Strukturwandel in der Rinderproduktion setzt sich fort
Für die Bewirtschaftung von insgesamt 1,54 Mio. Hektar Dauergrünland und 450.000 ha Almflächen in Österreich ist die Rinderwirtschaft von entscheidender Bedeutung. Wie dem neuen Jahresbericht 2011 der ZAR (Rinderzucht Austria) zu entnehmen ist, setzt sich der Strukturwandel in diesem Sektor weiter fort.
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Oberösterreich rinderreichstes Bundesland
Das rinderreichste Bundesland ist mit Abstand Oberösterreich mit 586.300 Tieren, gefolgt von Niederösterreich (453.800) und der Steiermark (338.500). In der Bundeshauptstadt Wien gibt es immerhin 12 Rinderhalter mit insgesamt 115 Tieren. Um eine möglichst flächendeckende Rinderwirtschaft und Offenhaltung der Kulturlandschaft in Österreich auch weiterhin zu gewährleisten, sind aus Sicht der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter nicht nur entsprechende Milchpreise, sondern vor allem auch die Sicherung der Arbeit der Zucht- und Kontrollverbände und offensive Maßnahmen für die Aufrechterhaltung des Zuchtrinderexports notwendig.
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