ZIB - Schlagzeile: 1,9 Mrd für Bauern

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ANDERSgesehn 30-04-2010 20:12 - E-Mail an User
ZIB - Schlagzeile: 1,9 Mrd für Bauern

http://tvthek.orf.at/programs/145302-Zeit-im-Bild--OeGS-/episodes/1376866-Zeit-im-Bild--OeGS-/1376868-Signation---Headlines

Mit heutigem Tag ist eine aktualisierte Übersicht über sämtliche Agrar- und Umweltzahlungen an Österreichs Bauern im Internet nachzulesen. Förderungen gab es 2009 auch für den Familienbetrieb von FPK-Chef Uwe Scheuch.

(quelle: orf zib2 30.4.10)


wird jetzt eine mediale hetze gegen landwirte gemacht, wegen der griechenlandkrise?


lg
ANDERSgesehn.

ps: ... wieso hat der orf nicht erwähnt, dass der kontrollapparat mehr verschlingt, als der anteil der landwirte?





helmar antwortet um 30-04-2010 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ZIB - Schlagzeile: 1,9 Mrd für Bauern
In der Zeitung ÖSTERREICH hat man auch etliche Beispiele von sogenannten Prominenten gebracht. Und glaich mal erklärt, dass all der Geldsegen unter "Bergbauernhilfe" auch in Wien zur Auszahlung gelangt.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Psycho antwortet um 30-04-2010 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mich hat der bericht gar nicht mal so gestört

erstens kriegen die meisten nicht-bauern so einen kurz-bericht in der ZIB gar nicht mit und
zweitens war es für den ORF doch noch relativ sachlich

ok, der linke ORF hat ein bisschen in der datenbank gschaftelt, aber der Berlakovic (von dem ich nicht viel halte) hat ausnahmsweise mal gut gekontert (ok, wenn er das nicht gekonnt hätte, müsstens ihn eh in die wüste schicken)

ich muss lachen, zuerst von einem NEID-konto reden wenn der Pröll die transfärleistungen aufschlüsseln will, aber bei den bauern, die alles schon offenlegen müssen, mit einer freude gschafteln


und: der schlagzeile: "1,9 mrd euro für bauern" hat die finanzkrise auch irgendwie den schrecken genommen
vor 3 jahren hätten sich die leute sicher noch was anderes bei 1,9 mrd euro gedacht
heute: 1,9 mrd euro ?? na und? wir werfen jetzt eh mit den milliarden herum als wäre das nichts


antonsvenson antwortet um 30-04-2010 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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weis wer wieviel die öbb förderung bekommt
weis wer wieviel der orf förderung bekommt
weis wer wieviel die zeitungen förderungen bekommen

gibt es überhaupt einen wirtschaftszweig der keine förderungen bekommt




sisu antwortet um 30-04-2010 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Keiner hat über die Landwirte gelästert sondern es ging darum das zBsp. Rauch in Vorarlberg 7 Mil. Euro Förderung und ein Landwirt aus dem 3. Bezirk in Wien eine Bergbauernförderung erhält.


teilchen antwortet um 30-04-2010 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Möglicherweise hat der Landwirt im 3. Wiener Bezirk einen Pachtgrund auf dem Kahlenberg, Leopoldsberg und Bisamberg, die sind ganz schön steil.
Da wär also nichts dagegen zu sagen.
Alfons Mensdorff-Pouilly im Burgenland bekommt auch Bergbauernförderung nach ÖPUL.


Im heutigen Format ist eine Reportage über den Förderdschungel in Österreich nachzulesen. Darin geht es nicht nur um landwirtschaftliche Förderungen, sondern um sämtliche Förderungen, die in Österreich vergeben werden. Es sind insgesamt 15,6 Mrd, WIFO und IHS rechnen mit Einsparungspotentialen von 3,5 bis 5 Mrd.
Das ist genau jener Betrag, den wir im Budgetdefizit jährlich einsparen müssten.

Folgende Punkte werden zum Förderwesen kritisiert:
1. Das Volumen ist überdimensioniert. Die Förderquote bei uns ist doppelt so hoch wie im EU-Raum.

2. Gefördert wird mit der Gießkanne, der Gesamtplan fehlt.

3. Transparenz fehlt. Viele wissen gar nicht, um welche Förderungen sie ansuchen könnten.

4. Hoher Bürokratischer Aufwand (3,8-8,8% des Förderbetrages gehen für bürokratischen Aufwand verloren.

5. Unzureichende Kontrolle. Oft wird mehrmals von verschiedenen Stellen kassiert, und keiner hat den Überblick.

6. Das System fördert sich z.T. selbst. Fördergeber sind gleichzeitig auch Fördernehmer.


Viele Förderungen sind politisch motiviert, sie sind ein Kundenbindungsprogramm der Parteien.
Jeder Trachtenverein bedeutet Wählerstimmen.
Letztlich ist es unser eigenes Geld, das für diverse Eierspeisfeste, marode Fußballstadien und Jugendtausender ausgegeben wird.




FraFra antwortet um 01-05-2010 06:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ist nicht das englische königshaus größter empfänger an agrarsubventionen in england??






teilchen antwortet um 01-05-2010 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der Neid auf Großbetriebe, die Förderungen bekommen, ist scheinheilig.
Es wird hier immer heftig protestiert, dass die öffentlichen Gelder für die Landwirtschaft nicht "Förderungen" heißen, im Sinne von Unterstützungen, sondern "Ausgleichszahlungen" die die niedrigen Weltmarktspreise kompensieren sollen.
Unterstützungen stünden ja nur Bedürftigen zu, während Ausgleichszahlungen allen Marktteilnehmern zustehen, die in der EU produzieren.

Also, sind die Ausgleichszahlungen jetzt doch nur für Arme und Bedürftige gedacht?



Gratzi antwortet um 01-05-2010 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja und was ist mit den Bauern in den 3 Weltstaaten?........... die müssen zu den Weltmarktpreisen ihr Leben fristen!
Bei uns heisst das Ausgleichzahlungen
in der 3 Welt heisst das Spende!
Mit der Ausgleichszahlung, graben wir ihnen die Lebensgrundlage ab.


edde antwortet um 01-05-2010 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gratzi

ich geb dir recht mit der tatsache, dass subventionen unsere produkte auf dem weltmarkt zu billig machen, doch der absolute hauptgrund für die armut in der sog.dritten welt sind die ungemein korrupten regierungssysteme.
korruption ist einzig zerstörerisch , das sieht man derzeit exemplarisch an Griechenland.

bei uns werden eu-gelder leider sehr stark von den kammern und anderen einrichtungen zur selbsterhaltung missbraucht, aktuelles beispiel ist die starke kürzung von waldhelferstunden , aber die beibehaltung jeglicher förderung von kursangeboten (Kammerangebote überwiegend, was sonst ?)




Gsoller antwortet um 02-05-2010 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hallo
ich stelle die frage ob sich jemand mal die mühe gemacht hat, nachzudenken was wäre ohne diesen wie auch immer genannten zahlungen?
wie würden private und öffentliche "haushalten" ohne diesen geldern?
würde alles normal weiterlaufen oder sind zuschüsse, förderungen, ausgleichszahlungen, usw... nicht schon existenz-notwendig?

mfg gsoller


iderfdes antwortet um 02-05-2010 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nicht die AZ machen die Produkte in anderen Ländern billig, sondern die Überproduktion und die Exportstützungen.


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