Einheitswerthauptfestsellung 2010

Antworten: 12
  17-12-2009 16:11  Gerhardkep
Einheitswerthauptfestsellung 2010

Einheitswerthauptfeststellung 2010
Habe die ersten konkreten Daten und fakten zum Einheitswert 2010 gelesen vom 14.12.09 von oö-lwk. Ist zwar noch rohentwurf mit 2-3 Varianten aber doch sehr konkret mit ca. 10 Beispielbetrieben gerechnet. SVB- beitrag kann sich doch um 20 % nach oben oder unten verschieben Hauptsächlich hinauf in den Milchstarken Regionen hinunter eher extensiven bzw. Ackerbaustandorten.
Derzeitige situation ist das die Einigung auf sich warten läßt da es noch keine Parteieneinigung gibt der beschluss könnte noch auf 2011 verschoben werden oder rückwirken im laufe des Jahres 2010 beschlossen werden.
mfg Gk

  17-12-2009 17:15  edde
Einheitswerthauptfestsellung 2010
war genau so zu erwarten, gerhardkep.

das heisst dann für den milchviehbetrieb :
produktion erhöhen
kosten für mechanisierung senken- stromkosten lassen sich schlecht senken bei preiserhöhungen um 10 prozent pro KW
maschinenring
beratungsangebote der kammern nützen.

mfg

  17-12-2009 18:56  may
Einheitswerthauptfestsellung 2010
Frage
Sind diese Vorschläge auch im Internet zu finden? Wenn ja, wo / wie
Hans

  17-12-2009 21:59  walterst
Einheitswerthauptfestsellung 2010
wenn mir wer seine email bekannt gibt, schicke ich die UNterlagen.


  17-12-2009 22:59  palme
Einheitswerthauptfestsellung 2010

Ja may, hier kannst du allerhand lesen dazu ..........

http://www.steuertipps-fuer-landwirte.at/index.php?option=com_content&view=article&id=72:ehw-hauptfeststellung-2010&catid=37:aktuelles-zu-einheitswert&Itemid=7http://www.steuertipps-fuer-landwirte.at/index.php?option=com_content&view=article&id=72:ehw-hauptfeststellung-2010&catid=37:aktuelles-zu-einheitswert&Itemid=7

Viele Neuigkeiten.........


  18-12-2009 08:37  cowkeeper
Einheitswerthauptfestsellung 2010
@walterst

Wäre nett wenn du mir das schicken könntest an

cowkeeper@gmx.at

lg


  18-12-2009 19:25  179781
Einheitswerthauptfestsellung 2010
war genau so zu erwarten, gerhardkep.

das heisst dann für den milchviehbetrieb :
produktion erhöhen
kosten für mechanisierung senken- stromkosten lassen sich schlecht senken bei preiserhöhungen um 10 prozent pro KW
maschinenring
beratungsangebote der kammern nützen.

mfg

Das muss es nicht unbedingt heißen.
Wenn dein Einkommen wirklich so niedrig ist, dass die Einheitswerterhöhung ungerechtfertigt ist, dann brauchst du ja nur deine Aufzeichnungen als Buchhaltung an das Finanzamt übermitteln und beantragen, danach zu veranlagt werden. Dann zahlts du weniger STeuer und auch weniger bei der SVB.
Wenn das mit dem so niedrigen Einkommen nicht zutrifft, dann jammere nicht herum. Es ist nun einmal so in unserer Gesellschaft, das jeder, der etwas verdient, einen Teil davon als Steuer abliefern muss. Es hat auch schon Zeiten gegeben, wo nicht das Einkommen massgeblich für die Steuern waren, sondern das Eigentum. Ein Überbleibsel dieser altertümlichen Methode ist der Einheitswert.


Gottfried

  18-12-2009 21:00  forelle
Einheitswerthauptfestsellung 2010
Hallo 179781! Es mag vieleicht ein Überbleibsel sein,aber warum sollen die Bauern nicht auch was verdienen dürfen.Immer nur SVB oder Ämter .Eine Neuerhebung wird nur gemacht weil es sicher mehr BEITRÄGE bringt. Es Kümmert sonst ja auch niemanden wie es uns geht MILCHPREIS ect......Eine Neuerhebung wo ich heute gehört habe dass die Bauern 2009 um 1/5 weniger verdient haben ?Dass wird sicher nicht berüksichtigt!

  18-12-2009 21:32  179781
Einheitswerthauptfestsellung 2010
Es soll ja eh jeder, der ordentlich arbeitet auch gut verdienen. Nur glauben halt bei den Bauern manche, das soll alles steuerfrei sein. Wenn jemand einer unselbständigen Arbeit nachgeht, liegt jeder Euro Einkommen beim Finanzamt vor, da kommt keiner aus beim Steuerzahlen.
Deshalb jammern auch die am meisten wegen der Neufeststellung, die bis jetzt gut verdient haben, und sich bei den Abgaben aber hinter einem niedrigen ha Satz versteckt haben.

Gottfried



  18-12-2009 23:46  chili
Einheitswerthauptfestsellung 2010
ähm 179781 wie kommst du darauf das pauschalierte Bauern keine Steuern zahlen?

mfg. chili

  19-12-2009 16:25  179781
Einheitswerthauptfestsellung 2010
Da habe ich mich nicht richtig ausgedrückt.
Es gibt halt mehrere Möglichkeiten, die Einkommenssteuer und die SVB zu berechnen. Man kann, wenn der Betrieb unter der Einheitswertgrenze ist (das sind in Österreich die meisten) die Pauschlierung in Anspruch nehmen. Dann muss man nach dem Wert der bewirtschafteten Fläche bezahlen egal ob man viel oder gar nichts verdient.
Man kann auch eine Buchführung machen, dann muß man nach dem bezahlen, was man tatsächlich verdient.
Wenn also jemand der Meinung ist, er müsste bei der Pauschalierung zu viel bezahlen, dann hat er ja die Möglichkeit das zu ändern.

Das mit dem Steuerzahlen ist so eine Sache. Bei Grundsteuer, Kirchensteuer, Kammerumlage usw. kommt man sowieso nicht aus. Bei der Einkommenssteuer gibt es viele Betriebe, die gar nicht so schlecht verdienen, aber gar nicht veranlagt sind, weil sie so einen niedrigen Einheitswert haben. Und da habe ich eben gemeint, dass das nicht fair ist, dass die ihr Einkommen steuerfrei haben, während z. B. jeder Arbeitnehmer ab einer entsprechenden Höhe seine Enkommenssteuer bezahlt.

Die geplante Neuregelung bei der Einheitsbewertung soll da ein bisschen mehr Gerechtigkeit bringen.

Gottfried

  19-12-2009 16:39  biolix
Einheitswerthauptfestsellung 2010
Hallo !

Gottfried das welche die grad "Draufzahlen", viel Arbeit haben, wenig Förderungen nun mehr zahlen ?

lg biolix

  19-12-2009 20:07  179781
Einheitswerthauptfestsellung 2010
Da hast du nicht alles gelesen biolix.
Wenn jemand draufzahlt, weil er für viel Arbeit schlecht verdient und wegen eines hohen Einheitswertes trotzdem zu Kassa gebeten wird, dann soll er meiner Meinung nach die Pauschalierung sein lassen und die Steuererklärung nach den Buchhaltungsergebnissen machen und bei der SVB optieren. Dann kommt er/sie billiger weg.
Ich bin in einer Gegend mit relativ hohen ha Sätzen und in kenne einige Betriebe, die das machen, und nicht schlecht dabei fahren.
Es gibt auch welche, meist solche, die sehr intensiv wirtschaften, die eher von der Pauschalierung profitieren, weil ihr tatsächliches Einkommen deutlich höher ist, als das bei der Pauschlierung angenommene. Die sind verständlicher Weise nicht begeistert, wenn da eine Regelung kommt, die etwas mehr der Realität entspricht. Aber wie heißt es so schön "allen Menschen Recht getan ist eine Kunst die keiner kann"

Gottfried