PAUSCHALIERUNG

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Name: HAFIBAUER 01-02-2012 07:28
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Ich weis gar nicht warum sich unsere Vertreter so für die Pauschalierung einsetzen.Die sollen uns doch Buchführungspflichtig machen das werden wir auch noch zusammenbringen.Und dan werdens schon sehen was sie von uns bekommen.Wir sind nun mal Selbstständig, und alle ander Selbstständigen Betriebe müssen es ja auch machen.Und diese Ausreden das kan man einen Bauern über 50 Jahren nicht mehr zumuten . Wie Blöd lassen wir uns eigentlich Hinstellen.Und dan wird auch Ruhe einkehren und diese ewige Bekämpferei auch Enden.
Name: 179781 antwortet um 01-02-2012 07:54 auf diesen Beitrag
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Da fallen als ersters einmal die "armen kleinen, die fast nichts verdienen" und die "benachteiligten Gebiete" über die Politiker her, weil dann plötzlich aufkommt, dass sie auch ganz gute Einnahmen aber kaum einen Einheitswert haben.
Als nächste Folge bekommt die SVB deutlich weniger Geld, weil die meisten aktiven Betriebe ihren Gewinn in den Betrieb investieren und deshalb weniger einzahlen müssen.

Für die Bauern in Summe wäre es sicher kein Nachteil.

Gottfried

Name: g8129di antwortet um 01-02-2012 08:33 auf diesen Beitrag
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Hallo zusammen!
Nur wenn Ihr weniger an die SVB einzahlt, wie schauen dann eure Pensionen einmal aus???
Überlegt auch in diese Richtung: wer weniger einzahlt, hat später auch weniger Pension!!!

g8129di



Name: biolix antwortet um 01-02-2012 08:37 auf diesen Beitrag
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GM !

Hafibauer du machst sie eh schon oder ? was zahlst du für den Steuerberater im Jahr, wie viel zeit wendest du auf im Monat ca. ?

lg biolix

Name: Msbw21 antwortet um 01-02-2012 08:38 auf diesen Beitrag
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Guten Morgen!

Das sehe ich auch so. Jedoch würde ich trotzdem eine Pauschalierungsgrenze einführen. Eine Variante währe 7000 € EHW LW und 5000€ EHW FW oder so. Bei weniger macht es keinen Sinn. Solche Regelungen gibt es auch in anderen Spaten.

Mfg


Name: frischauf antwortet um 01-02-2012 08:40 auf diesen Beitrag
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Der Fall der Pauschalier ung wäre fatal, die ganzen kleinen die schon mit der MFA Abgabe überfordert sind würde es gleich mal holen. Die die überdurchschnittlich gut wirtschaften würden dann überduchschnittlich Steuer zahlen. In meinem Fall wäre ich der große Verlierer wenn es zum Verlust der Pauschalierung kommt. Ich gehe sogar soweit und fordere die Anpassung der Umsatzgrenze. Es kann nicht sein das der Einheitswert erhöht wird und die Umsatzgrenze gleich bleibt.

Wenn ich kleinstruktuerierte Landwirtschaft behalten will, muß die Verwaltung der Betriebe möglichst einfach bleiben. Den Betieben noch mehr Bürokratismus aufzuhalsen um in der Summe keinen EUR mehr Steuern zu erhalten wäre meiner Meinung falsch.

Name: ginzo antwortet um 01-02-2012 09:01 auf diesen Beitrag
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Pauschalierung der Landwirtschaft
ist meines Ermessens, nach mehreren Aspekten falsch und dokumentiert letztendlich,
daß Bauern nicht rechnen und schreiben können brauchen: es wird alles von Außenstehenden
vorgegeben:
Einheitswert = Ertragswert und wird seit Jahrzehnten %uell erhöht, anstatt daß er aufgrund der
innerbetrieblichen VOLL-KOSTEN-Rechnung jährlich ermittelt wird; dann würde er
getrennt ermittelt werden müssen (ha-bezogen auf dort erwirtschafteter Ernte) plus
Weiterverarbeitung (Tierhaltung, Halbfertig- bzw. Fertigprodukte)
Somit wären wir schon bei einer ordentlichen Finanzbuchhaltung, zur doppelten wärs dann nur kurz.
Es ist jedes Hektar mit 800 Euro EW mit über 400 Euro Sozialabgaben jährlich belastet, egal ob er
1000 Euro für Feldfruchtbau erlöst oder 5.000 für Veredelung.


Name: Rob1 antwortet um 01-02-2012 09:02 auf diesen Beitrag
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Hallo Hafibauer !

Du kannst ja 5 Jahre mal optieren und buchführung machen ! Dann siehst selber was besser ist !
Ich optiere gerade und sage Dir , wennst Du nur Betriebsmittel einkaufst und sonst nicht viel investierst bist klar schlechter dran als bei der pauschalierung, bei einem mittleren Betrieb.
Dahergeträumt ist schnell was, die Praxis ist dann eine andere !

Name: Der_Franz antwortet um 01-02-2012 09:30 auf diesen Beitrag
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bin heuer auch im 5ten jahr der umsatzsteuervoranmeldung (freiwillig) - steuerberater kostet knapp unter 1000 euro für die abschließenden bescheide und die aufbereitung der akten pro jahr.
ich sag mal so: ein reiner ackerbaubetrieb kann auch ohne große investitionen von der ust profitieren, ein gemischter betrieb oder grünlandbetrieb mit hohem viehanteil wohl kaum.
in meinem fall habe ich aber bei der ust jedes jahr von der finanz geld zurückbekommen - steig aber trotzdem wieder aus weil das bei uns vor allen an hohen investitionen in den letzten jahren liegt

Name: MUKUbauer antwortet um 01-02-2012 10:43 auf diesen Beitrag
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Hallo

aber eine gewisse Neiddiskussion wäre weg...
Einem Unternehmen ist das große Auto keiner Neidig dem Bauern schon

Die Pauschalierung so meine ich wird durch die HIntertür der Steuererhöhung sowie die Bauern sollen ja die gleiche Sozialleistungen zahlen wie die anderen - da schaust als Pauschalierter schön durch die Röhre

ich finde auch irgendwo sollte es aber eine Untergrenze geben

Name: __joe007 antwortet um 01-02-2012 10:56 auf diesen Beitrag
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ich finde die Pauschalierung angenehm, also erspart Arbeit im Büro, ....

Aber wenn man das genauer betrachtet, werden dann die Sozialleistungen sinken, weil dann hast ein Gewerbe bzw. bist mit deinem Nerbeneinkommen auf einer Stufe und zahlst nur mehr das ein, was "sein muss".

Es wird dann sicher wieder Steuersatzerhöhungen geben, welche den Wasserkopf in Wien das Gehalt bringt, ......


lg JoE



Name: bauernbeispiele antwortet um 01-02-2012 11:17 auf diesen Beitrag
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Ich bin auch der Meinung, dass die meisten Bauern es schaffen müssten, ihre Einkommenssteuererklärung zu machen wie alle anderen. Es muss ja nicht gleich eine doppelte Buchführung mit allem drumherum sein, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung wie sie manche für den grünen Bericht machen reicht auch. Früher hieß es ja: Wer schreibt, der bleibt! Von der Pauschalierung profitieren eigentlich nur etwas größere Betriebe, die gerade noch nicht buchführungspflichtig sind und sich dadurch Steuern ersparen. Für die meisten Kleinbetriebe würde sich kaum etwas ändern.
Früher wollte man den ach so ungebildeten Bauern das ersparen, aber heute sind die meisten Landwirte gut ausgebildet, besonders die jüngeren, und da sollte das kein Problem mehr sein. Ausnahmen gibt es natürlich immer.

Name: Tyrolens antwortet um 01-02-2012 11:44 auf diesen Beitrag
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Es ist ja sowieso jeder Betrieb dazu angehalten, Buch zu führen. Das trifft Landwirte genau so.
So schwierig und kompliziert ist das auch nicht. Jeder Kleinbetrieb muss Buch führen.

Unter'm Strich sehe ich da aber kein großes Steuereinnahmepotenial, bei der SV wird's eher sogar weniger. Aber es wäre ein Akt der Gerechtigkeit. Gleiches Recht für alle. Sonst machen doch die ganzen Werbekampagnen zu Gunsten der Landwirtschaft keinen Sinn. In Tirol läuft aktuell der Slogan: "Was wäre Tirol ohne seine Bauern." Zynische Antwort: "Ein gerechteres Land". ;) Nein, im Ernst: Wenn man in kleinen Chargen produziert und zwangsläufig auf regionale Vermarktung angewiesen ist, muss man sich wohl oder übel um Solidarität seitens der Bevölkerung kümmern. Derzeit hört man mehr von 2 Mio Subventionen für den Bauernbund, 3 Mio Subventionen für den Maschinenring und jetzt das alte/neue Thema Pauschalierung.

Name: __joe007 antwortet um 01-02-2012 11:47 auf diesen Beitrag
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also dass Bauernbund und Maschinenring soviel bekommen, möchte ich gerne aufgelistet bekommen, wo da das Geld hinrinnt,......

Habe mit beiden Institutionen nichts zu schaffen, .... (bin aber Landwirt)

Oder weiß wer was genaueres?

lg

Name: Tyrolens antwortet um 01-02-2012 12:07 auf diesen Beitrag
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Siehe: http://derstandard.at/1326504206388/Foerderungen-Berlakovich-stuetzt-Bauernbund-mit-zwei-Millionen-Euro

und

http://www.landwirt.com/Forum/323460/3-581-Mio-€-Steuergelder-versteckt-als-Landes--und-Bundeszuschuss-fuer-den-Maschinenring-gerechtfertigt.html

Name: haapee antwortet um 01-02-2012 12:56 auf diesen Beitrag
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die pauschalierung bleibt aufgrund der tatsache aufrecht dass man den bauern nicht rechnen beibringen will!

weil sonst werfen 80 prozent wegen der unterdurchschnittlichen stundenkapitalisierung und eigenkapitalverzinsung per sofort das handtuch!

und wer soll bitte zu so günstigen konditionen die landschaft pflegen mit den sonstigen zusatzleistungen für die gesellschaft!?

pauschalierung hat system!

für die meisten ist das ein nullsummen spiel ob einkommensteuer oder pauschalierung!

Name: joholt antwortet um 01-02-2012 13:35 auf diesen Beitrag
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Ich kann die aufregung gar nicht versteh wir machen schon Jahrelang die Buchführung und sind ein kleiner bergbauernbertieb. am anfang haben wir auch einen steuerberater benützt aber jetzt schon jahrelang nicht mehr weil das geld kann man sich sparen.
2 finanzamtprüfungen die alle ohne probleme abgegangen sind im gegensatzt von ama kontrollen.
mir kommt wirklich vor als wenn unsere politische vertretung will das die bauern nicht anfangen zu rechnen und vor allem zu denken.
mfg hans

Name: muku8 antwortet um 01-02-2012 14:38 auf diesen Beitrag
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Frage an alle Wissenden.

wenn ich meine Flächen nicht mehr bewirtschafte, kann ich diese dann von der SVB - Plicht abmelden,geht dass???
bzw was für Folgen hat eine "nichtbewirtschaftung" AMA-Scheisse ausgeklammert.

mfg. muku

Name: 179781 antwortet um 01-02-2012 18:34 auf diesen Beitrag
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joholt hat zu dem Thema einen guten Hinweis gegeben.
Wer mit der AMA zurechtkommt, der hat mit dem Finanzamt nicht die geringsten Probleme. Dort gibt es Leute mit denen man reden kann, Vorschriften, die nachvollziehbar sind und wenn man einmal etwas falsch gemacht hat, dann gibt es halt einen Säumnisszuschlag und eine angemessene Strafe.
Bei der AMA gibt es Willkür, Arroganz und damit wird über alle drübergefahren und wenn einer einen falschen Strich macht, kann es massiv viel Geld kosten.
Also gilt das Argument, die Bauern wäre überfordert mit einer Buchhaltung schon einmal nicht. Und eine höhere Steuerbelastung käme auch nur bei denen heraus, die viel Geld aus dem Betrieb herausziehen. Die meisten inverstieren ihr Geld ohnehin gleich wieder in Gebäude und Maschinen.

Gottfried


Name: Hausruckviertler antwortet um 01-02-2012 18:35 auf diesen Beitrag
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Ich hätte da eine Frage an alle Buchführenden. Ändert sich der Einheitswert, wenn man Buch führt? Meiner Meinung nach hängt der Einheitswert eher mit der Boden - und Klimabeschaffenheit zusammen als mit dem Einkommen. Die Berechnung der Sozialabgaben richtet sich ja doch nach dem Einheitswert, sodass bei einer Buchführungspflicht das keinen Einfluss auf die Pensionen haben würde. Oder ändert sich dieser Modus bei der Buchführungspflicht und die Sozialabgaben werden nach dem Einkommen berechnet?

Name: kst antwortet um 01-02-2012 19:18 auf diesen Beitrag
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Der Einheitswert ändert sich bei Buchführung nicht. Man kann aber wählen ob man die Sozialabgaben nach dem Einheitswert oder nach dem Buchführungseinkommen bezahlt. Dies ist dann aber nicht mehr änderbar. Soviel ich weiß. Jedenfalls ist bei einer sochen Entscheidung eine ausführliche Beratung wichtig.
Ansonsten zahle ich bei Buchführung weniger Einkommensteuer als bei Pauschalierung.Bei 70ha und EW je ha von €
1600,-
Es gibt auch die Pauschalierung wo man Einkommen aufschreibt und 70% davon werden als Ausgaben pauschaliert.Diese Art der Buchführung geht bei einem Mastschweinebetrieb überhaupt nicht, da dann auch vom erziehlten Schweineverkaufspreis 30% als Gewinn angenommen werde.
mfg. kst

Name: auwuz antwortet um 01-02-2012 19:22 auf diesen Beitrag
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@Hausruckviertler

EHW ändert sich nicht- egal welche Einkommenssteuerbemessung.
Die Beiträge an SVB können außerhalb der Einkommenssteuerpauschalierung entweder nach
dem EHW berechnet werden oder nach den "tatsächlichen" Einkünften- man spricht dan von SVB-Option und ist wie schon gesagt abhängig vom tatsächlichen Einkommen.
Der Hacken an der Sache ist jedoch, daß man aus der "SVB-Option" nur mehr aussteigen kann, wenn
es einen Wechsel in der Betriebsführung gibt.
Ich bin jetzt das 9. Jahr in der Doppelten Buchführung(Bilanzierung) und möchte einigen Berufskolllegen
Haibauer,179...., Tyroleans,....) was auf dem Weg mit geben bzw. schreiben- macht euc´h zuerst Gedanken bevor ihr etwas schreibt.
Düngeraufzeichnungen, MFA sind nicht nennenswert im Arbeitsaufwand gegenüber einer Buchhaltung.
Ich mache meine laufenden Buchungen übers Jahr selbst incl. Inventur, Anlagenv erzeichnis,...
Nur Jahresabschluß macht der Steuerberater-ein absolutes MUSS

Name: auwuz antwortet um 01-02-2012 19:24 auf diesen Beitrag
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An KST

Bis unm 4 Minuten schneller gewesen

Name: mostkeks antwortet um 01-02-2012 19:50 auf diesen Beitrag
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Und um wieviel Personal muss das Finanzamt aufgestockt werden um das ALLE LW-Betriebe zu bewältigen???
Und das zusätzliche Steueraufkommen in Zahlen währe interessant!

Name: Vierkanter antwortet um 01-02-2012 20:17 auf diesen Beitrag
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also jeder der so "locker-lässig" von doppelter BH spricht, hat sicherlich nicht die geringste Ahnung, wieviel zeitlichen Aufwand diese mitsich trägt. (ausser der Steuerberater machts und man bekommt nur seine Rg. zum zahlen)
eine einfache Einnahmen - Ausgaben Rg. wäre meiner Meinung nach schon das Minimum, um die Kosten seines Betriebes im Auge zu behalten. Ich habe für unseren Betrieb es so gemacht, ausserdem die KORE meiner Eltern verbessert und etwas umfassender gestaltet.
Ein Steuerberater, der mir die komplette doppelte Buchhaltung machen würde, wär mir zum heutigem Standpunkt zu kostspielig. Andernfalls bräuchte ich einen fixen MA am Hof, damit ich die Büroarbeiten erledigen könnte...........

Name: 179781 antwortet um 01-02-2012 21:08 auf diesen Beitrag
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Hallo Auwuz
Du hast recht, eine Buchhaltung ist mit Arbeitsaufwand verbunden. Allerdings gehört zu einer ordentlichen Betriebsführung dazu, dass alle Einnahmen und Ausgaben in nachvollziehbarer Form aufgezeichnet werden. Dazu ist es in erster Linie notwendig, dass es für alles Belege gibt und diese ordentlich archiviert werden. Bis zu dem Punkt ist der Aufwand bei pauschlierten und buchführenden gleich. Wenn man diese Zahlen dann noch in ein Buchführungsprogramm eingibt, ist das zwar auch noch einmal ein entsprechender Zeitaufwand, aber wer geschickt ist dabei, macht das ganz flott. Bei uns erledigt das unsere Tochter meist einmal im Monat und zwar an dem Freitag Nachmittag, wo wir Hofladen haben, wenn grad keine Kunden da sind. Als quasi im Neben- Nebenerwerb.
Das mit dem Mitarbeiter, den Vierkanter dazu brauchen würde, habe ich auch schon gemeint, aber meine Frau hat mir keine Sekretärin genehmigt.

Gottfried

Name: Tyrolens antwortet um 01-02-2012 21:21 auf diesen Beitrag
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@Auwuz: Ich mache die Rohbilanzen für drei Betriebe, weiß also schon ungefähr, wovon ich schreibe. Gottfried hat auch noch mal drauf hingewiesen: Eine saubere Buchführung ist das A und O, das sehen selbst jene ein, die sich immer gesträubt haben und dann erst sehen, wie sauber und transparent aufbereitete Zahlen sind. Betriebswirtschaftliches Handeln ist gar nicht anders möglich. Es stellt sich somit gar nicht die Frage, ob man Buchführen soll, sondern ob man das ganze auch für's FA machen soll. Wir bilanzieren teilweise freiwillig, also nicht für's FA...

Name: kst antwortet um 02-02-2012 09:29 auf diesen Beitrag
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Hallo Auwuz, ein Steuerberater ist sicher kein "absolutes muß". Ich habe ein Buchführungsprogramm mit dem ich die Zahlungen vom Girokonto direkt in die Buchhaltung übertragen kann. Barzahlungen gibt es bei uns fast nicht.
Seit 2 Jahren mache ich die Online Steuererklärung sicherheitshalber mit einem Freund der in einer Steuerberaterkanzlei beschäftigt ist.
Arbeitsaufwand: wenn ich nicht nebstbei im Forum lese, je Monat max. 2 Stunden. Jährliche Steuererklärung 3 Tage max., Vorbereitung
Ich mache doppelte Buchführung ohne Bilanzierung. Das Finanzamt könnte aber "theoretisch" hier genau so wie bei einer "freiwilligen Buchhaltung" verlangen, dass man nach dieser Buchhaltung versteuert.
Also dann nicht eine Ein u. Ausgaben Steuererklärung abgibt, sondern tatsächlich bilanziert.
Natürlich können auch bei dieser Ein u. Ausgabenrechnung Maschinen u. Gebäude abgeschrieben werden.
Klingt sehr kompliziert. Hoffe es war trotzdem verständlich.
mfg. kst.

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