Kälberiglus: Welchen wählen die Kälber selber? 5 Kälberiglus im Vergleich
Iglus sind eine gesunde und preiswerte Haltungsform für Kälber. Wie gut die einzelnen Fabrikate wirklich sind, zeigt der „Landwirt“ - Vergleichstest.
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Kostengünstige Lösung
Kälberiglus sind eine preiswerte und ideale Aufstallungsform für junge Kälber. Ständig frische Luft, ausreichend Licht und stärkere Umweltreize tragen erheblich zur Gesundheit, Vitalität und zum Wohlbefinden der Kälber bei. Im Iglu herrschen rund um die Uhr die besten Luft- und Lichtverhältnisse, denn die Tiere sind quasi im Freien, aber trotzdem nicht kaltem Wind und anderen negativen Witterungseinflüssen ausgesetzt.
Iglus richtig aufstellen
Beim Aufstellen der Iglus müssen einige Punkte beachtet werden, um den Kälbern einen bestmöglichen Schutz vor Hitze, Kälte, Wind und Niederschlägen zu bieten. Grundsätzlich ist die Aufstellung unter einem Dachvorsprung oder unter einem Flugdach zu empfehlen. Sollten die Iglus im Freien stehen, darf die Öffnung auf keinen Fall der Wetterseite zugewandt sein, da sonst die Niederschläge in die Hütte hineingetragen werden und die Kälber dem Wind stärker ausgesetzt sind. Stellen Sie die Iglus im Sommer mit dem Eingang in Richtung Nord bis Nordost, so fällt mehr Schatten und die Hütten werden nicht so stark aufgeheizt. Im Winter ist es ideal, die Iglus nach Südost bis Ost auszurichten. Dann scheint die tief stehende Morgensonne in den Iglu und wärmt die Kälber. Vor jeder Neubelegung sollten Sie die Hütten reinigen und eine dicke Strohmatratze auftragen, um das Kalb gegen den kalten Untergrund zu isolieren.
Fazit – Was muss ein Iglu können?
Grundsätzlich ist die Haltung von Kälbern in Kälberiglus eine gute und preiswerte Alternative zu einem Stallumbau. Sie sind im Allgemeinen einfach zu bedienen und leicht zu reinigen und vermindern somit den Infektionsdruck auf das neugeborene Kalb. Allerdings sind bei der Anschaffung und auch bei der Aufstellung der Iglus einige Punkte zu beachten.
Das muss ein Iglu können
-Die äußere Oberfläche der Iglus muss weiß bzw. sehr hell sein. Dunkle Iglus führen zu einer zu starken Erwärmung im Inneren.
-Die Oberfläche der Iglus muss glatt sein, damit sie ohne Probleme gereinigt werden kann.
-Um die Strangulierungsgefahr auszuschalten, dürfen die Abstände zwischen den Stäben der Umzäunung nicht mehr als 10 cm betragen, wobei eine stehende Anordnung der Stäbe vorzuziehen ist.
-Die Verbindung zwischen Iglu und Auslauf muss so ausgeführt sein, dass kein Kalb mit dem Kopf durch den Spalt durchschlüpfen kann – hier herrscht ebenfalls Strangulierungsgefahr.
Das muss der Landwirt beachten
-Die Iglus sollten unter einem Dachvorsprung oder einem Flugdach aufgestellt werden. Dies bringt neben einem besseren Witterungsschutz für die Kälber auch angenehmere Arbeitsbedingungen für den Betreuer.
-Die Öffnung des Iglus muss der Wetterseite abgewandt sein – im Sommer erfolgt eine Ausrichtung nach Norden und im Sommer nach Ost bzw. Südost. Stellt man die Iglus unter den Dachvorsprung, so sollte dies nach Möglichkeit im Sommer im Schatten an der Nord- oder Ostseite und im Winter auf der Südseite von Stallungen erfolgen.
Autor: Johann HÄUSLER, LFZ Raumberg-Gumpenstein
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