Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha

Antworten: 41
monaco 17-03-2010 11:48 - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinschaft in Zukunft ein Problem, sozusagen gegeneinander als miteinander?
Heutzutage hat man des öfteren das Gefühl das landwirtschaftliche Betriebe nicht mehr in eine Dorfgemeinschaft passen, sie stören, sie sollten eigentlich weg.



soamist2 antwortet um 17-03-2010 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
gegenfrage: möchtest du als direkten nachbar einen "aromatisch duftenden" schweinemastbetrieb haben?


Icebreaker antwortet um 17-03-2010 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@soamist2
Also mir ist der aromatische Duft der Schweinderln lieber, als der Gestank in einer Großstadt. Einzig wirklich lästig, sind die unzähligen Fliegen, die man als Nachbar eines Tierbetriebes (Bei uns sowohl Schweinemast, als auch Rinderhaltung) bei wärmeren Temperaturen hat.


mfg Ice





tristan antwortet um 17-03-2010 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@monaco

Ja

Mit den meisten Nachbarn kommt man gut aus. Siehe Ice. Mit wenigen aber nicht. Siehe Soamist. Ist aber egal. Problem sind nur die Behörden.
Ich will einen Maststall bauen. Dorfrandlage. Ich habe auf der Gemeinde einmal vorsichtig angefragt. Der Sachverständige vom Bezirksbauamt hat mich wie einen Verbrecher behandelt. Über die Umweltanwaltschaft des Landes OÖ braucht man sowieso nicht reden.
Hde Tristan


iderfdes antwortet um 17-03-2010 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Ich denke mal, dass diese Betriebe vorher da waren und niemand gezwungen war, sich daneben anzusiedeln. Mit etwas gutem Willen ist aber doch fast überall ein friedliches Nebeneinander möglich.


wernergrabler antwortet um 17-03-2010 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Hallo!

Die Bauern gehören irgendwie dazu.
Nur glaube ich, dass die Leute die Bauern nicht haben wollen, da sie, wie früher, nicht abhängig von den Bauern sind.

Eine Utopie meinerseites:
Überlegt mal, wenn z.B. die Wirtschaft zusammenbrechen würde?
Zu wem kämen die Städter mit ihrem Hab und Gut für ein halbes Schwein?
Woher würden sie ihre Nahrung nehmen?

Am Betrieb meines Freundes werden schon seit über 30 Jahren Schweine gemästet.
Vor gut 15 Jahren siedelten sich "Zuagroaßte" an.
Die eröffneten einen Buschenschank und regen sich jetzt auf, dass es stinken würde.
Als ob das früher nicht so war.
Natürlich wuchs der Betrieb stark an. Jedoch Duft bleibt Duft.

mfg
wgsf



MF7600 antwortet um 17-03-2010 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
bei neubau eines schweinemaststalles würde ich auf jeden fall aussiedeln oder zumindest so weit als möglich weg von wohnhäusern bauen, da probleme vorprogrammiert sind!


helmar antwortet um 17-03-2010 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Da gibt es eine einfache Antwort.......wer war zuerst da? Und wer dann hingezogen ist wird sich kaum drauf berufen können, nicht gewusst zu haben wohin er gezogen ist. Eine besondere Spezies gibt es aber auch in manchen Dörfern: da wird der seit 30 Jahren leere alte Gewölbestall zum Jägerstüberl oder sonstwas herausgeputzt, und wenn es beim Nachbarn dann nach Getier stinkt, Himmel und Bürgermeister in Bewegung gesetzt, damit dieser dann aussiedelt.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


wernergrabler antwortet um 17-03-2010 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@ helmar

Genau das ist das Problem.
Weil manche Leute glauben, nur weil sie neu sind, haben sie jetzt "Rechte" wie ein Alteingesessener ohne irgendein Augenzwinkern.

Jeder muss sich seine Stellung erarbeiten/verdienen.
Als Beispiel in der Politik: es fängt in der Gemeinde klein an, weiter (Bezirk) Land, und dann Bund ...

mfg
wgsf


kurt100 antwortet um 17-03-2010 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Es is nämlich ganz anders als hier dargestellt wird.
Zuerst kommen die Städter aufs Land weil es hier billige
Abbruchhäuser gibt, dann er baut er um, dass er es auch
schön beisammen hat, mit Hilfe der Bauernbuben und ihren
Fronladern und Zwangsmischern (Schotter holen,Gerümpel und
Bauschutt abtransportieren,Beton mischen), dann ist er nach ein paar
Jahren fertig. In spätestens drei Jahren nach der Fertigstellung
stinks ist es laut und am Wochenende wird noch Güllegefahren
wo der "Herr Städter" sein WE zum ausruhen braucht. Wo wird das
noch hinführen,wo die meisten sowieso ursprünglich vom Lande
kommen.
lg


50plus antwortet um 17-03-2010 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@MF 7600

Ich täte auch einen großen Maststall bauen....und dann aussiedeln!!!!

Des tat i glott!!!!

lg
50plus


wernergrabler antwortet um 17-03-2010 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@ 50plus:

Ich konnte vom Beitrag von MF 7600 nur entnehmen, dass er gleich außerhalb bauen würde.

also: zuerst siedeln, dann bauen.

mfg
wgsf


50plus antwortet um 17-03-2010 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@werner.....

Stimmt schon!

Aber lustig wär's schon, einen grooooßen Stall hinbauen.....und dann selber wegziehen......

Nimm's nicht ganz ernst!!!! ;-)))))

lg
50plus


wernergrabler antwortet um 17-03-2010 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Hallo 50plus!

Oke.

Wäre wirklich neugierig was die Anrainer sagen würden. *gg*

mfg
wgsf


teilchen antwortet um 17-03-2010 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha

Jetzt seid einmal fair mit den Häuslern.
Vor Jahrzehnten war ein Bauernhof in der Nachbarschaft noch ein Gewinn an Lebensqualität. Ein idylischer Vierkanthof, der harmonisch in die Landschaft eingefügt war, Geruchsbelästigung war kaum ein Thema.

Heute ist ein Bauernhof eine moderene Industrieanlage, Wohngebäude und Stall sind meist getrennt.
Ich verstehe das vollkommen, dass ein Hausbesitzer sich dagegen wehrt, plötzlich eine monströse Halle vor die Nase gesetzt zu bekommen.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist es auch verständlich, dass ein Investition in schöne Architektur nicht sinnvoll ist, und so sehen die Mastställe eben wie Industriehallen aus.

Der Bürgermeister wird auf alle hören müssen, schließlich zahlen auch die Häusler ihre Steuern und Abgaben. Jeder Bürgermeister trachtet danach, die Gemeinde zu vergrößern, um mehr Steuergeld für die Gemeinde lukrieren zu können.



50plus antwortet um 17-03-2010 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@teilchen

Paßt schon, kein vernünftiger Bauer will dem Nachbar etwas zumuten.
Aber mußt schon die Bauern auch verstehen, da kostet eh kein Produkt mehr "was", mußt eh schon rechnen wie ein "G'studierter", daß a bissl was bleibt - da mußt aber noch a Portion Glück auch dazu haben.....da leisten sich halt viele kein Nobelhotel mehr für die Tiere, sondern bauen so billig als möglich - langfristig kann man ohnehin nix mehr machen, weil ja alles kurzlebig ist.....mit idyllisch in die Landschaft einfügen,.......das war einmal.......da mußt a ordentliche "Bagare" haben...oder einen Lottosechser.....oder Tag und Nacht arbeiten, wie ein Irrer.....
Früher hatte jeder im Dorf Hühner (manche sogar in der Küche), Schweine, Ziegen, Kühe, Hasen, Enten, Gänse.....da hatte jeder ein bisserl einen "Tierduft" , da fiel das keinem auf.

Und - wenn wir heute mit 3 Kühen, 4 Schweinen und 20 Hühnern leben könnten und eine Familie ernähren - ich würde diese Idylle genießen......

lg
50plus



helmar antwortet um 17-03-2010 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
...ich auch....
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Restaurator antwortet um 17-03-2010 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
tiere riechen anders - stinken tun autos, heizungen, usw.
alteingesessene rechte gibt es nicht, da wir das römische und nicht das - unserm "volksempfinden" entsprechende - germanische recht haben.
wenn ma a grundstück kauft is ma auch verpflichtet sich vorher bei nachbarn, etc. zu informieren ob a servitut drauf is. es gibt genügend ogh-urteile die das besagen. nur weil im grundbuch nix steht hilft einem das dann gar nix. warum ma in der politik das jetzt für die bauern umkehren und was weiss ich für vorschriften machen will versteh i net. jeder der sich dort ansiedelt muss damit rechnen, dass der nachbarbauer vergrössert und net aufgibt.
viele san selber schuld: wer verkauft'n den grund für an neuen traktor?
wenn i in der stadt mit bus oder bim fahr: wer schützt mi da vor den penetrant aufdringlichen parfums und rasierwasser? oder vor den duftkerzen von arbeitskolleginnen? die pesten manchmal, dass dir nach 3 stund' der schädel runterfallt.
letztlich: wer regt si am meisten auf? hauptsächlich die leut wo du ausm klo essen kannst (wennst as gift vom spülwürfel vertragst), die a auto ham was wie ausgschleckt ausschaut, sich mindestens in 3 körperöffnungen was reinsprühen und so sauber san, dass wie aus plastik ausschaun.
wenn's a stinkerter arbeitsplatz für die "plastic people" wär der da baut wird wär'n sie alle dafür. nur wenn ma selber nix davon hat isses natürlich a problem.


wernergrabler antwortet um 17-03-2010 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@ Restaurator:

Kenne einige Bauern, die Grund verkauften und jetzt einen (oder sogar mehrere) neue Traktor(e) gekauft haben...

Mit einer Vergrößerung muss man immer rechnen. Sonst bleibt man nicht wettbewerbsfähig.

Außerdem:
Gestern hab ich in den Salzburger Nachrichten gelesen, dass es in Chicago für ein Bürogebäude für "Parfüm, Rasierwasser und andere Duftstoffe" ein Verbot gibt.
Duftkerzen sind auch Verboten, weil sich eine Mitarbeiterin wegen der Düfte ihrer Arbeitskollegin nicht auf ihre Arbeit konzentrieren konnte und so Leistungseinbußen zu verspüren waren.
So weit ist es ....

mfg
wgsf


Interessierter antwortet um 17-03-2010 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Die Bauern bringen nicht einmal zusammen, dass sie innerhalb ihres Berufes eine (Dorf-)gemeinschaft bilden ..


tristan antwortet um 17-03-2010 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@ 50plus
Ich täte auch einen großen Maststall bauen....und dann aussiedeln!!!!

;-))

Danke für die tolle Idee.
tristan



Hirschfarm antwortet um 17-03-2010 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@Restaurator
Der Ausdruck " Plastik People " wird von mir zum Wort des Jahres ernannt. Einfach genial!
@Mf 7600
Du hast die Lage als einziger richtig erkannt.


Hausruckviertler antwortet um 17-03-2010 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
In meiner Jugend, ist mittlerweile schon an die 40 - 50 Jahre her, da waren wir im Dorf 9 kleine Landwirtschaften so zwischen 2 und 10 Ha. jetzt sind wir als einziger Betrieb der Milchvieh hat übriggebleiben. Ein anderer hat noch Weidegänse. Also lauter nichtlandwirtschaftliche Famlien in unserem Dorf. Wir lassen als einzige die Hühner frei laufen. Bislang haben wir kein Problem mit den Nachbarn. Mit ein bisschen Rücksichtnahme unsererseits und ein bisschen Verständnis von den Anderen funktioniert es tadellos.
Ganz in der Nähe ist bei uns ein Siedlungsgebiet, von dessen Einwohnern meines Wissens nach niemand aus der Landwirtschaft stammt, von denen kommen keine Klagen wenn es beim bzw. nach dem Gülle ausfahren stinkt.
Vielleicht ist unser Dorf eine Ausnahme, aber der Grundtenor, soweit ich das aus unserem Bekanntenkreis mitbekommen habe ist, dass Häuselbesitzer, die aus einer Landwirtschaft stammen, ärger sind als Städter. Meine eigene Schwester möcht ich nicht als Nachbarn haben. Sie wohnt Gott sei Dank in der Nachbargemeinde, aber auch in einem Bauerndorf. Ich bin mit ihr, was das Zusammenleben zwischen Bauern und Häuselbesitzer betrifft, schon des öfteren "über die Stauden" gekommen.


tristan antwortet um 17-03-2010 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@Hirschfarm + Mf 7600
Als letzter Bauer im Dorf soll man also nach euren Aussagen Hab und Gut verlassen sich schleichen.

Mir fehlen die Worte :-(


teilchen antwortet um 17-03-2010 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha

@50plus

Das hört sich jetzt grad so an, als würde es allen Nicht-Bauern um so vieles besser gehen, und als würden sie dafür verantwortlich sein, dass es den Bauern so schlecht geht.
Weißt, in einem anderen Thread hier wird darüber diskutiert, ob die Anschaffung eines BMW oder ein Mercedes besser wäre.

Ich gönn es jedem herzlich, dass er sich so einen Wagen leisten kann, aber diese Autos sind immer noch ein Minderheitenprogramm für Besserverdienende, daher geht die Jammerei bei den Bauern für mich echt nicht mehr durch.




Hirschfarm antwortet um 17-03-2010 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@tristan
Das hat keiner gesagt. Aber wenn du einen neuen Stall baust (in einer Grössenordnung die heute notwendig ist um rentabel zu produzieren) so wird das nur weit ausserhalb einer Ortschaft Sinn machen. Kleinere Tierhaltungen wie sie vor 20 Jahren üblich waren werden auch heute niemanden aufregen. Aber wenn du einen 1000er Maststall in der Ortschaft bauen willst sind die Probleme vorprogrammiert und du verbaust dir weitere Wachstumsmöglichkeiten.


teilchen antwortet um 17-03-2010 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha

@Restaurator

800 Schweine oder 4.000 Hühner im Konvi-Mastbetrieb riechen anders als 5 Schweine oder 10 Hühner, die in der Erde wühlen und scharren, da kannst sagen was Du willst.
Nicht nur von der Intensität, sondern auch von der Art des Geruchs.

Drum ist eine bäuerliche Dorfgemeinschaft von früher nicht mehr mit heute vergleichbar, und die Akzeptanz ist nicht mehr dieselbe wie vor Jahrzehnten.
Auch ohne dass die Menschen zu Hygienezwänglern geworden wären.




schellniesel antwortet um 17-03-2010 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Finde auch das das Raumordnungsgesetzt endlich mal zeit wurde!
und verstehe nicht warum die ach so großen da was gegen haben!

Irgendwo muss eine grenze sein!!! ob die nun richtig ist oder nicht darüber lässt sich streiten!

Wachsen oder weichen wird zu wachsen und weichen!!!
Kann auch keine große Produktionsfirma neben meinem Wohnhaus und Hof bauen!
Dafür gibts industrieparks!!!

Aufwachen und endlich mal auch akzeptieren das man mit dem Wachsen auch pflichten erhält und nicht von allem ausgenommen werden kann!
Denn irgendwann war der schritt vom Bauer zur Industrie!!!
Mfg schellniesel


wernergrabler antwortet um 17-03-2010 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Hallo!

Mann muss aber nicht wegen jedem Blödsinn gleich alles desinfizieren.
Ist ja tragisch was manche Eltern mit ihren Kindern machen, wenn diese draußen im Gatsch grad einmal einen Spaß haben.
Und dann wundern dass die Kinder keine Resistenzen bilden/haben ...

@ Teilchen:
Natürlich sind sind es ganz andere Dimensionen heutzutage.
Es wird aber gefordert, dass man davon leben kann.
Aber auch die Lebenserwartung ist durch die Hygiene gestiegen.

Ich würde nur gerne irgendwann den Moment erleben, wo die Städter zu den Bauern kommen um um was Essbares zu betteln.

mfg
wgsf


schellniesel antwortet um 17-03-2010 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@wgsf
Ich will nicht das jemand zu mir betteln kommt! Dann möcht ich nicht wissen was in unserem Land los ist wenn das eintritt!
hoffe mal das die Städer gutes geld für unserer Produkte zahlen und Wertschätzung haben die unsere Produkte eignetlich verdient hätten! Träumen darf man ja noch!
Mfg schellniesel


Hirschfarm antwortet um 17-03-2010 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Gebettelt ums Essen wird doch in Österreich eh schon. Nur sieht das heute anders aus als früher. Heute bettelt nicht ein einzelner sondern eine ganze Radiostation. Team Österreich Tafel nennt sich die Aktion. Aber zu dem Thema beginne ich einen eigenen Thread.


Restaurator antwortet um 17-03-2010 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@teilchen:
ich kenn das schon wovon du schreibst. wie die slowenischen sauen zwischen radkersburg und mureck stellenweise herübergstunken haben war net schön. und in gnas in der oststeiermark die (nicht genehmigte) hühnerkotanlage war schon gar net schön.
was ich mein, is die tatsache, dass von der landwirtschaft immer grössere einheiten verlangt werden um überleben zu können - den bmw oder mercedes hat ja jeder 2. türke und jeder selbständige kurz vorm konkurs, das zählt für mich nicht als beweis eines hohen einkommens.
neben der autobahnabfahrt wildon wird grad direkt neben einer (kleinen) landwirtschaft eine gasverbrennungsanlage baut. die stosst angeblich täglich die co2-menge von 20000 pkw aus. glaubst, dass den bauern wer gfragt hat ob ihm des schmeckt? oder dem rest vom dorf? denen wär jetzt a schweinemast wahrscheinlich lieber. oder wird irgendwer gfragt ob er a umfahrung vor seiner nasen haben will? die brenner-autobahn? a lackiererei? usw. usw.
alle jetzt aufgezählten waren vorher da und die neuankömmlinge verstinken und vergiften ihnen ihr umwelt. deshalb find ich's a bissl unfair, wenn ma wieder amal zur volksberuhigung die, die sich am schwersten wehren können zugunsten der neuankömmlinge in die pflicht nimmt.
wie des dann letztlich ausschaut sieht ma in england seit jahren: agrarindustriegebiet, wo alle landwirte zentralisiert ihre stallungen haben und zum arbeiten bis 70km auspendeln. is dann a vieh krank, werden sicherheitshalber gleich alle, tausende, g'schlachtet. und die bauern selbst verliern den bezug zu den tieren. und die bauernkinder kommen dort auch eher selten hin. hoch lebe die industrialisierung!
im übrigen bin i überzeugt, dass die viecher dann weniger gut riechen, wenn sie des müll-futter kriegen. bei natürlicher nahrung riechts weit weniger. des kann jeder hunde - besitzer bestätigen, dass a hund je nach futter kaum merkbar bis extrem intensiv furzt.


schellniesel antwortet um 17-03-2010 22:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@restaurater
gebe dir ja teilweise recht was gewisse sachen angeht doch bei dem Gaswerk in wildon sind auflagen zwecks filterung der abgase die willst bei deinem stall nicht haben. Auserdem riecht CO2 nicht!
lasse jetzt mal außen vor das die ganze Kaftwerksgeschichte sowieso nicht in meinem sinne ist!
Eine lackiererei oder autowerkstatt baust auch nicht gleich so hin!!


Was wollen die Landwirte Industrialisierung ist doch das ziel oder? Zumindest will jeder wachsen und den anderen zum weichen zwingen! Jeder kann seinen weg wählen will er industrie dann werden ihn diese steine auch nicht dran hindern.
mfg schellniesel


teilchen antwortet um 17-03-2010 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha

@wgstf

Es ist ziemlich krank, dass Du Dir wünscht, dass zu Dir jemand betteln kommen soll.
Man merkt, dass Du noch sehr jung bist.

Wenn es keine Nahrungsversorgung mehr gäbe, wäre vieles andere zuvor schon zusammengebrochen, z.B. die medizinische Versorgung, Abfallentsorgung, die Energieversorgung...
Der Schaden den Du anderen wünschtest, wäre in kürzester Zeit Dein eigener.
Sehr absurd, Dein Wunsch.



wernergrabler antwortet um 17-03-2010 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Hallo teilchen:

Ja. Stimmt.
Soweit war ich noch gar nicht ...
Es wäre nur mein Gedanke gewesen, wenn wirklich alles zusammengebrochen ist.

Vater Staat geht normalerweise nicht so schnell pleite. Sonst gibts halt Hilfspakete *gg*
So weit darf es aber gar nicht kommen.

Aber so mancher Städter hat, kommt mir vor, keinen Bezug zur Landwirtschaft.
Es besteht kein direktes Verhältnis, weil es z.B. nicht wie früher ist, dass man zum Nachbarn Milch holen gegangen ist.
Der Ab-Hof-Laden öffnet dies wieder ein bisschen.
Nur von so überwältigenden Zahlen hört man auch nicht.

Es ist natürlich vieles besser geworden.
Aber leider auch Dinge, die nicht sein müssten.

mfg
wgsf


50plus antwortet um 18-03-2010 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@teilchen

Ich hab nicht gesagt, dass die Nicht-Bauern an der landw. Entwicklung schuld sind.
Aber wir sind auch nicht schuld, dass wir immer mehr Tiere halten "müssen", damit wir davon leben können.
Die Industrialisierung der Landwirtschaft ist nicht aufzuhalten. Wir wollen das auch nicht - aber es gibt kein zurück - zumindest im Moment.
Schneller, mehr, größer......ist noch die Devise - leider.

Vielleicht wird's irgendwann wieder anders - aber die Zeichen stehen noch nicht dafür.

lg
50plus


helmar antwortet um 18-03-2010 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Lieber Wernergabel.......meine Grosseltern, selber Bauern gewesen, haben auch "betteln" müssen, nämlich nachdem sie vertrieben worden sind.......meine Mutter hat für Essen und Wohnen für sie und ihr Kind bei Bauern gearbeitet......vieleicht hast du mal gehört, was für tolle Zeiten es für manche gewesen sind, wenn Städter für eine Speckseite( wohl oft noch "schwarz" geschlachtet) eine Uhr gegeben haben. Nur, auf solche Zeiten werden wohl alle verzichten können.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


wernergrabler antwortet um 18-03-2010 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@ helmar:

Da stimme ich dir zu.

Nur in diesen Zeiten würden die Leute wieder die Bauern und ihr Produkte schätzen lernen.
Ich will es nicht unbedingt dass es eintritt.
Es ist sicher kein Spaß. Für keinen.

Das System in dem wir leben funktioniert ja eigentlich ganz gut.
Wenn ich überlege, wie mein Opa noch mit den Ochsen gepflügt hat, und heutzutage mit dem Traktor alles erledigt werden kann. Das ist ein ordentlicher Wandel.

Dafür wurde/wird aber z.B. Diesel und Öl gebraucht. Aber wo wird dieser in Krisenzeiten herkommen?
Also wäre man von der Arbeit- bzw. der Belastung wieder zurück am Ursprung.

Also wieder nicht das Wahre ...

mfg
wgsf


Christoph38 antwortet um 18-03-2010 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
@ werner

Wollen wir alle hoffen, dass die ganz schlechten Zeiten nie mehr wieder kommen. Deiner Einschätzung dass die Leute dann die Bauern und deren Produkte wieder mehr schätzen würden, kann ich nur teilweise folgen.

Die Produkte würden sicher bei einer Lebensmittelnot, nona, mehr geschätzt.
Dass die Wertschätzung dem Bauern zuteil wird, der für 2 Bröckerl Speck, sich eine goldene Uhr geben lässt, bezweifle ich stark.

Vielmehr meine ich, dass die Genugtuung mancher Menschen, dass es viele Bauern heute wirtschaftlich schwer haben (Produktpreise), oft gerade daher kommt, dass es Zeiten gab, wo die Bauern am Drücker waren und davon ausgiebig Gebrauch gemacht haben. Ein kollektives generationenübergreifendes Gedächtnis also heute der Bauernschaft zT auf den Kopf fällt.


helmar antwortet um 18-03-2010 11:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
So ist es, lieber Christoph....denn wie die Grosseltern den Enkeln etwas aus der Vergangenheit erzählen, das bleibt auch im Gedächtnis sitzen. Und das ist nicht immer wertschätzend.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


seppal antwortet um 30-03-2010 00:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Wer braucht denn da noch nen Stall .nit weit weg steht doch der diskounter


kraftwerk81 antwortet um 30-03-2010 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Jo des is a gfrett mit de Nochbarn! Wir hom heit in da frua an LKW Stroh abgeladen und weil der Wind hübsch stark gonga is sand hoit a poar Strohflankerl zum Nochbarn gflogen. Hot ned long dauert ist de Oite (Frührentnerin mit 45 weil sie die psychische Belastung als Handarbeitslehrerin in der Volksschul ned aushoit!) schon am Hofplatz gstonden und meiner Mum ois mögliche vorgworfen.


Bewerten Sie jetzt: Werden landwirtschaftliche Betriebe in einer Dorf-gemeinscha
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;230317




Landwirt.com Händler Landwirt.com User