Get it on Google Play

Grunddüngung im Ackerbau

Wird die Grunddüngung vernachlässigt, so ist besonders bei sensiblen Kulturen mit Mindererträgen zu rechnen. Damit die Grunddüngung stimmt, müssen Düngungszeitpunkt und Düngerform passen.
Insbesondere bei Raps ist auf eine gute Kali-Versorgung zu achten.
Insbesondere bei Raps ist auf eine gute Kali-Versorgung zu achten.
Je höher das Ertragsniveau, desto wichtiger wird für die Pflanze auch die Versorgung aus dem Bodenvorrat. Anzustreben ist auf Ackerböden ein Bodenvorrat von 15 bis 25 mg P2O5 bzw. 15 bis 25 mg K2O/100 g Boden. Auf Grünlandböden genügen aufgrund der geringeren Durchwurzelungsdichte etwa 10 mg P2O5 und 15–20 mg K2O/100 g Boden. Bei Böden mit geringem Nährstoffvorrat ist die P-Düngung direkt beim Anbau zur jeweiligen Kultur mit sofort wirksamen, d.h. aufgeschlossenen und wasserlöslichen Phosphaten (z.B. Superphosphat) am effektivsten.

Phosphor zu Hackfrüchte
Phosphor sollte innerhalb der Fruchtfolge bevorzugt zu phosphorbedürftigen Kulturen wie Hackfrüchten, Raps sowie Sommergerste gedüngt werden, da diese Kulturen empfindlicher reagieren als Getreide. Insbesondere bei Raps und Kartoffel ist auch auf eine gute Kaliversorgung zu achten. Bei geringen Bodenvorräten ist zu berücksichtigen, dass die Pflanzenverfügbarkeit insbesondere bei nicht aufgeschlossenen P-Düngern im ersten Jahr nur bei 15–20 % liegt, während bei Kalidüngern die Ausnutzung im ersten Jahr bereits etwa 50 % beträgt.

40er oder 60er Kali günstig
Während Kali vor allem zum Zeitpunkt des größten Massenwachstums zur Verfügung stehen muss, ist die P-Versorgung in der frühen Jugendentwicklung der Pflanze wichtig. Phosphor fördert die Keimung und die Wurzelausbildung. Die Kalidüngung erfolgt am preiswertesten
als Kaliumchlorid mit 40er Kali (40 % K2O, 6 % MgO, chloridhältig) oder auch mit 60er Kali.

Bewerten Sie jetzt: Grunddüngung im Ackerbau
Bewertung:
3.4 Punkte von 5 Bewertungen (Maximum 5 Punkte)
articleview;12760
veröffentlicht: 17.12.2012 15:22
Suche
Getreidemarkt
Agrarmärkte – Keine Wende in Sicht

Agrarmärkte – Keine Wende in Sicht

Überangebot, eine abgeschwächte Konjunktur in Schwellenländern und das Russlandembargo belasten die Landwirtschaft. Der Handel drückt besonders bei Schweinefleisch und Milch die Preise.
Marktprobleme beherrschten Bauernjahr 2015

Marktprobleme beherrschten Bauernjahr 2015

Das Bauernjahr 2015 war gekennzeichnet von Marktproblemen und dürrebedingten Ertragsverlusten. Auch das russische Importverbot belastete die bäuerlichen Betriebe in den letzten Monaten. Das bäuerliche Einkommen sinkt um 2,6 %.

Bio-Umstieg: Auf die Märkte achten

Wenn Biomilch um 11 Cent teurer ist und Weizen 300 Euro kostet, dann wird Bio auch für viele konventionelle Landwirte zum Thema. Doch nicht jeder Markt ist aufnahmefähig für Neueinsteiger. Der Traum kann schnell zum Albtraum werden.

Getreidepreise am 20.11.2015

Maisimporte kompensieren schlechte europäische Ernte

Getreidepreise am 05.11.2015

Europäischer Weizen kann wieder zulegen.

Getreidepreise am 19.10.2015

Der Rapsmarkt kommt langsam wieder in Schwung. Preise für Mais und Weizen konnten das Preisniveau nicht halten.

Getreidepreise am 12.10.2015

Die Maisernte in Europa ist heuer deutlich geringer als letztes Jahr.

Getreidepreise am 05.10.2015

Maisernte ist zu zwei Drittel abgeschlossen. Der Weizenmarkt wird mit billiger Ware aus Russland überschwemmt. Raps hält Preisniveau von letzter Woche.

Getreidepreise am 28.09.2015

Nach einer langen Durststrecke steigen an der Pariser Matif die Preise wieder. Jetzt muss sich allerdings noch zeigen, ob diese Veränderung anhält.

Getreidepreise am 21.09.2015

Nach einer kurzzeitigen Markterholung sinken die Preise wieder. Marktkenner hoffen, dass sich der Markt im Winter wieder entspannt.

Zuckerrübenernte 2015

In Österreich hat die Zuckerrübenernte begonnen. Experten schätzen, dass die heurige Ernte im österreichischen Mittel um 15 % geringer ausfallen wird als im Schnitt der letzten Jahre.

Getreidepreise am 14.09.2015

Während die Landwirte auf höhere Preise hoffen sinken die Preise immer mehr und mehr.

Getreidepreise am 07.09.2015

Das Angebot ist hoch und die Nachfrage gering - Der Preisverfall geht weiter.

Silomais verkaufen

Die lang anhaltende Sommertrockenheit führte in diesem Jahr für Futterbaubetriebe teilweise zu erheblichen Ertragsdepressionen. Viele Landwirte sind daher auf der Suche nach Futter. Stehend, ab Feld, wird Silomais meist verkauft.

Heimischer Erdäpfelmarkt gesichert

Der heurigen Trockenheit und der deutlich niedrigeren Erträge zum Trotz kann der heimische Erdäpfelmarkt von den österreichischen Landwirten versorgt werden. Doch drohen billige Importkartoffeln den Marktpreis zu drücken.

Getreidepreise am. 31.08.2015

Die Maisernte hat begonnen. Die Erträge sind allerdings mancherorts eher dürftig. Die Preise für Getreide und Raps sind wieder gefallen.

Preiskampf bedroht bäuerliche Existenzen

Immer mehr Bauern können durch den Verkauf ihrer Produkte kein ausreichendes Einkommen mehr erzielen und geben ihre Betriebe auf. Das hat weitreichende Folgen auf die gesamte Wirtschaft. Innerhalb weniger Jahre ist der Anteil für die Produzenten am Endverbraucherpreis stark gesunken.

Getreidepreise am 24.08.2015

Der Anstieg des Maispreises ist vorerst wieder vorbei. Auch die Getreidepreise bleiben vorerst unverändert.

Märkte bestimmen Fruchtfolge

Wie kommt mehr Geld ins Börserl? Das ständige Auf und Ab bei den Preisen für Marktfrüchte beeinflusst indirekt die Fruchtfolge. Der Plandeckungsbeitrag zeigt, wie Sie auf die Marktsituation reagieren können.

Deutschland: Mehr Exporte in Drittländer

Der schwache Euro beflügelt das Exportgeschäft. Die Ausfuhren in Drittländer erhöhten sich im ersten Halbjahr 2015 um 10 %, vor allem nach Asien und Afrika wurde ein großes Exportplus erzielt. Gleichzeitig verringerten sich die Exportmengen in andere EU-Länder geringfügig.

Grüner Bericht 2015: Einkommen der Bauern sinkt

Die europaweite Marktkrise verursachte im Jahr 2014 ein Minus bei den bäuerlichen Einkommen. Niedrigere Erzeugerpreise und höhere Produktionskosten betrafen die Betriebe in unterschiedlichem Ausmaß.

Getreidepreise am. 17.08.2015

Die Getreidepreise bleiben unverändert. Die Trockenheit führt in manchen Regionen zu großen Ernteausfällen und lässt den Preis von Mais steigen.

Genaues Monitoring sichert GVO-Freiheit am Feld

Eine Gesetzesnovelle ermöglicht es den Mitgliedsstaaten, den Anbau von GVO-Pflanzen zu verbieten. In Oberösterreich werden die Felder mit einem speziellen Monitoringprojekt geprüft, um die GVO-Freiheit in der Praxis zu sichern.

Getreidepreise am 07.08.2015

Die Getreidemühlen warten auf fallende Preise. Die Trockenheit wirkt sich auf die Maisernte aus und die ungarische Ernte strömt auf den Markt.

Heimische Getreideernte nicht rekordverdächtig

Die Erträge waren 2015 in Deutschland und Österreich regional sehr unterschiedlich hoch. Das Wetter hat einigen Kulturen übel mitgespielt, auch die Qualitäten fallen verschieden gut aus. Bei Mais muss mit Ertragsverlusten gerechnet werden.

Getreidepreise am 30.07.2015

Die Preise bleiben moderat, Raps und Weizen verlieren etwas. In der Veredelung gibt es weiterhin keinen Aufschwung, was sich auf den Gerstenumsatz auswirkt. Die Getreidemühlen warten auf weiter fallende Preise.

Erzeugerpreise auf Tiefstand: Bauern in Not

Der Einzelhandel bietet Lebensmittel zu Schleuderpreisen und die Haushalte geben immer weniger Geld für Essen aus. Das geschieht auf Kosten der Bauern, die immer mehr in existenzielle Nöte gedrängt werden.

Getreidemarkt: Preise vorläufig stabil

Die Preisentwicklung ist weiterhin stabil, die anfängliche Euphorie ist abgeflaut. Getreide, Schweinefleisch und Mais machen keine großen Sprünge. Spannend wird es wieder, wenn die weltweite Ernte auf den Hängern liegt.

Getreidemarkt: Steigt der Preis?

Schwache Ernten in Europa und Kanada lassen auf steigende Preise hoffen. Die Luft nach oben ist jedoch dünn. Dafür sind die Ernten in den USA und Russland zu gut. Es besteht aber Hoffnung, wenn Australien und China überraschen.