurer blechsalat" -eine spektakuläre luftaufnahme des vorgestrigen bahnunfalles mit 150 beschädigten autos.
dieser 80-jährige mann macht sich ernsthaft sorgen, wer denn bloss diesen schaden bezahlen wird!!! .(das politisch motivierte halten von milliardenanleihen aus griechenland in unsrer zentralbank schafft es nie aufs titelblatt )
ein schaden an den autos von naja 2-3 mill euro.

da wird deutlich, welche strategie die krone seit jahrzehnten höchst erfolgreich praktizierte, nämlich den menschen begreifbares, leicht verständliches, einfaches, mit einfachen antworten versehenes zu vermitteln.
die leute können sich hineindenken, mitfühlen, sie verstehen es vermeintlich, sie haben das gefühl dass sie es eh schon immer wussten, sie fühlen sich ernstgenommen, sie sind mitten drinn....
sie sind nicht belächelt, verspottet, sie glaubten die zeitung zu verstehen und fühlten sich mit ihrer meinung verstanden und bestätigt.

diese zeitung war nie gespickt mit hochkultur, mit themenüberschriften welche der einfache arbeiter nicht mal verstand geschweige den inhalt,die zeitung bestand im wesentlichen aus meinungs-und kampagnenjournalismus in dem sich der mensch auch mit all seinen abgründen und schwächen wiederfindet.

Dichand hat sein blatt exakt auf diese menschlichen schwächen zugeschnitten wie wohl kein anderer auf der welt-wirtschaftlich genial, dennoch so glaube ich nicht zum vorteil der bevölkerung.

mfg




Peter06 antwortet um 18-06-2010 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@edde
Hervorragende Analyse!
Hier der Link zum Film von Natalie Borgers, die unverdächtigerweise Belgierin ist, leider hat sich der ORF nie getraut, dieses bedeutende Werk in seinem Programm zu senden. Besonders peinlich, wie der damalige BP den Hrn. Dichand unterwürfig hofiert.......

http://www.youtube.com/watch?v=oImUtWT6FAg


Moarpeda antwortet um 18-06-2010 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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bin ganz beeindruckt wieviele nivea(au)volle leute es hier gibt, welcher der krone das niveau absprechen,
es gibt übrigens kulturseiten in der krone wie auch tierseiten für die else, für mich unnötig die sportseiten - aber für jeden etwas.

auf was ich eingehen möchte ist ein artikel aus den letzten zeitungen,

nein nicht "nigerianer dirigierten von graz aus neunköpfige drogenbande (asylwerber)"

auch nicht "folterknecht lebt als asylwerber in österreich"

und auch nicht "jugendgang macht graz unsicher" (albanische asylwerber)

und zwar deshalb nicht, weil man durch diese meldungen anfängt die ganze schei... gottergeben hinzunehmen.

sondern: "gott entscheidet, ob sie stirbt"

jugendlicher stach auf seine schwester ein, weil sie einen (weißen) freund hatte.
25 jahre jung will er sein, der polizeiarzt attestiert ihm ein alter von 25 jahren,
papiere gibt es keine, einen asylstatus aber schon.

man kann sich jetzt über solche meldungen alterieren, wie teilchen oder andere das machen und die ganzen rosaroten und roten blätter und der rotrf ...
...und die krone ist ja so sensationsgeil und bla und blablabla...

aber wenn man sinnerfassend (zeitung)lesen kann, sollte man folgendes herauslesen:

1. wir werden in einigen jahrzehnten von geistesgestörten dieser sorte unterwandert sein,
welche "religiöse führer" die in wirklichkeit politagitateure sind, gezielt gegen uns einsetzen.

2. in china scharrt eine elite junger und lernbegieriger menschen in den startlöchern und wird uns wirtschaftlich das fürchten lernen.

zusammenfassend kann man sagen, dass nach der gastarbeiterlüge und der asyllüge auch die bildungslüge enttarnt ist (natürlich nur, wenn man die zeitungen nicht nach geilen sensationen durchforstet)
bildung ist nicht koranschule, das werden uns die chinesen noch demonstrieren






teilchen antwortet um 19-06-2010 06:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Moarpeda

Du solltest nicht glauben, dass nicht andere Zeitungen auch über solche Vorkommnisse schreiben. Nur nicht auf der ersten Seite, sondern im Chronikteil als neutrale Wortmeldung.
Sie überlassen es dem Leser, sich eine Meinung zu bilden und drücken ihm keine fertige auf.
Und das solltest auch Du tun, jedem seine Meinungsbildung selbst überlassen und nicht Deine als die einzig richtige aufdrücken.
Du brauchst niemandem anschaffen, was er herauszulesen hat.

Gönn Dir einmal den Luxus und lies eine Qualitätszeitung, um den Unterschied zwischen sachlicher Berichterstattung und Meinungsmacherei zu erkennen.
So viel Platz wird auf Deinem Frühstückstisch wohl sein.


Mit den Asylanten und Ausländern bist Du wirklich in Not.
Je mehr Du Dich darüber aufregst, desto größer wird Deine Not.
Die Asylanten werden deshalb nicht weniger.
Vielleicht solltest Du Dich richtig mit Asylanten beschäftigen, damit etwas von Deinem Ärger aus Dir herauskommt und in die Tat umgesetzt wird.
Sonst rastest Du irgendwann richtig aus.



Moarpeda antwortet um 19-06-2010 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@teilchen

der unterschied ist, das die krone das augenscheinlicher darstellt, das ist der verdienst von hans dichant.
faktum bleibt faktum und scheiße bleibt scheiße ob auf der dritten seite groß oder auf der fünften seite klein dargestellt.
ob dichant mit dieser methode bei dick und doof (incl. vorgängern) wirklich etwas erreicht hat ist fraglich, weil diese ihre entscheidungen von der meinung anderer staaten abhängig machen.

generell bin ich nicht der meinung man sollte warnleuchten kleinst und unauffällig machen, der anreiber kommt mit größerer sicherheit,sowie es sich auch empfiehlt nachts mit scheinwerfer zu fahren.

lg.

PS.:wenn du deine Qualitätszeitungen ausglesen hast und zb. eine fundierte analyse über ereignisse welche sich beispielsweise hinter dem ural abspielen, solltest du dennoch bedenken,
wir leben hier in österreich und das hemd ist uns näher als der rock.

....und lies einmal bücher von insidern wie zb. necla kerlek




teilchen antwortet um 19-06-2010 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Noch einmal Moarpeda, was für Dich eine Warnleuchte ist, muss es deshalb nicht auch für andere sein.
Ich wohne mitten in Wien, und Asylanten und Ausländer sind mit Sicherheit nicht mein größtes Problem.
Deshalb rückt es für mich nicht in den Vordergrund, auch wenn es hundertmal auf der Titelseite der Krone steht.
Überlass es bitte jedem selbst, seine Prioritäten zu setzen.

Du scheinst eine starke Ader für Gerechtigkeit und Menschenrechte zu haben. Mehr als andere.
Nütz diese Energie in Dir und engagiere Dich für Menschenrechte.
Mach etwas Gutes aus dem, was Dich innerlich so antreibt.



Faltl antwortet um 19-06-2010 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich muss @edde hier zustimmen. Er definiert die Krone so "den menschen begreifbares, leicht verständliches, einfaches, mit einfachen antworten versehenes zu vermitteln" und man sieht dass das hier auf viele Poster genau zutrifft. Und die begreifen es nicht wie sie manipuliert werden. Für viele ist dieses Nivea(eu) der Krone auch noch zu hoch.

mfg Faltl


krampus antwortet um 19-06-2010 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vorallem beachte man die Querverbindung von der Familie Dichand zum "zurück zum Ursprung " Macher Werner Lampert!

Er ist der Geschäftsführer vom Csardahof in Pama.

Der Hof gehört der Fam. Dichand.

Die Bio und Hofermarkt freundlichen Zeitungskommentare sind so einigermaßen erklärbar!


helmar antwortet um 19-06-2010 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Krampus........ja der Lampert.......der hat es, in Verbindung mit Handelsketten und Werbung geschafft, zumindest einen Teil von Bauern seine Ideologie drauf zu drücken, weil viele von ihnen gar nicht andern konnten, um nicht auf ihren Produkten, vor allem der Milch, sitzen zu bleiben. Ich würde Lampert in dieser Frage, was Manipulation betrifft, auf die exakt gleiche Stufe wie Dichand stellen.
Mfg, Helga


mfj antwortet um 19-06-2010 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Genau liebe Helga....

Und so kann der Nachruf nur lauten:
Ich log mein ganzes Leben. Auch dann, als ich versuchte die Wahrheit zu sagen. Nie sprach ich zu Gunsten der Wahrheit. Ich sprach nur zu Gunsten meiner und für mich selbst …

Das Bio und Krone auf „Kuschelkurs“ waren, ist mir nicht bekannt – wundert mich aber auch nicht. Verlogenes findet immer zusammen.

Darum ist mir Ehrlichkeit auch was wert, und anderen wenigstens auch noch.





Tyrolens antwortet um 19-06-2010 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schönes aus dem Archiv:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-19752748.html


Da merkt man erst wieder, wie wichtig Marketing ist (und die richtigen Leute zu kennen).


Den Lampert hätte ich aber nie als Messner-Verschnitt eingeordnet, eher als verkappten Wiener Aktionisten.




mfj antwortet um 19-06-2010 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ach du lieber Himmel...So ist der große saubere Haufen - Entweder dient er kriechend oder herrscht übermütig.

Hinter den Schlüssellöchern des Voyeurismus...das würde zu Werner Lampert passen.





Else antwortet um 19-06-2010 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ach, jetzt gehts wieder in Richtung kontra BIO.

Ich beziehe auf faltls Eintrag:
"Ich muss @edde hier zustimmen. Er definiert die Krone so "den menschen begreifbares, leicht verständliches, einfaches, mit einfachen antworten versehenes zu vermitteln" und man sieht dass das hier auf viele Poster genau zutrifft.
++++ Und die begreifen es nicht wie sie manipuliert werden. Für viele ist dieses Nivea(eu) der Krone auch noch zu hoch"+++

Diese Deine Diagnose ist vernichtend für die "guten", wahren Österreicher a la Moarpeda, welche die Mehrheit der Österreicher verkörpern und nicht selten ihren Nationalstolz zur Schau tragen.

Aber das Denkverbot beachten auch viele, welche das Denken an Universitäten gelernt haben sollten ...


biolix antwortet um 19-06-2010 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der mfj-Neid in Richtung Bio ist Grenzenlos...;-)))
Wo da das verlogene sein soll, wenn BiobäuerInnen ihren Weg ohne Pestizide und leicht löslichen Handelsdünger gehen weiß ich schon gar nicht.. ;-))

lg biolix


Faltl antwortet um 19-06-2010 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo biolix was ist los mit dir? Ich bin weder pro noch kontra BIO das ist mir so etwas von wurscht ich beziehe mich hier auf die Krone und nur auf die Krone bzw. das Nivea(au) der Krone.

mfg Faltl


biolix antwortet um 19-06-2010 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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faltl, oba lesen konnst eh.. du worst net gemeint.. ,-))


mfj antwortet um 19-06-2010 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Deine Don Quijote´sche Tapferkeit, lieber Biolix nützt Dir da nichts.
Es hat nicht´s mit Verunglimpfung sondern mit Wahrheit zu tun.

Dass ihr der Wahrheit gerne aus dem Weg geht, ist eben auch Fahnentragen.
Hier mit verschnupfter Nase über den schlechten Geschmack zu mokieren, ist eben Eure Scheinheiligkeit.
Die Turtelei einer Biomarke mit den mächtigen einer Sparte, zeigt eben die prostitutionsfreudige Haltung – wo nur der Preis die Moral bestimmen...und nicht der Anstand.

Ich war nie anständiger
als in der Zeit
da ich Angst hatte
zu versagen.

Das sind Grundsätze im Leben, Biolix – und nicht irgendwelche Komplexe ;-)



P.S. Deine "Waschmittel Slogans" sind einfach nur lächerlich.
Du solltest mal was zum Thema beitragen, oder die alte rissige Platte wechseln....





biolix antwortet um 19-06-2010 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Oje, schon alleine dem Lampert zu viel vorzuwerfen, zeigt wie wenig Ahnung viele haben, "seine!" zuerst aufgebaute Eigenmarke "Ja natürlich" ist überhaupt die Umsatzstärkste Eigenmarke im LEH, und sogar BIO, komisch .. ;-)))

Ich weiß sonst nicht was du meisnt mit der "Wahrheit", ich lebe mit ihr, ohne Komplexe und das sehr gut... ;-))

Irgend wie sliest es sich bei dir, nach viel viel Komplexen.. ;-))

lg biolix


Tyrolens antwortet um 19-06-2010 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich glaube schon, dass man in Bio-Kreisen diese Problem der "Blut und Boden" Bios diskutieren sollte. Sonst fällt's euch irgendwann auf den Kopf. Die Bobos in den Städten sind sehr wankelmütig.

Den Dichand-Betrieb schätze ich auf deutlich über 100 ha. Eine Größe, die in Kriegs- und Nachkriegsjahren zur Enteignung geführt hätte.


biolix antwortet um 19-06-2010 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ähem, wo und wer sind jetzt die "Blut und Boden" Bios ? ;-))

was da alles kommt.. unglaublich.. ;-))


Tyrolens antwortet um 19-06-2010 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Frag' den Morpeda.
Und Dichand war sicher einer. Wie es seien Frau, die Mehrheitseigentümerin des Hofes im Burgendland sieht, weiß ich nicht.

Und sonst musst halt nur mal in der Geschichte ein paar Jahre zurück gehen.


Tyrolens antwortet um 19-06-2010 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nachtrag für die, die es interessiert:

http://www.nitrogen.de/bub/faz.htm

http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/produzieren-neonazis-bioessen-3412


biolix antwortet um 19-06-2010 14:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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oje, die gibts bei den konvies zu häuf.. ;-))




biolix antwortet um 19-06-2010 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ach genau das sind die tollen Beiträge.. ;-)))

wo dann steht :


"Chemie nie! Natur pur!

Man sollte auch die Nachteile der "ökologischen" Produktionsweise nicht aus dem Auge verlieren - etwa die hohen Ertragseinbrüche und Qualitätsverluste bei Getreide. Es ist ohne mineralische Stickstoffdüngung so gut wie unmöglich, backfähigen Qualitätsweizen zu produzieren, der sich durch einen besonders hohen Proteingehalt und gute Klebereigenschaften auszeichnet..."

kann das sein das der Treu, ein arg Konventioneller Pflanzenbau wissenschaftler ist ? ;-))

Die dürfen dann auch über Bio in der FAZ schreiben..na ja 2002.. wo gräbst du das alles aus, hast du eine Anti Bio Datei in deinem Chemieinstitut....... ;-))

und zu 2. terem... überall gibts nazis, aber der Beginner, der WP und der Peda etc. sind sicher keine..;-))) und 2 sind keine Biobauern, sicher.. ;-))))



lg biolix

p.s. wie fad muss einem sein um solche Cliches zu bedienen ? ;-)))
..


Tyrolens antwortet um 19-06-2010 16:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das ist ja jetzt komplett nebensächlich, ob Bio gut ist oder nicht.

Aber diese Bio-"Blut und Boden" Geschichte kannst halt nicht leugnen.



Else antwortet um 19-06-2010 16:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krone-Chef abberufen

Das Erbe Dichands wird fortgesetzt - sagt Strache, der Liebling vieler hier ...


2010-06-19 / 14:48:26 / Die Presse

"Die Presse am Sonntag"-Interview: Moscheen an den Stadtrand, von Rainer Nowak
Utl.: "Die Presse am Sonntag", Ausgabe vom 20.6.2010 =

Wien (OTS) - FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fordert Vorschulen für Kinder mit schlechtem Deutsch und die Möglichkeit zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft.

Fürchten Sie, nach Dichands Tod in der "Krone" schwerer thematisch durchzukommen?

Heinz-Christian Strache:
Hans Dichand hat dafür gesorgt, dass sich die Breite der Meinungen aller Leser in der "Krone" widerspiegelt und so sein Publikum angesprochen. Wenn man sich in der politischen Meinung verengt, verliert man.

Ist das eine Warnung?
Überhaupt nicht. Ich bin überzeugt, dass das Erbe Dichands
fortgesetzt wird.

Wie sieht es mit dem politischen Erbe von Jörg Haider aus, der einst in die em Büro saß? Sie wirken in letzter Zeit ngeschlagen.

Im Gegenteil: Überall, wo ich als Kandidat angetreten bin, wurde ich mit großen Gewinnen gestärkt. Wir schafften in Vorarlberg und Oberösterreich eine Verdoppelung und im Burgenland, das historisch ein schwieriges Bundesland für uns ist, eine Erhöhung von 3,5 Prozent.

Ihr Ziel, Wiener Bürgermeister zu werden, ist aber in weiter Ferne.

Reden wir über Inhalte und nicht über ungelegte Eier: Wir haben einen Bürgermeister, der von einer Alibiaktion zur nächsten hüpft. Dabei ist die Arbeitslosenquote so hoch wie nie zuvor, in den Schulen geht es drunter und drüber.

Die Arbeitslosenquote war schon höher.
Wir pendeln bei der Höchstzahl, bei über 100.000 Arbeitslosen in Wien, die mit Schulungen kosmetisch korrigiert wird. Die
Kriminalitätsrate steigt und die SPÖ schaut völlig untätig zu.

Die sinkt gerade.
Aber nur, weil man täglich die Statistiken ändert. Nein, wir haben als Bürgermeister einen großen Blender.

Wenn man Ihre Plakate liest, könnte man Sie auch für einen halten. Sie versprechen Dinge, die die Bundesregierung beschließen muss.

Ich sage, was ich für Wien fordern und umsetzen werde, wenn die
Bevölkerung mich wählt. Wir brauchen einen Sicherheits-stadtrat, dem alle Wachkörper unterstehen und der eine Null-Toleranz-Doktrin nach Vorbild des früheren New Yorker Bürgermeisters Giuliani verfolgt.

Damit sind Sie auf Linie mit der ÖVP.

Das sind unsere alten Forderungen. Jetzt schreiben sie vor der Wahl von unseren Programmen ab. Aber das interessiert mich nicht. Ich will vielmehr, dass es keine Schulklasse mit mehr als 25 Kindern in Wien gibt. Dann muss man eine verpflichtende Vorschule für Kinder einführen, die nicht Deutsch können.

Das letzte Jahr im Kindergarten ist schon häufig ein Vorschuljahr.

Das ist nicht vorschulhaft, das ist ein reines Betreuungsmodell. In Finnland wird der Schwerpunkt darauf gelegt, dass die Kinder die Landessprache erlernen.

Eine Vorschulklasse nur für Kinder, die kaum Deutsch sprechen? Da lernen sie die Sprache schwerer als in einer Klasse mit
Deutschsprachigen. Sie wollen eine Vorsonderschule.

Nein, das ist keine Vorsonderschule, sondern eine Sprachvorschule, damit diese Kinder auch Chancengleichheit haben.

Sie könnten der SPÖ helfen, gegen die ÖVP ein Hausbesorgergesetz zu beschließen.

Wien braucht ein anderes Modell als das der SPÖ: Hausmeister mit Kompetenzen. Die Mietern, die die Hausordnung nicht einhalten, kündigen können. Das passiert nicht. Es kommen Hunderte zu mir und sind verzweifelt, dass in der Waschküche im Gemeindebau Tiere geschächtet werden, dass es Anpöbelungen gibt . . .

Das mit dem Schächten ist eine Legende.

Das ist keine Legende. Es findet leider statt. Ich lade Sie gerne ein, dass wir uns vor Ort die Missstände ansehen.

Können Sie sich vorstellen, Christine Marek als Bürgermeisterin zu stützen?

Frau Marek soll, wie ich höre, Kulturstadträtin auf Kosten
Mailath-Pokornys werden. Ein ÖVP-Mann darf die Verkehrs- und
Stadtplanung übernehmen. Da dürfte man sich mit der SPÖ einig sein.

Aber die SPÖ wird nachdenken müssen, ob sie durch die Ausgrenzung der FPÖ nicht eine sichere Niederlage riskiert.

Ich kann mir vorstellen, als Bürgermeister von Wien mit der SPÖ zu koalieren.

Und in der Steiermark? Dort können Sie sich eine Koalition mit Franz Voves vorstellen?

Immer. Ich kann mir immer Koalitionen vorstellen, weil wir
Äquidistanz zu allen leben. Wir wollen nur unser Vorhaben umsetzen. Dass Integration gelebt wird, dass Kriminelle abgeschoben werden.

Wenn ein Österreicher kriminell wird, können Sie ihn nicht
abschieben.

Aber wenn jemand ein moslemischer Fundamentalist ist, also unter falschen Voraussetzungen die Staatsbürgerschaft erhalten hat, muss man diskutieren, ob man diese nicht entziehen kann.

Ich dachte schon, Sie lassen den Islam aus.
Sie haben mich darauf gebracht. Ich unterstütze auf jeden Fall die Floridsdorfer Bevölkerung gegen den geplanten Moscheebau. Es kann nicht sein, dass es in Wien schon mehr islamische Gebetshäuser als Kirchen gibt.

Das stimmt nicht.

Wenn wir die Vereinslokale dazuzählen, gibt es in vielen Bezirken mehr Gebetslokale als Kirchen.

Klar, dass es Vereinslokale gibt, wenn Menschen keine Gotteshäuser zum Beten haben.

Wir wollen, dass jede Religion mit größtem Respekt behandelt wird. Wir wenden uns gegen Gebetshäuser in Ballungszentren, wo sie nicht hingehören.

Wo sollen sie denn stehen?

An geeigneten Stellen am Stadtrand, wo es Parkplätze gibt. Es gibt doch bitte den Hafen Freudenau. Aber es muss immer mit Einbindung der Bevölkerung passieren.

Rückfragehinweis:
Die Presse
Chef v. Dienst
Tel.: (01) 514 14-445
mailto:chefvomdienst@diepresse.com
www.diepresse.com



teilchen antwortet um 19-06-2010 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich verstehe jetzt den Zusammenhang der biologisch-dynamischen Landwirtschaft Rudolf Steiners mit dem Betrieb Dichands und Werner Lampert überhaupt nicht.
Was ist jetzt schlecht daran, dass Lampert den Betrieb von Dichand führt?

Ich finde, hier wird ein Braten gerochen, wo gar kein Braten ist!



Else antwortet um 19-06-2010 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ach tyroler,

die braune Brut versucht sich doch überall einzuschleichen, nicht nur bei Bio und im Tierschutz - da erzählst Du nix Neix.

Und wie ist es mit den Foren? Versuchen da nicht auch ...


mfj antwortet um 19-06-2010 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Naja Teilchen, da möchte ich Dich schon korrigieren.

Tyrolens spricht von der 1939 gegründeten Deutschen Versuchsanstalt für Ernährung und Verpflegung – übrigens ein Ableger der SS-Organisation.
Die Gründer arbeiten heraus, daß die DVA eine spezifische Stellung in der nationalsozialistischen Landwirtschaftspolitik zur Folge hatte.
Rudolf Steiner´s gegründeten und dokumentierten "biologisch-dynamischen" Anbauweise, mit seiner Vielzahl von rassistischen Bekundigungen und mystischen Krimskrams kamen da gerade recht.

Das ganze war zwar ideologisch weitgehend auf die "Blut und Boden"-Mythologie zugeschnitten, doch in der Praxis lief es auf die "Erzeugungsschlacht" hinaus.
Ein dunkles Entwicklungspotential des dynamischen Landbaues – von dem die Bioverbände heute schon lieber nichts mehr wissen, als gestern.




Was andere hier noch vorwerfen, kann man da nachlesen.


http://www.ornament-und-verbrechen.de/jacobeit_03.html




Else antwortet um 19-06-2010 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also, ich versteh da nicht, warum sich hier eine Diskussion um den Bio-landbau entwickeln sóll.
Hier geht es um dne Dichand, den abgetretenen Plattmacher.

Und den Steiner habe ich vor Jahrzehnten schon als Taschenbuch konsumiert.
Mich wundert ja schon lange, daß man mir nicht die Nähe zum NS vorhält, weil ich Sojaprodukte esse ...

Aber fragt doch mal den Moarpeda, der ist doch permanent bio-kulturell und fest auf der rechten Seite.
Bestimmt haben seine Kühe auch Hörner - so wie die rot-weiß-rote.
Obwohl nur die Demeter Kühe Hörner haben (dürfen/müssen/sollen ).


biolix antwortet um 19-06-2010 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ähem Tiroler, was soll ich leugnen ? ich meine nur das Konvie "Blut udn Boden" weiter verbreitet sit als du denkst.. ;-))

lg biolix

p.s. else, lass sie doch der Neid ist einfach nur Grenzenlos.. ,-))


helmar antwortet um 19-06-2010 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lamperts Ursprungkühe auch....
Mfg, Helga


Tyrolens antwortet um 19-06-2010 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, mag sein, Biolix, aber es gibt das halt auf beiden Seiten und ich denke, es bedarf da durchaus einer historischen Aufarbeitung und keiner Leugnung.

Für Else noch einmal erklärt: Dichand war ein Nationalist und Sozialist. Darüber hinaus hatte er es furchtbar mit den Hunderln und Katzerln und hat auch für das bundeseinheitliche Tierschutzrecht gesorgt. Außerdem hat er sehr viel Werbung für Bio gemacht und war gegen GVO u.dgl.

Und nun also die Frage: Wie passt das zusammen? Hunderln mögen und einen Biobetrieb haben und andererseits gegen Afrikaner und Asylanten generell hetzen?

Die Lösung dieser Frage ist eben diese "Blut und Boden" Geschichte.
Lampert spielt dabei insofern eine Rolle, also er sich für Dichand nicht so schade ist, obwohl er ja immer den Alternativling spielt und öffentlich sicher als Gründungsvater der Grünen durchgeht.


biolix antwortet um 19-06-2010 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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;-)))

also das Lampert irgend was mit den "Grünen" zu tun hat, wüsste ich jetzt nicht, kommst jetzt wieder mal mit dem politischen ?

Wer leugnet was, du beginnst das alles den Bios wieder "rein zu schieben" , das ist leider deine miese Art, tut leid dir das wieder mal sagen zu müssen...

Und warum sollte ich jetzt die Rudolf Steiner Geschichte aufarbeiten ? Lampert hat auch keinen "Demeter Drang" so viel ich weiß.. ,-))

Ja und was die "Hetze" von Dichand mit uns zu tun hat,brauchst das else udn mich nicht fragen, wir mögen Tiere wie Menschen, gell Else.. ,-)))



lg und gute Nacht, und gratulation Dänemark, und ein wenig traurig wegen Kamerun , toller Fußball, und lauter schwarzhäutige Kameruner, die spielen als "Ausländer" in allen "Herrenländern" der Welt, und sind nicht mal Drogendealer... ;-)))
biolix


Tyrolens antwortet um 19-06-2010 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe erwartet, dass du diese Problematik nicht verstehen wirst.


Icebreaker antwortet um 19-06-2010 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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... vielleicht solltest es auch eger mit Reisanbau in der Wüste versuchen ... ;-)


biolix antwortet um 19-06-2010 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was versteh ich nicht ?

hab ich was versäumt in der angeblichen Geschichtsaufarbeitung eines Tirolers, über Bio-Dichand, der mit "Blut und Erde" Doktrin, gelebt, (katzen) geliebt, und Ausländer "verhetzt" hat...

nein, ich verstehs wirklcih nicht deine 1. 2 links die du rein gestellt hast, toll zum Thema passend, siehe Inhalt vom herr Prof. der chemischen Industrie.... ;-))))

Verstehst du überhaupt etwas ?

fragt sich öfter aber jetzt wirklich ein schlafen gehender biolix... ;-))))


Else antwortet um 19-06-2010 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also tyroler,

warum meinst Du, mir ständig was erklären zu müssen?

Und warum die Frage "wie passt das zusammen?".

Vieles passt bei vielen/vielem nicht zusammen.
Das beste Beispiel ist der permakulturelle Bio-Moarpeda, welcher tausende von Büchern gelesen hat.

Bio schließt nicht automatisch Menschenliebe oder Tierliebe mit ein.
Für das bundeseinheitliche TSchG hat nicht der Dichand gesorgt, er hat darüber schreiben lassen.
Es waren schon die bösen Tierschützer, welche dafür gesorgt haben.

Wie paßt zusammen, daß Gstudierte oft soviel Unsinn reden?

Ach, Deine Lösung ist bloß Deine Lösung.


teilchen antwortet um 20-06-2010 07:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj

Danke für die Aufklärung, der Missbrauch Rudolf Steiners Lehren durch die Nazis ist mir bekannt.
Die Nazis haben auch andere Errungenschaften für sich vereinnahmt und missbraucht, etwa Richard Wagners Musik, die germanischen Heldensagen, oder die Malereien von Albin Egger Lienz.
Sind deshalb diese Werke an sich schon schlecht?
Ich denke nicht.

Der Zusammenhang zu Dichand erschließt sich mir noch immer nicht, zumal Lampert kein biologisch-dynamischer Apostel ist.

@Tyrolens, Dein Zusammenhang ist überhaupt abenteuerlich konstruiert. Weil Dichand ein Tierliebhaber ist und Biokampagnen fährt, ist der Schluss zur "Blut und Boden"-Ideologie noch nicht zwingend.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

Dichands Verwerfnis aus meiner Sicht ist, dass er den Menschen nach dem Mund geschrieben hat und sie damit vom Denken abgehalten hat.
Aus der Süddeutschen Zeitung:
„Die Massen lesen die ,Kronen Zeitung‘, das heißt, sie hören sich selbst beim Denken zu, ohne zu ahnen, dass man ihnen nur gibt, was sie immer schon gedacht haben. Sie freuen sich, dass es welche gibt, die sagen, was sie immer schon gesagt haben.“

Mehr auch nicht.



mfj antwortet um 20-06-2010 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja Teilchen, da hast Du natürlich recht. Den Missbrauch kann man nicht ein Leben lang jemanden anhängen.

Trotzdem ist und bleibt Rudolf Steiner eine „fragwürdige Person“. Ich habe mich mit Ihm soweit es eben möglich ist, viel befasst – einerseits hat er mich fasziniert, anderseits muss man sich bei ihm schon fragen – welchen Wahn er nachgelaufen und angehangen ist.

...und dann ist Rudolf Steiner natürlich ein schillernder Pionier im biologischen Landbau, auf den zumindestens die Grundsätze des biologisch dynamischen Landbau auch heute noch zurückgehen.
Ganz abgesehen von einigen Bioverbänden wie Demeter – die Ihn immer noch für Ihren Kronprinz halten, eins zu eins vertreten - und das ist meiner Ansicht nach nicht vertretbar.

Ein Werk Steiner´s, die „Alaska Chronik“ - welche über die Wurzelrassen von Menschen unser Erde schreibt, zeigt doch deutlich das der „gute Rudolf“ weit von einem gesunden Weltbild abgerückt war, und „Güte-Rassen“ wie die Europäer auf eine andere Stufe gehievt hat.

Und das nicht im 17. oder 18. Jahrhundert...da war man noch etwas holprig mit der Menschenwürde, sondern um 1905...und das ist die Kneifzange – die dem Biolandbau nicht loslassen will, solange man sich nicht eindeutig distanziert !!

Lampert ist natürlich ein Profi, viel zu klug um sich bübisch dumm an die Wurzeln der Pioniere zu klammern – sondern er erfindet die Wurzeln einfach neu – und nennt sie sein eigen. Die Ideologie bleibt die gleiche, nur ist die Verpackung moderner, hinterlistiger und raffinierter.
Also da braucht man dann keine große Seelenwanderung herbeireden oder erfinden.

Wenn Lampert Geschäftsführer von Dichand´s Gut ist, muss man jetzt auch keine Untersuchungskommission einberufen um Korrelationen festzustellen.
Die positive Berichterstattung der Krone für „Bio, Hofer usw. zeigt wie gern man an der Brust des Ertragreichen nuckelt.... und das nicht nur aus Sinnesfreuden !


...und dass sind dann schon Gründe die nicht nur stutzig machen sollten, sondern wo man analysieren, geraderücken und vorallem aufdecken sollte.

Darum geht´s mir hier...und nicht wie Biolix vermutet - den vielen braven und gutgläubigen Biobauern- und bäuerinnen in Mißkredit zu bringen. Die haben´s ohnehin schon schwer genug - von einer "unseriösen Glaubensgemeinschaft" ausgenutzt und gegängelt zu werden...









helmar antwortet um 20-06-2010 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Mfj.......halt wie bei jeder anderen Glaubensgemeinschaft auch!
Mfg, Helga


Tyrolens antwortet um 20-06-2010 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Teilchen, so abenteuerlich ist meine Analogie nicht.
Dichand kann man wohl als Nationalisten und Sozialisten bezeichnen, zumindest aber als sehr weit rechts stehend. Über Omufuma ließ er schreiben, dass ihm der Tod praktisch recht geschah, ein paar Seiten weiter kannst dann über die armen Hunderln und Katzerl lesen, ein paar Seiten weiter wieder, dass die "Zigeuner" das Land überfallen, ein paar Seiten wieder, dass Bio so toll ist.
Also wie willst du Menschenverachtung mit Umweltschutz und Tierschutz unter einen Hut bekommen. Klar kann man jetzt wie die Tierrechtler hergehen und sagen: Der Mensch ist halt schlecht und Natur und Tiere sind ja sooo unschuldig.




biolix antwortet um 20-06-2010 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mahlzeit !

Sie "vergöttern" Monsanto und Co, warum soll man da dann über Steiner "schimpfen".. ;-)))

Letztens sagte eine von mir sehr geschätze Person, "wenn das alles was Monsanto schon angerichtet hat auf dieser schönen Erde, eine natürliche Person gemacht hätte, hätte er schon 10 mal lebenslänglich bzw. schon die Totesstrafe.."

Ich meine im Vergleich, obwohl ich kein Demeter Biobauer bin, hat Rudoplph Steiner jemanden was Böses getan ?

lg biolix


Tyrolens antwortet um 20-06-2010 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also es gibt doch schon seit längerem ein Unternehmensstrafrecht. Das würde im Fall des Falles auch Monsanto treffen. Aber scheinbar haben die zu wenig Dreck am Stecken.

Man müsste in diesem Zusammenhang daher fragen, wo die Antroposophen geschadet haben.

http://www.welt.de/welt_print/article1411569/Wie_antisemitisch_war_Rudolf_Steiner.html


biolix antwortet um 20-06-2010 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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nett überhaupt der SChlussatz :

"Wenn das weniger windig und wenig formuliert worden wäre, würde so etwas wie ein wirklicher Anfang der überfälligen Aufarbeitung gemacht sein."

Also was hat er BÖSES gemacht, wem hat er geschadet ?

Und was er der Biolandwirtschaft gebracht hat, brauch ich euch 2 ja gar nicht fragen.. ,-))

lg biolix

p.s. Und Monsanto ist mehrfach verurteilt zu Millionen Schadenersatz, aber als Privatperson wäre das o.a. angesagt..


Else antwortet um 20-06-2010 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ach bitte, wer schaut sich da mal in der "neuen Ordnung" um?

Der tyroler vielleicht?


walterst antwortet um 20-06-2010 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn ich heute irgendeine Schrift vom Anfang des vorigen Jahrhunderts hervorkrame, dann werde ich sehr sehr leicht fündig in Fragen Antisemitismus und zwar unter vielen (allen) Berufs- und Gesellschaftsgruppen, bekanntlich sogar bei den Juden.
Die Einstellung Steiners oder mancher seiner Zeitgenossen losgelöst vom damaligen Umfeld auf Leute zu übertragen, die 4 Generationen später Biolandwirtschaft betreiben, ist gelinde gesagt ziemlicher Unfug.




Tyrolens antwortet um 20-06-2010 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja ja, nun ist es aber so dass das heute nun mal sehr Thematisiert wird. Das Thema Anitsemitismus ist ja noch immer ein ganz großes. Ist nun mal so und man wird damit leben müssen.
Ganz unabhängig von Steiner gab es aber halt auch einen Biobauern Dichand und auch diverse Neonazi-Biobauern. Deren Gedankengänge zu erkunden finde ich nicht uninteressant.


krampus antwortet um 20-06-2010 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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............und hier beschreibt heute Peter Rabl im Kurier das wahre Dichands:

http://kurier.at/interaktiv/kommentare/2010295.php


biolix antwortet um 20-06-2010 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hey Tiroler, wie viele Konv. bauern waren Nazis, hör endlich auf mit dem Sch.... Nazis und Bio.....

oder sag uns endlich was der Steiner wem angetan hat...

Wie kann man soo ein Chemieverblendeter sein.. ,-))

lg biolix


Else antwortet um 20-06-2010 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Tyroler:

>>> Dichand und auch diverse Neonazi-Biobauern. Deren Gedankengänge zu erkunden finde ich nicht uninteressant.


Else antwortet um 20-06-2010 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schon wieder dieselbe Blockade.

Mein Eintrag wurde schon wieder gelöscht. Bestehen bleibt das Zitat.
Das ist schon ein sonderbarer Zufall.

Das liegt bestimmt an der "neuen Ordnung".

Also was ich fragen wollte ist: Könnte Herr Mag. Tyroler die Gedankengänge des Verfassers der neuen Ordnung erkunden?

Der lebt ja noch. Der Steiner hingegen nicht.



walterst antwortet um 20-06-2010 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dichands Erfolg muss wohl darin liegen, dass seine Zeitung scheinbar von einer Vielzahl von Kritikern abboniert wurde, die Seine Auflage so hoch trieben.

Ich halte Dichand insgesamt für keinen Ungustl. Er hat in Phasen seines langen Lebens ordentlich Leistung erbracht.
Dass sich in einem 89 jährigen Leben massenhaft Dinge ansammeln, die wir als mehr oder weniger schwere Fehler aburteilen können, ist wohl selbstverständlich.

Diese Fehler haben aber aus meiner Sicht dazu geführt, die Erbärmlichkeit unserer Politiker und vor allem auch der schreibenden Konkurrenz aufzudecken.
Da bin ich doch glatt dankbar dafür.

Mit einem Abbonement habe ich Dichand übrigens nie unterstützt und weiss daher auch nicht so viel über die Krone-Inhalte wie viele hier.


Tyrolens antwortet um 20-06-2010 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich halte Dichand durchaus für einen schlechten Menschen. Alleine der Kniefall von Faymann und Gusenbauer - ein seriöser Mensch hätte so etwas nicht zugelassen.


biolix antwortet um 20-06-2010 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Oje, und da war doch mal was mit dem schüssel.. ;-))

inkl. alle "kriechen" doch zu den wenig freien Medien die es noch gibt, obwohl ich mich walter anschließe udn immer nur die Leserbriefe las lnage zeit ind er Krone, damit ich sehe was "Dichand denkt".. ;-))

Welche medienlandschaft ist "gut" wenn Dichand schlecht war, ist es toll wenn große Medien indirekt in Besitz von Imperien sind die zu 100% einer partei zuzuordnen sind ?

WEn ich was "schlecht" finde, dann ist es das.. ,;-))

lg biolix


Tyrolens antwortet um 20-06-2010 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass du ein Freund von Dichand und seiner Kronenzeitung bist.

Bei den Zeitungen weiß ich nicht wie ich das beurteilen sollte, weil die ja alle Presseförderung bekommen und die Kronenzeitung zB auch fette Werbeeinschaltungen der SPÖ und auch ÖVP (ab und zu).
Aber nehmen wir als Beispiel das Fernsehen. Es ist bezeichnend dass in Österreich nicht der öffentlich rechtliche ORF dem Bildungsauftrag nachkommt, sondern der privat Betriebe Sender ServusTV.


biolix antwortet um 20-06-2010 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Komisch, also was ein Magister alles aus dem herauslesen kannst, kennst du nicht mal den großen Abstand zwischen "nicht schlecht" und "Freund" erkennen, da sind Meilen dazwischen,a ber du bist ja der "Unterstellungsweltmeister" hier.......;-))

Also mittlerweile zweifle ich echt wie du zu deinem Mag. gekommen bist, oder führen die jahrelangen PSM Geschichten zu diesen "Verwirrungen" in deinem Hirn.. ;-)))

lg biolix

p.s. apropos, ich gehöre zu den wenigen wahrscheinlich, die keinen Cent seit 15 Jahren für diese Blatt ausgegeben haben... und da soll gerade ich ein Freund sein.. ;-))




Moarpeda antwortet um 20-06-2010 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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else schrieb:

"Mich wundert ja schon lange, daß man mir nicht die Nähe zum NS vorhält, weil ich Sojaprodukte esse ..."

moarpeda schreibt:

"Mich wundert ja schon lange, daß man mir nicht die Nähe zum NS vorhält, weil ich Biobauer bin ;-))"


Tyrolens antwortet um 20-06-2010 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich finde euren Umgang mit Geschichte für halbwegs erschütternd.





Moarpeda antwortet um 21-06-2010 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tyrolens

ich auch, da gibt es einige hartnäckige die wollen und wollen nicht darüber zerknirscht sein, worüber weder sie noch ihre eltern etwas dafür können.

....und wahrscheinlich wird man unseren kindern noch in der siebenten generation vorwerfen, dass ihre eltern sich hartnäckig weigerten zerknirscht zu sein.


Tyrolens antwortet um 21-06-2010 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Peter,


ich meine das ja nicht so dass man sich ewig im Fegefeuer oder in der Hölle schmorend sehen muss, aber es war nun mal wie es ist und es schadet ganz und gar nicht sich dessen bewusst zu sein, wie es einmal war und wahrscheinlich auch irgendwann wieder sein wird. Denn Geschichte wiederholt sich, das ist ganz klar.
Denn nur dann kann ich sagen, wenn einer wieder nach Zwangskollektivierung: Ja, alles schon gehabt, hat damals schon nicht funktioniert.


Moarpeda antwortet um 21-06-2010 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tyrolens

Zwangskollektivierung = stalin, hitler, DDR, EU..........

zugegeben die methoden wurden subtiler und die propaganda perfektioniert, aber sonst...


walterst antwortet um 22-06-2010 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So, ich denke, jetzt haben 95% der Bäuerinnen und Bauern keinen Zweifel mehr an der Seriosität von Dichand und Krone:


Grillitsch zum Ableben Hans Dichands
Österreich verliert großen Zeitungsmacher

"Krone-Herausgeber Hans Dichand hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der österreichischen Landwirtschaft", bedauert der Bauernbund-Präsident Abg.z.NR Fritz Grillitsch das Ableben des 89-Jährigen Zeitungsmachers heute, Donnerstag.
So war es dem bis zuletzt unermüdlichen Blattmacher ein persönliches Anliegen, Initiativen wie "Geschmack der Heimat" oder "Heimisch kaufen!" redaktionell zu begleiten und mitzutragen. "Er hat die Kronen Zeitung, Österreichs auflagenstärkstes Blatt, zu dem gemacht, was sie ist - eine Institution. Die Verlässlichkeit und Berechenbarkeit Dichands bestand in seiner unbeirrbaren patriotischen Grundeinstellung, die ganz sicher als Liebe zu Österreich bezeichnet werden kann", so der Bauernbund-Präsident. "Die Bäuerinnen und Bauern bedanken sich in tiefem Respekt bei einem großen Unterstützer und treuen Befürworter des ländlichen Raums. Unser Mitgefühl gehört in diesen Stunden vor allem der Trauerfamilie sowie den Freunden Hans Dichands", schloss Grillitsch.


biolix antwortet um 22-06-2010 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn man das Wort "Schleim" noch nicht kannte, dann kann man es jetzt in einer gewissen Weise irgend wohin zu ein ordnen... ;-))))

eben der "Geschmack der Heimat"... ;-)))

lg biolix

p.s. eben anscheinend auch ein "Blut udn Boden" Hühne... ,-))




Tyrolens antwortet um 22-06-2010 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich weiß nicht ob er das mit "Kauf österreichisch" Ernst meint oder ob er das nur zur Werbung sagt. Früher in der dunklen Zeit hieß es halt "Kauft deutsch"!

Bei uns im Westen stehen Bauernbund und Landjugend vor allem für eine Vermusikantenstadelung der Landwirtschaft.
Das kann jetzt jeder deuten wie er möchte. Bald wied Hansi Hinterseer vom TiMi Packerl lachen. *ggg*


walterst antwortet um 22-06-2010 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Auch hier muss ich hinzufügen:
Ich bin der Krone sehr dankbar, wenn sie jeden 2. oder 3. Tag einen Rechenschaftsbericht abgibt über den unermüdlichen Einsatz höchster Bauernvertreter in Wort und vor allem Bild. Sei es über die Wahl der MIss Lederhose, sei es ein Go-Kart-Rennen mit ein paar halbnackten Silikonbomberinnen, sei es die bedeutende Whiskyverkostung oder der Bockbieranstich - überall machen höchste Bauernvertreter gute Figur, z.B. in der bekannten steirischen Tracht - dem Kilt.


helmar antwortet um 23-06-2010 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Walter........."alle Bauern"? Da braucht mich der Grillitsch nicht dazu rechnen, denn so mancher Leserbrief welcher nicht so ganz nach Dichands Linie gewesen ist, ist nicht in der Kronenzeitung gekommen, soll mir aber auch recht sein. Nur, lieber Walter, die Kronenzeitung hat auch über "Milchrebellen", die "faire Milch", über den "Bauernaufstand" und etliches mehr berichtet. Und wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde auch einige male ein Bauer aus dem Murtal zitiert.....
Mfg, Helga


walterst antwortet um 23-06-2010 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@helmar
Wo habe ich "alle Bauern" geschrieben?
Du wirst doch nicht behaupten wollen, dass an der Aussage des Präsidenten etwas anzuzweifeln wäre?

Im Übrigen habe ich nichts Schlechtes über Dichand und die Krone geschrieben. Ich wundere mich nur, wie viele Leute genau wissen, was in der Krone steht, ohne sie mit einem Kauf zu unterstützen und wer in dieser angeblich verabscheuungswürdigen Zeitung selbst am laufenden Band Leserbriefe unterbringt.


helmar antwortet um 23-06-2010 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lieber Walter....bitte um Entschuldigung, du hast natürlich nicht! Aber der BB, samt dessen Präsident tun oft so, wie wenn es ausser ihnen niemanden gäbe der für die Bauern spricht(was du mir jetzt auch wieder an den Kopf werfen wirst).........die Kronenzeitung ist jene Zeitung welche wohl am meisten am Frühstücks/Jausentisch gelesen wird, und oft bleibt einem ja gar nichts übrig, als mittels Leserbrief seine Sicht der Dinge darzustellen. Ich habe ja auch schon Leserbriefe von dir gelesen. Ob in der Kronenzeitung, da bin ich mir nicht sicher. Tatsache ist, dass die Kronenzeitung die meistgelesene Tageszeitung ist, und wenn diese z.B. ihre ganze Präsenz in die Waagschale wirft, um z.B. Gesetze in Bewegung zu bringen welche auch die Landwirtschaft betreffen, dann sollte man sich als Betroffener auch zu Wort melden, auch wenn es nichts nützt. Das Antigentechnikvolksbegehren wurde ja auch in der ERNTE-Zeitung massivst beworben. Aber diese hatte damals vielleicht 10.000 Leser.
Mfg, Helga


Tyrolens antwortet um 23-06-2010 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Walter, "Feind liest mit". ;)
Also ich habe die Krone öfters gelesen, aber nie bezahlt. ;) Grund: Ich möchte natürlich wissen, was einer der mächtigsten Männer in Österreich treibt und wie diese Propagandamaschine funktioniert. Ich denke das ist legitim.

Dein obiges Beispiel zeigt sehr gut, wie unberechenbar Dichand arbeitete. Er war für Umweltschutz, aber gegen die Grünen, für Menschlichkeit den "unseren" gegenüber aber weh es traf "böse" Ausländer. Waldheim hat er verteidigt, Schüssel verachtet. Haider groß gemacht und dann wieder klein.


walterst antwortet um 23-06-2010 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tyrolens

Wir sind uns ja durchaus einig. Ich will nicht alte Beiträge aufwärmen, aber ich habe vor etwa 3 Jahren mal geschrieben: Man muss die Krone nicht lesen, man muss nur wissen, was drinnen steht. Da bin ich nach wie vor überzeugt davon.

Deine Aufzählung kann ich nicht unwidersprochen lassen, aber ich muss mich kurz halten:
Dass Dichand mit seinen MItteln Waldheim verteidigt hat, sehe ich nicht als Widerspruch.

Dass sich ein Kriegsteilnehmer und Zeitzeuge auf die Seite des letztlich zu UNrecht angegriffenen und gegen die Vernaderer stellt, die der Nation geschadet haben, ist absolut logisch und nachvollziehbar. Da müssen wir Jungspunde auch mal vorsichtig mit Kritik sein.

MIr war Waldheim immer unsympathisch und er hat sich in der Sache auch dämlich genug verhalten. Trotzdem wars damals eine Sauerei von der Sinowatz-Partie.


krampus antwortet um 23-06-2010 14:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Walterst:
vom Grillitsch im Teichalmgebiet hat die Kronenzeitung aber doch diskret nichts geschrieben.....vielleicht ist das der Grund für den guten Nachruf?


Tyrolens antwortet um 23-06-2010 15:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Kann schon sein, dass Waldheim ein schlechtes Beispiel war. Aber es ist verständlich was ich/wir meinen.

Nettes und bedeutendes Detail am Rande: In Deutschland gab es 2002 öffentlich/politisch ähnlich große Trauerbekundungen beim Ableben einer wichtigen Person aus dem Zeitungswesen. Es handelte Marion Gräfin Dönhoff. In Österreich wird halt Dichand betrauert. Sagt eigentlich genug über unser nicht existentes Niveau aus.


Christoph38 antwortet um 23-06-2010 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wer es gewohnt war beim Onkel D. als Arschkriecher aktiv zu sein, wie manche unserer Politiker, für den ist es ein leichtes jetzt posthum HD in höchsten Tönen zu loben. Droht doch jetzt kein Liebesentzug mehr und die Lobhudelei ist letztmalig.

Persönlich anerkenne ich jedenfalls die Leistung von HD als Zeitungsmacher.
Offenbar hatte er ein großes Gespür für das "gesunde" Volksempfinden und auch dafür, wo man das gesunde Volksempfinden in die richtige Richtung lenken kann.






Moarpeda antwortet um 23-06-2010 23:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tyrolens

"Also ich habe die Krone öfters gelesen, aber nie bezahlt"

....ich war schon immer der meinung, diese zeitungsständer am sonntag können nicht rentabel sein ;-))


"Dein obiges Beispiel zeigt sehr gut, wie unberechenbar Dichand arbeitete. Er war für Umweltschutz, aber gegen die Grünen"

...wie ich geschrieben habe, der Dichand war ein weiser mann, er hat gewußt, dass es bei umweltschutz und den grünen keine wie auch immer gearteten zusammenhänge gibt :-((




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