Taktiken der grünen Mafia

Antworten: 28
wernergrabler 05-01-2010 17:08 - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Hallo an alle!

Ein Beitrag gestern in ORF 2 als Anregung dafür.

Herr XY hat beim Lagerhaus Steinplatten gekauft. Diese wurden auf Europaletten geliefert.
Je Palette zahlte er einen Einsatz von 6,50 €.
Als er die Paletten zurückbrachtee, wurde ihm pro Palette 1 € Abnützungsgebühr in Rechnung gestellt.
Palettenumsatz des LGH Mostviertel pro Jahr: ca. 20 - 30.000 Paletten.

Ein schönes Körberlgeld
Ich finde der "Spitzname" ist gerechtfertigt.
Aber was machen, wenn man in so eine Situation kommt?

Also:
Beim nächsten Kauf (evtl. Volldünger) aufpassen *gg*

mfg
wgsf



josefderzweite antwortet um 05-01-2010 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Ich habe noch nie etwas für eine Palette bezahlt. Schon gar nicht eine Abnützgebühr.Verkaufe sowieso von Zeit zu Zeit Paletten an diese Mafia


Bauernprofi antwortet um 05-01-2010 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Hast Du etwas anderes erwartet? Und unsere Politiker und Kammerleute stellen sich bei den Fotos gerne mit dieser Truppe in der ersten Reihe!!!


sunshine antwortet um 05-01-2010 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Das mit der Abnützgebühr bei den Paletten stimmt, auch im Lagerhaus NÖ Süd wird dies so gehandhabt. Haben uns 2008 einen KV für einige Tonnen Zement machen lassen und da gab es für jeden Handgriff eine Gebühr (Zustellung € 45,-, Kranentladung pro Hub € 4,80, Paletteneinsatz 9,45, Retournierung 8 € alles exkl. Mwst). Der Zement wäre zwar günstig gewesen, aber mit diesen Zusatzkosten kam er viel zu teuer, also kam ein anderer Anbieter zum Zug. Also mit 1 € ist er Herr XY noch zu einem "günstigen" Lagerhaus gekommen ;-)


Neuer antwortet um 05-01-2010 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Gott sei Dank lassen sich heute die Bauern nicht mehr alles gefallen und die meisten handeln (gezwungenermaßen) professionell, wie es sich für Unternehmer gehört.

Aber es gibt sie wohl noch, diejenigen, die blind ins Lagerhaus rennen, dort alle Betriebsmittel einkaufen ohne Preise zu vergleichen und nach der Ernte wieder abliefern, und sich wiederum den Preis (meist erst Wochen oder Monate später) diktieren lassen.

Die grüne Mafia braucht uns, um zu überleben, aber wir nicht unbedingt sie. Es gibt fleißige, private Landesproduktenhändler ohne großem Funktionärs- und Verwaltungswasserkopf, es gibt Baumeister und Baumärkte, es gibt private Landmaschinenhändler.

Glaubt mir, auch wer nicht alles im Lagerhaus kauft, kann in den Himmel kommen!

PS:

Wisst ihr, warum Bauern kein AIDS haben?

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Weil's es im Lagerhaus net gibt, hahaha.




fgh antwortet um 05-01-2010 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Möchte die Bauernmafia jetzt nicht in Schutz nehmen, aber die meisten Lieferanten arbeiten da ganz anders.
Bei uns in der Firma verlangen die meisten Lieferanten min. 13 € exkl. Paletteneinsatz und wennst nicht aufpasst stellen sie dir nicht mal Europaletten hin, bzw. bekommst lauter halb kaputte die sie dann nicht zurücknehmen wollen, da wär mir der 1 € Abnützung schon blad lieber als die ewige Streiterei mit den Lieferanten.


Summer69 antwortet um 05-01-2010 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Das mit der Palettenmanipulationsgebühr ist hoffentlich für manchen kein Geheimnis mehr - das gibts schon längere Zeit .

Eine Beobachtung am Rande:
Bei uns gibt es einen riesigen R- Markt, da strömen die Leute nur so hin - auch wenn die sogenannten Aktionen wesentlich teurer, als bei manchen Greißler ums Eck sind.
In diesem RMZ kaufen viele Berglandlieferanten ihre Milchprodukte ein - die sind die meisten logischerweise von der NÖM !!!!


0815 antwortet um 05-01-2010 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Bei die Lagerhauswerkstätten ist es ja nicht anders! Verlangen für jedes kleines Blechschräuberl Geld, und für die "umweltfreundliche Entsorgung" der Altteile wird auch noch abkassiert! Und ganz unten ist noch der Posten "Kleinmaterial", obwohl eh vorher für jedes Schräuberl und für jede fingerhutvolle Dichtpaste und für jeden Spraystrahl ein extra Betrag verrechnet wurde. Dafür werden die Arbeitsstunden bzw. Stundensätze nicht detailiert angeführt! Auf Nachfrage wird aber eh die Arbeitskarte hervor geholt, und alles erklärt. Auch auf der Pudel werden die Stundensätze der einzelnen Mitarbeiter aufgelistet. Ist auch schon was! Aber mit genau solchen kleinen Beträgen, die dem einzelnen Kunden oft gar nicht so auffallen, bzw. gar nicht zur Kenntnis nehmen, kommt in Summe für den Betrieb ein schönes Körberlgeld zusammen. Und noch ärger sind die Banken, solange man nicht Kunde ist, nehmen sie sich Zeit, aber sobald man ein Produkt erworben hat, wird für jede Kleinigkeit eine Gebühr verrechnet. Hatte da schon so manche Auseinandersetzung mit meiner Hausbank wegen ominöser Sondergebühren. Wenn man sich rührt, wird eh gleich wieder refundiert! Aber probieren tun sie es immer wieder, das abzocken! Es geht mir oft gar nicht um den Betrag selbst, aber ums Prinzip! Versicherungen sind ja auch recht erfinderisch mit Extragebühren!


Hirschfarm antwortet um 05-01-2010 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Die Palettenbenutzungsgebühr von 1€ finde ich lächerlich.
Viel problematischer ist, das die Raiffeisenorganisation mittlerweile so ineffizient ist, das man dort weder was kaufen kann noch denen was verkaufen kann weil die Preise einfach nicht passen. Und als Mitglied haftet man noch dafür, bekommt keine Zinsen für seinen Mitgliedsanteil und profitiert auch sonst in keiner Weise.
Ich habe heuer die Konsequenz gezogen und meine Mitgliedschaft gekündigt.(Die Anteile werden aber erst in 5 Jahren ausgezahlt und das selbstverständlich zinsenlos)


Nobody antwortet um 05-01-2010 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Hallo

Die Gebühr gibt es bereits seit vielen Jahren in den Lagerhäusern. Als Landwirt habe ich diese aber noch nie bezahlen müssen.
Aber bei den Betriebsmittelpreisen die zur Zeit in den Lagerhhäusern herrschen erledigt sich das Thema eh von selbst, weil wennst günstig kaufen willst landest automatisch bei einem privaten Händler der sich halt mehr bemüht und nicht auf der Bauern- Abzocktour ist.

Und wenn ich daran denke was für schlechte Preise die voriges Jahr für den Quali. und Prämiumweizen angezahlt haben dann geh ich überhaupt nicht mehr hin. Der wesentlich schlechtere Maispreis als bei den Privaten war da nur noch die Draufgabe.

mfg
Nobody


Asterix250 antwortet um 05-01-2010 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
@Hirschfarm

Es hat mal wer die mitgliederanteile gezeichnet bei dir und der war mit dem einverstanden und hat das unterschrieben. und ich glaub das es 3 jahre sind und keine 5.
zumindest bei uns.

mfg
Asterix


Hirschfarm antwortet um 05-01-2010 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Ja das war mein Großvater 1954. Der hat damals 17000Schilling eingezahlt(ein halber Traktor). Damals hats ja auch noch funktioniert.Bei uns sind es 5 Jahre.


Jophi antwortet um 05-01-2010 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Hallo !

Also so ganz kann man das nicht verallgemeinern. Bei mir spielt die Raiffeisen keine Rolle weil zu weit weg. Aber die BayWa ist sowohl im Bereich Technik sowie Agrar und Baustoffe sehr konkurenzfähig und weitaus kompromißbereiter als die Privaten. Klar, vom drauflegen kann keiner leben, aber wenn ich Preis und Leistung vergleiche, dann steht die grüne Organisation meißt als Sieger da.

Jophi


Hirschfarm antwortet um 06-01-2010 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Du lebst aber sicherlich nicht in Ostösterreich.Oder?


MUKUbauer antwortet um 06-01-2010 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Hallo

Naja jedes Lagerhaus ist ned gleich - wir sind in der Lage gleich zwei verschiedne in relativ gleicher entfernung zu haben - und bei den Baustoffen ist des eine billiger wie das andere - dafür ist das nächste im Agrarbereich besser und auch da mußt aufpassen ...

Anstehen tust ned auf´s Lagerhaus aber diktieren tut das Lagerhaus schon viel ...

mfg


Haa-Pee antwortet um 06-01-2010 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
das lagerhaus hat sich leider vom ursprünglichen gründergedanken scho ein wenig zu weit entfernt.
die grundidee war eine gute das lagerhaus muss wieder schlag und konkurrenzfähiger werden und sich auf seine ursprünglichen mitglieder sprich landwirte ansprechen.

man muss aber auch fairer weise sagen dass das lagerhaus ohne ihre dienstleistungssparten,den baustoffbereich,den energiebereich wahrscheinlich rein von den landwirtschaftlichen dienstleistungen schon lange nicht mehr existieren würde!

es ist trotzdem eine starkes unternehmen dass sich auch modernisieren muss man kann nicht in jedem dorf eine filiale betreiben.
man muss für grösser werdenden betriebe einen schlagkräftiges zentrallager mit LKW zustellung aufbauen es sind da viele nicht mehr bereit mit dem kipper saatgut ect zu holen.
das spart personal und filialkosten und kann über preisvorteile den landwirten weitergereicht werden was wiederum die marktposition stärken würde.

wenn mir mein lagerhaus eine palettenbenützungsgebühr verrechnen will zerreiss ich den rechnungsbeleg vor den augen des filialleiters und erkläre ihm dass hiermit meine einkaufstätigkeit im lg beendet ist.

und es würde mich wundern wenn dann aus der palettenforderung nicht eine gutschrift werden würde!

ausserdem diese taktiken oder ähnliche gibts auch bei jeglichen firmen.
das lagerhaus kann sich meiner meinung nach keine düngermanipulation leisten da kann man relativ sicher sein dass da drinnen is was draufsteht.

dafür sind private landesproduktenhändler sehr gefährdet beim etikettenschwindel da gabs schon so manche erfolgreiche ages untersuchung! dass nicht drin ist was drauf steht!



Fallkerbe antwortet um 06-01-2010 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Hallo,

auf die eine oder andere Weise wird jeder Händler seine Palettenkosten weiterreichen müssen. Der eine kalukuliert die kosten halt in seine Verkaufspreise hinein, der andere verrechnet eine Palettenmiete.
Das Paletten nicht ewig halten und je nach (un)geschick der Verladearbeiter bald unbrauchbar sind ist nunmal tatsache.

mfg







Interessierter antwortet um 06-01-2010 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
hapee, warum kann das Lagerhaus nur mit de Sparte Landwirtschaft nicht überleben ? Der private Landesproduktenhändler muß es ja auch...


Jophi antwortet um 06-01-2010 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
@ Hirschfarn !

Nein ich komme aus Bayern.

Klar, daß jede Organisation so gut ist, wie die dortigen Mitarbeiter.

Eine kleine Episode die ich vor ca. einem Jahr bei einem privaten Landhändler erlebte, möchte ich Euch kurz erzählen.

Im vorigem Jahr waren hohe Eiweißwerte beim Weizen sehr gefragt, und wurden i.d.R. auch entsprechend honoriert.
Da rief mich der Getreidehändler eines privaten Landhändlers an, und fragte nach qualitativ hochwertigen Weizen. Dann nannte er mir einen Preis, der nicht Spitze, aber auch nicht ganz schlecht war. Er fügte hinzu, daß der Weizen aber 14% Eiweiß haben müße. Kein Problem sagte ich, mein Weizen hat über 15% Eiweiß, und glaubte, dafür doch etwas mehr geboten zu bekommen.
Da meinte er, oh, das ist was anderes, dafür kriegst Du natürlich ordentlich was abgezogen.
So etwas habe weder ich, noch einer meiner Freunde jemals gehört.
Bei der grünen Organisation habe ich dann für diesen Weizen ein Aufgeld erhalten.

Jophi


Nobody antwortet um 06-01-2010 12:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Also bei uns war das mit dem Weizen so. Ich habe beim Lagerhaus Weizen mit 83 HL- Gewicht, 14,6 Protein , 13,6 Feuchte angeliefert und habe dafür 100.- Euro/Tonne incl. Mwst. Akontozahluung erhalten. Das es keine nennenswerte Nachzahlung geben wird steht auch schon fest.
Beim privaten Händler habe ich die gleiche Qualität angeliefert und dafür 144.- Euro/Tonne incl. Mwst. erhalten.
Beide verkauften den Großteil der Ware dann an die gleiche Mühle weiter. Der Private erzielte einen besseren Preis, dem Lagerhaus war es nur wichtig den Weizen weiter zu bringen, der Preis war da nicht das wichtigste weil man ja eh erst den Bauern die Nachzahlung ausbezahlt.......

Beim Naßmais war es im Oktober dann so das Lgh bezahlte bei 30% Feuchte 43.- /Tonne minus 1 % Abzug beim Gewicht für Ausputz. Der private Händler bezahlte zur gleichen Zeit 66.- /Tonne ohne Gewichtsabzug für Ausputz. Auch hier ist es so das beide nach Aschach liefern...............

Ich spreche vom Zentralraum in Nö.

Nobody


flsl antwortet um 06-01-2010 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Das Problem bei den privaten Landesproduktenhändlern besteht darin, wer nimmt die schlechte Qualität von Weizen, Mais jedoch auch Obst. Habe noch selten einen Landesproduktenhändler eine etwas schlechtere Qualität an Weizen (Auswuchs, Besatz) verkauft. Das Lagerhaus hat die Verpflichtung bei Mitgliedern alles was sie verkaufen im landwirtschaflichen sowie im forstlichen Bereich zu übernehmen. Welcher Landesproduktenhändler lässt sich die Lager mit ausgewachsenen Getreide anfüllen? Ist klar bei Spitzenqualität und entsprechender Menge kann ich auf der ganzen Welt verkaufen.


Nobody antwortet um 06-01-2010 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Bin kein Mitglied, mein Vater hat die Geschäftsanteile bereits verkauft.

Bei den Preisen die das Lagerhaus für das Obst bezahlt bist besser dran wennst dich in die Sonne legst anstatt dir einen Buckel zu klauben und schlechte Qualität zu einem schlechten Preis kauft auch jeder Händler.

Nobody


Asterix250 antwortet um 06-01-2010 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
@Nobody

Du kannst doch nicht denn akontopreis mit dem fixpreis vergleichen! hättest auch im lagerhaus nach dem fixpreis fragen können.
Und bei uns war das letztes Jahr so das der private keinen Mais mehr übernahm und da sind dann Bauern ihns lagerhaus gefahren die sonst nicht anliefern.
Und dann gibts auch solche die mit der Qualität wo anders hinfahren und mit dem Futtergetreide ihns Lagerhaus.
Aber wie du sagst man muss vergleichen und so schlecht wie du tust sind die grünen auch nicht!

mfg
Asterix


WilliGo antwortet um 06-01-2010 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Bei uns im Nördlichen Nö macht es sich die Mafia ganz einfach. Vergangenes Jahr hat es bei der Ernte sehr viel geregnet, sodass in etwas früheren Gebieten bereits viel Getreide ausgewachsen ist. Doch weil wir eben noch ein wenig später waren, gab es bei uns noch keine Probleme hiermit. Doch das LGH sagte: A L L E S was nach dem letzten Regen geliefert wird, wird ohne Kontrolle mit 10% Auswuchs beaufschlagt.
Ist ja eine Frechheit, oder etwa nicht?
MFG


Asterix250 antwortet um 06-01-2010 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
@willigo

Das sieht man doch mit dem freien aug ob es ausgewachsen ist oder nicht.


Jophi antwortet um 06-01-2010 15:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Kann man nicht unbedingt so sagen, auch wenn man außen am Korn noch nichts sieht, kann die Fallzahl schon schlecht sein. Bevor sich ein Keimling zeigt, gibt es im inneren des Korns schon Veränderungen die beim Backen negativ sind.

Aber ab einen gewissen Datum alles Getreide als ausgewachsen abzurechnen ist eine große Frechheit. Es gibt da große Sortenunterschiede.

Außerdem, hat Euere Raiffeisen den kein Fallzahlmeßgerät ?
In solchen Fällen wird bei uns von jeder Fuhre eine Probe gezogen und daraus die Fallzahl gemessen.

Jophi


monsato antwortet um 06-01-2010 15:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
hay

asterix das ist eben nicht so .
denn es ist die fallzahl das problem die muß min. 230 haben OK:
und ein weien der mal eine zeit abgeregnet wird hat gleich mal nur mehr 160 und ist noch nicht ausgewachsen und mit den freien aug zu sehen.
besondes durumweizen ist da brutal anfällig.
zu der abzoke muß ich sagen selber schuld der sich das alles gefallen läßt ,ich kann auch einen traktor wo anders kauen nur ein wenig mut kehört halt dazu wer ständig in die hose pinkelt und sich nichts treit zahlt eben dafür.
gruß m.


Hirschfarm antwortet um 06-01-2010 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Taktiken der grünen Mafia
Das mit dem selber schuld ist zu relativieren. In den Genossenschaftsstatuten stünde nämlich das die Genossenschaft dem Wohle seiner Eigentümer zu dienen hat. das indiziert automatisch das man dort die bestmöglichen Konditionen bekommen würde.
Tatsächlich sieht die Welt leider ein bißchen anders aus. Das ganze System dient dazu den Verwaltungswasserkopf zu erhalten , Arbeitsplätze zu schaffen(die Kosten dafür sind dann bei der Getreideabrechnung ersichtlich) und Funktionären Vorteile zu verschaffen.
Aber was reg ich mich auf. Mich gehts ja eh nichts mehr an.


Asterix250 antwortet um 07-01-2010 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Fallzahl kann man ja messen. Bei Bio wird immer die fallzahl auch untersucht vorher gibts kein abladen.
Kannst 15 bis 30 min warten bevor du abladen darfst.

Hät aber trotzdem nichts abgeladen wenn man es nicht sieht da will ich dann aber schon beweisse wie die fallzahlmessung.

mfg



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