Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?

Antworten: 39
Nachdenker 06-01-2010 15:12 - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Grüß eng

landwirtschaft ist im grunde eigentlich ein arbeitsplatz der großteils durch generationswechsel weitergegeben wurde.da gab es einmal zeiten da hatten etliche personen (zweistelliger bereich) ihren arbeitsplatz auf den hof eines bauern.heute ist man mancherorts schon froh wenn man sich diesen wenigstens für die ehefrau erhalten kann (ist dieser wegrationalisierender vergangene und noch zukünftiger landtechnikfortschritt nun fluch oder segen? ist aber ein anderes thema) wenn nun ein landwirt sich diesen arbeitsplatz durch einen neubau des stallgebäudes (die freude an der landwirtschaft und das zugehörige können hat er ) erhalten will und dabei bauland veräußert um nun nicht sein leben lang sein eigener knecht zu sein bzw durch arbeitsüberlastung seine eigene gesundheit auch noch auf spiel setzten muß ist das für mich doch ein gangbarer weg und doch von vielen verpönt. ist es wirklich so schlimm wenn im grundbuch nun statt 35ha8935m² nur mehr 35ha8085m² steht weil er850m² verkauft hat und jetzt dafür gut schlafen kann weil in nicht die angst quält das in die schulden bzw zinsen auffressen. ja ja ich weiß schon es müßten diese rückzahlungen aus dem laufenden betrieb erwirtschaftet werden aber wenns nicht so ist wie wir wissen . ist es wirklich besser so lange zuwarten bis es unabwendbar ist und sich der grundverkauf im ha bereich bewegt auch das gabs schon einmal wenn man in hofchroniken nachliest sieht man das besitzerwechsel dort und da gang gebe war.um auf den punkt zu kommen wenns nicht für eigene bedürfnisse(zbspl weltreise) nichts verschleudert nur der fortbestand der landwirtschaft und damit die verbundenheit zur heimat vorerst einmal wieder abgesichert wird und dabei der landwirt weiterhin ein fröhliches gesicht behält geht bei sehr vielen bauern ab(nur mehr finstere gesichter) kann ich mit dieser problemlösung gut leben meinen segen hätte er
gruß h



Haa-Pee antwortet um 06-01-2010 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
das ist für mich kein nachhaltiges betreiben eines betriebes das ist subventionierung eines hobbys durch höherwertige massnahmen in dem fall die umwidmung von grün ind bauland mit anschliessendem verkauf!

prinzip finde ich das eher sogar pervers bauland zu verkaufen dass ich stallbauen kann!

entweder der stallbau finanziert sich durch das projekt ansich oder ich lasse es bleiben!

weíl mit einer baulandsubvention wird selbst ein im grunde genommen unwirtschaftliches projekt rentabel aber natürlich kann jeder mit seinem geld machen was er will.

wenn jemand gerne melkt aber isch keinen stall leisten kann soll er bauland verkaufen und sich die bude mit kühen anfüllen .....nur daf er sich nicht wundern wenn die baulandkäufer sonntags ihre ruhe haben wollen und auch sonst mit dem wirtschaftsdünger des neue stalles keine freude haben!.....

fakt ist wenn sich eine investion nur mit bauland realisieren lässt ist es eine verlorene investion weil das ein dauerndes nachschuss geschäft ist

gute geschäfte finanzieren sich von selbst das ist dann die goldene finanzierungsregel !
ein gutes geschäft macht sich keine gedanken wegen kredite
ein gutes geschäft macht sich nur gedanken ob die eigenkapitalrentabilität pa nun 4%oder 12% sind!

aber davon ist landwirtschaft durch die bekannten gründe lichtjahre entfernt....


Jophi antwortet um 06-01-2010 15:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Mach Dir da keine Gedanken, das ist schon in Ordnung wenn Du Bauplatz verkaufst.
Eine Sünde wäre es vielleicht, wenn Du Feld verkaufen müßtest weil Du schlecht wirtschaftest oder viel Geld verbrassen würdest.

Jophi


browser antwortet um 06-01-2010 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Keine einige die so denken weniger nein grund dazukaufen ja
unsere gemeinde hatt einen ha wald um 20000 euro verkauft
natuerlich vorher das holz kahlgeschnitten

gekauft hatt den 1 ha ein nachbar mit schraegen kuechenboden



Gulla antwortet um 06-01-2010 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
@ jophi, daß blöde daran ist nur, die meisten leute wissen oft nicht, daß der stall durch grundverkauf finanziert wurde, und dann heißt es wieder, die bauern jammern nur und können sich eh die neuersten stallungen, traktoren, maschinen, häuser ......... leisten, also schlecht kann es dann der landwirtschaft nicht gehen.
lg gulla


Fallkerbe antwortet um 06-01-2010 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Hallo,

Natürlich hat jeder Grundeigentümer das Recht, seinen Grund auch zu veräussern.
Ob er damit ein übertriebenes Hobby finanziert, oder sich von den Schuldlasten Betriebswirtschaftlicher Fehlentscheidungen befreit geht nur ihn selbst was an.

. Ausserdem hätte die Bauwirtschaft grosse Schwirigkeiten, wenn die Bauplatzbauern nicht die Baugrundstücke verkaufen würden. Ohne erwerbbaren Baugrund wäre mancher Häuslebauertraum bald ausgeträumt.


mfg



Teuschlhof antwortet um 06-01-2010 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Also ich finde das verkaufen von Bauland nicht schlimm denn wie schon erwähnt wäre da jeder Häuslebauertraum sofort im keim erstickt.
Ich habe selbst leider keinen Baugrund kenne aber einen Fall der Bauland verkauft hat und dann Stall gebaut hat Maschinen kaufte und sogar noch Wirtschaftsgrund dazugekauft hat. Im Endefekt ist durch den Bauland verkauf der betrieb modernisiert worden und sogar noch vergrößert. Also was spricht dagegen?
Ich sehe den großen Vorteil das dieser Bauer sicher ruhig und gut schlafen kann.


ginzo antwortet um 06-01-2010 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Baulandverkauf - Todsünde.

Ich habe heute beim Zahnarzt eine STERN-Illustrierte in die Hand genommen
und folgendes gelesen:

Produktion eines Herrensakkos

Preis Stoff (aus Italien) Euro 30,--
Kosten Nähen (in Bosnien) " 24,--
Transport " 2,--
Steuern ............................... " 3,--
Deckungsbeitrag des
Prod.-Auftraggebers ........ " 41,-- =gesamt Euro 100,--

Rohaufschlag des Textil-
händlers (Kaufhaus) 118 % ............................................. + 118,--
da wären wir bei ..........................................218,---
Im Geschäft hängt das Sakko dann mit Euro 249,--

Wie sieht da die Kalkulation in der Landwirtschaft aus?????
z. B. in der Stiermast, oder bei der Milchkuh,
oder im Getreidebau, beim Mais der Zinsanspruch allein
vom Grundbesitz??
Ich will viele mal die Augen öffnen und zum Nachdenken anregen.

Tatsache ist, läßt man ein Grundstück von 1 ha mal vom Geometer
vermessen (daß es im Grenzkataster aufscheint), so muß man dies
20 Jahre (!!!) bewirtschaften, daß man die Kosten von Euro 900,--
der Vermessung durch die Bewirtschaftung des 1 ha einmal
herinnen hat. Und wie geht das weiter????

Wieviele Erbschaftseuronen, Eurobeträge von Bau-, Gewerbe-u.
Schottergrundverkauf stecken in ldw. Gebäuden und Maschinen-
investitionen, dazu kommen noch Euronen von unselbständiger
Tätigkeit, wie Gemeindekassier, Klassifizierer, AMA-Kontrollor,
Kammerfunktionär, Hagelschätzer, und noch viele unbekannte
Geldquellen unseriöser Art ...... wenn das alles dokumentiert
würde????


ginzo antwortet um 06-01-2010 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
@Teuschlhof,
ist ja eh toll, wenn man um 100,--Euro/m 10.000 qm verkaufen kann
und dann um 3 Euro /qm Acker kaufen kann, hat man die 30fache
Grundvermehrung und wenn man der Grundverkehrskommission
gut gestimmt ist, gibt es auch keine Schwierigkeiten.
Dann ist das ähnlich der Bibel: aus fünf Broten und fünf Fischen
wurden 10.000e satt. Diese Menschen können auch landwirtschaften
und andere müssen still sein, und womöglich vom zänkischen
Weib dressieren lassen.


50plus antwortet um 06-01-2010 18:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
@Nachdenker

Mach dir keine Sorgen, wegen Baugrundverkauf, wenn's im Stall gut läuft (und darauf sollst du dich konzentrieren), dann hast einen ordentlichen Vorteil gegenüber einem Bauern, der beim Stallbauen Schulden macht. Vielleicht bringt der Stall soviel, dass du dir einmal davon Ackerland kaufen kannst.
Und was die Leute sagen, vergiß ganz schnell. Die meisten davon haben nur Neid!

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg!

lg
50plus


tiroler antwortet um 06-01-2010 18:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?

@ Nachdenker
ich würde es genauso machen. bei über 35 ha machen die 85o m2welche dann weniger sind
nichts aus.
mfg. Heinz


helmar antwortet um 06-01-2010 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Nein, ist er nicht, aber die Frage ist, wie weit der zu verkaufende Baugrund vom Betrieb weg ist........mein Vater verkaufte 1965 2000m2 am Rande einer Wiese, ebene Fläche, und mit dem Geld daruas kam eine Zentralheizung und ein Bad und WC ins Haus. An und für sich kein Problem, nur dieses Haus, etwa 300 m von unserem Hof entfernt, ist schon öfter weiterverkauft worden, und der der zeitige Besitzer, der 6. macht einem die meiste Freude, wenn er nicht da ist......
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Hirschfarm antwortet um 06-01-2010 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Der Baulandverkauf zählt deshalb zu den Todsünden weil der Neid der Nachbarn die keinen Baugrund haben grenzenlos ist.
Abgesehen davon ist es sicher besser einen Stall zu bauen als Papierschnipsel zu kaufen.
( den Stall nicht zu klein bauen das sich das Stallgehen auch auszahlt)


HPS antwortet um 06-01-2010 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Ich muss sagen, der Baugrundverkauf mancher Orts rentiert sich durchaus. Bei uns in der Gegend kostet ein Quadratmeter zwischen 80,- und 200,- euro je Quadratmeter. Die 200,- euro werden für Super Aussichtslagen bezahlt, also in Hanglagen die sich als Wald oder Hutweide eignen. Wenn ein Landwirt 10.000m^2 Hutweide um 200 euro verkauft kann er sich durchaus eine schöne kleine Landwirtschaft zukaufen, eventuell im Ackerbaugebiet. Oder das Geld gewinnbringend in Aktien oder Gold investieren. Ich bin leider kein Baulandbesitzer, dafür fehlt mir der politische Einfluss. Bin auch nicht mit derart brauchbaren Hanglagen/Aussichtslagen gesegnet, deshalb würd ichs bei mir mit realistischen 80,- bis 120,- euro ansetzen. Ist grundsätzlich auch nicht wenig für die unbrauchbaren steinigen Wiesen die dafür in Frage kommen würden.

Kenne auch jemanden, der hat einen 1,5 ha großen Acker mitten in einer Wohnsiedlung. Im Frühjahr geht er fleißig Müll sammeln und wenn er Mais anbaut hat er im Randbereich einen eher dürftigen Ertrag. 150,-euro sind ihm pro m2 geboten worden, er verkauft nicht, er möchte seinen Kindern kein schlechtes Vorbild sein. (Der Acker ist ca 8 km von seiner Wirtschaft entfernt!).



Chris86 antwortet um 06-01-2010 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Hallo
Ich bin zwar mit hanglagen gesegnet aber leider nicht mit Bauland und auch meiner meinung sollte sich so ein projeckt selbst finanzieren


Chris86 antwortet um 06-01-2010 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Jeder der Bauland verkaufen muss um seinen Betrieb zu optimieren tut mir leid.


joholt antwortet um 06-01-2010 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Ich bin auch in so einer gegent wo die obere grenze die 200€ übersteigt nur für kulturgrund ist halt auch ein entsprechender betrag zu bezahlen wenn man überhaupt einen zu kaufen bekäme.
das problem beim bauplatzverkauf ist meinermeinung nach der das der erste der schwerste ist und dann gehts immer leichter weil wer einmal wegen finanzieller schwierigkeiten einen verkaufen muß der wird sicher seinen finanzielle einstellung nicht endern weil er ja sieht das man mit einem bauplatz seine probleme leicht lösen kann und somit geht es weiter und weiter.
mfg


Felix05 antwortet um 06-01-2010 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Hallo,

für mich ist das keine Sünde, warum auch? Eigentum verpflichtet. Wenn einer eben Bauland zu verkaufen hat und damit wieder in den Betrieb investiert oder in sein Wohnhaus ist das für mich in Ordnung.
Wer in Luxus investiert, hat auch Recht. Fakt ist doch, dass jeder mit seinem Eigentum machen kann, was er will, oder?

Hätte ich die Möglichkeit, mit Landverkauf Geld zu verdienen, würde ich die Einnahmen dritteln:

- ein Drittel im Wirtshaus vertun
- ein Drittel mit den Mädels und den Rest:
- einfach verprassen.

Gruß, Lutz!




joholt antwortet um 06-01-2010 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
@ Felix 05
Und genau das machen ja auch einige von diesen was baugründe verkaufen:-)))
manche haben sogar den ganzen hof so verkauft und leben nun in einer sozialwohnung der gemeinde. die hemmschwelle sinkt pro m² aber mir ist egal dafür kann man ja ab und zu einen kaufen.
mfg


Humer antwortet um 06-01-2010 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Baugrundverkauf ?!
Die Landespolitiker und Sachverständige sind ja hellauf: wennst einen Nachbarn hast der Ing. ist siehe auch obgen. dich kaufen will, da heist`s von den obgen." Die beabsichtige Umwidmung als unorganische und großflächige Erweiterung eines Wohngebietes, verbunden mit einer erheblichen Beeinträchtigung eines zusammenhängenden Agrarraumes dar."
Die Siedlung besteht schon über 50 Jahre und würde erweitert !


Chris86 antwortet um 06-01-2010 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen was er mit seinem eigentum das er wahrscheinlich geerbt hat anstellt. Aber meine meinung ist wer es nötig hat Grund zun verkaufen um sich einen Stall zu Bauen sollte die Landwirtschaft besser sein lassen.


eiskalt antwortet um 06-01-2010 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
hallo
Is jeden selber überlassen, ich kann nur eins sagen, wir hatten vor ca.13 jahren einen kleinen Baugrund Acker mit 2800 m² im Bauland, er war zur bewirtschaftung nicht sehr praktisch, wir entschieden uns den Acker zu parzellieren,aufschliessen,usw... eine Parzelle blieb für die schwester über den rest verkauften wir und kauften uns einen Acker mit 5,5 ha mit 80 Bodenpunkten in ebner Lage, ca. 1/3 wurde mit eigenen Mitteln noch finanziert, aber ich denke es war ein gutes geschäft, ich freue mich jedes mal wen ich den neuen acker bewirtschafte .


Kallo antwortet um 06-01-2010 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Die beste Fruchtfolge lautet:
Grünlland-Schottergrube-Deponie- Bauland.


dresan antwortet um 06-01-2010 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Grundsätzlich bin ich der Meinung ein Wirtschaftszweig sollte sich von selbst rechnen. Was aber nicht ausschliesst das man kurzfristig von einer anderen Quelle etwas anzapft nur sollte es eine sinnvolle Investition sein mir der ich bald Gewinn mache.
Besser eimal was verkaufen als ewig die Raten abzustottern so kann man neu durchstarten
und hinkt nicht ewig hinterher .


schoosi antwortet um 06-01-2010 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
genau so eiskalt ist es,

jeder soll und muß es als Unternehmer selber wissen, wie und was er macht. Und weil eben großteils der Neid dahintersteckt, darum muß man sich eben da "Maul" zereißen.

Wieviele Landwirte haben schon eine riesige Richtmenge verkauft, nach außen auch nicht sichtbar wo die "KOHLE" liegt, Diese aber auch schon mitübertragen wurde beim Besitzwechsel!

Und wenn ich mir einen Job suche und ausübe und die Kohle in die Lanwirtschaft stecke, ist es auch mein Kaffeesuud. Ist halt mein Hobby.

Soweit meine Sicht zum Veräußern eines Grundstückes


eiskalt antwortet um 06-01-2010 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Sind wir uns doch ehrlich, ich kenne genug nebenerwerbsbauern die ihren lohn in den betrieb hineinfinanzieren und dan über die landw. jammern oder is doch auch nichts anderes ??? Und noch besser wenn sie dan in den ruhestand gehen dann pachten sie noch genug dazu damit sie dann ihren traum in der pension ausüben .


Johannfranz antwortet um 06-01-2010 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
genauso wie jeder Konsument das Recht für sich in Anspruch nimmt ,sein Geld auszugeben wofür er will,hat jeder Landwird das Recht genau das selbe zu tun,oder etwa nicht ?
Gleiches Recht für alle ! Obs dem einen oder anderen passt oder nicht !


Nachdenker antwortet um 06-01-2010 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
hallo

nein es geht nicht um mich ist nur eine gedankenspielerei weil ich mitleid mit landwirte habe die stallungen herbauten und nun mit produktionpreise konfrontiert sind mit denen man nicht gerechnet hat und auf der anderen seite hier im forum eine ablehnende haltung gegen grundstückverkaufe relativ oft erkennbar ist.
ist es trotzdem ein hobby wenn durch diesem schritt zukünftig die laufenden kosten bzw der lebensunterhalt erwirtschaftet werden wird jeder arbeitnehmer macht nichts anderes arbeitet um laufende kosten und lebensunterhalt zu verdienen hat halt ein fixeinkommen.
ja mancher kosument glaubt wir hätten geldscheisser im stall stehen nur wie kennt er ob du durch diesen stall verschuldet oder aus genannten gründen schuldenfrei wirtschaftest und irgendwann wirst in ein stall gebäude investieren müssen wenn du landwirt bleiben willst.
zur sonntagsruhe bzw verständnislosen nachbarn:muß nicht der der auf dem land wohnen will auch mit landwirtschaft rechnen (mit was sonst)
baugründe kosten vermulich um die 150;-euro hoflage ist der speckgürtel um salzburg.
ubertrieben vormuliert würde es absolut keine freiwilligen grundverkäufe geben könnte es vieleicht sogar enteignungen geben irgendwo müßen die leute doch wohnen (reine spekulation) ist aber mit sicherheit keine hauptaufgabe der landwirtschaft.
zusammenfassend : haben wir nicht alle das gleiche problem das landwirtschaftliche produktpreise fallen doch rechnungen fortlaufend bezahlt werden müssen nur das jeder anders reagiert ob er nun als arbeiter in den nebenerwerb geht fürn maschienenring arbeitet eine holzarbeit übernimmt in die zimmervermittung einsteigt sich als klauenpfleger spezialisiert einen winterdienst annimmt pferde einstellt oder seine landwirtschaft ausbaut bzw zupachtet er verdient dabei für sich und seiner familie den lebensunterhalt somit weiß ich nicht warum nun der oder der andere der bessere bauer sein soll
gruß h


karl65 antwortet um 06-01-2010 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Jeder ist seines Glückes selber Schmied.
Wenn diese Maßnahme mit einem verkauf eines Baulandes auf längere sicht die
besser lösung ist ,wieso soll man dass nicht tun. Nur leben vom Baulandverkaufen
soll man aber nicht,sonst geht es mit der Substanz zu Ende.
Und ich glaube mann sollte aber auch einen Unterschied kennen (dass dass Geld
des Verkaufes dem Betrieb auf irgend einer Art gut tut)


Tyrolens antwortet um 07-01-2010 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Es kommt immer auf dein Einzelfall an. Und was man mit dem Geld macht. Wenn die Rendite beim Verkauf größer ist als würde man den Grund behalten, dann ist das schon mal ein Grund für den Verkauf.
oder wie es bei uns ist - da gibt's genug Grundstücke, die sind aus landw. Sicht völlig uninteressant, aber als Baugrund 400 Euro wert. n diesem Fall stellt der Grund also eine reine Wertanlage her und kann es sinnvoll sein diesen Baugrund zu verkaufen und sich dafür einen netten Acker in guter Lage zu kaufen, der dann sowieso auch irgendwann Bauland sein wir.
Im Münchner Umland haben es Betriebe durch solche klug und taktisch angelegte Verkäufe und Käufe auf ansehnliche Betriebsgrößen gebracht.
bei uns im Dorf haben wir ebenso einen, der hat es auf diese Weise von 5 auf 25 ha gebracht, inkl. schöner Hofstelle und was weiß ich noch allem.


Christoph38 antwortet um 07-01-2010 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Die Formulierung der Frage entspricht typisch bäuerlichem Denken.
Ein wirtschaftlicher Vorgang (Baulandverkauf) wird auf eine emotionale Ebene gestellt.

Für mich ist es selbstverständlich und positiv, dass jeder selber entscheiden kann, was er mit seinem Baugrund tut. Gleichzeitig trägt dieser Aspekt zur Beantwortung der Frage absolut nichts bei. Wenn auf Basis freien Willens Baugrund verkauft wird, wird deshalb der Verkauf weder positiv noch negativ.

Die Sinnhaftigkeit misst sich nach meiner Vorstellung danach, welche Vorteile dadurch geschaffen werden bzw. die Abwägung mit dem Verlust des Baugrundes.

Der Neubau eines Stalles ,der sich sonst finanziell nicht ausgeht, mit Baugrundgeld um den Arbeitsplatz zu sichern, zeigt für erste eine eingeschränkte Sichtweise. Womöglich könnte man von dem Geld genauso gut leben, wenn man die Landwirtschaft aufgibt ?

Ich halte Baugrundverkauf für eine wirtschaftliche Überlegung, der Begriff der Todsünde ist da völlig fehl am Platz.
Das Argument der wenigen verlorenen Quadratmeter am Grundbuchsauszug halte ich für eine reine Selbstbelügung, da damit negiert wird, dass gerade der teuerste Grund verloren geht. Auf Basis einer derartigen Argumentation würden sich besonders die Almbauern mit extra viel Ödland leicht tun, beim Baulandverkauf.




josefderzweite antwortet um 07-01-2010 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Wieso ist es so schlimm von seinem Grund zu leben.Vorallem von Baugrund. Ein bekannter lebt seit 35 Jahren davon, dass er seinen Hof verkauft :)


Haa-Pee antwortet um 07-01-2010 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
ich leb in einer stadtrandlage unter mir bis zur grundgrenze eine siedlung mit vorwiegend akademikern,ärzten,steuerberater,beamte und neureiche unternehmer.

durch die baulandwidmung eines nachbarns der das ganze ermöglicht hat wurde effektiv gesehen auch unser grund wertmässig von stinknormalem nutzgrund wie man ihn im waldviertel oder auch sonstwo findet hoch potenziert auf "bauerwartungsland" wo unter 120€m nix geht
vor anfragen könnten wir uns kaum wehren aber wir verkaufen keinen meter sondern haben den spiess umgedreht und genau von diesem baulandverkaufenden bauern einiges dazugekauft inkl wald und das ganze aus der rein landwirtschaftlichen tätigkeit!


wir sind der meinung dass der grund langsam aber sicher wertmässig auch steigt ausserdem wollen wir unsere ruhe haben wir haben genug probleme mit nachts silieren,düngerausbringen,samstag nachmittag ziehen schon alle die nase rauf wenn wir mit den traktoren durchfahren usw...

weil ich wüsste für bargeld momentan auch keine bessere veranlagung als es im derzeitigen grund ohnehin veranlagt ist!

natürlich gibt es jede menge baulandbauern vorallem die um die städte herum oder auch vorallem die tiroler und salzburger die jede gstetten die halbwegs passt sündteuer verkaufen können.

baulandverkauf würde ich nicht machen aber ich könnte mir überlegen anstatt auf den grund eine maststall halle oder milchviehhalle zu stellen einfach ein mehrparteienhaus!

die rentabilität dürfte allein schon von der aufwertung von nutz ind bauland den man in die mieten reinrechnet der landwirtschaftlichen nutzung überlegen sein!

der grundertragswert ist bei mieten zb in grosstädten mindest die hälfte von der gesamtmiete deer rest ist gebäude infrastruktur!
die höchste nettorendite ist der grunderstragswert und nicht das darauf stehende gebäude vorallem bei hochhäusern usw überproportional ausgeprägt!

die klugen baulandbauern "vermieten" nur ihr baurecht bis zu 99 jahre ......
der rest der mieselsüchtigen verkauft für immer......!




iderfdes antwortet um 07-01-2010 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
@tria: Bei den Preisen würd ich nicht verkaufen, sondern kaufen!
Davon abgesehen geht es natürlich niemanden etwas an, was man verkauft. Wichtig ist ein gewisser Abstand zum neuen Nachbarn, wie auch schon angesprochen wurde.
Blöd wär nur, die letzte Kuh zu verkaufen, um sich eine Melkmaschine anzuschaffen. Oder so.


FraFra antwortet um 07-01-2010 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
es sind dann oft die betriebe die dann auf den titelseiten von manchen "blättchen" sind
da wird dann wieder die ganze landwirtschaft verzerrtt klar können die ganz andere pachtpreise zahlen,technisch auf denn neuesten stand bleiben
ich kenne dutzende in meiner umgebung

die sind oftmals keine guten betriebsleiter nur können sich vom loch nicht aus!
oftmals würde sogar mehr bleiben wenn kein neuer stall gebaut wird sondern die einnahmen gut angelegt werden

ich habe keinen baugrund und kann auch leben



kraftwerk81 antwortet um 07-01-2010 13:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Naja bei den "Zukunftsbetrieben" in unserer Gegend ist der Eigengrundanteil sowieso meist schon unter 50%. Die machen das mit Pachtgrund. Ob da jetzt ein paar Parzellen verkauft werden macht von der Futtermenge keinen Unterschied. Und wenn's mal wo passt kann ja wieder dazugekauft werden.

PS: mein Grossvati hat fast 2 ha verkauft und u.a. einen Stall gebaut der damals top war und betoniert dass Du mit dem Panzer drüberfahren kannst. Heut ist das alles nicht mehr zeitgemäss und mir wär mir weit lieber er hätte das nicht gemacht. Die Gründe wären heutzutage ~ 6 Mil. EUR wert!! Ich glaub nicht dass wir den Betrag in den letzten 40 Jahren erwirtschaftet haben.


Nachdenker antwortet um 08-01-2010 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?

Hallo

möchte mich bei allen usern bedanken die zu diesen thema gepostet haben DANKE,kamm dabei doch eine nicht unerhebliche interessante meinungsvielfalt zu tage bzw.am intresse dürfte auch erkennbar sei das dieses thema nicht nur mich bewegt

@Christoph38

gebe gern zu das ich den begriff todsünde vieleicht etwas unglücklich gewählt habe,möchte aber gleichzeitig darauf hinweisen das es mir in erster linie um pro bzw cotra argumente ging. sonst hätte ich die fragestellung ja allein im raum stehen lassen können.

gruß h


Moarpeda antwortet um 08-01-2010 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
(bau)grundverkauf käme für mich nur in einer notsituation in frage.

...und was mir besonders wichtig ist, ellbogenfreiheit.

...denn "es kann der frömmste nicht in frieden leben, wenn es dem bösen nachbar nicht gefällt"


Bewerten Sie jetzt: Zählt den Baulandverkauf immer noch zu den Todsünden?
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;216715




Landwirt.com Händler Landwirt.com User