Unwetter im Bezirk Freistadt OÖ

Antworten: 5
fredl0699 13-06-2010 06:31 - E-Mail an User
Unwetter im Bezirk Freistadt OÖ
Hallo
Wir hatten gestern ein schweres Unwetter. Der Sturm hat mir ca. 1 ha Wald 100 jähriger Bestand völlig ruiniert. Wie soll ich das Holz aufarbeiten. Harvester oder Holzhacker. Was kommt günstiger. Das Gelände ist Steil aber nicht Felsig.
lg
fredl


Felix05 antwortet um 13-06-2010 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unwetter im Bezirk Freistadt OÖ
Guten Morgen fredl,

wahrscheinlich der Harvester, wenn er erstmal eine Gasse hat.
Hast schon einen groben Überblick, was brauchbar ist?

Bei uns war´s 1987 das Gleiche, alles hinüber, auch in den Nachbarforsten.
Harvester kamen damals von Schweden, die unwegsamen Passagen haben mein Vater und seine Kollegen innerhalb kurzer Zeit mit 26 Pferden geräumt, dass ist ja aber heute Utopie.

Bei einem Hektar könnte unter Umständen auch ein Seilkran angebracht sein.
Eventuell lesen ja der Sisu, illmayerchristoph oder der Grafeder mit, die kennen sich doch auch mit derartigen Problemen aus.

Gruß, Lutz!


Waldtanne12 antwortet um 13-06-2010 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unwetter im Bezirk Freistadt OÖ
hallo ich würde den Harvester nehmen und wie steil ist der Waldhang? Ansonsten gibt es einen Seilkraneinsatz mit Harvester auf der Forststraße. Das kaputte Holz wird als Hackschnitzel verwertet und das gute Holz wird dann verkauft. Die Sägeindustrie braucht dringend das Holz .Der Harvester arbeitet ja günstiger als mit dem Seilkraneinsatz mit Harvester.

Mit freundlichen Grüßen

Waldtanne



Holzwurm357 antwortet um 13-06-2010 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unwetter im Bezirk Freistadt OÖ
Hallo,

am besten die Schadholzfläche mit einem Forst-bzw. Harvesterunternehmer besichtigen, der sagt dir dann eh, wie die Aufarbeitung durchgeführt werden kann.
100jähriger Bestand könnte zu stark sein für den Harvestereinsatz.
Seilbahnbringung ist sicher die teuerste Lösung, bei einem ha sollte es durchaus auch mit einer gscheiden Seilwinde gehen, aber bitte nur Profis arbeiten lassen, die Arbeit ist saugefährlich!

Die Vermarktung kannst möglicherweise auch gleich mit dem Forstunternehmer bereden, ich hoffe, das nicht zuviel Stämme abgerissen wurden, dann hält sich der Verlust in Grenzen.

LG, Gerhard


Tyrolens antwortet um 13-06-2010 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Eine gute Lösung wäre: http://www.gs-forst.de/index-Dateien/baggerharvester.htm


sisu antwortet um 13-06-2010 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Also der gefährlichste Teil der Arbeit, das Abstocken muß man sowieso mit der Hand machen. 100 Jähriger Bestand sind für einen Harvester zBsp. Valmet 941 kein Problem.
Waldtanne wenn die Holzindustrie zu wenig Holz hat, dann müßten sie halt einen angemessenen Preis bezahlen und nicht auf Naturkatastrophen hoffen um billig zu Holz zukommen.


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