Ackerbau in 5 Minuten- es geht um viel!

Antworten: 6
welli 04-04-2010 08:52 - E-Mail an User
Ackerbau in 5 Minuten- es geht um viel!
Bemerkenswerter Bericht in der LANDWIRT Ausgabe Nr.7, S.31 zum Thema Bienenschäden durch Beizmittelabrieb von DI Gottfried Besendorfer, AGES.

Seit 2008 weiß man nun das die Hersteller Mist gebaut haben und die ach so genauen Zulassungsstellen versagt haben. Jetzt sind aber wirklich die Landwirte am Zug. Sie müssen mit höchster Disziplin alle Maßnahmen und Auflagen lückenlos umsetzen und die ganze SCH...ausbaden!!
Und wenn nicht, dann gibts Maßnahmen wie einschneidende Fruchtfolgevorgaben oder es muß auf kurz od. lang gar eine geregelte Fruchtfolge eingehalten werden!

Also kann uns Bauern wirklich schlechteres passieren als eine gute Fruchtfolge, um vielleicht so Landwirtschaft zu betreiben wie es unsere Umwelt verträgt und dabei vielleicht der weltweiten Knechtschaft von Spekulanten, Konzernen etc. zu entkommen??
Erschreckend ist für mich aber auch, das in einer Zeitschrift die LANDWIRT heißt, vor Fruchtfolge gewarnt wird. Was ist eigentlich aus uns geworden?
may antwortet um 04-04-2010 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerbau in 5 Minuten- es geht um viel!
Das neue Problem ist zwar der Maiswurzelbohrer, aber niemand redet von der Vorfrucht Kleegras u.ä. beim Mais, welche ja optimal ist.
Bisher kein Problem wegen Drahtwurm wenn ordentlich gebeiztes Saatgut verfügbar war.
Bevor diese Mittel am Markt waren gabs alles mögliche "Zeugs". Kann mich noch an ziemlich ungute Sachen erinnern die ziemlich giftig für alles waren und in nicht so kleinen Mengen verwendet wurden.
Ich hoffe daher, dass es keine Probleme heuer gibt und die Varroaschäden nicht auf die Beizen geschoben werden
Hans

Tyrolens antwortet um 04-04-2010 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerbau in 5 Minuten- es geht um viel!
Natürlich stellt sich die Frage, ob es unbedingt >50% Mais in der Fruchtfolge sein muss.
Wobei man auch sagen muss, in unserer Region, mit 100% Mais in der Fruchtfolge gibt es kein Problem mit dem Maiswurzelbohrer. Das haben wir dem Klima zu verdanken. Andere Probleme macht dieser 100% Anteil freilich.

schellniesel antwortet um 04-04-2010 23:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerbau in 5 Minuten- es geht um viel!
Bin hier ein wenig im Zwiespalt!
Einerseits verstehe ich nicht waru,m manche Betriebe bei uns nicht wenigstens auf 15% der fläche ein Getreide,... anbauen anstatt mais!
Andrerseits verstehe ich auch das man hier eben doch enorem Kosten hat wenn der ertag eben nicht bei 10t liegt was bei uns unrealistisch ist! Den die Pacht kostet eben immer gleich viel ob da jetzt Mais steht oder eben gerste!!

Was die Verordnung angeht ist es wieder mal ein schönes Beispiel wie toll unsere Bauernvertretter in Österreich arbeiten!!

Erstens ist bei uns noch kein Bienensterben nachweislich auf die Beizung zurückzuführen! Das ist bisher nur In D der fall und dort gabs vorerst nur mal eine Empfehlung für den Umbau der Sähgeräte und nur teilweise eine Verordnung!!
In dieser Verordnung wurde nur die Umbau festgelegt und wie dieser zu erfolgen hat! Konnte auch in Selbstmontage ausgeführt werden! ohne zertifizierte teure Werkstatt
Sanktionen wurden nur bedingt erteilt!!
Bei uns ist wieder mal alles eine strenge Verordnug ohne Spielraum wo nur der LW zu 100% zur verantwortung gezogen werden kann!!
Fängt beim Umbau an bis hin zum mulchen des Vorgewendes!!
Mfg schellniesel


ALADIN antwortet um 05-04-2010 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerbau in 5 Minuten- es geht um viel!
Und was soll das bitte bedeuten mit den "fünf Minuten"?

erich78 antwortet um 05-04-2010 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerbau in 5 Minuten- es geht um viel!
In Deutschland sind die insektiziden Beizmittel verboten, wegen des Bienensterbens. Bei uns in Ö können wir mit dem Umbau der Sähmaschinen ,falls solch Beizenangewendet werden,auskommen

Hirschfarm antwortet um 05-04-2010 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerbau in 5 Minuten- es geht um viel!
Das Beispiel verdeutlicht wieder einmal sehr deutlich , daß in Österreichdie Gesetze nicht für die Bauern sondern für die Industrie gemacht werden. In diesem Beispiel für die Landmaschinenindustrie (Eigenbaulösungen sind nicht gestattet) und für die chemische Industrie (verpflichtende Anwendung einer insektizidern Beize schon im zweiten Jahr Mais was sachlich in Regionen mit geringer Maisdichte durch absolut nichts zu rechtfertigen ist)

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