Blindes Kalb

Antworten: 6
Name: naturbua 29-04-2010 22:01
Blindes Kalb
Hallo Forumsteinehmer !!

Bei uns hat am Montag (26. 4.) eine Mutterkuh ein blindes LI.- Kalb zur Welt gebracht, das Kalb ist sehr lebendig aber das Euter findet es nicht , Wenn man im hilft trinkt es bis das viertel leer ist dann ist es wieder auf hilfe angewiesen ,was soll man da machen.

Bin für jeden Tip sehr Dankbar.

Mfg. Naturbua
Name: kraftwerk81 antwortet um 30-04-2010 07:47 auf diesen Beitrag
Blindes Kalb
Hast Du denn eine Möglichkeit das Kalb solo mit Milch zu füttern? Wirst ws. keine Kuh melken wollen? Wenns in einer Kälberbox wär und "nur" 2x am Tag gefüttert wird tät ich's behalten bis man's als Kalbfleisch verwerten kann. Is ja rel. wenig Aufwand. Aber vielleicht geht's auch mit der Kuh?

Name: 179781 antwortet um 30-04-2010 23:12 auf diesen Beitrag
Blindes Kalb
Wenn das Kalb blind ist, kann es schon sein, dass es am Anfang Hilfe braucht. Aber ein normales Kalb findet das Euter auch, ohne zu sehen. Gut wäre da für ein paa Tage eine Abkalbebox wo die Kuh alleine mit dem Kalb ist.
Lass das Kalb auf jeden Fall gleich auf BVD untersuchen. Blindheit kein ein Hinweis auf eine Infektion in der Trächtigkeit sein.

Eine Mutterkuh auf Dauer zu melken und die Milch dem Kalb zu verfüttern ist eine ziemlich dumme Wirtschaftweise. Dazu kann man nur sagen: wer´s nicht im Kopf hat, muss es in den Händen haben.

Gottfried

Name: Icebreaker antwortet um 30-04-2010 23:27 auf diesen Beitrag
Blindes Kalb
"Eine Mutterkuh auf Dauer zu melken und die Milch dem Kalb zu verfüttern ist eine ziemlich dumme Wirtschaftweise."

Ja! Es lebe die Wirtschaft!

(So gesehen ist das Stillen unserer Babys wohl auch unwirtschaftlich, zumal es ja Prä- und - Aptamil und ..... usf. gibt?

Name: 179781 antwortet um 01-05-2010 10:14 auf diesen Beitrag
Blindes Kalb
Der Vergleich mit dem Baby ist nicht schlecht. Wenn eine Mutter ihre Milch abpumpt und dem Baby mit der Flasche gibt, würden sie für blöd erklärt.Bei einer Mutterkuh wird das so empfohlen und "Andersdenkende" werden mit dem Hinweis "du wirst ja nicht melken wollen" ermahnt.

Wir hatten übrigens vor Jahren auch einmal ein blindes Kalb. Das hat im Stall ganz gut funktioniert. Als es auf die Weide ging, ist es aber einige Male passiert, dass das Kalb den Anschluss an die Herde -im wahrsten Sinn des Wortes - verschlafen hat. Da hat es die Panik bekommen und ist vor lauter Angst in den Zaun gelaufen und die Panik wurde noch größer usw. Wir haben es dann geschlachtet, worauf unsere Kinder den Kalbfleischkonsum verweigerten.

Gottfried

Name: naturbua antwortet um 02-05-2010 09:12 auf diesen Beitrag
Blindes Kalb
Möchte allen danken die sch die Mühe gemacht haben mir Tips zu geben.

Aber wie 179781 schon schreibt, das Kalb findet das Euter auch blind.
Wir werden es vorläufig behalten ,den es ist sehr lebendig und "wächst"auch,
und später mal als Schlachtkalb verkaufen.

Mfg. Naturbua

Name: kraftwerk81 antwortet um 03-05-2010 08:03 auf diesen Beitrag
Blindes Kalb
"Eine Mutterkuh auf Dauer zu melken und die Milch dem Kalb zu verfüttern ist eine ziemlich dumme Wirtschaftweise."

Ich kenn schon ein paar Mutterkuhbetriebe die entweder nebenbei noch Milchkühe haben oder wo die Arbeitsgreise sowieso eine Beschäftigung brauchen und für den Eigengebraucht noch eine Kuh melken.

Wie sagte schon der Forest: "Dumm ist der der Dummes tut"

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