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Weise 04-04-2010 22:31 - E-Mail an User
Wildschaden
Hallo Forumsfreunde,
was gibt es bei Euch für den Wildschaden? Ich habe etwa 2 Ar total umgewühltes Grünland durch Wildschweine. Leider oder Gott sei Dank hatte ich bisher solche Schäden nicht und kann daher nichts einschätzen. Wäre Euch für einen Tipp im Verfahren und vor allem der Schadenenshöhe dankbar. Wildschaden liegt nach Jagdpachtvertrag beim Jäger.
Weise


wene85 antwortet um 04-04-2010 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Bei uns gibt es für Wildschaden gar nichts den Jagdpahtschilling bekommst jährlich.
Aber bei uns sind es die Rehe die den Schaden anrichten nur weil wir so einen hohen Wildbestand haben kann ja niht sein das man jeden Tag auf einer Wiese 10 Rehe sieht und dann 2 km weiter fährt und wieder 4 Rehe sieht.
Bei uns werden die Rehe schon so gefüttert wie andere ihre Schweine oder Rinder füttern auf Vollmast.
Kann mich im Wald nur mehr ärgern weil kein einziger Baum mehr ohne Schutz weiterwächst. vor allem im Mischwald.
Entweder reissen sie die Bäume aus oder schälen die Bäume die Rinde runter und das bei 3m hohe bäume auch noch.
Unsere Jäger lachen nur über sowas nur wie lange noch ist eine Frage. Weil das nächste ist eh das sie bei den Kürbisäcker schäden wieder anrichten.
lg


schellniesel antwortet um 04-04-2010 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
@wene85
Du musst fairerweise sagen das unsere Jäger zumindest mal einige abschüsse für heuer versprochen haben!

Wenn der Wildschaden weiterhin so hoch ist werden unsere Jäger auch mal zur Kassa gebeten!!
Dann will ich geld sehen für den schaden und für jeden zaun denn ich aufstellen muss!!
Mfg schellniesel



wene85 antwortet um 04-04-2010 23:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
@schellniesell
Ja glauben kann man es erst wenn der Schuss oder Schüsse gefallen sind vorher nicht.
lg


schellniesel antwortet um 04-04-2010 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Da können sie nicht mehr aus! Glaube auch nicht das unser Herr M. sich erlaubt falsche Versprechungen zu machen!

Die frage ist ob die abschüsse dann auch wirkung zeigen denn ausgerottet können die rehe auch nicht werden!

Mfg schellniesel


Variobass antwortet um 05-04-2010 00:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Ich würde den Jagdleiter anrufen, oder wenn man ihn nicht so gut kennt einen Eingeschriebenen Brief für Wildschadensmeldung schicken und um Wiederherstellung der Grünfläche auffordern! Entweder Sie zahlen oder die Jäger können es NOCH mit der Hand wiederherstellen! Ich bin auch Jäger und bin in der Landwirtschaft im Nebenerwerb tätig und haben jetzt auch ein Problem mit unseren Großbauer, der macht auf 300 ha Grassamenvermehrung und hat heuer 5ha Wildschaden durch Wildschweine gemeldet! Er will 10000,-€!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Jura antwortet um 05-04-2010 06:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Wenn du glaubst dass man Rehe nicht ausrotten kann, dann kannst du ja bei unseren Jägern in die Lehre gehen .Auf Wiesen wo man früher 10-15 Rehe sah ,mutet es jetzt wie ein Lottogewinn an,wenn du mal eines siehst,Und die Bauernjäger prahlen dann auch noch damit ,wer die meisten Kitze beim mähen erwischt hat; ich kann nur sagen traurig ,traurig!Es wäre besser sie würden auch mal einen Spiesser erschiessen ,als nur auf die Guten Böcke anzusitzen,uns hat mal ein einziger Spiesser einen ganzen neu aufgeforsteten Schlag fast zur Gänze gefegt .Als in der Jäger nach einem Hinweis meines Mannes erlegt hatte ,war in einem grossen Umkreis wieder Ruhe mit fegen,nur so viel zum Thema Rehe,ich würde mal den Wildschweinen Geweihe wachsen lassen,was glaubst du wie dann die Jäger wild drauf wären diese zu jagen ,denn den Schaden den Rehe machen ,über den kannst du dann nur mehr milde Lächeln
Jura


little antwortet um 05-04-2010 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Mein Vater hat eine Kultur aufgeastet, mit dem Erfolg das jetzt ein Bock sämtlichen Tannen mit einer durchschnittlichen Stärke von 10-15cm verfegt.
Vielleicht würde ja auch helfen wenn man die Bauern auch wieder jagen lassen würde und nicht nur Industrielle. Ein Freund von mir ist in den Bergen Jagdpächter bei einer Gemeinschaftsjagd, und sämtliches erlegte Wildbret gehört dem jeweiligen Pächter. Somit wird die Trophäenjagd schon mal ein bisschen gebremst.
In Kanada wird vorsätzlich Wildbretjagd für die eigene Gefriertruhe betrieben, wer erlegtes Wild nicht versorgt und birgt hat das letzte mal gejagd.

little


Hirschfarm antwortet um 05-04-2010 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
@wene 85
Den Jagdpacht bekommst du dafür, daß du auf die Ausübung deines Rechts auf deinen Eigentumsflächen zu jagen verzichtest.
Der Wildschaden ist davon unabhängig und gebührt für die Schäden die das Wild verursacht.
Jäger tendieren leider dazu beides gegeneinander aufzurechnen. Ich habe mit der Jägerschaft nur schlechte Erfahrungen gemacht. Der Durchschnittsjäger männlich jenseits 50 Jahre, von stolzem Gehabe, brüstet sich gerne mit seinen Trophäen, wenns dann aber um die Abgeltung des Wildschadens geht zeigt er dann sein wahres Gesicht, das ungefähr so ausschaut:
Do steht jo eh nix, des kost jo heia sowieso net vü, wo isn do a Schodn, es hobts jo eh so vü , na I gib eich hoit an Hosn.


helmar antwortet um 05-04-2010 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Fast Jahrzehntelang gab es Probleme mit Schälschäden durch Rotwild. Nicht zuletzt deshalb, weil immer öfter die Wanderwege durch Zäunungen eingeschränkt worden sind, und man es sich mit dem Abschuss auch nicht eilig machte. Auch hat es Fütterungen gegeben in welchem sogar Maissilagen gefüttert wurden, mit dem Ergebnis dass man auf den Wiesen in der Nähe oft bis zu 20 Stück Kahlwild auf einmal zählen konnte. Lange haben Meldungen an die zuständigen Behörden nicht viel bewirkt. Schliesslich haben aber mehrere Gemeinden, bzhw. deren Jagdausschüsse mittels Petitionen an alle nur möglichen Entscheidungsträger, mit sehr massiver Mithilfe der BBK, auch mit Gang in die Medien bewirkt, dass die Fütterung mit Maissilage eingestellt werden musste. Und es hat sich allein mit dieser Massnahme der Rotwildruck reduziert.......also ist dieses Ärgernis ziemlich in den Griff bekommen worden. Aber seit ein paar Jahren gibt es bei uns ein massives Wildschweinproblem, und dieses wird immer ärgerlicher. Die Jagdpächter rennen und rechen bei Schäden, schiessen auch hin und wieder eine, aber wenn man sich so manche Wiese nach einer Grabaktion anschaut, kommt einem schon fast Sympathie fürs Rotwild...
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


agrosol antwortet um 05-04-2010 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Mit einem Jäger über Wildschaden zu dikutieren ist sinnlos. Meiner Meinung müßte ein Jagdpächter für alle Wildverbiß Schutzmaßnahmen aufkommen.Zaun und Stammschutzsäule verursachen mir als Eigentümer immer Kosten. Wildbestand gehört meiner Meinung so gering gehalten, daß man jede Baumart anpflanzen kann und kein Wild es zerstört.


orchkatzl antwortet um 05-04-2010 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
habe auch grünland schaden durch schweine
wird mitkreiselegge und nachsaat wieder hergestellt und gewalzt.
die Jäger zahlen das alles .samen arbeit traktorstunden usw.
nur es wird immer mehr . und mit den wildschaden zahlungen werden die Jäger immer sauer
und wollen weniger zahlen.mir is egal solange sie sich eine jagd leisten können und das ist
kein billiges hobby mach ich es.sonst gehe ich selber jagern


Jophi antwortet um 05-04-2010 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Ich weiß gar nicht was Ihr gegen das Füttern habt. In meinem Jagdrevier habe ich mal an einer Stelle Verbiss an der Naturverjüngung festgestellt. Dann bin ich da alle paar Wochen mit einer Schubkarre Zuckerrüben entlanggefaren und hab alle paar Meter ein paar runtergeworfen. Vorbei wars mit dem Verbiss. Mein Vorpächter hat nur Mais gefüttert und hatte Wildschäden. Sei ich die Jagd übernommen hab, füttere ich von November bis Mai Nasschnitzelsilage mit Hafer und Druschabfall. Seit dem ist Verbiss an der Naturverjüngung nicht mehr feststellbar.
Ich denke wenn das Wild ausreichend gefüttert wird, verbeißt es den Wald deutlich weniger.

Jophi


tree_01 antwortet um 05-04-2010 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
es gilt folgendes zu begreifen:

die natur ist kein stall

das geweih ist kein penis

das raubwild kein ungeziefer



lg, wp


Haa-Pee antwortet um 05-04-2010 13:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
waldi der letzte dreizeiler von dir ist das beste was du seit du hier bist gechrieben hast!

fazit!

bleib bei den dreizeilern!danke!

bussi!


haasi antwortet um 05-04-2010 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
servus haappee: teile dein Statement zu waldis Dreizeiler. echt super.


sisu antwortet um 05-04-2010 16:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Bin auch der Meinung wo gefüttert wird gibt es fast keinen Wildverbiss. Das Problemmit dem Schwarzwild istein weit größeres weil es ganz einfach zu wenig bejagt wird.


BB antwortet um 05-04-2010 17:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Bin selbst Bauer und Jäger.
Die Probleme mit dem Schwarzwild sind leider von uns Jägern großteils selbst gemacht.
Will nicht alle in einen Topf werfen, aber bei so manchen oder sagen wir bei vielen Eigenjagden wird doch das Schwarzwild gefüttert wie in einem Maststall vom Bauern, obwohl bei Schwarzwild ein Fütterungsverbot gilt und nur die sogenannte Ablenkfütterung erlaubt ist.
Und wo es ein hohes Nahrungsangebot gibt, ist dann auch die Wilddichte sehr hoch.
Diese Jagden haben meist einen großen Waldanteil wo das Schwarzwild keine Schäden anrichtet, sondern sogar eher nützlich ist. Die Leidtragenden sind dann die Bauern die zu diesen Jagden angrenzen.


Weise antwortet um 05-04-2010 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Danke für Eure Hinweise, ich wollte eigentlich nur wissen, was es für so etwas gibt. Bei uns ist die gesamte Jagd an einen Pächter verpachtet und der übernimmt nach dem Vetrrag den Wildschaden. Das es klar ist, dass das die Wildschweine waren, steht auch außer Frage. Ich dachte , es gäbe so einen Richtwert für die genannte Fläche. Ich werde den Pächter anschreiben und auffordern, den Schaden wiedergutzumachen. Mal sehn, was ich Euch berichten kann. Danke für Eure Mühe und nachträglich FROHE OSTERN!
Harald Weise


palme antwortet um 05-04-2010 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden

Also bei uns geht es wirklich sehr gut zwischen Jägern und Grundbesitzern, früher waren auch öfters 12 und mehr Rehe auf einen Rudel beisammen, heute ist das anders, Wildverbiß wie früher
das ist heute Geschichte.



schellniesel antwortet um 05-04-2010 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Wenn genug gefüttert wird soll das Rotwild keinen schaden machen??

Naja bei uns gibt es von Wildäckern an jeder ecke bis hin zu futterstationen die mit trestern silage und Wildfutterpellets das ganze jahr voll sind!!
Schaden am Jungwald wie gesagt enorm!!
Allso füttern alleine ist keine Lösung!!
Mfg schellniesel


m.josef@gmx.at antwortet um 06-04-2010 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Hallo! Bin Jäger und Lanwirt. Wenn ihr Schäden habt wo ihr glaubt sie finanziell entschädigt zu bekommen, dann meldet sie dem Jagdleiter. In jeder Gemeinde gibt es eine unabhängige Wildschadenskommision. Die wird den Schaden schätzen und er wird auch abgegolten. Wenn du einen Wildzaun setzen mußt gibt es eine Entschädigung pro Lfm Zaun vom Jagdverband. Für die Entfernung des Zaunes gibt es auch wieder eine Entschädigung. Also hohe Kosten bleiben da nicht mehr übrig. Natürlich sind Wildschäden keine erfreuliche Sache, noch dazu Wildschweinschäden. Doch kooperieren ist besser als streiten. Denn sonst gibt es keine Jäger mehr die die Jagd pachten, und dann wünsche ich euch alles Gute. Ich kann aus meiner Sicht nur sagen, daß sich die Jägerschaft in unserem Gemeindegebiet sehr wohl bemüht den Wildbestand ordentlich zu regulieren. Wird auch von der Bezirksverwaltungsbehörde, gesetztlich vorgeschrieben. Schwarzwild wie gesagt ist schon ein zunehmendes, großes Problem. Da hilft nur ein radikaler, RICHTIGER Abschuß. Die Jäger wollen sicher keine Probleme und deshalb ordendlich kommuniezieren und nicht provozieren und streiten!!!
Weidmannsheil!


haasi antwortet um 06-04-2010 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
@Joe_farmer
Aufstellen und Entfernen eines Zaunes ist das auch von den Jägern zu leisten ?
Oder gehört das schon zum Provozieren ?
Weil dann gibts ja bald keine Jäger mehr und dann wünscht du uns ja alles Gute.

Ich würde jedem Grundbesitzer die Möglichkeit geben, seinen Grund selbst zu bejagen.
Ohne Streiterei mit den anderen Genossenschaftsjägern.
Wenn ein Grundbesitzer und Jäger sich den schönsten Bock auf SEINEM GRUND !!!! vom Konsorten wegschießen lassen muß, darf es nicht verwundern, wenn sich um den restlichen Abschuß keiner mehr kümmert. Dann gibts alle Ausreden weil der Abschußplan nicht zu erfüllen war.
Sagt ein Landwirt etwas, dann provoziert er halt schon wieder, siehe oben.







doblero6 antwortet um 06-04-2010 16:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Hallo liebe Grundbesitzer und ,,Jagdfreunde"
Ich würde auch jeden Grundbesitzer raten ,die Jagd selber auszuüben,dann er sich nähmlich mit seinen Nachbarn über die Wildschäden streiten ,weil ja ,bekanntlich das Wild nicht nur auf seinen Besitz bleibt.Er kann sich dann auch statt am warmem Ofen oder im Bett mit seiner Frau auf einen saukalten Hochsitz die Nacht um die Ohren schlagen und darüber krübeln war gerade heute die Wildschweine nicht auf Besuch kommen.Er kann auch Stundenlang,Nächtelang nachdenken, wer am nächsten Tag seine Arbeit erledigt ,weil er selber zu müde ist.Es war auch viel einfacher am Biertisch über seine ennormen Schäden durch das Wild zu jammern.
Das Schäden nicht angenehm sind weis ich auch und die Jägerschaft bemüht sich meistens in ihrem eigenen Interresse diese hinanzuhalten,weil ja sie für die Schäden aufkommen müssen.
Ignoranten,Krakeller und schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten und genug Grundbesitzer die vor lauter Größenwahn und I -bin- I Gehabe,den Bezug zur Realität verloren haben.


schellniesel antwortet um 06-04-2010 23:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Na das wäre aber bei mir eine Freud denn ansitzen brauchst bei mir nicht lange! Wenn ich in den wald gehe hab ich bis jetzt noch immer 1 bis 10 rehe gesehn!
Und war in letzter zeit sehr viel im wald fast täglich war mit aufforsten beschäftigt!
Naja aber die sind menschen gewöhnt die lassen sich da nicht so stören wenn man da ein paar meter weiter seinen Baum Pflanzt!
Traktore kennen sie auch schon ganz gut also schreckhaft sind sie nicht!
Mfg schellniesel


m.josef@gmx.at antwortet um 07-04-2010 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
Dann solltest ihr einmal die Jagdprüfung machen. Denn ihr habt anscheinend ein Talent dazu. Kann nur sein wenn ihr einmal ein Reh erlegt und dann mit eurem Fahrzeug das Revier verlässt, daß die Rehe nicht mehr so ruhig stehen bleiben wenn ihr das nächste Mal in den Wald kommt. Nur gscheit daher reden und keine Ahnung haben das gefällt mir gar nicht. Auch wenn Spaziergeher sich im Wald aufhalten reagiert das Wild ganz anders als wenn ein Jäger kommt. Oder wenn ich mit meinen Traktor am Feld arbeite dann kann ich bis 30m an die Rehe heranfahren und sie sind absolut ruhig. Doch wenn der Jäger kommt, reagieren sie ganz anders, ist tatsächlich so. Dann geht doch einmal mit einem Jäger in der Früh oder am Abend auf die Pirsch. Dann werdet ihr sehen das das nicht so einfach ist wie die Unwissenden u. Obergscheiten behaupten. Gibt Tage da siehst du gar nichts. Man sollte nicht so gscheit daherreden wenn mann keine Ahnung von der Jagd hat.
Wildschäden sind nichts Angenemes!!! Leider gibt es, wie schon einer geschrieben hat, auf beiden Seiten schwarze Schafe, ihr scheint auch eines zu sein. Doch deswegen sind nicht alle in einen Topf zu schmeißen. Der Großteil, ja ich möchte behaupten, fast alle Jäger sind bemüht ordentlich zu hegen und zu pflegen. Ausnahmen gibt es immer! Und vielleicht sollte man bei der Jagdvergabe nicht immer so gierig sein und nur aufs Geld schauen sondern auf das, wer ordentlich und gewissenhaft die Jagd ausübt und halt um ein par € weniger zu zahlen bereit ist. Vom Jagdpacht wirst du so und so nicht reich. Da würde ich ortsansässige Jäger den Industriellen den Vorzug geben. Den diese sind großteils diejenigen die uns Jägerschaft in Veruf bringen.
Weidmannnsheil, ein begeisteter Jäger und Landwirt


schellniesel antwortet um 07-04-2010 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
@joe Farmer

Hab das ja nie verallgemeinert!!
Hab nur auf meine situation hingewiesen!

Ist 10km weiter auch so das man dort tage am Hiochsitz verbringen müsste um ein Wild mal zu sehen! enke auch das dort der Wildbestand auch i.o ist denn schäden haben die keine und die rehe haben auch den Nötigen repekt vor Menschen.

Bei mir ist das eben nicht der Fall!
Ansitzen ist bei uns mehr oder weniger im Auto herumfahren /stehen! Nicht umsonnst hat ein jäger zwei seitenscheiben bei seinem Auto benötigt!
Ist halt bläd wen man schon zu austeigen zu faul ist!
Also die hochsitze sindn in einem derart schlechten zustand das nur mehr sehr wenige genutz werden. Von der Jägerschaft besteht auch kein interresse welche aufzustelllen oder sanieren.
Schon gar nicht wenn sie nicht mit dem auto erreichbar sind!

So viel zum thema egagement der Jägerschaft bei mir!
Das Traurige unsere Pächter sind beide Ortsansässig!
Mfg schellniesel





Nitram antwortet um 10-04-2010 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschaden
@ schellniesel
@ wene85

Eure Beiträge bezüglich Wald, Wild und Jäger sind immer wieder interessant und vor allem auch sehr amüsant!

Wenn die Wildschäden wirklich so gravierend sind wie ihr schreibt, dann müßt ihr schon zu den zuständigen Stellen gehen und nicht hier im Forum jammern. Vor allem die Bezirksforstbehörde und die Bezirksbauernkammer können in solchen Fällen sehr rasch helfen. Aber auf letztere seit ihr ja nicht gut zu sprechen.

Ich habe den Eindruck, daß hier sture Grundbesitzer auf sture Jäger stossen. Daß sowas nicht gut gehen kann, brauche ich ja nicht weiter zu erläutern. Aus eigener Erfahrung, sowohl als Grundbesitzer und auch als Jagdpächter, kann ich sagen, daß eine gute Gesprächsbasis und gegenseitiges Verständnis und Vertrauen Goldes wert sind.

Es wäre auch ganz interessant zu wissen, wieviel Hektar Wald ihr eigentlich bewirtschaftet!

Liebe Grüße
Martin




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