die Landwirtschaft der Zukunft

Antworten: 59
  07-12-2009 23:32  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
Ökologischer Landbau sichert Welternährung 10 Argumente

Dr. A. Beste / Büro für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur
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Ökologischer Landbau kann Welternährung sichern - 10 Argumente.
In: Lovins, A.; Hennicke, P.: Voller Energie. Vision: Die globale Faktor 4-Strategie für Klimaschutz und Atomausstieg. Die Buchreihe zu den Themen der EXPO 2000. Bd. 8. Campus-Verlag, Frankfurt/M, 1999

1. Bodenschuttz.. Durch die Nutzung natürlicher Stabilisierungsmechanismen (Artenvielfalt im
Agrarökosystem) und Energiekreisläufe (N-Fixierung durch Leguminosen, Rückführung
organischen Materials) wird die Bodenfruchtbarkeit langfristig erhalten. Bodenverbrauch
durch traditionelle, bei hoher Bevölkerungsdichte nicht mehr angepaßte
Feldwechselsysteme in den Tropen sowie Bodendegradation durch zu intensiven Anbau
wird vermieden.

2. Energieeinsparung.. Der Bedarf an nicht erneuerbaren Rohstoffen und energieintensiv
hergestellten Agrochemikalien, ist im Kreislaufsystem Ökolandbau minimiert, mit 5
Energieeinheiten können bis zu 300 Energieeinheiten an Lebensmitteln erbracht
werden(konventionell 300 zu 100). Bei regionaler Weiterverarbeitung sinkt der Bedarf an
Transportenergie.

3. Biodiversität.. Die in ökologischen Landbausystemen breitere genetische Vielfalt von
Nutzpflanzen und Beikräutern bleibt zukünftigen Generationen erhalten und steht der
Ertragssicherung durch Züchtung standortangepaßter Sorten zur Verfügung.

4. Volkswirtschaftliche Viabilität. In der gemäßigten Zone ist mit ca. 20% geringeren
Erträgen im Vergleich zum konventionellen Landbau zu rechnen. So erübrigen sich bei
flächendeckendem ökologischem Landbau volkswirtschaftlich teure
Flächenstillegungsprogramme und Lebensmittelvernichtung. Zusätzlich werden Kosten für
die Nachsorge im Trinkwasserbereich gespart.

5. Erttragsstabilität in den Tropen. In innertropischen Gebieten und deren empfindlichen
Böden mit geringer, in kurzer Zeit erschöpfter Austauschkapazität für Mineraldünger, ist der
auf organischen Nährstoffaustausch ausgerichtete ökologische Landbau der
konventionellen Variante an Nährwertoutput pro Fläche pro Zeit überlegen. Die Subtropen
nehmen bezüglich des Ertrages je nach Bodenempfindlichkeit und Klima eine mittlere
Stellung ein. Bei Verringerung der rein exportorientierten Produktion und Stärkung der
regionalen Vermarktung, ist der ökologische Landbau in den Tropen daher auch
ertragsbezogen langfristig eher in der Lage, die Menschen vor Ort zu ernähren.

6. Nahrung für Menschen statt Futtermittel. Flächenanbindung der Tierhaltung und
hofeigener Futteranbau verhindern eine überhöhte Tierproduktion. Durch Export-
Futtermittelproduktion gebundene Flächen in Entwicklungsländern werden für die
Versorgung der heimischen Bevölkerung frei. Die mit der heutigen intensiven
Veredelungswirtschaft verbundenen Nährwertverluste der Weltnahrungsmittelproduktion
lassen sich so ebenfalls bedeutend verringern.

7. Kulturelle Identität. Ökologisch standortgerechte, traditionelle Anbaumethoden bedrohter
Kulturen können erhalten werden.

8. Soziale Selbstbestimmung. Das System Ökolandbau ist für Kleinbauern ohne großen
Kapitalinput und Hochtechnologie selbstbestimmt nutzbar. Der sozialen und
wirtschaftlichen Abhängigkeit von Kleinbauern, größte Ursache für Landflucht, wird
entgegengewirkt.

9. Ausschöpfung regionaller Entwicklungspotentiale. Anbau und Verarbeitung sind im
Ökolandbau weniger stark rationalisierbar. Dadurch trägt das System auch zur
wirtschaftlichen Entwicklung peripherer Gebiete bei. Arbeitskräfte werden regional
gebunden, die Kaufkraft wird erhöht.

10. Selbstversorgung statt Nahrungsmittelhilfe. Dem dringenden Bedarf an physiologischer
und sozialer Grundbedürfnissicherung in Entwicklungsländern kann durch Aufwertung der
Subsistenzwirtschaft und Förderung familienbetonter Betriebsstrukturen durch Ökolandbau
entsprochen werden. Der Entleerung ländlicher Gebiete mit gleichzeitiger Slumbildung in
urbanen Gebieten wird so an der Problemwurzel begegnet.
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Ökologischer Landbau kann Welternährung sichern - 10 Argumente. In: Lovins, A.; Hennicke, P.: Voller Energie. Vision: Die globale Faktor 4-Strategie für Klimaschutz und Atomausstieg. Die Buchreihe zu den Themen der EXPO 2000. Bd. 8. Campus-Verlag, Frankfurt/M, 1999
3 Institute for Soil Conservation Literatur
AGÖL/BUND (Hrsg.) 1997: Wasserschutz durch Ökologischen Landbau. Presse-Druck- und Verlags GmbH, Augsburg
BECHMANN, A. 1993: Landwirtschaft 2000 - Die Zukunft gehört dem ökologischen Landbau. Szenarien über Umstellungskosten der Landwirtschaft in Deutschland, Barsinghausen
BESTE, A. (1999): Ökologischer Landbau kann Welternährung sichern - 10 Argumente. In: Lovins, A.;
Hennicke, P.: Voller Energie. Vision: Die globale Faktor 4-Strategie für Klimaschutz und Atomausstieg.
Die Buchreihe zu den Themen der EXPO2000. Bd. 8. Campus-Verlag, Frankfurt/M, S.77-79
BESTE, A. (1999): Ernährungssicherung durch ökologische und sozialverträgliche Bodennutzung. In: Ökologie & Landbau 112
BLUME H.-P. et al. 1998: Towards Sustainable Land Use. Selected Papers of the 9th Conference of ISCO 1996, Catena Verlag, Reiskirchen
BRAUN, J. 1996: Flächendeckende Umstellung der Landwirtschaft auf ökologischen Landbau als Alternative zur EU-Agrarreform - dargestellt am Beispiel Baden-Württembergs. Sonderheft
Agrarwissenschaft, Agrimedia Frankfurt.
BROWN L. R. 1992: Zur Lage der Welt 1992 - Daten für das Überleben unseres Planeten. Worldwatch Institute, Frankfurt
BUNTZEL, R. 1996: Welternährung, wohin gehst Du? In : Ökologie & Landbau Nr. 98, 1996
BURDICK, B. 1994: Klimaänderung und Landbau - Die Agrarwirtschaft als Täter und Opfer. C.F. Müller Verlag, Heidelberg
EGGER, K./KORUS, U. (Hrsg.) 1995: Öko-Landbau in den Tropen, Alternative Konzepte Bd. 86, C.F. Müller Verlag, Heidelberg
FAO (Hrsg.), 1996: Fighting Hunger and Malnutrition. Rome.
HAAS, G./KÖPKE, U. 1994: Vergleich der Klimarelevanz ökologischer und konventioneller
Landbewirtschaftung. In Teilband II Schutz der Erdatmosphäre, Enqète-Kommission des Deutschen Bundestages (Hrsg.), Economica Verlag, Bonn
HERRMANN, G. A. 1996: Ökolandbau und Welternährung - Strategie oder Utopie? In : Ökologie & Landbau Nr. 98, 1996
HOLTZ, U. 1996: Vision 2020 für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt. In: Spektrum der Wissenschaft, Dossier Welternährung
HÜNNINGHAUS, A., 1997: Exportorientierung contra Nachhaltigkeit. In: ökozidjournal Zeitschrift für Ökologie und >Dritte Welt

  07-12-2009 23:56  haatech
die Landwirtschaft der Zukunft
klingt eh gut,nur zur umsetzung braucht man eine ganze menge wirtschaftskraft hinter sich und nicht ein paar konzerngesteuerte abziehbilder mit Friedensnobelpreis.......
.....ganz abgesehen davon ob es manchem"Monarchen"in entwicklungs und schwellenländern überhaupt gefällt....
.....geld regiert, und , ein voller bauch gehorcht nicht gern

  08-12-2009 13:24  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
das alleinige nötige ist der gute Wille.
ökolandbau braucht 0,00 Millionen Kg Pestizide,...

  08-12-2009 13:34  Chevy
die Landwirtschaft der Zukunft
@ dblondeau:

Zitat: "das alleinige nötige ist der gute Wille. ökolandbau braucht 0,00 Millionen Kg Pestizide,..."

.....und ein zweite Erde für die benötigte Anbaufläche..........


  08-12-2009 13:56  Fallkerbe
die Landwirtschaft der Zukunft
Hallo,

Man wird sehen wie überlebensfähig "die Landwirtschaft der Zukunft ist" wenn man die Infusionsflasche der Steuergelder mal abnimmt. 2013 wird da sicher schonmal erste Schritte in richtung Förderungsunabhängige Landwirtschaft gesetzt werden.

mfg





  08-12-2009 18:59  Noro
die Landwirtschaft der Zukunft
@ chevy: das stimmt nicht ganz, dass man dann eine zweite erde für die fläche braucht.
nicht überall auf der welt gibt es so einen unterschied zwischen konventionell und ökologisch wie hier in mitteleuropa. schau dir an was die amis pro hektar ernten, 30 dt/ha, was die afrikaner ernten 8-9 dt/ha und die australier 40-50 dt/ha. unter der beachtung, dass kleegras zur stickstoff bildung und humus akuumulation angebaut wird, sinkt der ertragsunterschied von konvi zu öko auf 5%, und das mit leguminosenuntersaat, nicht brachejahr!!
klar könnte man nun sagen, ja dann bring mal halt an stickstoff in jede ecke von kenia und thimbuktu, selbst wenn du in verschenken würdest, wäre einfach nach 30 km hinterm hafen feierabend, denn die infrastruktur ist grotten schlecht, leguminosen hingegen kommen da halt dann doch weiter, zur not von selbst...zudem ist die wasserspeicherung durch den humusaufbau besser, gerade im hinblick auf afrika und australien...

  09-12-2009 08:40  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
in Australien gibt es Fläche neben einander, wo links der Acker konventionell vertrocknet ist, das restliche Gras gelb;
und rechts der Acker bio-dyn. noch feucht und das Gras noch grün.
Das bei sechsmonatige Dürre!
Natürlich haben gesunde Böden bessere Wasserhaushalt und werden nicht durch Regenwasser abgetragen (Brasilien).
aber davon hat offenbar der Genfanatiker Chevy keine Ahnung!
MONSANTO zur HÖLLE

  09-12-2009 08:56  MF7600
die Landwirtschaft der Zukunft
rechts das feld wurde ja bewässert!!!!! ;-))

  09-12-2009 08:58  helmar
die Landwirtschaft der Zukunft
Hast du das selbst gesehen oder nicht, in Australien, lieber Blondeau? Wenn ja, dann kannst du das bezeugen, wenn nein, dann ist das nicht anders als bei jedem Glauben. Denn deine Biopredigerei nimmt ja schon sektiererische Züge an...
Mfg, helmar

  09-12-2009 09:05  biolix
die Landwirtschaft der Zukunft
Helmine, das kansnt du dir schon bei uns ansehen den Unterschied der Wasser speichernden Böden...

guckst du http://picasaweb.google.com/franzbrunner63/Wolkenbruch#


lg biolix

  09-12-2009 09:14  Tyrolens
die Landwirtschaft der Zukunft
Tja, das hat aber nix mit Bio zu tun.

Und was trennt "the men from the boys"? ;)


http://www.youtube.com/watch?v=gFyR5yip2p4

Ab 0:35 geht's los.


Blonder schon hundert mal hat man es dir gesagt: Lerne die Zusammenhänge zu verstehen und nicht irgendwelchen Gurus hinterherzulaufen.


  09-12-2009 09:21  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
Studie belegt:
Organische Baumwolle besser als Bt von Monsanto

Bisher hat die indische Regierung den Baumwollanbau mit massivem Einsatz von Chemikalien bundes- und landesweit unterstützt, und das war das falsche Signal an Indiens Bauern. Fälschlicherweise wird damit geworben, GVO-Baumwolle sei der Weg, den Einsatz von Pestiziden zu verringern; das ist einer der vielen Gründe, warum Bauern dem Druck nachgeben, GVO-Baumwolle anzubauen.
Ursprünglich dachten die Bauern, dass die Methoden der industriellen Landwirtschaft Zeit einsparten und weniger Kenntnisse über Bodenbeschaffenheit und Schädlinge erforderten. Doch schon bald erwiesen sie sich jedoch als endlose Tretmühle. Diese Methoden laugten die Böden aus, erschöpften knappe Wasservorräte und führten zur Ausbreitung von Baumwoll-Schädlingen, die sich die Bauern in ihren schlimmsten Albträumen nicht hätten ausmalen können. Gleichzeitig sanken Ertrag und Profit zunehmend.
Die Forschungsergebnisse plädieren für den Anbau von organischer Baumwolle. Eine Studie mit dem Titel Bt-Baumwolle gegen giftstofffreies Baumwollmanagement: Ergebnisse einer Studie des Zentrums für Nachhaltige Landwirtschaft 2004–2005 vergleicht Bt und (giftstofffreie) NPM-Baumwolle in Andhra Pradesh. Die Ergebnisse sprechen eindeutig für die organische Baumwolle. Unzählige Nützlinge, quasi »nützliche Insekten«, werden von der GVO-Bt-Baumwolle getötet. Diese Nützlinge aber sind Räuber, die die meisten Schädlinge vertilgen.
Diese Forschungsergebnisse sind das genaue Gegenteil von dem, was Monsanto behauptet, denn die Studie »berichtet schlüssig, dass Bt-Baumwolle anfälliger für Pflänzenschädlinge und -krankheiten ist, und das es bei giftstofffreier Baumwolle mehr Nützlinge gibt. Sie berichtet auch, dass die Kosten der Schädlingsbekämpfung bei Bt-Baumwolle 690 Prozent höher sind als bei giftstofffreiem Anbau; außerdem sind die Kosten für das Saatgut bei Bt-Baumwolle 355 Prozent höher als bei den konventionellen Sorten.«
Donnerstag, 24.07.2008


  09-12-2009 09:28  biolix
die Landwirtschaft der Zukunft
Morgen !

also der dblondeau ist schon etwas "direkt" .. ;-) aber er sit Gärtner und er hat täglichmit Mutter Erde zu tun, und er braucht glaube ich keinen "Gurus" nachlaufen, denn er sieht fast täglich was so abläuft, und das bemerke ich bei vielen Menschen die das Haut nah erleben was so in vielen Bereichen abgeht, und sie rudern und rudern und es wird nicht besser, sondern schlechter.. und darum verstehe ich ihn, auch wenn er so "schimpft".. ,-))

lg biolix

p.s. Tiroler das hatten wir schon mal, also das PSM udn leicht löslicher Handelsdünger grad nciht förderlich bei der Bodenstruktur ist inkl. die Fruchtfolgen nicht dazu beitragen wie sie konv. laufen und eben beim Humusaufbau das wissen wir bereits, darum ist es sehr wohl ein unterschied, klar kommt es auf die Bodenbearbeitung auch an.. ;-)

  09-12-2009 09:28  Moarpeda
die Landwirtschaft der Zukunft
@tyrolens

die zusammenhänge in seinem heruntergeladenen beitrag stimmen, es ist nur aus verschiedenen (aber keinenswegs ökologischen) gründen nicht umsetzbar.

...und ... ähm bist du also der (welche;-)) guru, wiederum, welchem wir nunmehr hinterherzulaufen haben ?? ;-P

  09-12-2009 09:33  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
danke tyrol für die Starka AG WERBUNG!

  09-12-2009 09:34  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
eh MF7600
wie willst bewässern auf 5000 ha???

  09-12-2009 09:41  Tyrolens
die Landwirtschaft der Zukunft
Starka AG? Versteh ich jetzt nicht.

Peda, die Wahrheit findet sich meistens irgendwo in der Mitte. Du verstehst das, ich verstehe das, Biolix und Fans scheinbar nicht.
Mit vollen Hosen ist halt gut stinken. Ich empfehle Exkursionen in Gebiete wo man wirklich am Rande des Möglichen Landwirtschaft betreibt.


  09-12-2009 09:43  Noro
die Landwirtschaft der Zukunft
@tyrolenz: Was hat franz brunner nicht mit bio zu tun??

es ist doch ein unterschied, ob ich einen boden pfluglos bewirtschafte, der einen niedrigeren humusgehalt hat, als, wenn ich einen boden reduziert bearbeite, der aber einen höheren humusgehalt hat, humus speichert nun mal das wasser und hilft dieses schneller zu versickern, darauf wollte boilix raus.
Wie denkst du sieht in Australien oder sonst wo, vll in Ost D ökolandwirschaft aus??, denkst du der bauer da mit seiner AG und den 14.000 hektar pflügt alles?? wohl kaum....
Es gibt einen Versuch vom Friedrich Löffler Institut (D) in dem über Jahre hinweg immer von einem landwirt (konvi) ein kipper mit mist angeliefert und abgeladen wurde. diesen haufen hat man in der mitte geteilt. die eine hälfte würde mit den öko-dyn Präparaten versehen, die andere hälfte nicht und schließlich wurde der mist nebeneinander auf parzellen ausgebracht.
gleich bearbeitet, gleiche Frucht. nach drei oder 5 jahren war bereits mit dem bloßen auge sichtbar, dass die öko-dyn fläche dunkler war und somit einen höheren humusgehalt hatte...
nur mal so ganz nebenbei

lg
th


  09-12-2009 10:02  Tyrolens
die Landwirtschaft der Zukunft
Noro, du vermischt da aber jetzt einiges.

1.) Wo hab ich gesagt Franz Brunner sei nicht Bio. So ganz nebenbei find ich es nicht gut hier über Leute zu diskutieren die sich nicht verteidigen können/wollen.

2.) Was Humus kann und was nicht steht wohl außer Zweifel und muss hier nicht diskutiert werden. Nur, wenn hier einer sein 1x1 aufzählt und das dann auf andere Regionen anwenden will wird's eng. Es gibt Regionen da geht sich grad und grad eine Getreideernte aus. Dann ist das Wasser verbracht. Willst du dort noch groß Zwischenfrüchte anbauen?

3.) Hast du eine Ahnung wo nach alles gepflügt wird. In Ost-D gibt's genug Betriebe die jedes Jahr ihre paar Tausend ha pflügen, wenngleich hier gerne auch der Horsch Tiger eingesetzt wird. Der pflügt zwar nicht, kann dafür aber 45 cm tief arbeiten. Besser??? Australien und Co sind da schon bissl anders. Entweder gleich Direktsaat (ist die absolute Mehrheit). Oder zarte Bodenbearbeitung.

4.) Pass auf bei Versuchen, vor allem wenn's um Vergleich geht. Aber höllisch! Die ganze Thematik ist extrem komplex und können schon Details Ergebnisse deutlich verfälschen. Es ist nicht so dass ich nicht glaube, dass es Präperate gibt die den Humusaufbau fördern. Nur, komisch ist das jetzt schon, verweigert man sich grad von Bio-Seite sehr oft solchen Hilfsmitteln gegenüber. Derweil ist alles Chemie, Physik und Biologie. Und sicher keine Esoterik. ;)


Was ich eigentlich sagen will und das versuche ist eh immer aber die wenigsten verstehen das: Man muss nicht ein lustiges Biozertifikat haben um nachhaltig Landwirtschaft zu betreiben. Ganz und gar nicht. Es ist eigentlich eine Besonderheit einiger Seperatisten, vor allem in Österreich, dass sie zu polarisieren versuchen wo es nix zu polarisieren gibt. Und gleichzeitig das eigentliche Ziel komplett aus den Augen verlieren. Aber das ist halt so bei Menschen die starke Regeln brauchen.


  09-12-2009 10:32  biolix
die Landwirtschaft der Zukunft
Gegen Demeter Präparate die fast Homöopthischen Dosen gleich kommen , verschließt sich kein Biobauer... ja und das ist Natur pur und nicth Chemie... ;-)))
lg biolix

p.s. was ist an einem Biozertifikat "lustig", du wilslt es immer ins lustige ziehen, und wer verliert das Ziel aus den Augen ? Könntest du beantworten wwarum gerade der Biolandbau mit besseren Fruchtfolgen, verzicht auf PSM und leicht löslichen Handelsdünger schon viel viel weiter ist... ;-))
ach ja und "stake Regeln" brauchen grade überzeugte Bioabuern gar nicht, nicht mal eine Bedieungsanleitung wie auf PSM gebinden, sondern sie leben das und wissen was gut für sie und Mutter Erde ist.. ;-))







  09-12-2009 11:04  Christoph38
die Landwirtschaft der Zukunft
wird für die eigene Tätigkeit wesentlich mehr in Rechnung stellen müssen, sonst gibt es keine Zukunft.

  09-12-2009 11:40  walterst
die Landwirtschaft der Zukunft
@christoph:

Ich denke, für viele Betriebe wird in den nächsten Tagen ein erster Schritt getan werden.
Per Sanctus des geschätzten Finanzministers werden zahlreiche Betriebe über Nacht mehr (Einheits)wert. Und wenn man mehr wert ist, wird (diesen Betrieben) auch einiges mehr in Rechnung gestellt werden.

Eine einfache Form der Aufwertung der zukünftigen Landwirtschaft.

  09-12-2009 12:51  Milibauer
die Landwirtschaft der Zukunft
Hallo meine Lieben,

wie ich gestern von meinem Informanten aus Regierungskreisen erfahren habe, ist unsere Regierung gerade damit beschäftigt eines der größten Landwirtschaftsförderprogramme seit dem 2. Weltkrieg auf die Beine zu stellen. Konkret soll die Erweiterung der ldw. Fläche gefördert werden. Die Rede ist von großangelegten Maßnahmen wie Trockenlegung von Moorgebieten, Stockrodung von Waldungen in der Ebene zur Gewinnung von Ackerfläche sowie normale Rodung im Gebirgsbereich zur Gewinnung von Almfläche. Die komplette Maßnahme wird vom Staat bezahlt. Desweiteren sollen ldw. Angestellte mit 75% Zuschuß des Bruttolohns gefördert werden. Die ldw. Erträge sollen um mind. 20% gesteigert werden.

Alles zusammen also keine Rede von Biofretterei. Unser Land stellt sich auf harte Zeiten ein und will sich mit der Nahrungsmittelversorgung nicht mehr vom Ausland abhängig machen.

mfg Hubb

  09-12-2009 13:04  biolix
die Landwirtschaft der Zukunft
Ja ich hab auch schon gehört das die 95% Erd-Ölabhängikeit mit dem Komplettabbau der Kalkalpen schon im nächsten Jahr gestartet wird, weil darin 5% Ölschiefer vermutet wird, um die fossile Verwsorgung der Konvie andrücker wirklich zu gewährleisten, bis der letzte Humus aus den Äckern geholt wurde... ;-((

tg biolix

  09-12-2009 13:34  Chevy
die Landwirtschaft der Zukunft
@ Noro:

Das es jetzt noch ginge weiß ich - 2050 jedoch sicher nicht - da brauche ich die doppelte Produktionsmenge.


@ dblödeau:

Zitat: "in Australien gibt es Fläche neben einander, wo links der Acker konventionell vertrocknet ist, das restliche Gras gelb; und rechts der Acker bio-dyn. noch feucht und das Gras noch grün."

Aha, und den Weihnachtsmann dazu.

Ansonsten teile ich die Meinung von Tyrolens.


MfG

  09-12-2009 13:54  biolix
die Landwirtschaft der Zukunft
2050 werden uns die "Kleingärtner" mit ihren Fruchtbaren Böden helfen uns zu ernähren und nicht die ausgelaugten Monokulturen.. wetten wir ! ;-)))

Wie bei der "Finanzblase" , soll uns nun die "Landwirtschaftsblase" aufgebaut werden, aber die platzt schneller als man glaubt, das wette ich auch.. ;-))

lg biolix

p.s. wie im Finanzbereich, kommt hier bald das aufbäumen des gescheiterten Systems, darum sind manche ja soo agressiv, gegen sie so bösen und immer alles verhindernden Fundis.... ;-)))
Aber wie schon mal gesagt, wer bei der Finanzblase keinen Cent verloren hat, der kann leicht reden.. ;-)))))))))))))

  09-12-2009 13:58  MF7600
die Landwirtschaft der Zukunft
@ blondie
wie willst bewässern au 5000 ha?????
warst schon mal dort??? aha!!!

  09-12-2009 14:01  Tyrolens
die Landwirtschaft der Zukunft
Seit Jahrhunderten wird der Weltuntergang heraufbeschworen - nur, er kommt nicht.

Man muss ja direkt glauben, dass manch einer das Schade findet weil er ja so ferne "Ich hatte Recht" sagen würde.

So aber werden wir im Jahr 2050 nach Ostösterreich fahren und Flächen besichtigen bei denen die Erträge immer stärker sinken, obwohl ideologisch alles richtig gemacht wurde.


  09-12-2009 14:03  Tyrolens
die Landwirtschaft der Zukunft
Ganz vergessen: Die Biolix'schen Zukunftsträume:

"Ttl: MUT ZUR UTOPIE

Uttl: Anlässlich der Wintertagung 2009 fordert das Agrarbündnis umwelt- und menschenfreundliche Visionen für eine Agrarpolitik nach 2013



Wir haben einen anderen Traum zur Landwirtschaft im Jahr 2051, als ihn ein ehemaliger EU-Agrar-Kommissar in der Zeitschrift „Die Zeit“ träumte.1 Stellen Sie sich vor, die Landwirtschaft im Jahr 2051 sieht folgendermaßen aus und eine Großstadt wie Wien findet folgende Antworten auf die große Krise:

In Österreich werden 99,11 % der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet. Die restlichen 0,89 % von einem unverbesserlichen Gutsherrn im Weinviertel. In der EU wurden bisher durchschnittlich 88,95 % der Fläche auf Biolandbau umgestellt. Es gibt durch den gestiegenen Arbeitskräftebedarf in der Biolandwirtschaft mehr Bäuerinnen und Bauern als im Jahr 2009. Ja, es wurden sogar sinnvolle Arbeitsplätze dadurch geschaffen.

Die Finanzkrise hat große Konzerne wie Monsanto und Co. von diesem Planeten geblasen. Zahlreiche Konzerne wurden von der Gesellschaft in selbstverwaltete Betriebe umgewandelt und Forschungsziele und Firmenphilosophien wurden drastisch umgestaltet zur Rettung der Menschheit und ihrer Lebensgrundlagen.

Wien wurde neben der Auszeichnung Weltkulturerbe auch der Titel Welt-Vielfaltserbe verliehen, da es zu einem großen blühenden Garten wurde. Die Innenstadt ist autofrei und die berühmte Ringstraße ein großer Stadtgarten. WienerInnen pflanzen jetzt neben TürkInnen, AfrikanerInnen neben AsiatInnen und OrientalInnen treffen SüdamerikanerInnen auf den Gartensteigen zum Saatguttausch. „In Berlin ist eine Mauer gefallen, in Wien sind viele Mauern gefallen!“ – so der Lieblingsspruch der Wiener Bürgermeisterin, um ihre Stadt als die jetzt beliebteste Reisehauptstadt Europas weltweit anzupreisen. Die Touristen kommen aber nicht mit dem „stinkenden“ Düsenflugzeug, sondern vorwiegend mit den Nacht-Schlaf-Zügen, die jetzt in einem dichten Netz alle größeren Städte Europas im Stundentakt verbinden. Die weltumspannende „Slow Travel“-Bewegung hat die Welt verändert und hat ihren Hauptsitz in der ehemaligen Wiener Börse, da Aktienhandel verboten wurde.

Im ehemaligen Haashaus logiert und werkt die Bio-Food-Kooperative Cu&Du. Die KonsumentInnen haben nach jahrelangen Entbehrungen an geschmackvollem Essen und durch die Ausbreitung von diversen Allergien und Krankheiten erfolgreich mit dazu beigetragen, die Landwirtschaft zum Umdenken zu bewegen. Auch das breit angebotene sogenannte „Comfort-Food“ (Vanillepudding angereichert mit Glückshormonen sollte uns angeblich krisenresistenter machen, da er auch noch zahnlos genossen werden kann) konnte diese Entwicklung nicht verhindern. Man wollte keine Steuergelder mehr an die Agrar- und Gentechnikindustrie verschwenden und dann noch für die Folgekosten aufkommen. Diese Bewegung erfüllte ganz Europa mit neuem hoffnungsvollem Leben. Inzwischen schielt auch Amerika neidisch nach Europa. Dort ist in Magazinen zu lesen: „If you want to live a healthy life, change your agripolicy immidiatly or hop to Europe“. Bill Gates, der mittlerweile uralt ist, lebt von seinem kleinen verbliebenen Restvermögen nach dem großen Bankencrash auf einem Biobauernhof und schreibt an einem Softwareprogramm für das Messen von Bio-Photonen.

Auch das Zentrum Wiens, der Stephansdom, ist nicht nur eine kulturhistorische Attraktion, sondern deshalb in aller Munde, weil er die neue Industrie des 21. Jahrhunderts repräsentiert. Auf seinen Dächern sind die besten Photovoltaik-Module installiert und mit den Solarpaneelen des erzbischöflichen Palais verbunden. Der Erzbischof von Wien ist jetzt der größte Stromproduzent des ersten Bezirkes.



Öffentliche Verkehrsmittel z.B. können durch die zahlreichen überflüssig gewordenen Mittel im Budgethaushalt für das Krankheitswesen, die Agrarindustrie, das Bankenunwesen, etc. gratis zur Verfügung gestellt werden. Nicht nur die Ringstraße ist weitgehend autofrei sondern auch große Teile Wiens. Neben den Energiespar-U-Bahnen, deren Netz noch aus der Vorkrisenzeit stammt, ist der öffentliche Verkehr die vorrangige Verkehrsform.

Bevor der personallose übergroße Supermarkt am Stadtrand als alleinige Versorgungsquelle umgesetzt werden konnte, kam es zu einem unblutigen Aufstand der KonsumentInnen und BäuerInnen. Daher gibt es nun in fast jeder Gasse wieder ein Lebensmittelgeschäft, und hier wird die neue biologische Vielfalt umfassend angeboten. Alle HändlerInnen und Konsum-Kooperativen haben sich darauf verständigt, nur biologische Ware zu verkaufen, die vorwiegend von den vielen Bio-Bauernhöfen der österreichischen Ostregion stammen.

Zahlreiche alte (Agrar-)PolitikerInnen, die sich nicht von den Vorkrise-Konzepten verabschieden konnten, haben völlig frustriert das Land verlassen, da ihnen ohne Zuspruch und Unterstützung der Chemie- und Gentech-Lobbys die Lebensbasis und Lebensfreude abhanden kam. Sie haben sich in die ehemaligen Steuerparadiese zurückgezogen und trauern im Schatten von Plastikpalmen der guten alten Zeit von chemischen Düngemitteln, Spritzmitteln und giftresistenten Gentech-Pflanzen nach."

Quelle: http://www.agrarbuendnis.at/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=56&Itemid=14


Muss man, denk ich, nicht mehr viel dazu sagen.

  09-12-2009 14:05  biolix
die Landwirtschaft der Zukunft
WEr sagt was vom WEltuntergang ? ;-))

WEr jetzt noch nicht merkt was abgeht, na ja ssskm .. ;-)

weiters, es gibt ja toll viel Grundwasser in Australien zum bewässern.. ;-((

ach ja´, wenn man´s halbwegs richtig machen würde, mit Mutter Erde und nicht gegen sie, mensch wären wir da nicht richtig "zivilisiert".. ach nein diese Wort nicht, denn nach Uezkül gesprochen , ist ja zivilisiert eigentlich nur "wie weit wir schon weg von der Natur sind.." ;-))

lg biolix


  09-12-2009 14:11  biolix
die Landwirtschaft der Zukunft
Eine Replik auf das Interview in der Zeit von Franz Fischler " I have a dream", ist doch eine nette Parodie, oder ? ;-))))

lg biolix

  09-12-2009 14:14  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
@chevy lass mal den Weihnachtsmann aus dem Spiel!

was ich gesehen habe , habe ich gesehen.
Von den versalzenen Böden in Australien habe ich noch nicht erzählt.

  09-12-2009 15:16  Chevy
die Landwirtschaft der Zukunft
@ dblondeau:

Zitat: "Chevy lass mal den Weihnachtsmann aus dem Spiel"

Richtig - nicht einmal der kann Dir helfen!


Übrigens finde ich es super, dass die Biolixe dieser Welt so tun, als hätten sie das Patent auf das Wort "Humusaufbau". Gott behüte, dass auch noch dieses Patent in die Hände von Mosanto fällt.


MfG

  09-12-2009 17:21  Noro
die Landwirtschaft der Zukunft
@tyrolens:

1. zu deinem 2.: ich hab vorhin schon mal geschrieben, oder glaube es geschrieben zu haben, man kann ja auch noch untersaat machen, z.b. mit erdklee wenn du mit der luzerne nicht weiterkommst, und dann geht sich das sehr wohl aus: ertrags(steigerungn) und ökolandbau

2. zu deinem 4.: ja ich pass ja auf bei meinen versuchen, aber hab so viel vertrauen in mich, dass ich weiß was meine profs zu mir gesagt haben bzw. was ich gesehen und gelesen hab. ich sag, ja auch nicht, dass du bei deinen 25 hektar bitte zwischen grünland und ackerland unterscheiden sollst....

zitat: "Man muss nicht ein lustiges Biozertifikat haben um nachhaltig Landwirtschaft zu betreiben. "
muss ich dir voll und ganz beipflichten und da ich nur ein gefunsel von betrieb hab, hab ich auch keine urkunde und dich denk auch nicht daran mir eine in den nächsten jahren zu holen.

Es muss jeder selber wissen, was er für nachhaltig erklärt, nur ich kanns nicht ausstehen ständig diese gruppierung, ja der ist schlecht und dieser machts bescheiden, aber ich bin der größe....ständig schaun, wo der andere einen spreißel hat und selbst bei sich den balken nicht erkennen....
und eins, da sind wir uns doch alle einig: der ökolandbau wird konventioneller und der konventionelle wird ökologisch
:p

grz
th


  09-12-2009 17:37  Leo7
die Landwirtschaft der Zukunft
"zitat":
"und eins, da sind wir uns doch alle einig: der ökolandbau wird konventioneller und der konventionelle wird ökologisch"

der ökolandbau wird ökologischer und der konventionelle ökologischer
und beide brauchen das Gentechnikmärchen "chevys" nicht
leo

  09-12-2009 19:03  Felix05
die Landwirtschaft der Zukunft
Freunde,

der ökologische Landbau ist erst aus dem urkonventionellen Landbau hervorgegangen.
Der konventionelle Landbau zu meiner Kinderzeit war ÖKO in der höchsten Form, dass hab´ich aber schon oft gesagt.
Kein Öko-Fanatiker braucht heute und auch nicht morgen und übermorgen nicht gleich das Rad neu zu erfinden.
Alles schon mal dagewesen.

Gruß, Lutz!

  09-12-2009 19:07  helmar
die Landwirtschaft der Zukunft
....also bin ich jetzt zu blöd um zu kapieren welch wunderbare Zukunft uns blüht, oder was?......wenn es so käme wie dieses Manifest träumt, dann haben die Verfasser auf etwas wichtiges vergessen: Der Steffl ist längst eine Moschee und die Solarpaneele geben Strom für den Verstärker für den Muezzin.....
Mfg, helmar

  09-12-2009 19:21  Felix05
die Landwirtschaft der Zukunft
Helmar,

ich bin auch zu dämlich, manche Sachen zu begreifen, bei mir liegt das vermutlich am Altersstarrsinn.
Mit diesen ganzen Studien und wissenschaftlichen Abhandlungen, die in derartigen Beiträgen hier stehen, kann ich sowieso nichts anfangen.
Da weiß ich unten schon nicht mehr was oben gestanden hat.
Ich bewundere die junge Garde hier, mit welcher Energie die sich mitunter gegenseitig Sinnlosigkeiten füttern.

Gruß, Lutz!

  09-12-2009 19:21  ANDERSgesehn
die Landwirtschaft der Zukunft

zitat:
1.) Wo hab ich gesagt Franz Brunner sei nicht Bio.
zitatende.


wieso wurde nicht gefragt ob "dblondeau" nicht "brunner franz" sei?


mit sooo vielen parallelen könnte man es eindeutig glauben.

lg
ANDERSgesehn.



  09-12-2009 19:43  Leo7
die Landwirtschaft der Zukunft
so jetzt, wos grod do is:

manche sein wirklich zu bled um zu kapiern, was grad rennt....und wenns dann so is, habn´s des eh immer gwusst...nur soweit kemmans dermoi nimma
sis wias is
leo

  09-12-2009 19:46  Moarpeda
die Landwirtschaft der Zukunft
@helmar

ich hab ja schon einmal geschrieben: "....wenigstens hinterlassen wir ihnen eine gut ausgebaute infrastruktur"

....nur mit der mülltrennung und lagerung scheinen sie nicht zufrieden zu sein, parks und andere anlagen erscheinen ihnen besser geeignet müll abzulagern.

  09-12-2009 19:52  Leo7
die Landwirtschaft der Zukunft
gggg...
i seh scho die Türken, wie sie im Schloß Schönbrunn auf den Grünflächen gartln und grillen...
Die Donauinsel ein Schrebergartlwerk der grantigen Wiener Pensionistn....
Und der Steffl wie einst der Kölner Dom zum Pferdln einstellen, um in der Pampa um Wien rumzupflügen zu können
Landwirtschaft der Zukunft....brrrrr
leo

  09-12-2009 19:54  ANDERSgesehn
die Landwirtschaft der Zukunft

leo bist jetzt munter geworden?

lg
ANDERSgesehn.



  09-12-2009 19:58  Leo7
die Landwirtschaft der Zukunft
lieber anders sehender,
in deiner welt werd i nie munter werden...wollen ;-))
glg
leo

  09-12-2009 20:02  ANDERSgesehn
die Landwirtschaft der Zukunft

is eh klar, is ja westlich der enns.

einer, der nicht von der muse lebender
ANDERSgesehn.



  09-12-2009 20:07  Leo7
die Landwirtschaft der Zukunft
dass man dir kein lächeln rauszaubern kann, is eh jedem da klar...fader zipf du....ggg

  09-12-2009 20:08  ANDERSgesehn
die Landwirtschaft der Zukunft

*griiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiins*

besser..... ;-)
ANDERSgesehn, als garnicht gesehn.

  09-12-2009 20:10  Tyrolens
die Landwirtschaft der Zukunft
Hallo Noro,


also ich bin ja der letzte der den Zwischenfruchtanbau ablehnt, schon alleine aus dem Grund, weil in vielen Regionen nachhaltiger Ackerbau ohne intensivem Zwischenfruchtanbau gar nicht funktioniert, aber es gibt eben auch Regionen bei denen sogar eine Untersaat schon zu viel Wasser braucht. Schau dir mal die Klimadaten von Washington oder Oregon (Wasco County) an. Da geht sich mit Ach und Krach Hartweizen aus.
Und wenn da jetzt einer kommt und sagt da muss zwei Jahre lang Kleegras hin, dann wissen wir beide, was davon zu halten ist. Eigentlich wissen wir das aber auch schon wenn es heißt, man müsse unbedingt Leguminosen anbauen. Das müssen jene, die sonst keinen Stickstoff haben. Aber Leguminosen leben nun mal nicht in Gemeinschaft mit Mykorrhiza.
Das nur mal als Beispiel für jene die die Engstirnigkeit gepachtet haben.
Ich find's genauso auch nicht in Ordnung wenn man ins ärgste Ausbeutereck gestellt wird nur weil man seinen Kopf nicht bei irgendeinem Verband abgegeben hat.
So lange mir keiner von denen erklären kann, woher denn die für Pflanzen lebenswichtigen Mineralien kommen wenn nicht gedüngt wird, werde ich die auch nicht ernst nehmen. Und schon gar nicht einem, der kein Problem damit hat sein Stroh zu verkaufen.
Ganz zu schweigen von der Dämonisierung von Pflanzenschutzmitteln. Würd mich schon interessieren was denn klimaschädlicher ist. 700 g Glyphosat pro ha und Jahr oder fünfmal mit dem abgöttisch verehrten Eco-Dyn über den Acker zu fahren.

Aber wie gesagt. Man wird sich nach Jahren der Rivalität irgendwo in der Mitte treffen. Jedenfalls das Gro der Landwirte. Nischen wird's immer geben. Aber die größer derer wird vor allem von der Größe der betreffenden Kundenschicht abhängen. Zertifikate sind immer Marketinginstrumente.

  09-12-2009 20:13  Leo7
die Landwirtschaft der Zukunft
anders gesehen wollender

fast....aber net ganz.......
....aber wie kann man dich anders sehn? wenn du gar net da bist....
i muss und will ja gar net gesehn werden......
und auch nicht erkannt auf nicht worterfassender ebene...
frag nicht, wo es keine antworten mehr gibt...checker?
glg
leo ;-))


  09-12-2009 20:21  ANDERSgesehn
die Landwirtschaft der Zukunft

lieber zwischen den zeilen lesen
zwischen genie und wahnsinn ist nur ein sproß
... und hoffentlich ist er nicht morsch ...........

glg
ANDERSgesehn.



  09-12-2009 20:28  Leo7
die Landwirtschaft der Zukunft
dann nimm dich in acht und sei behutsam auf diesen spross.....sehr transzendent du....ggg
glg
leo

  09-12-2009 21:41  biolix
die Landwirtschaft der Zukunft
Nabend !

also der Franz Brunner ist er definitiv nicht, ich kenne nun beide schon, der Franz schreibt nciht mehr, der konzentriert sich voll auf "Mutter ERde" und das ist gut so... ;-)))

Ja Noro, wie kommst du auf das bez. der Biolandbau konventionalisiert sich und der konv. wird mehr ökologisiert ?

Bei ersteren könnte ich dir fast recht geben, wenn ich nicht so viele Strömungen kenne die gegen diese Konventionalisierung vorgehen und auch noch mehr und mehr Bio Leben und fühlen und auch bei der Bodenbearbeitung schon sehr weit sind...

Wo siehst du die ökol. der konv. LW ? Allein der PSM Verbrauch steigt in der BRD und in Ö wieder an die letzten Jahre, klar die Fruchfolge wird nicht besser, udn die Pflanzenkrankheiten mehr statt weniger... ;-((

http://vzhessen.pestizidwissen.de/UNIQ126039050922680/link460281A.html

genauso ist es beim Handelsdünger Verbrauch, als die Preise unten waren habe ich echt die Konvies verteidigt, das sie ja müssen bei so niedrigen Preisen, aber wenn sie hoch sind die Preise, habe ich gemerkt das sie dann noch mehr rausholen wollen... Auf Grund der Böden ist es ja schon vielerorts notwendig "hydrokulturen" zu machen, und nach Berichten von konv. Kollegen, auch welche die schon auf Bio umgestiegen sind, habens nach 10 Jahren ohne Tierhaltung gemerkt das selbst der leicht lösliche Handelsdünger seine Wirkung nicht mehr
erreicht.. ;-(

http://www.raiffeisen.de/veroeffentlichungen/pdf/Bericht08-09/Bericht-08-09-8.pdf

beim Stickstoff sind wir da in der BRD wieder fast so hoch wie im Jahr 2000 udn bei Phosphor Kali ist auch ein Anstieg wieder da...

Ja und Tiroler, wer braucht 5 Überfahrten mit dem Eco- Dyn ? Und wer spritzt im Jahr nur 700 g Glyphosat ? das kannst dir gleich ausrechnen bei den Mengen die in der BRD "gespritzt" werden, da sind wahrscheinlich die Parallelimpiorte nicht mal drinnen...

Ja und Mykorrhiza, uiii, da solltest mal Untersuchungen sehen was Pflanzen machen wenn sie nur au "Hydrokulturdüngung" warten und ihre Feinwurzelbildung einstellen...



Gerade die Düngerwirtschaft der letzten Jahrzehnte inkl. PSM Einsatz haben gerade der Mykorrhizzabíldung stark zugesetzt....
da gibts genug Forschungen darüber, guckst du www.laendlicher-raum.at/filemanager/download/16814/ , und wie gesagt, endlich ein Humusmonitoring, warum ist die
derzeitige Agrarpolitk so dagegen wenn eh alles bestens ist ? Lass uns das doch gemeinsam fordern... ;-))

lg biolix

  10-12-2009 00:46  Noro
die Landwirtschaft der Zukunft
@tyrolens:
Wo hab ich denn bitte geschrieben, dass man unbedingt 2 jahre kleegras machen muss, du musst doch noch nicht mal ein jahr oder geschweige denn ein halbes jahr kleegras haben. hab ich nicht geschrieben, dass man stattdessen auch den erdklee verwenden kann und für die die es nicht wissen, der erdklee vertrocknet ganz automatisch, also während der (hart)weizen abreift. die samen kapseln sind unter der erde und so bald es wieder feuchter wird, keimt das ganze. und so nebenbei, wenn der erdklee 5 cm hoch wird dann ist das schon spitze..
"So lange mir keiner von denen erklären kann, woher denn die für Pflanzen lebenswichtigen Mineralien kommen wenn nicht gedüngt wird, werde ich die auch nicht ernst nehmen."
Das ein Teil der Mineralien im Boden sind is eh klar genauso, dass wenn nie etwas zurück kommt is in spätestens 100.000 jahren feierabend. von der anderen seite gesehen gibt es aber flächen die schon, nachweislich, seit über 2000 Jahren unterm pflug sind und man natürlich auch davon ausgeht, dass nicht immer etwas zurückkam und trotzdem liefern diese flächen heute noch einen ordentlichen ertrag. erwiesen ist auch, dass der regen wurm in der lage ist immobiles P und K pflanzenverfügbar zu machen, durch ein spezielles magenenzym.

@biolix:
die konventionalisierung beginn sobald man den kreislauf gedanken weg lässt. und das ist nun mal immer mehr und mehr der fall, da sich die meisten mittlerweile einfach aus wirtschaftlichkeit und nicht mehr aus persönlicher überzeugung für den ÖL entscheiden.
es gibt ja mittlerweile die gleichen fruchtfolgen wie bei den konvis, wo man stellen weise überhaupt kein klee gras mehr in der fruchtfolge hat.
klar es wird schon da gegen ein wenig angegangen, aber man wie bewertet man die ökobiogas anlagen mit über 70% ammonium-N? wie soll man einem ackkerbauern forschreiben er muss kleegras in der folge haben und dies durch wiederkäuer veredeln? das kann man nicht so einfach machen. drum wird das gras dann halt hin gemulcht und der kreislauf gedanke ist beim teufel...
die konvis werden öko, denn das schreib ja die EU schon allein vor bzw. aus wirschaftlichkeitsgründen, siehe hierzu den laufstall, FFH richtlinien ect.
meines erachtens nach unterscheidet sich in vielen betrieben gerade noch der einsatz von "chemie" ob man jetzt konvi oder öko ist, und natürlich die einstellung...

  10-12-2009 09:21  Tyrolens
die Landwirtschaft der Zukunft
Hallo Noro. Der Vorwurfe mit dem Kleegras war nicht an dich gerichtet, sondern ein allgemeiner. Weil's halt sehr oft kommt.
Klar weiß ich, was Erdklee ist und was er kann, hätt mir aber nicht gedacht, dass er auch als Untersaat taugt (kenne ich mehr als Beimischung bei Dauergrünland). Jedenfalls, auch der Erdklee macht als Untersaat der Hauptfrucht Konkurrenz ist halt so und der Nachteil bei (fast) allen Untersaaten, wenn es einen Kampf um Ressourcen geht. Und was bei Leguminosen immer ein Problem ist: Stickstoff. Sobald nennenswerte Mengen an Stickstoff im Boden sind wird's für Leguminosen problematisch. Udn wieviel N gutes Getreide braucht, weißt eh.
Du hast auch recht damit dass es, wenn's keinen geschlossenen Kreislauf gibt, und den gibt's fast nirgend's, irgendwann eben zu Ende ist. Wann das ist, das ist doch der springende Punkt. Nur sagt das ja keiner, weil das für die Kundschaft zu komplex wäre. ;)
Zu Bio vs. Konvi kann ich jedenfalls sagen, dass ich doch viele Konvis kenne die sehr nachhaltig arbeiten. Also mit intensivem Zwischenfruchtanbau, mit abwechslungsreicher Fruchtfolge. Aber auch mit Mineraldünger, wobei der heute ja so teuer ist, dass man schon aus Vernunftgründen sparsam und effizient damit umgeht. Wer die Stickstoffeffizienz auf 90% steigern kann hat wohl für das Weltklima sehr viel getan. Im Kleinen.



  11-12-2009 00:04  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
eh Felix Lutz, trotz vorgerückter Stunde
wieso kannst du sagen von etwas womit du nix anfangen kannst dass es Sinnlosigkeiten seien?

  11-12-2009 00:14  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
alles richtig Tyrol, Stickstoffeffizienz aber wage Begriff.
Jeder hektar, das gesunder Boden aufweisen kann, ist es wert.
Wir brauchen neue Geräte, wegen Humus und Regenwurm.
Daher hat Felix unrecht in dieser Pkt: die Ökolandw. ist nicht schon dagewesen.
Die muss neu erfunden werden.
Selbst die Leute von GKB oder von LOP berichten über Erfolge gegen Fusarium aufgrund von Bodenschonende Methoden bzw. Pfluglos!

  11-12-2009 13:45  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
zum Thema Zukunft der Landwirtschaft:

Die Haut der Erde von Christiane Grefe

Raubbau und Klimawandel zerstören den Boden. Eine "schwarze Revolution" muss her!

Wie Tewolde Berhan fürchten immer mehr Wissenschaftler, »dass sonst die Grundlagen unserer Ernährung gefährdet sind«; ja sie hoffen, dass auf die grüne jetzt die »schwarze Revolution« folgt. Denn im Einsatz für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung konzentrierte sich über Jahrzehnte alle Welt auf die Ertragsoptimierung der wichtigsten Kulturpflanzen, mit Gentechnik oder ohne. Währenddessen lag die Erforschung der darunterliegenden Nahrungsquelle weitgehend brach. Erst seit einiger Zeit gerät der Boden wieder ins Blickfeld; auch beim Kampf gegen den Klimawandel.
Es ist nämlich nicht gut um ihn bestellt. Nach der jüngsten Erhebung verschiedener UN-Institute (Glada Report 5) ist allein von 1981 bis 2003 fast ein Viertel der globalen Landmasse degradiert, das heißt: Die Ertragsfähigkeit hat sich verringert, oder die Flächen haben sich gar in Wüsten verwandelt. Eine Ursache sind Klimaveränderungen, eine andere: landwirtschaftlicher Raubbau. In unterschiedlichem Ausmaß sind bereits 1,9 Milliarden Hektar Land geschädigt, etwa vier Fünftel davon potenzielle Äcker und Weiden. Rund 1,5 Milliarden Menschen fahren wegen schlechter Böden spärliche Ernten ein.
Dem weltweiten Verlust stünden zwar 15,7 Prozent der Böden gegenüber, die durch veränderte Niederschläge oder die Anstrengung von Bauern und Naturschützern neu belebt worden seien, rechnet Luc Gnacadja vor. Der frühere Umweltminister Benins leitet das Generalsekretariat der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) in Bonn. »Aber es reicht nicht«, sagt Gnacadja, »Wir kommen nicht nach.«

nachzulesen unter http://www.zeit.de/2009/20/U-Boden

  11-12-2009 14:15  Chevy
die Landwirtschaft der Zukunft
Es gibt zwar keine Zunahme der Unwetter und auch ist es seit 1998 leicht kälter geworden......

  11-12-2009 18:46  dblondeau
die Landwirtschaft der Zukunft
gelabber von chevy wieder!


Eine Frage der Klimastatistik
Die weltweiten Kälteperioden sind Wasser auf die Mühlen der Klimaskeptiker. Doch kurzfristige Temperaturschwankungen sagen nichts über die Erderwärmung aus, sagen Forscher. Von FOCUS-Redakteur Michael Odenwald

Weltweit fielen die Temperaturen zum Sommeranfang
Für einen ordentlichen Sommeranfang sind die derzeitigen Temperaturen zu kühl. Damit scheint sich ein Trend zu bestätigen, der sich in den vergangenen Monaten in vielen Weltgegenden abzeichnete: Die Witterung war teilweise richtig kalt, teilweise fiel noch im Juni Schnee. So im mittleren Westen der USA. In Manitoba etwa sank das Quecksilber auf minus vier Grad Celsius, und in North Dakota fielen erstmals seit 60 Jahren in einem Juni weiße Flocken vom Himmel. Ebenso in den kanadischen Provinzen Alberta und Saskatchewan, wo bis zu 25 Zentimeter Neuschnee fielen. Auch in Brasilien gab es Frost. Erst zur Monatsmitte gaben die Wetterdienste Entwarnung.

Selbst in Saudi-Arabien, sonst für brütend heiße Temperaturen bekannt, fiel im Frühjahr wiederholt Schnee. Mitte Mai berichtete die englischsprachige „Saudi Gazette“, in Al-Baha, in den Bergen südwestlich der Hauptstadt Riad gelegen, habe es heftige Wolkenbrüche gegeben, und die Gipfel der Berge ringsumher seien von weißen Kappen bedeckt. Aber auch in den Tälern und Wäldern von Al-Zaraeb and Khayrah habe es geschneit. Bereits im Januar hatte es in dem Wüstenstaat eine regelrechte Schneekatastrophe gegeben, weil ein aus Sibirien heranbrausender Sturm die Temperaturen auf die tiefsten Werte seit 30 Jahren abstürzen ließ. In den Regionen Tabuk and Qasim fielen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Der König setzte laut Zeitungsberichten Hilfsmannschaften in Marsch, die den frierenden Wüstensöhnen Notfallausrüstungen mit Decken und Heizkörpern brachten. Dennoch starben zehn Menschen.

Vielleicht macht aber die anthropogene – also durch menschliche Aktivitäten verursachte – Erderwärmung einfach eine Pause. Dies jedenfalls legt eine Studie der Klimatologen David Easterling vom NCDC und Michael Wehner nahe, der am Lawrence Berkeley National Laboratory und Kalifornien forscht. Veröffentlicht wurde sie in den „Geophysical Research Letters“. Die US-Forscher glauben, dass sich die zyklische Abfolge von La-Niña- und El-Niño-Ereignissen dem Trend zur globalen Erwärmung überlagert.

Warnungen der Klimaforscher

Dann könne die Erdtemperatur von Zeit zu Zeit jahrelang auf dem gleichen Niveau verharren oder sogar leicht sinken, obwohl die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre weiter zunimmt. Dies sei bereits in den vergangenen 34 Jahren zu beobachten gewesen. Der Trend zur Erwärmung werde dadurch jedoch nicht gestoppt. Den Skeptikern gibt dies jedoch immer wieder die Möglichkeit, den anthropogenen Anstieg der Erdtemperatur zu bestreiten.

Dies, warnt der Klimaforscher Timothy Lenton vom Tyndall Center for Climate Change Research der University of East Anglia im britischen Norwich, könne dazu führen, das sich die Gesellschaft in einem falschen Gefühl der Sicherheit wiege. Dabei könnten sogenannte Kippelemente im Erdsystem noch in diesem Jahrhundert den Punkt erreichen, an dem sie tatsächlich umkippen. Solche Elemente können das Abschmelzen der Eisschilde in Grönland und der Westantarktis sein, die Verlangsamung des Golfstroms, die Abschwächung der Monsunregen sowie das Verschwinden des Amazonas-Regenwalds. Ihr Umkippen würde in einer „positiven Rückkopplung“ den Klimawandel weiter verstärken.



  11-12-2009 19:05  Chevy
die Landwirtschaft der Zukunft
@ dblödeau:

Ich bin Klimaagnostiker!