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Knalleffekt in der ÖVP Angesichts der tristen Lage für die ÖVP hat anscheinend Parteichef Spindelegger ein Machtwort gesprochen und zwei spektakuläre Entscheidungen getroffen. Die noch geheime Vorabmeldung: Fritz Neugebauer und Jakob Auer übernehmen neue Aufgaben. Mit 1.4. 2012 wurde Beamtengewerkschafter NR Fritz Neugebauer von ÖVP-Chef Michael Spindelegger zum Vorsitzenden einer Verwaltungsreformgruppe bestellt. "Für die dringend notwendige Veränderung unseres Verwaltungssystems sind große Anstrengungen erforderlich. Mit Fritz Neugebauer haben wir eine Persönlichkeit gefunden, die die dafür notwendige Flexibilität, den jugendllichen Elan und die kompromissbereite Diskussionskultur besitzt, um zu raschen Lösungen zu kommen. Zudem repräsentiert und lebt der erfahrene Neugebauer geradezu die anzustrebende Schlankheit einer zukunftsfähigen Verwaltung", erklärt Spindelegger in einer Pressekonferenz am Rande eines Jagdausfluges . Von Journalisten darauf angesprochen, dass in der ÖVP neben der Verwaltung noch andere Dinge aufzuräumen wären, kündigte Spindelegger weitere personelle Schritte an. Fritz Neugebauer warf assistierend ein: "Aufräumen ist Weibersache!" und eröffnete so mit gewohnter Diplomatie die Perspektive für weiteren weiblichen Zugang zur Regierungsmannschaft. Eine noch größere Überraschung brachte Spindelegger mit dem Auftrag an Jakob Auer: Dieser soll mit seinem Bauernbund künftig die Bauern vertreten. "Damit betreten wir völliges Neuland" erklärt dazu Raiffeisianer Jakob Auer, "aber wir sind im Bauernbund sehr zuversichtlich, dass wir uns in dieser abstrakten Materie rasch einarbeiten werden. Wahrscheinlich werden wir uns dazu externe Experten hinzuholen. Ob von UBV, FPÖ, IG-Milch, den Grünen oder von der AK - hier wird uns nichts zu teuer sein, denn für die Finanzierung haben wir vorgesorgt. Unsere langen Leitungen sind hier viel wert"
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