Heupellets in der Schweinefütterung
In Betrieben mit Schweinehaltung fehlt meist eine sinnvolle Verwertung der Grünlandflächen. Anton Spieleder aus Rotthalmünster hat sich eine Anlage gebaut, mit der er sein Heu zu Pellets verarbeiten kann. So lässt es sich ideal als Rohfaserträger in der Fütterungsration seiner Zuchtsauen einsetzen.
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mit ca. 130 bis 150 KW.
Wichtige Tipps
Grundsätzlich gilt es laut Anton Spieleder einige wichtige Faktoren bei der Heufütterung zu beachten: „Die Rohfasergehalte schwanken oft gehörig, vor allem zwischen dem ersten und zweiten Schnitt. Ich versuche daher, die beiden Schnitte in der Vermahlung zu mischen, damit ich auf einen relativ stabilen Mittelwert komme.“ Dennoch sollten regelmäßige Analysen vorgenommen werden. Zudem sei laut Spieleder wichtig, dass es sich um ein hygienisch einwandfreies Heu mit geringem Sand- und Schmutzeintrag handelt.
Vermahlung
Als erster Schritt bei der Heupelletierung werden die Heuballen in einer Strohmühle vorzerkleinert, bevor das Heu über einen Zyklon in die eigentliche Feinzermahlung geblasen wird. Diese Feinzermahlung erfolgt am Betrieb Spieleder mittels einer Trommelmühle mit ca. 40 Messern. Die zapfwellebetriebene Trommelmühle ist mit einem Bedarf von ca. 50 PS relativ kraftaufwändig und schafft etwa zwei Rundballen Heu (~600 kg) pro Stunde. Während des Vermahlungsvorgangs werden Rapsöl, Melasse und Wasser zugesetzt, damit haltbare Pellets entstehen. Um den Durchgang durch die Pelletpresse zu erleichtern, werden – je nach Konsistenz – ein bis zwei Prozent Rapsöl zugesetzt. Die Melasse wiederum dient als Klebezusatz der besseren Bindung und Haltbarkeit von Heupellets. Auch davon mischt Spieleder ein bis zwei Prozent bei. „Je älter das Heu ist, desto schlechter lässt es sich pressen“, erklärt Anton Spieleder.
Sehen Sie sich das Video zur Heupelletierung an!
Autor: Roman Goldberger
Tipps zur Fütterung und eine detaillierte Beschreibung des Pelletiervorgangs können Sie in der Ausgabe 4/2012 des Fortschrittlichen Landwirts nachlesen.
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