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pa1984 06-02-2010 18:39 - E-Mail an User
Reiche besteuern
Grad gelesen in der Kleinen:

BK Faymann will zur Budgetsanierung die Reichen besteuern. Die Daten der Steuerhinterzieher will er aber nicht aus Deutschland haben. Da ist er "konservativer" als die deutsche Bundesregierung, wie er sagt. Was können Österreichs Reiche wohl daraus lernen?

Der Mittelstand wird natürlich nicht zur Budgetsanierung herangezogen, weil das Geld ja eh bei den Superreichen zu holen ist. (Dabei wissen natürlich alle, dass es der Mittelstand sein wird, der bezahlen wird).

Zu den Reichen zählt Hr. BK übrigens auch die Banken. Dass die Banken eine Steuer nicht aus der Vorstandskasse bezahlen, sondern dem Kunden weiterverrechnen, verschweigt er natürlich.

Bin schon gespannt, wie die Verteilungskämpfe ausgehen, wenn es wirklich ums Eingemachte geht. Ich traue dieser Regierung nicht zu, dass sie ausgabenseitig viel zustande bringt.






sisu antwortet um 06-02-2010 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Ja dann warten wir auf Pepi Pröll seine Argumente der ist wahrscheinlich dafür den Mittelstand mehr zu belasten und seine Klientel ja nicht anzugreifen da es ja so viele Reiche gar nicht gibt und man denen auf keinen Fall etwas wegnehmen darf, da ist es schon besser die breite Masse zu treffen zum Beispiel durch Mehrwertsteuer Erhöhung.



pa1984 antwortet um 06-02-2010 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Du machst hier eine einfache Rechnung:
Entweder die Reichen oder der Mittelstand.

Diese Alternative gibt es jedoch gar nicht. Ohne massiven Beitrag des MIttelstandes wird das Budget nicht saniert werden können. Das wissen alle. Nur sagen tun sie es nicht.

Du mußt die Reichen schon enteignen, wenn du damit das Budget sanieren willst. Hör dir doch an, wie Faymann den Mittelstand beschreibt: Bis 50 000 Jahreseinkommen. Wenn du die Leistungsträger zu Tode melkst, dann hat sich der Sozialstaat erledigt.


sisu antwortet um 06-02-2010 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Ich rede nicht nur davon das die Reichen besteuert werden, aber momentan ist es in Östereich so das der Faktor arbeit am höchsten besteuert ist Jedoch sehe ich nicht ein das Spekulationen Steuerfrei sind und sich nach wievor unser Finanzminister dagegen wehrt . Das nächste sind die Stiftungen auch da sollte etwas geändert werden. Wenn Konzerne in Österreich einen Millionen Euro Gewinn machen und keinen Cent Steuer bezahlen. Jeder Selbstständiger und auch Arbeiter oder Landwirt hat Steuern zu bezahlen und davon nicht wenig. Die ÖVP sollte endlich wieder zu ihren Wurzeln zurück finden und wieder eine Volkspartei werden die auch die interessen des kleinen Mannes vertritt, und nicht als Handlanger der Großen und Mächtigen auftritt.




helmar antwortet um 06-02-2010 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Wie reich ist "reich"?
Jeden Tag genug zu essen, ein Dach übern Kopf, nicht frieren müssen.........für viele ist das unermesslicher Reichtum.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


pa1984 antwortet um 06-02-2010 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Du kannst Stiftungen besteuern und Spekulationssteuern einführen. Das Budget kannst du damit aber nicht sanieren. Faymann tut aber so. Damit verkauft er den Wähler für dumm.

Ich bezweifle auch, dass Pröll den nötigen Mumm hat, die Dinge beim Namen zu nennen. In Österreich fehlt es an Politikern, welche über den Tellerrand des Tagesgeschehens hinwegblicken können. Das ist keine Frage von Parteien, sondern eine Frage von Persönlichkeiten.


sisu antwortet um 06-02-2010 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
pa1984!
Was wäre Dein Vorschlag zur Sanierung des Budgets?





Christoph38 antwortet um 06-02-2010 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Ich nehme an unser Finanzminister wird im Fernsehen verkünden, dass die höhere Besteuerung nur für die Reichen kommt und alle anderen beruhigt sein können.

Bei der Definition, ab wann man als reich gilt, wird er dann auf die Erläuterung von helmar zurückgreifen, ohne das im Fernsehen zu verkünden.

Die Einsparungen werden nicht stattfinden, da mit den Beamten und Pensionisten kein Konsens gefunden werden konnte.


helmar antwortet um 06-02-2010 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Diesen Satz, lieber Christoph, hat vor sehr langer Zeit die inzwischen verstorbene Schauspielerin Inge Meysel in einer Sendung gesagt, welche irgendwie ein Synonym für "Lifestyle etc" ist- in "Wetten dass". Meine Mutter, deren Eltern und Verwandte und viele, viele andere, welche von heute auf morgen ihre Heimat verlassen mussten, haben diese Aussage auch am eigenen Leib erlebt. Und es wäre diese Welt um einiges lebenswerter, würde das nicht auch in dieser Zeit noch immer passieren. Passieren, weil Menschen im Namen von Gott, Politik oder was immer, dafür sorgen, dass zerstört und vertrieben, und so nebenbei Menschen umgebracht werden. Und was der Mensch nicht schafft, das bringt auch die in manchen Fällen gar nicht so mütterlich handelnde Mutter Natur zustande.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


pa1984 antwortet um 06-02-2010 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ad Christoph
genau das erwarte ich auch.






soamist2 antwortet um 06-02-2010 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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lt. gemeinsamer regierungserklärung kommen die fehlenden mrd von der verwaltungsreform.

als mündiger wähler wird man ja noch ans christkind glauben dürfen.

ps. jedes volk verdient ihre führer - demzufolge sind wir ein ziehmlich dummes volk


walterst antwortet um 06-02-2010 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sobald dem Neugebauer Osterhasenohren und Christkinderlflügerl gewachsen sind, glaub ich an den Erfolg der Verwaltungsreform.


Icebreaker antwortet um 06-02-2010 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und mit Pinoccionase dazu ...


biolix antwortet um 06-02-2010 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nabend !
also Eure Sorgen möcht ich haben, genau, das schimpf lieber auf die ÖBB etc.( nicht hier aber früher mal.. ;-) ), aber das was zur anderen Reichshälfte gehört das hat immer seine SChäfchen schon ins trockene gebracht, siehe zugegebene Kuruption im anderen threat, da kauft man sich mit Millionen einfach frei...

Ja klar doch, die Millionen enstehen aus dem nichts, nein, weil alle so fleißig sind, und die die nichts haben oder wenig, fast alles faule "Hunde"....

Ja klar und überhaupt, überhaupt keine Unternehmens oder Bankensteuern mehr, schon gar nciht Ö Banken aus den Steuerparadiesen zurückholen, siehe http://www.format.at/articles/1004/525/260699/wie-banken-geldwirtschaft-bankensteuer

weil sonst zahlens ja die Kunden... wer kommt auf solche Ausreden bzw glaubt das ? ;-))))

Ja und solange wir die niedrgsten Vermögenssteuern in der EU haben, na da sollten wir über eine solche aber gar nciht mehr diskutieren, wem fällt sowas ein ? ;-)))

schönen abend wünscht euch

biolix

p.s. nehmt es weiter und weiter vond er Mittelschicht die es bald nciht mehr gibt, und schaut ja das ihr alle noch rechtzeitig in die "Oberschicht" kommt, dann werdet ihr ein Leben lang zu den Gewinnern zählen... ;-))


iderfdes antwortet um 07-02-2010 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Ja, wer ist denn reich? Der Bauer, der nebenher arbeiten gehen muss, damit er seinen Hof erhalten kann (weil er so viel Grund besitzt), der Firmenchef, der aufgrund der schlechten Wirtschaftslage seine Arbeiter entlassen muss (weil er trotzdem teure Maschinen besitzt). Wer wirklich reich ist, wird sein Geld dorthin packen, wo er dafür am wenigsten Steuern bezahlt.
Außerdem muss man differenzieren zwischen Einkommen und Besitz. Wenn ich mein Geld versaufe, muss ich auch nicht jedes Jahr für ein und dasselbe Bier Steuern bezahlen, wenn ich mein Geld aber in Grund und Boden anlege, schon. Irgendwie ist das mit dem Gleichheitsgrundsatz nicht vereinbar.

Reich werden ist übrigens so leicht:" Investieren Sie in Edelholzplantagen. Erträge von 12 Prozent und mehr. Schon ab 3500 Euro. "

Guckst du hier: http://ms.ligatus.com/at/finanzen/lifeforestry/edelholz8/?y=D60aCR9B_5fZkTww8fB3B1CQh14d4j5eQz3ug3YpGOxyMM8HFafvgcxbYH8.


ALADIN antwortet um 07-02-2010 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Faymann und Kollegen brauchen sich gar nicht anstrengen, um die Wähler für dumm zu verkaufen. Sie warten geradezu darauf. Wenn einer einmal wirklich die Wahrheit sagt, ist er sofort weg vom Fenster.


pa1984 antwortet um 07-02-2010 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ad biolix:

Als Grundbesitzer gehörst du unzweifelhaft zu den Vermögenden im Land. Du zahlst aber keine Vermögenssteuer, zählst vermutlich zu den Nettosteuerempfängern. Diese soziale Ungerechtigkeit zu verändern hast du selbst in der Hand.

Im Gegensatz zu dir ist mir unser Sozialstaat sehr wichtig. Ich wünsche mir keine Systemänderung in Richtung Kommunismus. Gerade weil mir unser System so am Herzen liegt, versuche ich Missstände zu beschreiben. Aber nicht um das System schlechtzureden, sondern es zu verdeitigen.

Natürlich müssen wir unser System laufend anpassen, indem wir Baustelle um Baustelle abarbeiten. Das ist natürlich weniger spektakulär als von einer Systemänderung zu faseln, ohne auch nur einen Tau davon zu haben, wie dies funktionieren könnte.

Ich denke, dass den Menschen die Wahrheit zumutbar ist. Ich bin auch davon überzeugt, dass man damit Wahlen gewinnen kann. Zusätzlich würde man Windeiern wie Strache keine Chancen bieten, sich zu profilieren.

Ich zähle mich auch zum Mittelstand. Ich erwarte natürlich eine höhere Belastung in Zukunft.
Ich bin auch gerne bereit, meinen Beitrag zu leisten. Ich will nur nicht von meinen Vertretern für dumm verkauft werden.


biolix antwortet um 07-02-2010 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
GM Patrick !

Was verteidigst du ?

das die Banken von 10 fachen Umsatz udn Gewinne die letzten Jahren immer weniger Steuern gezahlt haben udn dies mit Teilbanken in den Steueroasen machen...

Verteidigst du weiter das, klar wir von unserem Grund und Boden nicht runter "bessen" können aber wir sehr wohl "Reich" sind, udn wir natürlich auch Steuern zahlen, du nicht ?
Aber es ein Ermessen gibt, auch davon was abzugeben, und das nicht nur Freiwillig, ich habe schon berichtet was wir allein die letzten 5 Jahre mehr abgegeben haben...

Ja udn wenn man sich das Morlasystem zur zeit ansieht, bzw. die Umkehr unserer "Lebenspyramide" wo unten die Natur, Familie, das Miteinander etc. stehen sollte und aber fast nur das Arbeiten udn das Geld zählt, weil man ja sonst nicht teil haben kann am System, dann fragt man sich eben wo wird das enden ?

Was ist Kommunismus ?

Glaubst wenn z.b. auf Bonizahlungen eine Steuer von 80% gemacht wird , zb. von 10 Millionen , bleiben dem noch 2 Millionen, genügt das nciht, wenn er in einem Jahr so viel verdient wie 10 Arbeiter nie verdienen werden...

Welche Wahrheit hättest gerne ?

Das die Arbeiter und ANgestellten mit ihrer Lohnsteuer und Sozialabgaben am meisten das System tragen, aber das Vermögen immer mehr wird, und am wenigsten zum Sozialstaat beiträgt....

Den letzte Satz finde ich schön, ja mach mas, und keine Ankgst als "Bauern" werden wir eh wieder gekürzt, aber wir 2 werdens schaffen, mir tun nur viele andere leid, die so gerne Bauenr udn BäuerInnen sind, die schon aus wirtschlaftlichen Gründen aufhören werden...

lg biolix

p.s. hab grad WEltjournal geschaut, was Global los ist, das kannst du dir hier ansehen udn dir eine Meinung bilden...

http://tvthek.orf.at/programs/1328-Weltjournal/episodes/1227659-Weltjournal






helmar antwortet um 07-02-2010 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hand auf Herz.........wieviele Paar Schuhe hat jeder?
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


pepbog antwortet um 07-02-2010 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Du redest mir aus der Seele !!!


pa1984 antwortet um 07-02-2010 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ad biolix:

Eine Bankensteuer hat überhaupt nichts mit einer Steuer auf Boni vom Managern zu tun. Das sind zwei Paar Schuhe und das weisst du auch.

Was glaubst du, wer die Bankenssteuer zahlen wird. Die Vermögenden? Die können sich Steuer- und Vermögensberater leisten. Zahlen werden es die Kleinanleger und die Kleinkreditnehmer. Das ist Umverteilung von unten nach oben.

Was geht für ein Signal aus, wenn ein BK meint, er wolle die Vermögenden stärker besteuern, aber nur solche, die legal ihr Geld in Österreich besteuern lassen. Jene, welche ihr Geld illegal in der Schweiz geparkt haben, können beruhigt sein, weil der BK keine Daten aus Deutschland über österr. Steuersünder will (weil da ist er konservativ). (Übrigens braucht er die gar nicht wollen, er kriegt sie lt. internat. Abkommen so und so).

Dass du dich selbst aus der Vermögenssteuer herausnehmen willst, verleiht deiner Argumentation nciht gerade Flügel. Wenn landw. Vermögen nicht mehr als Vermögen gelten soll, dann müssen Reiche ihr Geld eigentlich nur in landw. Vermögen anlegen, und schon haben sie die Vermögenssteuer umgangen. Bauernland ind Zahnarzthand sozusagen.






biolix antwortet um 07-02-2010 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Hallo !

also von eine höhere Gewinnsteuer auf banken, zahlen es auch die Kunden ?
Wie gesagt, dann könnte mna schon jegliche Gewinnsteuern in der Wirtscahft abschaffen.. ;-))

Ja und die Steuerschlupflöcher: gerade Ö zählt zu einem Steuerflüchtlingsland, glaubst warum sie dagegen sind das System zu ändern ?

Wo siehst du das ich mich raus nehme aus der Vermögenssteuer ?
wie gesagt ich / wir leisten freiwillig unserm obulus in ökol. Projekte die sonst nie zustande gekommen wären mit einer 6 stelligen summe.. ;-))
Oder hast du mich schon gegen eine ordetnliche Besteuerung auf Vermögen jammern gehört ?

Falls du das Weltjournal gesehen hast, nicht nur in Zahnwarzthand, eher in Bankershand.. ;-)

lg biolix

p.s. mit SChuhen hat die Vermögenssteuer sehr viel zu tun, aber es soll Leute geben die mit 2 paar Turnschuhen udn 3 paar Waldviertler auskommen... und das über Jahre.. ;-))




pa1984 antwortet um 07-02-2010 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Gewinnsteuern und Vermögenssteuern sind 2 Paar Schuhe. Gewinnsteuern gibt es ja schon längst. Was du forderst sind Vermögenssteuern. Der BK hat ja auch nicht die Erhöhung der Gewinnsteuern gefordert, sondern eine Art Vermögenssteuer von den Banken.

Vielleicht solltest du dir erst mal klar werden, was nun konkret du forderst. Wenn du davon sprichst, dass du dir von deinem landw. Vermögen ja nichts "abbeissen" kannst, dann heißt das für mich, dass du gegen eine Besteuerung von landw. Vermögen bist. Das Vermögen anderer willst du aber sehr wohl besteuern. Das passt nicht.

Selbstverständlich zahlst du auch Steuern. Du bekommst jedoch auch öffentliche Transfergelder. Ich gehe davon aus, dass du Nettoempfänger bist, und das als Vermögender.


biolix antwortet um 07-02-2010 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Hallo Patrik !

das einfach verhindern was ihc hier geschrieben hab, egal wie du die Steuer nennst !

"Ja klar und überhaupt, überhaupt keine Unternehmens oder Bankensteuern mehr, schon gar nciht Ö Banken aus den Steuerparadiesen zurückholen, siehe http://www.format.at/articles/1004/525/260699/wie-banken-geldwirtschaft-bankensteuer"

ich hoffe du hast das gelesen im format !

und weiters hast du das gelesen:

"Verteidigst du weiter das, klar wir von unserem Grund und Boden nicht runter "bessen" können aber wir sehr wohl "Reich" sind, udn wir natürlich auch Steuern zahlen, du nicht ?"

zahlst du keine Grundsteuer ? also gegen eine Erhöhung hätte ich nichts, alle sollen ihren Beitrag leisten , eben auch die Besitzenden, udn da bin ich bei den Banken wieder, wenn die bitte wie o.a. imemr weniger beigetragen haben, und nun sogar zum retten waren, können sie Zukünftig mehr beitragen, mehr als logisch, oder merkst du irgendwo das die am Hungertuch nagen wie Millionen anderer ?

WEiters habe ich klar gestellt das Transferleistungen sowieso weniger werden bei den BäuerInnen aber das halt auch leider wieder eher die kleineren zum aufhören "verleitet", darum verstehst du das wenn wir eh z.b. 2013 wieder 20% verlieren,das ich meine das wir was beitragen ?

lg biolix





pa1984 antwortet um 07-02-2010 15:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ad biolix:

wenn du alles verhindern willst, was du hier geschrieben hast, dann hast du ja zu tun.......

Spass beiseite: es wär schon interessant, wie du dies machen willst: du willst höhere Vermögenssteuern, aber nur für die anderen. Du willst auch höhere Gewinnsteuern. Ich bezweifle, ob es das Richtige ist, das zarte Pflänzchen einer aufkeimenden Konjunktur mittels höheren Gewinnsteuern zu bekämpfen. Die Österr. Unternehmen brauchen vielmehr steuerl. Anreize. Höhere Gewinnsteuern führen nur dazu, dass Unternehmen abwandern, in Länder, wo die Unternehmenssteuern attraktiver sind (Slovakei z.B.).

Eine Bankensteuer wird von den Kleinanlegern und Kleinkreditnehmern bezahlt, weil die Vermögenden mittels Steuer- und Vermögensberater ihre Schäfchen sicher ins Trockene bringen. Eine Umverteilung in die verkehrte Richtung also.

PS: Es ist sehr leicht, alles was auf den ersten Blick Schieflage hat, zu kritisieren. Es sollte aber nicht beim ersten Blick bleiben. Du solltest deine Gedanken manchmal auch zu Ende denken.


biolix antwortet um 07-02-2010 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Nabend Patrick !

na klar muss an vielen Rädchen gefreht werden... ;-))

daher ausstieg aus dem legalisierten Paramidenspiel vor über 10 jahren, rein in Regionale Ökosoziale Projekte, inkl. Leuten helfen wo ein paar tausend Euro sehr serh viel Geld ist...

Wo schreibe ich aber Vermögensteuern nur für die Anderen ?

Und das "Pflänzchen Konjunktur" was wollst damit ? Ewiges Wachstum gibts halt leider nicht, also wenn nicht vom Gewinn von was dann ? von denen die eh schon fast ncihts haben ?
Dann bricht die Konjunktur ganz ein.. ;-))

Ö Unternehmer haben schon alle ANreize, überhaupt die Multinationalen Konzerne udn Banken, was sagst du zu ihren Gewinnen in den Steueroasen ?

Wir könnend as Steuerdumping weiter fortsetzen a la Slowakei, was bleibt am ende über ?

Also das sit keine Schieflage mehr meiner Meinung nach, sondern schon ein Steilhang, der nur mehr sehr schwer bewältigbar ist, udn kritisieren tue ich wenig, sondern sage wie man es anders machen könnte...

Und was denkst du zu Ende, bzw. wie weit bist du in deinem tun , wie ist dein "Ausweg" ? ;-))

lg biolix


pa1984 antwortet um 07-02-2010 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
ad biolix:

was ich mit zu Ende Denken meine:
Du schreibst, wir brauchen eine Vermögenssteuer, so weit - so gut. Ich wende ein, dass du selbst ein Vermögender bist. Darauf meinst du, dass dein Vermögen keinen so hohen Gewinn abwirft, dass man sich dabei was "abbeissen" könnte. Siehst du, genau das ist der Grund, warum in Österreich nicht das Vermögen, sondern nur der Gewinn, welcher aus dem Vermögen entsteht, versteuert wird. Du willst jedoch auch solche Vermögen besteuern, welche keinen Gewinn abwerfen, das genau bedeutet nämlich eine Vermögenssteuer. Das ist aber in Wirklichkeit eine schrittweise Enteignung, wie du selbst erkannt hast. Du mußt es nur konsequent zu Ende Denken.

Die Bankensteuer wird natürlich auch nicht von den Banken bezahlt, sondern von deren Kunden. Dabei wird auch noch in die verkehrte Richtung umverteilt. Das ist es ja auch nicht, was du willst. Das hättest du auch erkannt, wenn du den Gedanken zu Ende gedacht hättest.

Mit meinem Beitrag wollte ich aber auf etwas anderes hinweisen:
Politiker, die uns vorgaukeln, dass sich die Budgetkrise von allein auflöst, wenn man nur die Reichen etwas besteuert. Obwohl sie genau wissen, dass eine breite Belastungswelle unausweichlich ist. Diese Verlogenheit ist einer der Gründe, warum die Menschen von der Politik die Nase voll haben.






biolix antwortet um 07-02-2010 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Lieber Patrick ! ;-)))

das Stimmt doch nicht was du schreibst...

"Du schreibst, wir brauchen eine Vermögenssteuer, so weit - so gut. Ich wende ein, dass du selbst ein Vermögender bist. Darauf meinst du, dass dein Vermögen keinen so hohen Gewinn abwirft, dass man sich dabei was "abbeissen" könnte. Siehst du, genau das ist der Grund, warum in Österreich nicht das Vermögen, sondern nur der Gewinn, welcher aus dem Vermögen entsteht, versteuert wird. Du willst jedoch auch solche Vermögen besteuern, welche keinen Gewinn abwerfen, das genau bedeutet nämlich eine Vermögenssteuer. Das ist aber in Wirklichkeit eine schrittweise Enteignung, wie du selbst erkannt hast. Du mußt es nur konsequent zu Ende Denken."

Wo zahlt der Gewinner auf den Börsen so viel wie der kleine Süparbuchsparer ?
Weiters die Stiftungen, weiter das geld was in Stgeuerosasen fleiht etc. , einfach das mal abstellen, inkl., ahst du nciht gelesen , ich habe nciht gegen eine höhere Grunderwerbssteuer... ;-))

weiters schreibst du :

"Die Bankensteuer wird natürlich auch nicht von den Banken bezahlt, sondern von deren Kunden. Dabei wird auch noch in die verkehrte Richtung umverteilt. Das ist es ja auch nicht, was du willst. Das hättest du auch erkannt, wenn du den Gedanken zu Ende gedacht hättest. Mit meinem Beitrag wollte ich aber auf etwas anderes hinweisen: Politiker, die uns vorgaukeln, dass sich die Budgetkrise von allein auflöst, wenn man nur die Reichen etwas besteuert. "

Donn wie schon geschrieben, könnte man jede Steuer auf unternehmen einstellen, weils eh immer weitergegeben wird, das ist eine schlechte Ausrede... ;-)))

Und wie schaut deine BElastungswelle aus, wem wilslt dus nehmen ????

lg biolix





Hirschfarm antwortet um 07-02-2010 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
@biolix
Mach dir keine Sorgen um die Reichen. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel!


helmar antwortet um 07-02-2010 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Irgendwie wird jeder "gerupft" werden. Wenn ich mirs aussuchen könnte, würd ich aufs UBAG verzichten, allerdings nur dann wenn auch alle! neu hinzugekommenen Auflagen fallen.
Mfg, helmar


Tyrolens antwortet um 07-02-2010 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Was soll denn dieser Klassenkampf?

Ich denke, es gibt da um einiges wichtigere Steuerbaustellen.
Man sollte zu aller erst damit beginnen, die Lohnnebenkosten wieder zu senken. Alles andere ist, auch wenn es eine Ungerechtigkeit ist, ein Nebenschauplatz.


biolix antwortet um 07-02-2010 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Ach ja, dei Verschiebung geht immer weiter und weiter, die Mittelschicht bröckelt imemr mehr, immer mehr "Supoerreiche", schau dir nur die Gagen an.....

Ja ich bin auch für Lohnebenkostensenkung, nur muss man sagen woher, ich meine eben über Ökosteuern und Vermögensteuern und Gewinnbesteuerung auf Spekulationen, inkl. einer Zusatz Bankensteuer und transaktionssteuer... Abschaffung der Steueroasen inkl. unserer etc... ;-)))
Das hat nichts mit KLassenkampf zu tun, denn wie man an den vielen Skandalen sieht, können die gerade nciht genug bekommen, die eh im oberen Zehntel leben.....

Und wie schon gesagt, wo kommts sonst her das geld ?

lg biolix


pa1984 antwortet um 08-02-2010 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Ich hab versucht, den Unterschied zw. Vermögenssteuer und Gewinnbesteuerung zu erklären. Anscheinend bin ich damit nicht durchgedrungen:

1 % Vermögenssteuer bedeutet, dass du Biolix jedes Jahr 0,5 ha deiner Fläche dem Staat übergiebst, unabhängig von deiner Gewinnsituation.

Gewinnbesteuerung auf Kapitalerträge: Ich finde auch, dass Gewinne aus Kapitalerträgen höher besteuert werden sollten, als z.B. Gewinne aus unternehmerischer Tätigkeit. Du darfst aber nicht erwarten, dass der Finanzminister daraus höhere Einahmen lukriert. Eine höhere Gewinnbesteuerung auf Kapitalerträge fürht nämlich dazu, dass Kapital aus Österreich abwandert. Diese Maßnahme dient vielleicht der sozialen Gerechtigkeit, budgetwirksam ist sie nicht.

Abschaffung von Steuerparadiesen: Uneingeschränkte Zustimmung. Österreich könnte hier mit gutem Beispiel vorangehen. Diese Maßnahme wird allerdings das Loch im Staatshaushalt erheblich vergrössern, weil Österreich ja bekanntlich ein Profiteur von Steuerfluchtgeldern ist.

Bankensteuern: Natürlich wird jede Steuer von irgendjemande bezahlt. Das ist ja auch der Sinn von Steuern, und gut so. Die politische Frage die dahinter steht ist aber eine andere:
Welche Lenkungseffekt (Verteilungseffekt) bewirkt eine Steuer. Eine Bankensteuer hat einen Verteilungseffekt von unten nach oben. Willst du das?


Tyrolens antwortet um 08-02-2010 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Der Biolix hat übersehen, dass man Steuern auch dadurch verringert kann, dass man spart. Der ÖBB würde ich pro Jahr keine 1,6 Mrd in den Rachen schieben.

Man darf auch nicht vergessen, dass bei uns eh schon alles mehrfach besteuert und belastet wird. Nimm einen Unternehmen. Der bezahlt Lohnsteuer für seine Arbeitnehmer, der bezahlt Kommunalsteuer, der bezahlt Einkommenssteuer für sich und dann kommt noch die Körperschaftssteuer usw usf.

Ich hab es schon mehrmals geschrieben, aber es ist für mich unbegreiflich und verärgert mich, wenn man als Staatsbürger in keinster Weise die Möglichkeit hat, seine Steuerlast irgendwie zu steuern. Daher bin ich auch dafür, das Steuersystem weitgehendst auf Konsumsteuern zu beschränken.


biolix antwortet um 09-02-2010 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Guten Morgen !

Also Patrick, das musst du mir mal vorrechnen wie du auf eine "Vermögenssteuer" kommst die bei unserem Betrieb den Wert eines halben ha hat ? so weit hatte ich gar nciht gedacht, ich denke es ist einfacher wie nun schon 3 mal geschrieben, die Grudnsteuer auf den Einheitswert einfach zu erhöhen, weil es eben ein"fester Wert" ist der Grudn und Boden udn auch keinen Zinseszins bzw. Rendite in dem Sinn abwirft. Und wenn dann wird er ja bewirschaftet und trägt zur Ernährung udn erhaltung unserer Kulturlandschaft bei...
Was man bei Millionen in Stiftungen nicht ganz so sagen kann, sie sind oft dort geparkt udn vermehren sich durch Spekulationen... ;-))

Na da sind wir einer Meinung: Gewinnbesteuerung auf erträge, das 2. ist eien Ausrede, hätte wir schon eine Harmonisierung der Steuern in der EU, dann würde das von dir angesprochene nicht passieren. Und du schreibst es ja selbst, wir selbst zählen mit der Schweiz und Lichtenstein zu den "Steuerflächtlingsländern" in der EU, darum wollen gerade wir keine Änderungen, aber fair ist was anderes, und wenns in den Skandinavischen Ländern funktioniert warum nciht bei uns..... ;-))

Und warum hat eine Bankensteuer einen Lenkungseffekt von unten nach oben, das musst mir mal erklären ? Nenn die Bankensteuer anders, nenn ma sie "Bankenfond" damit der Staat nciht mehr in Systemrelevantes einmal einzahlen muss, d.h. sie legen sich eine Puffer an, inkl. sie verpflichten sich nicht mehr als das 3 fache ihrer Einlagen, Kredite auszugeben, denn das ist schon mehr als genug...wäre doch logisch, und glaubst das will wer ? ;-)))

Frage Patrick: was hat sich seit der Fnanzkrise verändert, glaubst du nciht so wie es Gewessler sagt das alles noch viel Ärger kommt, Prof. Aiginger vom WIFO meinte, gestern auf den Wintertagen: "Jetzt hat man vor der Krise schon so viel Geld rein gepumt, in der Krise noch mehr..." Frage was verursacht dieses weitere rein gepumpte Geld ? eine noch größerer Blase... ;-))

Ja schade Herrn Aiginger seine Folien sind noch nciht online, aber voll verwunderung aht er die Auswege präsentiert, und seltsam, da waren Dinge zu lesen, die kamen mir wie ein alternatives Forderungspaket der 1990 jahre vor.. ;-))
Ach ja ein Satz war noch so herrlich:" Wir haben nun schon genug Straßen gebaut, wir sollten uns echt auf anderes Zukunftsföhigeres besinnen...", der köntne echt von mir sein... ;-))

lg biolix

ps. tiroler wusste gar nciht das plötzlich Betgriebe Lohnsteuer für ihre Mitarbeiter zahlen..;-))

Ja die Multis sind alle Systemrelevant geworden, wollen keine Steuern mehr in Ö zahlen wegen der vielen vielen Arebitsplätze die sie angeblcih geschaffen haben, in wirklichkeit haben sie wahrscheinlichmehr zerstört... darum muss man sich fragen, wennd as der kleien Gewerbetreibende nciht kann mit auslagern der Konzernzentralen in Steueroasen, was soll das dann...
Ja udn Sparen, sag doch wo, nur die ÖBB, sonst fällt dir ncihts ein ? Wie am eigenen Betrieb, irgend wann ist mit sparen aus, wenn das "System hinkt"... ;-))







Tyrolens antwortet um 09-02-2010 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Also wegen der Lohnsteuer, die muss ja wohl der Arbeitgeber an das Finanzamt abführen, oder? Ebenso wie die Sozialversicherungsbeiträge, Abfertigung, usw usf.

Ach, da fällt mir viel ein, wo der Staat sparen könnte. Muss ja nicht gleich die große Verwaltungsreform sein. Wäre schon mal ein Ansatz, das Apothekermomopol zu stürzen. Oder den Subventionswahn einzudämmen. Man muss wissen dass vor allem die Landesregierungen ihre Macht fast nur mehr über Subventionen wirken lassen können.
Sonst bist ja auch für "weniger ist mehr".

Wenn du für eine Ertragssteuer bist, dann rechne mir mal bitte vor, wie hoch deine Ertragssteuer auf deine Ernte/Viecher ist. Viel wird da nicht raus kommen, in Relation zum Umsatz
Und komme nicht mit den Argumenten Ernährung und Kulturlandschaft. Es gibt viele Jobs, die mindestens genauso wichtig sind und trotzdem Länge mal breite an den Fiskus abführen müssen. Nimm einen Krankenhausarzt, der verdient bis Juli praktisch gar nichts. Schluckt alles das Finanzamt.


biolix antwortet um 09-02-2010 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Seltsam, aber abgezogen wirds dem Arbeitnehmer,also zahlt er sie...

Ja "Subventionen" , Ttransparentkonten wären da schon sinnvol, bevor man an dei Sozialhilfempfänger geht, dann würde man sehen was bei den Ländern so ab läuft.. ;-))

Aber das bringt nicht viel, wenn man nicht an das zuviel "produzierte" Geld" geht, ist meine Meinung.....

Ja esmacht aber schon einen Unterscheid, ob das Durschnittssinkommen eines Bauern 20 000 im Jahr ist, und der herr Primar weiß nicht 200 000 verdient... aber da sind wir wieder dabei, wie viel braucht man zum Leben ? und müssen Millionen wieder Millionen "abwerfen"....




u99 antwortet um 09-02-2010 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reiche besteuern
Geht mich ja eigentlich nichts an, wie oder wieviel Ihr Steuern in Oesterreich bezahlt. Wenn man so die Beiträge liest, so hat man den Eindruck, dass weder derjenige der Geld hat noch derjenige der nichts hat, zufrieden ist. Es liegt ja auf der Hand, dass der sogenannte Arme findet, der Reiche könne ja schon und der Reiche findet, der Arme könne ja etwas mehr tun, damit er nicht mehr arm ist. Nun, bei uns hat man's mit dem sog. ausgleichenden Steuersystem geschafft, dass man, ob man viel oder wenig verdient, am Schluss praktisch immer gleichviel hat. Dadurch hat man's aber auch geschafft, dass niemand mehr viel tut, denn es lohnt sich nicht mehr. Warum soll ich mich anstrengen und inovativ sein, wenn's gemütlicher auch geht. Ob das der richtige Weg ist (?), ich wage es zu bezweifeln.
mfg.


Tyrolens antwortet um 09-02-2010 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja gut, die Lohnsteuer wird quasi dem Bruttolohn abgezogen. Muss dennoch vom Arbeitgeber bezahlt werden. Es kommt halt letztlich wenig vom echten brutto als netto beim Arbeitnehmer an.

Ja sicher wäre ein Transparenzkonto sinnvoll. ich denke auch, dass die Tranzparenzdatenbank einiges gebracht hat. Rauch und Co steigen da ja nicht so gut aus.

beim Primar ist das freilich nicht so tragisch. Ob man mit 6.000 oder 8.000 netto heim geht ist nicht so relevant, aber fragt mal einen Assistenzarzt...


u99, du sprichst etwas an, was auch der Erich Fromm schon oft genug gesagt hat. Und der ist weit weit weg von jeglichem Kapitalismusgedanken. Leistung ist an sich nichts schlechtes und sollte auch entsprechend honoriert werden, bzw. zumindest nicht verhindert werden. Wir haben es ja noch gut erwischt. Fahrt mal nach Ostdeutschland zur Generation Harz 4 oder nach England/Liverpool. Ganze Generationen gehen dort vor die Hunde, staatliche gestützt und gefördert. Es zeigt sich, dass ein "Grundeinkommen" alleine keine Lösung ist. Wenn man nicht Arbeiten kann oder muss, muss man sich die Motivation woanders her holen. Jedenfalls sollte man immer in Bewegung bleiben, oder?

Bei uns kommt der Zorn aber eher von großen Ungerechtigkeiten im System. Der Biolix meint, das müsse der Staat in den Griff bekommen, oder? Ich sage, der Staat hatte jetzt 50 Jahre Zeit dazu und es nicht geschafft. Es gibt ellenlange Abhandlungen über die Untauglichkeit des Staatsinterventionismus. Nicht nur darum glaube ich, dass "mehr Privat, weniger Staat" *ggg* beim Steuersystem durchaus angesagt wäre.



biolix antwortet um 09-02-2010 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Nicht nur darum glaube ich, dass "mehr Privat, weniger Staat" *ggg* beim Steuersystem durchaus angesagt wäre. "


Das erklärst mir jetzt, und am End muss doch der Staat einspringen, oder meinst Steuern privatisieren, das wäre ja noch schöner... ;-))

g biolix

p.s. U99, so ist es ja nicht, wieder so eine Ausrede, ich sehe nirgenst das alle gleich viel haben, ich sehe udn das beweisen alle Statistiken , das einige wenige auf die Mehrheit bezogen, ganz ganz viel haben, und immer mehr immer weniger, und da sind Leut dabei, die arbeiten fast Tag und nacht fast... ;-(


u99 antwortet um 09-02-2010 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Biolix; kennst Du einen Franzosen, der Tag und Nacht arbeitet? Ich nicht. Kennst Du eine französische Inovation neueren Datums? Ich nicht. Und, warum ist das wohl so?
mfg.


biolix antwortet um 09-02-2010 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na ja ich auch nicht, aber das ist so eine Redensart bei uns.. ;-)), wenn z.b eine alleinerziehende Mutter 2 Jobs, hat das sie halbwegs über die Runden kommt...

lg

biolix


Tyrolens antwortet um 09-02-2010 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich gehe ganz einfach davon aus, dass jemand, der einen 40 Stunden Job hat, von diesem auch leben können sollte. Und zwar ganz ohne staatliche Hilfe. Das hat auch was mit Selbstwert zu tun. Und wenn man von seinem 40-Stunden Job leben kann, dann braucht man keine staatlichen Almosen, ergo weniger Steuerlast, ergo mehr am Konto.

Die ganze Umverteilerei macht doch nur Sinn, weil es in der Politik beliebt ist, als großer Retter in der Not aufzutreten. Man weiß ja, wie die SPÖ Wahlen gewinnt. "Da bei der SPÖ müssen's das Kreuzerln machen. Es is wegen da Pension, Kinderbeihilfe, Sozialhilfe, .....".

Und der U99 hat halt recht. Eigentlich ich es ein Verbrechen, die Menschen zu einer derartigen Lethargie zu erziehen.


u99 antwortet um 09-02-2010 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Biolix; bin ja mit Dir einverstanden, dass die Reicheren immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Seit ich auf der Welt bin, und das sind schon ein paar Jahrzehnte, spricht man davon, passiert ist nichts ausser irgendwelchen Lippenbekentnissen. Bei uns erklärt man die Egalité dem Fussvolk und verteilt Geld um. Diejenigen, welche aber meinen, sie müssten dem Volk erklären, was sie zu tun hätten, stecken munter Zusatzprämien ein und dies erst noch steuerfrei. Im Ausland verkauft man dann unser System als super und empfehlenswert. Deshalb glaube ich, anstatt Steuersysteme zu ändern, kann mans auch lassen wie's war, es ändert sowieso nichts. Du kannst Umverteilen, wie Du willst, das Resultat verändert sich kaum.



biolix antwortet um 09-02-2010 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na ja U99 ohne Souzialstaat, wie wäre das dann, Slums, Ghettos ?

Und die Lethargie erkennt man grad jetzt, bei den hohen Abreitslosenraten und vollen Arbeitsämter, denn von Grund auf ist der Mensch ja faul..... ;-(


Mensch, so ein Weltbild möchte ich mal haben.....

Wer noch nie ind er Arbetiswelt draussen war, udn schaut wies ihnen jetzt so geht, inkl. z .b. der Stimmung bei den ÖBBlern etc., wo soll das enden fragt sich...

biolix



soamist2 antwortet um 09-02-2010 15:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ biolix

da hamma wohl a bisserl schwierigkeiten zw. brutto und netto zu unterscheiden.

aber mach dir nichts draus, bist nicht der einzige. ich kann mich auf ein interview mit dem toni polster erinnern wo er gefragt wurde ob er die ATS 200.000,- brutto oder netto verdient.

seine antwort war: des is mia wuascht hauptsach i kriags auf die hand

ps.: als kassier bei bio austria muss man nicht alles wissen


u99 antwortet um 09-02-2010 15:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix; Wieso schreibst Du: So ein Weltbild möcht ich haben??? Hab ich das? Find ja eigentlich insgesamt das Gleiche wie Du, nur lebe ich schon zu lange in einer anderen Realität. Ich glaube nicht mehr an eine Gerechtigkeit, sonst hätten wir sie schon lange. Der Mensch war egoist, ist es immer noch und wirds auch bleiben. Ein paar Euro für die Haitihilfe reicht da nicht, um das abzuändern.. Es gibt natürlich auch ein paar Ausnahmen, da hast Du recht. Vermutlich zählst Du auch dazu, das kann ich nicht beurteilen, weil ich Dich nicht kenne. Deine Haltung finde ich übrigens, trotz meinem Pessimismus sehr gut.
mfg.


biolix antwortet um 09-02-2010 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lieber U99 !

du warst nicht gemeint, sondern der Schreiber mit der "Lethargie"... ;-))

Aber du hast ja auch recht, nur ändern musst schon was weiter wollen, sonst ist es ja stillstand, aber halt in die richtige Richtung, und vieles geht halt in die falsche, siehe bei uns Notare die in Konkurs gehen, oder Testamente fälschen oder Leut die sich bei Festspielen das Geld zu schanzen inkl. Anwälte.... man möchte meinen die gehören zu den Betuchten udn bekommen trotzdem nicht genug....

lg biolix

p.s. ach so a mist, ich meinte netto, die cih kenne haben so zwischen 3500 und 5000 brutto,
aber du kannst auch mit der hälfte, also mit 100 000 gut leben, oder ? ein Abreiter braucht dazu 6-7 jahre bis er das hat, da hat er schon wieder ausgegeben... ;-(
Ich bins aber keinem Arzt oder Ärztin neidig, nur es geht immer um die Relationen, und Turnusärzte bleiben auch nciht ewig im Turnus.. ;-))


pa1984 antwortet um 09-02-2010 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ad biolix:

Mein Beispiel mit der Vermögenssteuer bezog sich auf einen 50 ha Betrieb. 1 % von 50 ha sind bekanntlich 0,5 ha. Das Beispiel ist sehr plakativ. Es zeigt aber das Grundproblem von Vermögenssteuern auf: es handelt sich letztlich um eine schrittweise Enteignung. Deshalb wird in Österreich eben in erster Linie der Gewinn aus dem Vermögen besteuert, und nicht das Vermögen selbst. Du schreibst meist sehr unreflektiert von Gewinn- und Vermögenssteuern, und ich vermute, dass dir der grundlegende Unterschied gar nicht bewusst ist.

Warum eine Bankensteuer eine Umverteilung von Unten noch Oben bedeutet: (Hab ich zwar schon 2 mal erläutert, aber gut, dann eben noch einmal). Eine Bankensteuer muß ja von irgend Jemanden bezahlt werden. Ich gehe nicht davon aus, dass die Bankmitarbeiter auf ihren Lohn verzichten werden. Also werden die Steuern vom Kunden bezahlt werden. Die Großkunden verhandeln meist sehr gute Konditionen. Die Superreichen haben ihre Steuer und Vermögensberater, die zahlen auch bestimmt nichts. Die kleinen und mittleren Anleger und Kreditnehmer werden es dann wohl zu bezahlen haben. Wer sonst?

Höhere Gewinnsteuern sind natürlich möglich, führen aber selten zu höheren Steuereinnahmen, weil Kapital ja bekanntlich sehr beweglich ist. Auch wenn du EU-weit einheitliche Steuern einführst, kann das Kapital immer noch nach Honkong wandern. Letztlich bezahlen jene Unternehmen die Zeche, welche aus dem Wirtschaftsstandort Österreich nicht flüchten wollen oder können.

Wenn der Staat wirklich zu Geld kommen will, dann wird er den Mittelstand anzapfen müssen.



biolix antwortet um 14-02-2010 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Patrick !

also darauf hat heute Christian Felber im Standard sehr sehr gut geschrieben...

da ist mir wieder noch mehr klar geworden das 1. auch öhne höhere Bankengewinnsteuern die bankkunden sowieso den Gewinnd er Aktionäre und der Manager zahlen, egal wie hoch die Steuer ist, und die Umverteilung noch stärker ist als ohne Steuer bin ich aber voll überzeugt.. ;-))

2. Vermögensteuer: wenn aber diese 50ha mehr als 1% abwerfen ist es keien Enteignung mehr, sondern eben nur eine Gewinnbesteuerung...;-)))
Und dasvon schreibt der Christian schön, alles diese Gewinne, die meisten eben aus Kapital, genauso eruiert und aufgenommen wie bei den Arbeitseinkommen und besteuert, na das wäre das fairste...udn wer will das nicht ?

also ich lege dir den Beitrag an Herz, inkl. das es natürlich ein Gesetz in Ö gibt , das das Geld das in Ö erwirtschaftet wird, nciht ausser Landes gebracht werden darf, um sich einer Besteuerung zu entziehen, daher ist die Geschichte mit " das Geld flüchtet..." wieder nur eine Ausrede mehr, inkl. dann sollen die Leute gleich mit gehen, aber dafür ists dann in Ö doch zu schön, oder ... ;-))

http://derstandard.at/1265852145886/Kommentar-der-anderen-Der-Staat-braucht-Geld--und-es-ist-nicht-schwer-zu-finden

lg biolix



biolix antwortet um 14-02-2010 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Apropos Nachsatz, vielmehr geht es um noch mehr Geld nach Ö zu holen, sonst würde man das bankgeheimnis für EU Ausländer nciht so schützen...

http://www.orf.at/100213-48023/index.html

lg biolix


Christoph38 antwortet um 14-02-2010 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nichts zeigt die Unseriösität von Felber besser als sein eigener Beitrag im Standard:

Er nimmt zB an, dass die Guthaben der Ausländer in Österreich mit 8% verzinst werden und leitet daraus ab, dass den jeweiligen Ländern enorme Summen entgehen.

Ich werde mich vermutlich an den Felber wenden müssen, um zu erfahren bei welcher österreichischen Bank ich auf 10% Zinsen komme, die 8% sind ja nur der Durchschnittswert.

Felber nimmt bewusst unrealistische Zahlen an, um hieraus seine Schlussfolgerungen zu ziehen.

Umgekehrt lässt er natürlich die Gegenleistungen der Banken bei der Staatshilfe elegant unter den Tisch fallen und stellt die Staatshilfe als Geschenk dar.

Fakten biegen, dehnen und strecken, abseits jeglicher Realität, das ist die Methode von Felber.

Christoph

PS: Im übrigen gartuliere ich den Attacklern, dass sie momentan so schöne Wellen vorfinden, auf denen sie mit ihren krausen Ideen surfen können. ;-)


Christoph38 antwortet um 14-02-2010 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ biolix
Da fällt mir noch was ein.
Ich finde die Deutschen derzeit recht amüsant, wie sie ihren reichen Steuerhinterziehern hinterherjagen und sich mit der Schweiz überwerfen für ein paar hundert Mio und gleichzeitig an den Krisengipfeln für Griechenland teilnehmen.

Die Deutschen werden die Hauptlast tragen, um die Griechen zu retten, die sich mit gefälschten Statistiken in den Euro geschlichen haben und weit mehr Steuern hinterziehen als die Deutschen.


pa1984 antwortet um 14-02-2010 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"wenn aber diese 50ha mehr als 1% abwerfen ist es keien Enteignung mehr, sondern eben nur eine Gewinnbesteuerung"

Genau aus diesem Grund werden in Österreich Gewinne besteuert, und nicht Vermögen. Ich vermute, du hast den Unterschied bislang noch nicht verstanden. Du schreibst von Vermögenssteuern und meinst eigentlich Gewinnsteuern.

Bei Gewinnbesteuerung liegen wir in Österreich im Mittelfeld. Bei Vermögesnbesteuerung liegen wir in Österreich im Hinterfeld. Und das ist gut so.

Natürlich müssen Gelder, die in Österreich erwirtschaftet werden auch in Österreich versteuert werden. Das passiert ja auch. Niemand kann jedoch verhindern, dass Kapital ganz legal ins Ausland verbracht wird und nach dortigen gesetzlichen Bedingungen versteuert wird.
Genau das wird passieren, wenn wir in Österreich an der Gewinnsteuerschraube drehen.
Genauso wie Wirtschaftsstandorte einem Wettbewerb unterliegen, unterliegen auch Kapitalertragsstandorte einem Wettbewerb.


edde antwortet um 14-02-2010 14:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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der mittelstand muss sich nur noch ein wenig gedulden, bis im oktober der wahlsieg häupls unter dach und fach ist....
dann waht a anderer wind-mit garantie

was mich in zusammenhang mit konstruktiven vorschlägen zur einsparung geradezu entsetzte ist dieser berlakowitsch--anstatt endlich in der agrarbürokratie auszumisten schlägt er einen betriebscheck für alle bauern durch die bbk-ler vor !!!! ich glaub der ist in einem anderen film.

mfg


biolix antwortet um 14-02-2010 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Abend !

also unseriös ist das wo du beginsnt Christoph zu sagen wo die Bankenhilfe das Geschäft für den Ö Staat wird, bitte um die Gewinne bis jetzt... ;-)))

das Gegenteil ist der Fall, verschwiegen wurde das banken die keien Gewinne schreiben nicht mal die 8% Zinsen zahlen müssen, ich werde mal bei unserem AIK auch ansuchen , da wir heuer keinen Gewinn hatten keine Zinsen zu zahlen...
WEiters muss der Ö Staat genau für da Bankengeld um 4,5% wieder selbst Geld aufnehmen, also der Gewinn wird sehr shr hoch werden.. ;-))

Ja und 8% im Schnitt Zinsgewinne bei Renditen, ich habe sogar noch ein gesperrtes Sparbuch mit 6% laufen, sonst müssten sie gar nicht ins Ausland gehen, bitte da waren die Jahre Zinsgewinne von 20-30% locker drinnen jährlich, kennst du echt keine Leut die dir erzählt haben, das sie vor der Krise das zigfache bereits verdient haben.. 8% hast sogar mit
Versicherungsschutz bekommen.. ;-))

Ackermann verspricht grad wieder 10-15% was gar nciht so abwegig ist wenn die Wiener Börse im Schnitt letztes Jahr erst wieder läppische 40% gemacht hat...

Also ich sehe nur Realitäten udn gute Vorschläge, was stört dich an Attac, seit dem beginn zeigen sie andere WEge auf, und haben mit vielen schon recht behalten...

Wo würdest du Milliarden einsparen und im gegensatz wieder holen ? Vom Mittelstand dens eh schon bald nciht mehr gibt... von der Arbeitskraft die eh schon über belastet ist etc. etc.

ja Patrick, den unterschied kenne ich, aber du anscheinend nicht so ganz, denn z.b. eine Vermögensteuer von 1% auf den Verkehrswert hat es noch nie gegeben, aber ERbschaftssteuer und Schnekungsteuer hat mri nicht weh getan, udn sollte auch eine Selbstversändlcikeit sein.. siehe Beispiel SChweden hast du es die Woche gehört, die haben schon vor Jahren alle Sozialleistungen leicht gekürzt, im Gegenzug aber auch die Vermögensteuern erhöht..
Mir kommt die Diskussion immer so vor als "ja wir müssen die kleinen Häuslbauer udn kleinen Bauern shcützen.." aber im Endeffekt schützt man, na ihr wisst eh wem.. ;-))))

lg biolix

p.s. ja christoph das mit den Griechen versteh ich nicht, na ja soll ja auch "Systemrelevante"
Staaten geben, ich bin gespannt wie das aus geht... wie gesagt , keine neuen SChulden mehr, du warst doch der größte ANhänger davon, was ist davon übrig geblieben ? Wo wäre das Wachstum ? also ich bin sofort dafür, back to the roots, und rauf auf die Welle.....;-))))


biolix antwortet um 14-02-2010 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Apropos eines noch Patrick, kennst du echt die Gesetze wie man Geld ins Ausland bringen darf ? Da fragt man sich dann warum die alle Mittelsmänner und Aktenkoffern brauchen, wenns eh so leicht geht...
Na du weißt schon warum ? ;-))

Ja und Christoph, hast du beim Christian Felber echt keine tollen Vorschläge vorgefunden die echt Umsetzungswert sind, ich meine doch, alle Einkommen aus Vermögen genauso besteuern wie aus Arbeit, inkl. Sozialversicherungspflicht wäre doch eine faire Sache, nicht ?
davon brauchen sich doch kleine Bauern nicht fürchten... ;-)))

lg biolix




Tyrolens antwortet um 14-02-2010 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der Grund warum die Erbschafts- und Schenkungssteuer fiel: Wer einen netten land. Betrieb geerbt hat, der musste die Steuer auf Basis des Einheitswertes bezahlen. Wer einen Geldbetrag erbte, musste die Steuer auf Basis dieses Betrages bezahlen.
Man zu richtig erkannt, dass dieses Vorgehen gleicheitswidrig ist. Sollte es jemals wieder eine Erbschafts- oder Schenkungssteuer geben, dann wird die auf Basis des Verkehrswertes erfolgen. Wir wissen ja, dass in AUT ein land. Betrieb recht schnell einen Verkehrswert von 2 Mio Euro erreichen kann. Wenn man, wie früher, von einem Satz von 12% ausgeht, dann schau ich mir das an, wie das ein Landwirt stemmen will.


pa1984 antwortet um 15-02-2010 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Im Vergleich zur Erbschafts- und Schenkungssteuer ist eine 1 %ige Vermögenssteuer sehr moderat.

Wenn du Banken unabhängig von ihrer Gewinnsituation zur Kasse bittest, dann ist das auch eine Vermögenssteuer. Welchen lenkungspolitischen Sinn sollte es haben, wenn wir das Eigenkapital von Banken schwächen? Eine künstliche Verlängerung der Krise? Eine Vernichtung von Steuergeld, dass wir zuvor in diese Banken gepumpt haben?

Es gehört nun mal zu den Merkmalen einer freien Gesellschaft, dass jeder frei über Eigentum verfügen kann. Dazu gehört natürlich auch, dass Vermögende über ihr Vermögen verfügen können. Wenn Vermögen ordentlich versteuert wurde, kann es natürlich ganz legal ins Ausland verbracht werden. Das gehört zu den Grundfreiheiten. Willst du das tatsächlich abschaffen? Nenne mir ein demokratisch organisiertes Land, in dem das Eigentumsrecht auf diese Weise eingeschränkt wird. Was passiert dann mit dem ausländischen Vermögen, dass in Österreich veranlagt ist? Darf das auch nicht mehr verbracht werden?





biolix antwortet um 16-02-2010 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lei lei !

ach 12% waren das, ist mir gar nicht aufgefallen beim letzten "Erben" vor 10 Jahren... ;-))

Aber gleich Abzuschaffen, und an die letzte Stelle zurückzufallen in der EU bei Vermögensteuern ist ja wohl nciht die Lösung, könnte man ja auch Absenken den Steuersatz..
Nich umsonst hat gerade der DM Chef eine Initiative der Millionäre in der BRD gestartet, wo sich schon 100 Millionäre gemeldet haben, die sich für eine Vermögensteuer stark machen, um die weige Umverteilung von unten nach oben ein wenig zu bremsen...

Ja Patrick, 1 % ist sehr Moderat ? wie oft erbst du ? alle 10 Jahre ? ;-))))

das würde bei der letzten Erbschaftssteuer die 12% war, dann umgerechnet 1,2 % pro jahr betragen, aber da man im Schnitt eher nur alle 40-50 Jahre was verebt nehme ich mal an, wären es umgerechnet, sehr sehr wenig, und ein Steuersat von 0,1% wäre auch schon was...

zu den Banken: also was jetzt, wirds ein Geschäft für den Staat wie es verspr9ochen wurde udn siehe Christoph auch alle glauben, oder müssen wir sie ewig stützen und die Kleinen Sparer und Kreditnehmer wie du richtig schreibst zahlen so oder so die zeche ? ;-))

Künstliche Verlängerung der Krise, wo ?? gute banken die anscheinend ordentlich Wirtschaften schreiben schon wieder Milliarden Gewinne.... wo ist die Krise bei denen ? oder der Aufbau der nächsten noch größeren Blase ? ;-))

bzw. wurden die Gehälter um 20% gekürzt, hast du davon was gehört ? ich meine wenn wir sparen müssen, sie doch auch, irgend wie haben sie ja auch selber Schuld, oder ? ;-))

Freier Geldverkehr: ja habe ich dich ja zu erst gefragt, wozu sie dann Vermittler udn Geldkoffer brauchen, wenn alles so "Grundfrei" ist, und eh alles schon versteuert ? ;-))

Na ja und nach Ö soll ja gerne alles, egal ob Schwarzgeld oder nicht, eingeschleust werden, das hatten wir ja schon, Ö ist eines von vielen "Steuerflüchtlingsländer" wo solche Leut geschützt werden, udn du das auch tust, warum ?

Aber dir muss auch klar sein das jede Steuer eine Umverteilung ist, und kein "wegnehmen" und das gibt es in jedem demokratischen land, udn darum die frage zurück, woher nehmen die nötigen Einnahmen und warum hats in Schweden mit höheren Vermögenstuern geklappt inkl. neues aus Frankreich....

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,677872,00.html

na schau, dan würden auch die Ö Banken mit ihren Töchtern in den Steuerparadiesen, wieder das zahlen was ihnen zusteht...

lei , lei biolix





biolix antwortet um 17-02-2010 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Abend !

gerade an einem fasttag gefällt mir der u.a. Artikel, und speziell für den Christoph, der spricht sogar von 20-30% Verzinsung... ;-))

lg biolix

p.s. ist da nicht der konservative Unterberger jetzt Chefredakteur bei der Wiender Zeitung ?


Pressestimmen/Medien/Politik/Vorausmeldung

2010-02-17 / 18:36:45 / Wiener Zeitung

Wiener Zeitung: Leitartikel von Reinhard Göweil: "Banker sollten Demut üben"
Utl.: Ausgabe vom 18. Februar 2010 =

Wien (OTS) - Banken dürfen in Island Geld versenken. Banken dürfen
sich vom Staat retten lassen. Banken dürfen sich sehr billiges Geld
von der Notenbank ausleihen, um damit hoch verzinste Staatsanleihen
zu kaufen. Banken dürfen so gut wie keine Sparzinsen auf täglich
fällige Guthaben zahlen, dafür aber hohe Zinsen bei Krediten
verlangen.

Banken dürfen aber keine Steuer zahlen, um das aus dem Lot geratene
Budget zu entlasten. Und wenn, dann dürfen Banken jetzt schon wissen,
dass dies an die Kunden weitergegeben wird.

Es ist zu vermuten, dass die Chefs der großen österreichischen Banken
bereits wissen, dass sie mit dieser Argumentation beim Bankengipfel
kommenden Montag im Bundeskanzleramt nicht durchkommen werden.

Es wird eine Form der "Banken-Steuer" kommen, im Zuge der Maßnahmen
zur Reduzierung des Budgetdefizits. Die SPÖ ist dazu wild
entschlossen, die ÖVP ist auch dafür, lässt in der politischen
Debatte aber den Sozialdemokraten gerne den Vortritt. Die meisten
Banker stehen der ÖVP nahe. Bei dieser Abgabe dürfen andere
"Marktteilnehmer" (wie es schön heißt) nicht vergessen werden. All
die "Hedge Fonds" oder sonstigen Investmentgesellschaften sollen
ebenfalls mithelfen, das Budget zu sanieren.

Die Drohung mit Abwanderung ist nicht ernst zu nehmen. Ernst zu
nehmen ist hingegen der Hinweis der Banken, dass sie durch die Krise
ohnehin gezwungen sind, ein höheres Eigenkapital zu halten. Eine
Steuer würde diese Bemühung beschädigen. Die Antwort darauf ist
relativ simpel. Die Banken werden ihren Aktionären klarmachen müssen,
dass die Zeiten hoher Gewinne vorbei sind. 20 bis 30 Prozent
Verzinsung aufs eingesetzte Kapital pro Jahr hat genau zur Krise
geführt und die Banken in Risken geführt, an deren Verarbeitung sie
nun hart knabbern.

Die Steuer ist vor allem dort sinnvoll, wo die Risken entstehen. Der
sogenannte "Eigenhandel" einer Bank war bisher weitgehend von
Belastungen verschont. Eine Steuer darauf wird dieses Geschäft
zurückdrängen - eine sinnvolle Maßnahme. Dabei von "Sparbuchsteuer"
zu reden, ist nicht besonders sinnvoll. Etwas mehr Demut würde den
Bankern in dieser Phase besser stehen.

Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/leitartikel

Rückfragehinweis:
Wiener Zeitung
Sekretariat
Tel.: +43 1 206 99-474
mailto:redaktion@wienerzeitung.at
www.wienerzeitung.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/454

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0257 2010-02-17/18:36

171836 Feb 10



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