Weitgehend stabile Verhältnisse am EU Schweinemarkt. Das kleine Plus in Dänemark und das kleine Minus in Frankreich halten sich die Waage. In Deutschland (+/- 0) fußt die Stabilität so wie in den voran gegangenen Wochen primär auf einer nicht drückenden Angebotslage bei Schlachtschweinen. Das frühsommerliche Wetter brachte zwar Impulse bei Grillartikeln, war aber nicht flächendeckend vorhanden, sodass die Erwartungen noch nicht erfüllt wurden.
In Österreich ist der Schlachtschweinemarkt ausgewogen bis gut versorgt. Auch hierzulande war die Fleischbranche mit der Marktentwicklung unzufrieden. Zwar konnten die meisten Teile etwas flotter abgesetzt werden, bei Schinken mussten aber sogar Preiszugeständnisse gewährt werden. Wer dies nicht tat, musste mit der Ware ins Gefrierlager. Vor dem Hintergrund eines bestenfalls durchschnittlichen Schlachtschweineangebotes für die kommende Woche hat die Schweinebörse den Preis auf Vorwochenniveau fixiert.
Tendenz: Derzeit keine Hinweise, dass sich an der stabilen Marktlage der letzten Wochen etwas ändert. Zwar hat das Schlachtgewicht in den letzten Wochen zugelegt, jedoch nicht die Stückzahlen. Zu große Preiserwartungen für die nächste Zeit dämpfen die Abnehmer mit dem Hinweis auf fehlende Schlachttage in den nächsten Wochen, sowie auf Auslagerung wartende Bestände im Tiefkühllager bei gleichzeitig wenig berauschenden Exportgeschäften.
Mastschweine-Basispreis: 1,54 € (+/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: 1,32 € (+/- 0,00)
(Quelle: Dr. Johann Schlederer, VLV)