Jungzüchter legen Forderungsprogramm vor
In einem Schreiben an die Agrarpolitiker des Bundes und der Länder fordert die Österreichische Jungzüchtervereinigung (ÖJV) positive Perspektiven für die kommenden Jahre.
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Stellungnahmen der Agrarpolitiker
Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich betonte in seinem Schreiben an die Jungzüchtervereinigung, dass er sich "außerordentlich über das Engagement der Organisation freut" und sie ersuche, ihre Anliegen in den einschlägigen Gremien zur Erarbeitung einer Zukunftsstrategie für die österreichische Landwirtschaft einzubringen. Bauernbund-Präsident Jakob Auer sicherte in seiner Stellungnahme zu, "die Forderungen mit vollem Einsatz zu unterstützen". Niederösterreichs Agrarlandesrat Stephan Pernkopf erklärte, "dass sich die Ziele der ÖJV in vielen Punkten mit der geplanten Entwicklungspolitik für den ländlichen Raum ab 2014 decken " und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der bäuerlichen Betriebe im Vordergrund stehen müsse. Ähnlich äußerten sich die Landesräte Erich Schwärzler (Vorarlberg) und Sepp Eisl (Salzburg), die vor allem die Forderung der Jungzüchter für den Erhalt landwirtschaftlicher Nutzflächen als wichtig erachten. Die Problematik der heranrückenden Wohnbebauung an bäuerliche und gewerbliche Betriebe soll nach Ansicht der Landespolitiker einer verstärkten Berücksichtigung im Rahmen der Raumordnung unterzogen werden.
Unterstützung durch ZAR-Obmann Wagner
ZAR-Obmann Anton Wagner unterstreicht die Forderungen der Jungzüchter und verspricht ebenfalls vollste Unterstützung, damit die österreichische Rinderzucht zukünftig eine gute Perspektive für die Jugend bleibt. "Wir freuen uns über die positiven und zustimmenden Erklärungen verantwortlicher Agrarpolitiker im Bund und in den Ländern zu unserem Memorandum und hoffen, dass die engagierte Arbeit junger Hofübernehmer in schwierigen Zeiten die notwendige Würdigung erfährt. Wir werden uns auch künftig aktiv um die Anliegen unserer Jungzüchter bemühen", betont Gahleitner. AIZ
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