Steuersenkungen wären ein fataler Weg

Antworten: 13
Hirschfarm 08-01-2010 08:42 - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Josef Pröll gestern in der Zib2 über Volksabstimmungen:
Das wäre ein gefährlicher fataler Weg weil dann lassen wir über Steuersenkungen abstimmen und das würde uns nicht auf den Erfolgsweg für Österreich bringen.
I man i tram.
Das ganze Interview unter Orf.at



Fallkerbe antwortet um 08-01-2010 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg

In der Volksabstimmung sollte dann aber auch klar zum ausdruck kommen, wo die Steuersenkungen eingespart werden. Ansonsten ist es unseriöser Populismuss.
Genauso wie wenn (steuer)Geld für diese uns jenes gefordert wird, ohne die Gegenfinanzierung klar auf den Tisch zu legen.

Man sollte es mal probieren, obwohl ich mir wirklich nicht sicher bin, das die Österreicher so verantwortungsbewusst wie die schweizer mit ihren Stimmen umgehen. Einzelne Bundesländer machen schmerzhaft deutlich, das mit populismuss bei uns noch sehr viel (kaputt) zu machen ist.

mfg



Christoph38 antwortet um 08-01-2010 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Gegenüber unseriösen lauten Rufen nach mehr Geld erklingen, ohne eine Gegenfinanzierung auf den Tisch zu legen, lob ich mir doch unsere seriöse Regierung, die als Gegenfinanzierung häufig angibt: Wirtschaftswachtum, Verwaltungsreform, Einsparungen, e-government etc.


Hirschfarm antwortet um 08-01-2010 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Ich geh davon aus, das sich 80% der Staatsausgaben einsparen lassen. Verteilt auf 20Jahre wären das 4% pro Jahr. Das wären umgelegt aufs Jahr ca.3Mrd€(Staatsbudget mit 70Mrd angesetzt). Oder umgelegt auf den Staatsbürger etwas weniger als 400€ pro Kopf. Oder 1€ pro Kopf und Tag.
Ist meine Milchmädchenrechnung falsch oder wäre es so einfach?


biolix antwortet um 08-01-2010 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Na endlich sagt er die Wahrheit... ;-))))

Weil für die Banken muss doch viel geld da sein... für anderes dann eher nicht so....

lg biolix


biolix antwortet um 08-01-2010 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Habts euch eco auch angesehen ?

Also wer da von "freier Wirtschaft" spricht, udn die Amis machen was sie wollen in der Geldpolitik, ich meine der hat jeden normalen Menschenverstand abgegeben.. ;-))

http://tvthek.orf.at/programs/1346-Eco/episodes/1078059-Eco--Europas-Angriff-auf-den-Dollar

lg biolix

p.s. Apropos, warum verlangt eigentlich kein normal denkender Politiker das Bankenlöhne nichtmehr leistbar sind, udn von Bonis will ich gar nicht mehr reden ? Wie geht das echt das ich Tschari gehe, und ich verdiene fast das selbe, oder wurde wo um 50-70% gekürzt ??




edde antwortet um 08-01-2010 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
also grundsätzlich hat der pröll schon recht. eine regierung muss regieren und das volk muss es sich genau ansehen und bei wahlen entsprechend handeln.
man stelle sich bloss vor, die einzelnen gemeinderäte würden über sämtliche bauvorhaben entscheiden.da hättes zb zwischen den feuerwehrzeughäusern von ober-und untergriessbach eine schnellstrasse und am hauptverbindungsweg zum anderen eventuell sozialistisch geprägten nachbarort eine schotterstrasse.

steuersenkungen werden gerne als motor für beschäftigung durch privatkonsum argumentiert ,was auch als momentaufnahme betrachtet teilweise richtig ist.
teilweise deswegen, weil privatekonsumartikel zu rund 60 prozent importiert werden.
steuersenkungen müssen immer mit budgetärem spielraum einhergehen ,und diesen haben wir heute weniger als in irgend einer zeit nach dem zweiten weltkrieg.
fast ebenso lange wird von verwaltungseinsparungen gesprochen-passiert ist bisher immer das gegenteil.ein längst verstorbener BH-Beamte sagte vor rund 40 jahren zu menem nachbarn "lang kann das nimmer so weitergehn, stell dir vor wir sind im amt bereits 30 Leute"
heut sind es dort rund 135.

die kommenden jahre werden allerdings einen völlig andere einsparungsdruck als bisher gekannt bringen, da gilt nämlich das gefürchtete "Diktat der leeren Kassen".
hoffentlich geht alles in halbwegs sozialen frieden über die bühne, aber es wird schwer werden.

mfg





edde antwortet um 08-01-2010 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
mit den banken geb ich dir recht, biolix.
wo steht es denn eigentlich geschrieben, dass das mädchen hinter dem bankschalter einer staatlich gestützten bank die hälfte mehr verdienen muss als das mädchen an der wursttheke vom spar? spar schreibt schwarze zahlen und braucht und hat keine staatshilfe beansprucht.

mfg


biolix antwortet um 08-01-2010 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Mahlzeit Edde !

nein so krass will ich das auch nciht,denn die hinter der Wursttheke verdient meienr Meinung nach schon sehr wenig... aber alle Privilegien inkl. eben die ein bisschen höher sind in der Leiter, da müsste angesetzt werden.. ;-)))

lg biolix

p.s. zum 1. Beitrag gebe ich dir recht, nur der soziale Friede,siehe "Ausländerthema", die an fast allen schuld sind, wird hoffetnlich nicht noch schlechter.. weil in einem Atemzug Milliarden für die banken, und ja nciht reden von einer "Reichensteuer", aber sofort wieder Richtung "Tranparenzkonto" und Sozialhilfebezieher zu schielen, das passt überhaupt nicht zsam...


Fallkerbe antwortet um 08-01-2010 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
hallo

man muss aber schon fair sein, für das fiasko der Banken kann das Mädchen hinterm bankschalter nur wenig dafür. Der Fisch beginnt meist am Kopf zu stinken. Demnach sind "Boni" für Betriebsführer in den roten Zahlen und Pleitebanken natürlich unfug.

Die frage ist aber schon, wieviel Einkommen wir Bediensteten und Betriebsführern von Staatlich gestützten Betrieben zubilligen. Und auch wieviele betriebswirtschaftliche Fehlentscheidungen und misswirtschaft wir durchgehen lassen, bis wir die Staatshilfen drosseln oder gar einstellen.



mfg


Tyrolens antwortet um 08-01-2010 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Was ist denn ein Banker?

Geht mal zu eurer Hausbank und fragt, was der Direktor dort kassiert. Ich kann es euch sagen: Die meisten Regionalbankdirektoren gehen mit EUR 2.000,-- bis 2.500,-- netto heim.

Dass man am Schalter mehr verdient als als Wurstverkäuferin liegt daran, dass auch die Anforderungen um einiges höher liegen, die Verantwortung sowieso.


Pröll steht so wie jeder Politiker auf's Steuer Einnehmen, weil das heute der einzige Weg ist , noch Macht auszuüben. Also Landwirt kennt man dieses System gut genug, aber auch sonst weiß jeder, wie Wahlen gewonnen werden. Im Dorf durch den Bau eines neuen Feuerwehrhauses, auf Landesebene durch die Einführung eines Bürgergeldes und auf Bundesebene durch Abwrackprämien...


Hirschfarm antwortet um 08-01-2010 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Das der Staat (dazu zähle ich auch die Bundesländer) ein schlechter Betriebsführer ist gilt als erwiesen. Deshalb wäre es meiner Meinung nach richtig wenn sich der Staat in die Wirtschaft nicht einmischen würde, bzw. sich dort wo er massiv interveniert sich langsam zurückzieht.
Soll heißen: Alles Staatsvermögen wird privatisiert. Alle Leistungen die der Staat bisher erbracht hat entfallen entweder oder werden von privaten Anbietern angeboten.
Das größte Problem ist nämlich das alle glauben der Staat müsse für alles unentgeltlich aufkommen. Weil das Sprichwort "Was nichts kostet ist auch nichts wert" noch immer gilt funktioniert das leider halt nicht.


org antwortet um 08-01-2010 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Tyrolens, du hast mit diesem Beitrag recht! Die ersten drei oder vier Hirarchiestufen verdienen auch in einer Bank nicht viel. Dazu kommt, dass heute der Verdinst zumeist auch an den Verkaufserfolg gekoppelt ist. Somit wird sicher kein Cent zuviel bezahlt. Ich weiß von vielen, die auf einer Bank begonnen haben und beim nächsten Jobangebot anderweitig zugegriffen haben, weil sie dem Verkaufsdruck nicht gewachsen waren.


Hirschfarm antwortet um 08-01-2010 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steuersenkungen wären ein fataler Weg
Bei den Bankdirektoren die ich kenne ist das Gehalt nur mehr nebensächlich. Die sind alle Immobilienkaiser.


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