Auswinterungsschäden

Antworten: 4
markus32 11-04-2010 21:38 - E-Mail an User
Auswinterungsschäden
Hallo zusammen
Die Wintergetreidebestände zeigen bei uns Land auf Land ab große Defizite auf, auch meine Triticalebestände sind sehr ruppig.
Ein an düngen war bis zum Karsamstag nicht möglich, da die Böden nicht befahrbar gewesen sind.
Habe heute beim Sonntagsspaziergang einige Fotos geschossen und sie ins Tagebuch gestellt, mich würde eure Meinung interessieren ob Umbruch, Untersaat oder ohne jegliche Maßnahme zugewartet werden soll.
Der Zeitpunkt für Sommergetreideanbau ist durch den langen Winter ja auch schon relativ spät, und die Verfügbarkeit von Saatgetreide nur mehr bedingt verfügbar.
Was ist an den Schlechten Beständen Schuld? Wir hatten 84 Schneetage, der Dezember mit starker Kälte ohne Schneedecke.

markus32



schellniesel antwortet um 11-04-2010 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auswinterungsschäden
Die Bilder sind zwar nicht in deinem Tagebuch sondern in deinem Fotoalbum aber sieht gar nicht gut aus!

Da stehen auf den m² nicht sonderlich viel Pflanzen!
Ich würde da schon zum Umbruch tendieren!
Mfg schellniesel


tristan antwortet um 11-04-2010 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auswinterungsschäden
Solltriebe je m²: ca 500, ausser zz WG, die hat 700. Bist du unter 50 %, dann Umbruch. Bist du darüber, Bestockung fördern. (Hohe N-Gabe, Walzen, Striegeln, CCC).
Mach dir ein Quadrat mit 31,5 cm Seitenlänge. Das ist genau 0,1 m² und ein überschaubare Größe zum Triebauszählen.
hde Tristan



Haa-Pee antwortet um 11-04-2010 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auswinterungsschäden
in welcher region und seehöhe bist du zuhause???

sieht in der tat nicht sehr gut aus!

ich bin auch in einer seehöhe zwischen 400-500 aber bis auf meinen winterweizen der etwas schwach aussieht aber keine fehlstellen hat alles in guter ordnung.
im gegenteil der raps ausserordentlich üppig um die zeit.
bekommt nächste woche die letzte gabe für heuer 350kg NAC/ha.

winterweizen muss ich auch noch stärker dünger mit der 2ten gabe der braucht das ausserdem zieh ich ihm mit einer CCC und Schwefelspritzung eine über dass er "gleichzieht"

triticale und roggen sehen sehr gut aus!

das "geheimniss" war die volle güllegrube im februrar:-)
der streifendünungsversuch auf gefrorenen boden schneebedeckt brachte phänomenale ergebnisse!

die bestockung und die "grün"färbung ist nahezu das doppelte gegenüber den normal im märz mit 20.8.8 angedüngten restflächen!

in die besonders schlechten fläche würde ich mais oder soja bauen!

weil so wie das aussieht bist du von höchsterträgen weit entfernt !

aber umbrechen würde ich auch erst wenn weniger als 50 prozent stehen düng mal ordentlich an und spritz ccc dann siehst eh bis ende april wie es sich entwickelt dann fährst mit der kreiselegge drüber uns säst mais ein!

hab ich auch voriges jahr mit einer gelbverzwergungstotalausfall gerste gemacht!
war ein spitzen mais!


markus32 antwortet um 13-04-2010 06:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auswinterungsschäden
Hallo haapee mein Betrieb liegt auf ca. 700m, Südhänge, nord/westliches Mühlviertel, also ganz an der Deutschen Grenze. Bei uns überwiegt hauptsächlich das Grünland, Acker hat eine Untergeordnete Bedeutung.

Habe versuchsweise ein Feld gestriegelt, einmal mit Untersaat und einmal mit Umbruch.

Danke für Eure Beiträge.


Bewerten Sie jetzt: Auswinterungsschäden
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;233710




Landwirt.com Händler Landwirt.com User