Kleinkläranlage - welches System?

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daisy18 21-03-2010 11:47 - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Bin gerade in Planung einer technischen Kleinkläranlage (8 EW) für unseren Betrieb. Habe schon Angebote von einigen Firmen eingeholt. Meine Frage richtet sich dahingehend:Mit welchem System (Aufstau- oder Durchflussverfahren) habt ihr positive oder auch negative Erfahrungen gemacht? Jede firma lobt natürlich ihr Verfahren über den grünen Klee.
Danke im voraus für eure Erfahrungsberichte !!



grasi1 antwortet um 21-03-2010 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Wir haben eine CFP -Anlage und sind sehr zufrieden damit, läuft problemlos bisher.
Betrieben wird sie von einem 140 Watt-Kompressor, der die ganzen Umpump und Abpumpungen durchführt.
Anlage ist für 15 EWW!


Peter06 antwortet um 21-03-2010 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Sollte ausreichend Platz vorhanden sein, ist auch die Errichtung einer Pflanzenkläranlage in Erwägung zu ziehen. Die Vorteile sind vor allem der energiefreie Betrieb, dadurch niedrigere laufende Kosten, etwaige Belastungsschwankungen werden besser abgepuffert, Wartung kann grossteils selbst durchgeführt werden, ebenso sind Eigenleistungen bei der Errichtung möglich, weil es sich meist um sehr einfache Bauweisen handelt. Nachteil ist, wie schon angemerkt, der grössere Platzbedarf für den Bodenfilter.
Pflanzenkläranlagen sind heute mit ihren Reinigungsleistungen Stand der Technik, technisch-biologischen Anlagen ebenbürtig und tausendfach bewährt!

Meint
Peter


daisy18 antwortet um 21-03-2010 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Hallo grasi1!
Was ist eine CFP - Anlage? Funktioniert sie mit Aufstau - oder Durchlaufprinzip?


Reiskofel antwortet um 21-03-2010 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Hallo!
Bin mit meiner SW Bkf- Anlage sehr zufrieden. Sie fonktioniert im Durchflussverfahren, arbeitet vollkommen Fremdenergie frei und somit sehr kostengünstig. In unserer Ortschaft laufen 3 solcher Anlagen seit 8 Jahren ohne Probleme, auch die Ablaufwerte werden immer eingehalten. Würde allen zu solchen Anlagen, Pflanzenkläranlage oder BKf der Fa. Stoissner Wolschner raten. Der pPrivate Wartungsfachmann klagt jedesmal über Anlagen welche Kompressoren oder Pumpen eingebaut haben, dass diese nicht richtig funktionieren, da er immer Teile auszutauschen hat, die Kunden über die Kosten klagen. Hoffe dir geholfen zu haben und dass du für deine Verhältnisse die richtige Entscheidung triffst!


antach antwortet um 22-03-2010 06:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Hallo
Habe seit 5 Jahren eine vollbiologische Europhat Kleinkläranlage (8EW) eine sogenannte Durchfluss-senktechnik funktioniert einwandfrei ist im aufbau sehr einfach mit drei Kammern habe bisher immer Werte wie eine große anlage.


regchr antwortet um 19-12-2011 07:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
geh herst sparts euch den schmarrn und machts ne grube den vorgaben angebracht und weg mit dem dreck aufs feld,is eh lei wasser,geht super ,natürlich nur wenn gve und fläche genug ist,kenne einige inm umfeld in einer ortschaft wo kanal gebaut wurde,die schlaumeier habens auch so gemacht und ersparen sich jede menge kosten angefangen von den anschlussgebühren die ja bei einen grossen haus nicht unbedingt wenig ist und die jährlichen kosten dazu,genauso eine kleinkläranlage,ist auch jährlich zu prüfen lassen und fest zahlen,leck fuck.......


regchr antwortet um 19-12-2011 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
http://www.youtube.com/watch?v=YdyrRAFLCJw&feature=related


baerbauer antwortet um 19-12-2011 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Es werden sowieso nur zertifizierte Anlagen von der BH zugelassen.
Meiner Meinung nach wichtige Punkte zu beachtende sind: Investkosten, laufende Betriebskosten, laufender Wartungsaufwand, inwieweit drehende, bewegliche Teile zum Pumpen/Rühren verwendet werden – die werden irgendwann kaputt. Laufende Arbeiten wie Wasseruntersuchungen etc. sind sowieso vom Land vorgeschrieben.
In Ulrichsberg auf der Messe hat mir das System von Bioferm gut gefallen, wegen der kompakten Bauweise und ohne viel schnick-schnack. Leider hat mir die Gemeinde/BH einen Strich durch die Rechnung gemacht - mit den Anschlusskosen hätte ich die Anlage locker bezahlen können (ohne Förderungen zu beantragen).
lg


leitnfexer antwortet um 19-12-2011 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Hallo regchr!

Wenn du man zu rechnen beginnst, schaut die Sache anders aus: Es fallen bei Bau einer großen Grube nicht nur hohe Kosten an(die jene einer Kleinkläranlage schnell mal übersteigen) sonder es fallen hohe Kosten an, um das "Wasser"(was es ja richtiger weise zum größten Teil ist) auf die Wiesen/Felder auszubringen. Diese Kosten fallen dann natürlich regelmäßig an, und übersteigen bestimmt die jährlichen Wartungskosten einer guten KKA.
Wenn die bestehende Grube ausreichend dimensioniert ist, oder ohnehin eine neue gebaut werden muss, schaut die Sache naturgemäß ein wenig anders aus.

lg
leitn(dem der Bau einer Kläranlage noch vor 2015 bevor steht)


regchr antwortet um 19-12-2011 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
die kosten übersteigen sicher nicht die einer kläranlage,und das ausbringen dürfte kein problem sein wenn man die geräte eh selbst hat,viele mischen damit ihre gülle,umpumpen ist nicht allzuschwierig,die gülle ist verdünnt und fertig,wenn ich daran denke wieviel man nur für kanalanschluss zahlt und dann natürlich jährlich die kosten,kenn nen nachbar der hat ne pumpe die automastisch umpumpt,hat eigentlich wenig arbeit,die gülle ist immer in richtiger konsestenz,und es läuft mit der regelmässigen ausbringung mit


fink123 antwortet um 19-12-2011 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Hallo!
Habe in der Steir.Landwirtwirtschafts Kammerzeitung im vergangenen Jahr gelesen, daß der Maschinenring in der Stmk soeben die 555 Pflanzenkläranlage gebaut hat bzw. in den Betrieb genommen hat. Pflanzenkläranlagen laufen sehr Prroblemlos mit geringster Wartung und sehr billigen Berieb. Pflanzenkläranlagen haben einen guten Ruf Ich selbst habe eine Eurofat Kleinkläranlage und läuft ohne Probleme seid über 8 Jahre.


baerbauer antwortet um 19-12-2011 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
@ leitnfexer: ja die Ausbringkosten sollte man auch berücksichtigen. Einen Bekannten (Ausnahmegenehmigung mit aufrechter Güllewirtschaft) hat angeblich die Behörde kontrolliert ob er auch die notwendige Lagerkapazität.


baerbauer antwortet um 19-12-2011 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
@regchr: funktioniert aber nur solange die Ausnahme aufrecht ist. Und für Gülleraum bekommst keine Förderung, für eine Kleinkläranlage schon. Gülleraum brauchst 15 oder 20m3 je Einwohnergleichwert macht bei 4Personen 72m3 Lagerraum - und da kannst dir fast schon eine Kleinkläranlage ohne Förderung kaufen. Die Anschlusskosten sind auch ca. gleich hoch - aber wennst beim Kanal angeschlossen bist, dann zahlst bis in alle Ewigkeit (bei uns ca. 750 Euro/Jahr, tendenz steigend) und da bist mit jedem anderen System billiger dran.
lg


leitnfexer antwortet um 19-12-2011 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kleinkläranlage - welches System?
Hallo!
Wenn, wie im aktuellen Fall, von 8Personen die Rede ist, macht das 120m² Lagerraum. Wer das einfach so in seiner bestehenden Grube Platz hat, der hat sie wohl schlecht berechnet? Das man für die Ausbringung die Geräte selber hat, macht die Sache ja nicht günstiger(in den seltensten Fällen kann ein Bauer die Gülletechnik auslasten, auch viele Traktoren sind nicht ausgelastet). Zu bedenken ist auch, das viele Betriebe keine Gülle oder überhaupt keine Tiere haben. Natürlich wird es ein paar Betriebe geben, bei denen das die(derzeit) günstigste Lösung ist, aber es ist auch zu bedenken, das die Ausnahme für Landwirte wohl irgendwann fallen wird, dann steht auch diesen Betrieben eine Investition ins Haus.
lg
leitn


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